Ein neuer Liebling (Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett, vegan)

Seit diesem Bananenbrot sind wir im Hause BackIna ganz angefixt darauf, dass endlich die Bananen wieder braun sind. Denn die zucker- und fettfreie Leckerei kann man sich ohne schlechtes Gewissen einmal gönnen und es lässt sich super einfrieren. Wenn es also morgens mal hektisch zugeht, tauen wir einfach ein paar Scheiben von dem Bananenbrot auf und fertig ist ein leckeres Frühstück ohne schlechtes Gewissen.

Da lag es nahe ein wenig mit dem Rezept zu spielen und eine Schoko Bananenbrot Variante zu kreieren… Denn Schokolade lieben wir doch alle, oder? Und tatsächlich geht die Anpassung des Bananenbrots auf die Schoko-Variante super einfach! Ein Teil des Mehls wird durch Kakao ersetzt und im Wesentlichen ist das Schoko Bananenbrot damit schon fertig. Damit sich das Rezept leichter vegan umsetzen lässt, habe ich diesmal den Joghurt weggelassen. Stattdessen kommt etwas mehr Banane und für die Säure, die sonst der Joghurt liefert, ein Esslöffel Essig in den Teig. Wenn ihr nun Soja- oder Mandelmilch nehmt, habt ihr ein hervorragendes veganes Schoko Bananenbrot.

Das Schöne an diesem Rezept: Du kannst noch an anderen Stellen nach deinem Geschmack und dem Inhalt deines Kühlschranks variieren. Statt Ahornsirup geht natürlich auch Agavendicksaft. Statt Dinkelmehl kannst du für ein glutenfreies Schoko Bananenbrot auch glutenfreies Mehl nehmen. Ebenfalls interessant ist es einen Teil des Dinkelmehls durch fein gemahlene Haferflocken oder Nüsse zu ersetzen, dann schmeckt das Bananenbrot ganz leicht nussig und etwas saftiger.

Probiere doch auch du dieses zucker- und fettfreie, optional vegane Schoko Bananenbrot aus – ich liebe es als schnellen Snack oder zum Frühstück 🙂

Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett (optional vegan)

  • 450 g überreife Banane
  • 220 g Dinkelmehl
  • 60 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • je 1 gestrichener TL Natron und Backpulver
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 6 EL Milch
  • 100 ml Ahornsirup oder Honig
  • 2 EL Birkenzucker, 1 Prise Stevia oder etwas mehr Honig
  • c. 50 g Schokolade in Stückchen (optional)
  1. Püriere die Banane, den Essig, das Vanille-Extrakt, die Milch, den Honig und den Birkenzucker mit einer Prise Salz fein. Mische nun das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und dem Natron.
  2. Als nächstes mischt du die feuchten und trockenen Zutaten, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Diesen gibst du in eine Kastenform und streust optional noch Schoko-Stückchen oben auf den Teig.
  3. Backe das Schoko Bananenbrot nun für ca. 35 bis 40 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze, bis an einem Holzstäbchen keine Teigreste mehr kleben.
  4. Lasse das Bananenbrot abkühlen und genieße es pur oder z.B. mit diesem veganen Nutella. Einfach lecker!

Wie das soll gesund sein? (Bananenbrot ohne Zucker und Fett)

Frühling – die einen freuen sich, dass die Fastenzeit bald um ist und sie wieder genießen dürfen. Die anderen – und dazu gehören auch wir – achten gerade im Frühling stärker auf die Ernährung. Nicht unbedingt wegen der Bikinifigur, sondern eher, weil ich die Frühlingsmüdigkeit mit viel Gemüse und Obst besser in den Griff bekomme. Deshalb habe ich mir vorgenommen hier wieder öfter „gesundes“ Backen zu zeigen. Nachdem wir neulich schon Nutella etwas gesünder gemacht haben, gab es passend dazu ein leckeres Bananenbrot. Banane und Schokolade – immer eine Winning Combination, oder was meint ihr?

