Ein wenig Weihnachten… (Chocolate Crincle Cookies)

Mitte November: Macht ihr euch jetzt schon Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Nachdem ich euch schon vor einigen Tagen ein Rezept für Weihnachtsplätzchen gezeigt habe, kann ich mit einem klaren „Ja“ antworten 😉 Heute habe ich aber eine weihnachtliche Plätzchen-Idee für euch, die ihr auch jetzt schon servieren könnt, ohne für verrückt erklärt zu werden 😉 Und zwar habe ich für euch Crincle Cookies mitgebracht: Vielleicht habt ihr diese Variante des Subway Cookies auch schon auf Pinterest gesehen?! Im Grunde handelt es sich um super weiche Schokoladencookies nach amerikanischer Art, die vor dem Backen noch mit einer Schicht aus Puderzucker versehen werden. Dadurch entsteht ein witziger Eindruck – so als wären die Cookies verschneit.

Generell gibt es ähnliche Rezepte auch im Deutschen, ich komme jedoch nicht auf den Namen! Kann mir jemand weiterhelfen? Was die Crincle Cookies jedoch von der deutschen Machart unterscheidet, ist dass das Innere super weich und „chewy“ ist. Deshalb eignen sich diese Schokoladenkekse nicht zum langen Aufbewahren wie viele Weihnachtsplätzchen, sondern sie sollten innerhalb weniger Tage gegessen werden. Ideal also, um entweder in letzter Minute noch leckere Plätzchen zu backen oder jetzt schon mal den Appetit auf die Weihnachtszeit zu stillen 😉

Das Rezept ist sehr ähnlich zu meinen Double Chocolate Cookies, jedoch mit einigen kleinen Änderungen: Diesmal habe ich erstmals mit Kokosblütenzucker statt braunem Zucker gebacken und es schmeckt noch besser! Außerdem ist die Schokolade ganz fein gehackt, sodass sie beim Backen schmilzt: Große Schokostückchen würden den winterlichen Eindruck der Oberfläche zerstören. Ich kann euch sagen, dadurch schmecken die Kekse ganz fein und saftig! Außerdem habe ich diesmal Dinkelmehl verwendet und es funktioniert ausgezeichnet. Ihr könnt jedoch auch normales Mehl nehmen 🙂

Und jetzt viel Spaß mit diesem vorweihnachtlichen Rezept 🙂 Ich hoffe, ihr seid auch schon in Advents-Stimmung!

Chocolate Crincle Cookies (ca. 16 Stück)

  • 120 g weiche Butter
  • 75 g weißer Zucker
  • 100 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 175g Schokolade nach Wahl (ich habe dunkle und Kaffee-Schokolade verwendet), fein gehackt
  • ca. 100 g Puderzucker zum Wenden
  1. Zuerst rührst du die Butter mit den beiden Zuckersorten sowie einer großen Prise Salz weißcremig. Dann gibst du das Ei und das Vanille-Extrakt dazu und rührst weiter, bis eine schaumige Masse entsteht.
  2. Mische derweil das Mehl, den Kakao sowie das Natron und rühre die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung. Als letztes hebst du die feinen Schoko-Stückchen unter: Diese sollen sehr klein sein, damit sie später beim backen schmelzen!
  3. Nun stellst du den Teig über Nacht in den Kühlschrank (mindestens 3 Stunden, ich hatte ihn jedoch auch schon mal 2 Tage drin), damit dieser reifen kann.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 175° C Ober-Unterhitze vor. Derweil rollst du aus dem Teig Kugeln: Jede Kugel sollte ca. 1 EL Teig beinhalten. Diese wälzt du großzügig in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand auf ein Backblech.
  5. Backe nun die Cookies ca. 10 – 12 Minuten im Ofen, bis sich eine „eingerissene“ Oberfläche gebildet hat und die Cookies breit, aber nicht flach erscheinen. Nimm sie auch dann heraus, wenn sie dir noch total weich und „unfertig“ erscheinen!
  6. Lasse sie nun auf dem Blech abkühlen – Achtung, dabei fallen die Crincle Cookies noch ein wenig in sich zusammen, das ist normal.
  7. Ist das nun schon ein Weihnachtsgebäck oder gehen die Crincle Cookies das ganze Jahr über?

Einfach, aber effektvoll (Zitruskuchen mit Olivenöl und Rosmarin)*

(*enthält Werbung für Crete Contact) Es muss nicht immer ein ausgefallener Cupcake oder eine ganze Torte sein, wenn man etwas backen möchte, oder? Eigentlich mache ich viel zu selten einfache Rührkuchen, ist mir neulich aufgefallen. Deshalb stand schon länger mal wieder ein schneller Kuchen auf meiner „To Bake Liste“… Es hat nur bisher die zündende Idee gefehlt, wie man diesen eben doch „besonders“ machen kann, zum Beispiel durch eine unerwartete Geschmackskombination. Heute ist es endlich so weit und es gibt mal wieder Rührkuchen auf dem Blog – und was für einen: Einen Zitruskuchen mit Olivenöl, Rosmarin und griechischem Joghurt! Herrlich zitronig, saftig durch den Joghurt und ganz leicht herzhaft durch den Rosmarin…

