Faule Weiber Kuchen (Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech)

Huch, wird jetzt so mancher sagen: Das ist aber mal ein frauenfeindlicher Kuchen! Denn tatsächlich kennt man das heutige Rezept in meiner Heimat als „Faule Weiber Kuchen“. Warum das so ist, würde mich selbst mal interessieren… Denn eigentlich verbirgt sich dahinter ein leckerer, cremiger Käsekuchen mit Mandarinen. Die Bäckerin dieses Kuchens ist nicht „fauler“ als die Bäckerin eines normalen Käsekuchens. Denn bei beiden wird ein Mürbteigboden hergestellt, dann eine Käsekuchenmasse zusammengerührt, bevor der leckere Kuchen in den Ofen kommt. Der Volksmund hat wohl nicht immer Recht!

Lasst euch also vom Namen nicht abhalten – dieser Käsekuchen schmeckt so super cremig und lecker, dass er keinesfalls „einfach“ wirkt! Im Gegenteil, ein leckeres Stück sahniger Käsekuchen mit leicht säuerlichen Mandarinen und einem knusprigen Boden kommt bei jedem Gast gut an. Deshalb ist das Rezept für „Faule Weiber Kuchen“ bei uns schon seit Jahrzehnten ein Garant für leckeren Kuchen. Bei euch auch? Das Originalrezept kommt, wie schon der Zauberkuchen, aus dem Zwergenstübchen Backbuch. Ganz ehrlich: Wenn ein Rezept so gut ist, dann sollte man es auch nicht unbedingt ändern! Denn Klassiker schmecken eben am besten so, wie man sie immer schon gewohnt war. Dieses Rezept für cremigen Käsekuchen vom Blech gehört auf jeden Fall dazu.

Wenn ihr aber doch eine Änderung am „Faule Weiber Kuchen“ vornehmen wollt, dann kann ich euch ans Herz legen, statt Mandarinen andere Früchte zu verwenden: Mit Aprikosen schmeckt es lecker (Spiegelei-Kuchen!), auch Kirschen (ähnlich wie in diesem Rezept) oder Pfirsiche sind möglich.

Hier kommt aber erstmal das klassische Rezept für DEN Käsekuchen vom Blech mit Mandarinen. Kann mir in der Zwischenzeit jemand erklären, woher der Name „Faule Weiber Kuchen“ stammt? Hinterlasst euere Tipps gerne in den Kommentaren!

Faule Weiber Kuchen (Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech)

Für den Mürbteig-Boden:

  • 400 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g Butter
  • 2 gestrichene TL Backpulver

Für die cremige Käsekuchen-Schicht:

  • 1 kg Magerquark
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • 200 g saure Sahne
  • 200 ml Öl
  • 300 ml Milch
  • 2 kleine Dosen Mandarinen (Saft aufbewahren!)
  • 1 – 2 Pck. klarer Tortenguss
  1. Verknete die Zutaten für den Mürbeteig zu einem glatten Teig und stelle diesen etwa 30 Minuten kalt.
  2. Bereite als nächstes die Käsekuchen-Masse vor: Dazu mischt du den Quark, Eier, Zucker, Vanillepudding-Pulver, Öl und Milch, sodass eine glatte, recht flüssige Käsekuchen-Masse entsteht.
  3. Lasse die Mandarinen abtropfen und fange dabei den Saft auf, denn diesen brauchst du später für den Tortenguss.
  4. Lege nun eine Fettpfanne (ca. 30 x 35 cm) mit Backpapier aus und rolle den Mürbeteig etwa 0,5 cm dick als Boden aus.
  5. Gieße die Käsekuchen-Masse darauf und verteile die Mandarinen gleichmäßig auf der Oberfläche.
  6. Lasse den Faule Weiber Kuchen bei 180° Ober-Unterhitze etwa 45 – 50 Minuten backen. Du merkst, dass er fertig ist, wenn er beim Rütteln am Blech nicht mehr „wabbelt“.
  7. Sobald der Kuchen erhaltet ist, bereite einen Tortenguss nach Packungsanleitung zu. Verwende jedoch statt Wasser den Mandarinensaft. Verteile den Guss gleichmäßig über dem Kuchen und stelle ihn bis zum Servieren kalt.
  8. Einfach ein leckerer Klassiker!

Das Rezept habe ich aus dem Zwergenstübchen-Backbuch abgewandelt.

 

Zimt, Zimt, Zimt (Weiche Amerikanische Zimtschnecken)

Mögt ihr Zimt? Es gibt ja durchaus Leute, die Zimt nur mit Weihnachten assoziieren und das Gewürz im Sommer kaum verwenden. Zu denen gehöre ich nicht! Die Wärme und leichte Schärfe von Zimt finde ich rund ums Jahr wunderbar – so auch in diesen amerikanischen Zimtschnecken.

Solche super-weichen und fluffigen Hefe-Schnecken mit Zimt-Füllung gehen tatsächlich immer, oder? Besonders gut natürlich als schnelles Frühstück oder zum genussvollen Kaffee am Nachmittag. Dieses Rezept ist auf die amerikanische Art gemacht, nicht auf die schwedische. Das heißt, die Schnecken sind besonders fluffig, weich und auch leicht klebrig – das kommt hauptsächlich durch die aromatische Vanille-Glasur, aber auch durch die recht buttrige Füllung.

Das Rezept ist mal wieder als schnelle Reste-Verwertung entstanden, denn neulich hatten wir noch etwas Hefe im Kühlschrank. Fast zu schade zum Wegwerfen, deshalb habe ich nach einem schnellen und einfachen Rezept für Zimtschnecken gesucht. Denn eine süße Kleinigkeit zwischendurch zum Mitnehmen ist im Arbeitsalltag manchmal bei uns sehr willkommen 🙂 Und tatsächlich: Diese Zimtschnecken sind ideal zum Mitnehmen, so saftig und fluffig und vor allem: zimtig! Da fällt der Alltag gleich leichter 😉

Insider-Tipp: In einige der Schnecken habe ich noch Schoko-Stückchen in die Füllung gegeben. Ein Traum, sage ich euch!