„Normales“ Bananenbrot enthält oft viel Butter und Zucker. Damit ist es nicht unbedingt so gesund wie man vielleicht meinen könnte. Deshalb habe ich eine Variante gesucht, die ohne Zucker und Fett auskommt. Statt Weizenmehl habe ich Dinkelmehl verwendet, das gibt eine angenehm nussige Note und ist in den Augen vieler ebenfalls gesünder, da es weniger Gluten enthält. Allerdings: So ganz ohne Süßungsmittel geht es dann doch nicht! Die Bananen sind zwar an sich schon süß, aber ein bisschen Honig bzw. Ahornsirup gibt dem ganzen doch eine etwas aromatischere Note. Zudem habe ich noch etwas Birkenzucker hinzugefügt. Dieser lässt sich genauso wie normaler Zucker dosieren, enthält aber deutlich weniger Kohlehydrate. Mit diesen Zutaten darf man sich ruhig mal eine Scheibe Bananenbrot gönnen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!

Na habt ihr auch Lust bekommen? Dann ab in die Küche – denn dieses Brot ist nicht nur gesünder als normales, sondern auch super schnell gemacht. Ihr müsst lediglich die „feuchten“ Zutaten mit den Bananen mixen und dann mit den „trockenen“ Zutaten mischen. In 5 Minuten ist so ein leckeres Bananenbrot im Ofen und ihr könnt euch auf einen leckeren Snack freuen 🙂

Marmoriertes Bananenbrot ohne Zucker und ohne Fett

  • 350 g überreife Banane
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • 120 g Joghurt
  • 60 ml Milch nach Wahl (normale Milch oder Pflanzenmilch)
  • 100 g Honig oder Ahornsirup
  • 2 EL Birkenzucker (oder etwas mehr Honig)
  • ca. 50 g Schokolade in Stücken (optional)
  1. Mische die Banane, die Milch, den Joghurt, den Honig und das Vanilleextrakt in einem Blender oder einer Schüssel. Püriere alles gut durch, bis eine feine Masse entstanden ist.
  2. In einer anderen Schüssel mischt du die trockenen Zutaten bis auf den Kakao. Das heißt, du mischt das Dinkelmehl, den Natron, das Backpulver, das Salz, den Birkenzucker und den Zimt. Gib nun die Bananenmasse dazu und rühre kurz durch, bis gerade so ein Teig entsteht.
  3. Von diesem nimmst du ca. 1/3 ab und vermischt ihn mit dem Kakao.
  4. Verteile die beiden Teigsorten beginnend mit dem normalen Bananenbrot Teig abwechselnd in der Form. Verteile oben drauf die Schokostücke. Backe nun das zuckerfreie Bananenbrot im vorgeheizten Ofen bei 175° Ober-Unterhitze für ca. eine halbe Stunde.
  5. Lasse das Bananenbrot leicht abkühlen und genieße es zum Frühstück oder als Snack. Lecker!

Das Rezept habe ich von Chocolate Covered Katie abgewandelt.

Very british – or not? (Schokoladen Scones)

Wer kennt Scones nicht? Da wird sich heute wohl kaum einer melden, denn das britische Gebäck ist heute in aller Munde und wird in allerlei Varianten serviert. So gibt es von mir heute unter anderem ein Rezept für super schokoladige Scones, die ohne Sahne und nur mit wenig Butter gemacht werden und damit zumindest als einigermaßen „gesund“ gelten dürfen, da auch kaum Zucker und kein Weizenmehl enthalten sind.

Das erste Mal bin ich mit Scones im Englisch-Unterricht der 7. Klasse in Berührung gekommen. Damals hat unser Lehrer ein englisches Frühstück organisiert und alle Schüler gebeten etwas mitzubringen. Da die kleine BackIna schon immer sehr ambitioniert war, habe ich mich damals belesen, was als typisch englisch gelten kann und mir in den Kopf gesetzt unbedingt frische Scones zu machen.

Nach längerer Suche nach dem Rezept (so gut war das Internet damals noch nicht mit Rezepten ausgestattet ;)) und Umrechnen der englischen Maßeinheiten, bin ich an dem besagten Tag des Englischen Frühstücks tatsächlich um 5:30 Uhr aufgestanden, um morgens um 8 mit fast noch warmen Scones in die Schule zu kommen… Als mich dann der Lehrer gefragt hat: „May I have another scone, Miss?“ bin ich quasi genauso dahin geschmolzen wie ein Stückchen Butter auf einem Scone frisch aus dem Ofen 😉

