Black and White Cookies, was ist das denn? (Mini Amerikaner)

Black and White Cookies, was ist das denn? (Mini Amerikaner)

Wer kennt sie nicht? Amerikaner haben wir wohl alle schon im Kindergarten gern gegessen. Klassiker gehen schließlich immer – deshalb habe ich heute Mini Amerikaner für euch mitgebracht. Das beliebte Gebäck im Kleinformat ist perfekt für die Kaffeepause oder als „Zuckerl“ am Nachmittag. Mein heutiges Rezept stammt sogar aus dem „Mutterland“ der Amerikaner – nämlich aus Amerika. Und zwar habe ich dieses aus dem Buch „New York – die Kultrezepte“ von Marc Grossmann entnommen.

Black and White Cookies aus dem Buch "New York - die Kultrezepte": Amerikaner mal anders

Dieses Buch enthält eine Vielzahl an leckeren typischen New Yorker Rezepten und hat mich vor allem aufgrund seines urbanen Fotostils angesprochen. Außerdem sind die Rezepte nach Tageszeiten sortiert, sodass eine beeindruckende Vielfalt an verschiedenen Stilen, Zubereitungsarten und Geschmacksrichtungen zusammenkommt. Absolut empfehlenswert!

Jedenfalls bin ich beim ersten Durchblättern gleich an einem bestimmten Rezept hängen geblieben – und zwar an den Black and White Cookies. Nanu?! Die Cookies sehen auf dem Foto ja genauso aus wie Amerikaner?! Ein kurzer Blick aufs Rezept bestätigt: Die Zutaten sind tatsächlich recht ähnlich wie bei einem normalen Amerikaner-Rezept… Das hat mich neugierig gemacht. Sind Black and White Cookies, ein typisches New Yorker Gebäck, tatsächlich das gleiche wie Amerikaner?

Black and White Cookies - oder auf Deutsch: Amerikaner. Saftig, lecker und im Mini Format

Ich kann euch sagen: Ja, im Großen und Ganzen schon! Es gibt zwei Thesen, woher die Amerikaner ihren Namen haben:

  1. Die New Yorker „Black and White Cookies“ sind in der Nachkriegszeit nach Deutschland „importiert“ worden. Aus Einfachheit hat man sie hier als „Amerikaner“ bezeichnet, eben weil sie von dort auf unsere Kaffeetafeln gelangt sind.
  2. Eine etwas andere Erklärung bezieht sich auf das verwendete Backtriebmittel in den weichen, glasierten Teilchen. Das Ammoniumhydrogencarbonat hätte diesen zuerst den Namen „Ammoniukaner“ verschafft, der dann zu „Amerikaner“ vereinfacht wurde.

Amerikaner nach US-Art: Auch genannt Black and White Cookies

Egal, welche der Erklärung nun stimmt: Die Mini Amerikaner sind immer wieder ein Genuss! Der einzige Punkt, den das original New Yorker Rezept anders macht als die „deutsche“ Version ist die Schoko-Glasur, die aus Butter, Schokolade und Puderzucker besteht. Wer es lieber „knackig“ mag, kann einfach Schoko-Glasur nehmen, wie das meist in deutschen Bäckereien der Fall ist.

Mini Amerikaner (Black and White Cookies aus dem Buch „New York – Die Kultrezepte“) – 9 Stück

Für den Teig der Mini Amerikaner

  • 85 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 ml Milch (oder Buttermilch)
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Mehl

Für die helle Glasur

  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Zitronensaft
  • ca. 2 EL kochendes Wasser

Für die dunkle Glasur

  • 5 EL Milch
  • 10 g Butter
  • 60 g dunkle Schokolade
  • 50 g Puderzucker
  • oder: 100 g Schoko-Glasur
  1. Rühre die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig. Nun rührst du die beiden Eier einzeln unter und rührst weiter, bis die Masse ganz schaumig ist.
  2. Mische als nächstes das Mehl, die Zitronenschale sowie das Backpulver miteinander. Hebe die Mehlmischung unter die Butter-Mischung, sodass ein etwas festerer Rührteig entsteht.
  3. Diesen gibst du Esslöffelweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Achte dabei aber darauf, dass die Häufchen genug Abstand voneinander haben, denn die Mini Amerikaner laufen noch ein gutes Stück auseinander!
  4. Backe die Amerikaner im heißen Ofen bei 175° Ober-Unterhitze ca. 10 – 12 Minuten, bis sie ganz leicht beige sind. Lasse diese gut auskühlen.
  5. Bereite als nächstes die beiden Glasuren vor. Für die helle Glasur mischt du einfach die angegebenen Zutaten miteinander, bis eine dickliche Glasur entsteht. Sollte diese noch zu fest sein, kannst du etwas mehr heißes Wasser zugeben.
  6. Für die Schokoglasur erhitzt du die Butter und die Milch gemeinsam. Währenddessen hackst du die Schokolade fein und gibst diese dann in die heiße Milch-Mischung. Zuletzt rührst du den Puderzucker unter. Nun sollte ebenfalls eine dickliche Glasur entstanden sein. Diese kannst du bei Bedarf mit etwas kochendem Wasser streichfähiger machen.
  7. Zuletzt bestreichst du die glatte Seite der Mini Amerikaner je zur Hälfte mit der hellen und dunklen Glasur und lässt sie gut trocknen.

So hast du Amerikaner noch nicht gegessen: Nach New Yorker Stil als "Black and White Cookies" mit extra weicher Fondant-Glasur. Die besten Mini-Amerikaner, die ich je gegessen habe! | BackIna.de

Published byBackIna

Foodbloggerin mit Liebe zu frischen Zutaten, einfachen Rezepten mit Twist und süßen Köstlichkeiten.

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