Wie kam ich nun dazu? Ihr erinnert euch vielleicht noch an meine Beiträge für Crete Contact im letzten Jahr? Wenn nicht, dann erzähle ich euch mal kurz, was es damit auf sich hat: Crete Contact kennen wir über unseren ehemaligen Arbeitgeber, wo der Hersteller griechischer Öle und anderer griechischer Produkte Kunde ist. Nun haben wir den Arbeitgeber schon seit längerem gewechselt, aber der Kontakt zu den beiden Inhabern ist geblieben. Mittlerweile verwendet unsere ganze Familie kein anderes Olivenöl mehr 😉 Vor Kurzem war es wieder so weit und wir haben eine „Großbestellung“ Öl abgeholt. Dabei sind wir in Quatschen gekommen und Tina, die Inhaberin, hat mir erzählt, dass sie mit dem Olivenöl auch gerne bäckt, z.B. Weihnachtsplätzchen. So haben wir dann Olivenöl geschenkt bekommen, um damit etwas zu backen und auf dem Blog zu zeigen. Besonders interessiert hat mich dabei eine neue Ölsorte – mit Orangen aromatisiertes Olivenöl. Damit sollte man doch wunderbar Zitruskuchen backen können?!

Gesagt, getan: Zu Hause habe ich meine kleine Springform hervorgeholt und etwas ausprobiert. Dabei hatten wir noch etwas griechischen Joghurt im Kühlschrank, den ich in den Teig getan habe: So spart man zum einen Fett, zum anderen wird der Kuchen herrlich saftig! Für noch stärkeren Zitrus-Geschmack sind natürlich noch Zitronenschale und Zitronensaft in den Teig gewandert. Zuletzt habe ich noch ein bisschen Rosmarin untergemischt – für mich einfach typisch griechisch! Und was soll ich sagen: So ist spontan einer der besten Rührkuchen, den ich seit langem gegessen habe, entstanden! Auch am nächsten und übernächsten Tag schmeckt er noch herrlich saftig und sogar noch mehr nach Zitrone, sodass ihr diesen griechischen Zitronenkuchen gut vorbereiten könnt. Ich würde sagen, dieser Kuchen fällt in die Kategorie „Einfach, aber Effektvoll“ 🙂

Saftiger Zitruskuchen mit Olivenöl, Rosmarin und griechischem Joghurt (Springform mit 22 cm)

  • 225 g griechischer Joghurt
  • 75 ml Olivenöl (z.B. dieses Olivenöl mit Orangenaroma)
  • 5 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale einer halben Orange
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin, fein gehackt
  • 1 EL Orangenlikör (optional)
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 180 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • Schokoglasur und Dekoration nach Wahl
  1. Mische zunächst die „nassen“ Zutaten, also Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Orangenschale, Rosmarin, Eier und Orangenlikör. Verrühre diese gut.
  2. Als nächstes mischt du Mehl, Zucker und Backpulver mit einem halben Teelöffel Salz. Diese mischt du unter die nassen Zutaten, bis gerade so ein Teig entsteht.
  3. Gib den Teig in die gefettete Springform und backe den Olivenöl-Zitronenkuchen im heißen Ofen (175° C Ober-Unterhitze) ca. 45 – 50 Minuten. Mache die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob er durch ist.
  4. Lasse den Kuchen abkühlen und überziehe ihn dann mit der Schokoladenglasur. Verziere ihn nach Wunsch z.B. mit Zuckerperlen oder Rosmarinzweigen.
  5. Lecker saftig und frisch!

*Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Crete Contact entstanden. Mir wurden die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dennoch spiegelt der Artikel meine eigene Meinung wider und ist in keiner Weise davon beeinflusst.

Saftige Waffeln ohne Butter?! (Saftige Waffeln mit Sauerrahm)

Gab es bei euch in der Schule auch gelegentlich ein „gesundes Frühstück“? Die Idee fand ich immer super! Neulich war ich nun bei meinem ehemaligen Arbeitgeber zu einem Workshop eingeladen – und die Ex-Kollegen hatten die schöne Idee, ein ebensolches zu veranstalten. Da bin ich natürlich gerne dabei und steuere etwas „gesundes“ für den Frühstückstisch bei! Nun bin ich natürlich schon als Back-Fee bekannt und durfte daher etwas backen. Deshalb habe ich mich entschieden, Waffeln mitzubringen. Bei einem gesunden Frühstück ist Kuchen nämlich nicht unbedingt angebracht 😉 Und Waffeln lassen sich wunderbar auch in einer kalorienreduzierten, nicht ganz so fett- und zuckerreichen Variante backen.

Letztendlich habe ich diese saftigen Waffeln ohne Butter mitgebracht: Statt Butter sorgt hier Sauerrahm für Saftigkeit und Aroma. Zudem backen wir mit Dinkelmehl statt Weizenmehl. Außerdem könnt ihr den Zucker komplett durch Birkenzucker ersetzen, wie ich das gemacht habe. Schmeckt kaum anders und spart jede Menge Kalorien ein! Trotz dieser Modifikationen schmecken die Waffeln sehr saftig und dabei locker, ohne zu süß zu sein: Vielmehr sorgen Vanillepuddingpulver und Zitronenschale im Teig für ein feines, frisches Aroma.

Wenn euch danach ist, könnt ihr die Waffeln mit meinem selbstgemachten Nutella oder frischen Früchten servieren. Auch Honig oder Ahornsirup schmecken wunderbar darauf. Lasst hier euerer Kreativität einfach freien Lauf! Was würdet ihr noch zu einem „Gesunden Frühstück“ servieren?