Heute gibt es allerdings nicht die klassischen englischen Scones, sondern Schoko Scones, die hervorragend zu meiner Schwarzwälder Kirsch-Marmelade passen: Mit etwas Frischkäse (oder wer sie hier bekommt: Clotted Cream) und einem Löffel dieser Marmelade schmecken die Schoko Scones einfach himmlisch! Und gerade weil sie nicht so süß sind wie von manch anderen Rezepten für Schoko Scones gewohnt, ist die Balance aus süßer Marmelade, frischer Clotted Cream und schokoladigen Scones genau richtig zum Frühstück. Auch zum Five o’clock tea sind die eine Sünde wert – probiert es aus 🙂

Und wenn euere Gäste euch dann fragen: „May I have another scone?“ dann wisst ihr: Ihr habt alles richtig gemacht mit diesem Rezept 😉

Das Rezept für die Schoko Scones habe ich auf Basis des Rezepts von Amy’s Healthy Baking entwickelt:

Schoko Scones auf die „leichte“ Art

120 g Dinkelmehl
60 g Kakao
1,5 TL Backpulver
0.5 TL Salz
1 Pck Vanille-Zucker mit Bourbon-Vanille
25 g Butter in feinen Würfeln
2 EL Honig
120 g Joghurt
3 + 2 EL Milch
3 EL Schokostreusel

  1. Die trockenen Zutaten, also Mehl, Kakao, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel gut mischen. Die Butter dazugeben und zu feinen Streuseln kneten.
  2. Die feuchten Zutaten, also Honig, Joghurt und Milch dazugeben und alles kurz zu einem glatten Teig verkneten. Die Schokostreusel unterheben.
  3. Auf ein Backblech geben und einen flachen Kreis formen. Mit einem scharfen Messer in 8 Dreiecke teilen. Im vorgeheizten Ofen (180° C Ober-Unterhitze) ca 12 – 15 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen.
  4. Mit Clotted Cream oder Frischkäse sowie Marmelade servieren und die englische Lebensart genießen.

It’s getting hot in here…. (Melonen Sorbet aus der Melone)

Mögt ihr alle Arten von Obst und Gemüse? Also ich schon (zumindest fast)! Schon als Kind gab es außer Zucchini, Sauerkraut und Blumenkohl keine einzige Frucht, die ich nicht mochte… Deshalb experimentiere ich in der Küche gerne mit Obst und Gemüse. Eine leckere, leichte und sommerliche Alternative zu einem klassischen Dessert möchte ich euch heute zeigen: Das Melonen Sorbet ist in wenigen Minuten gemacht und schmeckt super lecker.

Statt in einem „normalen“ Eisbecher habe ich dieses Melonen Sorbet einfach in der leeren Schale der Melone angerichtet und serviert. Zum einen hat das den Vorteil, dass ihr keinerlei Abfall habt, zum anderen bleibt das Sorbet in der gefrorenen Schale länger kühl als in einer Glasschale, so zumindest mein Eindruck.

Wenn ihr die richtige Melone erwischt, könnt ihr dieses Sommer Dessert sogar zuckerfrei zubereiten. Ich bevorzuge allerdings – nicht überraschend, nachdem ihr meine Vorliebe für Honig kennt – etwas Honig dazu. Eine Honig-Melone verlangt ja quasi schon nach dieser Zutat 😉

In den Fotos habe ich das schnelle Melonen Sorbet tatsächlich mit einer Honig-Melone gemacht, allerdings könnt ihr alle anderen Melonen-Sorten ebenfalls nehmen – ihr müsst lediglich das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und einfrieren. Noch kurz pürieren, optional etwas süßen, in die leere Schale füllen und gut durchfrieren lassen – fertig.

Mit dem Melonen Sorbet könnt ihr pastellige Farbwelten zeichen: Wassermelone ergibt einen zartrosa Ton, Ananas-Melone macht das Sorbet hellgelb, Cantaloupe wird hell-orange, die Honigmelone ganz leicht hellgrün… Ein wunderschönes Farbspiel!

Hier kommt also das pastellige, optional zuckerfreie, in 5 Minuten gemachte Sommer-Dessert, mit dem ihr richtig Eindruck macht: macht schon mal die Kültruhe frei für dieses Melonen Sorbet!

