Last Minute Plätzchen (Schnelle Glühweinschnitten)

Na, wie weit seid ihr mit der Weihnachtsbäckerei? Irgendwie ist diese Adventszeit so schnell verflogen, dass ich etwas hinterher hänge… Deshalb wird es jetzt Zeit für schnelle Plätzchen, die den Teller noch „Last Minute“ füllen und dennoch besonders lecker schmecken. Wie zum Beispiel diese Glühweinschnitten! Ein einfacher Rührteig mit Glühwein und Schokolade – das gibt herrliche Plätzchen vom Blech ohne großen Aufwand.

Zudem sind die Glühweinschnitten jetzt genau richtig – denn sie halten sich etwa 2 Wochen. Also genau bis Weihnachten! Durch den Glühwein im Teig und noch einem zusätzlichen Schuss als Tränke werden die Plätzchen super saftig und im Laufe der Lagerung immer besser. Ihr solltet deshalb nur drauf achten, dass ihr sie trocken lagert (z.B. in einer Dose mit Lagen von Butterbrotpapier dazwischen), damit sie nicht verderben.

Übrigens könnt ihr diese einfachen Plätzchen vom Blech sehr gut variieren:

  • Wenn Kinder mitessen, könnt ihr statt des Glühweins auch Kinderpunsch verwenden!
  • Statt normalem roten Glühwein schmeckt auch Fruchtpunsch (z.B. Heidelbeerglühwein) gut, dann wird das Ganze etwas fruchtiger. Ich verwende meist einfach den Glühwein, den wir sowieso übrig haben, z.B. weil man nicht die ganze Flasche geschafft hat.
  • Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schoko-Glasur durch Zuckerguss, den ihr mit Glühwein anrührt, ersetzen. Persönlich finde ich das etwas süß, aber es ist ein „Klassiker“ bei Glühwein-Plätzchen.
  • Natürlich könnt ihr die Plätzchen auch einfach mit Zuckerstreuseln statt dem Marmor-Muster verzieren.

So, und hier kommt das einfache Rezept für „Last Minute Plätzchen“ – und ich werde mich am Wochenende nochmal in die Weihnachtsbäckerei stürzen, schließlich habe ich noch einiges vor Weihnachten zu schaffen 😉

Einfache Glühweinschnitten (ca. 40 Stück)

  • 1/8 l roter Glühwein + ca. 50 ml zum Tränken
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Mehl
  • 3 gestr. TL Backpulver
  • 150 g dunkle Schokolade, fein gehackt (oder fertige Raspelschokolade verwenden)
  • 1 Pck dunkle Kuchenglasur
  • 100 g weiße Schokolade und rosa Lebensmittelfarbe
  1. Zuerst rührst du die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und einer guten Prise Salz weißcremig. Als nächstes rührst du die Eier einzeln unter und rührst weiter, bis die Masse cremig ist. Mische nun Mehl und Backpulver und rühre dieses im Wechsel mit dem 1/8 l Glühwein unter.
  2. Zuletzt hebst du die Schoko-Stückchen unter den Teig und streichst diesen auf ein Backblech (ca. 30 x 30 cm). Backe die Glühweinspitzen nun etwa 25 – 30 Minuten bei 175° C (Ober-Unterhitze).
  3. Sobald du das Blech herausgenommen hast, tränkst du die Glühweinspitzen mit dem restlichen Glühwein und lässt diese erkalten.
  4. Nun schmilzt du die dunkle Glasur sowie die weiße Schokolade getrennt und färbst die weiße Schokolade rosa (wie Glühwein). Glasiere die Glühweinschnitten mit der dunklen Glasur und gebe einzelne Streifen der Schokolade darauf. Mit einem Holzstäbchen kannst du noch ein Marmormuster in die Glasur ziehen.
  5. Sobald die Glasur fest ist, schneide mit einem scharfen Messer, das du immer wieder mit heißem Wasser erwärmst, kleine Würfel á ca. 2 x 2 cm aus.
  6. Fertig sind einfache, aber extrem leckere Plätzchen!

Geheimzutaten (Linzer Plätzchen „Mandelsterne“)

Linzer Plätzchen, also mit Marmelade gefüllte Plätzchen gehören wohl bei jedem mit auf den Plätzchenteller oder? Also ich liebe Marmeladen-gefüllte Plätzchen in allen Varianten! Normalerweise machen wir klassische Terrassen und Rumkränzchen. Dieses Jahr wollte ich mal etwas anderes ausprobieren und so bin ich auf die Idee für diese Mandelsterne gekommen. Dafür habe ich ein Rezept abgewandelt, das ebenfalls zu den „Weihnachts-Klassikern“ in unserem Haus gehört…

Denn eigentlich liegt den Mandelsternen ein Rezept von Dr. Ö. aus den 1990er Jahren zugrunde: Bekannt sind sie dem ein oder anderen vielleicht als „Sternenfenster“. Normal bin ich kein Freund von Fertigprodukten im Gebäck, aber bei diesen gefüllten Mürbeteigplätzchen mache ich gerne eine Ausnahme. Denn durch ein Päckchen Paradiescreme-Pulver (oder einem anderen Cremedessert) wird der Mürbeteig herrlich mürbe und bekommt ein angenehmes Aroma. Im Original werden diese mit Bananen-Paradiescreme gemacht und mit Nougat gefüllt. Ein Gedicht, kann ich euch sagen! Nun gibt es das Bananen-Pulver schon lange nicht mehr und so haben wir das Rezept dementsprechend abgewandelt. Mit Vanille funktioniert es ganz gut, beispielsweise.