Schnelle Zimtschnecken (weich, amerikanische Art) – ca. 24 Stück

Für die Zimtschnecken

  • 200 ml Milch
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 60 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 2 kleine Eier
  • 600 g – 700 g Mehl (Type 550 oder Dinkelmehl Type 630)

Für die Füllung

  • 100 g Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • 3 EL heller Vanillezucker
  • 1 – 1,5 EL Zimt

Für die Glasur

  • ca. 150 g Puderzucker
  • ca. 4 EL Milch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  1. Bereite zunächst den Hefeteig vor, indem du das Wasser und die Milch leicht erwärmst und den Zucker sowie den Honig dazugibst. Nun bröselst du die Hefe hinein und rührst, bis sich diese aufgelöst hat. Lasse die Hefe-Milch-Mischung abgedeckt ca. 10 Minuten stehen, bis sich Schaum bildet – nun ist die Hefe aktiv.
  2. Mische derweil das Mehl (zunächst 600 g) mit dem Salz und forme drei Mulden darin. In eine kommt das Öl, in die nächste die Eier und in die letzte die Milch-Hefe-Mischung. Knete alles zu einem glatten, ganz leicht klebrigen Teig. Wenn er dir zu klebrig vorkommt, gib noch etwas Mehl hinzu.
  3. Lasse den Hefeteig nun abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen. Danach sollte sich sein Volumen verdoppelt haben.
  4. In der Zwischenzeit kannst du die Butter schmelzen und die beiden Zuckersorten für die Füllung mit dem Zimt vermischen.
  5. Sobald der Teig gegangen ist, rollst du diesen portionsweise auf einem geölten (!) Backpapier aus. Bestreiche die Oberseite großzügig mit Butter und bestreue sie mit der Zucker-Zimt-Mischung. Rolle dann den Teig von der breiten Seite her locker auf, sodass Schnecken entstehen. Schneide diese in ca. 5 cm lange Stücke und setze diese nebeneinander auf ein Backblech. Lasse etwas Platz zwischen den einzelnen Schnecken, denn diese gehen noch auf.
  6. Lasse die Zimtschnecken abgedeckt noch einmal ca. 15 – 30 Minuten gehen. Erneut sollte sich das Volumen des Hefeteigs sichtbar vergrößern.
  7. Heize nun den Backofen auf 160 Grad (Ober-Unterhitze) vor und stelle ein kleines Schälchen mit Wasser in den Ofen. So werden die Zimtschnecken später noch softer.
  8. Backe die Zimtschnecken nun etwa 15 – 20 Minuten (abhängig von der Größe) und mische derweil die Zutaten für den Guss zu einer dicklichen Glasur zusammen (evtl etwas mehr Milch oder Puderzucker verwenden, wenn die Konsistenz dir nicht richtig erscheint).
  9. Lasse die Zimtschnecken leicht abkühlen und glasiere sie.
  10. Am besten schmecken diese weichen amerikanischen Zimtschnecken zum Frühstück oder zum Kaffee! Einfach lecker!

Das Rezept habe ich von eazy peazy mealz adaptiert.

Herbstbeginn (Klassischer Apple Pie)

Nun ist tatsächlich der Herbst wieder angekommen! Am 1. September war ja bereits metereologischer Herbstanfang und zumindest bei uns in Oberfranken merkt man schon, dass das Wetter eher herbstlich ist. Passend zum Herbstanfang haben wir mal wieder viele, viele selbst geerntete Äpfel hier und vor meinem Krankenhausaufenthalt musste da natürlich noch eine Verwendung her. Was gibt es besseres, um viele reife Äpfel zu verwerten, als ein leckerer Apfelkuchen? Deshalb habe ich einen klassischen Apple Pie gebacken.

Nicht zu verwechseln ist dieser Pie mit meiner bereits vor einigen Jahren veröffentlichten „Apfeltarte amerikanischer Art“ oder einem gedeckten Apfelkuchen. Der Unterschied zu den beiden anderen Rezepten liegt vor allem im Teig: Denn diese Kuchen werden mit einem klassischen, deutschen Mürbeteig gebacken. Der ist eher „keksig“ – der amerikanische Mürbteig, die klassische Pie Crust, ist dagegen aus mehreren zarten Schichten aufgebaut. Diese Schichten entstehen durch einzelne Butter-Stückchen, die im Teig schmelzen und so für eine unvergleichliche Textur sorgen. Deshalb sollte der Teig für den klassischen Apple Pie nicht zu lange geknetet werden, damit eben kein deutscher Mürbeteig entsteht. Auch lecker, aber in dem Fall nicht das, was wir wollen 😉

Vielleicht noch ein Wort zum Thema Butter oder Margarine im Teig. Dass die Butterpreise im Moment auf einem Höchststand stehen, ist sicher allen Hobby-BäckerInnen bekannt. Daran liegt es jedoch nicht, dass ich in diesem Rezept Margarine UND Butter verwende 😉 Denn Butter sorgt für unvergleichlich leckeren Geschmack und eine zarte Textur – Margarine sorgt jedoch dafür, dass der Teig seine Form besser behalt. Gerade, wenn ihr Verzierungen auf den Apple Pie aufbringen möchtet, ist das doch wünschenswert! Für meine Verzierungen habe ich übrigens Ausstechförmchen für Fondant mit Blüten und Blättern als Motiven verwendet.

Habt ihr auch schon Lust auf herbstliches Backen? Dann probiert doch diesen leckeren Apple Pie 🙂

Klassischer Apple Pie nach amerikanischer Art

Für die „Pie Crust“ / den Mürbteigboden:

  • 500 g Mehl (Type 550)
  • 125 g Butter
  • 125 g Margarine (oder ersatzweise ebenfalls Butter)
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Puderzucker
  • 1 EL heller Essig (neutraler Geschmack)
  • ca. 7 EL eiskaltes Wasser
  • 1 Eigelb plus 2 EL grober Zucker zum Bestreuen
  • ca. 500 g Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Für die Apple Pie Füllung:

  • ca. 10 – 11 Äpfel, süße und säuerliche Sorten gemischt (ich habe z.B. Granny Smith, Braeburn, Pink Lady und Gala gemischt) – gesamt ca. 1 kg
  • 100 g brauner Zucker
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1,5 EL Zimt
  • je eine Prise Nelke, Muskatnuss und Kardamom (vorsichtig dosieren, sonst schmeckt es zu „weihnachtlich“!)
  • 1 TL Vanille-Extrakt oder Mark einer Vanilleschote
  • 3 EL Stärke
  • Saft einer Zitrone (etwa 3 EL)
  • Schale einer halbe Zitrone
  • 2 EL Butter

