Anzeige: BierSelect Craft Beer Adventskalender und Ideen zur Individualisierung

(enthält Werbung für BierSelect) Ich habe es letzte Woche schon einmal erwähnt und mit dem heutigen Wetterumschwung merkt man es jetzt auch deutlich: Weihnachten ist nur noch wenige Wochen entfernt! Habt ihr schon erste Geschenke gekauft? Ich bin in der Hinsicht eine „kleine Streberin“ und beginne meist schon im August mit Geschenke kaufen. Für dieses Jahr habe ich tatsächlich schon über die Hälfte besorgt 😉 

Genauso ergeht es mir bei dem Thema Adventskalender… Meist bastle ich sogar selbst einen Kalender für Herrn BackIna. Allerdings bin ich dieses Jahr super eingespannt und werde das zeitlich leider nicht schaffen. Deshalb habe ich nach einem passenden Adventskalender gesucht, der ihm eine Freude macht und den ich trotzdem noch ein bisschen individualisieren kann… Unter anderem habe ich da an einen Craft Bier Adventskalender gedacht, da er wahnsinnig gerne neue Biersorten testet. Insofern hat es super gepasst, als BierSelect angeboten hat, ihren BierSelect Adventskalender mit Craft Beer zu testen! Diesen will ich euch heute etwas näher vorstellen und euch zeigen, wie man diesen mit selbstgemachten Geschenken ergänzen kann. Außerdem habe ich einen Rabattcode für euch im Gepäck!

Adventskalender für Craft Beer Liebhaber von BierSelect

Ich will natürlich noch nicht allzu viel spoilern, deshalb werde ich euch hier nicht den kompletten Inhalt des BierSelect Craft Beer Adventskalenders zeigen. Lediglich die vier Biere der Adventssonntage haben wir schon mal herausgenommen, da diese auch Teil der Individualisierung sein werden: An jedem Adventssonntag gibt es nämlich einen passenden kulinarischen Begleiter zum enthaltenen Bier. Dazu mehr unten. 

Obwohl wir große Craft Beer Fans sind, hat der Kalender auch für uns die ein oder andere Überraschung bereit gehalten: Neben bekannteren, großen Craft Beer Brauereien (z.B. Crew Republic, Maisel & Friends) sind auch kleinere, regionale Braueren (z.B. BrauKatz, Flensburger BrauArt) darin enthalten. Ebenso sind helle und dunkle, leichte und schwerere Biere gut gemischt – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Passend zum jungen, modernen Design vieler Craft Beere ist der BierSelect Adventskalender in cooler Holzoptik mit Hirschen gestaltet – den stellt man sich während der Adventszeit wirklich gerne ins Wohnzimmer. 

Übrigens: Wenn ihr jemanden beschenken möchtet, der Craft Beer nicht so gerne mag, gibt es auch einen BierSelect Adventskalender mit „normalem“ Bier 😉

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Kennst du jemanden, der sich über den Adventskalender mit Craft Beer oder normalem Bier freuen würde? Dann gib einfach bei deiner Bestellung den Code backina10 an und sichere dir 10% Rabatt auf die BierSelect Adventskalender!

Ideen zur Individualisierung deines BierSelect Adventskalenders

Wie oben schon erwähnt, bastle ich den Adventskalender für Herrn BackIna meist selbst. Deshalb war es mir wichtig, einen persönlichen Touch zu erhalten, auch wenn ich den Kalender dieses Jahr kaufe. Da wir vor kurzem gemeinsam ein Bier-Tasting besucht hatten, bei dem wir mehr übers Geschmackspairing von Bieren mit Hauptgerichten oder Desserts erfahren haben, habe ich mir überlegt, an jedem Adventssonntag passend zum enthaltenen Bier eine kleine kulinarische Überraschung mitzuliefern. 

So hat man gleich am Sonntag eine Anregung, was es zu essen geben könnte und das Bier kann stilvoll genossen werden. Im BierSelect Adventskalender mit Craft Beer sind folgende Biere in den Adventssonntagen enthalten: 

  • 2.12. BrauKatz Red Ale: Für mich als Katzenliebhaberin schon vom Etikett her ein Highlight 😉 Dieses fruchtig-spritzige Bier passt z.B. gut zu Pastagerichten, deshalb habe ich hier eine Tüte Pasta in weihnachtlichen Formen beigelegt. 
  • 9.12. HBH Braumeister Edition Enzo Coffee Black Porter: Ein reichhaltiges, dunkles Bier mit Schoko- und Kaffee-Noten. Dazu passend: Handgemachte Lebkuchen-Trüffel – das Rezept ist bereits auf meinem Blog zu finden.
  • 16.12. Crew Republic Foundation 11: Eines der ersten Craft Beere am deutschen Markt. Passend dazu habe ich eine Mischung für selbstgemachtes Bierbrot beigelegt – das Rezept findet ihr unten! 
  • 23.12. Ratsherrn Coast Guard Westküsten IPA: Das sehr hopfige, erfrischende Bier passt gut zu gegrilltem Fleisch. Optimal, um ein Winter BBQ zu veranstalten – deshalb habe ich eine selbstgemachte Grill-Sauce beigelegt. Das Rezept bekommt ihr hier in Kürze. 

So könnt ihr mit wenig Aufwand den BierSelect Adventskalender noch ein bisschen individueller machen 🙂 ich wünsche euch einen genussvollen Start in die Adventszeit!

Rezept: Backmischung für Bier-Brot (1 Maßkrug oder ein Glas á 1 Liter)

  • 350 g Dinkelvollkornmehl
  • 75 g Roggenmehl 
  • 75 g Sonnenblumen- oder Kürbiskerne (nach Geschmack auch Nüsse)
  • 1/4 TL Trockenhefe (ja, wirklich so wenig!!!)
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz (optional)
  • frisch dazugeben: 150 ml Bier (in meinem Fall das Crew Republic Foundation 11 aus dem Adventskalender)
  1. Mische die beiden Mehlsorten mit der Trockenhefe und den Kernen und fülle das Ganze in eine große Tüte oder ein verschließbares Glas (je nachdem wie du es verschenken willst). Oben drauf gibst du die Kerne. 
  2. Verschließe dein Gefäß und verschenke die Bier-Brot-Mischung mit der Anleitung zur Zubereitung. 

Anleitung zur Zubereitung 

  1. Verrühre die Backmischung mit 150 ml des Bieres und lasse die Mischung in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten rühren, bis ein sehr weicher Teig entsteht. 
  2. Dieser muss im Kühlschrank ca. 18 – 24 Stunden gehen. 
  3. Am nächsten Tag knetest du den (sehr klebrigen) Teig mit ausreichend Mehl kräftig durch und gibst diesen in einen Dutch Oven (18 cm) oder einen Römertopf.
  4. Lasse das Brot noch einmal 2 Stunden gehen und streue nach Wahl Kerne darüber. 
  5. Zuletzt bäckst du das Bierbrot bei 250°C zuerst 30 Minuten mit geschlossenem Deckel, dann nochmal 15 – 20 Minuten bei geöffnetem Deckel.
  6. Das Brot ist dann fertig, wenn es sich beim Dagegenklopfen hohl anfühlt. 

Achtbeinige Überraschung… (Spinnen Torte zu Halloween)

Hui, es geht schon wieder mit großen Schritten auf Halloween zu! Wie ihr ja aus den vorherigen Jahren wisst, liebe ich es kreative Rezepte für diesen Tag zuzubereiten 🙂 Schaut doch mal auf der Halloween-Kategorieseite für mehr Ideen aus den vergangenen Jahren vorbei. 

Während ich letztes Jahr sehr „bunte“ Ideen in rot und grün gezeigt habe (z.B. diese Schleimtorte), gibt es dieses Jahr zwei Ideen in schwarz-weiß und eine in rot-weiß. Kurz: Dieses Mal sind meine Kreationen etwas schlichter, aber dafür nicht weniger „halloween-artig“ 😉 

Den Anfang macht diese Halloween-Torte, die von außen recht harmlos aussieht: Denn sie ist fast komplett weiß und mit Spinnweben überzogen. Eine einzelne Gummispinne hat es sich in diesem Netz gemütlich gemacht. 

