Surprise, Surprise! (Zweierlei Piñata Cookies)

Heute zeige ich euch ein ganz besonderes Rezept für Plätzchen. Und zwar haben diese eine kleine Überraschung im Inneren! Die Rede ist von sogenannten Pinata Cookies – das sind von außen „ganz normale“ Terrassenplätzchen. Beim Anbeißen zeigt sich aber deren Geheimnis: Drin versteckt sind lauter bunte Zuckerstreusel. Eine witzige Idee gerade für einen Geburtstag oder zum Muttertag. 🙂

Gebacken habe ich diese zum 30. Geburtstag einer Freundin – da ich schon wusste, dass es Torte geben würde, habe ich diesmal selbst keine Motivtorte gemacht. So ganz ohne etwas selbstgebackenes wollte ich dann aber doch nicht kommen 😉 Deshalb habe ich überlegt, was ich kleines mitbringen kann, das trotzdem eine schöne Überraschung wäre. Und da bin ich auf die Pinata Cookies gekommen, die ich gelegentlich auf anderen Blogs gesehen, aber bisher noch nicht ausprobiert hatte.

Tatsächlich hat es super geklappt mit diesen Cookies und ich finde, sie machen richtig was her! Das tolle ist, dass ihr sie ganz nach eueren Wünschen gestalten könnt… Ich habe für euch meine beiden Basis-Rezepte notiert – einmal Vanille, einmal Schokolade. Diese könnt ihr ganz nach Geschmack zusammenkleben. Dabei habe ich bei den Schokoladen-Plätzchen Nougat als „Kleber“ verwendet, bei den Vanille-Plätzchen habe ich mein restliches Traubengelee von letzten Herbst aufgebraucht. Und auch welche Streusel ihr hineinfüllt, bleibt ganz euch überlassen: Wie wäre es zum Muttertag mit kleinen Zuckerherzen? Oder zum Kindergeburtstag mit vielen bunten Streuseln? Ganz elegant mit Silberperlen? Oder für Chocoholics mit zusätzlichen Schokostreuseln?

Vanille Pinata Cookies

  • 180 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 275 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • ca. 150 g Himbeergelee oder Traubengelee zum Zusammenkleben

Schoko Pinata Cookies

  • 170 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 175 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 180 g Mehl
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver (etwas mehr als bei Vanille)
  • ca. 150 g Nougat zum Zusammenkleben

Zubereitung

  1. Bereite aus den jeweils genannten Zutaten einen Mürbeteig zu. Dazu rührst du zuerst die Butter cremig und gibst den Zucker dazu. Rühre nun weiter, bis eine fluffige Masse entsteht.
  2. Gib zu dieser das Ei und rühre weiter. Zuletzt mischt du die restlichen „trockenen“ Zutaten und rührst diese unter. Der so entstandene Mürbeteig muss nun mindestens 1 Stunde bis ca. 1 Tag kühlen.
  3. Sobald der Teig gekühlt ist, rollst du ihn gleichmäßig aus (ca. 3 mm dick) und stichst mittelgroße Herzen aus. Bei jedem dritten Herz stichst du in der Mitte einen kleinen Kreis oder einen kleinen Mond aus. Denn in diese Aussparung kommen später die Streusel.
  4. Backe die Plätzchen im heißen Ofen (175°) ca. 9 – 11 Minuten und lasse diese gut auskühlen.
  5. Nun geht es schon ans Zusammensetzen: Zuerst erwärmst du die Marmelade (bei Vanille Pinata Cookies) oder das Nougat (Bei Schoko Pinata Cookies) über dem Wasserbad, bis es streichfähig ist. Damit klebst du einen Keks „mit Loch“ auf einen Keks ohne Loch. Dann kommen Zuckerstreusel nach Wahl ins Loch, bevor du einen weiteren Keks ohne Loch als Deckel darauf klebst.
  6. Lasse die Plätzchen gut trocknen. Zuletzt glasierst und verzierst du sie nach Wahl.

Männergeburtstag II (Grill-Torte)

Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon einmal von der Schwierigkeit erzählt, die perfekte Männertorte zu kreieren. Bei Herrn Backina habe ich mich damals für eine herzhafte Mett-Torte entschieden. Heute gibt es eine süße Grill Torte als Alternative für den Männergeburtstag. Denn selbst wenn der Mann eher Schokolade als Mett zum Dessert mag, soll der Kuchen ja nicht zu „weiblich“ erscheinen – und mal ehrlich: Viele Motivtorten mit Fondant erfreuen schon eher das Frauenherz (zum Beispiel diese oder diese). Zum Männergeburtstag soll da meiner Meinung nach etwas anderes her.