Saftige Waffeln ohne Butter: Sauerrahm Waffeln (ca. 12 Stück)

  • 1 Becher Sauerrahm oder Créme Légére (200 g)
  • 100 ml Milch
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker oder Birkenzucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 200 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
  • 1 Pck Vanille-Puddingpulver
  • 1 TL Backpulver
  1. Rühre die Eier mit dem Zucker oder Birkenzucker und einer Prise Salz schaumig (ca. 5 Minuten). Mische derweil das Mehl mit dem Backpulver und dem Puddingpulver.
  2. Als nächstes gibst du den Sauerrahm sowie Zitronenschale und Vanille unter die Zucker-Ei-Mischung und rührst weiter, damit die Masse schaumig bleibt. Zuletzt rührst du die Mehl-Mischung sowie die Milch im Wechsel unter.
  3. Backe die Waffeln nun portionsweise (je ca. 3 EL Teig) aus: Von jeder Seite brauchen die Waffeln etwa 2 Minuten, wenn du mit dem belgischen Waffeleisen arbeitest.
  4. Fertig sind leckere Waffeln ohne Butter!

 

Ja, ist denn schon Weihnachten? (Omas Nougatstangen)

Macht ihr euch schon langsam Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Gibt es bei euch eher moderne oder eher traditionelle Rezepte auf dem Plätzchenteller? Bei uns ist das eher eine Mischung aus beiden – jedes Jahr probieren wir neue Rezepte aus, aber bestimmte Klassiker dürfen einfach nicht fehlen. Etwa Terrassenplätzchen, Rumkränzchen oder Schokoladenbrot (noch ist keines der Rezepte auf dem Blog, kommt aber bestimmt noch). Zu dieser Sorte Plätzchen gehören auch Omas Nougatstangen – bei uns in der Familie auch als „Inas Lieblinge“ bekannt, weil ich kein Stück dieses leckeren Schoko-Spritzgebäcks vor mir sicher ist 😉 Und genau dieses Rezept will ich euch heute zeigen…

Denn im Kreise der Foodblogger Frankens findet diese Woche eine wunderbare Aktion statt – und zwar sammeln wir fränkische Adventsschmankerl. Gestern gab es bereits Elisenlebkuchen bei Fränkische Tapas. Schaut doch im Laufe der Woche auch noch bei folgenden meiner Kollegen vorbei, um weitere typisch fränkische Adventsrezepte zu bekommen:

 

 

Was ist jetzt das typisch fränkische an meinem Rezept, fragt ihr euch? Nun, Omas Rezepte arbeiten natürlich vor allem mit dem, was die heimatliche Küche so hergibt. Und das sind bei uns eben Haselnüsse statt Mandeln. Auch Spritzgebäck ist typisch für unsere Region – so sind auch die Weihnachtsplätzchen in dieser Form gemacht. Vor allem aber bekomme ich beim Essen einer solchen Nougatstange Heimatgefühle. Denn Omas Rezepte vermitteln so gut ein Gefühl von „Daheim sein“ wie das kein anderes Rezept kann…

So, und jetzt gibt es die leckeren Schoko-Nougat Plätzchen meiner Oma für euch – ich übernehme keine Haftung, wenn ihr das ganze Blech alleine aufesst 😉

Omas Nougatstangen (ca. 15 Stück)

  • 225 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 3 Eigelb
  • 2 Msp. Zimt
  • 200 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g gemahlene Haselnüsse (in der Pfanne duftend geröstet)
  • 100 g Nuss-Nougat
  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 30 g Kokosfett
  1. Zuerst rührst du die Butter schaumig und gibst den Puderzucker sowie das Eigelb und den Zimt dazu. Nun rührst du weiter, bis die Masse cremig ist.
  2. Mische das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver und rühre dieses im Wechsel mit den Haselnüssen unter die Butter-Masse. Es sollte jetzt ein fester, aber spritzfähiger Teig entstanden sein.
  3. Diesen füllst du in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt etwa fingerlange gleichmäßige Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Achte dabei auf genügend Abstand, denn die Nougatstangen gehen noch etwas auf beim Backen!
  4. Backe die Stangen bei 160° Ober-Unterhitze für ca. 7 – 9 Minuten, bis diese fertig, aber noch recht weich sind. Lasse die Stangen erkalten.
  5. Schmelze nun das Nougat und klebe damit jeweils zwei passende Stangen aufeinander.
  6. Zuletzt schmilzt du die Schokolade mit dem Kokosfett und überziehst eine Seite der Nougatstangen damit.
  7. Ein himmlisches Schoko-Weihnachtsgebäck – Vorsicht, die machen süchtig!

Eine Torte zu Halloween… (Schleim Torte)

Kennt ihr so Rezepte, bei denen man sich wünscht, man hätte die Idee dazu gehabt? Die so einfach und doch genial sind? Genau ein solches ist der Schleim Kuchen zu Halloween. Diesen habe ich in letzter Zeit häufiger auf den sozialen Medien gesehen – eigentlich ganz einfach, aber doch eine geniale Idee! Deshalb wollte ich unbedingt meine eigene Version davon machen.

