Frohe Weihnachten (Schneemann-Plätzchen mit Royal Icing)

Jetzt ist es endlich so weit – die Weihnachtstage stehen vor der Tür. Zeit, etwas durchzuatmen. Zeit für Ruhe und Gemütlichkeit. In diesem Jahr haben wir das wirklich nötig, denn ein echt bewegtes Jahr liegt hinter uns. Nicht zu träumen gewagte Erfolge, aber auch unerwartete Herausforderungen liegen hinter uns – da tut etwas Ruhe ganz gut, um das alles sacken zu lassen und neue Pläne für 2018 zu schmieden. Ein wichtiger Teil unseres Jahres war der BackIna – und hier gebührt euch vielen Dank, liebe Leser! Durch euere Treue und euer Interesse an meinem Kreationen habe ich in diesem Jahr das wohl spannendste Jahr auf BackIna gestalten dürfen! Auch 2018 erwarten euch hoffentlich wieder viele kulinarische Abenteuer hier 🙂

So kurz vor den Feiertagen habe ich mich neulich Abends noch einmal richtig kreativ verwirklichen dürfen. Schon lange wollte ich das Dekorieren von Keksen mit Royal Icing mal versuchen, aber bisher fehlte meist die Muße und der Mut dazu. Als Herr BackIna nun auf Weihnachtsfeier war, war der Zeitpunkt gekommen: Die ganze Küche ist frei und ich habe jede Menge Zeit, mich an diese Herausforderung zu machen. Als Design hatte ich mir Schneemänner und Schneekristalle ausgesucht. Für Anfänger sind diese beiden Varianten relativ leicht zu machen – also ideal für mich!

Die Kristalle bestehen aus sternförmigen Plätzchen, die individuell mit dünnen Linien verziert werden – da könnt ihr euerer Fantasie freien Lauf lassen. Die Schneemänner sind ebenfalls recht einfach gemacht, denn wir arbeiten im Grunde nur mit zwei Farbflächen sowie Tupfen aus Royal Icing. Dazu braucht ihr im Gegensatz zu den Schneekristallen nicht unbedingt eine ruhige Hand, sondern nur etwas Geduld. Dadurch eignen sich die Schneemann-Plätzchen auch gut zum Gestalten mit etwas älteren Kindern! Wenn ihr also in letzter Minute noch etwas basteln wollt oder passende Dekoration für den Weihnachtstisch gestalten möchtet, dann versucht euch doch auch mal an Royal Icing 🙂

Jetzt wünsche ich euch ruhige Feiertage und ein paar schöne Tage im Kreis euerer Lieben 🙂 Wir hören uns nächste Woche noch einmal mit einer Kleinigkeit für Silvester…

Schneemann-Plätzchen und Schneekristall-Plätzchen mit Royal Icing

Für das Royal Icing

  • 250 g Puderzucker
  • 1 kleines Eiweiß
  • ca. 4 – 6 EL Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Gel-Speisefarben in schwarz, orange und einer Farbe nach Wunsch für die Mütze
  1. Bereite zuerst das Royal Icing zu: Dazu schlägst du das Eiweiß mit dem Salz schaumig (nicht fest!) und siebst nach und nach den Puderzucker hinein. Rühre weiter, bis eine zäh-fließende Glasur entsteht (kann etwas dauern, ca. 5 Minuten – ggf. schon ein EL Wasser zugeben, falls es zu trocken ist).
  2. Nun verdünnst du diese nach und nach mit etwas Wasser, bis diese die richtige Konsistenz hat. Das kannst du prüfen, indem du mit einem Messer in die Glasur schneidest – bleibt die Spur kurz stehen und löst sich dann auf, dann ist die Konsistenz richtig.
  3. Keine Angst, es kann etwas dauern, bis man beim ersten Mal Royal Icing die richtige Konsistenz findest – mach ruhig ein paar Probe-Plätzchen bis du ein Gefühl dafür bekommst.
  4. Nun färbst du die Glasur in kleinen Portionen ein – abhängig von deiner gewählten Farbe muss du dann nochmal Wasser (falls es zu fest wird) oder Puderzucker (falls es zu weich wird) zugeben.
  5. Fülle das Royal Icing in Spritzbeutel mit kleiner runder Tülle oder in einen Gefrierbeutel, von dem du eine kleine Ecke abschneidest. Verschließe den Beutel hinten gut, damit keine Luft ans Icing kommt. Reste kannst du mit einem feuchten Stück Küchenrolle abdecken und so vor dem Austrocknen schützen.

Dekorieren der Schneemann-Plätzchen

  1. Um einen Schneemann zu dekorieren, nimmst du dir ein rundes Plätzchen vor. Teile den Kreis gedanklich waagerecht in zwei Stücke – 1/3 oben wird die Mütze, 2/3 unten das Gesicht.
  2. Nun umrundest du den unteren Teil mit weißer Glasur und füllst die entstandene Fläche gleichmäßig aus. Lasse die Glasur etwa eine halbe Stunde trocknen, bevor du mit der Mütze beginnst.
  3. Als nächstes nimmst du die Farbe deiner Wahl für die Mütze und füllst das obere Drittel genauso aus. Wieder sollen die Plätzchen etwa eine halbe Stunde trocknen.
  4. In der Zwischenzeit kannst du mit weiß und blau sowie Silberperlen ein paar Schneeflocken dekorieren.
  5. Nun nimmst du wieder die Farbe der Mütze und malst den „Bund“ auf – ein dicker Streifen an den Übergang zwischen Gesicht und Mütze. Lasse es erneut trocknen.
  6. Sobald das Gesicht oben fest erscheint, kannst du mit schwarz und orange das Gesicht aufmalen: schwarze Tupfen als Augen und Mund, ein orangener Strich als Nase.
  7. Fertig sind die einfachen Schneemann-Kekse!