Das Schöne: Dieses Spinnennetz könnt ihr ganz einfach aus weißer Schokolade herstellen! Diese wird auf Backpapier netzartig verteilt und kurz bevor sie trocken ist, um die Torte gelegt. Dann muss die Schokolade nur noch im Kühlschrank fest werden und ihr könnt die Folie abziehen. So geht der „Transfer“ auf die runde Tortenform ganz einfach! 

Die eigentliche Überraschung verbirgt sich aber im Inneren: Denn beim Anschneiden krabbeln einem eine ganze Menge (Fruchtgummi-)Spinnen entgegen! Das ist nichts für Spinnenhasser und sorgt garantiert für eine Überraschung bei den Partygästen. Das Schöne: Da die Spinnen aus Fruchtgummi bestehen, kann man sie direkt „unschädlich“ machen 😉 

Damit der Effekt noch deutlicher wird, habe ich einen Kuchen zubereitet, der auf Eigelb verzichtet: So wird der Teig noch heller und die Spinnen wirken besser als bei einem gelben Teig. Durch die Verwendung von Eiweiß wird der Kuchen auch super fluffig. Also nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein Highlight! 

Halloween Spinnen Torte (18 cm Durchmesser) 

Für die Böden

  • 240 g weiche Butter
  • 260 g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 300 g Mehl 
  • 50 g Stärke
  • 4 TL Backpulver
  • 6 Eiweiß
  • 350 ml Milch

Für die Buttercreme

  • 500 ml Milch
  • 1 Pck Vanillepudding-Pulver
  • 2 – 3 EL Zucker
  • ggf. etwas Vanille-Extrakt
  • 200 g weiche Butter

Für die Deko

  • 150 g weiße Schokolade
  • Backpapier
  • ca. 200 g Gummispinnen

Tortenböden backen

  1. Heize den Ofen auf 175° C (Ober-Unterhitze) vor.
  2. Bereite zuerst den Teig vor: Dazu rührst du die Butter mit einer kräftigen Prise Salz, dem Zucker und dem Vanille-Extrakt weißcremig. 
  3. Mische als nächstes Mehl, Stärke und Backpulver. Ebenso mischt du Eiweiß und Milch. 
  4. Nun gibst du abwechselnd je 1/3 von der Mehlmischung und 1/3 von der Milch-Mischung hinzu: Rühre nach jeden Zugeben den Teig wieder glatt. Das wiederholst du 3 Mal, bis alle Zutaten im Teig sind und sich ein fluffiger, weicher Teig ergibt. 
  5. Von diesem gibst du 1/3 in eine 18 cm Springform. Wenn du nur eine Form hast, kannst du den restlichen Teig in den Kühlschrank stellen, bis er gebacken wird. Wenn du mehrere Formen hast, kannst du alle drei Böden gleichzeitig backen. 
  6. Backe die Böden jeweils ca. 35 – 40 Minuten (Stäbchenprobe machen) und lasse sie gut abkühlen. 

Buttercreme zubereiten

  1. Derweil kannst du schon die Butttercreme vorbereiten: Dazu kochst du den Pudding nach Packungsanleitung und gibst den Zucker zu. Lasse diesen ebenfalls auf Zimmertemperatur abkühlen. 
  2. Rühre dann für die Buttercreme die Butter ca. 5 Minuten weißcremig und rühre den zimmerwarmen Pudding esslöffelweise unter, bis eine glatte Creme entsteht. 
  3. Wenn es dir zu wenig Süß oder vanillig ist, kannst du noch Puderzucker und / oder Vanille-Extrakt zugeben. 

Torte zusammensetzen

  1. Nun schneidest du die Böden auf der Oberseite gerade, damit die Torte schön glatt wird. 
  2. In einen der Böden (der später in der Mitte sitzt), stichst du ein Loch mit Durchmesser 9 – 10 cm. In dieses Loch füllst du später die Spinnen. 
  3. Bestreiche den untersten Boden etwa fingerdick mit Buttercreme und setze den Boden mit Loch oben drauf. 
  4. In das Loch füllst du jetzt dicht an dicht die Fruchtgummispinnen (bis auf eine für die Deko!), damit sie beim Anschneiden direkt herausquellen. 
  5. Bestreiche auch den zweiten Boden etwa fingerdick mit Buttercreme (die Spinnen dabei aussparen) und setze den letzten Boden darauf. 
  6. Streiche die Torte jetzt von Außen mit der Buttercreme ein und lasse sie im Kühlschrank fest werden. 

Halloween Torte verzieren

  1. Schmelze jetzt die weiße Schokolade und lege dir Backpapier bereit: Davon einen Kreis, der genauso groß wie der Durchmesser der Torte ist und ein ganzes Blatt. 
  2. Auf den Kreis spritzt du die Form eines Spinnennetzes mit der geschmolzenen weißen Schokolade. 
  3. Auf das ganze Blatt verteilst du die restliche Schokolade in Form eines Netzes. Das darf ruhig etwas chaotisch sein – sind Spinneweben ja schließlich auch!
  4. Lasse die Schoko-Ornamente ca. 1 Stunde trocknen, bis sich die Oberfläche nur noch ganz leicht klebrig anfühlt. 
  5. Dann setzt du das Netz oben auf die Torte und schneidest aus dem Blatt mehrere Streifen, die so hoch sind wie die Torte hoch ist. 
  6. Diese Streifen setzt du an die Außenseite der Torte, drückst sie ganz leicht fest und stellst diese mitsamt des Backpapiers in den Kühlschrank. 
  7. Nach etwa einer Stunde kannst du das Backpapier vorsichtig abziehen und deine Halloween-Torte hat von Außen ein tolles Spinnen-Muster. Nun fehlt nur noch eine letzte Gummispinne als „Bewohner“ der Torte.
  8. Happy Halloween! 

Anzeige: Fruchtiger Glüh-Gin mit Needle Gin + Verlosung

(enthält Werbung für Needle Gin) Auch wenn das Wetter draußen noch nicht ganz so aussieht: Weihnachten ist nur noch wenige Wochen entfernt! Bei uns in der Stadt öffnet diese Woche tatsächlich schon die erste Glühwein-Bude… Und ganz ehrlich: Wenn es abends schon etwas kühl wird, freue ich mich mal wieder einen Punsch zu trinken! Weil ich aber nicht unbedingt 5 Euro für einen Becher übersüßten Glühweins ausgeben will, von dem ich am nächsten Tag Kopfschmerzen bekomme, bereite ich meine „alkoholhaltigen Heißgetränke“ lieber selber zu 😉 Deshalb gibt es heute in Kooperation mit Needle Gin einen fruchtigen Glüh-Gin für euch!

Denn was viele nicht wissen: Gin eignet sich nicht nur für Gin & Tonic, sondern schmeckt auch in heißen Cocktails super! So ein Glüh-Gin ist super einfach vorzubereiten und hat  Glühwein gegenüber gleich mehrere Vorteile:

  • Du kannst die Alkoholmenge selbst steuern! Wer eher wenig verträgt (wie z.B: ich 😀 ), kann auch eine geringere Menge Gin hineingeben, denn der wird erst kurz vor dem Servieren untergemischt. 
  • Du kannst selber entscheiden, welchen Gin du verwenden willst: Bei Glühwein ist ja oft billiger Wein hinter den Gewürzen und Zucker versteckt – nicht so beim Glüh-Gin, da entscheidest du! Ich habe für meinen Glüh-Gin den Needle Gin der Bimmerle KG verwendet (mehr dazu unten, falls du ihn noch nicht kennst). 
  • Du musst nicht extra eine alkoholfreie Alternative für Kinder oder Schwangere zubereiten: Die Basis des Glüh-Gins bildet weihnachtlich aromatisierter Saft. Alle, die alkoholfrei bleiben, können diesen Saft wunderbar als Kinderpunsch genießen. 
  • Im Glüh-Gin ist im Vergleich zu Glühwein kein Zucker zugesetzt: Kalorientechnisch seid ihr mit Glüh-Gin also besser dran. 

Wenn das mal nicht schlagende Argumente sind, diese Glühwein-Alternative zu probieren 🙂 Wie schon erwähnt, habe ich Needle Gin aus dem Schwarzwald für meinen Glüh-Gin verwendet. 

