Echt oder Fake?! (Oreo Dessert im Glas)

Nach langer Zeit gibt es mal wieder ein Dessert im Glas für euch! Und zwar gleich eines mit ganz vielen Lieblings-Zutaten: Nämlich ein gestreiftes Oreo Dessert mit hellem und dunklem Schokoladen Mousse… Zwar eine kleine Kalorien-Bombe, aber verdammt lecker! Tatsächlich hat es einen Grund, warum ich euch so lange keine Inspiration zu Desserts im Glas gezeigt habe. Und es liegt nicht daran, dass meine geliebten Weck-Gläser kaputt gegangen wären 😉

Tatsächlich hatte ich von Desserts im Glas erst einmal genug, da mein Blog genau aufgrund meiner regelmäßigen Postings zu diesem Thema geklaut wurde! Und zwar wurde mein kompletter Blog im November auf eine Domain namens „Glassdessert.com“ gespiegelt – eine wirklich ärgerliche Sache. Wie ich inzwischen weiß, sind viele Blogger Opfer dieser Betrugsmasche. Und man hat nur sehr wenig Handhabe gegen die Betrüger, die mit dem kopierten Blog vor allem auf Umsätze aus Werbung aus sind. Hinweise an den Provider, an Google oder den Registrator der Domain laufen einfach ins Leere, da die Hacker meist ganz woanders sitzen – in meinem Fall war das Panama.

Letztlich konnten wir „Glassdessert“ nur stoppen, da sich Herr Backina aufgrund seines Jobs sehr gut mit WordPress auskennt und er so die Hacker wiederum hacken konnte… Insofern hat die Geschichte erst eimal ein gutes Ende genommen – allerdings war mir der Appetit auf Dessert im Glas erstmal vergangen 😉 Nachdem sich die Geschichte etwas gesetzt hat, habe ich auch wieder Lust Desserts im Glas zu produzieren!

Dieses Oreo Dessert ist jedenfalls ein echtes „BackIna-Original“ und ist ursprünglich als „Resteverwertung“ der Latte Macchiato Cupcakes entstanden. Allerdings schmeckt die Kombi aus hellem und dunklem Schoko-Mousse mit Oreo Keksen so gut, dass dieses spontan entwickelte Dessert ein eigenes Posting verdient hat! Hier kommt also mein Oreo Dessert im Glas für euch 🙂

Oreo Dessert im Glas mit zweierlei Schokomousse (6 Personen)

Für das weiße Schoko-Mousse:

  • 200 g weiße Schokolade
  • 100 g Sahne
  • 75 g Frischkäse
  • 1 TL Vanillextrakt

Für das dunkle Schoko-Mousse:

  • 200 g Edelbitterschokolade (mindestens 60% Kakao)
  • 100 g Sahne

Oreo-Schicht und Deko:

  • 15 Oreo-Kekse
  1. Am Tag bevor du das Oreo Dessert servierst, bereitest du die beiden Schokoladen Mousse-Sorten zu: Dazu hackst du die jeweilige Schoko-Sorte fein und kochst die Sahne auf. Nimm nun beide Sahne-Töpfe vom Herd und schmelze jeweils die Schokolade darin. Lasse nun beide Sahne-Schokoladen-Mischungen über Nacht bei Zimmertemperatur abkühlen.
  2. Schlage die beiden Schokoladen-Sahne-Mischungen am nächsten Tag auf. Hierbei gibst du noch den Frischkäse und das Vanille-Extrakt zur weißen Schokoladenmousse.
  3. Als nächstes hackst du 6 Oreo-Kekse mit Füllung in Stücke. Diese gibst du als unterste Schicht jeweils in die Dessert-Gläser. Nun kommt eine Schicht weißes Mousse, dann eine Schicht dunkles Mousse und zuletzt wieder weißes Mousse darauf.
  4. Für die Deko halbierst du 3 der restlichen Oreos und zerklopfst die restlichen Kekse ohne die Füllung zu feinem Staub. Zuletzt verzierst du dein Oreo Dessert mit den halben Oreos sowie dem Oreo-Staub.
  5. Fertig ist eine Sünde aus Schokolade und Oreos!