Goldene Weihnacht (Goldene Brownie Würfel)

Schon letzte Woche habe ich euch erzählt, wie es dieses Jahr um meine Weihnachtsbäckerei bestellt ist – auf gut Deutsch: „nicht optimal“ 😉 Das liegt auch daran, dass ich noch einen etwas größeren „Backauftrag“ für einen 50. Geburtstag in der Verwandtschaft dazwischen geschoben habe: Das Motto war „Las Vegas“ und es sollten 150 Gäste kommen. Was backt man da? Etwas typisch amerikanisches, das vielen schmeckt und für eine große Anzahl an Menschen reicht? Richtig – Brownies! Aus den Resten der für den Geburtstag gebackenen Brownies sind dann diese goldenen Brownie Würfel entstanden, die sich perfekt als Ergänzung auf dem Kuchenteller an Weihnachten oder auch als Fingerfood auf dem Silvester-Buffet eignen.

Wie sollen Brownies nun von der Textur her sein? Zuerst einmal darf man bei richtig saftigen Brownies nicht an Schokolade und Butter sparen! Geschmolzene Butter und Schokolade bilden die Basis – für die ultimativ schokoladige Note gebe ich noch zusätzlich Kakaopulver und gehackte Schokolade in den Teig. Definitiv nichts für Zartbesaitete! Diese Brownie-Variante ist noch deutlich saftiger und schokoladiger als die eher soften Brownies, die ich vor einiger Zeit hier gepostet habe. Kalorien zählen hat an dem Tag, wo ihr diese Brownies probiert, Pause – für diesen schokoladigen Genuss lohnt sich das aber schon mal 🙂

Zu den verschiedenen Brownie-Varianten, die ich für den Geburtstag gemacht habe, werde ich noch einen gesonderten Post machen – am Geburtstag selbst war leider keine Zeit, ordentliche Fotos zu machen. Dafür habe ich die Reste zu diesen goldenen Brownie-Würfeln aufgehübscht. Was braucht ihr also für diese niedlichen Schokowürfel?

Neben Brownies kommt noch süßes Nougat sowie etwas säuerliches Gelee in die Würfel, damit der Geschmack ausgewogen und nicht zu süß ist. Ein knackiger Schokoladen-Überzug mit goldenem Glanz macht die Nascherei komplett. Wenn ihr eine weihnachtliche Geschmacksnote haben möchtet, könnt ihr noch etwas Zimt und Lebkuchengewürz in die Brownies geben 🙂 Jetzt können die finalen Tage vor Weihnachten beginnen!

Brownie Würfel in Gold (ca. 10 – 12 Stück)

Für den Brownie-Teig

  • 125 g Butter
  • 50 g Creme Fraiche
  • 60 g dunkle Schokolade zum Schmelzen
  • 250 g dunkle Schokolade, gehackt
  • 150 g Zucker (möglichst 100 g weißen, 50 g Kokosblütenzucker)
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 100 g Kakaopulver
  • 125 g Mehl
  • optional: 1 TL Lebkuchen-Gewürz und 1 TL Zimt

Für die Würfel

  • 100 g Nougat oder Nuss-Nougat-Creme
  • 100 g säuerliches Gelee, z.B. Traube oder Johannisbeere
  • 200 g dunkle Schokoladen-Glasur
  • goldenes Lebensmittel-Puder und silberne / goldene Zuckerperlen
  1. Für den Brownie-Teig schmilzt du zunächst die Butter, die Creme Fraiche sowie die 60 g Schokolade über dem Wasserbad. Sobald alles geschmolzen ist, rührst du den Zucker unter und rührst so lange, bis dieser geschmolzen ist. Lass alles etwas abkühlen.
  2. Als nächstes rührst du die Eier sowie das Vanille-Extrakt unter. Mische derweil das Mehl mit dem Kakaopulver, sowie optinal Lebkuchengewürz sowie Zimt und einer gute Prise Salz.
  3. Rühre die Mehl-Mischung sowie die gehackte Schokolade unter, sodass ein dicker Teig entsteht.
  4. Streiche den Teig nun in eine 20 x 20 cm Fettpfanne und backe die Brownies bei 175° C (Ober-Unterhitze) für etwa 25 – 30 Minuten. Mache die Stäbchenprobe – es soll noch etwas Teig am Stäbchen kleben, sonst sind die Brownies zu „durch“!
  5. Lasse die Brownies abkühlen.
  6. Schneide die Brownies nun in ca. 2 x 2 cm große Würfel und halbiere diese jeweils einmal vertikal.
  7. Fülle die beiden Hälften mit dem geschmolzenen Nougat sowie dem Gelee und setze die Hälften wieder zusammen. Lasse die Würfel im Kühlschrank etwa 1/2 Stunde fest werden.
  8. Überziehe die Würfel mit der geschmolzenen Schokolade und verziere diese mit Goldpuder sowie den Zuckerperlen.
  9. Fertig ist eine süße Sünde für die Feiertage oder Silvester!

Last Minute Plätzchen (Schnelle Glühweinschnitten)

Na, wie weit seid ihr mit der Weihnachtsbäckerei? Irgendwie ist diese Adventszeit so schnell verflogen, dass ich etwas hinterher hänge… Deshalb wird es jetzt Zeit für schnelle Plätzchen, die den Teller noch „Last Minute“ füllen und dennoch besonders lecker schmecken. Wie zum Beispiel diese Glühweinschnitten! Ein einfacher Rührteig mit Glühwein und Schokolade – das gibt herrliche Plätzchen vom Blech ohne großen Aufwand.

Zudem sind die Glühweinschnitten jetzt genau richtig – denn sie halten sich etwa 2 Wochen. Also genau bis Weihnachten! Durch den Glühwein im Teig und noch einem zusätzlichen Schuss als Tränke werden die Plätzchen super saftig und im Laufe der Lagerung immer besser. Ihr solltet deshalb nur drauf achten, dass ihr sie trocken lagert (z.B. in einer Dose mit Lagen von Butterbrotpapier dazwischen), damit sie nicht verderben.

Übrigens könnt ihr diese einfachen Plätzchen vom Blech sehr gut variieren:

  • Wenn Kinder mitessen, könnt ihr statt des Glühweins auch Kinderpunsch verwenden!
  • Statt normalem roten Glühwein schmeckt auch Fruchtpunsch (z.B. Heidelbeerglühwein) gut, dann wird das Ganze etwas fruchtiger. Ich verwende meist einfach den Glühwein, den wir sowieso übrig haben, z.B. weil man nicht die ganze Flasche geschafft hat.
  • Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schoko-Glasur durch Zuckerguss, den ihr mit Glühwein anrührt, ersetzen. Persönlich finde ich das etwas süß, aber es ist ein „Klassiker“ bei Glühwein-Plätzchen.
  • Natürlich könnt ihr die Plätzchen auch einfach mit Zuckerstreuseln statt dem Marmor-Muster verzieren.

