Faule Weiber Kuchen (Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech)

Huch, wird jetzt so mancher sagen: Das ist aber mal ein frauenfeindlicher Kuchen! Denn tatsächlich kennt man das heutige Rezept in meiner Heimat als „Faule Weiber Kuchen“. Warum das so ist, würde mich selbst mal interessieren… Denn eigentlich verbirgt sich dahinter ein leckerer, cremiger Käsekuchen mit Mandarinen. Die Bäckerin dieses Kuchens ist nicht „fauler“ als die Bäckerin eines normalen Käsekuchens. Denn bei beiden wird ein Mürbteigboden hergestellt, dann eine Käsekuchenmasse zusammengerührt, bevor der leckere Kuchen in den Ofen kommt. Der Volksmund hat wohl nicht immer Recht!

Käsekuchen mit Mandarinen, ein Klassiker: Ich zeige, wie einfach das Rezept geht

Lasst euch also vom Namen nicht abhalten – dieser Käsekuchen schmeckt so super cremig und lecker, dass er keinesfalls „einfach“ wirkt! Im Gegenteil, ein leckeres Stück sahniger Käsekuchen mit leicht säuerlichen Mandarinen und einem knusprigen Boden kommt bei jedem Gast gut an. Deshalb ist das Rezept für „Faule Weiber Kuchen“ bei uns schon seit Jahrzehnten ein Garant für leckeren Kuchen. Bei euch auch? Das Originalrezept kommt, wie schon der Zauberkuchen, aus dem Zwergenstübchen Backbuch. Ganz ehrlich: Wenn ein Rezept so gut ist, dann sollte man es auch nicht unbedingt ändern! Denn Klassiker schmecken eben am besten so, wie man sie immer schon gewohnt war. Dieses Rezept für cremigen Käsekuchen vom Blech gehört auf jeden Fall dazu.

Faule Weiber Kuchen ist ein cremiger Käsekuchen vom Blech mit Mandarinen: Einfach, klassisch, lecker!

Wenn ihr aber doch eine Änderung am „Faule Weiber Kuchen“ vornehmen wollt, dann kann ich euch ans Herz legen, statt Mandarinen andere Früchte zu verwenden: Mit Aprikosen schmeckt es lecker (Spiegelei-Kuchen!), auch Kirschen (ähnlich wie in diesem Rezept) oder Pfirsiche sind möglich.

Hier kommt aber erstmal das klassische Rezept für DEN Käsekuchen vom Blech mit Mandarinen. Kann mir in der Zwischenzeit jemand erklären, woher der Name „Faule Weiber Kuchen“ stammt? Hinterlasst euere Tipps gerne in den Kommentaren!

Ein cremiger Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech schmeckt immer gut: Ich zeige das Rezept für Madarinen-Käsekuchen wie bei Oma

Faule Weiber Kuchen (Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech)

Für den Mürbteig-Boden:

  • 400 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g Butter
  • 2 gestrichene TL Backpulver

Für die cremige Käsekuchen-Schicht:

  • 1 kg Magerquark
  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • 200 g saure Sahne
  • 200 ml Öl
  • 300 ml Milch
  • 2 kleine Dosen Mandarinen (Saft aufbewahren!)
  • 1 – 2 Pck. klarer Tortenguss
  1. Verknete die Zutaten für den Mürbeteig zu einem glatten Teig und stelle diesen etwa 30 Minuten kalt.
  2. Bereite als nächstes die Käsekuchen-Masse vor: Dazu mischt du den Quark, Eier, Zucker, Vanillepudding-Pulver, Öl und Milch, sodass eine glatte, recht flüssige Käsekuchen-Masse entsteht.
  3. Lasse die Mandarinen abtropfen und fange dabei den Saft auf, denn diesen brauchst du später für den Tortenguss.
  4. Lege nun eine Fettpfanne (ca. 30 x 35 cm) mit Backpapier aus und rolle den Mürbeteig etwa 0,5 cm dick als Boden aus.
  5. Gieße die Käsekuchen-Masse darauf und verteile die Mandarinen gleichmäßig auf der Oberfläche.
  6. Lasse den Faule Weiber Kuchen bei 180° Ober-Unterhitze etwa 45 – 50 Minuten backen. Du merkst, dass er fertig ist, wenn er beim Rütteln am Blech nicht mehr „wabbelt“.
  7. Sobald der Kuchen erhaltet ist, bereite einen Tortenguss nach Packungsanleitung zu. Verwende jedoch statt Wasser den Mandarinensaft. Verteile den Guss gleichmäßig über dem Kuchen und stelle ihn bis zum Servieren kalt.
  8. Einfach ein leckerer Klassiker!

