Suppenkasper (Suppe im Brot serviert und überbacken)

Mögt ihr Suppe auch so gerne wie ich? Gerade jetzt im Herbst mag ich Suppe besonders gerne – und natürlich besonders gerne mit meinem liebsten Herbst-Gemüse, dem Kürbis. Nicht schon wieder ein Rezept für Kürbissuppe, mag so manch einer von euch denken: Denn es gibt wirklich schon viele Varianten am Markt und von denen habe ich auch schon einige ausprobiert: Apfel-Kürbissuppe, Kürbissuppe mit Orange, Kürbis-Eintopf, Kürbis-Kartoffelsuppe, Chili con Kürbis…. Deshalb gibt es bei mir heute auch keine „normale“ Kürbissuppe, sondern eine Suppe im Brot serviert! Die ist schön deftig für alle, die im momentan eisigen Wetter ebenso frieren wie ich!

Natürlich muss es nicht zwingend eine Suppe im Brot sein, denn mein Rezept für Kürbissuppe schmeckt auch pur hervorragend: Durch Zimt und Glühwein kommt schon eine winterliche Note in die Suppe, die mir gerade im November sehr gelegen kommt. Zu einem Glühwein sage ich bei diesem Wetter nicht nein 😉 Ohne die Zubereitung im Brot und die überbackene Zubereitung hatten wir die Suppe durchaus auch schon als Auftakt für ein Weihnachtsmenü… Dann schmecken z.B. ein paar Flusskrebse hervorragend dazu. Ihr seht – ein wandelbares Rezept!

Auf die Suppe im Brot kamen wir neulich, nachdem Herr Backina sich eigentlich eine Zwiebelsuppe im Brot gewünscht hat… Die gehört aber einerseits nicht unbedingt zu meinen Stärken und andererseits vertrage ich Zwiebeln in großen Mengen nicht gut. Deshalb habe ich mich gefragt: Ob sich wohl auch eine Kürbissuppe überbacken lässt? Die Antwort lautet: Absolut!

Kleiner Tipp noch von mir: Auch wenn ihr spezielles Brot für das Servieren von Suppen kauft – bitte macht die Suppe etwas flüssiger als ihr es gewohnt seid! Denn sonst bekommt ihr statt Suppe im Brot – Püree im Brot 😉

Einen guten Appetit und bleibt warm in diesen kalten Tagen!

Kürbissuppe im Brot serviert (4 Personen)

Für die Kürbissuppe:

  • 1 kg Kürbis (ich verwende Butternut)
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 Tasse weißen Glühwein (ersatzweise Weißwein)
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Karotten (mittelgroß)
  • 3 Kartoffeln (mittelgroß)
  • 1 Zimtstange, 1 Sternanis, etwas Muskat
  • ca. 4 EL Creme Fraiche

So wird die Suppe im Brot serviert:

  • 4 kleine Brote (am besten Roggenbrote, beim Bäcker bestellen) a maximal 500 g
  • ca. 150 g geriebener Käse nach Wahl (optional)
  1. Den Kürbis sowie das restliche Gemüse in Würfel schneiden. In einem großen Topf das Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebeln glasig andünsten. Nun den Kürbis und das restliche Gemüse sowie die Zimtstange und die Sternanis zugeben und weiter braten, bis alles leicht angebräunt ist.
  2. Mit dem weißen Glühwein und der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 – 20 Minuten kochen, bis das gesamte Gemüse weich ist. Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Währenddessen könnt ihr schon einmal die Brote vorbereiten: Einen Deckel abschneiden und zur Seite legen. Das weiche Innere sehr gründlich aus den Broten entfernen. Dieses in Stücke reißen und zur Seite legen. Die ausgehölten Brote und die Krume dürfen nun schon einmal ca. 5 Minuten in den Ofen, bis sie innen leicht hart werden (nicht braun!)
  3. Nun die Suppe fein pürieren und mit Salz, Muskat und Pfeffer nach Wunsch abschmecken. Die Suppe sollte an diesem Punkt sehr flüssig sein, da sie in der „Tasse aus Brot“ noch eindickt! Deshalb lieber noch etwas Brühe oder Wein zugeben, wenn diese zu fest erscheint. Mit der Creme Fraiche zuletzt abschmecken.
  4. Nun geht es ans Füllen der Suppe ins Brot: Jeweils einige Löffel der Suppe ins Brot geben und darauf einen Teil der Krume in Stückchen geben. Mit etwas Käse nach Wahl bestreuen (optional) und so lange im heißen Ofen überbacken, bis der Käse geschmolzen ist und oben eine knusprige Kruste entstanden ist.
  5. Viola: Fertig ist die deftige Herbstmahlzeit – Suppe im Brot serviert!

