It’s getting hot in here…. (Melonen Sorbet aus der Melone)

Mögt ihr alle Arten von Obst und Gemüse? Also ich schon (zumindest fast)! Schon als Kind gab es außer Zucchini, Sauerkraut und Blumenkohl keine einzige Frucht, die ich nicht mochte… Deshalb experimentiere ich in der Küche gerne mit Obst und Gemüse. Eine leckere, leichte und sommerliche Alternative zu einem klassischen Dessert möchte ich euch heute zeigen: Das Melonen Sorbet ist in wenigen Minuten gemacht und schmeckt super lecker.

Sommer Dessert: Melonen Sorbet in der Melone serviert

Statt in einem „normalen“ Eisbecher habe ich dieses Melonen Sorbet einfach in der leeren Schale der Melone angerichtet und serviert. Zum einen hat das den Vorteil, dass ihr keinerlei Abfall habt, zum anderen bleibt das Sorbet in der gefrorenen Schale länger kühl als in einer Glasschale, so zumindest mein Eindruck.

Frisch: Melonen Sorbet ohne Eismaschine

Wenn ihr die richtige Melone erwischt, könnt ihr dieses Sommer Dessert sogar zuckerfrei zubereiten. Ich bevorzuge allerdings – nicht überraschend, nachdem ihr meine Vorliebe für Honig kennt – etwas Honig dazu. Eine Honig-Melone verlangt ja quasi schon nach dieser Zutat 😉

In den Fotos habe ich das schnelle Melonen Sorbet tatsächlich mit einer Honig-Melone gemacht, allerdings könnt ihr alle anderen Melonen-Sorten ebenfalls nehmen – ihr müsst lediglich das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und einfrieren. Noch kurz pürieren, optional etwas süßen, in die leere Schale füllen und gut durchfrieren lassen – fertig.

Sommer Dessert ohne Zucker: Melonen Sorbet

Mit dem Melonen Sorbet könnt ihr pastellige Farbwelten zeichen: Wassermelone ergibt einen zartrosa Ton, Ananas-Melone macht das Sorbet hellgelb, Cantaloupe wird hell-orange, die Honigmelone ganz leicht hellgrün… Ein wunderschönes Farbspiel!

Hier kommt also das pastellige, optional zuckerfreie, in 5 Minuten gemachte Sommer-Dessert, mit dem ihr richtig Eindruck macht: macht schon mal die Kültruhe frei für dieses Melonen Sorbet!

Melonen Sorbet in der Melonen Schale

Melonen Sorbet in der Melonen Schale

1 Melone nach Wahl inkl. Schale
optional 3 – 4 EL Zucker, Honig oder etwas Stevia
frische Früchte, Honig oder Kokosraspel zum Dekorieren

1. Halbiert die Melone und kratzt das Fruchtfleisch heraus. Schneidet dieses in kleine Stücke und lasst diese im Gefrierfach 1 – 2 Stunden gefrieren. Die Schale hebt ihr im Kühlschrank auf.
2. Gebt die Stücke in den Mixer und püriert sie, bis ein cremiges Sorbet entstanden ist. Süßt die Masse nach Wunsch.
3. Verteilt das Sorbet in der Melonenschale und lasst diese noch einmal ca ½ Stunde gefrieren.
4. Verziert das Melonen-Sorbet in der Melonen-Schale nach Wunsch mit anderen Früchten, Honig oder Kokosraspeln, bevor ihr es genussvoll auslöffelt.
5. So lecker kann Obst sein!

Burger Special: Zwiebel Chutney mit Cranberries

Es gibt Geschmackskombinationen, die können eigentlich gar nicht schmecken: Das Zwiebel Chutney mit Cranberries ist so eins. Wenn man mir noch vor 5 Jahren gesagt hätte, dass ich freiwillig „Zwiebel Marmelade“ esse – hätte ich vermutlich gedacht derjenige will mich auf den Arm nehmen. Niemals, schon gar nicht freiwillig!

Und doch – die Kombination aus Zwiebel, leicht sauerem Essig und Zitrusfrüchten mit süßem Honig und Cranberries rockt einfach! Liegt vielleicht auch an den Cranberries, denn die liebe ich in allen Arten von Speisen, von Frühstücksmüsli bis hin zu Kuchen. In herzhaften Speisen hatte ich sie bisher noch nicht so oft, aber im Chutney überzeugt sie mich voll und ganz. Inzwischen liebe ich das Zwiebel Chutney zu allen Arten von Fleisch, besonders aber zu Burger. Deshalb gehört das Cranberry Zwiebel Chutney auch unbedingt auf den Cheeseburger a la Backina, den ich euch schon vorgestellt habe.