Der "Faule Weiber Kuchen" ist ein sehr cremiger, leicht zu machender Käsekuchen mit Mandarinen vom Blech. Einfach lecker und so schnell zubereitet! | BackIna.de

Das Rezept habe ich aus dem Zwergenstübchen-Backbuch abgewandelt.

 

Andersrum (Upside Down Schoko Apfelkuchen)

Diese Woche steht bei mir unter dem Motto „Die Äpfel müssen weg!“. Warum das denn, fragt ihr euch? Nun, ich nehme an der gleichnamigen Blogparade, die von Tatjana intiiert wurde, teil. Und da sind mir so viele Ideen gekommen, was ich mit Äpfeln machen will, dass ich nicht nur ein Rezept zeigen wollte… Das ist das eine. Zum anderen habe ich super viele Äpfel von meinen Großeltern bekommen. Die Äpfel mussten also tatsächlich vor meinem Urlaub weg, nicht nur im übertragenen Sinne 😉

Apfelkuchen mal anders: Upside Down Apfelkuchen mit Schokolade

Heute starten wir mit einem Rezept, das die Gesetze des Apfelkuchens auf den Kopf stellt: Es gibt nämlich Upside Down Schoko Apfelkuchen! Upside Down Kuchen kennt ihr vielleicht aus amerikanischen Blogs. Hier wird der Kuchen „auf dem Kopf“ gebacken, also die Früchte mit Karamell in die Form gefüllt und darauf kommt dann der Teig. So wird der Kuchen besonders saftig, da das Karamell in den Teig zieht und für ein besonderes Aroma sorgt. Und welcher Kuchen passt besonders gut zu Karamell-Aroma? Für mich ist das Schoko Kuchen… Deshalb gibt es zu meinem Upside Down Schoko Apfelkuchen nicht einen hellen Rührteig, sondern einen brownie-artigen Schoko-Teig.

Schokoladiger Apfelkuchen mal andersrum:Upside Down Schoko Apfelkuchen

Das Beste daran: Der Upside Down Schoko Apfelkuchen schmeckt zwar „sündig“, ist es aber gar nicht so sehr wie gedacht. Denn im Teig ist weniger Butter enthalten, dafür aber Joghurt, der den Teig locker und saftig macht. Dazu dann die karamelligen Äpfel als Topping – und fertig ist der perfekte Sonntagskuchen!

Morgen gibt es dann ein Rezept mit Äpfeln „für jeden Tag“ – freut euch also schon mal darauf 🙂 Und jetzt genießt erstmal den Upside Down Schoko Apfelkuchen!

Herbstlicher Kaffeeklatsch: Upside Down Apfelkuchen mit Schokolade

Blogerrunde „Die Äpfel müssen weg!“

Es gibt so viele kreative Ideen mit Apfel – lasst euch also auch von meinen Bloggerkollegen inspirieren 🙂 Bei der Bloggerrunde „Die Äpfel müssen weg!“ machen mit:

Upside Down Kuchen mit Äpfeln und Schokolade: Herbstlich und saftig

Upside Down Schoko Apfelkuchen

Für die Äpfel:

  • 3 große Äpfel
  • 70 g brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zimt

Für den Schokokuchen:

  • 125 g Mehl
  • 55 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 240 g Joghurt
  • Mark einer Vanilleschote
  1. Für die Apfelschicht den braunen Zucker mit der Butter schmelzen und den Zimt darunter rühren. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Karamell-Mischung hineingießen. Dann die Apfelspalten sternförmig darauf verteilen.
  2. Die Äpfel beiseite stellen und den Kuchenteig vorbereiten. Dazu die Butter, den Vanillezucker, das Vanillemark und den Zucker sehr schaumig rühren. Die Eier einzeln darunter rühren und weiterhin schaumig rühren. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver mischen.
  3. Die Mehlmischung im Wechsel mit dem Joghurt unter die Butter-Mischung rühren, bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Teig auf die Äpfel gießen und alles im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze) ca. 45 – 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  5. Den Kuchen leicht abkühlen lassen und schnell auf eine Tortenplatte stürzen. Abkühlen lassen und genießen.
  6. Nach Wunsch verzieren und Apfelkuchen mal anders genießen!