Letzte Woche hatte der große Bruder von Herrn Backina Geburtstag – und wir beide haben überlegt, welche Motivtorte es diesmal für diesen Männergeburtstag sein sollte… Im letzten Jahr gab es eine Quad Torte (von der ich leider keine Fotos gemacht habe, sonst hätte ich sie euch hier gezeigt) mit einem Spielzeug-Quad, das sich durch den „Dreck“ auf dem „Tortenhügel“ quält. Definitiv eine echte Männertorte. So wollte ich auch in diesem Jahr eine richtig „männliche“ Motivtorte mitbringen 😉

 

Gemeinsam sind wir auf einige witzige Männer-Torten-Ideen gekommen, die ich sicherlich nach und nach noch umsetzen werde. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Dekolleté-Torte (der Beschenkte ist glücklich vergeben, das wäre also eher was für meine Single-Freunde 😉 ) oder einem Werkzeugkoffer in Form einer Torte? Letztlich ist es aber dann doch die Grill Torte geworden: Das Geburtstagskind ist echter Grill-Enthusiast und bekam zum Geburtstag endlich seinen eigenen Weber-Grill geschenkt. Da passt die Grill Torte natürlich wie die Faust aufs Auge.

Da ich auf der Arbeit immer noch super viel zu tun habe (wo ist nur dieses vielzitierte Sommerloch?), musste die Back-Aktion meistens Nachts stattfinden und es gibt nur wenige Bilder vom Making Of. Wer mir auf Instagram folgt, konnte die Entstehung jedoch in einer Story mit verfolgen. Für alle, die das verpasst haben, erkläre ich euch hier nochmal genau, wie ich die Grill Torte gemacht habe – als Vorlage für eueren nächsten Männergeburtstag 🙂

  1. Das Grillgut

    Das Grillgut könnt ihr theoretisch schon Wochen vorher machen – denn es ist aus Plätzchenteig geformt! Und der hält sich ja luftdicht verpackt quasi ewig. Wichtig ist nur, dass ihr einen Teig wählt, der sehr kompakt ist. Ideal ist ein Teig, der sich auch gut stempeln lässt. Ich habe dieses Rezept genommen und die Mengen halbiert.

    Daraus formt ihr Grillgut nach Wahl. Wichtig ist, dass man mit einem Holzstäbchen schon die grobe Struktur einprägt. Also zum Beispiel bei einem Steak ruhig eine unregelmäßige Oberfläche stehen lassen und bei einer Bratwurst schon Kerben eindrückt, wo sich später der „Rost“ abzeichnen soll. Die Bratwürste, Steaks und in meinem Fall noch Champignons backt ihr hell aus und lasst diese abkühlen.

    An einem anderen Tag macht ihr einen einfachen Puderzuckerguss aus ca. 125 g Puderzucker und 1 – 2 EL Wasser (recht zähflüssig), den ihr in der gewünschten Farbe des Grillgutes mit Lebensmittelfarben färbt. Ich habe die von Wilton genommen. Besonders die beiden Töne Elfenbein und Braun ergeben in verschiedenen Nuancen gemischt und jeweils in ganz dünnen Schichten mit dem Pinsel aufgetragen einen sehr natürlichen Eindruck. Zum Schluss habe ich die „Abdrücke“ des Grillrostes mit einer Mischung aus Braun und Schwarz pur mit etwas Wasser gemischt aufgemalt. Trocknen lassen und aufbewahren, bis die Dekoration der Grill Torte beginnt.

  2. Die Torte

    Im Grunde könnt ihr hier jede runde Torte nehmen, die fondanttauglich ist. Falls ihr mit etwas anderem als Ganache, amerikanischer Buttercreme oder Marmelade füllt, müsst ihr beim Einstreichen mit der Ganache (genauer erläutert hier) sehr aufpassen, dass kein Stückchen der Füllung mehr rausschaut. Jede feuchte Füllung lässt den Fondant von innen aufweichen.

    Backt die Torte 2 – 3 Tage, bevor ihr den Kuchen servieren möchtet, und füllt sie. Schneidet die Torte so zu, dass das untere Ende etwas schmaler als das obere ist – so entsteht die Illusion eines Grills, der ja auch nach oben hin breiter wird. Dann streicht ihr sie gründlich mit Ganache ein und lasst diese bis zum Überziehen mit Fondant einen Tag kalt stehen.

    Kleiner Tipp: Ab dem Einstreichen mit Ganache ist die Torte luftdicht verpackt und kann nicht mehr altern. Also keine Angst – der Kuchen wird nur saftiger und verdirbt nicht. Ich habe eine Schokoladen-Torte mit weißer Schokocreme und Pfirsichen gemacht.

