Kekse in Keksen (Cookies ’n‘ Cream Cookies mit Oreos)

Neulich gab es diese extrem leckeren schokoladigen Cookies. Und ein Cookie kommt selten alleine im Hause BackIna 😉 Frei nach Jin und Jang braucht ein dunkler Cookie ein helles Gegenstück. Ist doch klar, oder? Deshalb gab es zusätzlich diese Cookies ’n‘ Cream Cookies. Moment, was bitte sind Cookies ’n‘ Cream Cookies? Ganz einfach: Es sind Cookies mit Keksen darin!

Genauer gesagt mit Oreo Keksen und zusätzlichen Schokostückchen. Der Teig schmeckt lecker vanillig-sahnig (englisch: cream), daher kommt auch auch der Name Cookies ’n‘ Cream. Ich kann euch sagen: Für Liebhaber von Oreo Keksen hebt das den Genuss noch einmal auf die nächste Stufe 🙂

Dabei sind die Cookies wie von meinem Subway Cookies gewohnt so weich und chewy wie im Coffeeshop.  Was mich selbst überrascht hat: Tatsächlich bleiben die Oreos knackig, wenn man sie in größeren Stücken lässt. Die Oreos „ziehen“ keine Feuchtigkeit aus dem Teig oder werden matschig.Das heißt, ihr beißt in einen weichen Teig und könnt dann die Oreo-Stückchen knuspern. Die perfekte Kombi aus weich und knusprig!

Cookies ’n‘ Cream Cookies (Chewy Cookies mit Oreo Stücken)

  • 100 g Mehl
  • 2 EL Sahne-Puddingpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 120 g Butter
  • 75 g weißer Zucker
  • 75 g feiner brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 g Schokolade, gehackt (weiß, Vollmilch oder gemischt)
  • 10 Oreo Kekse, grob gehackt (das dabei entstehende feine „Mehl“ nicht verwenden!)
  1. Vermische das Mehl mit dem Puddingpulver und dem Natron. Stelle die trockenen Zutaten beiseite.
  2. Nun rührst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Salz weißcremig und rührst anschließend das Ei sowie das Vanilleextrakt darunter. Rühre nun weiter, bis eine luftig-fluffige Konsistenz entsteht.
  3. Unter die Butter-Mischung rührst du die Mehl-Mischung und hebst anschließend die Oreos und Schokostücke unter. Lasse den Teig anschließend mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kalt stehen.
  4. Heize den Backofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vor und steche mit einem Esslöffel den Teig portionsweise ab. Forme daraus runde Kugeln. Backe diese ca. 9 – 11 Minuten im heißen Ofen. Wichtig: Nimm die Cookies heraus, auch wenn sie dir noch nicht fertig erscheinen. Beim abkühlen auf dem heißen Blech werden die Cookies dann so richtig schön chewy.
  5. Genieße die Cookies n Cream Cookies mit einem Glas Milch oder zum Kaffee – gibt es etwas leckereres als Keksstücke in Keksen?!

Black and White (Double Chocolate Cookies)

Statt „Backen. Kochen. Genießen.“ könnte mein Blog-Claim so langsam auch „Backen. Cookies. Genießen.“ heißen 😀 Denn ich habe mal wieder ein leckeres Cookie-Rezept für euch… Nach den letzten eher knusprigen Cookies gibt es wieder zwei neue Exemplare aus der beliebten Reihe „Cookies wie bei Subway“ bzw. amerikanische chewy Cookies. Nachdem die Schoko-Cookies schon so gut angekommen sind, habe ich dieses Rezept noch einmal überarbeitet. Herausgekommen sind leckere Double Chocolate Cookies mit dunklem Teig und Stückchen von weißer Schokolade. Die sind noch besser als die reinen Schoko Cookies, so zumindest meine Meinung!

Ihr werdet hier in Kürze noch eine weitere Cookie-Kreation sehen, die diese schokoladigen super saftigen und weichen Cookies gut ergänzen. Ich darf nur sagen: Da gibt es Keks im Keks! Ebenfalls ein echtes Highlight. Zuerst gibt es aber diese sündigen Double Chocolate Cookies für euch… Ich dachte zuerst schon, dass sie viel zu saftig sind, allerdings wurden sie in Rekordzeit von meinen Test-Essern verspeist, denen es gar nicht chewy genug sein kann! Dank einer ordentlichen Portion Vanille-Extrakt und Kakao im Teig schmecken die fast genauso wie im Coffee-Shop. Neben weißen Schoko-Stückchen habe ich noch ein paar Kinder Schoko-Bons in den Teig und das macht die Cookies noch einmal deutlich aromatischer.

Mein Geheimtipp für eine besondere Saftigkeit: Mahlt eueren braunen Zucker vor der Verwendung im Standmixer fein – damit zergeht der Zucker leichter und die Cookies werden besonders weich und saftig. So könnt ihr auch normalen braunen Zucker nehmen und müsst nicht stundenlang im Supermarkt nach feinem braunen Zucker suchen… Ich habe es bei diesem Rezept zum ersten Mal ausprobiert und war total begeistert.

