Exzellent! (Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl)*

* Dieser Beitrag enthält Werbung, siehe unten

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich dunkle Schokolade liebe? Ich glaube nicht! Ganz ehrlich: Wenn ich ein Stück Schokolade pur nasche, dann ist mir richtig schön bittere, dunkle Schokolade am liebsten. Auch im Schoko-Pudding zum Beispiel mag ich es weniger süß. Für alle, die dunkle Schokolade ebenso gerne mögen wie ich, habe ich heute das perfekte Rezept dabei. Denn es gibt eine leckere Schokotarte ohne Mehl. Die ist nicht zu süß, sehr sehr saftig und eisgekühlt das perfekte Dessert!

Die Schokotarte ist entstanden, nachdem ich wieder einmal von Lindt ein schönes Schoko-Päckchen zugesendet bekommen habe. Diesmal war eine Auswahl der Excellence-Tafeln drin – von 50% bis 99% Kakaoanteil drin 🙂 Da freut man sich doch als Liebhaber dunkler Schokolade! Anlass für die Schokoladen-Kampagne ist ein neues Mitglieder der Excellence-Familie: Nämlich eine Tafel mit 78% Kakaoanteil. Die ist perfekt zum Essen, da sie trotz des hohen Kakaoanteils sehr mild und trotzdem aromatisch schmeckt… Aber ich wäre keine Backbloggerin, würde ich damit nicht backen 😉

Und so ist die 78%-Schokolade in diesen super leckeren Schokokuchen ohne Mehl gewandert. Wieso kein Mehl, fragt ihr euch? Ganz klar: Dadurch wird der Kuchen saftiger! Ihren Halt bekommt die Schokoladentarte durch schaumig geschlagenes Ei. Joghurt unterstützt die Saftigkeit noch und balanciert die Süße vom (für die Konsistenz notwendigen) Zucker aus. Insgesamt also der pure Schoko-Geschmack! Dieser kommt allerdings nur richtig zur Geltung, wenn ihr die Schokotarte eiskalt serviert. Also rechnet genügend Kühl-Zeit ein, bevor ihr die Tarte als Dessert auf den Tisch bringt.

Und natürlich könnt ihr mit dem Rezept etwas experimentieren: Je nachdem, wie hoch der Kakaoanteil euerer Schokolade ist, desto schokoladiger oder milder schmeckt die Schokoladentarte… Wenn ihr jetzt Hunger auf Schokolade bekommen habt, schaut doch auf meiner Facebook-Seite vorbei: Denn dort verlose ich derzeit zwei Lindt-Schokopakete! 

Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl

  • 150 g Butter
  • 250 dunkle Schokolade (ca. 70 – 90 % Kakao)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 EL Rum (optional)
  • 4 Eier
  • je ca. 80 g weißen und braunen Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Puderzucker
  1. Schmelze die Schokolade und die Butter in einem Topf und lasse diese leicht abkühlen. Rühre währenddessen die Eier und den Zucker mit einer Prise Salz sehr cremig, fast schon schnittfest. Nicht verzweifeln: Das kann 5 – 10 Minuten dauern.
  2. Nun rührst du den Joghurt, optional den Rum und das Vanillemark unter die Schoko-Butter-Mischung. Hebe nun vorsichtig die Schoko-Mischung unter die Eier-Mischung.
  3. Gieße den Teig in eine gebutterte und mit Kakao ausgestäubte Springform und backe diesen bei 175° (Ober-Unterhitze) für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen).
  4. Lasse den Kuchen gut auskühlen und stelle ihn mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Zum Servieren schneidest du ihn dann in Stücke und bestäubst ihn mit Puderzucker.
  5. Zur Schokotarte schmecken Sahne, Vanilleeis oder auch frische Früchte.

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden, die mir freundlicherweise die Schokolade zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Beitrag meine eigene Meinung wider und ist davon in keiner Weise beeinflusst.

Echt oder Fake?! (Oreo Dessert im Glas)

Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Dessert im Glas für euch! Und zwar gleich eines mit ganz vielen Lieblings-Zutaten: Nämlich ein gestreiftes Oreo Dessert mit hellem und dunklem Schokoladen Mousse… Zwar eine kleine Kalorien-Bombe, aber verdammt lecker! Tatsächlich hat es einen Grund, warum ich euch so lange keine Inspiration zu Desserts im Glas gezeigt habe. Und es liegt nicht daran, dass meine geliebten Weck-Gläser kaputt gegangen wären 😉

Tatsächlich hatte ich von Desserts im Glas erst einmal genug, da mein Blog genau aufgrund meiner regelmäßigen Postings zu diesem Thema geklaut wurde! Und zwar wurde mein kompletter Blog im November auf eine Domain namens „Glassdessert.com“ gespiegelt – eine wirklich ärgerliche Sache. Wie ich inzwischen weiß, sind viele Blogger Opfer dieser Betrugsmasche. Und man hat nur sehr wenig Handhabe gegen die Betrüger, die mit dem kopierten Blog vor allem auf Umsätze aus Werbung aus sind. Hinweise an den Provider, an Google oder den Registrator der Domain laufen einfach ins Leere, da die Hacker meist ganz woanders sitzen – in meinem Fall war das Panama.