  3. Der Grillrost

    Der Grillrost hat sich als der schwierigste Part an der Weber Grill Torte erwiesen: Denn macht man ihn nur aus Fondant, kann dieser das Gewicht des „Grillgutes“ nicht halten. Aus Draht formen ist schwierig, denn zumindest ich habe keinen im Baumarkt gefunden, der dick genug war. So haben wir improvisiert und Schaschlik-Stäbchen auf die Länge der Rost-Streben zurecht geschnitten. Diese dann dünn in schwarzen Fondant gewickelt und in silbernen, essbaren Glitter getaucht. Sieht täuschend echt wie ein Rost aus und geht ziemlich schnell. Auch das lässt sich gut mehrere Tage im Voraus vorbereiten, da die einzelnen Streben durch das Trocknen stabiler werden.

  4. Die Fondantdecke

    Am Tag vor dem Verschenken überziehe ich die Torte immer mit Fondant, also plant euch an diesem Abend genug Zeit ein: wir müssen ja noch die Dekoration der Grill-Torte machen. Normalerweise arbeite ich immer mit Massa Ticino für Motivtorten, diesmal habe ich aber nur noch schwarzen Fondant von Satin Ice bekommen. Davon würde ich euch abraten – mir erschien er sehr weich beim Formen und er ist leicht gerissen beim Eindecken. Kann aber auch nur ein persönlicher Eindruck sein.

    Zuerst formt ihr aus dem schwarzen Fondant eine etwa 0.5 cm Breite „Wurst“, die ihr komplett um die obere Kante der Torte legt. Das wird später die Auflagefläche für den Grillrost. Dann wie gewohnt den schwarzen Fondant dünn ausrollen, die Torte damit überziehen und die Oberfläche glatt streichen. Nun kann es auch „schon“ ans Dekorieren der Griltorte gehen 😉

  5. Dekoration der Grill Torte

    Für die „Kohle“ und die „Glut“ habe ich schwarzen Fondant, den ich in unregelmäßige Stücke gerissen habe (die Kohlen), roten Fondant (als  glühende Stellen) und Puderzucker (als Asche) verwendet. Diese Mischung verteilt ihr auf einer Seite der Grill Torte (Herr Backina hat auf eine indirekte Grillzone bestanden 😉 ). Als nächstes setzt ihr die vorbereiteten Rost-Teile vorsichtig auf den äußeren Ring der Grill Torte. Nun könnt ihr das Grilgut auflegen und es darf „gegrillt“ werden 🙂

    Für den letzten Schliff habe ich noch ein Weber-Grill-Logo nachgebaut – statt „Weber“ steht in der Logo-Plakette der Name des Geburtstagskindes. Dazu druckt ihr euch einfach ein Logo aus, rollt den Fondant in weiß und Rot dünn aus und schneidet die Formen mit einem Cutter-Messer aus. Die Buchstaben arrangiert ihr auf einem Stück schwarzen Fondant und klebt die Plakette noch an die Grill-Torte.

    Bis zum Servieren zum Beispiel in den kalten Keller stellen – bloß nicht in den Kühlschrank, denn dort weicht der Fondant auf!

So und jetzt: Viel Spaß beim Männergeburtstag – lasst mich wissen, wenn ihr die Grill Torte auch einmal ausprobiert habt 🙂

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… (Himbeer Cappuccino Schnitten)

Heute will ich euch kein Rezept von mir selbst zeigen, sondern eines von meiner Mama. Wie ich euch schon erzählt habe, habe ich meine Back-Künste hauptsächlich von ihr erlernt. Zu meinem Geburtstag hat sie mir eine Eigenkreation gebacken, die ich euch hier mit ihrer Erlaubnis unbedingt zeigen wollte: Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind einfach sündhaft lecker und passen durch die beerig-frische Note perfekt in den Sommer!

Meine Großeltern waren zum Kaffeetrinken zu Gast und durften diese Kombination aus fruchtigen Himbeeren, Kaffeecreme, weichem Bisquit und knusprigem Keks-Boden probieren. Und tatsächlich fragte meine Oma (selbst eine erfahrene Bäckerin): „Vom welchem Bäcker habt ihr diesen leckeren Kuchen gekauft?“ Sie konnte gar nicht glauben, dass dieses Rezept „homemade“ ist! Und das obwohl wir sonst durchaus ein hohes Niveau an Kuchen und Torten auftischen. Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind also genau richtig, wenn ihr jemanden beeindrucken wollt 😉

Ich muss zugeben: Das Rezept ist schon recht aufwändig, also eher geeignet für besondere Anlässe. Aber mit dem richtigen Timing ist es nicht schwer umzusetzen. Wichtig ist nur: Ihr braucht am besten frische Himbeeren, damit das fruchtige Aroma so auch gut zur Geltung kommt. Also ab an die Himbeer-Sträuche (oder in die Obst-Abteilung) und das Material für dieses sündhaft leckere Rezept von Mama Backina besorgt: Ihr werdet es nicht bereuen, das verspreche ich euch!