Hier kommt die ultimative Schoko-Dröhnung für euch: Viel Spaß mit den Double Chocolate Cookies!

Double Chocolate Cookies (Schoko-Teig, weiße Schokoladen Stückchen)

  • 120 g weiche Butter
  • 100 weißer Zucker
  • 100 g feiner brauner Zucker (evtl im Mixer fein gemahlen, wenn ihr keinen bekommen könnt)
  • 1 Ei
  • 60 g Kakao
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 115 g Mehl
  • 1 EL Speisestärke (10 g)
  • 1 TL lösliches Kaffeepulver (man schmeckt es kaum, aber es gibt ein intensiv-schokoladiges Aroma)
  • 2 EL Milch
  • 150 g weiße Schokolade
  • 75 g Schokobons (alternativ einfach mehr weiße Schokolade nehmen)
  1. Mische das Mehl mit der Speisestärke, den Kaffee und dem Natron. Hacke die weiße Schokolade und die Schokobons grob und stelle alles beiseite.
  2. Nun schlägst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Salz weißcremig auf. Gib das Ei sowie die Vanille dazu und rühre weiter, bis alles sehr schaumig ist.
  3. Zuletzt mischt du die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung und rührst die Milch dazu, damit der Teig nicht zu fest wird.
  4. Hebe die Schokostückchen und Schokobons unter, wobei du einige für später aufhebst. Lasse den Teig jetzt in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank.
  5. Heize den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vor und steche mit einem Esslöffel Teigportionen ab, die du zu Kugeln formst. Gib diese auf ein Backblech und backe die Cookies ca. 10 Minuten.
  6. Wichtig: Nimm die Cookies heraus, auch wenn sie noch nicht fertig aussehen! Drücke in die Oberfläche der noch warmen Cookies jeweils einige Schokostückchen, dann sehen die Cookies schöner aus.
  7. Lasse die Double Chocolate Cookies ganz abkühlen und genieße die weichen Cookies zum Kaffee oder einem Glas Milch!

Frühlingsburger (Lamm-Burger mit Minz-Erbsencreme)

Nachdem ich euch von unseren Bemühungen gesünder zu backen erzählt habe, werden jetzt einige von euch sagen: Und dann gibt es heute wieder Burger?! Nun, wir sind hier ja immer noch ein Foodblog, der euch vor allem „sündige“ Kreationen bringt 😉 Deshalb gibt es heute auch wieder Burger, allerdings in einer etwas frühlingshaften Variante. Und zwar gibt es Lamm-Burger! Dazu habe ich eine neue Variante von Buns gebacken, nach meinen Brioche Buns sowie meinen Ciabatta Buns. Die sind tatsächlich etwas „gesünder“, denn es gibt Roggen-Vollkornbuns zu dem Lamm-Burger! Ebenfalls mit von der Partie sind zartes Lammfleisch und eine frühlingshafte Erbsen-Minzcreme. Sehr sehr geil, kann ich da nur sagen 😉

Das Besondere an den Roggen-Vollkornbuns ist, dass diese mit einem sogenannten „Kochstück“ gemacht sind. Das heißt, dass ein Teil des Mehls mit Wasser aufgekocht wird und in die Buns eingearbeitet wird. Damit wird das Vollkornbrötchen besonders locker und saftig. Generell fand ich es super einfach dieses Buns zu machen, obwohl Roggenmehl aufgrund des eher geringen Gluten-Anteils oft als „zickig“ gilt. Deshalb ist ein Teil Weizenmehl enthalten. Das ist übrigens auch in den meisten Bäckereien so, wenn ihr Roggenbrötchen kauft.

Auf dem Bun ist kein Patty im klassischen Sinne, sondern ein Stück vom Lammlachs. Das hochwertige und zarte Lammfleisch war mir einfach zu schade, um es zu Hackfleisch zu verarbeiten. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, im Gegenteil: Schön medium gebraten ist Lamm einfach ein Genuss! Und auch das weit verbreitete Vorurteil, dass Lamm sehr „schafig“ schmeckt, kann ich nicht bestätigen. Beim Lamm-Burger hat man das nicht herausgeschmeckt. Allerdings hängt das wohl davon ab, welches Fleisch du verwendest.

Der letzte Bestandteil des Lamm-Burgers ist eine Erbsen-Minzcreme, die etwas Frische in den Lamm-Burger bringt. Wirklich frühlingshaft und sehr lecker! Probiert es doch einfach mal aus 🙂 Vielleicht ist das ja eine etwas andere Idee zu Ostern – statt dem „normalen“ Osterlamm?