Vor einigen Monaten haben wir im Supermarkt den Needle Gin erstmals entdeckt – die dunkle Flasche mit dem Etikett in Holz-Optik ist uns gleich ins Auge gesprungen. Durch unseren beruflichen Marketing-Hintergrund kaufen wir natürlich auch (aber nicht nur!) nach Etikett 😉 Das heißt, der Schwarzwald Gin von Bimmerle ist damals gleich in unseren Einkaufskorb gewandert. Und auch der anschließende Geschmackstest hat uns überzeugt: Der Needle Gin ist echt wandelbar und schmeckt sowohl zu Tonic als auch in Cocktails. Der Geschmack ist eher würzig und die enthaltenen Fichtennadeln bringen eine deutliche „Wald-Note“ in den Gin, die wir gerne mögen. Die Verbindung zum Schwarzwald ist beim Needle Gin also deutlich schmeckbar 🙂 Seit dem haben wir meist eine Flasche zu Hause.

Da wir Needle Gin schon kennen und schätzen, habe ich mich natürlich umso mehr gefreut, dass wir heute mit der Bimmerle KG kooperieren dürfen. Dabei kann einer von euch sogar ein Produktpaket gewinnen (siehe unten). 

Möchtet ihr den Schwarzwald Gin auch mal probieren? Dann schaut doch mal im Onlineshop der Bimmerle KG vorbei! Hier gelangst du zum Gin-Shop. Dort kannst du dir übrigens bis 31.10.2018 mit dem Code needleina die Versandkosten sparen.

Dann kommt der Gin genau richtig zu der Zeit an, wenn es kälter wird und ihr euch nach warmen Getränken sehnt 😉 

Verlosung: Produktpaket von Needle Gin

Ich verlose ein Produktpaket inklusive einer Flasche Needle Gin, einem Bar-Set, einem passenden Glas sowie einer Needle-Tasche an euch! 

Wenn ihr den Gin gewinnen möchtet, kommentiert einfach bis zum 31.10.2018, 23:59 Uhr hier und erzählt mir, ob ihr Needle Gin schon einmal probiert habt und welchen Gin ihr sonst gerne trinkt. Am 1.11.2018 lose ich den Gewinner aus und benachrichtige ihn / sie per Mail.

Sonstige Teilnahmebedingungen:

  • Der Gewinn wird nach Adressübermittlung innerhalb von 7 Tagen von mir an den Gewinner versendet. 
  • Meldet sich der Gewinner nicht innerhalb von 14 Tagen per Mail mit einer Adresse zurück, werde ich den Gewinn neu auslosen. 
  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Fruchtiger Glüh-Gin (4 Becher á 150 ml) 

  • 400 ml Apfelsaft
  • 200 ml Orangensaft (entspricht etwa 1 – 2 Orangen) 
  • 2 Zimtstangen
  • 2 Sternanis 
  • 3 Nelken 
  • etwas Tonkabohnen-Abrieb (optional) 
  • pro Becher 2 cl Gin (ich habe Needle Gin verwendet)
  • Orangenscheiben zur Deko (optional)
  1. Mische die beiden Säfte in einem Topf und gebe die Gewürze hinein (am besten in einem Teefilter, damit sie leicht wieder entfernt werden können).
  2. Lasse die Mischung ca. 10 – 15 Minuten leise köcheln, bis die Gewürze ihren Geschmack an die Säfte abgegeben haben. Entferne die Gewürze
  3. Gieße die Saft-Mischung durch ein Barsieb in die Becher und gebe pro Becher 2 cl Gin (z.B. Schwarzwald Gin von Bimmerle) dazu. 
  4. Fertig ist der Glüh-Gin! Die ideale Alternative zum Glühwein. 

Mein Tipp: Du kannst den Glüh-Gin auch als dunkle Variante mit rotem Trauben- und Cranberry-Saft zubereiten (die Gewürze bleiben gleich). 

Erntedank im Frankenland: Fränkische Kartoffelsuppe mit zweierlei Toppings

Nachdem es diese Woche hier schon ein Rezept zur „Ernteverwertung“ gab, freue ich mich, dass es noch einmal um das Thema Regionalität geht! Auf Anregung meiner lieben Namensvetterin Ina von Ina Is(s)t haben sich nämlich fränkische BloggerInnen zusammengefunden, um das Erntedankfest virtuell nachzufeiern! Im Rahmen der Blogparade „Erntedank im schönen Frankenland“ habe ich euch heute ein ganz einfaches, aber leckeres Rezept mitgebracht: Es gibt eine herbstliche Kartoffelsuppe! 

Wir bekommen regelmäßig Bio-Kartoffeln von Herrn BackInas Cousin, der einen Bauernhof in der Nähe von Kronach betreibt. Man mag es nicht glauben, aber diese Kartoffeln schmecken vollkommen anders als die aus dem Supermarkt! Diese frisch „gegrabenen“ (so sagt man in Franken zur Kartoffelernte) Kartoffeln schmecken wunderbar aromatisch und brauchen gar nicht viele Gewürze, bis die Suppe wirklich lecker schmeckt! Typisch fränkisch ist die Kartoffelsuppe, wenn noch etwas Suppengemüse dazukommt – gewürzt wird dann mit etwas Kümmel, Salz und Pfeffer. 

Wusstet ihr übrigens, dass die Herbstferien in unserer Region auch als „Kartoffelferien“ bezeichnet werden? Der Grund ist einfach: Die Kinder aus ländlichen Regionen haben die Ferien dazu genutzt (nutzen müssen?), bei der Kartoffelernte zu helfen… Als kleines Kind war ich tatsächlich auch noch bei der Ernte dabei, so lange meine Großeltern noch Kartoffeln angebaut haben. Diese Kartoffeln (und auch unsere heutigen regional bezogenen Kartoffeln) lassen sich auch ohne Probleme länger im dunklen Keller lagern – bei gekauften Kartoffeln fällt mir dagegen oft auf, wie schnell diese auskeimen und damit unbrauchbar werden. Hat jemand eine Erklärung, warum das so ist? 

Jedenfalls kann ich euch für ein deftiges Herbst-Essen eine schöne Kartoffelsuppe nur ans Herz legen! Für etwas mehr „Crunch“ gibt es bei mir zwei Ideen für Toppings – einmal für den Speck-Liebhaber der Familie richtig herzhaft und einmal etwas „gesundheitsbewusster“ mit Lachs und Gemüse. So kann der Herbst kulinarisch weitergehen! 

Schaut doch mal bei meinen fränkischen Bloggerkollegen vorbei, welche Herbst-Ideen sie heute servieren 🙂 

Fränkische Kartoffelsuppe mit zweierlei Toppings (4 – 6 Personen)

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 große oder 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1/2 Stange Lauch
  • ein kleines Stück Knollensellerie (ca. 5 x 5 cm)
  • einige Zweige Majoran und Petersilie
  • 2 EL Öl
  • 1 l Rinder- oder Gemüsebrühe
  • 100 g Creme Fraiche oder sauere Sahne

Für das Speck-Topping

  • 125 g magerer Speck
  • 1 EL Honig
  • Paprika- und Chilipulver

Für das Lachs-Topping

  • 125 g frisches Lachsfilet (1 größeres Stück)
  • 1 kleine rote Paprika
  • 2 Lauchzwiebeln (oder der restliche Lauch von der Suppe)
  • 1 EL Öl
  • Paprikapulver und Chilipulver
  1. Schneide die Zutaten für die Suppe in Würfel und erhitze das Öl in einem großen Topf. 
  2. Brate zuerst die Zwiebeln glasig. Dann gibst du die weiteren Zutaten hinzu und brätst das Gemüse ebenfalls an. Würze es mit Salz, Pfeffer und gib die Kräuter hinzu. 
  3. Lösche das Gemüse mit der Brühe ab und lasse die Suppe ca. 30 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist. 
  4. Währenddessen heizt du den Ofen auf 180°  für das Speck-Topping vor. Vermische die Würfel in einer ofenfesten Schale mit dem Honig und schmecke die Mischung herzhaft mit Paprika und Chili ab.
  5. Backe den Speck ca. 10 – 15 Minuten im heißen Ofen, bis er knusprig ist, wobei du mehrfach umrührst. 
  6. Für das Lachs-Topping schneidest du Lauch und Paprika sowie den Lachs in Würfel und brätst alles in Öl an. Würze die Mischung mit Paprika und Chili sowie Salz und Pfeffer herzhaft. 
  7. Sobald das Suppengemüse weich ist, pürierst du die Suppe fein und schmeckst diese noch mit Salz, Pfeffer und Majoran sowie Petersilie ab. 
  8. Serviere die Suppe mit einem Klecks Creme Fraiche sowie den Toppings. 