Ein leckeres Cranberry Zwiebel Chutney auf dem selbstgemachten Cheeseburger

Wie bin ich auf das Zwiebel Chutney gekommen? Auf einem Blog (ich kann mich nur leider nicht mehr erinnern, auf welchem – habt ihr eine Idee? Ich freue mich über eine kleine „Erinnerung)) habe ich zum ersten Mal von der Kombi aus Zwiebeln und Cranberries gelesen, aber das Rezept nicht abgespeichert. Interessiert hat mich die Kombination allerdings sehr – deshalb habe ich beim nächsten „Burgern“ im Hause Backina einfach ein bisschen herumexperimentiert 😉 Und das Ergebnis ist durchaus sehr, sehr lecker!

Probiert die süß-scharf-würzige Sauce zu euerem Cheeseburger, zum Gegrillten oder zum Steak doch auch einmal – ihr werdet nicht enttäuscht sein 🙂

Ein selbstgemachter Cheeseburger mit Cranberry Zwiebel Chutney

Zwiebel Chutney mit Cranberries

4 große Zwiebeln
1 TL Butter
2 EL Honig
1 El brauner Zucker
3 EL weißer Balsamico
1/2 – 1 TL gemahlene Chiliflocken (nach Geschmack)
4 EL Cranberries (getrocknet)
3 EL Orangensaft oder Saft einer halben Orange
1 TL Zitronenschale (abgerieben)
Salz, Pfeffer

  1. Die Zwiebeln in feine Scheiben schneiden und diese in etwas Butter andünsten, bis sie glasig sind. Dann den Honig und den braunen Zucker darüber geben und karamellisieren lassen.
  2. Mit dem Balsamico und dem Orangensaft ablöschen, mit Zitronenschale und Chili nach Geschmack würzen und die Cranberries unterheben. Das Ganze für ca. 15 Minuten einreduzieren lassen, bis eine dickliche Masse entstanden ist.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch mehr Chili nach Geschmack zugeben.
  4. Ihr könnt das Zwiebel Chutney mit Cranberries entweder direkt zum Burger essen oder in Gläser abfüllen. Hält sich gekühlt ca. 1 Woche.

Zauberhaft: Marmorkuchen mal anders (Zebrakuchen)

Heute serviere ich euch einen Klassiker, den ich schon seit meiner Kindheit liebe und den man kaum verbessern kann: Zebrakuchen. Das feine Marmor-Muster, der fluffige Teig, der nur mit Öl gebacken wird und das leckere Schoko-Vanille-Aroma sind einfach zeitlos. Der Kuchen schmeckt von der Oma bis zum kleinen Kind jedem, passt zu vielen Gelegenheiten und ist sogar laktosefrei. Kurz gesagt: Dieser Zebrakuchen ist ideal für Familienfeiern, wenn man viele Geschmäcker gleichzeitig treffen möchte. Bei den vielen Feiertagen im Mai habt ihr ja sicher auch die eine oder andere Gelegenheit Kuchen zu backen… Der Zebrakuchen ist da ja vielleicht eine passende Idee für euch 🙂

Passt zu vielen Gelegenheiten: Zebrakuchen, Marmorkuchen mal anders

Das Original-Rezept für diesen laktosefreien Marmorkuchen stammt aus dem Zwergenstübchen Backbuch „Bäckerei“, an das sich vielleicht der ein oder andere noch erinnert. In den 90er Jahren hatte meine Mutter die komplette Serie zu Hause und wir haben viel und gerne daraus gebacken. Mein erklärter Liebling aus dem Buch war schon immer der „Zwergen-Zauberkuchen“, wie der Zebrakuchen dort heißt. Warum „Zauberkuchen“? Ganz einfach: Die beiden Teig-Sorten werden nicht wie beim „normalen“ Marmorkuchen abwechselnd in die Form gekleckst, sondern in einer Springform immer löffelweise aufeinander gegeben. Das sorgt am Ende wie durch Zauberhand für ein ganz feines Zebra-Muster. Natürlich könnte man den Kuchen auch als normalen Marmorkuchen machen, falls euch das lieber ist. Der Teig schmeckt auch in großen Klecksen fluffig-locker.

Sogar laktosefrei: Zebrakuchen, Marmorkuchen mal anders

Die einzige Anpassung, die ich im Vergleich zum Originalrezept bei dem Zebra-Kuchen vorgenommen haben, ist die Zugabe von etwas Rum zum Schokoladen-Teig, denn der gibt ein noch feineres Aroma. Echte Klassiker brauchen sonst keinen Schnick-Schnack 😉 Wenn ihr Lust auf noch mehr so einfache und gleichzeitig leckere Rezepte habt, kann ich euch die Zwergenstübchen-Reihe übrigens trotz ihres Retro-Charmes noch immer ans Herz legen! Einfach zauberhaft gemacht und sehr alltagstauglich.