Lamm-Burger mit Minz-Erbsencreme und Roggen-Vollkornbuns (4 Stück)

Für die Roggen-Vollkornbuns (ca. 10 Stück)

  • 200 ml Wasser
  • 60 g + ca. 300 g Weizenmehl (Type 550)
  • 400 g Roggenvollkornmehl
  • 2 TL Trockenhefe
  • 175 ml Milch
  • 60 g Honig
  • 1,5 TL Salz
  • 1 Becher Creme Fraiche oder Creme Legere
  • 2 Eier + 1 Eigelb
  • 75 g Butter (geschmolzen)
  1. Bereite zuerst das Kochstück vor: Dazu mischt du das Wasser und 60 g Weizenmehl. Diese Mischung kochst du auf, bis sie eine Pudding-Artige Konsistenz hat. Lasse die Mischung nun auf Raumtemperatur abkühlen.
  2. Mische derweil die Milch und den Honig und erwärme beides leicht. Darin löst du die Hefe auf und lässt die Mischung ca. 10 Minuten an einem warmen Ort stehen, bis sich Blasen bilden. Nun ist die Hefe aktiv.
  3. Mische das restliche Weizenmehl mit dem Roggenmehl und dem Salz. Rühre 2 der Eier, die Butter und die Creme fraiche unter das Kochstück. Mische nun die Kochstück-Masse sowie die Hefemilch mit dem Mehl und knete alles ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig.
  4. Lasse den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen.
  5. Am nächsten Tag formst du daraus ca. 10 Brötchen und lässt diese abgedeckt ca. eine halbe Stunde gehen. Bestreiche diese mit dem Eigelb, das du eventuell mit etwas Milch vermischt.
  6. Backe die Brötchen im vorgeheizten Backofen (180 Grad Ober-Unterhitze) mit einem Schälchen Wasser für eine halbe Stunde bzw. bis diese goldbraun sind.
  7. Nun hast du leckere Roggen-Buns: Weich und aromatisch! Ideal zum Lamm, da das Brötchen einen feinen Eigengeschmack aufweist.

Für die Minz-Erbsencreme

  • 300 g Erbsen (frisch oder TK)
  • 100 ml Milch
  • 1 Bund Minze, gehackt
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Zitronenschale
  1. Koche die Erbsen in etwas Salzwasser so lange, bis sie weich aber noch kräftig grün sind. Das dauert ca. 4 – 5 Minuten.
  2. Gieße nun das Wasser ab und gebe die Milch zu den Erbsen. Erwärme beides mit der Minze, bevor du die Mischung pürierst.
  3. Rühre zuletzt die Butter unter und schmecke alles mit Salz, Pfeffer, Zitronenschale und eventuell noch mehr Minze ab.
  4. Lasse die Erbsen-Minzcreme erkalten. Sie schmeckt als Brotaufstrich gut und hält sich ca. 2 – 3 Tage im Kühlschrank.

Für die Lammburger

  • 4 Roggen-Buns
  • Erbsen-Minzcreme (siehe oben)
  • ca. 100 g Joghurt
  • Kräuter nach Wahl (ich habe Basilikum, Schnittlauch, Petersilie und Minze verwendet)
  • Zitronensaft
  • Salat, Tomate
  • 4 kleine Lammlachse (a ca. 100 g), bereits mariniert
  1. Mische den Joghurt mit den Kräutern und dem Zitronensaft und schmecke ihn mit Salz und Pfeffer ab.
  2. Brate die Lammlachse auf jeder Seite ca. 4 Minuten (abhängig von deren Dicke), damit sie schön medium werden.
  3. Gib auf die Unterseite jeden Buns zuerst einen Esslöffel Kräuter-Joghurt, dann Salat und Tomate. Darauf kommt das Lamm und ca. 1 EL der Erbsen-Creme.
  4. Gib die Bun-Oberseite auf dem Lamm-Burger und genieße ihn noch heiß!

Wie das soll gesund sein? (Bananenbrot ohne Zucker und Fett)

Frühling – die einen freuen sich, dass die Fastenzeit bald um ist und sie wieder genießen dürfen. Die anderen – und dazu gehören auch wir – achten gerade im Frühling stärker auf die Ernährung. Nicht unbedingt wegen der Bikinifigur, sondern eher, weil ich die Frühlingsmüdigkeit mit viel Gemüse und Obst besser in den Griff bekomme. Deshalb habe ich mir vorgenommen hier wieder öfter „gesundes“ Backen zu zeigen. Nachdem wir neulich schon Nutella etwas gesünder gemacht haben, gab es passend dazu ein leckeres Bananenbrot. Banane und Schokolade – immer eine Winning Combination, oder was meint ihr?

„Normales“ Bananenbrot enthält oft viel Butter und Zucker. Damit ist es nicht unbedingt so gesund wie man vielleicht meinen könnte. Deshalb habe ich eine Variante gesucht, die ohne Zucker und Fett auskommt. Statt Weizenmehl habe ich Dinkelmehl verwendet, das gibt eine angenehm nussige Note und ist in den Augen vieler ebenfalls gesünder, da es weniger Gluten enthält. Allerdings: So ganz ohne Süßungsmittel geht es dann doch nicht! Die Bananen sind zwar an sich schon süß, aber ein bisschen Honig bzw. Ahornsirup gibt dem ganzen doch eine etwas aromatischere Note. Zudem habe ich noch etwas Birkenzucker hinzugefügt. Dieser lässt sich genauso wie normaler Zucker dosieren, enthält aber deutlich weniger Kohlehydrate. Mit diesen Zutaten darf man sich ruhig mal eine Scheibe Bananenbrot gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!