Und weil die frischen Himbeeren so gut zum aktuellen Blogevent von Ina Is(s)t „BeerenStark“ passen, wandern die leckeren Himbeer-Schnitten dort ins Rezept-Portfolio 🙂

PS: Wie bei der Orangen-Torte von neulich gilt hier übrigens auch, dass ihr die Cappuccino Creme pur als Dessert essen könnt. Noch besser wird das Ganze, wenn ihr Bisquit-Stücke, frische Himbeeren und Kaffeecreme als Dessert im Glas einschichtet. Das funktioniert super als „Resteverwertung“ der Teig-Abschnitte, ürigen Himbeeren und Creme-Reste ☺

Himbeer Cappuccino Schnitten

Für den Mürbeteig-Boden: 
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Eigelb
80 g Butter

Für den Bisquit: 
25 g Butter
3 Eier
Mark einer Vanilleschote
75 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Himbeer-Schicht und das Himbeer-Topping: 
2 EL Speisestärke
150 ml Apfelsaft + 3 EL Apfelsaft
3 EL Zucker
350 g + 50 g Himbeeren (frisch oder TK)
1 Pck roter Tortenguss
3 EL Himbeer-Konfitüre

Für die Cappucino-Creme: 
10 Blatt Gelatine
4 TL Instant-Kaffepulver
125 g Zucker
350 g Creme fraiche
200 g Joghurt
250 g Sahne
Mark von einer Vanilleschote

Für die Deko: 
200 g Sahne
Frische Himbeeren und Minze
Kaffeepulver oder Kakao

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig verkneten und diesen ca. 30 Minuten in Folie gewickelt kalt stellen. Den Ofen auf 200° C Ober-Unterhitze vorheizen und eine eckige Springform (25 x 25 cm) oder eine entsprechende Runde Form mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und in die Form legen. Ca. 20 Minuten goldbraun backen und auskühlen lassen.
  2. Für den Biskuit die Butter schmelzen und die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker und das Vanillemark einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zuletzt unterheben. Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Masse in die eckige Form geben (Mürbeteigboden vorher entfernen). Ca 20 bis 25 Minuten backen und auskühlen lassen.
  3. Für die Himbeer-Schicht, die später in die Mitte kommt, 350 g Himbeeren verlesen. Die Stärke mit einem Teil der 150 ml Apfelsaft verrühren. Den restlichen Apfelsaft mit 3 EL Zucker und Himbeeren aufkochen und leicht abkühlen lassen.
  4. Konfitüre erwärmen und den Mürbeteig-Boden damit bestreichen. Den Biskuit waagerecht durchschneiden. Einen Biskuitboden auf den Mürbeteig geben. Dann das Himbeer-Kompott aus Schritt 3 darauf streichen. Kühl stellen.
  5. Die Creme vorbereiten: Gelatine einweichen. Kaffeepulver mit 3 El heißem Wasser verrühren. Creme Fraiche, Joghurt und Zucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei leichter Hitze erwärmen. Vorsichtig einige Esslöffel der Creme fraiche-Mischung unterrühren, sodass sich keine Klümpchen in der Gelatine bilden. Dann die Gelatine unter den Rest der Creme heben. In den Kühlschrank stellen, bis die Mischung zu gelieren beginnt.
  6. 250 g Sahne steif schlagen und unter die Creme heben, sobald die Masse zu gelieren beginnt. Die Creme in zwei Teile teilen. Unter einen Teil das Vanillemark rühren, unter den anderen die Kaffee-Mischung aus Schritt 5.
  7. Zuerst die Kaffee-Creme, dann die Vanillecreme auf den Boden mit Himbeer-Mark streichen. Vorsichtig den zweiten Biskuitboden draufgeben und die Torte mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Cremes wirklich fest sind.
  8. Für den Himbeer-Spiegel 150 g Himbeeren erwärmen und pürieren (evtl durch ein Sieb streichen). Den Tortenguss mit 3 EL Apfelsaft anrühren unter die warme Himbeer-Masse mischen. Erwärmen, bis sich eine Gelee-Artige Konsistenz ergibt.
  9. Den Himbeer-Spiegel auf der Torte verteilen und erneut kalt stellen (am besten über Nacht).
  10. Am nächsten Tag die Sahne steifschlagen und die Himbeer Cappuccino Schnitten nach Wunsch mit Sahnetuffs, Himbeeren und Minze dekorieren. Nach Wunsch noch mit Kaffee- oder Kakaopulver bestäuben.