Zubereitung Apple Pie:

  1. Zunächst bereitest du den Teig, die Pie Crust vor: Dazu vermischt du das Mehl mit dem Salz und dem Puderzucker.
  2. Die Butter und die Margarine zerteilst du schnell in kleine Stückchen (dabei sollte das Fett nicht warm werden!), z.B. mit einer Gabel oder der Küchenmaschine. Noch leichter geht es, wenn Butter und Margarine beinahe gefroren sind (ca. eine halbe Stunde ins Gefrierfach legen).
  3. Gib nun die Butter zur Mehlmischung und füge Essig und Wasser hinzu. Knete alles, bis gerade so ein etwas bröseliger Teig entsteht. Es sollen noch einzelne „Butter-Flecken“ zu sehen sein. Diesen Teig stellst du etwa 1 Stunde kühl.
  4. Währenddessen beginnst du mit der Füllung. Dazu schälst du die Äpfel, entkernst sie und schneidest diese in gleichmäßige, etwa 5 mm dicke Scheiben. Vermische diese mit Zucker, Zimt, Vanille, Zitronenschale sowie den weiteren Gewürzen. Rühre als nächstes die Stärke mit dem Zitronensaft glatt.
  5. Heize nun den Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vor.
  6. Erhitze die Butter in einer Pfanne und brate darin die Äpfel ca. 5 Minuten an, bis der Zucker geschmolzen und die Äpfel bissfest sind. Rühre nun die Stärke mit dem Zitronensaft glatt und binde das Apfelkompott damit.
  7. Nun kannst du eine Tarteform (Durchmesser 26 cm) buttern und die Hälfte des Teiges ausrollen. Diesen legst du als Boden in die Form und drückst diesen gut an. Gib ein Stück Backpapier sowie die Hülsenfrüchte zum Blindbacken darauf. Backe den Boden für etwa 15 Minuten blind.
  8. Rolle derweil die zweite Teighälfte ebenfalls kreisrund aus und verquirle das Eigelb mit 1 TL Wasser. Sobald der Boden 15 Minuten im Ofen war, nimmst du ihn heraus und entfernst die Hülsenfrüchte sowie das Backpapier.
  9. Schichte nun die Äpfel ganz eng in den Boden, sodass keine Löcher zwischen den Scheiben mehr zu sehen sind. Lege als nächstes den „Teigdeckel“ oben auf die Füllung und schneide ihn mehrmals ein, sodass die Luft von innen entweichen kann. Schneide den Rand gleichmäßig ab und forme einen sauberen Übergang. Aus den Abschnitten kannst du Deko nach Wahl formen.
  10. Zuletzt bestreichst du den Apple Pie mit dem verquirlten Eiweiß und bestreust ihn mit grobem Zucker. Backe den Apple Pie nun etwa 45 Minuten im heißen Ofen, bis er goldbraun ist.
  11. Lasse den Apfelkuchen etwa 2 Stunden abkühlen, bevor du ihn mit Sahne, Eis oder einfach pur servierst. So schmeckt der Herbst!

Torte oder Eiscreme? (Ice Cream Cone Dripping Cake)

Vorneweg eine „private“ Ankündung: Ihr habt sicher bemerkt, dass hier in letzter Zeit seltener Beiträge erscheinen. Das ist keine böse Absicht, sondern dem „Leben 1.0“ geschuldet. Denn zum einen habe ich mich gerade selbstständig gemacht (wer möchte, kann hier mehr erfahren) – zum anderen muss ich mich nächster Woche einer unerwarteten Operation unterziehen. Insofern versuche ich zwar möglichst viel vorzubereiten, kann aber nicht versprechen, dass die Beiträge so regelmäßig wie z.B. im Juli kommen. Bitte habt Verständnis dafür! Und jetzt gibt es als Entschuldigung Kuchen 😉

Es gibt so Trends, bei denen kann auch ich nicht widerstehen. Einer davon ist der Ice Cream Cone Dripping Cake, den man seit kurzem überall auf Instagram und Facebook sieht. Der Kuchen, auf dem eine Eiswaffel zu zerlaufen scheint, ist aber auch zu niedlich! Einfach die perfekte Torte für den Sommer.

Voriges Monat hatte mein Opa Geburtstag und das war für mich die perfekte Gelegenheit mal wieder eine Torte zu backen. Wie ihr ja wisst, backe ich im Moment solche „Großprojekte“ nur noch, wenn tatsächlich ein entsprechender Anlass gegeben ist. Insofern musste ich ein wenig warten, bis ich einen solchen Kuchen mit einer Eiswaffel backen konnte 😉

Für die Backanfänger unter euch vielleicht gut zu wissen: Die Torte mit der Eiswaffel sieht vielleicht kompliziert aus, ist es aber absolut nicht! Auch Anfänger können so leicht eine tolle Motivtorte bauen. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, die Oberfläche der Buttercreme ganz glatt zu bekommen. Aber dazu müsst ihr lediglich ein wenig Geduld und Geschick mitbringen… Die „Drips“, also die herunterlaufenden Schoko-Streifen, formen sich quasi von selbst. Und die Eiswaffel besteht eigentlich aus einem Cakepop – ideal also, um die Abschnitte der Torte sinnvoll zu verwerten 😉

Aber genug erzählt: Lasst uns mit der Torte beginnen – perfekt für den Spätsommer, der uns hoffentlich noch einige Wochen begleitet!

So machst du einen Ice Cream Cone Dripping Cake selber

  • 1 Torte (zum Beispiel nach diesem oder diesem Rezept), Durchmesser 20 cm
  • 1 Grundrezept Buttercreme (siehe unten)
  • 1 Eiswaffel
  • 100 g weiße Schokolade
  • Lebensmittelfarbe nach Wahl
  • Zuckerstreusel nach Wahl

Deutsche Buttercreme zum Einstreichen (1 Portion inkl. Füllung)

  • 500 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepudding oder Sahnepudding
  • 1 Stück Butter (250 g)
  • 1 TL Vanilleextrakt (optional)
  • 2 – 3 EL Puderzucker
  1. Zunächst bereitest du eine Portion Vanillepudding nach Packungsanleitung zu (ich lasse jedoch den Zucker weg) und lässt diesen auf Raumtemperatur abkühlen.
  2. Während der Pudding abkühlt, legst du ein Stück Butter heraus, damit es ebenfalls weich und zimmerwarm wird.
  3. Wenn beides die gleiche Temperatur hat, beginnst du, die Butter mit einer Prise Salz weißcremig zu rühren. Das kann bis zu 10 Minuten dauern.
  4. Sobald die Butter weißcremig ist, rührst du den Pudding noch einmal durch und rührst ihn esslöffelweise unter (mittlere Geschwindigkeit des Mixers). Zuletzt gibst du noch Vanilleextrakt und Puderzucker nach Wunsch zur Buttercreme.
  5. Fertig! Gar nicht so schwer, oder?