Erntezeit (Zuckerfreie Vollkorn Birnenmuffins)

War die Obst-Ernte bei euch dieses Jahr auch so reichlich? Wir bekommen ja regelmäßig von meinen Großeltern Obst und da waren die Apfel- und Birnbäume dieses Jahr wirklich brechend voll! Dementsprechend war ich in den letzten Wochen viel mit Einkochen, Dörren oder Verbacken der Früchte beschäftigt. Ein Teil der Ernte ist natürlich auch einfach so vernascht worden 🙂 Am Ende ist trotz aller Aufbrauch-Versuche doch ein großer Teil zur lokalen Saftpresse gebracht worden – und dennoch reichen die Apfelmus-Vorräte wohl für die nächsten 3 Jahre 😉 

Mit den geernteten Birnen habe ich unter anderem diese zuckerfreien Vollkorn-Birnenmuffins gebacken. Dabei ist „zuckerfrei“ streng genommen nur als „frei von raffiniertem Zucker“ zu verstehen, da ich Honig im Rezept verwende. Durch die recht süßen Birnen muss man aber relativ wenig davon nutzen. Anstelle von Weißmehl verwende ich eine Mischung aus Dinkelmehl und Hafermehl. Hafermehl müsst ihr übrigens nicht kaufen: Ich stelle es ganz einfach selber her, indem ich zarte Haferflocken in meinem Standmixer fein hacke. Für die Muffins reicht diese Gries-artige Konsistenz des Mehles, denn beim Backen werden die Haferflocken weich und sorgen für eine gute Bindung des Teiges. 

Anstelle von Birnen könnt ihr in den Vollkornmuffins ohne Zucker übrigens auch Äpfel verwenden – und anstelle von Walnüssen gehen auch Haselnüsse. Alles in allem sind diese Vollkornmuffins mit Honig also mal wieder ein Rezept, das ihr hervorragend abwandeln könnt 🙂 

Nur eines würde ich euch empfehlen: Die leckeren Müslistreusel solltet ihr nicht weglassen! Ich finde, dass das noch den letzten „Kick“ bei den Birnenmuffins gibt 🙂 

Zuckerfreie Vollkorn Birnenmuffins (12 Muffins)

Für den Teig

  • 150 g Vollkornmehl (ich habe Dinkelvollkornmehl verwendet)
  • 75 g Hafermehl (ersatzweise auch Dinkelvollkornmehl nehmen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt (oder Pumpkin Spice)
  • 75 g Walnüsse, grob gehackt
  • 3 Eier
  • 150 g Honig
  • 75 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume)
  • 60 g Joghurt (auch Soja- oder Mandeljoghurt)
    oder 50 g Quark und 1 – 2 EL Milch nach Wahl
  • 1 TL Vanille-Extrakt 
  • 225 – 250 g gewürfelte Birne (entspricht etwa 2 großen Birnen)

Für die Müslistreusel

  • 75 g kernige Haferflocken oder Müsli nach Wahl
  • 3 EL Vollkornmehl
  • 20 g gehackte Walnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 1 – 2 EL neutrales Öl
  • 1 – 2 EL Honig 
  1. Vermische zuerst die Zutaten für die Müslistreusel miteinander und stelle diese beiseite. 
  2. Heize den Ofen auf 200° C (Ober-Unterhitze) vor. 
  3. Vermische jetzt die „trockenen“ Muffin-Zutaten miteinander, d.h.  die beiden Mehle, Backpulver, Natron, Zimt und Nüsse. 
  4. Ebenso mischt du die „feuchten“ Zutaten, also Eier, Honig, Öl, Milch und Vanille-Extrakt. 
  5. Nun vermischt du trockene und feuchte Zutaten nur kurz mit einem Kochlöffel, bis gerade so ein Teig entsteht. Es dürfen ruhig noch kleine Mehlklumpen darin sein. 
  6. Zuletzt hebst du die Birnenstückchen unter und verteilst den Teig auf die Muffinförmchen. Fülle dabei die einzelnen Förmchen bis kurz unter den Rand voll, damit sie später schön hoch aufgehen. 
  7. Bevor du die Vollkorn Birnenmuffins in den Ofen gibst, verteilst du die Müslistreusel noch darüber. 
  8. Lasse die Muffins zuerst etwa 5 Minuten bei 200° backen – das sorgt dafür, dass sie schön aufgehen. Dann drehst du die Hitze herunter und bäckst sie bei 175° C etwa 20 Minuten fertig. 

Tag des deutschen Butterbrotes: Fränkisches Pilz-Butterbrot auf zweierlei Art

Wusstet ihr, dass heute Tag des deutschen Butterbrots ist? Zu diesem Anlass hat die liebe Tina von Lecker & Co ein Blogevent ins Leben gerufen, bei dem Blogger aus der ganzen Republik den Klassiker neu interpretieren.

Von mir bekommt ihr heute eine herbstliche, regionale Variante mit Pilzen: Das Pilzbutterbrot eignet sich hervorragend als Snack oder auch als Vorspeise, wenn Gäste kommen. Damit sowohl Vegetarier als auch „Fleischpflanzen“ mit dem Brot glücklich werden, gibt es gleich zwei aromatisierte Butter-Varianten: Einmal werden die Pilze von Thymian und Zitrone (vegetarisch) begleitet, das andere Mail gibt es mit Speckwürfeln und Röstzwiebeln eine eher deftige Begleitung. 

Für mich nur wichtig beim Butterbrot: Das richtige Brot als Unterlage! Spart hier bitte nicht und holt euch ein gutes, handwerklich hergestelltes Brot. Zu den eher herzhaften Varianten, die ich euch hier vorschlage, passt gut ein Dinkel- oder Roggenvollkornbrot. Es dürfen auch ruhig etwas Kerne im Brot enthalten sein, das sorgt für extra Crunch und passt gut zu den Pilzen. 

Vielleicht noch eine Anmerkung: Normalerweise bin ich ein leidenschaftlicher Pilzgänger im Herbst und sammle meine eigenen Pilze – in diesem Jahr ist das Wetter jedoch so heiß und trocken gewesen, dass man kaum etwas findet. Deshalb habe ich meine Pilzmischung auf dem Wochenmarkt gekauft. Unter anderem waren darin Pfifferlinge enthalten. 

Außerhalb der Saison könnt ihr aber auch braune Champignons verwenden: Damit habe ich es ebenfalls schon getestet und es schmeckt  sehr gut. So könnt ihr diese herbstliche Spezialität rund ums Jahr genießen!

Schaut doch mal bei meinen BloggerkollegInnen vorbei, die ebenfalls eine leckere Stulle mitgebracht haben! Konkret steht heute folgendes auf dem Plan:

LECKER&Co: Speckbrot || Ina Is(s)t: Norddeutsche Krabbenstulle mit Spiegelei und Dill-Gurken || The Apricot Lady: Butter für dein Brot || Küchenlatein: Krustenbrot mit Sauerrahmbutter und Schnittlauch || evchenkocht: Pfälzer Woiknorze mit Rettich-Butter || Lebkuchennest: Süßkartoffelbrot mit Erbsenkräuterbutter und pochiertem Ei || Keksstaub: Ein belegtes Brot mit Schinken…Schinken! || Turbohausfrau: Schinken-Käse-Toast || Magentratzerl: Geröstetes Roggenbrot mit Fleischbällchen und Gurkenpickles || Küchenkränzchen: Freigeschobenes Brot mit Kräutern der Provence || Danielas Foodblog: Buttertoast – überbacken mit Rote Bete, Apfel und Ziegenkäse || BackIna: Fränkisches Pilz-Butterbrot auf zweierlei Art || Jessis Schlemmerkitchen: Strammer Max deluxe || Aus meinem Kochtopf: Baguette mit gesalzener Butter || Kohlenpottgourmet: Stulle mit Makrelen-Apfel-Salat || Plantiful Skies: Roggen-Dinkel-Brot mit selbstgemachter veganer Butter || Obers trifft Sahne: Herbstliche Schlemmerschnitte || Salzig Süß Lecker: Eibrote – leckere Kindheitserinnerungen an Oma & Opa || Dental Food: Tag des deutschen Butterbrotes || Brotwein: Bauernbrot-Stulle mit Handkäs und Musik || Kittycake: Aromatisches Dillbrot || Papilio Maackii: Walnussbrot mit Kürbisbutter || Karamba Karina: Kürbis-Frischkäse Butterbrot mit Rettich und Kürbiskernen || Kleid und Kuchen: Kürbisbrot mit getrockneten Tomaten || Linals Backhimmel: Herbstliches Schinkenbrot || Jahreszeit: Toast Hawaii || Moeys Kitchen: Sesam-Roggen-Knäckebrot mit Haselnuss-Salbei-Butter