Marmorkuchen mit feinen Streifen:Zebrakuchen

Und hier kommt mein Standard-Rezept für Zebrakuchen:

Zebrakuchen (Zwergen-Zauberkuchen)

5 Eier
1/8 l lauwarmes Wasser
250 g Zucker
1 Pck Vanille-Zucker
1/4 l Öl (ich nehme Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
2 – 3 EL Rum
375 g Mehl
1 Pck Backpulver
2 EL Kakaopulver

  1. Die 5 Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und beiseite stellen. Das Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse rühren. Das Öl in dünnem Strahl darunter schlagen.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und vorsichtig unter den Teig heben. Zuletzt das steif geschlagene Eiweiß unter den Teig heben. Den Teig in zwei Hälften teilen.
  3. Unter die eine Hälfte den Kakao und den Rum heben. Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen oder fetten.
  4. Den Backofen auf 175 ° (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zuerst einen Ess-Löffel hellen Teig in die Mitte der Form geben, darauf einen Ess-Löffel dunklen Teig geben. Diesen Prozess so lange wiederholen, bis der komplette Teig aufgebraucht ist. Je kleiner euer Löffel ist, desto dünner werden die Streifen dabei später.
  5. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen ca. 45 – 55 Minuten backen. Die Stäbchen-Probe machen und wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, den Kuchen abkühlen lassen.
  6. Den Zebrakuchen nach dem Abkühlen nach Wunsch verzieren. Ich mache meist mit dunkler und heller Glasur ein Streifenmuster, da das gut zum gestreiften Teig passt.
  7. Simsalabim, euer Zebra-Zauber-Kuchen ist fertig! Guten Appetit 🙂

Chocoholic! (Minz-Brownies und Marshmallow-Brownies mit Johannisbeeren/optional Laktosefrei)

Manchmal hat man es als Back-Ina ganz schön leicht im Leben: Zum Beispiel, wenn ein Geburtstag ansteht. So wie neulich der Geburtstag eines lieben Kollegen. Der meinte mal, wären meine Kuchen eine Frau, wäre er unsterblich verliebt. Klar was er sich als Geschenk zur Geburtstagsparty wünscht, oder?

Natürlich – Kuchen von mir! Das ist zum Glück eine meiner liebsten Übungen 😉 Kleine Herausforderung ist, dass der Kollege laktoseintolerant ist und natürlich selbst auch was davon essen können sollte. Außerdem sollte es für die Geburtstagsgäste als Dessert geeignet sein. Kurz überlegt: Welchen Kuchen mag so ungefähr jeder…? Na klar: Brownies!

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Trifft sich gut, dass in der aktuellen Ausgabe der „Lecker“ ein Brownie-Special drin ist. Sofort angesprochen haben mich die Brownies mit Mini-Marshmallows und Johannisbeeren – süß und sauer ist eine unwiderstehliche Kombination, finde ich.

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Mit dem super leckeren, fudgy und aromatischen Grundteig aus der Lecker habe ich noch ein bisschen gespielt und als zweite Variante leckere Minz-Brownies gemacht. Minze ist ja immer eine Geschmacksfrage – in unserer Familie lieben zum Beispiel nur mein Großvater (dem ich hier schon beispielsweise diesen Kuchen gewidmet habe) und ich After Eight. Diese Brownies sind aber auf jeden Fall dezent minzig und super erfrischend – also auch für Minze-Skeptiker super geeignet.

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So, genug der Worte – hier kommen die ultimativen Brownies in zweierlei Geschmacksrichtungen! Für die Intoleranz-Betroffenen unter euch auch mit easy laktosefreier Variante. Let’s celebrate und lasst es euch schmecken!

Zweierlei Brownies

Grundrezept:

250 g Butter (laktosefrei: Margarine)
200 g Mehl
50 g Kakao zum Backen
1 TL Backpulver
300 g Zartbitterschokolade
4 Eier
250 g brauner Zucker

Für die Minz-Brownies zusätzlich:

150 g der Zartbitterschokolade durch After Eight ersetzen
einige frische Minze-Blätter, fein gehackt

Für die Marshmallow-Brownies mit Johannisbeeren zusätzlich:

250 g Johannisbeeren
75 g g Mini-Marshmallows + 25 g zum auf die Brownies streuen

  1. Eine quadratische Springform fetten. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver mischen). Die Butter/Margarine mit der Schokolade (oder Schokolade + After Eight) in Stücken schmelzen und leicht abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker und einer Prise Salz ca. 5 Minuten dickcremig aufschlagen. Die warme Schoko-Butter-Mischung unterrühren, zum Schluss den Mehlmix kurz unterheben. Zum Schluss vorsichtig die weiteren Zutaten unterheben.
  3. Den Teig in die Form geben und bei den Marshmallow-Johannisbeer-Brownies noch einige Marshmallows (ca. 25 g, je nach Geschmack) obenauf streuen. Die Brownies im vorgeheizten Ofen (175°C Ober-Unterhitze, 150°C Umluft) ca. 25 – 30 Minuten (je nach gewünschter Klitschigkeit) backen.
  4. Herausnehmen, abkühlen lassen, genießen. Und guten Freunden gerne ein Stück abgeben 😉

 

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