Die Basis bildet ein Drip Cake, der mit giftig leuchtenden grünen Drips aus Ganache verziert wird. Sieht wunderbar schleimig aus und passt perfekt zu Halloween. Passend dazu ist das Innere ebenfalls mit einer leuchtend grünen Füllung versehen – so sieht die Torte nicht nur von Außen, sondern auch von Innen „halloweenig“ aus. Das Beste daran: Diese Halloween Torte ist ganz einfach und schnell gemacht! Also ideal für alle, die eine schnelle Rezeptidee für Halloween mit Gruselfaktor suchen 🙂

Ich habe noch zusätzlich „Monster-Augen“ aus Fondantresten gebastelt. Dadurch bekommt die Torte ein „Gesicht“ und wirkt eher kindgerecht. Man könnte aber auch eine Version mit rotem Schleim und einem darin steckenden Messer machen – diese wäre eher der Kategorie „Splatter“ zuzurechnen. Die grundlegende Vorgehensweise bleibt aber gleich und ist von jedem zu schaffen: Torte backen und füllen, mit Ganache einstreichen und dann die Drips daran herunterlaufen lassen. Fertig!

Und so geht die Last Minute Halloween Torte im Detail:

Schleim Torte zu Halloween

  • 2 Schoko-Tortenböden (z.B. die Hälfte von diesem Rezept)
  • 1 Portion Pudding Buttercreme aus 75 g weicher Butter und 300 g Vanillepudding
  • Grüne Lebensmittelfarbe
  • 200 g dunkle Schokolade
  • 100 ml + 50 ml Sahne
  • 200 g weiße Schokolade
  • Fondant-Reste in Grün, Braun, Schwarz und Weiß (optional)
  • 2 Cakepop-Stiele (optional)
  1. Backe die Tortenböden und lasse diese gut erkalten. Bereite den Pudding für die Buttercreme zu und lasse diesen auf Zimmertemperatur erkalten.
  2. Rühre nun die Butter für die Buttercreme weißcremig (ca. 5 Minuten), rühre den Pudding esslöffelweise darunter, bis eine Creme entsteht. Färbe diese mit Lebensmittelfarbe grün.
  3. Nun kannst du die Torte bereits zusammensetzen. Schließe dabei mit einem Tortenboden ab. Lasse die Torte etwas eine Stunde kalt stehen, bis sie stabil ist.
  4. Währenddessen kannst du die dunkle Ganache vorbereiten: Koche hierzu 100 ml Sahne auf, nehme den Topf vom Herd und lasse die dunkle Schokolade darin schmelzen. Lasse die Ganache auf Zimmertemperatur abkühlen und streiche dann die Torte damit gleichmäßig ein.
  5. Während die Torte wieder kalt steht, damit die Ganache fest wird, bereitest du die helle Ganache, den „Schleim“ zu: Dafür kochst du die 50 ml Sahne auf, nimmst den Topf vom Herd und lässt die weiße Schokolade darin schmelzen. Färbe die Ganache grün, lasse sie auf Zimmertemperatur erkalten und schütte diese über die Torte. Achte darauf, dass die Ganache am Rand schön gleichmäßig herunterläuft, indem du diese behutsam mit einem Teelöffel über den Rand schiebst.
  6. Wenn du möchtest, kannst du noch aus Fondant-Resten Monsteraugen basteln und diese auf Cakepop-Stielen in die Schleim Torte stecken.
  7. Fertig ist deine einfache Halloween Torte mit Grusel-Faktor!

Anzeige: Glamouröse Halloween Party mit LEONARDO

Es ist wieder so weit – Halloween steht vor der Tür! Nachdem wir schon im letzten Jahr auf dem Blog ausgiebig Halloween gefeiert haben, wollen wir dieses Jahr natürlich wieder Gruseliges servieren. Im letzten Jahr gab es dazu eher familien-taugliche Rezepte und eine Stimmung wie im Hexenhaus. Im Gegensatz dazu richten wir dieses Jahr eine stilvolle Grusel-Party für Erwachsene aus!

Als Motto habe ich dabei „Vampire Glam“ gewählt. Denn dank Twilight, Vampire Diaries, True Blood etc. hat sich das Image von Vampiren extrem gewandelt. Die Blutsauger sind mittlerweile quasi der Inbegriff von Stilbewusstsein und Eleganz. Persönlich bin ich zwar nicht unbedingt ein großer Fan von Twilight und Co (die Fans mögen es mir verzeihen!) – aber eine gehörige Portion Glamour finde ich immer super 😉 Und an Halloween darf man ruhig mal dicker auftragen! In Kooperation mit LEONARDO habe ich deshalb ein stilvolles Buffet für Blutsauger und solche, die es werden wollen, vorbereitet. Seid ihr in Stimmung dafür? Dann schnürt euere Umhänge und legt die Fangzähne ein!

Glamouröse Halloween Party: Die Deko

Welche Farben verbindet man mit Vampiren? Da kommen einem doch gleich Schwarz, Weiß und Rot in den Sinn. Insofern sind diese drei Farben unsere Leitfarben für die Dekoration. Die Basis bildet eine schwarze Tischdecke, dazu glänzende Diamanten, schwarze Federn und passende Kerzen als Deko-Elemente. Auch das Leonardoglas ist farblich auf das Thema abgestimmt – die Platte und die Fingerfoodlöffel sind aus dunkelgrauem Glas gefertigt und wirken dadurch schön „spooky“, gleichzeitig aber schlicht-elegant. Nun fehlen nur noch ein paar Vampirzähne und ein Totenschädel für die glamouröse Grusel-Stimmung.