Was übrig bleibt… (Pudding Gräber Halloween)

Heute kommt der vorerst letzte Teil meiner Reihe zu Halloween (siehe hier und hier) – und da gibt es eine Idee, die ihr sicherlich auch schon auf Pinterest oder diversen Blogs entdeckt habt: Nämlich Pudding Gräber! Die sind mit einigen Oreos und einem Keks-Grabstein super schnell gemacht, machen aber dennoch was her auf dem Halloween-Buffet. Zusätzlich gibt es bei mir noch „schimmeligen“ Pudding mit grüner Sauce…

Dass die Pudding Gräber noch aufs verfrühte Halloween Buffet mit eingezogen sind,  liegt daran, dass ich ziemlich viele Schoko-Reste zu verwerten hatte. Wie, Schoko-Reste, fragt ihr euch??? Das hängt mit meinem Job zusammen – denn in unserer Agentur haben wir ein Weihnachts-Food-Shooting für einen Kunden realisieren dürfen. Natürlich durfte ich das Foodstyling übernehmen 😉 Es wurde sogar unsere Wohnung zum Foto-Studio umgebaut, dazu aber ein andermal mehr 🙂

Jedenfalls war da auch jede Menge Schokolade im Spiel, die natürlich im Anschluss verwertet werden durfte… Die ideale Gelegenheit mal wieder einen schnellen Schoko-Pudding zu machen und diesen a.s Halloween-Dessert zu servieren. So sind die Pudding Gräber kurzfristig entstanden.

Weil auch noch etwas Vanillesauce vom Shooting übrig war, habe ich mir neben den Pudding Gräbern noch den „schimmeligen“ Pudding mit grüner Vanillesauce überlegt – die Gäste fanden es im positiven Sinne eklig… Eine schnelle Idee für euer Halloween Buffet!

 

Pudding Gräber und „Schimmeliger Pudding“ zu Halloween (6 Gläser)

  • Zutaten für 1 Grundrezept für Schokopudding (siehe hier) oder Schoko-Pudding aus der Tüte zubereitet
  • 6 Oreos
  • 6 Butterkekse oder selbstgebackene Plätzchen
  • etwas geschmolzene Schokolade
  • Fruchtgummi-Fledermäuse oder ähnliches als Deko

für den „schimmeligen Pudding“ zusätzlich:

  • 250 ml Vanillesauce
  • etwas grüne Lebensmittelfarbe
  • einige weiße Schokospäne
  1. Den Schoko Pudding nach Rezept zubereiten und etwas abkühlen lassen.
  2. Währenddessen mit der geschmolzenen Schokolade „RIP“ auf die Kekse schreiben und diese trocknen lassen.
  3. Die Oreos teilen und die Füllung entfernen: Die Kekse fein zerbröseln, z.B. in einem Gefrierbeutel.
  4. Die Vanillesauce grün einfärben.
  5. Nun den Pudding auf die Dessertgläser aufteilen. Für die Pudding Gräber oben Oreo-Brösel als Erde drauf streuen und mit einem „Grabstein-Keks“ verzieren.
  6. Für den „schimmeligen“ Pudding die Vanillesauce sowie einige Oreo-Brösel und weiße Schokospäne auf den Pudding geben.
  7. Die beiden Puddingsorten nach Wunsch noch z.B. mit Fruchtgummi-Fledermäusen verzieren.
  8. Gruselig genießen!

Simplify your Dessert (Schnelles Apfel Dessert im Glas)

Nachdem die erst im Januar bezogene Wohnung immer voller wird und die Vorratsschränke bald aus allen Nähten platzen, möchte ich Vorräte verbrauchen, nichts unnötiges mehr kaufen und generell mehr auf Nachhaltigkeit achten. „Simplify your kitchen“ sozusagen 🙂 So ist auch dieses schnelle Apfel Dessert im Glas entstanden.

Seit gefühlt Ewigkeiten lagert in der hintersten Ecke des Vorratsschranks ein Glas Apfelmus – und zwar schon so lange, dass es kurz vor dem Verfallsdatum stand… Also mussten schnelle Ideen mit Apfelmus her. Eine Idee zum Frühstück werde ich euch diese Woche noch zeigen. Mit Apfelmus lässt sich allerdings auch ein schnelles Dessert im Glas zaubern! Oder soll ich lieber sagen: ein schnelles Dessert im Apfel?