Herzhafter Herbst (Grilled Cheese Sandwich mit Traubenmarmelade)

Nach den vielen süßen Leckereien zu Halloween habe ich wieder einmal Lust auf etwas Herzhaftes! Bei uns in Franken geht dazu eine deftige Brotzeit immer – allerdings ist diese für mich eher Biergarten-tauglich… Deshalb habe ich das klassische Käsebrot etwas „herbstlicher“ gestaltet: Es gibt ein Crossover aus fränkischer Brotzeit und amerikanischem Comfort Food, nämlich Grilled Cheese Sandwich!

Allerdings servieren wir das Grilled Cheese Sandwich nicht ganz in der „gewöhnlichen“ Form. Neben Käse wandern nämlich noch zwei weitere Zutaten zwischen die Brotscheiben: Zum einen ist das saftige Putenbrust, sozusagen die amerikanische Referenz an das Grilled Cheese Sandwich. Denn Thanksgiving steht vor der Tür – und welches Geflügel wäre typischer für diesen Feiertag? Die andere Zutat ist dagegen typisch fränkisch.

Und zwar komplettiert süß-säuerliche Traubenmarmelade mit Glühweingewürz das Sandwich. Warum Traubenmarmelade? Nun, das passt gut zur Wein-Region Franken. Wie gut, dass wir kiloweise selbstgezüchtete Trauben von Herrn Backinas Eltern bekommen hatten – diese habe ich zu der würzigen Marmelade verarbeitet, die gerade zu Käse ein wunderbares Aroma gibt.

Falls ihr keine Traubenmarmelade kochen möchtet, könnt ihr diese zum Beispiel durch Cranberry-Chutney oder Preiselbeeren ersetzen. Wichtig ist nur, dass die Komponente süß-säuerlich ist und so den lieblichen Käse gut kontrastiert. Hier kommt also die fränkische Version des amerikanischen Klassikers: Grilled Cheese mit Traubenmarmelade.

Grilled Cheese Sandwich mit Traubenmarmelade und Pute (4 Stück)

Für die Traubenmarmelade (ca. 4 Gläser): 

  • 1 l Traubensaft (ca. 1,5 kg entsaftete Trauben)
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • 1 Zimtstange, 1 Sternanis und 2 Nelken
  • 1 Teebeutel Glühwein-Gewürz

Für die Grilled Cheese Sandwiches:

  • 8 Scheiben Roggenbrot
  • 8 Scheiben französischer Landkäse (oder ein anderer aromatischer Käse nach Wahl)
  • 4 EL Traubenmarmelade
  • 200 g Putenbrustfilet
  • 2 EL Butter
  1. Für die Traubenmarmelade alle Zutaten mischen, aufkochen und nach Packungsanleitung 3 Minuten sprudelnd kochen. Die Gewürze herausnehmen und die Gelierprobe machen. Dann die Masse in 4 sauber ausgespülte Gläser abfüllen und abkühlen lassen. Die Gläser halten sich gut verschlossen ca. 6 Monate.
  2. Für die Sandwiches zuerst die Putenbrust in etwas Öl oder Butterschmalz braten, mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen, danach in dünne Scheiben schneiden. Dann vier der Roggenbrot-Scheiben mit je einem Esslöffel der Trauben-Marmelade bestreichen und je 2 Scheiben Käse darauf legen. Zuletzt noch je 1/4 der Pute darauf verteilen und mit einer zweiten Brot-Scheibe abdecken.
  3. Den Backofen auf 175° (Ober-Unterhitze) vorheizen.
  4. Nun die Brotscheiben von außen dünn mit Butter bestreichen. Eine Pfanne ohne Fett (!) erhitzen und die Sandwiches von jeder Seite ca. 1 Minute braten, bis sie goldbraun und knusprig sind.
  5. Die Sandwiches im Ofen noch ca. 5 Minuten weiter backen, bis der Käse geschmolzen ist.
  6. Ein leckeres Sandwich genießen – Comfort Food pur!