So, und hier kommt das einfache Rezept für „Last Minute Plätzchen“ – und ich werde mich am Wochenende nochmal in die Weihnachtsbäckerei stürzen, schließlich habe ich noch einiges vor Weihnachten zu schaffen 😉

Einfache Glühweinschnitten (ca. 40 Stück)

  • 1/8 l roter Glühwein + ca. 50 ml zum Tränken
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 150 g dunkle Schokolade, fein gehackt (oder fertige Raspelschokolade verwenden)
  • 1 Pck dunkle Kuchenglasur
  • 100 g weiße Schokolade und rosa Lebensmittelfarbe
  1. Zuerst rührst du die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und einer guten Prise Salz weißcremig. Als nächstes rührst du die Eier einzeln unter und rührst weiter, bis die Masse cremig ist. Mische nun Mehl und Backpulver und rühre dieses im Wechsel mit dem 1/8 l Glühwein unter.
  2. Zuletzt hebst du die Schoko-Stückchen unter den Teig und streichst diesen auf ein Backblech (ca. 30 x 30 cm). Backe die Glühweinspitzen nun etwa 25 – 30 Minuten bei 175° C (Ober-Unterhitze).
  3. Sobald du das Blech herausgenommen hast, tränkst du die Glühweinspitzen mit dem restlichen Glühwein und lässt diese erkalten.
  4. Nun schmilzt du die dunkle Glasur sowie die weiße Schokolade getrennt und färbst die weiße Schokolade rosa (wie Glühwein). Glasiere die Glühweinschnitten mit der dunklen Glasur und gebe einzelne Streifen der Schokolade darauf. Mit einem Holzstäbchen kannst du noch ein Marmormuster in die Glasur ziehen.
  5. Sobald die Glasur fest ist, schneide mit einem scharfen Messer, das du immer wieder mit heißem Wasser erwärmst, kleine Würfel á ca. 2 x 2 cm aus.
  6. Fertig sind einfache, aber extrem leckere Plätzchen!

Eingeladen: Gin Tasting zu Hause + Verlosung*

(enthält Werbung für Gewürzpioniere) Mögt ihr Gin? Im Moment ist Gin wohl DAS Trendgetränk schlechthin und in meinem Freundeskreis ist beinahe jede(r) ein großer Fan davon. Im letzten Jahr waren Herr BackIna und ich bei einem professionell geführten Gin-Tasting in München. Unglaublich spannend und seitdem wollten wir Familie und Freunden dieses Erlebnis einmal selbst nahe bringen. Lange hat uns die Zeit und die Idee dafür gefehlt. Nun habe ich durch gemeinsame Bekannte ein Start-Up aus meiner Nachbarstadt Bamberg kennengelernt: Die Gewürzpioniere vertreiben einzigartige Gewürz-Sets, unter anderem eben auch Botanicals für Gin. Ideal, um selbst ein Gin Tasting zu veranstalten!

Gesagt, getan. So haben wir an einem winterlichen Adventssonntag Herrn BackInas Familie als „Gin Tester“ eingeladen und ein Tasting mit den 8 Botanicals der Gewürzpioniere veranstaltet.

Was brauche ich für ein Gin Tasting zu Hause?

  • mindestens 2 Sorten Gin. Hier solltet ihr das wählen, was euch ohnehin schmeckt und auch nicht unbedingt zu günstige Varianten wählen. Wir hatten in diesem Fall Tanqueray und Monkey 47.
  • Abwechslung beim Tonic ist genauso wichtig! Neben dem klassischen Schweppes Tonic hatten wir zwei Sorten von Thomas Henry (das „normale“ und das etwas blumigere Mediterranean). Auch FeverTree können wir sehr empfehlen.
  • Kleine Snacks zum Neutralisieren. Ideal ist Salzgebäck oder Grissini. Hier solltet ihr nicht zu viele Snacks anbieten, damit der Gin-Geschmack nicht vom Essen überdeckt wird. Lieber davor oder danach „richtiges“ Essen servieren.
  • Natürlich jede Menge Eis!
  • Verschiedene Botanicals zum zusätzlichen Aromatisieren des Gins

Ausnahmsweise braucht ihr keine große Dekoration zu diesem „Eingeladen“-Special! Ein großer Tisch, wo ihr die Zutaten dekorativ ausbreitet, sowie mehrere Gläser und Mörser genügen völlig. Und damit ist der Tisch auch schon voll 😉

Wie läuft ein solches Gin Tasting ab?

Zunächst könnt ihr die verschiedenen Gin Sorten pur in kleinen Mengen verkosten. So bekommt ihr ein Gefühl für die Geschmacksnoten, die ohnehin schon im Gin enthalten sind. Als nächstes wählt ihr euch passende Botanicals aus, die euerer Meinung nach gut zu dem Gin passen und mörsert diese leicht. Dann gießt du eine kleine Menge Botanical mit etwas Gin auf und lässt das Ganze ca. 5 Minuten ziehen. So können die Kräuter und Gewürze ihr volles Aroma entfalten.

Anschließend mischt du das Ganze mit Eis und Tonic. Wenn du möchtest, kannst du die Mischung noch durch ein Barsieb gießen, damit keine Stückchen mehr im Getränk sind.

Nun geht es nur noch darum, die für dich perfekte Mischung zu finden! Experimentiert dafür gerne mit verschiedenen Botanicals, verschiedenen Gin-Sorten und verschiedenen Tonics. Gerade das Tonic macht einen enormen Unterschied, das solltet ihr nicht unterschätzen!

Für alle, die ihren Gin lieber etwas „blumig“ und sanft mögen, eignen sich etwa Zitronenschale, Lavendel und Rosa Pfeffer, aber auch Ingwer in kleinen Mengen. Wer den Gin Tonic etwas herber mag, der kann zum Beispiel Koriander, Kardamom, Piment oder Wacholder zugeben. Auch Mischungen der Gewürze sind denkbar – ich zum Beispiel finde die Kombination aus Ingwer und Zitrone sehr erfrischend! Dafür kann ich mit Lavendel weniger anfangen.