Nun hatte ich neulich eine Probe der Dessertcreme mit Mandelgeschmack geschenkt bekommen. Und da wir eben kein Fertigdessert essen, war es der perfekte Anlass, um das alte Plätzchenrezept mal wieder hervorzuholen. Ich kann euch sagen, mit Mandelgeschmack im Teig werden die Linzer Plätzchen ganz hervorragend! Nougat passt zu diesen Mandelsternen als Füllung jedoch nicht unbedingt, weshalb ich meine hausgemachte Traubenmarmelade (die in diesem Rezept vorkommt) verwendet habe. Die Kombination aus süß und säuerlich macht die gefüllten Mürbteig-Sterne ganz besonders. Ich kann euch nur ans Herz legen: Besorgt euch ein Päckchen von der Dessertcreme und testet es auch – selbst wenn ihr keine Freunde von Fertigprodukten seid. Ohne schmecken die Linzer Mandelsterne leider nicht ganz so gut….

Wie steht ihr zu dem Thema Backen mit Fertigprodukten: Darf das in so einem Rezept mal sein oder kommen bei euch grundsätzlich nur natürliche Zutaten in die Plätzchen?

Linzer Plätzchen „Mandelsterne“ (ca. 20 Stück)

  • 2 verschieden große Ausstechformen, z.B. Sterne
  • 250 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Pck. Paradiescreme-Pulver „Mandel“ oder anderes Cremedessert (z.B. in Vanille-Geschmacksrichtung)
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 175 weiche Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • ggf. etwas Mandelextrakt / Aroma
  • 200 g säuerlicher Gelee, z.B. Traube oder Johannisbeere
  • Puderzucker zum Bestreuen
  1. Knete zunächst das Mehl, das Backpulver, das Paradiescreme-Pulver, den Vanillezucker, eine Prise Salz und den Zucker mit dem Ei und der Butter zu einem glatten Teig. Wenn du keine Mandel-Dessertcreme bekommst, kannst du noch etwas Mandelextrakt oder -aroma hinzufügen. Lasse den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen. Der Teig hält aber auch gut über Nacht aus!
  2. Rolle den Teig ca. 2 mm dick aus und steche Sterne (oder eine andere Form) aus. Bei der Hälfte der Plätzchen stichst du in der Mitte jeweils mit einer kleineren Form ein „Loch“ aus. Wiederhole das so lange, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  3. Backe die Plätzchen bei 160°C (Ober-Unterhitze) ca. 7 – 8 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun werden, die Plätzchen an sich aber noch hell sind.
  4. Lasse die Mandelsterne abkühlen und sortiere jeweils ein Plätzchen mit und eins ohne Loch zusammen. Erwärme nun das Gelee und klebe die beiden Plätzchenhälften damit zusammen. Sei dabei ruhig großzügig mit dem Gelee!
  5. Lasse die Linzer Plätzchen trocknen und bestäube sie mit dem Puderzucker.
  6. In einer Dose halten sich diese Mandelsterne ca. 4 Wochen.

 

 

Ein wenig Weihnachten… (Chocolate Crincle Cookies)

Mitte November: Macht ihr euch jetzt schon Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Nachdem ich euch schon vor einigen Tagen ein Rezept für Weihnachtsplätzchen gezeigt habe, kann ich mit einem klaren „Ja“ antworten 😉 Heute habe ich aber eine weihnachtliche Plätzchen-Idee für euch, die ihr auch jetzt schon servieren könnt, ohne für verrückt erklärt zu werden 😉 Und zwar habe ich für euch Crincle Cookies mitgebracht: Vielleicht habt ihr diese Variante des Subway Cookies auch schon auf Pinterest gesehen?! Im Grunde handelt es sich um super weiche Schokoladencookies nach amerikanischer Art, die vor dem Backen noch mit einer Schicht aus Puderzucker versehen werden. Dadurch entsteht ein witziger Eindruck – so als wären die Cookies verschneit.