 

Scary Kuchen (Halloween Kuchen am Stiel)

Wie verbringt ihr Halloween?

  • Seid ihr begeisterte Grusel-Fanatiker, die mit Freunden eine Party feiern?
  • Zieht ihr oder euere Kinder unter dem Motto „Süßes, sonst gibt’s Saures“ um die Häuser?
  • Oder könnt ihr mit dem ganzen Trubel um Halloween nichts anfangen?

Bei mir ist es eine Mischung: Das „Süßes, sonst gibt’s Saures“-Rufen bekomme ich höchstens mit, wenn die Nachbarskinder bei uns klingeln. Mit richtig „hartem“ Halloween-Horror kann ich nichts mehr anfangen, seit meine Freunde in Teenie-Zeiten eine „Horrorfilm-Nacht“ veranstaltet haben…. Fragt lieber nicht, wie lange ich danach nicht mehr einschlafen konnte 😉 Dafür lieben wir es Partys zu feiern – und da ist Halloween mit den vielen schönen Deko- und Speise-Ideen genau der richtige Anlass, um seine Kreativität auszuleben.

Eine kreative Back-Idee, die ich vor kurzem für mich entdeckt habe, sind kleine Kuchen am Stiel – sozusagen ein Eis am Stiel aus Kuchenteig. Das Trendgebäck heißt in den USA auch „Cakesicles“. Und diese kann man wunderbar gruselig zurechtmachen, sodass sie sowohl kleine „Süßes, sonst gibt’s Saures“-Rufer als auch die Gäste euerer nächsten Halloween-Party glücklich machen 🙂 Zenker Backformen hat mir freundlicherweise eines der Kuchen am Stiel-Bleche zur Verfügung gestellt, das ich für Halloween gleich ausprobiert habe.*

Die Geister am Stiel sind aus einem leckeren Teig mit weißer Schokolade gebacken und als Kontrast dazu mit roter Marmelade gefüllt. So „bluten“ sie beim Anbeißen ganz gruselig… Bei der Verzierung kann man sich schaurig-schön ausleben: Einem Teil der Kuchen am Stiel habe ich passend zu Halloween Kürbis-Gesichter verpasst, den anderen Teil mit orangenen und violetten Streifen verziert. Angerichtet mit ein paar Spinnen und Fruchtgummi-Vampiren ist so innerhalb von kürzester Zeit der perfekte Halloween-Snack fertig!

Und ein Tipp für alle Eltern unter euch: Das Verzieren lässt sich auch wunderbar mit Kindern machen. Habt ein gruseliges Halloween zusammen!

Halloween Kuchen am Stiel (8 Stück)

Für den Teig:

  • 100 g weiße Schokolade
  • 80 g Butter
  • 2 EL Schmand
  • 100 feiner brauner Zucker
  • Mark einer Vanillestange
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g rote Marmelade

Für die Deko: 
200 g Dunkle Kuchenglasur oder Kuvertüre
100 g weiße Schokolade
Lebensmittelfarbe
Fruchtgummi-Fledermäuse oder ähnliches als Deko