Natürlich könnt ihr noch zusätzlich Gurke, Rosmarin oder frische Zitrone in den Drink geben. Dadurch entstehen wieder ganz neue Geschmackskombiniationen. Wir fanden beispielsweise Kardamom und Gurke sehr spannend und lecker.

Kurz gesagt – beim Gin Tasting ist alles erlaubt, was gefällt! Vermutlich macht gerade das Gin zu einem Trendgetränk: Kaum ein Drink steht so sehr für Individualismus wie Gin Tonic… Wenn ihr das Ganze auch mal probieren möchtet, dann habe ich hier eine Advents-Überraschung für euch:

Verlosung: 2 Gin Tasting Sets für zu Hause zu gewinnen! *AbGELAUFEN*

Hast du auch Lust ein Gin Tasting zu Hause zu veranstalten oder kennst jemanden, der sich über ein solches Set freuen würde? Dann konntest du hier bis 13.12.2017 eines von zwei Tasting-Sets gewinnen. Die beiden Sets haben gewonnen:

  • Gin Tasting Set No. 1 mit Koriander, Kardamom, Piment und Ingwer (Mehr Infos hier) –  Fabian
  • Gin Tasting Set. No. 2 mit Wacholder, Lavendel, Zitronenschale und Rosa Pfeffer (Mehr Infos hier) – Vanessa

Was musst du dafür tun?

Verrate mir bis zum 13.12.2017, 23:59 Uhr, in den Kommentaren, welches Gin Tasting Set du gewinnen möchtest und wen du damit glücklich machen möchtest (kannst auch du selbst sein 😉 ). Am 15.12.2017 gebe ich die Gewinner bekannt und danach wird der Gewinn – rechtzeitig vor Weihnachten – von den Gewürzpionieren versandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der Preis kann nicht getauscht oder ausbezahlt werden.

Eine schöne Adventszeit weiterhin und – Cheers!
Euere BackIna

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Gewürzpioniere entstanden, die mir die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Artikel meine eigene Meinung wider und ist in keiner Weise davon beeinflusst.

Lebkuchen, Karamell und Vanille… (Lebkuchen Fudge)

Bereits im letzten Jahr gab es bei mir Fudge und diese leckeren Weichkaramellen kamen super bei euch an! Kein Wunder, denn neben Trüffeln sind Weichkaramellen beliebte Geschenke aus der Küche: Schnell gemacht und dennoch machen diese besonderen Eindruck! Zu Weihnachten geht ja die Geschmacksrichtung Lebkuchen immer gut. Deshalb habe ich in diesem Jahr ein helles Fudge mit Lebkuchen-Geschmack für euch gemacht. Besonders edel wirken die Karamellwürfel durch die geschichtete Struktur: Eine rote Vanille-Schicht oben drauf, unten drunter ist die leckere Lebkuchen-Schicht mit knusprigen Lebkuchen-Stückchen. So schmeckt Weihnachten 🙂

Für alle, die Angst vor Karamell machen haben, habe ich hier noch ein paar Tipps:

  1. Statt der Basis aus Milchmädchen, habe ich die gesüßte Kondensmilch in diesem Jahr selbst gemacht. Das geht ganz leicht mit Kondensmilch, Zucker, Vanille und etwas Backpulver. Schmeckt auch etwas besser als die gekaufte Variante – und vor allem wisst ihr genau, was drin ist! Wer sich das nicht traut, der kann Schritt 1 und 2 weglassen und gleich fertig gekauftes Milchmädchen verwenden.
  2. Wichtig ist, dass ihr dem Karamell Zeit gebt, sich zu entwickeln. Deshalb kocht die Mischung bitte wirklich nur auf kleiner Flamme, dafür länger! Bis meine Kondensmilch karamellisiert ist, hat das ca. eine Viertelstunde gedauert. Dafür hatte ich die Herdplatte auch nur auf Stufe 1. So stellt ihr sicher, dass das Karamell nicht verbrennt.
  3. Gelegentliches Umrühren ist unglaublich wichtig! So verhindert ihr, dass das Fudge am Topfboden festklebt.

Traut euch ruhig ran, Fudge selbst zu machen! Ihr werden sehen, dass es gar nicht so schwer ist, wie ihr vielleicht annehmt 🙂 Welche Geschenke aus der Küche bereitet ihr dieses Jahr vor?

Lebkuchen Fudge zu Weihnachten / Weichkaramellen mit Lebkuchen (ca. 50 Stück)

  • 300 ml Kondensmilch mit 10% Fett
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 500 g weiße Schokolade
  • 1 zerkrümelter Lebkuchen ohne Glasur
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • rote Lebensmittelfarbe
  • Streusel zum Dekorieren
  1. Zunächst bereitest du das Dulce de Leche bzw. Milchmädchen vor: Dazu mischt du den Zucker mit der Kondensmilch und erwärmst das Ganze unter Rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Nun lässt du die Masse etwas 10 Minuten bei kleiner Hitze sanft köcheln. Dadurch sollte sich die Mischung hellbraun färben und dicker werden.
  2. Als nächstes rührst du Vanilleextrakt sowie Backpulver und die Milch-Mischung. Lasse die Masse etwa 5 Minuten sanft weiterköcheln. Nun sollte das Ganze eine hellbraune, karamellige Farbe haben und in etwa so dick wie Pudding sein. Ziehe die Mischung vom Herd.
  3. Hacke die weiße Schokolade fein und rühre diese in die Milch-Mischung. Sobald sich alles gelöst hat, sollte das Karamell zäh fließend und etwa so dick wie Nutella sein.
  4. Teile die Fudge-Grundmasse. Dabei gibt du in die eine Hälfte die rote Farbe sowie optional noch etwas Vanille-Extrakt. In die andere Hälfte rührst du das Lebkuchen-Gewürz (optional etwas mehr, falls es dir nicht stark genug schmeckt) sowie den zerkrümelten Lebkuchen.
  5. Lege eine 15 x 15 cm Form mit Backpapier aus und gib zuerst die Lebkuchen-Fugde-Masse hinein. Schütte die rote Fudge-Masse darauf und verteile beide gleichmäßig. Wenn du möchtest, kannst du noch mit einem Holzstäbchen durchrühren und dadurch ein Swirl-Muster erzeugen.
  6. Lasse das Fudge im Kühlschrank mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, abkühlen, bis es fest ist. Schneide es dann mit einem scharfen Messe in kleine Quadrate á etwa 1,5 x 1,5 cm.
  7. Fertig sind leckere weihnachtliche Karamellen! Diese halten sich ca. 4 Wochen, wenn sie kühl und trocken gelagert werden.