Glamouröse Halloween Party: Was noch dazu gehört

Also wenn ihr mich fragt, gehört zu einer richtigen Grusel-Party auch immer ein Kostüm! Leider sehen das nicht alle meine Freunde so… Dabei ist es in diesem Fall doch wirklich extrem einfach – für Frauen wie für Männer! Ich garantiere, dass JEDER etwas passendes zur Verkleidung als Vampir im Schrank hat.

  • Für Frauen: Schwarzes Cocktail- oder Etuikleid (am besten mit Glitzer), ganz hell geschminkter Teint, Smokey Eyes, Augenringe und schwarzer Lippenstift. Optimal: Vampirzähne.
  • Für Männer: Schwarze Anzughose, weißes Hemd, ganz hell geschminkter Teint plus Augenringe und zurück gegelte Haare. Optimal: schwarzer Eyeliner und Vampirzähne.

Glamouröse Halloween Party: Das Buffet

Kommen wir zum wichtigsten – dem Essen! Denn die schicken Accessoires von LEONARDO sollen ja nicht leer dort stehen 😉 In diesem Jahr serviere ich als „vampiriges“ Fingerfood nur Essen in den Farbtönen schwarz, weiß und rot. Konkret steht folgendes auf dem Speiseplan:

  • Spinnen-Pizzas: 
    Kleine Pizzateig-Fladen mit Tomatensauce, italienischen Kräutern und Mozzarella belegen und fertig backen. Kurz vor dem Servieren aus 2 Oliven eine Spinne auf die Pizza legen.
  • Pikante Schlangen mit Blut-Dip:
    Hierfür habe ich mein Rezept für die Grissini aus dem letzten Jahr verwendet und die schwarze Farbe weggelassen. Stattdessen kommen Tomatenmark und Sesamsamen auf die Schlangen. Serviert werden diese mit Ajvar (fertig gekauft).
  • Bloody Mary Eier (serviert auf den Fingerfoodlöffeln von LEONARDO):
    Gekochte Eier halbieren und die Dotter entfernen. Die Dotter werden mit 2 EL Joghurt, 1 TL Harissapaste (Nach Geschmack mehr), 1 EL Tomatenmark sowie einem Spritzer Wodka aromatisiert. Die Masse wird in die halben Eier gespritzt und diese mit Zuckeraugen dekoriert.
  • Teufels-Cupcakes (serviert auf der Schale „Lucca“):
    Verwendet habe ich als Basis das Rezept für die Schoko-Chili-Cupcakes und das Frosting meines Cupcake-Grundrezeptes habe ich rot gefärbt. Als Dekoration kommen kleine „Hörner“ aus Fondant darauf – doch Vorsicht: Erst kurz vor dem Servieren dekorieren, damit der Fondant in Form bleibt!
  • Mumien-Cakepops (serviert auf der 2-teiligen Etagere von Leonardoglas):
    Hierfür habe ich mein Grundrezept für Cakepops aus Kuchenresten hergenommen und daraus leicht längliche Cakepops geformt. Diese werden mit weißer Schokolade überzogen und ein Zuckerauge darauf geklebt. Zuletzt spritzt du die „Bandagen“ aus weißer Schokolade darüber.
  • Schwarze Bowle (getrunken aus Bechern von LEONARDO):
    Mische dafür 2 Teile schwarzen Vodka mit einem Teil Kräuterlikör und 2 Teilen Saft von schwarzen Johannisbeeren. Dunkle ggf. noch mit schwarzer Lebensmittelfarbe nach. Serviere den Cocktail gut gekühlt in Gläsern mit Zuckerrand.

Glamouröse Halloween Party: Der Zeitplan

So eine Vampir-Party braucht natürlich etwas Vorbereitungszeit, lässt sich aber gut schaffen! Hier meine Tipps für einen entspannten Start in die gruselige Party:

  • Am Vortag: Teig für die Spinnen-Pizzas und Schlangen zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Cupcakes backen und Teufelshörner aus Fondant formen. Cakepops zubereiten und verzieren.
  • Am Morgen der Einladung: Eier zubereiten und kalt stellen, Bowle mischen und kalt stellen, Cupcakes fertigstellen, Schlangen backen und abkühlen lassen. Dekoration aufbauen.
  • Kurz vor Beginn der Party: Alles anrichten (z.B. auf den schicken Platten und Etageren von Leonardoglas) und die Spinnen-Pizzas backen (sollten heiß serviert werden).
  • Und schon kann Halloween kommen!

Feiert ihr Halloween in diesem Jahr und wenn ja, wie ist euer Motto für die Party?

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit LEONARDO entstanden. Dennoch spiegelt der Beitrag ausschließlich meine eigene Meinung wider und ist in keiner Weise davon beeinflusst. 