 

Geschenke! (Geschenk-Torte mit Buttercreme und Aprikose)

Mal ehrlich: Wie viele erwachsene Frauen haben schon einmal eine Geburtstags-Torte gebacken bekommen? Wohl nur wenige, denn die meisten müssen an ihrem Ehrentag selbst in der Küche stehen, um die lieben Gäste mit Kuchen zu verwöhnen… Die besondere Geburtstags-Torte, die ich euch heute zeigen will, bildet die Ausnahme von dieser Regel: Denn sie war ein Geschenk für Herrn Backinas Mama zum Geburtstag. Da sie für ihre Jungs zu Hause sonst immer selbst bäckt, hat sie sich sehr gefreut über diese Geste.

Wobei die Torte auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist: Denn passend zum Thema Geburtstag kommt die Torte in Form eines essbaren Geschenks mit Schleife aus Fondant daher. Quasi ein essbares Geburtstagsgeschenk 🙂

Da die Torte von außen wirklich täuschend echt wie ein Paket aussieht, fragt man sich unweigerlich: Was ist denn drin in diesem Fondant-Geschenk? Nun, beim auspacken, Pardon: anschneiden, kommt eine sehr saftige Aprikosen-Buttercreme-Torte mit einem ordentlichen Schuss besten österreichischen Marillen-Likörs zum Vorschein. Den Likör hatte sich Herrn Backinas Mama zum Geburtstag gewünscht und da dachte ich ein wenig oder ein wenig mehr davon in der Torte wäre eine schöne Idee. Ich bin halt einfach unverbesserlich, was das Backen mit Likör angeht 😉

Und das größte Lob, das man für eine solche Fondant-Torte wohl bekommen kann, habe ich auch eingeheimst: Die anwesenden Großmütter, die sich seit Jahrzehnten mit Backen auskennen und sonst auch gerne mal konstruktive Kritik geben, haben die saftige Aprikosen-Buttercreme-Füllung mit leichter Marillen-Likör-Note hoch gelobt! Das freut mich als Bäckerin natürlich umso mehr – quasi das Geschenk an mich 🙂

Insofern – wenn ihr bei der nächsten Geburtstagsfeier dem Geburtstagskind richtig Freude machen wollt, bringt doch dieses Kuchen-Geschenk mit: Die Arbeit mit dem Fondant lohnt sich wirklich!

Und da dieses „Geschenk“ wunderbar zur #HappyBirthdayPartysause von TellAboutIt passt, stelle ich es gleich dort auf die Kaffeetafel 🙂

PS: Da ich immer wieder nach dem Zeitplan zur Erstellung einer solchen Fondant-Torte gefragt werde, hier noch eine kurze Info: Die Deko habe ich Montag gemacht, am Dienstag die Zutaten für den Kuchen eingekauft, am Mittwoch Abend den Kuchen gebacken und gefüllt, am Donnerstag mit Ganache eingestrichen und am Freitag mit Fondant überzogen. Am Samstag Morgen sind wir dann los zur Party.

Hier kommt also das Rezept für meine Geschenk-Torte mit Aprikosen-Buttercreme-Füllung – inklusive Anleitung für die Schleife aus Fondant 🙂

Schleife aus Fondant

  1. Rolle ca 50 Gramm Fondant in einer Farbe deiner Wahl, zum Beispiel rot (ich nehme immer den Massa Ticino Tropico, da der sich am besten verarbeiten lässt) ca 1 mm dick aus. Optional kann der Fondant mit etwas CMC vermischt werden, damit die Schleife stabiler wird.
  2. Steche zunächst einen Kreis mit ca 3 cm Durchmesser aus – das wird später unsere Schleifen-Unterseite.
  3. Schneide den restlichen Fondant in ca 1 cm breite Streifen, die in etwa  5 cm lang sind. Diese werden unsere kleinen Schleifen-Rundungen. Insgesamt braucht man 20 – 25 dieser kleinen Schlaufen (macht lieber etwas mehr, zur Sicherheit, denn beim Kleben können einige Schlaufen brechen).
  4. Um eine Rundung zu formen, setzt man eine haselnussgroße Kugel (z.B. aus Aluminiumfolie) in die Mitte eines Streifens und klappt diesen zusammen, sodass eine kleine Rundung entsteht. Die Schlaufen trocknen lassen – ohne CMC dauert das ca. 1- 2 Tage. Also plant genug Zeit ein, bevor ihr die Torte fertigstellen müsst.
  5. Sobald alles trocken ist, entfernt die Kugeln aus den kleinen Schleifen und kürzt ggf. noch den „Stiel“ an den einzelnen Schlaufen (die Stelle, wo sich die beiden Enden der Fondant-Schlaufe treffen). Nun klebt ihr die einzelnen Schlaufen mit Zuckerkleber rund um den Fondant-Kreis. Sobald eine Reihe geschafft ist, arbeitet ihr euch immer weiter in Richtung der Schleifen-Mitte vor.
  6. Die Schleife ist fertig, sobald eine Reihe nur noch aus einer Schlaufe besteht. Gut trocknen lassen (ca. 1 Tag), bevor es an die weitere Dekoration geht.