Ice Cream Cone Dripping Cake fertigstellen

  1. Fülle deine Torte und achte darauf, dass die Torte schön hoch wird. Nur so wirkt der „Dripping-Effekt“ später wirklich cool. Deshalb reicht auch ein Durchmesser von 20 cm, dann wird die Torte nicht allzu mächtig.
  2. Schneide den Rand deiner Tortenböden ganz gerade und streiche diese zunächst mit einer dünnen Schicht der Buttercreme ein, damit mögliche Krümel gebunden werden. Die Abschnitte hebst du dir auf!
  3. Nun streichst du eine dickere Schicht Buttercreme außen um die Torte, die du ganz glatt und mit einer deutlichen Kante oben verstreichst. Am besten geht das mit einem Drehteller und einer Winkelpalette. Lasse etwas Buttercreme übrig.
  4. Lasse die Torte ca. 30 Minuten kalt stehen, damit die Buttercreme fest wird.
  5. Derweil zerkrümelst du die Abschnitte und mischt diese mit der übrigen Buttercreme zu einem Cakepop-Teig. Sollten deine Abschnitte nicht reichen, kannst du zusätzlich Kekse o.Ä. zerbröseln. Forme aus dieser Cakepop-Masse eine Kugel so groß wie eine Kugel Eis, die genau auf die Eiswaffel passt. Stelle den Cakepop kurz kalt.
  6. Schmelze nun die weiße Schokolade und färbe sie in deiner Wunsch-Farbe ein. Überziehe die Cakepop-Eiskugel damit.
  7. Als nächstes gießt du den Großteil der Schokolade auf die Oberseite der Torte und verstreichst diese glatt.
  8. Zuletzt gibst du an den Rand der Torte mehrere „Kleckse“ mit Schokolade, die du den Rand leicht hinunterlaufen lässt. Sorge für eine glatte Oberfläche auf der Oberseite.
  9. Drücke jetzt die Cakepop-Kugel in die noch flüssige Schokolade, stecke die Eiswaffel auf die Kugel und dekoriere die Torte mit Zuckerstreuseln nach Wunsch.
  10. Fertig ist dein Ice Cream Cone Dripping Cake!

Pastellfarben (Cupcake-Grundrezept mit Varianten)*

Heute gibt es viele bunte … Cupcakes! Die Schwestern der eher schlichten Muffins sind ja per se schon kleine „Divas“, die am liebsten bunt, mit viel „Schmuck“ und großen „Hüten“ daherkommen. Eine ganz ähnliche Vorliebe für ein extravagantes Äußeres haben auch Macarons – das beliebte französische Mandelgebäck kommt ebenfalls gerne in bunten Farben oder extravagant verziert daher. Insofern liegt es auf der Hand beide Gebäcke zu verbinden.

Als neulich also mal wieder ein Paket mit der neuesten Kreation von Lindt* ins Haus flatterte, war mir klar, dass die „Macaron Pralines“ sich mit ihren bunten Farben hervorragend als Deko auf Cupcakes machen würden. Die Pralinen gibt es in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Erdbeere, Zitrone und Pistazie. Dafür aber vier verschiedene Arten von Cupcakes zu backen, würde den Rahmen dieses Beitrags etwas sprengen 😉 Deshalb verrate ich euch heute mein Cupcake Grundrezept, aus dem sich schnell verschiedene Geschmacksrichtungen zaubern lassen. Und zwar lassen sich aus diesem Grundrezept für Cupcakes nicht nur Vanille, Schoko, Erdbeer, Pistazie oder Zitronen Cupcakes machen, sondern euer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es mit Passionsfrucht-Mango? Nougat mit Karamell? Kaffee?

Ihr seht also: Aus einem einfachen Grundrezept entstehen unendlich viele Cupcakes 🙂 Deshalb mag ich dieses Rezept für einfache Vanille Cupcakes so. Und auch das Buttercreme Frosting lässt sich ganz nach Wunsch abwandeln – entweder mit etwas Farbe oder mit zusätzlichen Geschmacksträgern!

Verziert sind meine Cupcakes mit den Macaron Pralines von Lindt, die derzeit in einer limitierten Auflage zu erhalten sind. „Hausintern“ waren sich Herr BackIna und ich nicht ganz einig, was den Geschmack der Macaron Schokolade angeht: So richtig nach Macaron schmecken die Pralinen nämlich nicht, sondern eher nach Frucht mit etwas Baiser-Crunch. Was auch sehr lecker sein kann und uns bei der Schoko-Füllung hervorragend schmeckt. Die fruchtigen Varianten sind für uns als „Schoko-Puristen“ nicht wirklich verlockend… Deshalb haben wir Herrn Backinas Kollegen zum Tasting der Macaron Pralinen sowie der damit verzierten Cupcakes gebeten, wie ihr bereits auf Facebook sehen konntet. Im Durchschnitt haben die Tester ebenfalls Schokolade am besten gefunden, unter den fruchtigen Sorten war der Favorit Erdbeere, gefolgt von Zitrone und Pistazie. Wenn ihr euch einen Eindruck verschaffen wollt, dann schaut doch mal im Laden vorbei und probiert die Macaron Pralines 😉

Jetzt kommt aber erstmal mein universell einsetzbares Cupcake-Grundrezept – welche Geschmacksrichtung bevorzugt ihr dabei?