Letztlich konnten wir „Glassdessert“ nur stoppen, da sich Herr Backina aufgrund seines Jobs sehr gut mit WordPress auskennt und er so die Hacker wiederum hacken konnte… Insofern hat die Geschichte erst eimal ein gutes Ende genommen – allerdings war mir der Appetit auf Dessert im Glas erstmal vergangen 😉 Nachdem sich die Geschichte etwas gesetzt hat, habe ich auch wieder Lust Desserts im Glas zu produzieren!

Dieses Oreo Dessert ist jedenfalls ein echtes „BackIna-Original“ und ist ursprünglich als „Resteverwertung“ der Latte Macchiato Cupcakes entstanden. Allerdings schmeckt die Kombi aus hellem und dunklem Schoko-Mousse mit Oreo Keksen so gut, dass dieses spontan entwickelte Dessert ein eigenes Posting verdient hat! Hier kommt also mein Oreo Dessert im Glas für euch 🙂

Oreo Dessert im Glas mit zweierlei Schokomousse (6 Personen)

Für das weiße Schoko-Mousse:

  • 200 g weiße Schokolade
  • 100 g Sahne
  • 75 g Frischkäse
  • 1 TL Vanillextrakt

Für das dunkle Schoko-Mousse:

  • 200 g Edelbitterschokolade (mindestens 60% Kakao)
  • 100 g Sahne

Oreo-Schicht und Deko:

  • 15 Oreo-Kekse
  1. Am Tag bevor du das Oreo Dessert servierst, bereitest du die beiden Schokoladen Mousse-Sorten zu: Dazu hackst du die jeweilige Schoko-Sorte fein und kochst die Sahne auf. Nimm nun beide Sahne-Töpfe vom Herd und schmelze jeweils die Schokolade darin. Lasse nun beide Sahne-Schokoladen-Mischungen über Nacht bei Zimmertemperatur abkühlen.
  2. Schlage die beiden Schokoladen-Sahne-Mischungen am nächsten Tag auf. Hierbei gibst du noch den Frischkäse und das Vanille-Extrakt zur weißen Schokoladenmousse.
  3. Als nächstes hackst du 6 Oreo-Kekse mit Füllung in Stücke. Diese gibst du als unterste Schicht jeweils in die Dessert-Gläser. Nun kommt eine Schicht weißes Mousse, dann eine Schicht dunkles Mousse und zuletzt wieder weißes Mousse darauf.
  4. Für die Deko halbierst du 3 der restlichen Oreos und zerklopfst die restlichen Kekse ohne die Füllung zu feinem Staub. Zuletzt verzierst du dein Oreo Dessert mit den halben Oreos sowie dem Oreo-Staub.
  5. Fertig ist eine Sünde aus Schokolade und Oreos!

Bigger, better, Skillet Cookie (Riesen Chocolate Chip Cookie aus der Pfanne)

Bigger ist manchmal eben doch better! Zumindest, was Cookies anbelangt… Denn heute gibt es einen Skillet Cookie, also einen riesigen Cookie aus der Pfanne – und ich kann euch sagen: Der ist so „chewy“, da können sich meine normalen Subway Cookies dahinter verstecken 😉 Nun, man muss auch sagen: Als normalen Cookie kann man dieses Gebäck nicht unbedingt mehr essen – dafür ist es einfach zu mächtig. Allerdings schmeckt der Riesen-Keks umso besser als Dessert mit einer Kugel Eis…

Wer es schafft, davon einen komplett alleine aufzuessen, der bekommt von mir gleich noch einen gebacken 😉 Denn an sich ist der Skillet Cookie als geselliges Dessert für 4 bis 8 Personen (je nach Hunger) gedacht – man sitzt zusammen und löffelt gemeinsam den noch warmen, schokoladigen Cookie direkt aus der Pfanne. Für mich klingt das nach einem richtig gemütlichen Abend mit Freunden! Und das schöne daran: Der Riesen-Cookie ist super schnell und unkompliziert vorbereitet, da du nur eine gusseiserne Pfanne brauchst. Nicht einmal eine Rührschüssel ist notwendig! Allerdings solltest du darauf achten, dass du nur eine gusseiserne Pfanne verwendest und diese auch für den Backofen geeignet ist – sonst gibt es eine böse Überraschung beim Backen des Cookies in der Pfanne. Teflon ist leider nicht ofenfest…