Melonen Sorbet in der Melonen Schale

1 Melone nach Wahl inkl. Schale
optional 3 – 4 EL Zucker, Honig oder etwas Stevia
frische Früchte, Honig oder Kokosraspel zum Dekorieren

1. Halbiert die Melone und kratzt das Fruchtfleisch heraus. Schneidet dieses in kleine Stücke und lasst diese im Gefrierfach 1 – 2 Stunden gefrieren. Die Schale hebt ihr im Kühlschrank auf.
2. Gebt die Stücke in den Mixer und püriert sie, bis ein cremiges Sorbet entstanden ist. Süßt die Masse nach Wunsch.
3. Verteilt das Sorbet in der Melonenschale und lasst diese noch einmal ca ½ Stunde gefrieren.
4. Verziert das Melonen-Sorbet in der Melonen-Schale nach Wunsch mit anderen Früchten, Honig oder Kokosraspeln, bevor ihr es genussvoll auslöffelt.
5. So lecker kann Obst sein!

Burger Special: Knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen

Nach dem Burger Bun und einer besonderen Burger Sauce gehört natürlich noch eine Beilage zum „Cheeseburger a la Backina“: In diesem Fall sind das lila Süßkartoffel Pommes, das Rezept geht aber auch mit gewöhnlichen orangenen Süßkartoffeln. Das lila habe ich nur aufgrund der besonderen Farbe gewählt, sie lassen sich aber genauso verarbeiten wie orangene oder weiße Süßkartoffeln.

„Normale“ Pommes sind nicht so mein Ding, um ehrlich zu sein. Schon von klein auf mochte ich die nicht wirklich, ohne sagen zu können, warum. Kartoffeln in allen anderen Formen, besonders als Pellkartoffel, liebe ich dagegen. Geschmäcker sind halt verschieden… Meine schlimmste Geburtstags-Vorstellung als Kind war deshalb: Ein anderes Kind würde Geburtstag im McDonalds feiern (was damals durchaus angesagt war) und ich müsste etwas von diesem FastFood runterwürgen! Des einen Freud, des anderen Leid, sagt man dazu wohl 😉

Aber ich habe inzwischen eine super Alternative zu normalen Pommes gefunden – nämlich Süßkartoffel-Pommes! Nachdem ich die einmal im Enchilada probiert hatte, war mir klar: Die will ich zu Hause auch machen können und zwar in der fettarmen Variante aus dem Backofen statt aus der Fritteuse. Die Kombination aus Crunchy Kruste, süßlichem weichen Kern und würzigem Aroma finde ich total klasse. Und Süßkartoffeln bieten natürlich einen besonderen Akzent fürs Auge mit ihrer kräftigen Farbe.

Mein Vorhaben knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen zu bekommen stellte sich allerdings zunächst etwas schwierig da – denn so knusprig wie in der Fritteuse werden die wohl niemals werden! Drei Dinge helfen beim Knusprig werden – diese Tricks will ich euch heute verraten:

  1. Die Süßkartoffeln gut wässern, abtropfen lassen und dünn mit Speisestärke bestäuben, bevor sie in den Ofen gehen. Dadurch sind die Kartoffeln innen sehr „feucht“ und außen trocken, sodass sich leichter eine knusprige Schicht bildet.
  2. Einige amerikanische Kolleginnen nehmen Eiweiß zum bestreichen der Pommes: Dieses bäckt sich wie eine Kruste fest und macht die Süßkartoffel Pommes deutlich knuspriger. Zusammen mit dem Stärke-Trick hilft das schon sehr gut.
  3. Alle Fett-Sparer bitte einmal weghören: Wenn man die Pommes ganz zum Schluss noch kurz in einer gusseisernen Pfanne mit wenig Fett anbrät und anschließend auf einem Küchenkrepp abtropfen lässt, werden sie super knusprig! Zwar ein bisschen mehr Fett, ich weiß, aber man isst ja auch keine Tonnen von den Süßkartoffel Pommes 😉

So und jetzt aber guten Hunger mit dem Cheeseburger a la Backina 🙂

Knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen (4 Personen)

1 große (lila oder normale) Süßkartoffel (ca. 800 g)
2 EL Stärke
2 EL Paprikapulver (smoked)
1 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer
1 Eiweiß
2 EL Öl (optional)