Cupcake-Grundrezept für Vanille Cupcakes, Schoko Cupcakes, Zitronen Cupcakes, Erdbeer Cupcakes uvm. (10 Stück)

Für die Cupcakes (Basisrezept)

  • 220 g Mehl (Dinkelmehl oder Weizenmehl)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 175 ml Milch
  • 6 EL Öl (60 ml)
  • 60 g Butter
  • 1 EL Joghurt
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zusätzliche Zutaten für den Teig je nach Variante:

  • Vanille: Teig so lassen
  • Schokolade: 2 EL Kakaopulver plus 1 EL Milch zusätzlich
  • Zitrone: 1 TL Zitronenabrieb plus 1 EL Zitronensaft
  • Erdbeere: rosa Farbe plus etwas Erdbeer-Aroma
  • Pistazie: grüne Farbe plus 2 EL gemahlene Pistazien

Zubereitung Cupcake Teig:

  1. Mische Mehl, Backpulver und Zucker mit einer Prise Salz und verrühre alles gut. Nun gibst du die zimmerwarme Butter dazu und rührst so lange, bis eine „sandige“ oder streuselige Mischung entsteht.
  2. In einem Messbecher mischt du Milch, Öl, Ei, Vanilleextrakt und Joghurt gut miteinander.
  3. Als nächstes gibst du die flüssigen zu den festen Zutaten und verrührst alles schnell, sodass gerade so ein Teig entsteht (Klümpchen dürfen drin sein!)
  4. Rühre als nächstes die Geschmackszutaten (je nach gewünschter Cupcake Sorte) unter.
  5. Fülle die Mischung in eine Muffin-Form und backe die Cupcakes ca. 15 – 17 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze. Stäbchenprobe machen!
  6. Nun müssen die Cupcakes abkühlen, bevor es ans Fertigstellen geht.

Grundrezept Buttercreme-Frosting:

  • 400 ml Milch
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver
  • 150 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zusätzliche Zutaten für das Frosting je nach Variante:

  • Vanille: plus 1 TL Vanilleextrakt nach Wunsch
  • Schokolade: 3 EL Kakaopulver oder Kaba plus evtl etwas Milch
  • Zitrone: 2 TL Zitronenabrieb plus 1 TL Zitronensaft
  • Erdbeere: 3 EL feine Erdbeermarmelade plus evtl rosa Farbe
  • Pistazie: 2 EL fein gemahlene Pistazien plus evtl grüne Farbe

Zubereitung Buttercreme Frosting

  1. Koche einen Pudding aus der Milch und dem Puddingpulver (Vorgehen nach Packungsanleitung, nur Zucker weglassen). Diesen lässt du auf Zimmertemperatur abkühlen. Währenddessen nimmst du die Butter aus dem Kühlschrank, damit diese ebenfalls weich und auf Zimmertemperatur gebracht wird.
  2. Sobald Butter und Pudding dieselbe Temperatur haben, beginnst du damit die Butter mit dem Puderzucker und einer Prise Salz weißcremig zu rühren. Das kann durchaus 5 bis 10 Minuten dauern.
  3. Als nächstes rührst du den Pudding noch einmal glatt und rührst diesen esslöffelweise unter die Butter.
  4. Zuletzt gibst du die Geschmackszutaten nach Wahl dazu (evtl brauchst du noch etwas Puderzucker, je nachdem wie süß du es magst) und lässt die Creme etwa 15 Minuten abkühlen, bevor du sie auf die Cupcakes spritzt.
  5. Wenn du magst, kannst du deine Cupcakes vor dem Verzieren mit der Buttercreme noch mit etwas Marmelade oder Schokolade füllen: Dazu stichst du ein Loch in die Mitte des Cupcakes und füllst deine Wunsch-Zutat hinein.
  6. Zuletzt spritzt du die Buttercreme auf deine Cupcakes und dekorierst diese nach Wunsch, z.B. mit einer Praline. Lasse die Cupcakes vor dem Verzehr ca. 2 – 3 Stunden im Kühlschrank fest werden.

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden, die mir freundlicherweise die Schokolade zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Beitrag meine eigene Meinung wider und ist davon in keiner Weise beeinflusst.

Geschmolzen, nicht pulverisiert (Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade)

Ordnung ist etwas wunderbares. Man mag mich für verrückt erklären, aber jedes Mal, wenn ich ein ToDo im Haushalt erledigt habe, fühle ich mich gut. Spülmaschine ausgeräumt, Wäscheberg gebügelt, Wohnung gesaugt – toll, da fühle ich mich gleich viel wohler daheim. (Nein, ihr könnt mich nicht als Haushaltshilfe borgen, wenn ihr das fragen wollt 😉 ) Lange Rede, kurzer Sinn: Vor unserem Urlaub habe ich unseren Vorratsschrank mal wieder aufgeräumt und da ganz schön viele „Schoko-Leichen“ von Weihnachten 2016, Ostern 2017 und zwei Geburtstagen 2017 gefunden… Tja, da wurde es aber mal wieder Zeit Cookies zu backen!

Fast ein Kilo Schokolade wartete darauf, von mir verbacken zu werden. Also mal kurz meine Standard-Rezepte für Chocolate Cookies angeschaut: Da braucht man weit weniger Schokolade. Wieso sollte man nicht auch geschmolzene Schokolade in den Teig geben können, habe ich mich da gefragt? Eigentlich müsste das die Chocolate Cookies ja noch viel weicher und „Subway-mäßiger“ machen oder? Denn Schokoladenkuchen mit geschmolzener Schokolade im Teig ist auch meist deutlich saftiger als sein „Bruder“, der nur mit Kakao gebacken wird.

Also mal kurz gesucht, ob es Rezepte mit geschmolzener Schokolade im Cookie-Teig gibt. Tatsächlich bin ich bei Very Best Baking fündig geworden… Naja, einen Versuch kann man ja mal wagen, oder? 😉 Und was soll ich sagen: Diese Cookies sind extrem gut und können mit meinen Subway-Schoko-Cookies locker mithalten! Sehr saftig, sehr weich und sie halten extrem lange frisch. Also sucht euere Schoko-Reste zusammen und probiert dieses Rezept aus 🙂

Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade im Teig

  • 600 g Schokolade, Pralinen o.Ä. (2 Mal 300 g Gramm), am besten dunkle Schokolade zum schmelzen
  • 210 g Butter
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 150 g feiner brauner Zucker
  • 75 g weißer Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  1. Halbiere zunächst die Schokolade. Eine Hälfte davon hackst du in grobe Stücke, die andere Hälfte (am besten dunkle Schokolade) schmilzt du über dem Wasserbad und lässt diese leicht abkühlen.
  2. Währenddessen schlägst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanilleextrakt schaumig. Rühre nun die Eier einzeln unter, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  3. Mische das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver und dem Salz. Nun rührst du die geschmolzene Schokolade und die Mehlmischung im Wechsel unter die Butter-Mischung, sodass ein glatter Teig entsteht. Unter diesen hebst du die Schoko-Stücke, wickelst den fertigen Cookie Teig in Frischhaltefolie und stellst ihn mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht kalt.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Ofen auf 175° Ober-Unterhitze vor und stichst vom Teig je ca. 1 EL ab. Rolle den Teig zu Kugeln und setze jeweils ca. 9 Stück auf ein Backblech (genügend Abstand halten!).
  5. Backe die Cookies etwa 11 – 13 Minuten im heißen Ofen und nimm sie dann heraus, auch wenn sie noch sehr weich erscheinen. Lasse die Subway Cookies auf dem Backblech erkalten und genieße die Cookies wie aus dem Coffeeshop!