Das Tolle am Skillet Cookie ist, dass du ihn nach Wunsch verändern kannst: Hast du Lust auf einen fruchtigen Cookie aus der Pfanne? Dann gib doch einfach ein paar Cranberries und Nüsse statt der Schokolade rein! Soll der Cookie ein Schoko Cookie werden? Dann tausche einen Teil des Mehls gegen Kakao aus! Richtig lecker ist der Skillet Cookie sicher auch mit M&Ms…. Dein Geschmack entscheidet! 🙂 Was ist deine Lieblingskombination bei Cookies?

Skillet Cookie – Chocolate Chip Cookie in der Pfanne gemacht

  • 120 g Butter
  • 150 g brauner Zucker (möglichst fein)
  • 80 g weißer Zucker
  • 2 Eier
  • Mark einer Vanilleschote
  • 220 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • 250 g gehackte Schokolade nach Wahl (oder Nüsse, Cranberries, etc.)
  • Optional Vanilleeis
  1. Schmelze zuerst die Butter in einer gusseisernen Pfanne. Gib nun die beiden Zuckersorten dazu und lasse alles leicht köcheln, bis sich der Zucker gelöst hat. Das kann ein paar Minuten dauern! Nun lasse die Mischung leicht abkühlen.
  2. Mische währenddessen das Mehl mit Natron und Salz. Mische nun die Eier und die Vanille unter die zimmerwarme Butter-Zucker-Mischung und gebe die Mehlmischung ebenfalls dazu. Rühre bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Zuletzt hebst du die Schokolade unter den Cookie-Teig und verteilst den Teig gleichmäßig in der Pfanne.
  4. Backe den Riesen-Cookie bei ca. 160° (Ober-Unterhitze) für ca. 25 – 30 Minuten und serviere ihn noch warm mit dem Vanilleeis!
  5. Der Riesen Cookie in der Pfanne ist das ideale Dessert für die große Runde!

PS: Ich habe es schon ausprobiert: Bei entsprechender Hitze kann man den Cookie auch wunderbar als Dessert auf dem Grill zubereiten.

Das Rezept habe ich von Modern Honey adaptiert.

Weihnachtliches Nougat Mousse Törtchen mit heißen Himbeeren

Das Nougat Mousse ist alleine schon ein Gedicht – in Kombination mit einem knackigen Keks-Boden und heißen Himbeeren ergibt das ein weihnachtliches Dessert par Excellence! Ich liebe es immer wieder! Das gesamte Weihnachtsmenü findet ihr hier.

Weihnachtliches Nougat Mousse Törtchen mit heißen Himbeeren  (6 Portionen)

Für die Nougat Mousse Törtchen:

  • 750 g Milch
  • 150 Nougat
  • 2 EL löslicher Espresso
  • 5 EL Zucker oder Honig
  • 1 TL Zimt
  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 1 EL Likör 43
  • 450 g Sahne
  • 100 g Schokolade
  • ca. 150 g Plätzchen oder Kekse nach Wahl (gerne Reste von Weihnachten)

Für das Himbeer-Kompott:

  • 300 g Himbeeren (TK)
  • 5 EL Honig
  • 1 Vanillestange
  • 3 EL Speisestärke
  • 2 EL Likör 43
  1. Schmelze als erstes die Schokolade und zerbrösle die Kekse fein. Mische die Kekse unter die Schokolade – das wird später unser Crunch-Boden. Verteile die Mischung als Boden auf 6 Dessertringe. Lass den Boden mindestens 30 Minuten im Kühlschrank fest werden.
  2. Für die Nougat Mousse Törtchen kochst du zuerst die Milch auf und schmilzt darin das Nougat sowie den löslichen Kaffee, den Likör, den Zimt und den Honig. Lasse das ganz leicht abkühlen und weiche die Gelatine derweil kalt ein. Sobald diese weich ist, drücke diese aus und gib sie in einen Topf, wo du sie auflöst. Diese mischt du nun langsam mit der heißen Nougat-Milch. Stelle alles zum Gelieren in den Kühlschrank.
  3. Schlage die Sahne auf und hebe diese unter die Mousse, sobald diese beginnt zu gelieren. Verteile die Mousse auf die 6 Dessertringe und stelle alles mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht kalt.
  4. Für das Himbeerkompott kochst du die Himbeeren mit dem Honig und dem Mark der Vanillestange auf, bis die Himbeeren weich geworden sind. Nun rührst du die Speisestärke mit Likör und etwas Wasser glatt und bindest damit das Himbeer Kompott. Schmecke es nach Wunsch noch mit etwas Honig oder Vanille ab.
  5. Löse nun die Törtchen aus den Dessertringen und richte alles auf einem Teller an.