  1. Für den Teig die Butter und die weiße Schokolade schmelzen. Die Mischung dann leicht abkühlen lassen und den Schmand darunter rühren.
  2. Den Ofen auf 175°C (Ober-Unterhitze) vorheizen und das Blech für die Kuchen am Stiel gut fetten.
  3. Währenddessen den braunen Zucker und die Eier mit dem Mark der Vanilleschote schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen.
  4. Die Schokoladen-Mischung im Wechsel mit dem Mehl unter die Eier-Masse rühren. Den so entstandenen Teig auf die 8 Kuchen am Stiel Förmchen verteilen. Dabei jeweils die Mulde bis oben hin voll machen – der Teig geht noch auf und dadurch entsteht dann ein vollständiger Kuchen am Stiel.
  5. Die Kuchen am Stiel ca. 20 – 30 Minuten backen, bis sie außen goldbraun sind. Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.
  6. Derweil die Marmelade in einen Spritzbeutel mit langer Tülle füllen. In die Kuchen am Stiel unten ein kleines Loch bohren und die Kuchen am Stiel damit füllen.
  7. Wer keinen solchen Spritzbeutel hat: Einfach die kleinen Kuchen aufschneiden, füllen und wieder zusammenkleben 🙂
  8. Die Stiele in die noch lauwarmen Kuchen stecken und vollständig auskühlen lassen.
  9. Die Kuchenglasur schmelzen und die Kuchen am Stiel damit überziehen. Nun die weiße Schokolade schmelzen und nach Wunsch färben – ich habe orange und violett verwendet.
  10. Gruselig verzieren und an Halloween damit alle erschrecken!

* Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Zenker Backformen entstanden. Der Beitrag spiegelt dennoch meine eigene Meinung wieder und wurde in keiner Weise davon beeinflusst.

Chili con Kürbis zu Halloween

Das Chili con Kürbis ist einfach lecker, sättigend und wärmt toll von innen heraus! Genau richtig für die Halloween-Party in einem Kürbis angerichtet oder einfach so als deftiges Herbst-Essen.

Wer keinen Kürbis mag, kann aus dem Chili con Kürbis auch einfach ein normales Chili con Carne machen 🙂

Chili con Kürbis (4 – 6 Personen)

  • 1 kg Hackfleisch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 kleine Dosen Mais (a 300 ml)
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • ca. 500 g frische Tomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Tomatenmark
  • 400 g Kürbisfruchtfleisch, gewürfelt
  • Chili con Carne Gewürzmischung
  • Smoked Paprika
  • 1 frische Chili
  • getrocknete Chilis nach Geschmack
  • 1 TL Zimt
  • etwas Zucker
  • 250 ml Wasser
  1. Die Zwiebeln hacken und glasig andünsten, das Hackfleisch sowie die Kürbiswürfel zugeben und krümelig braten. Die frischen Tomaten würfeln und gemeinsam mit den Tomaten aus der Dose zugeben. Nach Wunsch noch Tomatenmark dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die weiteren Gewürze hinzugeben und mit dem Wasser ablöschen. Dann Mais und Bohnen hinzufügen und abschmecken.
  3. Das ganze auf niedriger Hitze mindestens 50 Minuten köcheln lassen (kann auch länger köcheln). Zum Schluss erneut abschmecken und in den ausgehölten Kürbis geben. Kurz vor dem Servieren noch etwas Käse darauf streuen.
  4. Gruseliges Chili genießen!

 

Grusel-Finger mit grünem Schleim

Hinter den Grusel-Fingern mit grünem Schleim verbergen sich Grissini mit Guacamole 🙂 Kleiner Tipp: Macht lieber ein bisschen mehr – die Grissini waren nämlich bereits vor dem Hauptgang komplett verzehrt 😉

Grusel Finger / schwarze Grissini

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 5 EL Olivenöl
  • 175 ml Wasser (lauwarm)
  • 125 ml Milch (lauwarm)
  • schwarze Lebensmittelfarbe (ca. 1 TL, abhängig von euerer Farbe)
  1. Das Mehl mit der Trockenhefe vermischen. Die übrigen Zutaten dazugeben und ca. 5 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte danach sein Volumen ca. verdoppelt haben.
  2. Aus dem Teig ca. 30 Rollen formen, die etwa 10 cm lang sein sollten. Diese vorne 4 Mal einschneiden (auf einer Länge von etwa. 3 cm) und die Stückchen leicht auseinander biegen, damit sich die Struktur einer Hand ergibt.
  3. Die Stangen auf ein Backblech setzen und noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen. Mit Wasser einstreichen und noch etwas Salz darüber streuen.
  4. Im heißen Backofen (200° Ober-Unterhitze) ca. 15 – 20 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Das Rezept habe ich von Dr. Oetker adaptiert.

Grüner Schleim / Guacamole

  • 2 reife Avocados
  • Saft einer Zitrone
  • 1 kleine Chili
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, Salz, eventuell Guacamole-Würzer

Die Avovados zerdrücken und mit dem Zitronensaft vermischen. Die Chili und den Knoblauch sehr fein schneiden und darunter mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag ggf. noch nachwürzen.