  1. Die Süßkartoffel schälen und in pommes-große Stifte schneiden. Diese in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und ca. 1 Stunde wässern.
  2. Die Süßkartoffel-Sticks herausnehmen und mit einem Küchentuch gut trocken tupfen. Nun die Stärke mit Paprika, etwas Pfeffer und Chili mischen und in einen großen Gefrierbeutel geben. Die Süsskartoffeln ebenfalls in den Beutel geben und so lange kneten, bis sich die Würzmischung gleichmäßig auf den Pommes verteilt hat.
  3. Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und die Pommes darin wälzen. Es sollte eine ganz dünne Schicht auf jeder Pommes sein.
  4. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen und die Pommes darin ca. 8 – 10 Minuten backen. Dann die Pommes umdrehen und von der anderen Seite noch einmal 8 – 10 Minuten backen. Bei Bedarf noch einmal wenden und ein paar Minuten weiter backen.
  5. Wenn ihr den ultimativen Crunch, aber auch ein bisschen mehr Fett haben wollt, erhitzt nun das Öl in einer gusseisernen Pfanne (eine normale Pfanne geht auch) und bratet die Süsskartoffelpommes ganz kurz rundherum darin an.
  6. Nun etwas abkühlen lassen und erst dann salzen (nicht vorher!!!)
  7. Fertig sind die knusprigsten Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen aller Zeiten.

Wochenendrituale (Bananen-Pancakes)

Am Wochenende liebe ich ein ausgiebiges Frühstück. Frische Brötchen, Rührei, verschiedene Marmeladen und manchmal auch etwas ganz besonderes als Leckerli. Wie zum Beispiel diese Bananen-Pancakes, die ich heute Vormittag gebacken habe.

Frühstück, das ist für mich ein ganz besonderer Luxus.Warum, wollt ihr wissen? Ich bin keineswegs jemand, der unter der Woche ohne Frühstück aus dem Haus geht (davon hab ich euch ja schon letzte Woche erzählt). Dennoch, man sagt ja, dass viele Essgewohnheiten aus der Kindheit resultieren – ein ausgiebiges Frühstück gab es bei der jungen Backina tatsächlich selten.

Als kleines Mädchen habe ich viel Zeit bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof verbracht. Da gab es morgens immer einen Kaffee (für mich mit ganz, ganz viel Milch – meine Oma hat also den Milchkaffee schon lange erfunden, bevor er in Deutschland modern wurde 😉 ) und ein Stück Brot mit Marmelade. Das war’s, für mehr ist nicht Zeit, wenn die Arbeit ruft. „Aber Pfannkuchen isst man doch eher zu Mittag“, würden meine Großeltern wohl zu Bananen-Pancakes einwenden. Welch herrliche Dekadenz, diese Pancakes!

Bei meinen Eltern zu Hause war Frühstück unter der Woche eher eine „Zweckmahlzeit“. Nur am Samstag – da wurden frische Brötchen von unserem Lieblingsbäcker geholt und in aller Ruhe gemeinsam gefrühstückt, bevor es an die Samstagseinkäufe geht. Dieses Ritual habe ich bis heute beibehalten und deshalb ist Frühstück am Wochenende etwas ganz besonderes für mich. Heute gibt es bei mir am Samstag und Sonntag lieber ein ausgiebiges Frühstück als ein aufwendiges Mittagessen. Und seit ich die Bananen-Pancakes entdeckt habe, gehören die zu einem gemütlichen Brunch am Sonntagmorgen dazu.

Das Besondere an den Bananen-Pancakes sind die Zutaten: Im Gegensatz zu „normalen“ Pancakes kommt im Teig keine Butter vor und auch kaum Mehl. Mit Chia-Samen kann man daraus eine fast „gesunde“ Version machen. Wie ich auf das Rezept gekommen bin? Ganz einfach: Darin lassen sich wunderbar überreife Bananen verstecken, die unter der Woche nicht gegessen wurden und die keiner mehr essen mag 😉

Und in unserer neuen Sitzecke mit der extra flauschigen Decke und dem Blick über die Dächer meiner Heimatstadt schmecken die Bananen-Pancakes nochmal so gut, wie ihr auf den Bilder sehen könnt. Für mich ist das Wochenende eine Hommage an Genuss, freier Zeit, Entspannung und Ruhe. In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag 🙂