Fertig ist ein leckeres weihnachtliches Dessert! Bist du neugierig auf die passende Vorspeise und den passenden Hauptgang? Dann schau doch mal auf die entsprechenden Seiten!

Eingeladen: Edles Weihnachtsmenü a la BackIna

Na, wisst ihr schon, was es an Weihnachten zu essen geben soll? Bei uns ist das immer so eine Frage… Es gilt schließlich gerade an den Feiertagen viele Geschmäcker unter einen Hut zu bringen: Während die einen es eher traditionell mögen, wollen die anderen lieber ein leichtes Menü und die dritten mögen es edel. Deshalb haben Herr Backina und ich vor einigen Tagen schon ein Probe-Kochen veranstaltet und ein edles Weihnachtsmenü entwickelt, das hoffentlich allen Ansprüchen gerecht wird 😉 Lasst euch also von unseren Ideen rund um Deko und Rezepte inspirieren! Ein paar Tipps rund um das richtige Timing, damit ihr am Weihnachtstag nicht in Stress kommt, habe ich ebenfalls für euch.

Edles Weihnachtsmenü: Die Deko

In diesem Jahr ist die Deko bei uns sehr traditionell in Rot gehalten, mit dezenten Akzenten durch natürliche Materialien wie Rinde und Zapfen und einigen künstlichen Diamanten. Auch das kann sehr edel aussehen! Zusätzlich tauchen Kerzen den Raum in besonders festliches Licht und Schiefer-Platten dürfen als Unterlage dienen. Ein edles Weihnachtsmenü braucht nicht unbedingt gold-glitzernde Deko – ich finde Understatement schöner. Unser Motto des Abends ist „Stern“ – und das zieht sich von der Deko bis hin zu den Rezepten, dazu aber unten mehr.

Edles Weihnachtsmenü: Die Rezepte

So, was verstehe ich nun unter „edel“ bei einem Menü? Da auch die Großeltern mitessen, gibt es eine Mischung aus bodenständig und dennoch überraschend. Dabei gibt es als Vorspeise eine klassische fränkische Festtagssuppe mit Leberklößchen, Eierstich, Nudeln und Gemüse. Diese kommt jedoch in einer etwas ungewohnten Form daher, denn passend zum Motto wurden alle Einlagen in Form von Sternen geformt 🙂

Das genaue Rezept für die fränkische Festtagssuppe findet ihr hier. Wenn ihr an mehr fränkischen Festtagsgerichten interessiert seid, dann merkt euch schon einmal die Woche ab dem 18.12. vor – denn da zeige ich gemeinsam mit anderen fränkischen Foodbloggern ein fränkisch-modernes Weihnachtsmenü 🙂

Als Hauptgericht gibt es Entenbrust. Diese ist mir persönlich lieber als Gans und ist dennoch kein „Alltagsessen“, sondern eine edle Wahl zu Weihnachten. Dazu gibt es eine Feigen-Cassis-Sauce sowie Cranberry-Rotkohl. Statt klassischen Klößen kommen noch Polenta-Sterne hinzu.

Das Rezept für die Entenbrust auf Feigen-Cassis-Sauce mit Cranberry-Rotkohl und Polenta-Sternen findet ihr hier.

Den Abschluss bildet ein Lebkuchen-Nougat-Törtchen mit heißen Himbeeren. Zwar ist das Dessert nicht unbedingt die „leichte“ Tour, jedoch darf man sich an Weihnachten auch mal was gönnen 😉

Für das Rezept zu den Lebkuchen-Nougat-Törtchen mit heißen Himbeeren bitte hier entlang 🙂

Zusammengefasst gibt es die folgenden drei Gänge im edlen Weihnachtsmenü:

Edles Weihnachtsmenü: Die Planung

Bei Drei-Gänge-Menüs ist Timing alles, damit wirklich alles zur richtigen Zeit auf den Tisch kommt. An den Feiertagen kommt noch zusätzlich der Stress hinzu, dass meist eine größere Runde beieinander sitzt und man als Gastgeber dennoch selbst mit feiern möchte. Deshalb habe ich einen genauen Zeitplan für das edle Weihnachtsmenü für euch erarbeitet, der euch während des Menüs möglichst wenig in der Küche stehen lässt.