Der Schoko-Teig basiert auf einem Rezept von Martha Stewart.

Upside Down Schoko Apfelkuchen: Herbstlicher Apfelkuchen

EM Deutschland-Kuchen: Deutschland gegen Italien

Wie steht ihr zur EM? Ich bin ja eigentlich kein großer Fußball-Fan, aber zur EM und WM bin selbst ich gerne vor dem Fernseher 😉 Am liebsten natürlich beim Public Viewing. Für das heutige Spiel Deutschland gegen Italien habe ich mir sogar einen Deutschland Kuchen überlegt, den wir heute morgen schon angeschnitten haben – quasi als Glücksbringer.

Gugelhupf mit schwarz-rot-goldenem Teig zur EM

Das coole daran: Von außen sieht der Deutschland Kuchen wie ein ganz normaler Gugelhupf aus (endlich habe ich meine Novel-Form von Birkmann einmal zum Einsatz gebracht!), aber von innen erlebt man seine schwarz-rot-goldene Überraschung 😉

Anschneiden des Deutschland Kuchens

Und wie schmeckt die Deutschland-Fahne jetzt als Kuchen? Ein bisschen wie die Fürst Pückler Torte, denn Schwarz = Schokoteig, Rot = Himbeer-Teig, Gold = Vanille-Teig. Quasi ein Klassiker, genau wie das heutige Spiel Deutschland gegen Italien. Abseits der Fußball-Saison ist dieses Rezept übrigens auch gut als Papageien-Kuchen z.B. zum Kindergeburtstag zu servieren.

Deutschland Kuchen zur Fußballparty. z.B. bei Deutschland gegen Italien

Vom Deutschland-Kuchen wird ein Teil heute Abend auch zum Public Viewing mit in die Stadt gehen, als Nervennahrung während des Spiels. Allerdings habe ich ein kleines Problem: Denn normalerweise treffe ich mich immer mit Freundinnen zum Public Viewing in einer italienischen Eisdiele – bei Deutschland gegen Italien werden wir da wohl die Location wechseln müssen oder uns als italienische Fans tarnen 😉

Deutschland Kuchen zur EM

Egal, wie das Viertelfinale heute Abend ausgeht: Habt einen schönen Fußball-Abend und falls wir ins Halbfinale kommen: Hier schon einmal der Deutschland Kuchen als Rezeptidee für die nächste Fußball-Party!

Gugelhupf in schwarz rot gold zur Fußball-Party

Deutschland Kuchen zur EM

250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Pck Vanille-Zucker
5 Eier
250 g Mehl
1 Pck Backpulver
2 – 3 EL Milch
1 Pck Vanille-Saucenpulver (für 1/2 L Milch zum Kochen)
1 Pck Götterspeise Himbeere
2 EL Kakao
Speisefarbe in Rot und Gelb
Glasur und Dekoration nach Wunsch

  1. Für den Teig zuerst den Zucker und die Butter schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren und weiter schlagen, bis die Masse locker und schaumig ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit 2 EL Milch unter den Teig rühren.
  2. Den Teig für den Deutschland Kuchen in 3 Teile teilen – diese werden schwarz-rot-gold gefärbt. Für den schwarzen Teil 2 EL Kakao unter den Teig rühren, evtl mit 1 EL Milch geschmeidiger machen. Für den roten Teil das Götterspeise-Pulver sowie rote Lebensmittelfarbe untermischen. Für den goldenen Teil das Saucenpulver sowie gelbe Lebensmittelfarbe untermischen.
  3. Eine Gugelhupf-Form fetten, mit Mehl ausstauben und den Ofen auf 175° C (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zuerst den schwarzen Teig vorsichtig in die Form füllen, dann den roten Teig darauf geben (die beiden Teige nicht zu sehr mischen), zuletzt den gelben Teig einfüllen und wieder darauf achten, dass sich die Teige nicht zu sehr mischen. Unser Deutschland Kuchen soll ja später zur EM-Party eine klare schwarz-rot-goldene Struktur haben.
  4. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 50 – 55 Minuten backen. Abkühlen lassen und glasieren. Den Deutschland Kuchen nach Wunsch verzieren und zur EM-Party, zum Beispiel beim Klassiker Deutschland gegen Italien (oder hoffentlich im Halbfinale der EM) servieren.