Anzeige: Cranberry Camembert Appetizer mit Alpenhain Camembert Creme

(enthält Werbung für Alpenhain Camembert Creme) Wir haben hier schon mehrfach über Lebensmittel gesprochen, die Haushalte spalten. Rosinen zum Beispiel oder Nüsse. Heute habe ich noch so eine Zutat, die die Geister spaltet: Camembert! Der leckere Weichkäse ist wirklich nicht jedermanns Sache…. Gut für mich, denn so kann ich euere Portion gleich mit essen, ich liebe Camembert nämlich 😉 Deshalb war ich auch gleich begeistert, als mich Alpenhain gebeten hat, ihre neue Camembert Creme zu testen – das ist ein Brotaufstrich aus Camembert mit Frischkäse. Herr BackIna dagegen war erstmal skeptisch…

Allerdings war selbst er als Camembert-Kritiker überrascht: Dieser neue Brotaufstrich schmeckt nicht so intensiv nach Camembert wie man vielleicht meinen könnte, sondern super cremig mit einer angenehmen Camembert-Note. Was ich gut finde: es sind ausschließlich natürliche Zutaten darin verarbeitet. Natürlich könnte man die Creme als Brotaufstrich genießen oder einfach auf Ofenkartoffeln geben. Aber BackIna wäre ja kein Foodblog, sondern ein Test-Blog, wenn ich nur meine Meinung über die Camembert Creme kund tue…

Deshalb habe ich mir ein Rezept überlegt, bei dem auch Camembert-Gegner überzeugt sein werden. Denn jetzt zur Weihnachtszeit suchen wir doch alle nach schnellen und leckeren Fingerfood-Rezepten für Weihnachtsfeiern oder das Weihnachtsmenü. Passend dazu gibt es bei mir kleine Appetizer aus Blätterteig mit Camembert und einem hausgemachten Cranberry-Chutney. Das ist knusprig, herzhaft und süß-säuerlich zugleich – und damit genau richtig für die Weihnachts- und Winterzeit! Das Beste daran: Die Zutaten habt ihr meist schon zu Hause. Bis auf das Cranberry-Chutney und das könnt ihr gut vorbereiten, denn es hält sich in Gläsern ca. 2 – 3 Wochen im Kühlschrank. Ideal auch als kulinarisches Weihnachtsgeschenk! Wenn spontan Gäste kommen, könnt ihr diese Cranberry Camembert Appetizer in etwa einer halben Stunde stressfrei auf den Tisch bringen 🙂

Verlosung *Das Gewinnspiel ist bereits abgeschlossen*

Würdet ihr die Camembert Creme auch gerne einmal testen? Dann könnt ihr bei mir ein Probier-Paket von Alpenhain mit 2x Camembert-Creme Classic und 2x Camembert Creme Schnittlauch in einer passenden Brotzeit-Box gewinnen. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist unter diesem Beitrag einen Kommentar zu hinterlassen, in dem du folgende Frage beantwortest: In welchem Gericht oder welcher Geschmackskombi würdest du die Camembert Creme gerne probieren? Hinterlasse bitte zusätzlich deine E-Mail-Adresse, damit ich dich benachrichten kann! 

Das Gewinnspiel endet am 6.12.2017, 23:59 Uhr. Den Gewinner benachrichtige ich am 8.12.2017 per Mail, danach versendet Alpenhain die Box per Post an dich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Kauf von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtiget den Ausgang des Gewinnspiels nicht.

Gewinnerin des Alpenhain-Probierpakets ist Siggi – herzlichen Glückwunsch!

Und nun geht es zurück in die Küche – Mit diesem Fingerfood-Rezept überzeugt ihr auch Camembert-Gegner, das kann ich euch versprechen 😉 

Cranberry Camembert Appetizer (ca. 20 Stück)

Für das Cranberry Chutney

  • 200 g frische oder TK Cranberries (keine getrockneten)
  • Saft einer Orange (ca. 150 ml)
  • abgeriebene Schale einer Orange
  • 1 Zimtstange und 1 halber TL Zimtpulver
  • 100 g Honig
  1. Verlese die Cranberries: Dabei entfernst du matschige oder aufgeplatze Früchte und wäscht den Rest einmal heiß.
  2. Mische nun die angegebenen Zutaten mit 100 ml Wasser und lasse alles ca. 20 – 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln. Keine Angst, die Cranberries platzen nach und nach auf wie bei Popcorn, das ist völlig normal! Rühre dabei regelmäßig um, damit nichts anbrennt.
  3. Sobald die Masse dick wie eine Marmelade ist, nimm sie vom Herd und schmecke evtl. noch mit etwas Honig und Zimt ab. Lasse das Cranberry-Chutney abkühlen.
  4. In sauberen Gläsern hält sich das Chutney ca. 2 – 3 Wochen im Kühlschrank.

Für die Cranberry Camembert Appetizer (ca. 20 Stück)

  • 1/2 Packung Blätterteig
  • 1 verquirltes Ei
  • 1 Menge Cranberry Chutney (oder eingemachte Preiselbeeren)
  • 200 g Alpenhain Camembert Creme (alternativ 100 g Frischkäse und 100 g Camembert gemischt)
  • Salz, Orangenpfeffer und Rosmarin
  1. Schneide den Blätterteig in ca. 5 cm breite Quadrate. Drücke diese kronenartig in die Mini-Muffinformen und bestreiche sie mit verquirltem Ei. Backe die Blätterteig-Schälchen etwa. 12 Minuten (nach Packungsanleitung), bis der Teig kross ist.
  2. Lasse die Blätterteig-Körbchen leicht abkühlen und fülle diese dann jeweils mit einem Teelöffel der Camembert-Creme. Gib einen Teelöffel des Cranberry-Chutneys sowie etwas Salz, Orangenpfeffer und einige Nadeln Rosmarin darauf.
  3. Serviere die Cranberry Camembert Appetizer sofort pur oder mit etwas Blattsalat.
  4. Die perfekte Vorspeise oder Fingerfood für deine Weihnachtsparty!

* Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Alpenhain Camembert Creme entstanden. Der Artikel spiegelt dennoch meine eigene Meinung wider und ist in keiner Weise davon beeinflusst. 

Geheimzutaten (Linzer Plätzchen „Mandelsterne“)

Linzer Plätzchen, also mit Marmelade gefüllte Plätzchen gehören wohl bei jedem mit auf den Plätzchenteller oder? Also ich liebe Marmeladen-gefüllte Plätzchen in allen Varianten! Normalerweise machen wir klassische Terrassen und Rumkränzchen. Dieses Jahr wollte ich mal etwas anderes ausprobieren und so bin ich auf die Idee für diese Mandelsterne gekommen. Dafür habe ich ein Rezept abgewandelt, das ebenfalls zu den „Weihnachts-Klassikern“ in unserem Haus gehört…

Denn eigentlich liegt den Mandelsternen ein Rezept von Dr. Ö. aus den 1990er Jahren zugrunde: Bekannt sind sie dem ein oder anderen vielleicht als „Sternenfenster“. Normal bin ich kein Freund von Fertigprodukten im Gebäck, aber bei diesen gefüllten Mürbeteigplätzchen mache ich gerne eine Ausnahme. Denn durch ein Päckchen Paradiescreme-Pulver (oder einem anderen Cremedessert) wird der Mürbeteig herrlich mürbe und bekommt ein angenehmes Aroma. Im Original werden diese mit Bananen-Paradiescreme gemacht und mit Nougat gefüllt. Ein Gedicht, kann ich euch sagen! Nun gibt es das Bananen-Pulver schon lange nicht mehr und so haben wir das Rezept dementsprechend abgewandelt. Mit Vanille funktioniert es ganz gut, beispielsweise.

Nun hatte ich neulich eine Probe der Dessertcreme mit Mandelgeschmack geschenkt bekommen. Und da wir eben kein Fertigdessert essen, war es der perfekte Anlass, um das alte Plätzchenrezept mal wieder hervorzuholen. Ich kann euch sagen, mit Mandelgeschmack im Teig werden die Linzer Plätzchen ganz hervorragend! Nougat passt zu diesen Mandelsternen als Füllung jedoch nicht unbedingt, weshalb ich meine hausgemachte Traubenmarmelade (die in diesem Rezept vorkommt) verwendet habe. Die Kombination aus süß und säuerlich macht die gefüllten Mürbteig-Sterne ganz besonders. Ich kann euch nur ans Herz legen: Besorgt euch ein Päckchen von der Dessertcreme und testet es auch – selbst wenn ihr keine Freunde von Fertigprodukten seid. Ohne schmecken die Linzer Mandelsterne leider nicht ganz so gut….

Wie steht ihr zu dem Thema Backen mit Fertigprodukten: Darf das in so einem Rezept mal sein oder kommen bei euch grundsätzlich nur natürliche Zutaten in die Plätzchen?

Linzer Plätzchen „Mandelsterne“ (ca. 20 Stück)

  • 2 verschieden große Ausstechformen, z.B. Sterne
  • 250 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Pck. Paradiescreme-Pulver „Mandel“ oder anderes Cremedessert (z.B. in Vanille-Geschmacksrichtung)
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 175 weiche Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • ggf. etwas Mandelextrakt / Aroma
  • 200 g säuerlicher Gelee, z.B. Traube oder Johannisbeere
  • Puderzucker zum Bestreuen
  1. Knete zunächst das Mehl, das Backpulver, das Paradiescreme-Pulver, den Vanillezucker, eine Prise Salz und den Zucker mit dem Ei und der Butter zu einem glatten Teig. Wenn du keine Mandel-Dessertcreme bekommst, kannst du noch etwas Mandelextrakt oder -aroma hinzufügen. Lasse den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen. Der Teig hält aber auch gut über Nacht aus!
  2. Rolle den Teig ca. 2 mm dick aus und steche Sterne (oder eine andere Form) aus. Bei der Hälfte der Plätzchen stichst du in der Mitte jeweils mit einer kleineren Form ein „Loch“ aus. Wiederhole das so lange, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  3. Backe die Plätzchen bei 160°C (Ober-Unterhitze) ca. 7 – 8 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun werden, die Plätzchen an sich aber noch hell sind.
  4. Lasse die Mandelsterne abkühlen und sortiere jeweils ein Plätzchen mit und eins ohne Loch zusammen. Erwärme nun das Gelee und klebe die beiden Plätzchenhälften damit zusammen. Sei dabei ruhig großzügig mit dem Gelee!
  5. Lasse die Linzer Plätzchen trocknen und bestäube sie mit dem Puderzucker.
  6. In einer Dose halten sich diese Mandelsterne ca. 4 Wochen.

 

 

Essen für einen Adventssonntag: Zarte Lende mit Granatapfel-Rotwein-Sauce

Die Adventszeit naht mit großen Schritten: Da ist es auch wieder Zeit für aufwändigere Sonntagsessen mit leckeren Gerichten und gemeinsamer Zeit am Tisch. Neulich war uns nach Schweinelende. Im Herbst gibt es die öfters mit einer fruchtigen Pflaumen-Sauce und einem Kürbis-Püree – total lecker, diese Kombination aus süß und herzhaft! Warum sollte das nicht auch in winterlicher Form möglich sein?