Konkret sieht das so aus:

  • Am Tag vorher: Die Lebkuchen-Nougat-Törtchen vorbereiten und in den Servierringen kühl stellen. Das Himbeer-Kompott kochen und erkalten lassen.
  • Am Morgen des Weihnachtsmenüs: 
    • Den Eierstich kochen und Sterne ausstechen. Aus den Leberklößchen ebenfalls Sterne ausstechen. Alles kühl stellen.
    • Die Polenta kochen, auf ein Blech streichen und auskühlen lassen. Mindestens 2 Stunden kalt stellen.
    • Eventuell schon die Teller für das Dessert anrichten (Deko-Elemente wie Dominosteine und Gewürze, sodass nur noch Törtchen und  Himbeeren am Abend darauf gesetzt werden)
  • 2 Stunden bevor die Gäste kommen: 
    • Aus der Polenta Sterne ausstechen und diese kalt stellen.
    • Den Rotkohl nach Anweisung vorbereiten. Eventuell schon die Sauce kochen, dann später nur noch den Bratenfond der Ente hinzufügen und abschmecken. Ich habe das schon probiert und es funktioniert wunderbar!
    • Die Brühe für die Suppe vorbereiten.
  • 20 Minuten bevor das Essen mit der Vorspeise beginnt:
    • Die Entenbrüste anbraten und in den Ofen geben (ca. 1 Stunde benötigt diese, abhängig von der Dicke der Brust)
    • Die Suppe kochen und servieren.
  • Nach der Vorspeise: 
    • Die Sauce abschmecken und den Rotkohl erwärmen.
    • Die Polenta-Sterne braten.
    • Die Entenbrust aus dem Ofen nehmen und portionieren.
    • Alles anrichten und servieren.
  • Nach dem Hauptgang: 
    • Die Himbeeren kurz wieder erwärmen, die Törtchen aus den Dessertringen lösen.
    • Alles anrichten und servieren.

Kleiner Tipp: Bei einer sehr großen Runde (>8 Personen) würde ich die Gänge nicht mehr einzeln anrichten, sondern alles in Schüsseln und auf Platten zum selbst Bedienen servieren.

Edles Weihnachtsmenü: Die Musik

Wir hören zu Weihnachten gerne das Weihnachtsalbum von Michael Bublé und als „generationenübergreifend“ tauglich können wir die Weihnachts-Compilation der Ultimativen Chartshow empfehlen. Ein bisschen kitschige Weihnachtsmusik darf bei einem edlen Weihnachtsmenü nicht fehlen 😉

So, jetzt geht der Weihnachtscountdown also los – ich freue mich auf hoffentlich entspannte Feiertage! 🙂 Was wird es bei euch an Weihnachten zu essen geben? Habt ihr schon Pläne?

Eingeladen: Ein orientalischer Abend zu Hause

Nachdem ich euch im Oktober unter dem Motto „Eingeladen“ von unserer Halloween Party erzählt habe, gibt es im November eine Dinnerparty, die etwas sommerliche Stimmung ins trübe Wetter bringt! Denn wir hatten schon vor einigen Wochen unsere Freunde unter dem Motto „Orientalischer Abend“ zu Hause zu Gast… Gerade jetzt vertreibt das die winterlichen Gefühle – es gibt kaum etwas schöneres als die vielfältigen Geschmäcker, satten Farben und angenehmen Gerüche des Orients nach Hause zu holen, finde ich!

Orientalischer Abend: Die Deko

Ein orientalischer Abend ist nur dann wirklich authentisch, wenn die Deko stimmt. Natürlich könnte man jetzt die ganze Wohnung mit bunten Stoffen einhüllen und damit die Stimmung wie im Harem schaffen – allerdings seien wir mal ehrlich: Im Alltag fehlt oft die Zeit für eine ganz so aufwändige Deko… Und ein orientalischer Abend soll auch für die Gäste, die nicht thematisch passend gekleidet kommen, angenehm sein. Insofern haben wir uns für eine dezent orientalische Deko entschieden.

Dabei haben wir sehr von dem Fakt profitiert, dass meine Mutter glitzernde Deko in allen Varianten liebt und ein Faible fürs Orientalische hat 😉 Insofern bin ich einfach zu ihr gefahren und habe alles, was ungefähr passte, eingepackt (Danke, Mama!). Typisch orientalisch sind warme Farben in der Kombination mit Gold – deshalb habe ich orange als Grundfarbe gewählt:

  • Den Tischläufer habe ich aus alten Gardinen gebastelt: Ein glänzender Organza-Stoff zaubert sofort orientalisches Flair.
  • Kerzen sind sehr wichtig, vor allem später am Abend! Neben zweierlei orientalischen Kerzenhaltern haben wir ganz einfach viele Teelichter in der Wohnung verteilt. Besonders als es dunkel wurde, machte das eine tolle Stimmung.
  • Aus Dubai hatte mir ein Freund ein Deko-Kamel mitgebracht – das durfte natürlich nicht fehlen.
  • Kommen wir jetzt zum Thema Glitzer und Glamour: Möglichst viele glänzende Tablette, auf denen die Speisen drapiert werden, sind Pflicht! Einige Tisch-Diamanten sorgen für den richtigen opulenten Look.
  • Zusätzlich haben wir mit Gold Akzente gesetzt: Hier kamen goldene Tischsets und goldene Kissen für das Sofa zum Einsatz. Das verleiht zumindest ein bisschen Harems-Feeling 😉

Lebt also einfach euere Kreativität aus und besorgt euch viele glänzende, glitzernde Deko-Elemente! Herr BackIna war zwar zunächst etwas skeptisch, ob es nicht übertrieben aussieht, wenn wir so viel glänzende Deko in die Wohnung packen – aber: Am Ende hätte es sogar noch etwas mehr sein dürfen, damit es noch orientalisch-üppiger aussieht 😉

Orientalischer Abend: Die Musik

Natürlich sorgt auch die Musik für die richtige Stimmung am orientalischen Abend – deshalb legen wir großen Wert auf die richtige Hintergrund-Musik. Oft spielen wir Internet-Radio über die Apple TV ab, jedoch hat uns da keine orientalische Musik zugesagt. Deshalb lief zum Essen diese Playlist über Youtube: Schön ruhig, sodass man sich noch unterhalten kann und dennoch ein orientalisches Flair.

Orientalischer Abend: Die Rezepte

Beim orientalischen Abend ist natürlich das zentrale Element das Essen! Besonders eine große Auswahl an kleinen Vorspeisen, sogenannten Mezze, ist wichtig: Denn auch im Orient werden diese besonders gerne genossen. Dafür gibt es als Dessert nur starken Mokka und ein bisschen Gebäck.

Konkret bestand unser Menü aus folgenden Speisen:

Vorspeisen

  • Minz-Apfel-Aperitiv
  • Filoteig-Röllchen mit Schafskäse-Füllung
  • Lammhackbällchen mit scharfer Tomatensauce (wurde von einer Freundin mitgebracht, Rezept auf Anfrage)
  • Orangen-Chutney und Hummus mit Fladenbrot zum Dippen (Rezepte gibt es ebenfalls auf Anfrage)
  • Mariniertes Gemüse
  • Ananas-Lassi (Rezept auf Anfrage, kam ebenfalls von einer Freundin)

Hauptgang

  • Zartes Hühnchen mit orientalischen Früchten
  • Couscous mit Kräutern

Dessert

  • Arabischer Mokka (Rezept muss ich glaube ich nicht erklären 😉 )
  • Ma’amoul (Gefüllte Dattelplätzchen)
  • Ras el Hanout Kipferl (nach diesem Rezept)

Alles in allem kann ich sagen: Ein orientalischer Abend ist wirklich mal eine besondere Erfahrung für Gäste und macht sehr viel Spaß vorzubereiten! Genießt also dieses opulente Mahl mit lieben Menschen bei euch daheim und berichtet mir gerne, wie es euch gefallen hat 🙂

Beim nächsten Mal „Eingeladen“ gibt es einen Einblick in unser Weihnachtsmenü, freut euch also schon auf Dezember 🙂

Chocoholic* (Mousse au Chocolat Törtchen)

Den heutigen Artikel könnte ich auch mit „Simplify your Chocolate“ überschreiben. Denn es soll um Schokolade pur gehen – nicht Schokolade, die mit diversen alkoholischen Getränken, Nüssen, Matcha oder was auch immer aromatisiert wurde… Sondern einfach um Schokolade in ihrer einfachsten Form. Klingt fast schon langweilig, oder? Aber ich kann euch versprechen – Schokolade pur kann richtig aufregend schmecken, wenn die Qualität stimmt und man die richtige Zusammenstellung findet… Zu dieser Kategorie gehören unter anderem die Chocoholic Pralinen, die mir Lindt freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt hat* – und auch mein Mousse au Chocolat Törtchen, das ich daraus kreiert habe 🙂

Was ist besonders an den Chocoholic Pralinen? Die Pralinen, die diesen Herbst in jedem gut sortierten Geschäft mit Süßwarenabteilung zu finden sind, bestehen nicht einfach nur aus knackiger Schokolade. Nein, zusätzlich gibt es eine cremige Füllung aus Mousse au Chocolat und einen intensiven Kern aus „Fudgy“ Schoko-Sauce….  Sozusagen „Triple Chocolate“ und sündhaft lecker! Während ich also die Pralinen gekostet habe, habe ich überlegt: Wie kann ich diese Kombination aus verschiedenen Texturen der Schokolade auch in einem Gebäckstück aufgreifen? So ist mir der Gedanke zu den Mousse au Chocolat Törtchen gekommen:

Denn auch diese spielen mit drei verschiedenen Texturen der Schokolade: Ein weicher Kern aus Sacher-Teig, zwischen den einzelnen Böden ist cremiges Mousse au Chocolat (super einfach zu machen und ohne Ei) versteckt – und eine knackige Hülle aus Ganache rundet das Törtchen ab… Ein Dreiklang für Chocoholics! 

Ihr habt also die Wahl: Entweder geht es ab an den Backofen, um die sündhaft leckeren Mousse au Chocolat Törtchen selbst zu machen und als Dessert für Naschkatzen zu servieren – oder ihr springt schnell rüber auf meine Facebook-Seite, denn dort gibt es ein Probier-Paket des Lindt Chocoholic Sortiments zu gewinnen 😉

Mousse au Chocolat Törtchen (4 Stück)

Für den Sacher-Tortenboden: 

  • 80 g dunkle Schokolade
  • 5 Eier
  • 90 g Butter
  • 65 g Puderzucker
  • 65 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • ca. 3 EL Vanille-Likör, z.B. Licor 43

Für die Mousse au Chocolat Füllung: 

  • 100 g dunkle Schokolade
  • 200 g Sahne
  • 2 EL Milch

Für den Ganache-Guss: 

  • 75 g Vollmilch-Schokolade
  • 50 g kalte Butter in Würfeln
  • 4 Chocoholic-Pralinen als Deko (oder andere Praline)

Zubereitung:

  1. Für den Sacher-Tortenboden schmilzt du zuerst die Schokolade über dem Wasserbad und lässt sie leicht abkühlen. Währenddessen trennst du die Eier und schlägst die Eiweiße mit dem Zucker steif.
  2. Als nächstes rührst du die Butter (zimmerwarm) mit dem Puderzucker cremig und rührst die Eigelbe einzeln unter. Nun weiterschlagen, bis sich eine lockere Masse ergibt. Unter diese wird nun die flüssige Schokolade und das Vanille-Extrakt gerührt. Danach wird das Mehl darunter gerührt und zuletzt der Eischnee untergehoben.
  3. Verteile die Masse auf eine Springform mit 26 cm Durchmesser und backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen (190° Ober-Unterhitze) ca. 25 Minuten. Lasse diesen leicht abkühlen, bevor du mit einem Dessert-Ring (ca. 6 cm Durchmesser) Kreise aus dem Boden ausstichst. Die Böden halbierst du und tränkst jede einzelne Scheibe mit etwas Licor43. Lass die Scheiben nun gut auskühlen.
  4. Währenddessen bereitest du die Mousse au Chocolat Füllung für die Törtchen vor: Die Schokolade hackst du in Stückchen und schmilzt diese über dem Wasserbad mit der Milch. Lass die Mischung etwas abkühlen und schlage währenddessen die Sahne halbsteif. Nun gibst du die geschmolzene Schokolade langsam zur Sahne und rührst weiter, bis eine schaumige Mousse entstanden ist. Die Mousse muss nun ca. 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen.
  5. Jetzt kannst du die Mousse au Chocolat Törtchen zusammensetzen: Auf jeden Boden setzt du ca. 1 EL Mousse auch Chocolat und stapelst so immer 3 Böden auf einander. Mit dem Rest des Mousse au Chocolat streichst du die Außenseiten der Törtchen ein. Diese müssen nun mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank, um fest zu werden – kann aber auch über Nacht im Kühlschrank bleiben.
  6. Kurz vor dem Servieren schmilzt du die Vollmilch-Schokolade für die Glasur über einem Wasserbad und rührst die kalte Butter hinein, damit eine Ganache entsteht. Diese gibst du vorsichtig auf die Törtchen, damit die Glasur die Törtchen entlang rinnt.
  7. Mit einer Praline verzieren und sich dem puren Schoko-Genuss hingeben!

* Die Lindt Chocoholic Produkte wurden mir von Lindt unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Dieser Artikel spiegelt jedoch meine eigene Meinung wieder und ist in keiner Weise durch diese Kooperation beeinflusst.