Gnocchi selber machen (Gnocchi-Pfanne mit Thunfisch und Spinat)

Wie bereits letzte Woche versprochen, habe ich heute noch einmal ein Rezept mit Spinat für euch. Und zwar gibt es heute leckere selbstgemachte Gnocchi – dazu kommen Spinat und Thunfisch. So entsteht ein leckeres Gericht, das ich quasi täglich essen könnte!

Etwas erstaunt war ich, dass ich auf dem Blog tatsächlich noch nie mein Rezept für Gnocchi gezeigt habe – dabei gibt es die bei uns immer wieder. Vor allem im Herbst mögen wir die leckeren kleinen Kartoffelknödel mit selbst gesammelten Pilzen und Parmesan. Ganz einfach und doch so gut! Da die Pilz-Zeit leider noch nicht angebrochen ist, habe ich eine andere Variante gesucht. In einer Zeitschrift hatte ich dann die Kombination aus Spinat und Thunfisch gesehen und fand es sehr interessant. Also direkt mal ausprobiert 😉 Und was soll ich sagen: Volltreffer! Spinat und Thunfisch ist nicht unbedingt eine naheliegende Kombination, aber dennoch extrem gut.

Natürlich könnt ihr auch ein Fertigprodukt bei den Gnocchi nutzen, wenn es mal schnell gehen muss – denn die Pfanne an sich ist in 10 Minuten zubereitet. Allerdings bevorzuge ich es Gnocchi selber zu machen – meist machen wir direkt eine größere Portion auf einmal und frieren sie portionsweise ein. Das funktioniert hervorragend. Zum Servieren lasst ihr die gefrorenen Kartoffelklößchen noch einmal ca. 1-2 Minuten im heißen Wasser auftauen und in einem Sieb abtropfen, bevor ihr sie ganz normal weiterverwenden könnt. Zum Beispiel zu dieser leckeren Pfanne – oder einfach mit Butter und Salbei genießen!

Habt ihr noch mehr leckere Ideen für Rezepte mit Gnocchi? Immer her damit!

Grundrezept: Gnocchi selber machen (4 Portionen)

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • ca. 200 – 250 g Mehl (Type 550 oder Pizzamehl)
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Kartoffelpresse oder Kartoffelstampfer
  1. Zunächst kochst du die Kartoffeln in Salzwasser weich, lässt diese ganz leicht abkühlen. Sobald sie kühl genug sind, um angefasst zu werden, schälst du diese und drückst sie sofort durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel. Ersatzweise kannst du auch den Kartoffelstampfer verwenden – dann aber bitte ganz fein zerkleinern!
  2. Gib nun das Mehl, die Eier, ca. 1 EL Salz, 1 TL Pfeffer und eine große Prise Muskat zu den Kartoffeln und verknete alles zu einem glatten Teig. Der Teig für die selbstgemachten Gnocchi sollte klebrig, aber nicht zu flüssig sein. Deshalb gib noch etwas Mehl dazu, wenn er dir zu flüssig erscheint. Würze den Gnocchi-Teig evtl noch nach, sollte er dir zu mild erscheinen.
  3. Nun formst du den Teig zu etwa fingerdicken Rollen. Von diesen schneidest du je 2 cm breite Stücke ab. Nun kannst du die Gnocchi nach Belieben noch rund formen und mit der Gabel prägen oder so eckig lassen.
  4. Erhitze als nächstes ca. 1 Liter Salzwasser und gib einige der Gnocchi hinein. Darin lässt du die Gnocchi garen, bis sie oben schwimmen (etwa 2 Minuten). Nimm die Gnocchi anschließend heraus und brate sie knusprig (siehe unten) oder friere sie gleich ein.
  5. Zum einfrieren: Am besten du legst die Gnocchi einzeln auf ein Brett und lässt sie darauf gefrieren. Sobald sie fest sind, kannst du sie zusammen in einen Gefrierbeutel packen.

Gnocchipfanne mit Spinat und Thunfisch (4 Portionen)

  • 1 Grundrezept Gnocchi
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 200 g Blattspinat
  • 2 EL Weißwein oder Brühe
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  1. Als ersten hackst du die rote Zwiebel in Würfel und putzt / wäscht den Spinat (große Blätter in Streifen schneiden). Den Parmesan verarbeitest du zu Spänen und den Thunfisch lässt du abtropfen.
  2. Nun erhitzt du die Butter in einer Pfanne und brätst darin die Zwiebeln an, bis sie glasig sind. Als nächstes kommen die Gnocchi dazu (eventuell noch zusätzlich Butter in die Pfanne geben). Diese brätst du, bis sie goldbraun sind.
  3. Nun gibst du den Spinat sowie den Weißwein hinzu und lässt den Spinat zusammenfallen (ca. 2 – 3 Minuten). Hebe den Thunfisch unter und schmecke alles mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat ab.
  4. Serviere die Gnocchipfanne mit Spinat und Thunfisch direkt in der Pfanne oder auf Tellern und streue kurz vor dem Servieren die Parmesanspäne darüber.