Na habt ihr auch Lust bekommen? Dann ab in die Küche – denn dieses Brot ist nicht nur gesünder als normales, sondern auch super schnell gemacht. Ihr müsst lediglich die „feuchten“ Zutaten mit den Bananen mixen und dann mit den „trockenen“ Zutaten mischen. In 5 Minuten ist so ein leckeres Bananenbrot im Ofen und ihr könnt euch auf einen leckeren Snack freuen 🙂

Marmoriertes Bananenbrot ohne Zucker und ohne Fett

  • 350 g überreife Banane
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 120 g Joghurt
  • 60 ml Milch nach Wahl (normale Milch oder Pflanzenmilch)
  • 100 g Honig oder Ahornsirup
  • 2 EL Birkenzucker (oder etwas mehr Honig)
  • ca. 50 g Schokolade in Stücken (optional)
  1. Mische die Banane, die Milch, den Joghurt, den Honig und das Vanilleextrakt in einem Blender oder einer Schüssel. Püriere alles gut durch, bis eine feine Masse entstanden ist.
  2. In einer anderen Schüssel mischt du die trockenen Zutaten bis auf den Kakao. Das heißt, du mischt das Dinkelmehl, den Natron, das Backpulver, das Salz, den Birkenzucker und den Zimt. Gib nun die Bananenmasse dazu und rühre kurz durch, bis gerade so ein Teig entsteht.
  3. Von diesem nimmst du ca. 1/3 ab und vermischt ihn mit dem Kakao.
  4. Verteile die beiden Teigsorten beginnend mit dem normalen Bananenbrot Teig abwechselnd in der Form. Verteile oben drauf die Schokostücke. Backe nun das zuckerfreie Bananenbrot im vorgeheizten Ofen bei 175° Ober-Unterhitze für ca. eine halbe Stunde.
  5. Lasse das Bananenbrot leicht abkühlen und genieße es zum Frühstück oder als Snack. Lecker!

Das Rezept habe ich von Chocolate Covered Katie abgewandelt.

All you need is Hack (Tagliatelle mit Minz-Hackbällchen)

Es gibt so Momente im Leben… Neulich zum Beispiel, da habe ich mich beim Metzger fast ein bisschen geschämt. Als ich vom Blogevent „All you need is Hack“ gehört habe, wollte ich direkt dabei sein. Alleine der Titel klingt schon vielversprechend und vor allem: Mit Hackfleisch hat wohl jeder von uns Lieblingsgerichte oder? Mir kamen direkt einige Ideen, unter anderem die Tagliatelle mit leckeren Minz-Hackbällchen, die es dann tatsächlich auf den Blog geschafft haben.

Nun habe ich aber einige Rezepte getestet, denn ich will euch ja nur das Beste hier zeigen 😉 Also haben wir dreimal in einer Woche Hack gebraucht zum Test-Kochen… Da der Metzger unseres Vertrauens gleich um die Ecke ist, bin ich also jeden Tag dort vorbei gegangen und habe frisches Hack geordert. Beim zweiten Mal hat mich die Metzgersfrau schon etwas komisch angeschaut, beim dritten Mal dann doch gefragt, was ich denn mit so viel Hack vorhätte. Ganz klar: „Bei uns ist Hack-Woche“ – da hat sie nur wissend genickt. So eine Hack-Woche ist ja auch fast das Gleiche wie eine Detox-Woche… Detox für die Seele quasi 😉

Ich muss sagen: Dieses Gericht könnte ich tatsächlich öfter machen! Eigentlich stammt das Rezept von meiner Mama, die es früher öfter gekocht hat, als meine Schulfreunde zu Besuch waren. Jedes Mal waren die Teller leer – und das schönste daran: Die Nudeln mit Kräuter-Sauce und Minz-Hackbällchen sind wirklich super einfach gemacht! In maximal einer halben Stunde steht ein super leckeres Essen auf dem Tisch, das Groß und Klein schmeckt. So sollten Hack-Gerichte sein.

Schaut doch mal bei den anderen Teilnehmern des Hack-Blogevents vorbei, welche leckeren Ideen mit Hack dort aufgetischt werden:

Tagliatelle mit Minz-Hackbällchen und cremiger Kräuter-Sauce (4 Personen)