Zauberhaft: Marmorkuchen mal anders (Zebrakuchen)

Heute serviere ich euch einen Klassiker, den ich schon seit meiner Kindheit liebe und den man kaum verbessern kann: Zebrakuchen. Das feine Marmor-Muster, der fluffige Teig, der nur mit Öl gebacken wird und das leckere Schoko-Vanille-Aroma sind einfach zeitlos. Der Kuchen schmeckt von der Oma bis zum kleinen Kind jedem, passt zu vielen Gelegenheiten und ist sogar laktosefrei. Kurz gesagt: Dieser Zebrakuchen ist ideal für Familienfeiern, wenn man viele Geschmäcker gleichzeitig treffen möchte. Bei den vielen Feiertagen im Mai habt ihr ja sicher auch die eine oder andere Gelegenheit Kuchen zu backen… Der Zebrakuchen ist da ja vielleicht eine passende Idee für euch 🙂

Passt zu vielen Gelegenheiten: Zebrakuchen, Marmorkuchen mal anders

Das Original-Rezept für diesen laktosefreien Marmorkuchen stammt aus dem Zwergenstübchen Backbuch „Bäckerei“, an das sich vielleicht der ein oder andere noch erinnert. In den 90er Jahren hatte meine Mutter die komplette Serie zu Hause und wir haben viel und gerne daraus gebacken. Mein erklärter Liebling aus dem Buch war schon immer der „Zwergen-Zauberkuchen“, wie der Zebrakuchen dort heißt. Warum „Zauberkuchen“? Ganz einfach: Die beiden Teig-Sorten werden nicht wie beim „normalen“ Marmorkuchen abwechselnd in die Form gekleckst, sondern in einer Springform immer löffelweise aufeinander gegeben. Das sorgt am Ende wie durch Zauberhand für ein ganz feines Zebra-Muster. Natürlich könnte man den Kuchen auch als normalen Marmorkuchen machen, falls euch das lieber ist. Der Teig schmeckt auch in großen Klecksen fluffig-locker.

Sogar laktosefrei: Zebrakuchen, Marmorkuchen mal anders

Die einzige Anpassung, die ich im Vergleich zum Originalrezept bei dem Zebra-Kuchen vorgenommen haben, ist die Zugabe von etwas Rum zum Schokoladen-Teig, denn der gibt ein noch feineres Aroma. Echte Klassiker brauchen sonst keinen Schnick-Schnack 😉 Wenn ihr Lust auf noch mehr so einfache und gleichzeitig leckere Rezepte habt, kann ich euch die Zwergenstübchen-Reihe übrigens trotz ihres Retro-Charmes noch immer ans Herz legen! Einfach zauberhaft gemacht und sehr alltagstauglich.

Marmorkuchen mit feinen Streifen:Zebrakuchen

Und hier kommt mein Standard-Rezept für Zebrakuchen:

Zebrakuchen (Zwergen-Zauberkuchen)

5 Eier
1/8 l lauwarmes Wasser
250 g Zucker
1 Pck Vanille-Zucker
1/4 l Öl (ich nehme Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
2 – 3 EL Rum
375 g Mehl
1 Pck Backpulver
2 EL Kakaopulver

  1. Die 5 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse rühren. Das Öl in dünnem Strahl darunter schlagen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und vorsichtig unter den Teig heben. Zuletzt das steif geschlagene Eiweiß unter den Teig heben. Den Teig in zwei Hälften teilen.
  3. Unter die eine Hälfte den Kakao und den Rum heben. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen oder fetten.
  4. Den Backofen auf 175 ° (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zuerst einen Ess-Löffel hellen Teig in die Mitte der Form geben, darauf einen Ess-Löffel dunklen Teig geben. Diesen Prozess so lange wiederholen, bis der komplette Teig aufgebraucht ist. Je kleiner euer Löffel ist, desto dünner werden die Streifen dabei später.
  5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 45 – 55 Minuten backen. Die Stäbchen-Probe machen und wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, den Kuchen abkühlen lassen.
  6. Den Zebrakuchen nach dem Abkühlen nach Wunsch verzieren. Ich mache meist mit dunkler und heller Glasur ein Streifenmuster, da das gut zum gestreiften Teig passt.
  7. Simsalabim, euer Zebra-Zauber-Kuchen ist fertig! Guten Appetit 🙂

Bewährtes und ein Neuanfang (Butterwaffeln a la Backina)

Hallo ihr Lieben,
zunächst einmal wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr – ich hoffe, ihr seid gut gestartet und wünsche euch alles erdenklich Gute für 2016.