Fränkisches Pilzbutterbrot (ca. 6 – 8 Portionen)

Pilz-Antipasti

  • 500 g gemischte Waldpilze (außerhalb der Saison sind auch braune Champignons möglich)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Balsamico
  • 50 ml Milch
  • 2 – 3 Zweige Thymian
  1. Die Pilze putzen und in grobe Stücke schneiden, die Zwiebel in feine Stücke schneiden. Nun brätst du beides in der heißen Butter an, bis sie leicht braun sind.
  2. Lösche die Pilze mit dem Balsamico und dem Honig ab und würze alles mit Pfeffer. Gib die Milch sowie den Thymian dazu und lasse die Mischung so lange kochen, bis die Pilze bissfest sind.
  3. Schmecke die Mischung nach Wunsch noch mit Honig, Salz und Pfeffer ab und lasse den Pilzsalat abkühlen.

Variante 1: Thymian-Zitronenbutter

  • 250 g Butter (Zimmertemperatur) 
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Thymian
  • Salz, Zitronenpfeffer
  1. Vermische die Butter mit der Schale der Bio-Zitrone, dem Saft einer halben Zitrone sowie den fein geschnittenen Thymian-Blättern. 
  2. Nun würzt du die Butter kräftig mit Salz, Zitronenpfeffer und bei Bedarf auch noch etwas mehr Zitronensaft. 
  3. Stelle die Butter bis zum Servieren kalt. 

Variante 2: Speck-Röstzwiebelbutter

  • 250 g Butter
  • 75 g magerer Speck 
  • 50 g Röstzwiebeln
  • 2 – 3 Frühlingszwiebeln
  • Rauchsalz, Pfeffer 
  1. Zunächst brätst du den Speck in einer Pfanne ohne Fett sehr knusprig. Nimm ihn heraus und schneide die Frühlingszwiebeln in feine Ringe. 
  2. Im ausgetretenen Bratfett des Specks brätst du die Frühlingszwiebeln an. Lasse beides abkühlen. 
  3. Nun mischt du den knusprigen Speck, die Röstzwiebeln sowie die Frühlingszwiebeln unter die weiche Butter. 
  4. Würze die Butter herzhaft mit Pfeffer und Rauchsalz. 
  5. Stelle die Butter bis zum Servieren kalt. 

Zubereitung der Butterbrote

  1. Bestreiche eine Scheibe Vollkornbrot nach Wahl mit einer der beiden Buttersorten (jede Rezeptangabe reicht etwa für 6 Scheiben Brot). 
  2. Darauf gibst du jeweils 2 – 3 EL der abgekühlten Pilz-Antipasti.
  3. Wenn du magst, kannst du bei der Speck-Variante noch übrige Speckwürfel, bei der Thymian-Variante noch geröstete Kürbiskerne über die Pilzmischung streuen.
  4. Jetzt musst du dich nur noch entscheiden: Welche Variante schmeckt dir besser? 

Plädoyer für die Handwerksbäckerei! Ein Besuch auf der iba*

(Unbezahlte Werbung / Presserundgang, s. u.) Habt ihr schon einmal etwas von der iba gehört? Vermutlich nicht, außer ihr arbeitet selbst im Bäckereibereich 😉 Diese Messe ist die größte ihrer Art und alle drei Jahre der Treffpunkt für Bäcker und Konditoren aus aller Welt. Hier werden Trends für die Backindustrie präsentiert – angefangen von Maschinen über Rohstoffe wie Mehl und Schokolade bis hin zu Deko-Artikeln und Geschirr. Kurz: Alles, was ein Bäcker oder Konditor in seiner Backstube oder seinem Laden brauchen kann.

In diesem Jahr durften auch erstmalig 28 Blogger hinter die Kulissen der eigentlich für den Profi gedachten Messe in München schauen – und BackIna gehörte zu diesem Kreis. Zu diesem Anlass will ich euch mehr über meine besondere Verbindung zur iba erzählen, Einblick in die Zukunft der (professionellen) Bäckerei geben und nicht zuletzt auch ein paar Eindrücke von der Messe an sich teilen.

Wie BackIna (fast) durch die iba entstanden ist

Bisher habe ich nur am Rande darüber gesprochen, wie BackIna eigentlich entstanden ist. Indirekt hat das mit der letzten iba im Jahr 2015 zu tun… Denn 2014 habe ich im Marketing eines Herstellers für industrielle Backmischungen gearbeitet. Damals dachte ich, dass das für mich als Hobby-Bäckerin ein Traumjob wäre.

Eine meiner ersten Aufgaben war tatsächlich die Vorbereitung des iba-Standes des Herstellers. Da knapp 1400 Aussteller auf der iba vertreten sind, lässt das übrigens kaum Rückschluss darauf zu, um welches Unternehmen es sich handelt. Mir ist es wichtig, hier niemanden an den Pranger zu stellen! 

Schon nach kurzer Zeit der Arbeit beim Backmischungs-Hersteller wurde mir jedoch klar, dass die industrielle Bäckerei absolut nichts mit der Vorstellung von Backen zu tun hatte, die ich als Hobby-Bäckerin im Kopf hatte. Nennt mich naiv, aber wir kaufen schon seit Langem in einer Handwerksbäckerei ein und dort hatte ich bereits hinter die Kulissen geschaut. Deshalb ging ich bei der Bewerbung in dem Unternehmen davon aus, dass es überall so zugeht… Später habe ich erfahren, dass die Bäckerei, in der ich immer einkaufe, so ziemlich die einzige in meiner Heimatstadt ist, die keine industriellen Backmischungen verwendet.

Die iba richtet sich vor allem an Profi-Anwender. 

Industrielle Bäckerei vs. Handwerksbäckerei – wo liegt der Unterschied?

Vermutlich seid ihr jetzt genauso verwirrt, wie ich es damals war: Wie, nur ein einziger Bäcker in einer mittelgroßen Stadt verwendet keine Backmischung? Was machen dann die anderen – einfach eine Tüte aufreißen? Hat das noch was mit Bäcker-Handwerk zu tun? 

Um zwischen Bäckern, die noch nach traditioneller Art arbeiten, und Bäckern, die auf solche Helfer zurückgreifen, zu unterscheiden, verwende ich gerne die Begriffe „Handwerksbäcker“ und „industrieller Bäcker“. Dabei sagt allein die Größe der Bäckerei noch nichts darüber aus, ob handwerklich oder industriell gearbeitet wird: Ein großer Filialist kann auf traditionelle Art arbeiten, ein winzig kleiner Bäcker genauso mit Fertigmischungen arbeiten. 

Jedenfalls wurde mir schon nach wenigen Wochen Arbeit beim Backmischungs-Hersteller klar: Unglaublich viele Bäcker backen industriell! Das heißt, dass sie auf fertige Mischungen für Brote, Kuchen, Füllungen oder Kleingebäck zurückgreifen. Im wesentlichen ist das tatsächlich so, wie wenn ihr zu Hause eine Backmischung für Kuchen anrührt… Die Vorteile liegen auf der Hand: Immer gleichbleibende Qualität und Geschmack, schnellere Verarbeitung und niedrigerer Preis. Hersteller der Mischungen liefern praktischerweise gleich Marketing-Material für das Backwerk mit, z.B. Aufsteller oder Plakate. So werden Kunden natürlich schöner angelockt als wenn die Verkäuferin das Angebot auf eine Schiefertafel schreibt! Zudem ist das viel preisgünstiger als selbst Marketingmaterial erstellen und drucken zu lassen.