Anzeige: Herbstlicher Weißwein Gugelhupf mit Bree Wein

Herbstzeit = Zeit zum Entspannen! Denn nun kann man sich endlich wieder zu Hause einkuscheln, ins Kino gehen oder Freunde zu sich einladen. Während der Sommer bei uns oft vollgepackt mit Terminen ist (z.B. Geburtstagen, Deadlines auf der Arbeit), bedeutet der Herbst im Hause BackIna Zeit zum Genießen. Gerade in diesem Oktober lassen wir es eher langsam und gemütlich angehen: Das liegt zum einen daran, dass ich mich nach meiner OP noch ein wenig erholen muss, zum anderen daran, dass wir nach einem turbulenten Sommer bewusst entschleunigen möchten. Und wie könnte man besser entspannen als bei einer gemütlichen Runde Kaffee und Kuchen mit den Lieben? Passend dazu habe ich euch heute einen Weißwein Gugelhupf mitgebracht.

Als mich Bree Wein gefragt hat, ob ich ein herbstliches Rezept mit Ihrem Riesling entwerfen möchte, war für mich schnell klar: Es soll etwas einfach zu machendes, stressfreies und natürlich leckeres werden! Denn ein gutes Glas Wein verbinden wir alle mit Entspannung, Ruhe und Gemütlichkeit. Passend dazu kam mir das Rezept meiner Uroma in den Sinn, das ich schon immer mal probieren wollte – nämlich einen Weißwein Gugelhupf! Aus Erzählungen weiß ich, dass das ein ganz besonders „reichhaltiger“ Gugelhupf war: Denn meine Uroma stellte immer etwas Weißwein auf den Tisch, mit dem der Gugelhupf kurz vor dem Verzehr getränkt wurde. Also sozusagen Weißwein doppelt – nicht nur im, sondern auch auf dem Kuchen. 😉 Dank einem alten Rezeptbuch kenne ich auch die Zusammensetzung dieses Kuchens, den ich für unsere Kaffeetafel etwas „modernisiert“ habe – weniger Butter, weniger Zucker, dafür steif geschlagenes Eiweiß, das den Weißwein Gugelhupf schön locker macht. Durch den frisch darüber geträufelten Wein wird der Kuchen dann wunderbar saftig – wirklich extrem lecker und dabei ganz einfach zu machen!

Der hauptsächliche Geschmacksträger in diesem Rezept ist natürlich der Wein: Ihr solltet einen aromatischen, nicht zu süßen Weißwein dafür nutzen, den ihr selbst auch gerne trinkt. Denn wenn ihr hier den falschen Wein verwendet, wird der ganze Kuchen nicht schmecken! Im Gugelhupf habe ich hierfür den Riesling von Bree verwendet. Tatsächlich kaufen wir selbst gerne diesen Wein: Zum einen schmeckt er uns einfach gut, zum anderen begeistert uns die moderne Flasche. Das Design hebt sich angenehm von anderen Flaschen ab und macht die Bree Weine unverkennbar. Natürlich kann man die stylischen Flaschen auch gut verschenken 😉

Wenn ihr den Wein selbst einmal probieren wollt, habe ich eine besondere Aktion für euch: Mit dem Gutscheincode BREEWEIN bekommt ihr im Amazon Shop von Bree Wein 30% Rabatt auf alle Sorten!* Habt ihr den Wein mit der Design-Flasche schon einmal probiert oder wollt einmal testen? Dann schaut doch hier vorbei:

So, und jetzt greift zu: Hier kommt einmal der leckere Weißwein Gugelhupf meiner Urgroßmutter für euch: Traditionelle Rezepte im modernen Gewand schmecken einfach am besten. 🙂 Damit lassen wir den Herbst ganz entspannt angehen. Habt ihr schon einmal mit Weißwein gebacken oder kennt ihr noch weitere Rezepte, die man mit dem Riesling von Bree umsetzen könnte?

Saftiger Weißwein Gugelhupf

Für den Kuchen

  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 100 g Speisestärke
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 200 ml Weißwein (ich habe BREE Riesling verwendet)

Zum Servieren des Kuchens

  • Puderzucker zum Bestäuben
  • ca. 1/4 Liter Weißwein zum Tränken (ich habe BREE Riesling verwendet)

Zubereitung

  1. Trenne zuerst die Eier für den Weißwein Gugelhupf und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz steif. Stelle diese kühl, da du sie erst am Ende wieder brauchst.
  2. Rühre nun die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker weißcremig – das dauert in etwa 5 Minuten, also hab Geduld! Als nächstes rührst du die Eigelbe einzeln unter, sodass die Masse immer cremiger wird.
  3. Mische nun Mehl, Speisestärke und Backpulver mit der Zitronenschale und rühre die Mehl-Mischung im Wechsel mit dem Wein unter. Hebe zuletzt das steif geschlagene Eiweiß unter den Teig.
  4. Gieße den Teig in eine gebutterte und bemehlte Gugelhupf-Form und backe ihn im vorgeheizten Backofen bei 175° C ca. 55 – 60 Minuten (Stäbchenprobe machen). Lasse den Weißwein Gugelhupf erkalten.
  5. Bestäube den Gugelhupf zum Servieren mit Puderzucker und reiche den Wein dazu: So kann jeder den Kuchen nach Wunsch tränken. Ich verwende pro Stück ca. 1 – 2 EL Wein, damit der Kuchen schön saftig, aber nicht matschig wird.
  6. Da kommen sofort herbstliche Gefühle auf!

Kleiner Tipp: Wer es süßer mag, kann den Wein auch 1:1 mit Zucker zu Sirup kochen und dann zum Tränken verwenden.