Mein 2016 hat entspannt mit einem Urlaub in Amsterdam begonnen (definitiv eine Reise wert!), in der ersten Januar-Woche stand der Umzug an – nicht ganz so entspannt 😉 Meine neue Küche ist natürlich gleich am ersten Abend eingeräumt worden und ich freue mich jetzt schon darauf, darin zu kochen und vor allem zu backen. Nur einen Haken gibt es – noch habe ich keine Backformen, weshalb ich unbedingt morgen noch einmal losziehen muss und die Grundausstattung besorgen. Denn ohne Backformen keine Backina 😉

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Was ich jedoch freundlicherweise von meiner Mama geschenkt bekommen habe, ist ihr altes Waffeleisen mit dem Charme der 90er – und was soll ich sagen: Old, but good 🙂 Und was gibt es schöneres als nach einem langen Umzugs- und Arbeitstag das Waffeleisen anzuwerfen, die Beine auf dem neuen Sofa hochzulegen und noch ein paar warme Waffeln frisch aus dem Waffeleisen als Dessert zu genießen?

Bei uns gab es die Waffeln aus umzugstechnischen Gründen diesmal ohne alles, nur optional mit etwas Nutella oder Apfelmus. Dazu braucht es aber auch nicht mehr, um glücklich zu sein! Denn die fluffigen, leicht süßen und gleichzeitig sehr saftigen Herzchen schmecken auch einfach so wunderbar. Bewährtes ist nun mal am besten 🙂

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Deshalb gibt es hier für euch mein Familienrezept für leckere Butterwaffeln. Und sobald meine Backformen da sind, gibt es bald auch wieder „normale“ Rezepte bei Backina 😉

Butterwaffeln (für 8 Stück aus dem Herz-Waffeleisen)

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
75 g Mehl
75 g Stärke
3 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. 100 – 200 ml Milch

  1. Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz cremig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen.
  2. Die Eier einzeln unterrühren, die Mehlmischung und die Milch abwechselnd dazugeben, sodass der Teig leicht vom Löffel fließt, aber nicht zu dünn ist.
  3. Das Waffeleisen aufheizen und je 2-3 EL vom Teig für eine Waffel ins Eisen geben. 2-3 Minuten backen.
  4. Genießen!

Last Minute Plätzchen (Omas Butterplätzchen)

Geht es euch auch so? Die Adventswochen scheinen nur so dahin geflogen zu sein. Ab heute ist bei mir endlich Urlaub angesagt! Nachdem im Advent 2 Klausuren plus ein Seminarwochenende im Studium und Jahres-End-Stress auf der Arbeit ein wirkliches Weihnachtsfeeling verhindert haben, freue ich mich wirklich auf etwas Ruhe. Obwohl wir schon am 1. Advent den Großteil unserer Plätzchen gebacken haben, kam ich erst heute dazu eines meiner liebsten Rezepte, nämlich Omas Butterplätzchen, zu verbloggen.

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Das ist ein echter Klassiker, der bei uns in der Familie – wie wahrscheinlich den meisten Familien – in keinem Jahr fehlen darf: Bei uns kommen in Omas Butterplätzchen nicht nur beste Butter, sondern vor allem auch ein guter Schuss Arrak. Wer den Blog regelmäßig verfolgt, weiß: Backen mit alkoholischen Getränken liegt in der Familie 😉

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Neben den Butterplätzchen haben wir, also meine Mama, Mr. Backina, die Katze (naja, zumindest als moralische Unterstützung) und ich, an einem langen Samstag noch 5 andere Sorten geschafft, die es vermutlich erst 2016 im Blog zu lesen gibt: Dabei waren neben den Butterplätzchen auch Rum-Kränzchen, Schokoladenbrot, Banana-Split-Plätzchen und Schoko-Gewürzstangen. Nach dem langen Küchen-Tag waren wir Abends völlig platt, aber das Teamwork hat sich gelohnt, denn selbstgemachte Plätzchen sind immer noch die besten.