Bananen-Pancakes (ca. 16 kleine Pancakes)

1 sehr reife Banane
2 Eier
1 EL Quark
1 TL Vanille-Puddingpulver
1/2 TL Backpulver
1 EL Mehl nach Wahl (Weizenmehl, gemahlene Haferflocken) oder Chia-Samen
1 – 2 EL Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken

  1. Die Banane mit der Gabel zerdrücken und die Eier zugeben. Beides sehr cremig rühren (ca. 2 – 3 Minuten). Dann die restlichen Zutaten unterrühren, bis ein etwas dickflüssiger Teig entstanden ist. Solltet ihr Chia-Samen statt Mehl verwenden, lasst den Teig einfach 10 – 15 Minuten quellen.
  2. Das Öl erhitzen und jeweils ca 1 EL Teig in die Pfanne geben. Die Pfannkuchen nach ca. 1 Minute umdrehen, denn sie verbrennen sehr schnell.
  3. Mit Honig, Ahornsirup, Nüssen, Joghurt, Nutella, Erdnussbutter, Obst… Wonach euch der Sinn eben steht 😉 Anrichten.
  4. Schönen Sonntag!

Innere Uhr (Vegane Energiekugeln)

Ich habe ein kleines Problem: Während viele meiner Freunde noch bis Mitternacht produktiv arbeiten, bin ich normalerweise zwischen 22 und 23 Uhr schon todmüde. Deswegen macht es mich auch oft richtig fertig, wenn ich zu lange feiern war. Dafür kann ich morgens um 6 ohne Probleme am Schreibtisch sitzen und arbeiten. Hat also alles seine Vor- und Nachteile!

Weil mich diese (Achtung, Fachwort!) chronobiologischen Unterschiede interessiert haben, habe ich in letzter Zeit viel zur „inneren Uhr“ gelesen und wie man diese am besten einstellt. Dabei kam eben raus, dass ich ein starker Lerchen-Typ bin, also ein echter Frühaufsteher. Die Langschläfer sind sogenannte Eulen-Typen.

Um die innere Uhr im Gleichgewicht zu halten, ist es ebenfalls wichtig, regelmäßig zu essen. Nun ist das nicht immer zur gleichen Zeit möglich (Stichworte: Meetings, Vorlesungen…) und manchmal packt mich einfach das „Hüngerchen“ am Schreibtisch. Da möchte ich gerne etwas Gesundes und gleichzeitig Energiereiches snacken.
Genau für den Zweck habe ich die veganen Energiekugeln entwickelt, die ich euch heute vorstellen will.

Wenn Snacks gesund sein können – dann gehören diese auf jeden Fall dazu: Nur natürliche Zutaten, kein künstlicher Zucker und eine ordentliche Portion Proteine. Die sorgen jetzt bei meinem kleinen „Mittagstief“ für zusätzliche Energie und halten meine innere Uhr im Gleichgewicht!

Probiert die zwei leckeren Varianten Schoko-Banane und Pflaume-Zimt aus oder entwerft einfach selbst euere veganen Energiekugeln!

 

Vegane Energiekugeln auf zweierlei Art

für die Schoko-Banane-Kugeln:

2 Bananen, zerdrückt
2 EL Proteinpulver, z.B. Sojaprotein
2 EL Erdnussbutter
2 EL Kakao
50 g Rosinen
50 g Berberitzen
50 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (halb zart, halb kernig)

für die Pflaume-Zimt-Kugeln:

250 g Pflaumen, zu Mus gekocht
2 EL Proteinpulver, z.B. Sojaprotein
2 EL Mandelbutter
1 EL Zimt
50 g Rosinen
50 g Berberitzen
50 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (halb zart, halb kernig)

1. Jeweils die „feuchten“ Zutaten (also frische Früchte/Mus und Nussbutter) in einem Topf erhitzen, bis es fast kocht. Dann die „trockenen“ Zutaten zugeben und zu einer homogenen Masse mischen. Falls die Masse zu fest ist, noch etwas Nussbutter oder Früchte zugeben. Umgekehrt etwas mehr Haferflocken nehmen, falls die Masse zu weich ist.

2. Etwa walnussgroße Kugeln aus der Masse formen und diese auf ein Backblech setzen. Die Kugeln im Ofen bei ca. 100 °C (Heißluft) etwa 30 Minuten trocknen lassen. Auskühlen lassen und noch etwas an der Luft abtrocknen lassen.