 

Eingeladen: Halloween Party

Herr BackIna und ich lieben es Gäste zu uns nach Hause einzuladen: Angefangen bei der Planung von Menü und Deko, über das gemeinsame Einkaufen und die Vorbereitung bis hin zur eigentlichen Party. Besonders gerne stellen wir die Abende unter ein bestimmtes Motto, zum Beispiel „Italienischer Abend“ oder „Griechischer Abend„. In der Rubrik „Eingeladen“ möchte ich deshalb von unseren Motto-Partys berichten. Den Anfang macht unsere Halloween Party.

Ihr fragt euch jetzt sicher, warum wir jetzt schon eine Party feiern, wenn Halloween erst am 31. Oktober ist? Das hat eine einfache Erklärung: Freunde von uns sind kürzlich auf Weltreise gegangen (hier berichten sie von ihren Abenteuern) und sie sollten noch mitfeiern können… Also wurde die Halloween Party kurzerhand vorverlegt 😉 Umso besser für euch, denn so könnt ihr noch die Ideen für unsere Halloween Party für euere eigene Party-Planung nutzen!

Halloween Party: Die Deko

So langsam kommt eine Vielzahl von Halloween Deko in die Läden – aber als ich vor 2 Wochen danach gesucht habe, war noch fast nichts da. Deshalb hieß es: Improvisieren, damit dennoch eine schaurige Stimmung aufkommt. Schwarze Kerzen, eine schummrige Beleuchtung, ein paar Plastik-Spinnen und ein künstliches Spinnennetz waren alles, was wir an Deko brauchten. Es wirkt gleich gruselig, das verspreche ich euch. Noch besser wäre es, wenn ihr eine schwarze Katze zu Hause habt, aber mit der sind wir leider nicht gesegnet 😉

Halloween Party: Die Musik

Was wäre eine Party ohne die passende Musik? Zum Glück gibt es eine vielzahl von gruseliger Musik auf YouTube, zum Beispiel diese und diese Playlist. Allerdings lief die Musik eher leise im Hintergrund – zum Tanzen ist unser Wohnzimmer einfach zu klein 😉 Da wir uns aber alle viel zu erzählen hatten, war das Programm der Halloween Party eher zweitrangig.

Halloween Party: Das Essen

Kommen wir zum wohl wichtigsten Teil unserer Halloween-Party: Das Essen! Ich liebe es Speisen liebevoll zu dekorieren und aus ganz „normalen“ Zutaten schaurig-schöne Menüs herzurichten. So stand bei uns folgendes auf dem Party-Buffet:

Wer keinen Kürbis mag, kann das Hauptgericht auch leicht ohne Kürbis zubereiten. Worauf ihr jedoch nicht verzichten solltet, ist das Anrichten des Chilis im Kürbis: Das wirkt gleich sehr „Halloween-mäßig“ und das schöne ist, dass ihr den Kürbis hinterher noch verwenden könnt. Entweder spült ihr ihn gut aus und schnitzt ein Halloween-Gesicht rein oder ihr verwendet das Fruchtfleisch für ein weiteres leckeres Kürbis-Gericht. Also ich kann von Kürbis nicht genug bekommen 😉

Mit diesen Anregungen wünsche ich euch schon einmal eine gruselige Halloween Party bei euch zu Hause! Was für Pläne habt ihr dieses Jahr an Halloween?

Best Breakfast Ever?! (Herbstliche Apfel Pancakes)

Das heutige Rezept ist eines, das die Geister im Hause Backina scheidet 😉 Denn während Herr Backina die klassischen Pfannkuchen zum Frühstück bevorzugt, mag ich flauschig-saftige Pancakes auf amerikanische Art…. Natürlich gibt es nicht jedes Wochenende bei uns Pfannkuchen / Pancakes, aber manchmal muss man sich auch was gönnen. Und zur Apfelwoche habe ich mich mal wieder durchgesetzt, da noch so viele Äpfel im Haus waren….