Denn das schöne an diesem „Apfelschnee“ ist, dass man ihn auf zwei Arten zubereiten kann. Das Dessert ist so ähnlich wie der bekannte Pudding mit Sahne, den man im Supermarkt kaufen kann – da gibt es auch Typen, die Pudding und Sahne lieber getrennt essen (wie ich) oder Typen, die beiden vermischen und dann essen…. Und so kann man bei diesem schnellen Apfel Dessert im Glas entweder das Apfelmus und die Joghurt-Sahne getrennt in ein Glas füllen oder beides vermischen und in einen ausgehöhlten Apfel füllen… Gut schmeckt beides 🙂

Ich verspreche euch: Dieses Apfel Dessert ist zwar nicht Gourmet-Küche, aber das braucht es für den Alltag auch gar nicht. Wenn ihr schnell mal Lust auf was süßes, nicht zu belastendes habt, dann ist dieses Dessert mit Apfelmus auf jeden Fall das richtige! In 5 Minuten fertig und locker, fruchtig und lecker – was will man mehr? Das nenne ich mal „simplify your dessert“ 🙂

Schnelles Apfel Dessert im Glas

300 g Apfelmus
150 g Sahne
5 EL Joghurt
2 EL Sahnesteif
nach Wunsch 1 Schuss Likör 43 und eine Prise Zimt

als Topping: Nüsse, Cranberries, Schokostreusel, Krokant…

  1. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Den Joghurt unterheben und mit etwas Zimt nach Wunsch aromatisieren.
  2. Nach Wunsch den Likör 43 unters Apfelmus mischen.
  3. Nun entweder die beiden Massen vorsichtig zusammen mischen und in einen ausgehöhlten Apfel geben – oder die beiden Massen abwechselnd in ein Glas schichten.
  4.  Nach Wunsch dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.
  5. Viola, hier ist das schnellste Apfel-Dessert der Welt!

Sommer Dessert zur EM: Schoko Kirsch Dessert im Glas

Schaut Ihr das Halbfinale Deutschland gegen Frankreich morgen? Wenn ich nicht gerade mit Freundinnen zum Public Viewing gehe, gibt es im Hause Backina einen kleinen Glaubenskrieg um den „König Fußball“: Denn Herr Backina schaut überhaupt kein Fußball – kann man sich das vorstellen? Deshalb habe ich fürs Halbfinale ein sommerliches Dessert im Glas in den Deutschlandfarben vorbereitet, das sich ebenso für Fußball-Muffel eignet 😉

Das Schoko Kirsch Dessert besteht aus goldenem Eierlikör-Pudding, rotem Kirsch-Kompott und schwarzen Schoko-Streuseln. Darin kann man eine Deutschland-Fahne erkennen und die Gläschen als EM-Dessert verkaufen, oder aber einfach ein schönes sommerliches Dessert zum Grillen…. Also ideal als EM-Dessert für die Party zum Halbfinale – außerhalb der Fußball-Saison eignet es sich aber auch einfach so als Sommer-Dessert 😉

Am leckersten schmeckt das Schoko Kisch Dessert natürlich mit frischen Kirschen aus Nachbars Garten… Und so hatte ich auch Kirschen von Bekannten zu Hause, die ich zu Kompott verarbeiten wollte. Allerdings waren mindestens 2 von 3 mit „Fleischeinlage“ – das sind die Nachteile von garantiert naturbelassenenen Kirschen. Insofern sind aus den 1,5 kg lediglich 500 Gramm Kirschen rausgekommen, die genau für das Kompott gereicht haben. Eine Punktlandung! Hoffen wir, dass Deutschland morgen zur EM eine ebensolche Punktlandung gegen Frankreich macht und ins Finale einzieht 😉

Und falls ihr morgen noch ein Last Minute Dessert für euere Halbfinale-Party herstellen wollt: In dem Schoko Kirsch Dessert kann man einige Zutaten austauschen und so wertvolle Zeit bei der Zubereitung sparen. Statt das Kirschkompott selbst zu kochen, kann man auch einfach gekaufte Kirsch-Grütze nehmen, statt die Schoko-Streusel selbst zu backen, lassen sich auch gekaufte Oreos klein machen und als Streusel-Schicht verwenden. Falls Kinder mitessen, könnt ihr den Eierlikör-Pudding einfach durch normalen Pudding ersetzen. So habt ihr in Rekordzeit ein EM-Dessert auf dem Tisch stehen.