Geister am Spieß zu Halloween

Dieses Rezept ist wirklich super einfach zu machen und kann auch gut mit Kindern gebastelt werden. Die Inspiration habe ich von meiner Physiotherapeutin, die in liebevoller Kleinarbeit Minions aus den Mini-Schokoküssen gestaltet hatte. Aber auch als Geister machen sich die süßen Kleinigkeiten gut 😉

Geister am Spieß

Ihr braucht:

  • Mini-Schokoküsse
  • Schokolade
  • Cakepop-Spieße

Einfacher geht es nicht: Malt den Mini-Schokoküssen mit der geschmolzenen Schokolade gruselige Gesichter auf und steckt diese auf einen Spieß.

Spinnen Cookies zu Halloween

Die habe ich schon in der 8. Klasse für unsere Halloween-Party gemacht – eine meiner besten Freundinnen, die absolute Spinnen-Feindin ist, weigert sich jedesmal beharrlich diese Kekse zu essen 😉 Für die diesjährige Halloween-Party habe ich aber eher freundliche Spinnen gemacht, die niemandem etwas zu leide tun können.

Spinnen Cookies

Ihr braucht:

  • Cookies
  • Nutella
  • Schoko-Glasur
  • weiße Schokolade
  • Lakritz-Schnecken oder Gummi-Schnüre in braun

Für die Spinnen Cookies nehmt ihr einfach ein paar normale Cookies (zum Beispiel nach diesem oder diesem Rezept). Je zwei davon klebt ihr mit Nutella zusammen: So erhaltet ihr den Körper der Spinne. Schneidet die Lakritzschnecken oder Gummi-Schnüre in ca. 4 cm lange Stücke – das werden die Beine der Spinne. Dann überzieht ihr die Spinne mit der Kuchenglasur und klebt die Beine fest. Zum Schluss mit weißer Schokolade ein Kreuz auf den Rücken und ein (freundliches oder böses) Gesicht aufmalen. Fertig ist die dicke, fette Cookie-Spinne!

Simplify your Dessert (Schnelles Apfel Dessert im Glas)

Nachdem die erst im Januar bezogene Wohnung immer voller wird und die Vorratsschränke bald aus allen Nähten platzen, möchte ich Vorräte verbrauchen, nichts unnötiges mehr kaufen und generell mehr auf Nachhaltigkeit achten. „Simplify your kitchen“ sozusagen 🙂 So ist auch dieses schnelle Apfel Dessert im Glas entstanden.

Seit gefühlt Ewigkeiten lagert in der hintersten Ecke des Vorratsschranks ein Glas Apfelmus – und zwar schon so lange, dass es kurz vor dem Verfallsdatum stand… Also mussten schnelle Ideen mit Apfelmus her. Eine Idee zum Frühstück werde ich euch diese Woche noch zeigen. Mit Apfelmus lässt sich allerdings auch ein schnelles Dessert im Glas zaubern! Oder soll ich lieber sagen: ein schnelles Dessert im Apfel?

Denn das schöne an diesem „Apfelschnee“ ist, dass man ihn auf zwei Arten zubereiten kann. Das Dessert ist so ähnlich wie der bekannte Pudding mit Sahne, den man im Supermarkt kaufen kann – da gibt es auch Typen, die Pudding und Sahne lieber getrennt essen (wie ich) oder Typen, die beiden vermischen und dann essen…. Und so kann man bei diesem schnellen Apfel Dessert im Glas entweder das Apfelmus und die Joghurt-Sahne getrennt in ein Glas füllen oder beides vermischen und in einen ausgehöhlten Apfel füllen… Gut schmeckt beides 🙂

Ich verspreche euch: Dieses Apfel Dessert ist zwar nicht Gourmet-Küche, aber das braucht es für den Alltag auch gar nicht. Wenn ihr schnell mal Lust auf was süßes, nicht zu belastendes habt, dann ist dieses Dessert mit Apfelmus auf jeden Fall das richtige! In 5 Minuten fertig und locker, fruchtig und lecker – was will man mehr? Das nenne ich mal „simplify your dessert“ 🙂

Schnelles Apfel Dessert im Glas

300 g Apfelmus
150 g Sahne
5 EL Joghurt
2 EL Sahnesteif
nach Wunsch 1 Schuss Likör 43 und eine Prise Zimt

als Topping: Nüsse, Cranberries, Schokostreusel, Krokant…

  1. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Den Joghurt unterheben und mit etwas Zimt nach Wunsch aromatisieren.
  2. Nach Wunsch den Likör 43 unters Apfelmus mischen.
  3. Nun entweder die beiden Massen vorsichtig zusammen mischen und in einen ausgehöhlten Apfel geben – oder die beiden Massen abwechselnd in ein Glas schichten.
  4.  Nach Wunsch dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.
  5. Viola, hier ist das schnellste Apfel-Dessert der Welt!

Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
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