Meine Idee war es, Apfelkuchen in Form eines Frühstücks zu machen! Das heißt: Super saftige und gleichzeitig lockere Apfel Pancakes mit einer leckeren Zimt-Note. Also quasi den Herbst in die Form eines Pancakes zu bringen 😉 Am liebsten mag ich „healthy“ Pancakes wie zum Beispiel diese hier, da sie nicht so „mächtig“ sind wie normale amerikanische Pancakes. Da dachte ich mir, dass das Prinzip auch bei Äpfeln möglich sein müsste – Apfelmus kann schließlich Eier ersetzen, zumindest beim veganen Backen….

Insofern sind diese Apfel Pancakes als Improvisation am frühen Morgen entstanden und ich muss sagen: Sie haben mich positiv überrascht – nein, nicht nur überrascht. Ich war total begeistert – und würde mich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, dass das meine bisher besten Pancakes sind! Für mich das „Best Pancake Breakfast Ever“ – für Herrn Backina nur das „Zweitbeste Pancake Frühstück“… Über normale Pfannkuchen mit herzhaftem Belag geht für ihn halt doch nichts.

Wie haltet ihr das – mögt ihr lieber Pancakes oder lieber Pfannkuchen? Lieber herzhaft oder lieber süß?

Für alle Pancake-Lover kommt hier also das ultimative Herbst-Pancake-Rezept 🙂

Apfel Pancakes (ca. 6 – 8 Pancakes)

  • 200 g Dinkelmehl (oder normales Weizenmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 120 ml Milch
  • 120 g Apfelmus
  • 1 Ei
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 geraspelter Apfel

Butter zum ausbacken
Apfelmus, Apfel, Cranberries, Zimt, Marmelade -> womit du deine Apfel Pancakes eben essen möchtest 🙂

  1. Die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Zimt und Backpulver) mischen und die Milch mit dem Apfelmus vermischen. Das Ei mit dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die trockenen Zutaten im Wechsel mit Milch und Apfelmus unterrühren. Es dürfen ruhig noch kleine Mehlklumpen im Teig sein, denn die werden sich später auflösen. Zum Schluss die Apfelstückchen unterheben.
  2. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und ca. esslöffel-große Häufchen in die Pfanne setzen. Die Pancakes ca. 1 -2 Minuten pro Seite hellbraun ausbacken.
  3. Die Pancakes mit Apfelmus oder Marmelade zu kleinen Türmchen aufschichten und mit Zimt bestäuben. Nach Wunsch dekorieren.
  4. Na, sind die besser als normale Pancakes?! Sag mir gerne wie dir die herbstlichen Apfel Pancakes geschmeckt haben 🙂

Ich grille, also bin ich (Apple Crumble vom Grill)

Habt ihr auch so einen grill-verrückten Mann zu Hause oder seid ihr selbst vom „Grill-Fieber“ befallen? Zumindest in meinem Freundeskreis zieht die Grill-Verrücktheit weite Kreise… Nicht umsonst habe ich dieses Jahr schon eine Grill-Torte gebacken 😉 Mittlerweile haben die Männer schon eine eigene Grill-Whatsapp-Gruppe und würden am liebsten einen eigenen YouTube-Channel gründen… Tja, was soll ich sagen: Jeder Mann (und jede Frau) braucht wohl seine Leidenschaft… Grillen ist definitiv nicht die schlechteste 😉

Schon lange wollte ich einmal einen Kuchen oder ein Dessert vom Grill ausprobieren. Deshalb habe ich mich in unserer Urlaubswoche endlich an ein Apple Crumble vom Grill gemacht! Obwohl es abends schon kalt wird, ist es echt schön mit dickem Pulli auf dem Balkon zu sitzen und sich am Feuer zu wärmen… Ihr seht – der Grill-Virus macht auch vor mir nicht Halt 😉

Nachdem also die Steaks fertig waren und der Grill gerade so richtig heiß war, habe ich einen super-schnellen Crumble auf den Grill gestellt… Während wir Steak und Gemüse verzehrt haben, hat sich das Dessert quasi von selbst gemacht. Das ist schon wirklich praktisch! Nach rund 45 Minuten ist der warme Apple Crumble dann verzehrfertig und mit kalter Vanillesauce oder einer Kugel Vanilleeis wirklich ein Gedicht! Natürlich könnte man den Apple Crumble auch im Ofen backen, aber durch die Zubereitung auf dem Grill erhält er noch ein ganz feines Rauch-Aroma. Absolut empfehlenswert!