  • 500 g Tagliatelle
  • 1 Bund frische Minze oder ca. 2 EL getrockenete Minze
  • 400 g Hackfleisch (gemischt)
  • 1 Ei
  • 200 g Creme legere oder sauere Sahne
  • 200 ml Weißwein
  • 1 rote Zwiebel
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • einige Zweige Basilikum, Oregano, Rosmarin und Petersilie nach Geschmack
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwas Parmesan
  1. Zuerst vermischt du das Hack mit der Hälfte der Minze sowie dem Ei, Salz und Pfeffer. Lasse diese Mischung eine halbe Stunde ziehen, bevor du kleine Hackbällchen daraus formst. Hacke derweil die Kräuter und die Zwiebel klein.
  2. Bringe einen großen Topf mit Wasser zum Kochen und koche darin die Nudeln al dente.
  3. Erhitze währenddessen etwas Öl in einer Pfanne und brate die Hackbällchen darin rundherum knusprig. Nimm die Bällchen heraus. Im Bratfett brätst du die Zwiebel glasig.
  4. Lösche die Zwiebelwürfel mit der Gemüsebrühe und dem Wein ab und rühre die Creme legere unter. Gib die restliche Minze sowie die weiteren Kräuter zu den Nudeln.
  5. Lasse die Sauce ca. 5 Minuten einköcheln und schmecke sie mit Salz, Pfeffer und dem Zitronensaft ab. Wenn du möchtest, kannst du noch mehr Kräuter ergänzen.
  6. Gieße die Nudeln ab und serviere sie mit der Kräutersauce, den Minz-Hackbällchen sowie etwas Parmesan nach Wunsch.
  7. So schnell ist ein leckeres Nudelgericht fertig – all you need is Hack!

 

Shabby Chic (Cakepop Ostereier)

Wie versprochen gibt es heute eine zweite Variante meiner Oster Cakepops. Und zwar gibt es ganz klassisch Ostereier – Cakepop Ostereier, um genau zu sein! Ein cremiger Kern aus „zermatschtem“ Kuchen, z.B. meinem Rüblikuchen und eine knackige Glasur aus weißer Schokolade – eine extrem leckere Kombination im Osternest!

Nachdem die Möhren recht „geschlechtsneutral“ waren, hat sich Herr BackIna beinahe geweigert diese Oster Cakepops zu essen geschweige denn zu fotografieren – in zartem rosa und lila waren sie ihm zu „shabby chic“. Männer 😉 Allerdings muss ich gestehen, dass diese Variante tatsächlich eher der wahrgewordene Mädchen-Traum ist: Das pastellige Marmor-Muster und die bunten Zuckerstreusel lassen das Herz vieler Mädels höher schlagen!

Da die Cakepops sehr einfach zu machen sind, sind sie auch ein tolles Back-Projekt für Kinder. Oder ihr verschenkt sie zu Ostern an liebe Freundinnen, Verwandte oder Nachbarinnen… Wie färbt ihr euere Ostereier am liebsten: pastellig wie diese hier oder darf es eher kräftig sein?

CAKEPOP OSTEREIER in Pastellfarben (CA. 20 CAKEPOPS)

  1. Bereite den Cakepop-Teig vor und stelle diesen ca. eine halbe Stunde kalt, damit er sich gut formen lässt. Nun formst du daraus „Ostereier“ (ovale Grundform). Diese legst du ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  2. Schmelze als nächstes 50 Gramm weiße Schokolade und tauche die Cakepop-Stiele jeweils in diese. Stecke die Stiele ca. 1 cm tief in das breite Ende der Ostereier. Dadurch werden die Stiele später besser an den Cakepops halten. Nun stellst du diese wieder ca. eine halbe Stunde kalt, damit die Stiele sich festigen können.
  3. Drittle die weiße Schokolade und lasse ein Drittel weiß. Die anderen beiden Drittel färbst du in deiner Wunsch-Farbe ein. Ich habe dabei rosa und violett verwendet. Nun gibst du vorsichtig die beiden Farben zu der weißen Schokolade: Achte darauf, dass du die Farben in einem dünnen Strahl quer über die Oberfläche verteilst. Ziehe mit einem Schaschlikspieß ein Marmor-Muster in die Glasur.
  4. Tauche die Ostereier in diese Glasur und verteile nach Wunsch noch Zuckerstreusel darauf. Wenn du möchtest, kannst du mit der übrigen Glasur noch Muster auf die Eier spritzen, z.B. Ringe oder Tupfen.
  5. Übrigens: Wenn du die Eier doppelt glasierst, wird die Hülle „knackiger“. Fertig sind die essbaren Ostereier! Lasse diese ebenfalls noch gut trocknen und bewahre sie bis zum Verzehr im Kühlschrank auf.

Haddu Möhrchen? (Oster Möhren Cakepops)

Nur noch etwas mehr als 3 Wochen bis Ostern! Könnt ihr das glauben?! Die Zeit rennt… Und ich habe mir natürlich bereits Gedanken gemacht, was an diesem Jahr auf die Kaffeetafel kommt. Neulich hatte ich noch Kuchen von meinem Rüblikuchen übrig und was macht man da besseres daraus als Cakepops? Deshalb gab es passend zur Jahreszeit schon einmal Oster Cakepops in zwei Varianten. Die erste will ich euch heute zeigen – nämlich niedliche Möhren Cakepops!

Tatsächlich sind die Möhrchen ganz leicht zu machen und dennoch ein richtiger Eyecatcher. Die Karotten-Cakepops sind zum Beispiel perfekt, wenn ihr mit eueren Kindern eine kleine Oster-Nascherei zaubern wollt oder eine besondere Aufmerksamkeit ins Osternest legen wollt… Sehen die Oster Cakepops in Form von Möhren nicht einfach zum Anbeißen aus?! Habt ihr schon etwas für Ostern gebastelt oder gebacken?