Nun aber viel Spaß mit dem sommerlichen Schoko Kirsch Dessert – oder soll ich sagen: Deutschland Dessert? Habt Spaß morgen bei dem Halbfinale und drücken wir die Daumen für einen deutschen Sieg 🙂

Schoko Kirsch Dessert im Glas (Sommer Dessert zur EM)

(Menge für 6 Dessert Gläser)

für den Eierlikör-Pudding
300 ml Milch
150 ml Eierlikör
2 EL Zucker
1 Pck Vanille-Puddingpulver

für das Kirsch-Kompott
500 g Kirschen
Mark einer Vanilleschote
2 EL Puddingpulver oder Stärke
200 ml Kirschsaft + 4 EL
1 El Zucker

für die Schoko-Streusel
125 g Butter
100 Zucker
50 g Kakaopulver
125 g Mehl

  1. Für die Schokostreusel alle angegebenen Zutaten zu Streuseln verkneten und im heißen Backofen (175° C Ober-Unterhitze) ca. 10 – 12 Minuten backen. Abkühlen lassen.
  2. Für den Pudding die Milch und den Eierlikör mischen. Ca 100 ml beiseite stellen und den Rest aufkochen. Das Puddingpulver sowie den Zucker mit den übrigen 100 ml mischen und in die kochende Milch-Mischung rühren. Ca. 2 Minuten köcheln lassen, bis ein homogener Pudding entstanden ist. Auf 6 Dessert-Gläser verteilen und abkühlen lassen.
  3. Für das Kirsch-Kompott die Kirschen entsteinen und halbieren. Mit dem Zucker in einen Topf geben und leicht karamellisieren lassen (den Zucker schmelzen und leicht bräunen). Mit den 200 ml Kirschsaft ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das Vanillemark zugeben. Das Puddingpulver oder die Stärke mit dem restlichen Kirschsaft mischen und zum Abbinden unter das Kompott rühren. Noch 2 Minuten weiterköcheln, abkphlen lassen und auf den Pudding in die Gläser geben.
  4. Die Schokostreusel zuletzt in die Gläser geben und das Dessert nach Wunsch mit Kirschen, Oreos oder Deutschlandfahnen zur EM verzieren.
  5. Habt eine schöne Gartenparty mit dem Schoko Kirsch Dessert im Glas!

 

 

 

Anfängerpech (Erdbeer Trifle mit Oreos)

Endlich Erdbeer-Zeit! Ich liebe Desserts und Kuchen mit Erdbeeren, so wie (fast) jeder andere 😉 Ein Klassiker im Hause Backina ist die sogenannte „Erdbeer-Joghurt-Terrine“, ein Schichtdessert aus Erdbeeren und Joghurtcreme, das im fertigen Zustand aussieht wie ein Gugelhupf (wird es hier sicherlich auch noch zu sehen geben). Warum zeige ich euch heute nicht das, sondern einen Erdbeere Trifle mit Oreos? Nun, das hat mit meiner neuen Backform zu tun…

Denn ich bin nun stolzer Besitzer einer Novél von Birkmann, sozusagen der „Gugelhupf 2.0“. Ein echter Traum mit seinen elegant geschwungenen Formen. Nun waren wir dieses Wochenende zu einer Grillparty bei Freunden eingeladen und ich konnte es nicht erwarten, die Novel mit dem Erdbeere-Joghurt-Dessert zu befüllen und einen Hingucker mitzubringen. Doch wie es manchmal so ist, kommt alles anders als gedacht…

Meine Mutter hat mich noch gewarnt, das Dessert in der Silikonform zu machen, wenn ich sie noch gar nicht ausprobiert habe. Und wie soll ich sagen: Machmal haben Mütter gar nicht so unrecht…. Denn als ich kurz vor der Party die Erdbeer-Joghurt-Terrine aus der Novel-Form stürzen wollte – waren die fein geschwungenen Formen leider ein wenig zu fein, denn das Dessert blieb in der Form kleben. Übrig blieb nur eine undefinierbare Masse aus Erdbeeren und Joghurt-Creme. Missgeschicke passieren nun einmal. Die Novel werde ich dennoch nicht aufgeben, sondern weiter testen. Stay tuned!

Doch zum Wegschmeißen waren mir die Kompenenten viel zu schade! Deshalb ist in Turbo-Arbeit kurz vor der Grillparty dieser Erdbeer Trifle mit Oreos entstanden! Im Original besteht der Trifle, ein ursprünglich englisches Schichtdessert, aus Creme, Früchten und Biskuit. In meiner Version spielen die Joghurt-Quark Creme und Erdbeeren aus dem „verunglückten Dessert“ die Hauptrolle – den Bisquit ersetzen ganz schnell gebackene Schoko-Streusel und zerbröselte Oreos.