Also lasst euch auch vom „Grill-Fieber“ anstecken – vielleicht mit diesem herbstlichen Apple Crumble, in dem auch Haferflocken und Trauben stecken? 🙂

Apple Crumble vom Grill (4 Personen)

Apfel-Kompott: 

  • 4 Äpfel (ca. 400 – 500 g)
  • 100 g Trauben
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 2 EL Orangensaft
  • etwas Tonkabohne
  • nach Wunsch Rosinen oder Cranberries

Streusel: 

  • 100 g Mehl
  • 100 g Haferflocken (kernig)
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g kalte Butter in Stückchen
  • etwas Meersalz, Zimt und Muskatnuss
  1. Für das Kompott die Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Trauben halbieren und nach Wunsch die Kerne entfernen. Danach die Früchte mit den Gewürzen und dem Orangensaft in einer großen oder zwei kleinen grill-festen Formen verteilen.
  2. Alle Zutaten für die Streusel schnell mit den Händen verkneten, bis schöne Streusel entstehen, und diese großzügig auf dem Kompott verteilen.
  3. Die Form(en) für das Apple Crumble auf den Grill stellen und zwar in die indirekte Zone. Bei ca. 175 – 200° und geschlossenem Deckel ca. 45 – 50 Minuten grillen. Diese Zeitangabe gilt für die große Form, bei den kleinen ist die Backzeit ca. 10 Minuten kürzer – das hängt aber von der Größe euerer Form ab. Also bitte ab und zu mal gucken wie braun euer Apple Crumble schon ist 🙂
  4. Das Crumble noch warm mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren und sich vom Grill-Fieber infizieren lassen!

Simplify your Dessert (Schnelles Apfel Dessert im Glas)

Nachdem die erst im Januar bezogene Wohnung immer voller wird und die Vorratsschränke bald aus allen Nähten platzen, möchte ich Vorräte verbrauchen, nichts unnötiges mehr kaufen und generell mehr auf Nachhaltigkeit achten. „Simplify your kitchen“ sozusagen 🙂 So ist auch dieses schnelle Apfel Dessert im Glas entstanden.

Seit gefühlt Ewigkeiten lagert in der hintersten Ecke des Vorratsschranks ein Glas Apfelmus – und zwar schon so lange, dass es kurz vor dem Verfallsdatum stand… Also mussten schnelle Ideen mit Apfelmus her. Eine Idee zum Frühstück werde ich euch diese Woche noch zeigen. Mit Apfelmus lässt sich allerdings auch ein schnelles Dessert im Glas zaubern! Oder soll ich lieber sagen: ein schnelles Dessert im Apfel?

Denn das schöne an diesem „Apfelschnee“ ist, dass man ihn auf zwei Arten zubereiten kann. Das Dessert ist so ähnlich wie der bekannte Pudding mit Sahne, den man im Supermarkt kaufen kann – da gibt es auch Typen, die Pudding und Sahne lieber getrennt essen (wie ich) oder Typen, die beiden vermischen und dann essen…. Und so kann man bei diesem schnellen Apfel Dessert im Glas entweder das Apfelmus und die Joghurt-Sahne getrennt in ein Glas füllen oder beides vermischen und in einen ausgehöhlten Apfel füllen… Gut schmeckt beides 🙂

Ich verspreche euch: Dieses Apfel Dessert ist zwar nicht Gourmet-Küche, aber das braucht es für den Alltag auch gar nicht. Wenn ihr schnell mal Lust auf was süßes, nicht zu belastendes habt, dann ist dieses Dessert mit Apfelmus auf jeden Fall das richtige! In 5 Minuten fertig und locker, fruchtig und lecker – was will man mehr? Das nenne ich mal „simplify your dessert“ 🙂

Schnelles Apfel Dessert im Glas

300 g Apfelmus
150 g Sahne
5 EL Joghurt
2 EL Sahnesteif
nach Wunsch 1 Schuss Likör 43 und eine Prise Zimt

als Topping: Nüsse, Cranberries, Schokostreusel, Krokant…

  1. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Den Joghurt unterheben und mit etwas Zimt nach Wunsch aromatisieren.
  2. Nach Wunsch den Likör 43 unters Apfelmus mischen.
  3. Nun entweder die beiden Massen vorsichtig zusammen mischen und in einen ausgehöhlten Apfel geben – oder die beiden Massen abwechselnd in ein Glas schichten.
  4.  Nach Wunsch dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.
  5. Viola, hier ist das schnellste Apfel-Dessert der Welt!