Im Laufe der Woche seht ihr meine zweite Oster-Cakepop Variante, die eher was für die Mädels unter euch ist 😉

Oster Cakepops als Möhren (ca. 20 Cakepops)

  1. Bereite den Cakepop-Teig vor und stelle diesen ca. eine halbe Stunde kalt, damit er sich gut formen lässt. Nun formst du daraus längliche „Möhren“, indem du erst eine Kugel rollst und diese dann nach unten in die Länge ziehst. Am Ende sollten die Möhren ca. 4 cm lang sein. Diese legst du ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank.
  2. Schmelze als nächstes 50 Gramm weiße Schokolade und tauche die Cakepop-Stiele jeweils in diese. Stecke die Stiele ca. 1 cm tief in das schmale Ende der Möhren Cakepops. Dadurch werden die Stiele später besser an den Cakepops halten. Nun stellst du diese wieder ca. eine halbe Stunde kalt, damit die Stiele sich festigen können.
  3. Währenddessen färbst du das Marzipan grün und formst daraus kleine „Strünke“. Danach schmilzt du die übrige weiße Schokolade.
  4. Färbe die Schokolade orange und tauche die Möhren Cakepops vorsichtig hinein. Lasse diese leicht trocknen. Du kannst die Cakepops auch zweimal überziehen, damit sie richtig „knackig“ werden.
  5. Klebe die Marzipan-Strünke oben an die Möhren an. Fülle die restliche orangene Glasur in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel mit einer abgeschnittenen Ecke. Damit gibst du quer verlaufende Rillen auf die Möhren, damit diese realistischer aussehen.
  6. Lasse die Möhren Cakepops gut trocknen und bewahre sie am besten im Kühlschrank auf. Ideal für alle Osterhasen zum Knabbern 🙂

Flechtwerk (Brioche Osterzopf)

Wo wir neulich schon über Gebäck gesprochen haben, das ich bisher nicht beherrscht habe, soll es heute um einen ähnlichen Fall gehen 😉 Und zwar einen klasssichen Osterzopf! Gab es den bei euch auch immer an Ostern von den Paten? Bei uns in Oberfranken besteht das Patenbündel traditionell aus einem sogenannten „Eierring“, also einem runden Hefezopf. Verpackt ist dieser in ein weißes Leinentuch und in der Mitte finden sich bunte Eier und / oder Schokolade. Meine Patin war eine Meisterin im Backen von herrlich saftigen, gleichmäßigen Osterzöpfen. „War“ sage ich deshalb, weil man das Patenbündel bei uns nur bis zur Konfirmation erhält.

Dagegen ging es in unserer eigenen Küche am Ostersamstag regelmäßig chaotisch zu… Denn auch das Patenkind meiner Familie sollte natürlich sein Bündel bekommen. Und nach altem Brauch sagt die Form des Eierrings etwas darüber aus, wie wohlhabend die Paten sind 😉 Sorry, Mama, aber so ganz haben wir den Dreh nie rausgehabt, wie man den perfekten Osterzopf flechtet. Irgendwann haben wir uns dann eine Form zulegt, mit der der Teig gleich als Kranz rauskam 😉 Dafür hatte meine Mama immer die ausgefallensten Füllungen in ihren Zöpfen, zum Beispiel Marzipan-Basilikum… Ausgleichende Gerechtigkeit nennt sich das wohl.

Jetzt hat mich die Neugier aber doch nach Jahren gepackt und ich wollte selbst einen Osterzopf wie meine Patin backen. Also habe ich ein wenig recherchiert, was wir damals falsch gemacht haben könnten. Unser Osterzopf ist nämlich immer auseinander gelaufen und hat seine schöne Form nicht behalten – und siehe da: Das liegt an zwei Faktoren!

  1. Wenn der Osterzopf auseinander läuft verwendest du vielleicht das falsche Mehl. Denn normales 405er Mehl sollte man nicht verwenden. Backstarkes 550er Mehl hilft dem Zopf die Form zu behalten.
  2. Auseinanderlaufen des Hefezopfs kann auch an zu viel Hefe im Teig liegen. Dann „schießt“ der Zopf nach oben und kann sich nicht in der Form halten.

Wir haben damals beide Fehler gemacht. Diesmal habe ich es mit 550er Mehl und nur einem halben Würfel Hefe versucht. Und siehe da: Es kommt der schönste Brioche Osterzopf heraus, den ich je gebacken habe! Er schmeckt, wie er eben schmecken soll: Schön saftig und locker, dabei nicht zu süß und mit einer schön glänzenden Kruste. So, jetzt könnte ich eigentlich Patin werden – mein Patenbündel würde auf jeden Fall einen schönen Osterzopf enthalten 😉

Brioche Osterzopf (für einen großen Zopf bzw. Kranz oder zwei kleine a 20 cm)