* Die genauen Teilnahmebedingungen für die Rabattaktion findet ihr hier.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Bree Wein entstanden. Der Artikel spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wieder und ist in keiner Weise davon beeinflusst. 

Drei gewinnt! (Birnenkuchen vom Blech mit Nüssen und Biscoff)

Heute habe ich gleich zwei Zutaten im Gepäck, die bei vielen Skepsis auslösen: Nämlich Nüsse und Biscoff-Creme. Mit den Nüssen ist das so eine Sache – ich kenne viele Leute mit Nussallergie, da muss man also durchaus vorsichtig sein mit dieser Zutat. So passiert mit diesem leckeren Birnenkuchen, den ich euch heute zeige: Herr BackIna hat ihn mit auf die Arbeit genommen und dort ist tatsächlich fast die halbe Belegschaft gegen Nüsse allergisch! Nun gut, das heißt wohl mehr für die anderen von diesem herrlich herbstlichen Blechkuchen 😉 Beim nächsten Mal gibt es aber nur noch Nuss-freie Rezepte mit ins Büro…

Ähnlich ist es mit der Biscoff-Creme: Während ich die leckere Creme aus Karamellkeksen seit meinem Auslandssemester in Belgien LIEBE (ja, in Großbuchstaben geschrieben! Viel besser als Nutella!), findet Herr BackIna sie „viel zu süß“ und ich habe schon Stimmen gehört, die sie zu „sandig“ oder „trocken“ fanden. Alles Quatsch, denn die leckere Keks-Creme spielt heute eine Hauptrolle, in der sie weder süß noch trocken rüberkommt. Alles eine Frage der Zubereitung 😉


Denn wie jedes Jahr bekommen wir um diese Jahreszeit frische Birnen aus dem Garten meiner Großeltern. Statt meinem schon bekannten Birnen-Streuselkuchen wollte ich dieses Jahr aber etwas anderes damit machen. Kurzer Blick in den Schrank, was noch alles verarbeiten muss: Jede Menge Walnüsse und ein Glas Biscoff steht auch noch da! Das müsste doch gut harmonieren, oder? Tatsächlich geben die Zutaten einen wunderbar herbstlicher Dreiklang 🙂 Im Detail sieht die Kombi dann so aus:

  • Als Basis gibt es einen saftigen Marmorkuchen aus Vanille- und Biscoff-Teig.
  • Die frischen Birnen werden in Karamell kurz gedünstet und dienen als fruchtige Schicht auf dem Blechkuchen.
  • Nussige Streusel (ebenfalls mit Biscoff veredelt) dienen als crunchiges Topping.


Und weil der herrliche Dreiklang aus Birne, Nuss und Biscoff wunderbar zum Thema von Ina Is(s)ts aktuellem Blogevent „HochgeNuss“ passt, steuere ich ein paar Stücke davon zu diesem virtuellen Nuss-Dinner bei. Schaut doch mal vorbei, um viele weitere Rezeptideen mit Nuss zu bekommen!

Birnenkuchen vom Blech mit Biscoff und Nusstreuseln

Für den Teig

  • 250 g Butter oder Margarine
  • 125 g weißer Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 275 g Mehl (Weizen oder Dinkel)
  • 2 TL Backpulver
  • 3 – 4 EL Biscoff-Creme
  • 2 TL Zimt oder Spekulatiusgewürz
  • 2 – 3 EL Milch

Für die Birnen

  • 6 große oder 8 kleine Birnen
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • ggf. 1 EL Orangenlikör oder Birnenbrand

Für die Streusel

  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Nüsse (Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 175 g Butter oder Margarine
  • 50 g Biscoff-Creme

Zubereitung

  1. Schäle die Birnen und befreie sie vom Kerngehäuse. Schneide die Birnen nun in ca. 0,5 cm dicke Scheiben. Lasse derweil 2 EL braunen Zucker in einer Pfanne karamellisieren und gib die Birnen mit dem Zimt sowie dem Schnaps hinein (ersatzweise etwas Wasser verwenden). Lasse die Birnen etwa 2 Minuten darin dünsten und stelle sie beiseite.
  2. Bereite als nächstes die Streusel vor: Dazu gibst du alle angegeben Zutaten in eine Schüssel und knetest diese, bis grobe Streusel entstehen. Wenn dir die Streusel zu klebrig erscheinen, gib noch etwas Mehl hinzu.
  3. Nun kommt der Teig an die Reihe: Rühre dazu die Butter mit den beiden Zuckersorten, dem Vanillezucker und einer Prise Salz weißcremig (dauert ca. 5 Minuten). Anschließend gibst du die Eier einzeln dazu und rührst weiter, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Mische das Mehl mit dem Backpulver und rühre es unter den Teig. Diesen teilst du nun – eine Hälfte bleibt dabei, wie sie ist. Unter die andere Hälfte mischt du das Biscoff, den Zimt sowie die Milch. Gib eventuell noch etwas Milch hinzu, wenn dir der Teig zu fest erscheint. Er sollte dieselbe Konsistenz wie der helle Teig haben.
  5. Nun gibst du die beiden Teigsorten im Wechsel in eine Fettpfanne und marmorierst das Ganze leicht. Verteile die Birnen mit dem Karamell gleichmäßig oben drauf und streue zuletzt die Streusel darüber.
  6. Backe den Birnenkuchen vom Blech nun etwa 45 – 50 Minuten im heißen Ofen (175°C Ober-Unterhitze), bis die Streusel goldbraun und der Teig durch ist (Stäbchenprobe machen)
  7. Ein HochgeNuss zu dieser Jahreszeit!