Aprikosen-Torte mit Buttercreme

Für den Boden:
1 kleine Dose Aprikosen (oder ca. 300 g frische Aprikosen)
250 g Butter
180 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
3 gestrichene TL Backpulver
100 ml Eierlikör
50 ml Marillenlikör + 3 EL zum Tränken

Für die Buttercreme:
1 Pck Vanille-Puddingpulver
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
500 ml Milch
250 g sehr weiche Butter
1 – 2 EL Marillenlikör

1 Dose Aprikosen oder 500 g frische Aprikosen, in schmale Spalten geschnitten.
ca. 150 g Aprikosenmarmelade

  1. Die Aprikosen für den Teig in feine Stücke hacken.
  2. Für den Teig die Butter und den Zucker sehr cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis die Masse locker-leicht ist.
  3. Mehl, Backpulver und Stärke mischen. Eierlikör und Marillenbrand ebenfalls mischen. Die Mehl-Mischung im Wechsel mit den Likören unterheben. Zum Schluss die Aprikosen unterheben.
  4. Den Teig auf ein Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175°(Ober-Unterhitze) ca. 20 – 25 Minuten backen. Die Stäbchenprobe machen und auskühlen lassen. Nach Wunsch den noch Heißen Kuchen mit einer Mischung aus Marillenlikör und Puderzucker tränken – kann weggelassen werden, wenn es nicht so alkoholisch sein soll.
  5. Derweil einen Pudding mit den 2 EL Zucker, dem Puddingpulver und der Milch kochen (nach Packungsanweisung vorgehen). Das ausgekratzte Mark der Vanilleschote untermischen und den Pudding gut auskühlen lassen.
  6. Sobald das geschehen ist, die Butter ca. 10 Minuten weißcremig aufschlagen und den Pudding esslöffelweise darunter rühren. Die Creme evtl noch mit Marillenlikör verfeinern und bei Bedarf mit etwas Puderzucker nachsüßen.
  7. Den ausgekühlten Kuchen auf drei Stücke (je 15 x 15 cm) zurechtschneiden. Auf 2 Böden je 3 – 4 EL Aprikosenmarmelade streichen. Auf den untersten Boden die Hälfte der Buttercreme streichen und darauf die Hälfte der Aprikosenspalten verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder Buttercreme und Aprikosenspalten darauf verteilen. Den letzten Boden (den ohne Marmelade) als Deckel darauf setzen.
  8. Der Kuchen sollte nun ca. 10 cm hoch sein.

Anleitung für die Geschenk-Torte mit Schleife

ca. 1 kg weißen Fondant
ca. 250 g roten Fondant (oder Farbe nach Wahl)

300 g weiße Schokolade
100 g Sahne

Torte nach dem Rezept oben
Schleife nach der Anleitung oben

  1. Die Torte über Nacht kühl stellen, damit sich die Schichten gut verbinden können.
  2. Am nächsten Tag die weiße Schokolade fein hacken und die Sahne aufkochen. Die Sahne vom Herd nehmen und die Schokolade darin schmelzen – das wird die Ganache, die die Buttercreme-Torte Fondant-fest macht, denn Pudding-Buttercreme (deutsche Buttercreme) ist alleine nicht fondant-fest!
  3. Die Torte mehrfach mit der Ganache einstreichen und darauf achten, dass die Oberfläche ganz glatt wird und die Ecken gut definiert sind. Nur so sieht das Geschenk nachher wirklich ebenmäßig aus. Mehrere Stunden, am besten über Nacht trocknen lassen, damit alles richtig fest ist.
  4. Am nächsten Tag (2 Tage nach Backen der Torte) den weißen Fondant dünn ausrollen und vorsichtig über die Torte geben. Die Ecken nicht abschneiden, sondern den Fondant so lange vorsichtig über die Ecke legen, bis er ganz glatt anliegt. Das braucht etwas Fingerspitzengefühl, gerade bei einer eckigen Torte. Die überstehenden Ränder abschneiden.
  5. Nun den roten (oder andere Farbe) Fondant ebenfalls dünn ausrollen und 2 Streifen mit ca. 2 cm Breite und 35 cm Länge ausschneiden. Diese in einer Art Kreuz übereinander legen – da wo sich die beiden Streifen kreuzen, sitzt später die Schleife.
  6. Den restlichen roten Fondant erneut ausrollen und kleine Punkte, Sterne oder Herzen ausstechen (euer Wunsch-Muster des „Geschenkpapiers“). Diese unregelmäßig auf der Torte verteilen.
  7. Zum Schluss die große Schleife mit etwas Zuckerkleber auf die Torte setzen und gut trocknen lassen.
  8. Sich über die Reaktion des Geburtstagskinds freuen!