3. Genießen, wenn das kleine Hüngerchen kommt!

 

Flexitarier (Vegane Schoko-Cupcakes)

„Um Erfolg zu haben, musst du flexibel sein. Damit meine ich Wohnort, Job, Freunde – wenn du dir alle Optionen offen hältst, ist die Chance größer, dass eine zum Erfolg führt.“
So oder so ähnlich hat das ein Bekannter neulich formuliert.
Moment: Erfolg bedeutet also, keine klare Entscheidung zu treffen, sondern sich nicht festzulegen?
Typisch Generation Y, mag da macher sagen – doch da finde ich mich nicht wieder.

Naja, fast nicht – denn in Sachen Ernährung mag mich tatsächlich nicht festlegen lassen: Meistens lebe ich vegetarisch, ab und zu Fleisch darf auch mal sein, manchmal lebe ich eine Woche basisch – und in letzter Zeit immer öfter auch vegan.

 

Dafür gibt es ein schönes Wort: Flexitarier. Für alle, die wie ich in Sachen Ernährung flexibel bleiben und das wunderbar finden.

Nun, vegane Küche ist kein Hexenwerk – woran ich mich bisher nicht getraut habe, war veganes Backen, denn man fragt sich ganz automatisch: Backen ohne Butter, Eier und andere tierische Zutaten – geht das?

Ich habe gelesen, dass veganes Gebäck nicht zu lange gerührt werden soll, da das im Mehl enthaltene Gluten schnell verklebt und das Gebäck damit klitschig wird.
Neulich habe ich zufällig in einer Back-Zeitschrift ein Rezept für Schoko-Cupcakes entdeckt – da wird der Teig 2 Minuten aufgeschlagen.
Ja was denn nun?! Aufschlagen oder nur kurz unterrühren?

Zeit sich an veganem Gebäck zu versuchen – gleiches Rezept, nur unterschiedliche Rührzeit.
Einmal werden die Muffins nur kurz verrührt, einmal wie im Rezept angegeben 2 Minuten aufgeschlagen.
Und was soll ich sagen? Es geht beides!

Nach dem Backen sieht man aber einen deutlichen Unterschied:
1) Aufgeschlagene Muffins (rechts): hoch aufgegangen, glänzende und eher harte Kruste, luftig-lockere Krume
2) Kurz gerührte Muffins (links): eher niedrig, aufgerissene und eher weiche Kruste, saftige Krume

Welche Variante man bevorzugt, ist wohl Geschmacksache. Ich kann beide absolut empfehlen!
Für alle Mitglieder der Generation Y: Das „Erfolgsrezept“ ist hier tatsächlich sich nicht zu entscheiden, sondern einfach beide Varianten auszuprobieren 😉

Bleibt flexibel, probiert auch mal vegan und habt eine schöne Woche!

Vegane Schoko-Cupcakes

Zutaten (für 12 Stück):

Teig: 
300 g Weizenmehl
1 Pck Backpulver
150 gr Rohrzucker
2 EL Kakao
125 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume)
250 ml Pflanzenmilch (ich habe umgezuckerte Soja-Milch verwendet)
2 EL Instant-Espressopulver
Topping: 

100 gr. dunkle Kuvertüre
300 gr. Seidentofu
2 EL Puderzucker
2 Pck. Sahnesteif

Deko nach Lust und Laune

1. Backofen auf 180 °C (Ober-Unterhitze, bei Umluft ca. 160°C) vorheizen. Papierförmchen in eine Muffinform legen.

2. Mehl mit Backpulver, Zucker, Kakao und Espresso in einer Schüssel vermengen. Öl und Pflanzenmilch abmessen und zur Mehlmischung geben.
Nun entweder nur kurz verrühren oder 2 Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen. Den Teig auf die Papierbackförmchen verteilen und ca. 30 Minuten backen. Muffins erkalten lassen.

3. Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen. Seidentofu, Puderzucker und Sahnesteif mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren. Die Kuvertüre langsam auf niedriger Stufe einrühren.

4. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und mit der Sterntülle aufgerissener. Nach Wunsch verzieren und bis zum Servieren kühl stellen.

 

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