  • 450 g Mehl (Type 550 Weizenmehl oder Type 630 Dinkelmehl)
  • 1/4 Liter Milch + ca. 1 EL zum Bestreichen
  • 1 Ei + 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 2 EL Honig
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 50 g Butter
  1. Erwärme ca. 150 ml von der Milch mit dem Honig und löse darin die Hefe auf. Vermische das Mehl in einer Schüssel mit einem Teelöffel Salz und mache in die Mitte eine Kuhle. In diese schüttest du die Milch-Hefe-Mischung und verrührst diese mit etwas Mehl vom Rand.
  2. Lasse die Schüssel abgedeckt ca. 10 Minuten an einem warmen Ort stehen, bis die Hefemilch schäumt. Nun ist die Hefe aktiv und es kann losgehen. Schmelze während der Wartezeit die Butter und vermische sie mit der restlichen Milch. Gib diese sowie das Ei zum Mehl und der Hefe-Mischung. Knete die Zutaten ca. 5 Minuten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dieser muss erneut abgedeckt gehen, diesmal ca. 45 Minuten.
  3. Drittle den Teig nach der Gehzeit und forme die Teile zu jeweils ca. 40 – 50 cm langen Strängen. Daraus flechtest du einen engen Zopf oder Kranz oder du machst zwei kleine Zöpfe. Achte darauf, die Enden gut zusammenzudrücken.
  4. Lasse den Zopf noch einmal ca. eine halbe Stunde abgedeckt gehen. Vermische dann das Eigelb mit einem EL Milch und streiche den Zopf damit gut ein.
  5. Backe den Hefezopf im heißen Backofen (200 Grad Ober-Unterhitze) ca. 25 – 30 Minuten. Wenn der Zopf zu dunkel wird, decke ihn in den letzten Minuten mit etwas Alufolie ab.
  6. Lasse den Osterzopf erkalten und genieße ihn z.B. mit etwas Frischkäse und Marmelade zum Osterfrühstück!

 

Der „Endgegner“ (Cremiger Käsekuchen)

Kennt ihr auch solche Kuchen, die ihr ungern macht, weil sie überdurchschnittlich oft misslingen? Bei mir ist dieser „Endgegner“ Käsekuchen. Ehrlich jetzt! Der Klassiker, den jede Hausfrau beherrschen sollte, hat mich oft genug in den Wahnsinn getrieben. Da könnte ich euch Geschichten erzählen… Vor einigen Monaten beispielsweise sollte ich zu einer Feier einen Käsekuchen mitbringen. So weit, so gut. Es sah auch alles perfekt aus – dann beim Abkühlen das Problem: Die Oberfläche reisst einmal quer ein! Ich war so wütend und peinlich berührt, dass ich beinahe nicht mit zu der Feier gekommen wäre. Probleme, die nur Back-Bloggerinnen haben 😀

Jedenfalls hat mir dieser Zwischenfall mal wieder deutlich gemacht, dass ich mich dem „Endgegner“ dringend stellen sollte… So schwer kann das ja nicht sein?! Also habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis einmal herum gefragt, was das perfekte Käsekuchenrezept der jeweiligen Hobby-BäckerInnen ist. Und nun habe ich jede Menge Käsekuchen-Rezepte hier! Eines davon sollte ganz besonders gut sein. Es kommt von einer lieben ehemaligen Kollegin meiner Mutter und ist ein überliefertes Familienrezept. Einerseits wurde dieser Käsekuchen als besonders cremig gerühmt und andererseits ist ein guter Schuss Rum in der Füllung enthalten – und damit kann man mich immer ködern 😉 Also habe ich nicht lange überlegt und dieses als erstes getestet.

Und was soll ich sagen? Mein Käsekuchen-Trauma ist überwunden! Dieses Rezept ist wirklich super cremig, die Füllung vanillig-aromatisch und der Mürbteig-Boden herrlich knusprig. Dabei war der Kuchen total schnell zusammengerührt, denn man muss nicht einmal das Eiweiß steif schlagen. Stattdessen kommen ganze Eier zu der Füllung auf Basis von Quark (20% oder 40%, KEIN Magerquark), Öl und Milch. Ein Gedicht, kann ich euch sagen! Der Kuchen bleibt relativ hell, weil er nur bei 160° gebacken wird. Dieses langsame Backen sorgt meines Erachtens nach auch ein wenig dafür, dass der Kuchen nicht einreißt. Und wichtig: Lasst den Käsekuchen noch ein Stück im Backofen abkühlen, bevor ihr ihn rausnehmt. So bekommt er keinen „Kälteschock“ und reißt ebenfalls weniger ein.