Das Ergebnis: Manchmal ist Plan B sogar besser als Plan A! Von dem „Missgeschick“ hat auf der Party niemand was bemerkt, sondern der Erdbeer Trifle mit Oreos kam richtig gut an 🙂 Deshalb gibt es hier für euch heute das Rezept für dieses leckere und super schnell gemachte Frühlingsdessert!

Und ich habe wieder zwei Dinge gelernt: 1. So Unrecht hat die Mama manchmal gar nicht mit ihren Ratschlägen 😉 und 2. Beim Experimentieren kommen oft die besten Rezepte zustande. Insofern ist aus dem Anfänger-Pech echtes Anfänger-Glück geworden 🙂

Erdbeer Trifle mit Oreos und Schoko-Knusperboden

für 8 – 10 Personen

Creme:
200 g Sahne
Sahnesteif
300 g Joghurt
250 g Magerquark
ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
2 EL Honig
2 EL brauner Zucker

Erdbeeren: 
750 g Erdbeeren
1 Pck Sofortgelatine
2 EL Zucker

Crunch:
8 Oreos
250 g Mehl
150 g Zucker (100 weißen, 50 braunen)
125 g Butter
3 EL Kakaopulver
optional 2 EL Haferflocken + 1 El Milch

  1. Mehl, Zucker, Kakao und Butter für die Streusel schnell zu einem streuseligen Teig zusammenkneten. Wenn ihr es crunchiger mögt, könnt ihr noch Haferflocken zugeben. Dann braucht ihr evtl noch einen Esslöffel Milch, damit der Teig nicht zu krümelig wird. Im vorgeheizten Backofen (180 Grad Ober-Unterhitze) ca. 10 – 12 Minuten backen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Joghurt-Creme vorbereiten: Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und kalt stellen. Joghurt, Magerquark, Zucker, Honig und Vanille vermischen und die Sahne vorsichtig unterheben.
  3. Für die Frucht-Schicht die Erdbeeren verlesen und klein schneiden. 200 Gramm abnehmen und mit dem Zucker pürieren. Die Sofortgelatine unterheben, damit die Masse fester wird. Zum Schluss die übrigen Erdbeer-Stücke unterheben.
  4. Die Oreos fein mahlen und die Hälfte mit den Schuko-Strueseln mischen. Die andere Hälfte beiseite stellen.
  5. In einer großen Schüssel die Schichten anrichten: Zuerst Erdbeeren, dann Streusel, dann Creme. Das wiederholen, bis alles aufgebraucht ist. Die übrigen Oreo-Streusel auf die oberste Schicht streuen und das Dessert nach Wunsch verzieren.
  6. Bis zum Verzehr kalt stellen.

Zeit ist relativ (Schokopudding selber machen)

Ich liebe süße Hauptgerichte – Grießbrei, Milchreis oder Pudding (bevorzugt Schokopudding) zählen schon seit meiner Kindheit zu meinen liebsten „Sünden“. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es diese Gerichte oft Mittags gab, wenn ich hungrig und quengelig aus der Schule kam. Da meine Mutter gearbeitet hat, hatte sie natürlich nicht immer Zeit schon am Vorabend etwas vorzubereiten und so war das ab und zu die „Notlösung“, wenn der Hunger gar zu schlimm war 😉 Auf die Idee Schokopudding selber zu machen, wären wir damals allerdings nicht gekommen… Selber machen klingt immer nach so viel mehr Arbeit und vor allem so viel zeitaufwendiger als einfach die Tüte aufzureißen.

Und mal ehrlich: In den 90ern, als ich aufgewachsen bin, war es einfach „cool“, mit Fertigprodukten zu kochen. Denn Milchreis „Apfel-Zimt“ mit dem unverwechselbar chemischen Apfel-Aroma oder „Grießbrei Schokolade“, so süß dass es einem die Zehennägel aufrollt, fand ich wirklich mal lecker… Und so kam dann auch auf den Tisch, was das Kind sich gewünscht hat. Heute ist meine Einstellung zu Fertigprodukten zum Glück komplett anders (mehr dazu hier). Grießbrei und Milchreis zum Beispiel koche ich schon lange selbst.