Vegetarische Resteverwertung (Ofen Süßkartoffel mit Spinat und Feta)

So lange gab es hier schon keine herzhaften Gerichte mehr! Wie ihr vielleicht gemerkt habt, gibt es in letzter Zeit hier eher weniger süße und herzhafte Versuchungen, sondern eher „gesunde“ Küche und allenfalls süße Kleinigkeiten. Das hat zum einen etwas damit zu tun, dass wir uns bei der Hitze sowieso lieber leicht ernähren. Zum anderen reduziere ich aufgrund einer chronischen Entzündung Zucker, Fleisch und Weißmehl derzeit stark. (Kleine Nebenbemerkung: Ich halte eigentlich wenig von solch starken Restriktionen, aber es hilft tatsächlich.) Aber kein Problem – denn vegetarische Leckereien sind mindestens so gut wie Kreationen mit Fleisch! Das beweise ich euch heute zum Beispiel mit diesen vegetarischen Ofen Süßkartoffeln 🙂

Ursprünglich habe ich das Rezept für „Kumpir“ (so heißen die Süßkartoffeln aus dem Ofen im nahen Osten) in der aktuellen „Meine Familie und ich“ entdeckt. Dort wird die Ofenkartoffel allerdings mit Hähnchen gefüllt. Aber das sollte doch auch vegetarisch möglich sein, dachte ich mir? Also, ein kurzer Blick in den Kühlschrank: Ah, der Feta muss weg! Klarer Fall – zu Feta passt Spinat wunderbar. Wie gut, dass da noch welcher eingefroren ist. Und da ich auch noch ein paar Kichererbsen übrig hatte, habe ich die ebenfalls in die Füllung gepackt und alles leicht orientalisch abgeschmeckt. Was soll ich sagen: Klarer Fall von Resteverwertung der leckeren Sorte!

Das Tolle an diesem vegetarischen Abendessen ist, dass die Süßkartoffeln oben ganz leicht kross werden durch das Überbacken – innen aber butterzart wie Kartoffelpüree sind. Extrem lecker und genau mein Fall! Sogar Herr BackIna, der eigentlich lieber eine Füllung mit Fleisch gehabt hätte, war ganz begeistert. So kann man auch „eingefleischte“ Fleischesser vom vegetarischen Leben überzeugen 🙂

PS: Habt ihr jetzt Lust auf Spinat bekommen? Nächste Woche habe ich ein weiteres vegetarisches Rezept mit Spinat für euch 🙂

Vegetarische Ofen Süßkartoffel mit Spinat, Feta und Kichererbsen (2 Personen)

  • 1 große Süßkartoffel (ca. 500 g)
  • 250 g Spinat
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 g Feta
  • 100 g Kichererbsen
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zimt
  • 1 TL Ras el Hanout
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL + 1 EL Olivenöl
  • optional: Kräuterquark als Beilage (Magerquark, etwas Milch und frische Kräuter aus dem Garten)
  1. Als erstes heizt du den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vor. Wasche derweil die Süßkartoffel und halbiere sie der Länge nach. Nun stichst du die beiden Hälften rundum mit einer Gabel ein, sodass die Schale von kleinen Löchern überzogen ist.
  2. Setze die beiden Süßkartoffelhälften auf ein großes Stück Alufolie und verteile das Ras el Hanout Gewürz, etwas Salz und Pfeffer sowie den Zitronensaft auf den Süßkartoffelhälften. Nun gibst du einen Esslöffel Olivenöl über die Süßkartoffeln und verschließt das Päckchen gut.
  3. Lasse die Süßkartoffelhälften in etwa 45 – 60 Minuten im Ofen backen, bis sie ganz weich sind. Wie schnell der Garprozess geht, hängt von der Größe deiner Kartoffeln ab, also kontrolliere lieber einmal mehr und/oder bringe etwas Geduld mit. Bei mir haben die Süßkartoffeln auch schon mal 75 Minuten gebraucht.
  4. Während die Süßkartoffeln im Ofen sind, kannst du die Spinat-Füllung vorbereiten. Hacke dafür die Zwiebel klein, lasse die Kichererbsen abtropfen und schneide den Feta in Würfel.
  5. Als erstes brätst du die Zwiebeln in 1 EL Olivenöl glasig. Dann gibst du den Spinat dazu und lässt diesen zusammenfallen. Hebe die Kichererbsen unter, sobald der Spinat durch ist. Schmecke die Spinatfüllung mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat und einer Prise Zimt ab.
  6. Sobald die Kartoffeln gar sind, nimmst du sie heraus, lässt den Ofen aber an – den brauchen wir gleich noch. Packe die Kartoffeln aus, lockere das Fruchtfleisch innen etwas auf, damit sich das Gewürz verteilt und würze ggf. noch etwas nach. Nun verteilst du die Spinatfüllung auf den Kartoffelhälften und bröckelst den Feta darüber.
  7. Lasse die gefüllten Süßkartoffeln im Ofen noch etwa 5 bis 10 Minuten überbacken, bis der Feta weich ist.
  8. Nun kannst du ein leckeres vegetarisches Gericht mit Süßkartoffeln servieren! Wenn du magst, reiche noch Kräuterquark dazu.

Dreierlei Schweinerei (Gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas)

Der Juni war bei uns Geburtstagmonat. Nach meinem eigenen Geburtstag stand vor einigen Wochen auch der Geburtstag von Herrn BackInas Mama ins Haus. Nach der Motivtorte im letzten Jahr habe ich dieses Jahr „nur“ ein Dessert beigesteuert… Allerdings war das mindestens genauso kalorienreich wie die Torte 😉 Es gab nämlich ein Mousse au Chocolat im Glas – das heißt nicht nur ein „normales“, sondern ein Ombre Mousse au Chocolat, also ein gestreiftes Dessert im Glas aus mehreren Mousse au Chocolat Sorten. Man soll sich ja eigentlich nicht selbst loben, aber die Gäste haben es bestätigt: Eine leckere Sünde!

Klassisches Mousse au Chocolat verlangt nach Ei – allerdings habe ich euch ja schon von meiner Aversion gegen rohe Eier im Dessert erzählt – vor allem bei diesem sommerlichen Wetter, wenn der Nachtisch eine Zeit draußen stehen soll. Das ist der eine Grund, warum mein Mousse au Chocolat ohne Ei, dafür aber mit Gelatine gemacht wird. Der andere Grund ist ein ganz simpler: Wir mussten das gestreifte Mousse au Chocolat eine halbe Stunde im warmen Auto transportieren – und da hatte ich ohne Gelatine etwas Bedenken, dass mir der Nachtisch zusammensackt. So hat das Triple Mousse au Chocolat im Glas die Fahrt super überstanden. Nur die Deko solltet ihr erst in letzter Minute anbringen, damit diese nicht schmilzt. Ich spreche aus Erfahrung 😉

Kleiner Tipp: Wenn ihr wollt, könnt ihr die drei Mousse au Chocolat Sorten (weiße Mousse au Chocolat, Nougat Mousse und klassische Mousse au Chocolat) auch solo servieren. Dann macht jeweils etwas mehr von jeder Sorte – ich finde jede Sorte für sich einfach nur lecker! Eine etwas abgewandelte Version vom Nougat-Mousse habt ihr übrigens schon in meinem Weihnachtsmenü serviert bekommen. Dieses Grundrezept lässt sich so easy abwandeln, dass ich immer wieder begeistert bin!