Hier kommt also mein neuer cremiger Lieblings-Käsekuchen. Danke, liebe Gabi, für das großartige Rezept! Wenn ihr auch ein Käsekuchen-Rezept habt, das ich unbedingt probieren sollte, hinterlasst es mir gerne in den Kommentaren oder schickt es mir per Mail 😉 Vielleicht findet ihr jetzt öfter Käsekuchen auf diesem Blog…

Cremiger Käsekuchen nach traditioneller Art

Für den Boden

  • 200 g Mehl
  • 3 gestrichene TL Backpulver
  • 100 g Butter (kalt, in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker

Für die Füllung

  • 750 g Quark (20% oder 40% Fett i. Tr., keinen Magerquark)
  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Pck Vanille-Puddingpulver oder Sahne-Puddingpulver
  • 150 ml Öl
  • 300 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 1 EL Zitronensaft
  1. Knete die Zutaten für den Boden rasch zu einem Mürbeteig zusammen. Verteile diesen gleichmäßig als Boden mit einem ca. 3 cm hohen Rand in einer Springform (26 cm Durchmesser) und stelle die Form kalt, bis die Füllung fertig ist.
  2. Verrühre nun die Zutaten für die Füllung des Käsekuchens und gebe diese in die Form.
  3. Backe den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 160° Ober-Unterhitze ca. 1 Stunde bis 75 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Masse beim leichten Schütteln nur noch wenig wackelt. Sollte dir die Oberfläche zu dunkel werden (sehr unwahrscheinlich bei diesem Rezept), dann decke ihn in den letzten Minuten mit Alufolie ab.
  4. Lasse den Kuchen mindestens 30 Minuten im warmen Backofen abkühlen, bis du ihn herausnimmst.
  5. Nach einer Nacht kühlen kannst du diesen cremigen Käsekuchen anschneiden und genießen!

 

Nutella selber machen?! (Vegane und zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme)

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die sind immer wieder eine Sünde wert. Nutella ist so ein Beispiel. Allerdings sind wir mal ehrlich: Aus ökologischen Gründen (ich sage nur Palmöl) und auch aus gesundheitlichen Gründen (viel Zucker, viel Fett) sollten wir eigentlich gar nicht viel davon essen. Eigentlich 😉 Denn zu Pfannkuchen, auf Brot oder im Kuchen schmeckt die Schoko-Nuss-Creme doch einfach zu gut…

Deshalb habe ich mich gefragt, ob man Nutella selber machen kann. Im wesentlichen braucht es nur Nüsse, Schokolade und Vanille – damit ließe sich der beliebte Schoko-Nuss-Geschmack doch ganz gut nachahmen. Dafür weniger Zucker und Fett, denn ganz so süß mag ich es dann doch nicht. Vor Kurzem kam dann der Moment, wo ich den lange gehegten Plan umsetzen konnte: Denn wir haben uns einen eigenen Standmixer gekauft, der leistungsstark genug ist, um Nüsse zu mahlen.

Natürlich war das erste, was ich damit ausprobiert habe, eine solche Schoko-Nuss-Creme nach Art von Nutella! Und was soll ich sagen: ich finde meine selbstgemachte Variante noch deutlich besser! Nicht ganz so süß, leicht stückig und das volle Nuss-Aroma… Perfekt als Brotaufstrich oder zum Beispiel auch auf dem morgendlichen Porridge. Und dabei ist das Ganze auch noch vegan 😉

Ihr müsst nur eines beachten, wenn ihr euer eigenes „Nutella“ herstellen wollt: Etwas Geduld braucht ihr schon, bis aus den Nüssen endlich Nuss-Mus geworden ist. Die Masse durchläuft verschiedene Stadien von gehackten Nüssen über eine grobe Nuss-Paste bis hin zum feinen und flüssigen Mus. Das kann durchaus eine Vierteilstunde dauern, abhängig davon wie leistungsstark euer Mixer ist. Die Geduld lohnt sich aber, um einen feinen schokoladig-nussigen und vor allem chemiefreien Brotaufstrich zu haben 🙂 Probiert es doch auch mal aus!

Vegane, zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme (nach Art von Nutella) für 1 großes Glas

  • 200 g Nüsse (Haselnüsse, Erdnüsse oder Walnüsse – Haselnüsse sind natürlich am nähesten an Nutella. Ich habe eine Mischung verwendet.)
  • 50 g dunkle Schokolade (ich habe 80% Kakaoanteil verwendet)
  • 2 EL Kakaopulver
  • optional 1 – 2 EL Honig
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  1. Befreie die Nüsse von der Schale und röste diese in einer Pfanne ohne Fett so lange an, bis sie zu duften beginnen. Achtung, die Nüsse verbrennen schnell, also bleibe die ganze Zeit dabei!
  2. Nun gibst du die Nüsse in einen Standmixer und hackst diese zuerst klein, dann mahlst du sie immer feiner, bis Nussmus entsteht. Mit Pausen, damit der Mixer nicht überhitzt, dauert das ca. 10 bis 15 Minuten. Also nicht verzweifeln, wenn am Anfang nur eine krümelige Masse entsteht!
  3. Sobald das Nussmus cremig ist, gibst du die feingehackte Schokolade sowie die Vanille, optional Honig und etwas Salz hinzu. Mixe noch einmal ca. 1 Minute weiter, bis die Schokolade geschmolzen ist. Tatsächlich ist die Nuss-Masse so warm, dass es reicht, um die Schokolade zu schmelzen!
  4. Fülle die Masse in ein Glas oder genieße die vegane Schoko-Nuss-Creme sofort 🙂
  5. Es ist zwar nicht ganz Nutella, aber die selbstgemachte Variante kommt schon ziemlich nahe ran…

 

 

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