 

Eingeladen: American BBQ

Herbst und Winter sind doch die schönsten Zeiten, um Leute zu sich nach Hause einzuladen, oder? Deshalb wird ab diesem Monat wieder meine Reihe „Eingeladen“ aus dem letzten Jahr aufgelegt. Los geht es mit einem amerikanischen Grill-Abend, einem „American BBQ“. Dazu hatten wir nach unserer Rückkehr aus Island (zu Island folgt noch ein „Eingeladen“-Special!) ein befreundetes Paar eingeladen. Da Herr BackIna und der eingeladene Herr ausgesprochene Anti-Vegetarier sind, war schnell klar, dass wir grillen wollen und zwar auf amerikanische Art. Die Männer stehen am Grill, die Damen dürfen sich währenddessen entspannen – das nennt man wohl Win-Win 😉

American BBQ: Die Deko

Wie erwähnt, war der Abend zwischen unserer Rückkunft aus Island und meinem Krankenhausaufenthalt – deshalb hatte ich nicht viel Zeit und ehrlich gesagt auch keine Nerven, um Deko zu besorgen. Allerdings ist weniger manchmal mehr! Wir haben einen etwas rustikalen Touch gewählt. Ganz wie in einer New Yorker Hipsterbar 😉 Das Essen wird auf Schieferplatten serviert, der Tisch bleibt in seiner rauen Holzoptik ohne Tischdecke. Passend dazu hatten wir Retro-Servietten mit Burger-Motiv zu Hause. Ansonsten haben wenig Dekoration angebracht. Einziger Blickfang am Tisch war das große Glas mit Zapfhahn, aus dem alkoholfreie Drinks flossen.

American BBQ: Die Musik

Hier haben wir eine von Herrn BackIna zusammengestellte Country Playlist aufgelegt. Da wir besonders im Auto oft und gerne Country hören, hat die einige Stunden gefüllt! Ähnliche Playlists findet ihr beispielsweise hier und hier.

American BBQ: Das Essen

Kommen wir zum Wichtigsten des Abends – dem Essen! Ich hatte eingangs erwähnt, dass den Hauptteil die Männer gegrillt haben – trotzdem ist auch einiges in der Küche entstanden. Es stimmt also nicht ganz, dass ich nichts zu tun hatte 😉

Konkret gab es folgende Speisen und Getränke:

 

American BBQ: Der Zeitplan

An sich geht das American BBQ sehr gut vorzubereiten. Also ideal, wenn ihr nicht viel Zeit habt.

  • Am Tag vorher: Burger Buns backen, Zwiebel-Cranberry-Chutney zubereiten und kalt stellen
  • Am Morgen: Tisch decken, Breadsticks backen und Sourcream zubereiten
  • ca. 2 Stunden bevor die Gäste kommen: Kartoffeln in Spalten schneiden und in Wasser legen, Grund-Mischung Beeren Limonade zubereiten
  • ca. 1 Stunde bevor die Gäste kommen: Pommes das erste Mal frittieren und abkühlen lassen, Zutaten für Burger bereitlegen
  • Wenn die Gäste da sind: Burger und Chicken Wings grillen, Pommes das zweite Mal frittieren
  • Genießen!

 

Viel Spaß beim American BBQ wünsche ich euch 🙂 Und wenn ihr bei dem Herbstwetter keine Lust auf Grillen habt – vieles lässt sich auch drinnen in der Pfanne zubereiten!

In Kürze geht die „Eingeladen“-Reihe hier weiter – mit einer glamourösen Halloween-Party! Schaut doch zur Inspiration schon einmal, was wir letztes Jahr an Halloween serviert haben!

Breadsticks mit Sour Cream Dip

Ein idealer Appetizer für den Amerikanischen Abend oder einfach so zum Knabbern! Mach diese Bread Sticks am besten als Resteverwertung, wenn du noch Brot übrig hast.

Breadsticks mit Sour Cream Dip

Für die Breadsticks:

  • altes Brot nach Wahl, am besten Bauernbrot oder Weißbrot
  • italienische Kräuter
  • Olivenöl (ca. 2 – 4 EL, je nach Brotmenge)
  • Salz und Pfeffer

Für den Sour Cream Dip:

  • 200 g Saure Sahne
  • 100 g Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer, Kräuterbuttergewürz
  • 1/2 Zitrone
  • frisch: Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Basilikum, Rosmarin (ggf. auch nur ein Teil davon, je nachdem was vorhanden ist)
  1. Schneide das Brot in etwa fingerdicke und 7 cm lange Stücke und heize den Backofen auf 175°C (Ober-Unterhitze) vor.
  2. Lege nun das Brot auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Mische nun das Olivenöl mit den italienischen Kräutern, Salz und Pfeffer und beträufle die Bread Sticks mit der Mischung.
  3. Backe die Bread Sticks etwa 10 Minuten im Ofen und wende sie dabei regelmäßig, bis sie goldbraun sind. Lasse sie etwas abkühlen.
  4. Währenddessen kannst du den Sour Cream Dip aus den angegebenen Zutaten zubereiten und diesen abschmecken.
  5. Fertig ist ein schneller Snack aus altem Brot!

 

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