Und wenn ihr euere Ombre-Mousse au Chocolat etwas „knuspriger“ haben möchtet, wie wäre es mit zerkrümelten Oreos oder anderen Keksen als Topping? Auch Kirschen oder Himbeeren kann ich mir super dazu vorstellen… Welche Sorte des Mousse au Chocolat mögt ihr am liebsten?

Dreierlei gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas (ohne Ei; 6 Portionen)

Für die weiße Mousse au Chocolat

  • 50 g weiße Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 150 g Sahne
  • etwas Tonkabohne
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für die Nougat Mousse au Chocolat

  • 50 g Nougatschokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 100 g Sahne

Für die dunkle Mousse au Chocolat

  • 50 g dunkle Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Sahne

Zur Deko

  • ca. 50 g weiße Schokolade
  1. Bereite zuerst die weiße Mousse au Chocolat vor: Dazu weichst du die Gelatine in kaltem Wasser ein, bis sie weich ist. Nun erhitzt du die Milch und löst darin die weiße Schokolade, das Vanilleextrakt sowie die Tonkabohne auf. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, drückst du die Gelatine aus und löst diese ebenfalls darin auf. Gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn du magst, kannst du die Masse auch pürieren, damit alles ganz glatt ist.
  2. Lasse die Mischung nun im Kühlschrank so lange abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Sobald das der Fall ist, schlägst du die Sahne halbfest und hebst sie unter die Mischung. Verteile das Mousse nun auf 6 Dessertschälchen oder Gläser, sodass diese je zu einem Drittel voll sind. Lasse diese ca eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen, bis die Oberfläche fest ist.
  3. Denselben Vorgang wiederholst du nun mit der Nougat-Mousse: Gelatine einweichen. Milch aufkochen, darin die Nougatschokolade auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Nougat-Masse.
  4. Verteile nun die Nougat-Mousse auf der weißen Mousse. Nun sollten je 2/3 des Dessertglases gefüllt sein. Lasse diese Schicht ebenfalls ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden.
  5. Als letztes bereitest du die dunkle Mousse au Chocolat auf dieselbe Weise zu:elatine einweichen. Milch aufkochen, darin die dunkle Schokolade und den Vanillezucker auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Schoko-Masse.
  6. Verteile die letzte Schicht auf die Gläser und stelle alles über Nacht in den Kühlschrank.
  7. Bereite zuletzt das Schoko-Gitter zu, indem du die weiße Schokolade schmilzt und auf ein Backpapier tropfen lässt, sodass sich Gitter bilden. Lasse diese ebenfalls über Nacht im Kühlschrank fest werden, breche das Gitter am nächsten Tag in Stücke und stecke jeweils ein Stück als Dekoration ins Mousse.
  8. Nun genieße die gestreifte Mousse au Chocolat im Glas!

 

Ein neuer Liebling (Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett, vegan)

Seit diesem Bananenbrot sind wir im Hause BackIna ganz angefixt darauf, dass endlich die Bananen wieder braun sind. Denn die zucker- und fettfreie Leckerei kann man sich ohne schlechtes Gewissen einmal gönnen und es lässt sich super einfrieren. Wenn es also morgens mal hektisch zugeht, tauen wir einfach ein paar Scheiben von dem Bananenbrot auf und fertig ist ein leckeres Frühstück ohne schlechtes Gewissen.

Da lag es nahe ein wenig mit dem Rezept zu spielen und eine Schoko Bananenbrot Variante zu kreieren… Denn Schokolade lieben wir doch alle, oder? Und tatsächlich geht die Anpassung des Bananenbrots auf die Schoko-Variante super einfach! Ein Teil des Mehls wird durch Kakao ersetzt und im Wesentlichen ist das Schoko Bananenbrot damit schon fertig. Damit sich das Rezept leichter vegan umsetzen lässt, habe ich diesmal den Joghurt weggelassen. Stattdessen kommt etwas mehr Banane und für die Säure, die sonst der Joghurt liefert, ein Esslöffel Essig in den Teig. Wenn ihr nun Soja- oder Mandelmilch nehmt, habt ihr ein hervorragendes veganes Schoko Bananenbrot.

Das Schöne an diesem Rezept: Du kannst noch an anderen Stellen nach deinem Geschmack und dem Inhalt deines Kühlschranks variieren. Statt Ahornsirup geht natürlich auch Agavendicksaft. Statt Dinkelmehl kannst du für ein glutenfreies Schoko Bananenbrot auch glutenfreies Mehl nehmen. Ebenfalls interessant ist es einen Teil des Dinkelmehls durch fein gemahlene Haferflocken oder Nüsse zu ersetzen, dann schmeckt das Bananenbrot ganz leicht nussig und etwas saftiger.

Probiere doch auch du dieses zucker- und fettfreie, optional vegane Schoko Bananenbrot aus – ich liebe es als schnellen Snack oder zum Frühstück 🙂

Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett (optional vegan)

  • 450 g überreife Banane
  • 220 g Dinkelmehl
  • 60 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • je 1 gestrichener TL Natron und Backpulver
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 6 EL Milch
  • 100 ml Ahornsirup oder Honig
  • 2 EL Birkenzucker, 1 Prise Stevia oder etwas mehr Honig
  • c. 50 g Schokolade in Stückchen (optional)
  1. Püriere die Banane, den Essig, das Vanille-Extrakt, die Milch, den Honig und den Birkenzucker mit einer Prise Salz fein. Mische nun das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und dem Natron.
  2. Als nächstes mischt du die feuchten und trockenen Zutaten, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Diesen gibst du in eine Kastenform und streust optional noch Schoko-Stückchen oben auf den Teig.
  3. Backe das Schoko Bananenbrot nun für ca. 35 bis 40 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze, bis an einem Holzstäbchen keine Teigreste mehr kleben.
  4. Lasse das Bananenbrot abkühlen und genieße es pur oder z.B. mit diesem veganen Nutella. Einfach lecker!

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