So ist dieses Gericht nach etwas Recherche entstanden: Und zwar gibt es diesmal eine fruchtige Granatapfel-Sauce mit Rotwein zur zarten Lende. Für mehr Geschmack ist diese in Serrano-Schinken und Honig gewickelt. Und als Beilage gibt es ein klassisches Kartoffel-Püree mit Sesam. Zart und saftig – fruchtig und herzhaft – cremig und knusprig – jede Menge verschiedener Geschmackskombiniationen kommen hier zusammen! Und daraus entsteht nicht etwa ein geschmackliches Chaos, sondern ein tolles Sonntagsessen für die Adventszeit 🙂

Da will ich auch gar nicht lange drum herum reden, sondern euch direkt das Rezept für dieses leckere Gericht zeigen… Jetzt geht es direkt an die Planung für unser diesjähriges Weihnachtsmenü, das ihr auch noch rechtzeitig vor Weihnachten hier sehen sollt. Habt ihr Rezept-Tipps für mich? Was serviert ihr gerne in der Adventszeit?

Zarte Lende mit Granatapfel-Rotwein-Sauce und Sesam-Kartoffelpüree (4 Personen)

  • 500 g Schweinelende
  • 200 g Serrano-Schinken oder magerer Bacon
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Öl oder Butterschmalz
  • 1 Granatapfel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1/4 L guter Rotwein
  • 5 EL Grenadine
  • einige Zweige Rosmarin und Thymian
  • 200 ml Bratenfond
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 kg Kartoffeln
  • 200 ml Milch
  • 5 EL Sesampaste (Tahin)
  • Sesamsamen, Salz, Pfeffer, Muskat
  1. Bereite zunächst die Schweinelende vor, indem du noch vorhandene Sehnen- und Fettreste entfernst. Dann würzt du die Lende mit Salz und Pfeffer (am besten Orangenpfeffer) und streichst diese mit dem Honig ein. Wickle als nächstes die Lende in den Serranoschinken und stecke diesen mit Schaschlikspießen fest.
  2. Erhitze das Öl oder das Butterschmalz in einer Pfanne und brate darin die Lende goldbraun an. Das dauert pro Seite etwa 1 – 2 Minuten. Sei vorsichtig, denn der Schinken verbrennt schnell!
  3. Nun gibst du die Lende in Alufolie und lässt diese im vorgeheizten Ofen (100 Grad Ober-Unterhitze) ca. 1 Stunde ziehen, bis das Innere zart rosa ist.
  4. Setze die Kartoffeln auf und lasse diese weichkochen.
  5. Währenddessen hackst du die Frühlingszwiebeln klein und brätst diese im restlichen Bratfett an. Sobald die Zwiebeln glasig erscheinen, löscht du den Bratensatz mit dem Wein ab. Gib auch Grenadine und Bratenfond, Rosmarin und Thymian sowie die Kerne des Granatapfels hinzu und lasse alles etwa 5 Minuten reduzieren. Rühre dann die Speisestärke mit etwas kaltem Wein oder Wasser glatt und binde die Sauce damit. Schmecke die Sauce mit Salz und Pfeffer ab.
  6. Sobald die Kartoffeln fertig sind, gießt du sie ab, schälst sie und drückst sie durch eine Kartoffelpresse. Gib Milch und Sesampaste dazu, bis ein cremiges Püree entstanden ist. Dieses schmeckst du mit Salz, Pfeffer und Muskat ab. Stelle den Sesam-Kartoffelpüree warm.
  7. Wenn die Lende fertig ist, nimmst du sie heraus und lässt sie noch etwa 5 Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest. In dieser Zeit kannst du die Sauce noch einmal erwärmen.
  8. Zuletzt richtest du die Lende mit der Sauce und dem Püree an und garnierst den Püree noch mit Sesamsamen.
  9. Fertig ist ein leckeres Sonntagsessen für die Adventszeit!

Die Idee zum Rezept habe ich von lecker.de und dieses ein wenig abgewandelt. 

Ein wenig Weihnachten… (Chocolate Crincle Cookies)

Mitte November: Macht ihr euch jetzt schon Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Nachdem ich euch schon vor einigen Tagen ein Rezept für Weihnachtsplätzchen gezeigt habe, kann ich mit einem klaren „Ja“ antworten 😉 Heute habe ich aber eine weihnachtliche Plätzchen-Idee für euch, die ihr auch jetzt schon servieren könnt, ohne für verrückt erklärt zu werden 😉 Und zwar habe ich für euch Crincle Cookies mitgebracht: Vielleicht habt ihr diese Variante des Subway Cookies auch schon auf Pinterest gesehen?! Im Grunde handelt es sich um super weiche Schokoladencookies nach amerikanischer Art, die vor dem Backen noch mit einer Schicht aus Puderzucker versehen werden. Dadurch entsteht ein witziger Eindruck – so als wären die Cookies verschneit.

Generell gibt es ähnliche Rezepte auch im Deutschen, ich komme jedoch nicht auf den Namen! Kann mir jemand weiterhelfen? Was die Crincle Cookies jedoch von der deutschen Machart unterscheidet, ist dass das Innere super weich und „chewy“ ist. Deshalb eignen sich diese Schokoladenkekse nicht zum langen Aufbewahren wie viele Weihnachtsplätzchen, sondern sie sollten innerhalb weniger Tage gegessen werden. Ideal also, um entweder in letzter Minute noch leckere Plätzchen zu backen oder jetzt schon mal den Appetit auf die Weihnachtszeit zu stillen 😉

Das Rezept ist sehr ähnlich zu meinen Double Chocolate Cookies, jedoch mit einigen kleinen Änderungen: Diesmal habe ich erstmals mit Kokosblütenzucker statt braunem Zucker gebacken und es schmeckt noch besser! Außerdem ist die Schokolade ganz fein gehackt, sodass sie beim Backen schmilzt: Große Schokostückchen würden den winterlichen Eindruck der Oberfläche zerstören. Ich kann euch sagen, dadurch schmecken die Kekse ganz fein und saftig! Außerdem habe ich diesmal Dinkelmehl verwendet und es funktioniert ausgezeichnet. Ihr könnt jedoch auch normales Mehl nehmen 🙂

Und jetzt viel Spaß mit diesem vorweihnachtlichen Rezept 🙂 Ich hoffe, ihr seid auch schon in Advents-Stimmung!