Andersrum (Upside Down Schoko Apfelkuchen)

Diese Woche steht bei mir unter dem Motto „Die Äpfel müssen weg!“. Warum das denn, fragt ihr euch? Nun, ich nehme an der gleichnamigen Blogparade, die von Tatjana intiiert wurde, teil. Und da sind mir so viele Ideen gekommen, was ich mit Äpfeln machen will, dass ich nicht nur ein Rezept zeigen wollte… Das ist das eine. Zum anderen habe ich super viele Äpfel von meinen Großeltern bekommen. Die Äpfel mussten also tatsächlich vor meinem Urlaub weg, nicht nur im übertragenen Sinne 😉

Heute starten wir mit einem Rezept, das die Gesetze des Apfelkuchens auf den Kopf stellt: Es gibt nämlich Upside Down Schoko Apfelkuchen! Upside Down Kuchen kennt ihr vielleicht aus amerikanischen Blogs. Hier wird der Kuchen „auf dem Kopf“ gebacken, also die Früchte mit Karamell in die Form gefüllt und darauf kommt dann der Teig. So wird der Kuchen besonders saftig, da das Karamell in den Teig zieht und für ein besonderes Aroma sorgt. Und welcher Kuchen passt besonders gut zu Karamell-Aroma? Für mich ist das Schoko Kuchen… Deshalb gibt es zu meinem Upside Down Schoko Apfelkuchen nicht einen hellen Rührteig, sondern einen brownie-artigen Schoko-Teig.

Das Beste daran: Der Upside Down Schoko Apfelkuchen schmeckt zwar „sündig“, ist es aber gar nicht so sehr wie gedacht. Denn im Teig ist weniger Butter enthalten, dafür aber Joghurt, der den Teig locker und saftig macht. Dazu dann die karamelligen Äpfel als Topping – und fertig ist der perfekte Sonntagskuchen!

Morgen gibt es dann ein Rezept mit Äpfeln „für jeden Tag“ – freut euch also schon mal darauf 🙂 Und jetzt genießt erstmal den Upside Down Schoko Apfelkuchen!

Blogerrunde „Die Äpfel müssen weg!“

Es gibt so viele kreative Ideen mit Apfel – lasst euch also auch von meinen Bloggerkollegen inspirieren 🙂 Bei der Bloggerrunde „Die Äpfel müssen weg!“ machen mit:

Upside Down Schoko Apfelkuchen

Für die Äpfel:

  • 3 große Äpfel
  • 70 g brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zimt

Für den Schokokuchen:

  • 125 g Mehl
  • 55 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 240 g Joghurt
  • Mark einer Vanilleschote
  1. Für die Apfelschicht den braunen Zucker mit der Butter schmelzen und den Zimt darunter rühren. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Karamell-Mischung hineingießen. Dann die Apfelspalten sternförmig darauf verteilen.
  2. Die Äpfel beiseite stellen und den Kuchenteig vorbereiten. Dazu die Butter, den Vanillezucker, das Vanillemark und den Zucker sehr schaumig rühren. Die Eier einzeln darunter rühren und weiterhin schaumig rühren. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver mischen.
  3. Die Mehlmischung im Wechsel mit dem Joghurt unter die Butter-Mischung rühren, bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Teig auf die Äpfel gießen und alles im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze) ca. 45 – 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  5. Den Kuchen leicht abkühlen lassen und schnell auf eine Tortenplatte stürzen. Abkühlen lassen und genießen.
  6. Nach Wunsch verzieren und Apfelkuchen mal anders genießen!

Der Schoko-Teig basiert auf einem Rezept von Martha Stewart.

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