Individuell aromatisierte, handwerklich hergestellte Brote auf der IBA

Dennoch muss klar sein: Genauso wie in den fertigen Kuchen-Backmischungen, die du als Verbraucher kaufen kannst, sind auch in den industriellen Mischungen viele Konservierungsstoffe, Enzyme und Emulgatoren (beides zur Mehlbehandlung, für gleichbleibende Qualität) enthalten. Dadurch entfällt die Teigreifung, wie sie der handwerkliche Bäcker für optimale Qualität braucht – und Zeit ist ja bekanntlich Geld! Wie ich beim iba-Bloggerrundgang im Brot-Tasting von den Wildbakers erfahren habe, vermutet man, dass durch die immer schnellere Verarbeitung des Mehls und fehlende Teigreifung auch die Zahl der Unverträglichkeiten gegenüber Backwerk (z.B. Gluten) steigt. Ein handwerklich hergestellter Brotteig dagegen geht zum Teil bis zu 72 Stunden – klar, dass das ganz anders schmeckt und verträglicher ist als eine Mischung, oder?

Für mich hat die industrielle Art des Backens so gut wie nichts mit Handwerk zu tun – denn eine fertige Mischung aufreißen kann fast jeder. Zudem muss der Bäcker durch die Mischungen nicht mehr kreativ werden und es entsteht ein „Einheitsgeschmack“. Dabei sind gerade das handwerkliche Können und die kreative Verwertung von Zutaten für uns Hobbybäcker wichtig – wieso sollten wir bei unserem Brot etwas anderes erwarten? Unter anderem aus diesen Überlegungen heraus haben sich die Wege meines damaligen Arbeitgebers und mir 2015 recht schnell wieder getrennt. Und so konnte ich damals die iba nicht miterleben, obwohl ich viel Zeit in die Stand-Vorbereitung gesteckt hatte. 

Stattdessen habe ich dann BackIna ins Leben gerufen: Denn ganz viele Leckereien kann man zu Hause auch selber backen und braucht dazu absolut keine Backmischung! 

Die iba 2018 – was mich beeindruckt hat

Umso mehr habe ich mich gefreut, als im Sommer eine Einladung zur iba 2018 von der Gesellschaft für Handwerksmessen ins Haus geflattert ist! So kann ich die Messe doch noch einmal erleben. Gemeinsam mit Herrn BackIna und 28 weiteren Bloggern durfte ich vergangenen Sonntag einen beeindruckenden Rundgang über die Messe erleben. 

Dabei haben wir natürlich vor allem „blogger-taugliche“ Stände besichtigt, also Stände, bei denen wir als private Anwender auch etwas mitnehmen konnten. Große Maschinenhersteller oder eben Backmischungs-Hersteller haben wir daher nur im Vorbeigehen gesehen. Die Blogger-Tour war genau die richtige Mischung aus interessanten Produktinnovationen, Workshops und Wissen rund um die Back-Branche. Ein großes Lob an die tolle Organisation!

Meine persönlichen Highlights

  • Die Ruby Schokolade bei Callebaut: Das ist eine ganz neue Schokoladensorte, die in hellem Pink daherkommt und leicht fruchtig schmeckt. Dabei kommen Farbe und Geschmack nur aus Kakaobohnen. Noch ist das Ganze nur für Profis erhältlich, aber ich freue mich schon, wenn 2019 auch wir Privatanwender sie kaufen können!!!
Ein Traum in Rosa: Ruby Schokolade
  • Die Kaffeeverkostung bei Dinzler: Bei dieser Kaffeerösterei durften wir sowohl verschiedene Kaffeesorten verkosten (Wahnsinn, wie unterschiedlich dieselben Bohnen als Cold Brew oder normal aufgebrüht schmecken!) als auch selber ran. Herr BackIna hat sich an Latte Art versuchen dürfen und wir waren ganz begeistert, wie relativ leicht das eigentlich geht. Ab jetzt gibt es jeden Sonntag einen „Herz-Cappuccino“ 😉 
Cold Brew Kaffee bei Dinzler
  • Das Brottasting mit den Wildbakers: Weiter oben habe ich es ja schon kurz erwähnt, als es um die handwerkliche Verarbeitung von Mehl ging. Die beiden Jungs arbeiten handwerklich, bauen zum Teil sogar ihr eigenes Getreide an und erschaffen super kreative Brote. Es war echt spannend, in dem Tasting mehr über verschiedene Brotsorten zu erfahren und die Unterschiede in der Zusammensetzung von Teigen zu erschmecken. So ein Tasting sollte eigentlich jeder Bäckerei-Kunde mal mitgemacht haben! 
Verschiedene Samen und Körner, die Brot verfeinern

Darüber hinaus haben wir über Bloggerrelations für Bäcker diskutiert, den Bäcker-Laden der Zukunft besichtigt, virtuelle Touren durch internationale Backstuben unternommen (VR-Brille sei Dank), Schokolade 3D-gedruckt, mehr über Chiasamen erfahren, uns mit einem intelligenten Service-Roboter unterhalten und noch vieles mehr… Kurzum: Ein rundum gelungener Tag voller Eindrücke auf der iba! Vielen Dank an Mélanie, Stephanie und das gesamte Team im Hintergrund für die hervorragende Organisation und den unvergesslichen Tag! 

3D-Druck von Schokolade

Generell bin ich begeistert, welch große Rolle das handwerkliche Backen immer noch (oder wieder?) auf der Messe spielt und ich hoffe, dass sich dieses gegenüber industriell hergestelltem Backwerk wieder mehr durchsetzt. Da sind aber vor allem wir als Konsumenten gefragt! Bitte informiert euch, wer in euerer Region noch handwerklich arbeitet und seid auch bereit, den etwas höheren Preis zu bezahlen: Der bessere Geschmack und der Verzicht auf Zusatzstoffe sind es wert! 

* Den Rundgang auf der iba habe ich auf Einladung der Gesellschaft für Handwerksmessen erleben dürfen. Daher ist dieser Beitrag als unbezahlte Werbung zu verstehen. Natürlich spiegelt er trotzdem ausschließlich meine eigene Meinung wider! 

Traditionsrezept (Fränkische Küchla / Auszogne)

Huch, schon so lange her, dass ich hier einen Beitrag veröffentlicht habe?! In der nicht ganz freiwilligen „Sommerpause“ war ich jedoch alles andere als untätig: Denn wir arbeiten an einem (noch geheimen) Projekt, das den Blog betrifft! Dazu wird es in Kürze mehr zu lesen geben… Für dieses Projekt habe ich unter anderem alte Familienrezepte wieder herausgekramt.

Vor einiger Zeit hatte ich euch doch schon mal die „Derren Kiechla“ gezeigt, die es bei uns zu Geburtstagen oder Beerdigungen gibt. Vor Kurzem habe ich das erste Mal die „große Schwester“ dieser backen dürfen: Und zwar gab es selbstgemachte Küchla (auch bekannt als Kniekiechla oder Auszogne, je nachdem aus welcher Region ihr kommt)!

Das klingt jetzt erstmal unspektakulär, ist aber durchaus etwas besonderes: Denn das Küchla backen will gelernt sein. Damit die Hefe-Krapfen die typische Form mit einem saftigen Rand, einem dünnen Hütchen in der Mitte und eine schön goldbraune Farbe bekommen, ist einiges an Geschick notwendig. Zudem sollten das im Butterschmalz gebackene, fränkische Hefegebäck rundherum einen hellen Rand haben – daran erkennt man, dass sie perfekt durchgebacken sind. Bis man solche perfekten Küchla bekommt, die dann auch zu Hochzeiten, Taufen oder Konfirmationen an Verwandte und Freunde verteilt werden, ist viel Arbeit notwendig. 

Dabei hat jede Familie ihr eigenes Traditionsrezept, wie der Hefeteig gemacht wird: Die einen nehmen etwas mehr Arrak (eine Art Rum), die anderen etwas mehr Zitrone als Aroma. Manche nutzen etwas Süßstoff statt Zucker und die Zusammensetzung von Butter / Margarine variiert oft. Sogar im Rezeptbuch meiner Uroma finden sich drei verschiedene Küchla-Rezepte: Eines der eigenen Familie und zwei von den Nachbarn.