Chocolate Crincle Cookies (ca. 16 Stück)

  • 120 g weiche Butter
  • 75 g weißer Zucker
  • 100 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 175g Schokolade nach Wahl (ich habe dunkle und Kaffee-Schokolade verwendet), fein gehackt
  • ca. 100 g Puderzucker zum Wenden
  1. Zuerst rührst du die Butter mit den beiden Zuckersorten sowie einer großen Prise Salz weißcremig. Dann gibst du das Ei und das Vanille-Extrakt dazu und rührst weiter, bis eine schaumige Masse entsteht.
  2. Mische derweil das Mehl, den Kakao sowie das Natron und rühre die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung. Als letztes hebst du die feinen Schoko-Stückchen unter: Diese sollen sehr klein sein, damit sie später beim backen schmelzen!
  3. Nun stellst du den Teig über Nacht in den Kühlschrank (mindestens 3 Stunden, ich hatte ihn jedoch auch schon mal 2 Tage drin), damit dieser reifen kann.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 175° C Ober-Unterhitze vor. Derweil rollst du aus dem Teig Kugeln: Jede Kugel sollte ca. 1 EL Teig beinhalten. Diese wälzt du großzügig in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand auf ein Backblech.
  5. Backe nun die Cookies ca. 10 – 12 Minuten im Ofen, bis sich eine „eingerissene“ Oberfläche gebildet hat und die Cookies breit, aber nicht flach erscheinen. Nimm sie auch dann heraus, wenn sie dir noch total weich und „unfertig“ erscheinen!
  6. Lasse sie nun auf dem Blech abkühlen – Achtung, dabei fallen die Crincle Cookies noch ein wenig in sich zusammen, das ist normal.
  7. Ist das nun schon ein Weihnachtsgebäck oder gehen die Crincle Cookies das ganze Jahr über?

Einfach, aber effektvoll (Zitruskuchen mit Olivenöl und Rosmarin)*

(*enthält Werbung für Crete Contact) Es muss nicht immer ein ausgefallener Cupcake oder eine ganze Torte sein, wenn man etwas backen möchte, oder? Eigentlich mache ich viel zu selten einfache Rührkuchen, ist mir neulich aufgefallen. Deshalb stand schon länger mal wieder ein schneller Kuchen auf meiner „To Bake Liste“… Es hat nur bisher die zündende Idee gefehlt, wie man diesen eben doch „besonders“ machen kann, zum Beispiel durch eine unerwartete Geschmackskombination. Heute ist es endlich so weit und es gibt mal wieder Rührkuchen auf dem Blog – und was für einen: Einen Zitruskuchen mit Olivenöl, Rosmarin und griechischem Joghurt! Herrlich zitronig, saftig durch den Joghurt und ganz leicht herzhaft durch den Rosmarin…

Wie kam ich nun dazu? Ihr erinnert euch vielleicht noch an meine Beiträge für Crete Contact im letzten Jahr? Wenn nicht, dann erzähle ich euch mal kurz, was es damit auf sich hat: Crete Contact kennen wir über unseren ehemaligen Arbeitgeber, wo der Hersteller griechischer Öle und anderer griechischer Produkte Kunde ist. Nun haben wir den Arbeitgeber schon seit längerem gewechselt, aber der Kontakt zu den beiden Inhabern ist geblieben. Mittlerweile verwendet unsere ganze Familie kein anderes Olivenöl mehr 😉 Vor Kurzem war es wieder so weit und wir haben eine „Großbestellung“ Öl abgeholt. Dabei sind wir in Quatschen gekommen und Tina, die Inhaberin, hat mir erzählt, dass sie mit dem Olivenöl auch gerne bäckt, z.B. Weihnachtsplätzchen. So haben wir dann Olivenöl geschenkt bekommen, um damit etwas zu backen und auf dem Blog zu zeigen. Besonders interessiert hat mich dabei eine neue Ölsorte – mit Orangen aromatisiertes Olivenöl. Damit sollte man doch wunderbar Zitruskuchen backen können?!

Gesagt, getan: Zu Hause habe ich meine kleine Springform hervorgeholt und etwas ausprobiert. Dabei hatten wir noch etwas griechischen Joghurt im Kühlschrank, den ich in den Teig getan habe: So spart man zum einen Fett, zum anderen wird der Kuchen herrlich saftig! Für noch stärkeren Zitrus-Geschmack sind natürlich noch Zitronenschale und Zitronensaft in den Teig gewandert. Zuletzt habe ich noch ein bisschen Rosmarin untergemischt – für mich einfach typisch griechisch! Und was soll ich sagen: So ist spontan einer der besten Rührkuchen, den ich seit langem gegessen habe, entstanden! Auch am nächsten und übernächsten Tag schmeckt er noch herrlich saftig und sogar noch mehr nach Zitrone, sodass ihr diesen griechischen Zitronenkuchen gut vorbereiten könnt. Ich würde sagen, dieser Kuchen fällt in die Kategorie „Einfach, aber Effektvoll“ 🙂

Saftiger Zitruskuchen mit Olivenöl, Rosmarin und griechischem Joghurt (Springform mit 22 cm)

  • 225 g griechischer Joghurt
  • 75 ml Olivenöl (z.B. dieses Olivenöl mit Orangenaroma)
  • 5 EL Zitronensaft
  • abgeriebene Schale einer halben Orange
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin, fein gehackt
  • 1 EL Orangenlikör (optional)
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 180 g Mehl
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • Schokoglasur und Dekoration nach Wahl
  1. Mische zunächst die „nassen“ Zutaten, also Joghurt, Olivenöl, Zitronensaft, Orangenschale, Rosmarin, Eier und Orangenlikör. Verrühre diese gut.
  2. Als nächstes mischt du Mehl, Zucker und Backpulver mit einem halben Teelöffel Salz. Diese mischt du unter die nassen Zutaten, bis gerade so ein Teig entsteht.
  3. Gib den Teig in die gefettete Springform und backe den Olivenöl-Zitronenkuchen im heißen Ofen (175° C Ober-Unterhitze) ca. 45 – 50 Minuten. Mache die Stäbchenprobe, um zu sehen, ob er durch ist.
  4. Lasse den Kuchen abkühlen und überziehe ihn dann mit der Schokoladenglasur. Verziere ihn nach Wunsch z.B. mit Zuckerperlen oder Rosmarinzweigen.
  5. Lecker saftig und frisch!

*Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Crete Contact entstanden. Mir wurden die Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dennoch spiegelt der Artikel meine eigene Meinung wider und ist in keiner Weise davon beeinflusst.

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