Kindergeburtstag (Mini Schoko-Cupcakes mit Erdbeer Topping)

Kennt ihr das? Wenn man als Back-Blogger Geburtstag hat, erwartet natürlich auch jeder Gast dementsprechende Torten und Kuchen auf der Feier… Insofern habe ich letztes Wochende eine wahre Back-Orgie für meine Geburtstags-Gäste und natürlich auch für euch veranstaltet 😉

Als erstes Resultat davon bekommt ihr die Mini Schoko Cupcakes mit Erdbeer Topping (laaaanges Wort, ich weiß…) zu sehen, die gleichzeitig wunderbar zum Blogevent „Kindergeburtstag“ von Münchner Küche passen. Backen für einen Kindergeburtstag macht mir immer richtig viel Spaß, weil man hier so bunt wie möglich backen darf!

Aber für welchen Kindergeburtstag habe ich diese Schoko Cupcakes mit Erdbeeren gebacken, fragt ihr euch? Nun, eigentlich waren diese Schoko Cupcakes im Mini-Format für meine Kollegen gedacht… Allerdings hat mich die Tochter unseres Chefs auf den Gedanken gebraucht, die Cupcakes etwas „Kindergeburtstags-mäßig“ zu gestalten: Neulich hatte diese uns nämlich besucht und freudig erzählt, dass sie heute mit in Papas Kindergarten gehen darf 😉 Diesen Running Gag habe ich aufgegriffen und einen „Kindergeburtstag“ auf der Arbeit ausgerichtet mit den Mini Schoko Cupcakes, Würstchen im Schlafrock und Mini-Blätterteig-Gebäck.

Warum ich genau die Schoko Cupcakes mit Erdbeer Topping für den „Kindergeburtstag“ gemacht habe, hat mit zwei Kuchen, die es früher oft bei meinem Kindergeburtstag gab, zu tun: Zum einen war das ein klassischer Erdbeerkuchen mit Vanillecreme, denn im Juni ist einfach Erdbeer-Zeit und die muss man ausnutzen. Zum anderen gab es oft und gerne auch Muffins, denn die waren „damals“ einfach der letzte Schrei. Die Kombi aus beidem ergibt dann saftige Schoko-Muffins mit einem cremigen Erdbeer Topping 🙂

 In diesem Sinne: Happy Birthday – hier kommt mein Beitrag zum Kindergeburtstag-Blogevent!

Mini Schoko Cupcakes mit Erdbeer Topping (für 24 kleine Schoko Cupcakes oder ca 12 große)

Teig:
150 g Mehl
1 TL Backpulver
120 g Zucker (ich habe weißen und braunen gemischt)
130 g weiche Butter
100 ml Buttermilch
75 g Zartbitter-Schokolade
3 EL Kakaopulver
3 Eier
Mark einer Vanilleschote

Erdbeer Topping (sehr reichlich, Reste können z.B. zu Cakepops verarbeitet werden):

100 g Erdbeeren, püriert
100 g weiße Schokolade
300 g Frischkäse
5 EL Puderzucker
1 EL Zitronensaft
2 EL Sahnesteif (optional)

  1. Für die Schoko Cupcakes die Zartbitterschokolade schmelzen und leicht abkühlen lassen. Derweil die Butter mit dem Zucker und dem Vanillemark schaumig schlagen und die Eier einzeln unterrühren. Weiter schlagen, bis die Masse schaumig ist. Die Buttermilch und die Schokolade im Wechsel zugeben.
  2. Zuletzt das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen und unter die Masse heben. Sofort in Cupcake Förmchen oder ein Muffinblech füllen und im heißen Backofen bei ca. 175° (Ober-Unterhitze) für etwa 12 – 15 Minuten (Mini Cupcakes) oder 20 Minuten bei normalen Muffin-großen Cupcakes backen. Abkühlen lassen.
  3. Das Topping vorbereiten: Die weiße Schokolade schmelzen und leicht abkühlen lassen. Derweil den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft cremig aufschlagen. Die Erdbeeren und die Schokolade langsam unterrühren, bis ein homogenes Topping entsteht. Sollte es euch noch nicht fest genug erscheinen, könnt ihr mit Sahnesteif nachhelfen.
  4. Das Topping auf die Cupcakes verteilen und nach Lust und Laune dekorieren.
  5. Auf dem Kindergeburtstag servieren oder selbst genießen 😉

Happy Birthday! (Zweistöckige Limoncello-Torte)

Heute möchte ich euch mein Großprojekt der letzten Woche zeigen: Und zwar gab es am Samstag Abend eine zweistöckige Geburtstagstorte in schwarz-weiß für eine Freundin! Leider sind die Fotos diesmal nicht wirklich schön, da sie „schnell schnell“ entstanden sind, bevor die Torte auf die Feier ging.