Was jedoch immer gleich ist, ist die recht aufwändige Herstellung des leckeren Festtagsgebäcks: Zuerst wird ein Hefeteig geknetet, der nach dem ersten Gehen in kleine Portionen gerollt wird, die dann wieder gehen müssen. Diese Teig-Rohlinge werden dann „ausgezogen“ (daher die Namensvariante), sodass die Mitte ganz dünn und der Rand eher dick ist. Auch das Ausbacken in Butterschmalz will gelernt sein, damit eben das gewünschte helle „Bändchen“ und der dünne, fast schon knusprige Mittelteil entstehen. So wird dieses Wissen normalerweise von Generation zu Generation weitergereicht…. 

Leider kann meine eigene Oma mir das Wissen nicht mehr weitergeben, da sie gesundheitlich nicht mehr fit genug ist, um einen intensiven „Küchla-Backtag“ zu überstehen…. Wie gut, dass Herrn BackInas Oma noch fit genug ist, um diese Aufgabe zu übernehmen! So haben sich vor Kurzem drei Generationen in Omas Küche eingefunden: Neben der Oma war auch Herrn BackInas Mama dabei. Im Nebenzimmer warteten dann die drei zugehörigen Herren neugierig (und geduldig), bis das frische Gebäck zum Probieren bereit stand 😉 

Damit das Wissen um dieses Traditionsgebäck nicht verloren geht und ihr auch in den Genuss der leckeren fränkischen Küchla kommt, habe ich das Rezept mit detaillierter Anleitung für euch aufgeschrieben 🙂 

Fränkische Küchla (Kniekiechla, Auszogne)

Anmerkung: Das Originalrezept beruht auf 22,5 Kilo Mehl. Ich habe es auf eine „haushaltsübliche“ Menge von 1,5 Kilo Mehl heruntergebrochen. Das gibt immer noch 20 – 30 Küchla, abhängig von der Größe. 

  • 1,5 Kilo Mehl
  • 300 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 300 g Zucker
  • 60 g Hefe
  • Saft und Schale einer halben Zitrone
  • 2 TL Vanillezucker
  • 3 EL Arrak
  • 0,4 – 0,5 Liter Milch

  • etwa 2 kg Butterschmalz und einen weiten Topf zum Frittieren 
  1. Zunächst erwärmst du die Milch ganz leicht und löst die Hefe mit dem Vanillezucker darin auf. Lasse dieses „Dämpfchen“ an einem warmen Ort etwa 10 Minuten stehen, bis sich Schaum bildet: Ein Zeichen, dass die Hefe aktiv ist. 
  2. Als nächstes vermischt du das Mehl mit dem Zucker und knetest die Butter gründlich unter. Der Teig wirkt jetzt recht krümelig, aber das gibt sich noch! 
  3. Als nächstes gibst du die Hefemilch sowie die Zitronenschale und den Saft hinzu: Knete alles gründlich unter, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Kratze dabei immer wieder die Reste von den Seiten der Schüssel in den Teig hinein: Der Teig darf auf keinen Fall trockene Stückchen enthalten! 
  4. Zuletzt knetest du den Arrak unter die Mischung (wichtig! Der Alkohol muss nach der Hefe unter den Teig). Der Teig ist fertig, wenn er sich leicht von der Schüssel löst.
  5. Nun lässt du den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen, bis sich sein Volumen in etwa verdoppelt hat.  
  6. Sobald er gegangen ist, stichst du von dem Teig mit einem Esslöffel jeweils eine Portion Teig ab. Diese rollst du mit der Hand auf einem Brett (mit einem bemehlten Küchentuch abgedeckt) zu Kugeln aus. Achte darauf, dass die Kugel eine ganz glatte Oberfläche hat und der Teig keine Blasen enthält: Du darfst also ruhig mit Druck rollen! (Das erfordert etwas Übung). 
  7. Diese Teigkugeln legst du mit genügend Abstand auf ein sauberes Küchentuch und deckst sie ebenfalls ab. 
  8. Nun muss der Teig erneut an einem warmen Ort gehen: Es dauert ca. 30 Minuten, bis die Kugeln ihr Volumen verdoppelt haben. 
  9. Derweil kannst du das Butterschmalz erhitzen und dir eine kleine Schale lauwarmes, flüssiges Butterschmalz oder Butter bereithalten: Diese brauchst du später für die Hände! 
  10. Achtung: Das Ausbacken müssen mindestens zwei Personen machen! 
  11. Sobald die Kugeln gegangen sind und das Butterschmalz heiß ist (Tipp: das ist dann der Fall, wenn sich an einem Holzlöffel, der hineingehalten wird, Blasen bilden), beginnt Person 1 mit dem „Ausziehen“. 
  12. Dazu reibst du dir die Hände gründlich mit dem lauwarmen Butterschmalz / Butter ein und nimmst eine Teigkugel zur Hand. Diese ziehst du nun ganz gleichmäßig von der Mitte her nach außen und drehst sie dabei im Kreis. So wird der Teig in der Mitte immer dünner und außen form sich ein wulstiger Rand. 
  13. Gib den ausgezogenen Teig in das heiße Fett, wo Person 2 ein Auge auf die Küchla hat: Der Teig sollte sofort nach oben kommen und in der Mitte bildet sich eine Art „Blase“, wo der Teig ganz dünn war. Backe das Küchla ca. 2 Minuten von der ersten Seite, bis die Unterseite goldbraun ist.
  14. Dann wendest du das Küchla vorsichtig mit zwei Holzlöffeln, ohne dabei die Struktur zu beschädigen. Jetzt sollte sich die „Blase“ in der Mitte umdrehen und der typische „Teller“ in der Mitte entstehen. 
  15. Achte darauf, dass in den Teller kein (oder nur ganz wenig) heißes Schmalz hineinkommt, denn der soll ja ganz weiß bleiben. 
  16. Sobald auch die zweite Seite goldbraun ist, kannst du das Küchla vorsichtig aus dem Fett nehmen und auf einem Küchenkrepp oder sauberen Küchentuch abtropfen und erkalten lassen. Wenn dabei der „Teller“ nach unten schaut, bleibt die Form schöner. 
  17. Am besten schmecken die Küchla noch lauwarm mit etwas Puderzucker bestreut! 

Morgenstund hat Hörnchen im Mund (Dinkel Quarkhörnchen)

Seit einigen Monaten versuche ich, unser Brot und unsere Brötchen fast vollständig selber zu machen. Was nicht damit zu tun hat, dass uns die Brötchen von unserem Lieblingsbäcker plötzlich nicht mehr schmecken – sondern vielmehr damit, dass ich immer wieder Neues lernen will 😉 Kuchen und Torten beherrsche ich schon recht gut – bei Brot und Brötchen bin ich manchmal noch unsicher. Deshalb habe ich mir selbst diese Challenge gestellt. An einem Rezept für Dinkel-Vollkornbrötchen arbeite ich ich noch, ebenso an schnellen Quarkbrötchen mit Backpulver statt Hefe. Ein Ergebnis dieser Backversuche kann ich euch heute aber schon zeigen: Und zwar gibt es fluffig-weiche Dinkel-Quarkhörnchen mit Übernachtgare!

Natürlich könnt ihr aus dem Teig auf Basis von Dinkelmehl auch normale Brötchen formen – ich fand aber die Hörnchen mal eine schöne Abwechslung. Der Teig schmeckt ganz leicht süßlich, weshalb ein Belag wie Marmelade, Honig oder Nutella am besten dazu passt. Perfekt also für alle, die gerne süß frühstücken! Wir haben Mini Hörnchen daraus gemacht, dann kann man sich auch mal ein Stückchen mehr gönnen…. Für alle mit größerem Hunger kann man die Hörnchen auch einfach größer machen, dann erhält man 8 Stück anstelle von 16.

Für mich immer wichtig: Ich möchte morgens nicht ewig warten, bis ich meine Brötchen backen kann. Deshalb ist dieses Rezept mit Übernachtgare konzipiert. Das heißt, dass ihr den Teig am Vorabend zubereitet und einfach über Nacht im Kühlschrank gehen lasst. So braucht ihr deutlich weniger Hefe und der Teig wird wunderbar aromatisch. Am nächsten Morgen formt ihr nur noch die Hörnchen, lasst sie kurz noch einmal gehen und könnt backen. Eine echte Win Win Situation!