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Und falls euer bunter Plätzchenteller so kurz vor den Feiertagen fast leer ist, sind die Butterplätzchen auf jeden Fall ein super Last-Minute-Rezept mit einem feinen Aroma und zart-mürbem Biss. Einfach zu machen und lecker wie bei Oma 🙂

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Ich wünsche euch schon einmal schöne letzte Tage vor Weihnachten und wenig Stress! Am 24. lesen wir uns hier noch einmal mit einem kleinen essbaren Geschenk, das ich gestern Nacht noch gestaltet habe.

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Jetzt aber erstmal Omas Butterplätzchen, der Klassiker im Hause Backina:

Omas Butterplätzchen

375 g Butter
150 g Zucker
2 Eigelb
3 EL Arrak
3 TL Vanillezucker
500 g Mehl

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Teig ca. 3-4 mm dick ausrollen und nach Wunsch ausstechen.
  3. Bei 175° (Ober-Unterhitze) ca. 5-7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit Zuckerguss oder Schuko-Glasur verzieren.
  5. Frohe Weihnachten!

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An Apple A Day… (Apfel-Käsekuchen-Tarte)

Das Lieblingsobst der Deutschen sorgt im Moment für eine wahre Apfel-Welle im Hause Backina… Alle Bekannten und Verwandten scheinen im Moment eine überreiche Apfelernte zu genießen und uns etwas Gutes tun zu wollen. Zumindest lässt die große Kiste mit Äpfeln diverser Sorten in unserem Keller darauf schließen. Doch so gerne wir Obst essen – denn ihr wisst ja: An Apple a Day, Keeps the Doctor away…) – das lässt sich unmöglich alles alleine bewältigen! Denn die knackigen Früchte werden leider sehr schnell mehlig und ich persönlich mag die dann nicht mehr wirklich gerne essen. Ein Apfel muss für mich richtig knacken beim Reinbeißen 😉

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Deshalb bietet sich jede Menge Gelegenheit für herbstliches Backen im Moment. Ein Glück für mich, denn ich liebe Backen mit Äpfeln! Hier werde ich euch deshalb bald auch noch meine beiden Lieblings-Rezepte mit Äpfeln, eine Amerikanische Apfeltarte und einen Apfel-Karamell-Streusel-Blechkuchen zeigen. Den Anfang macht aber ein Rezept, das in diesem Jahr erstmals im Hause Backina ausprobiert wurde – das Rezept hat meine Mutter mit nach Hause gebracht. Die Kombi aus Apfelkuchen und Käsekuchen ist schnell gemacht und eine super leckere Versuchung… Perfekt für den Kaffeeklatsch im goldenen Oktober!

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Apfel-Käsekuchen-Tarte

Zutaten:

125 g Butter
75 g + 3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g gemahlene Nüsse (ich habe Mandeln verwendet, es gehen aber auch Haselnüsse)
2 Eier
200 g Mehl
500 g Äpfel
120 g Doppelrahm-Frischkäse
300 g Magerquark
1 Päckchen Puddingpulver (ich habe Vanille genommen, Sahne-Geschmack sollte auch gehen)
Zitronenschale oder Citro-Back

  1. Butter, 75 g Zucker, gemahlene Nüsse, ein Ei, das Mehl und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde kühl stellen. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen
  2. Die Äpfel schälen und in kleine Stifte schneiden, evtl. mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Mürbeteig in die Form drücken und am Rand hochziehen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchten zum Blindbacken beschweren und ca. 10 Minuten im heißen Ofen vorbacken.
  3. Inzwischen 3 EL Zucker, 1 Ei, Frischkäse, Quark und Puddingpulver verrühren, nach Geschmack etwas Zitronenabrieb oder Citoback hinzugeben und zum Schluss die Apfelstücke unterheben. Den Boden kurz aus dem Ofen nehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und die Masse in die Tarteform gießen. Ca. 30 Minuten weitermachen.
  4. Mit einer Tasse heißen Tee genießen!

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Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
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