Wieso denn eine so aufwendige Torte, mögt ihr euch fragen? Zum einen ist das eine wirklich gute Freundin, die gerade in schweren Zeiten immer für mich da ist – zum anderen ist sie selbst Bäckerin… Bäcker-Meisterin, um genau zu sein.
Da kann der ambitionierte Hobby-Bäcker also nicht nachstehen und muss schon etwas Gutes abliefern. Und da meine Freundin nach der Hasen-Hintern-Torte den Wunsch geäußert hat, dass sie gerne auch so eine zum Geburtstag haben möchte, habe ich diesen Wunsch natürlich gerne erfüllt 🙂

Die Torte wird natürlich gleich angeschnitten 🙂

 

Falls ihr euch fragt, wie die beiden Kuchen aufeinander gestapelt sind: Die beiden Etagen habe ich mithilfe von Strohhalmen verbunden. Zunächst schneidet man einen Tortenkarton (den ich noch mit Alufolie umwickelt habe, damit er nicht durchweicht) auf den Durchmesser der oberen Torte: Ungefähr entlang des Rands steckt man einige Strohhalme in die untere Torte, die später den oberen Kuchen halten werden. Ein langer Strohhalm kommt in die Mitte, der wird später die Etagen verbinden. Dann in die Mitte des Tortenkartons ein Loch machen und diesen schon einmal auf die untere Etage legen.
Dann müsst ihr nur noch die obere Etage schön gerade auf den Strohhalm stecken und fertig 🙂 Als Verzierung habe ich ein stilisiertes Zebra-Muster, ein paar Rosen und eine große Fondant-Schleife gewählt. Schlicht, aber sehr elegant, finde ich! Übrigens habe ich den schwarzen Fondant von Satin Ice bestellt und war sehr zufrieden mit der Farbe und der Verarbeitung.

 

In der Torte waren zwei verschiedene Kuchen versteckt: Unten als Basis ein Bier-Rührkuchen (den ich neulich schon als Cupcakes gebacken habe) mit dunkler Ganache, oben ein sehr lecker fruchtiger Limoncello-Kuchen mit Mandarinen, Orangenmarmelade und Vanille-Buttercreme.

Nicht wirklich schön, der Anschnitt – hier kann man aber gut das trennende Cakeboard und die Stützen erkennen

 

Das Rezept für diesen möchte ich euch heute vorstellen. Allerdings die „normale“ Menge für eine 26er Springform, also eine vollständige Torte. Wer wie ich nur eine 20er verwendet, bitte einfach nur 2/3 von der Menge nehmen! Oder mich nach den Mengen fragen 😉

Limoncello-Torte

für den Rührteig:

2 Dosen Mandarin-Orangen
375 g Butter
300 g Zucker
6 Eier
375 g Mehl
75 g Speisestärke
5 TL Backpulver
225 ml Limoncello (schmeckt auch mit Eierlikör, falls ihr keinen Limoncello bekommt)

für die Füllung:

ca. 100 g Orangenmarmelade
250 g Butter, zimmerwarm
500 ml Milch
6 EL Zucker
1, 5 Päckchen Vanille-Puddingpulver (auch Sahne-Puddingpulver geht, schmeckt „neutraler“)
1. Für den Rührteig die Mandarinen abtropfen lassen. Derweil Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und weiterschlagen, bis eine leichte Masse entstanden ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Im Wechsel mit dem Limoncello unterheben. Ganz zum Schluss die Mandarinen unterheben.
2. Den Teig in eine Springform von 26 cm Durchmesser geben. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-Unterhitze, Umluft 150°C) ca. 50 – 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und abkühlen lassen.
3. Für die Buttercreme zunächst den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Dabei aber 1,5 Päckchen Puddingpulver verwenden und 5 EL Zucker. Den Pudding abkühlen lassen.
4. Die Butter ca. 10 Minuten lang schlagen, bis diese weißcremig ist. Dann esslöffelweise den Pudding (ebenfalls zimmerwarm!) darunter schlagen, bis der Pudding aufgebraucht ist und eine homogene Masse entstanden ist.
5. Den Boden 2 Mal waagerecht durchschneiden, sodass 3 Böden entstehen. Den unteren Boden zunächst mit Orangenmarmelade bestreichen und dann etwas Buttercreme darauf geben. Den mittleren Boden darauf setzen und diesen ebenfalls mit Orangenmarmelade und Buttercreme einstreichen. Den oberen Boden darauf setzen und die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen. Nach Wunsch verzieren.
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