Hier kommt also das ganz einfache Rezept für Dinkel Quarkhörnchen – perfekt auch für den nächsten Brunch!

Dinkel Quarkhörnchen (ca. 16 Minis oder 8 größere Brötchen)

  • 500 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 10 g frische Hefe
  • 50 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 250 g Magerquark
  • 5 EL Honig
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale und Vanille-Extrakt
  • 1 Eigelb und 2 EL Milch zum Bestreichen
  1. Erwärme die Milch mit dem Honig und lasse die Butter darin schmelzen. Lasse die Mischung leicht abkühlen, bis sie lauwarm ist.
  2. Anschließend bröselst du die Hefe in die Milch-Mischung und lässt die Mischung etwa 10 Minuten stehen, bis sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Dann ist die Hefe aktiv und es kann losgehen!
  3. Währenddessen mischt du das Mehl mit einer großen Prise Salz (ca. 1/2 TL) und gibst Quark sowie Ei darauf.
  4. Sobald die Hefemilch aktiv ist, gießt du sie auf das Mehl und knetest alles zu einem glatten Teig. Diesen deckst du mit einer Frischhaltefolie in der Schüssel ab und stellst ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  5. Am nächsten Morgen sollte der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt haben. Wenn das der Fall ist, teilst du den Teig für Mini-Hörnchen in zwei Hälften – für größere Hörnchen lässt du ihn in einer Portion.
  6. Rolle als nächstes je eine Portion des Teigs zu einem großen Kreis aus, der in etwa 1 cm hoch ist.
  7. Diesen schneidest du in 8 „Tortenstücke“.
  8. Rolle jedes dieser Stücke vom breiten Ende her zu Hörnchen auf und biege diese sichelförmig. Nun setzt du die Hörnchen auf ein Backblech und lässt sie abgedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen, bis sie deutlich größer geworden sind.
  9. Heize derweil den Backofen auf 180° (Ober-Unterhitze) vor. Mische das Eigelb mit etwa 2 EL Milch und bestreiche die Hörnchen damit (so werden sie später schön glänzend).
  10. Backe jetzt die Hörnchen etwa 15 – 20 Minuten: Kleine Hörnchen brauchen ca. 15 – 18 Minuten, große eher 18 – 22 Minuten. Teste es einfach, indem du ein Hörnchen herausnimmst und auseinander brichst.
  11. Fertig sind leckere Dinkel Quarkhörnchen zum Frühstück – perfekt mit Marmelade, Honig oder Nutella!

 

Tag des Käsekuchens: Japanischer Käsekuchen

Heute ist Tag des Käsekuchens! Ehrlich gesagt wusste ich das bis vor Kurzem auch nicht – bis die liebe Tina von lecker & co ein Blogevent zu diesem Thema ins Leben gerufen hat 🙂 So langsam habe ich mich ja an das Zubereiten von Käsekuchen gewöhnt… Ich sehe die cremige Kreation nicht mehr als den „Endgegner“ wie noch vor 2 Jahren, sondern experimentiere gerne damit herum. So sind unter anderem schon Mini-Käsekuchen, Käsekuchen mit Mandarinen oder ein American Cheesecake entstanden. Deshalb möchte ich den heutigen Tag des Käsekuchens mit einem ganz besonderen Exemplar feiern! Und zwar gibt es Japanischen Käsekuchen 🙂

Übrigens: Weiter unten habe ich alle anderen Käsekuchen-Kreationen verlinkt, die im Rahmen der heutigen Blogparade entstanden sind… Wenn ihr also mehr Inspiration sucht, schaut doch vorbei!

Was unterscheidet jetzt die japanische Variante des Käsekuchens von der deutschen oder amerikanischen? Die Japaner bereiten einen super fluffigen Käsekuchen zu, der oft nur aus weißer Schokolade, Ei und Frischkäse besteht. Vielleicht kennt ihr ja die Videos von Instagram und Co? Wenn ein Japanischer Käsekuchen geschüttelt wird, wackelt er so lustig 😉 Wie wir ja schon beim American Cheesecake besprochen haben, lassen sich solche Rezepte bei uns in Deutschland oft nicht 1:1 umsetzen: Deutscher Frischkäse ist nicht gleich amerikanischer oder japanischer Frischkäse!

Deshalb habe ich ein Rezept als Basis genutzt, das schon „eingedeutscht“ ist – denn die kochen und genießen hat hier ein Rezept veröffentlicht, das ich schon lange mal testen wollte. Es kommen ein paar mehr Zutaten in den Teig als nur die ursprüngliche Schokolade (die entfällt komplett), Eier und Frischkäse. Dafür habt ihr aber ein gelingsicheres Rezept und das ist deutlich wichtiger 😉

Außerdem wichtig: Viel Dampf im Ofen, damit der Cheesecake nicht einreißt! Wie schon beim American Cheesecake stellen wir einfach ein Blech mit Wasser unter unsere Form – so spart ihr euch ein Wasserbad und die damit verbundenen Risiken (Stichwort: undichte Form). Zudem ist das ganz langsame Abkühlen im Ofen wichtig: Denn der Japanische Käsekuchen hat die Konsistenz von Soufflé und das fällt ja auch bei Kontakt mit kalter Luft in sich zusammen. Also braucht ihr etwas Geduld.

Ansonsten ist dieses Rezept aber relativ einfach und das Ergebnis ist einfach mega-lecker – lang lebe der Käsekuchen!

Weitere Käsekuchen-Rezepte findet ihr heute bei:

Japanischer Käsekuchen (eine kleine Springform á 20 cm)

  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 35 g weiche Butter
  • 150 g Sahne
  • 6 Eier
  • 75 + 35 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 60 g Mehl
  1. Zunächst trennst du die Eier.
  2. Heize als nächstes den Ofen auf 160° Ober-Unterhitze vor und hänge ein tiefes Backblech mit Wasser gefüllt auf einer der Schienen unterhalb der Mitte.
  3. Lege deine Backform mit Backpapier aus – auch die Seiten! Lasse nach oben hin mindestens 5, besser 10 cm Backpapier überstehen. Damit das Backpapier kleben bleibt, kannst du an den Rändern etwas Butter verteilen, bevor du das Backpapier in die Form legst.
  4. Das Eiweiß schlägst du mit einer Prise Salz sowie den 75 g Zucker steif. Die Masse ist fertig, wenn du mit einem Messer durchfahren kannst und die Kerbe bestehen bleibt.
  5. Als nächstes schlägst du den Frischkäse mit den 35 g Zucker und dem Vanillezucker cremig (ca. 5 Minuten).
  6. Gib langsam die Butter und die Eigelbe sowie das Mehl hinzu, während du stetig weiterrührst.
  7. Als letztes rührst du die Sahne in die Frischkäse-Mischung.
  8. Nun hebst du vorsichtig nach und nach das Eiweiß unter die Frischkäse-Masse, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  9. Diese Masse schüttest du in deine Form (die sollte jetzt schon recht voll sein) und klopfst diese mehrfach kräftig auf deine Arbeitsfläche auf. So können Luftblasen aus dem Teig entweichen und der Kuchen wird weniger reißen.
  10. Nun stellst du den Kuchen eine Schiene über dein mit Wasser gefülltes Blech und bäckst ihn ca. 55 Minuten bei 160° C.
  11. Dann drehst du die Temperatur auf 140° C herunter und bäckst den Kuchen noch einmal eine halbe Stunde.
  12. Ist die halbe Stunde vorbei, kannst du die Temperatur ausschalten: Lasse den Kuchen bei geschlossener Tür zuerst 15 Minuten leicht abkühlen. Dann öffnest du die Ofentür einen Spalt und lässt den Japanischen Käsekuchen noch einmal 20 Minuten drin.
  13. Nun kannst du den Kuchen herausnehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen (ca. 1 – 2 Stunden).
  14. Vor dem Servieren solltest du den Käsekuchen noch mindestens 2 Stunden kühl stellen.
  15. Fertig ist dein erster Japanischer Käsekuchen – sehr lecker mit frischen Früchten und Puderzucker bestäubt!

Das Rezept habe ich aus der kochen & genießen adaptiert. 

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