An selbstgemachten Pudding habe ich mich bisher allerdings noch nicht getraut, denn dort sind meistens Eier in den Rezepten enthalten. Klar, meine Oma hat eigene Hühner, aber Salmonellen lauern auch in den Bio-Eiern, deren Herkunft man kennt… Allerdings sind in den Tütchen von Dr. Ö. und Co ja auch keine Eier drin, fiel mir neulich so auf. Sondern hauptsächlich Speisestärke. Also muss ein Schokopudding ohne Ei ja ganz leicht zu machen sein…

Also hab ich es mal ausprobiert und ein Rezept gefunden, das dem Tütenpudding geschmacklich sogar überlegen ist: Denn ihr könnt selbst bestimmen, wie süß der Pudding sein soll! Ich habe beispielsweise einen Teil des Zuckers durch Honig ersetzt und die Menge deutlich reduziert im Vergleich zu dem, was bei dem Tütchen-Pudding empfohlen wird. Außerdem könnt ihr die Geschmacksrichtung eueres Schokopuddings bestimmen: Da gehackte Schokolade reinkommt, könnt ihr entweder Zartbitterschokolade oder Vollmilchschokolade nehmen, je nachdem wie süß ihr den Pudding haben wollt. Mit Zartbitterschokolade schmeckt der selbstgemachte Pudding beispielsweise sehr aromatisch, mit Nougat-Schokolade könnt ihr den Zucker sogar ganz weglassen und habt einen wunderbaren Schoko-Nuss-Pudding!

Probiert es einfach mal aus – ich kann euch eins versprechen: Der selbstgemachte Schokopudding geht genauso schnell wie der aus der Tüte! Nämlich genauso lange wie es dauert einen Topf mit Milch aufzukochen und das mit kalter Milch angerührte Pulver in die kochende Milch zu geben. Keine Chemie nötig!

Schokopudding selbst gemacht (für 2 Personen als Hauptgericht oder Dessert für 4)

500 ml Milch
2 gehäufte EL Speisestärke
2 EL Kakao (ohne Zucker!)
1 EL Honig
optional 1 EL Zucker
50 g Schokolade nach Wahl

  1. Die Schokolade in kleine Stücke hacken. 300 ml der Milch in einen Topf geben und aufkochen lassen. Währenddessen die Stärke, den Kakao, den Honig und/oder Zucker mit den restlichen 200 ml kalter Milch verrühren, sodass keine Klumpen mehr drin sind.
  2. Wenn die Milch heiß ist, die gehackte Schokolade darin schmelzen. Sobald die Schokomilch kocht, die restliche Milch mit der Stärkemischung unter Rühren zugießen.
  3. Die Mischung noch einmal aufkochen, damit sich die Stärke löst. Der Pudding sollte nun deutlich dicker geworden sein.
  4. Leicht abkühlen lassen, dann wird der Pudding dick wie gewohnt. Nach Wunsch in Gläser oder Formen füllen.
  5. Schokopudding selber machen ist doch gar nicht so schwer, oder?

Offenes Haus (Leichtes Tiramisu ohne Ei)

Seid ihr auch so gerne Gastgeber(in) wie ich? Ein schön gedeckter Tisch, gut gelaunte Gäste, gute Gespräche und ein leckeres Essen machen mich zufrieden. Schon am Vortag mit den Vorbereitungen anfangen und den Tag in der Küche verbringen, das finde ich eine entspannende Vorstellung. Neulich hatten wir also zum Italienischen Abend mit Bruscetta, selbstgemachten Gnocchi und Pasta geladen. Da gehört natürlich ein typisch italienisches Dessert einfach zum guten Ton dazu. Und woran denkt man da gleich? Natürlich an Tiramisu!Continue Reading

Dekadent? Ja bitte! (Apfel-Whiskey-Kompott: Dessert im Glas)

„Nobel geht die Welt zugrunde“, den Spruch habe ich schon öfter gehört, wenn ich mir mal wieder Dinge anschaffe, die die Welt eigentlich nicht braucht – ich aber schon. Das kann alles mögliche Dekadente sein: Mein 12. Abendkleid zum Beispiel. Ein Kunstpelzmantel im Zebra-Look (falls ihr so eine Person schon mal gesehen habt – das bin mit hoher Wahrscheinlichkeit ich 😉 ). Oder Weingläser mit silbernem Rand. Oder oder oder… Sagen wir es mal so: Ich liebe gehobenen, extravaganten Stil. Aber genug abgeschweift: Wie schlage ich jetzt die Brücke zum Apfel-Whiskey-Kompott, den ich als Dessert im Glas serviert habe?Continue Reading

Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
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