Generell gibt es ähnliche Rezepte auch im Deutschen, ich komme jedoch nicht auf den Namen! Kann mir jemand weiterhelfen? Was die Crincle Cookies jedoch von der deutschen Machart unterscheidet, ist dass das Innere super weich und „chewy“ ist. Deshalb eignen sich diese Schokoladenkekse nicht zum langen Aufbewahren wie viele Weihnachtsplätzchen, sondern sie sollten innerhalb weniger Tage gegessen werden. Ideal also, um entweder in letzter Minute noch leckere Plätzchen zu backen oder jetzt schon mal den Appetit auf die Weihnachtszeit zu stillen 😉

Das Rezept ist sehr ähnlich zu meinen Double Chocolate Cookies, jedoch mit einigen kleinen Änderungen: Diesmal habe ich erstmals mit Kokosblütenzucker statt braunem Zucker gebacken und es schmeckt noch besser! Außerdem ist die Schokolade ganz fein gehackt, sodass sie beim Backen schmilzt: Große Schokostückchen würden den winterlichen Eindruck der Oberfläche zerstören. Ich kann euch sagen, dadurch schmecken die Kekse ganz fein und saftig! Außerdem habe ich diesmal Dinkelmehl verwendet und es funktioniert ausgezeichnet. Ihr könnt jedoch auch normales Mehl nehmen 🙂

Und jetzt viel Spaß mit diesem vorweihnachtlichen Rezept 🙂 Ich hoffe, ihr seid auch schon in Advents-Stimmung!

Chocolate Crincle Cookies (ca. 16 Stück)

  • 120 g weiche Butter
  • 75 g weißer Zucker
  • 100 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 175g Schokolade nach Wahl (ich habe dunkle und Kaffee-Schokolade verwendet), fein gehackt
  • ca. 100 g Puderzucker zum Wenden
  1. Zuerst rührst du die Butter mit den beiden Zuckersorten sowie einer großen Prise Salz weißcremig. Dann gibst du das Ei und das Vanille-Extrakt dazu und rührst weiter, bis eine schaumige Masse entsteht.
  2. Mische derweil das Mehl, den Kakao sowie das Natron und rühre die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung. Als letztes hebst du die feinen Schoko-Stückchen unter: Diese sollen sehr klein sein, damit sie später beim backen schmelzen!
  3. Nun stellst du den Teig über Nacht in den Kühlschrank (mindestens 3 Stunden, ich hatte ihn jedoch auch schon mal 2 Tage drin), damit dieser reifen kann.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 175° C Ober-Unterhitze vor. Derweil rollst du aus dem Teig Kugeln: Jede Kugel sollte ca. 1 EL Teig beinhalten. Diese wälzt du großzügig in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand auf ein Backblech.
  5. Backe nun die Cookies ca. 10 – 12 Minuten im Ofen, bis sich eine „eingerissene“ Oberfläche gebildet hat und die Cookies breit, aber nicht flach erscheinen. Nimm sie auch dann heraus, wenn sie dir noch total weich und „unfertig“ erscheinen!
  6. Lasse sie nun auf dem Blech abkühlen – Achtung, dabei fallen die Crincle Cookies noch ein wenig in sich zusammen, das ist normal.
  7. Ist das nun schon ein Weihnachtsgebäck oder gehen die Crincle Cookies das ganze Jahr über?

Ja, ist denn schon Weihnachten? (Omas Nougatstangen)

Macht ihr euch schon langsam Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Gibt es bei euch eher moderne oder eher traditionelle Rezepte auf dem Plätzchenteller? Bei uns ist das eher eine Mischung aus beiden – jedes Jahr probieren wir neue Rezepte aus, aber bestimmte Klassiker dürfen einfach nicht fehlen. Etwa Terrassenplätzchen, Rumkränzchen oder Schokoladenbrot (noch ist keines der Rezepte auf dem Blog, kommt aber bestimmt noch). Zu dieser Sorte Plätzchen gehören auch Omas Nougatstangen – bei uns in der Familie auch als „Inas Lieblinge“ bekannt, weil ich kein Stück dieses leckeren Schoko-Spritzgebäcks vor mir sicher ist 😉 Und genau dieses Rezept will ich euch heute zeigen…

Denn im Kreise der Foodblogger Frankens findet diese Woche eine wunderbare Aktion statt – und zwar sammeln wir fränkische Adventsschmankerl. Gestern gab es bereits Elisenlebkuchen bei Fränkische Tapas. Schaut doch im Laufe der Woche auch noch bei folgenden meiner Kollegen vorbei, um weitere typisch fränkische Adventsrezepte zu bekommen:

 

 

Was ist jetzt das typisch fränkische an meinem Rezept, fragt ihr euch? Nun, Omas Rezepte arbeiten natürlich vor allem mit dem, was die heimatliche Küche so hergibt. Und das sind bei uns eben Haselnüsse statt Mandeln. Auch Spritzgebäck ist typisch für unsere Region – so sind auch die Weihnachtsplätzchen in dieser Form gemacht. Vor allem aber bekomme ich beim Essen einer solchen Nougatstange Heimatgefühle. Denn Omas Rezepte vermitteln so gut ein Gefühl von „Daheim sein“ wie das kein anderes Rezept kann…

So, und jetzt gibt es die leckeren Schoko-Nougat Plätzchen meiner Oma für euch – ich übernehme keine Haftung, wenn ihr das ganze Blech alleine aufesst 😉

Omas Nougatstangen (ca. 15 Stück)

  • 225 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 3 Eigelb
  • 2 Msp. Zimt
  • 200 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g gemahlene Haselnüsse (in der Pfanne duftend geröstet)
  • 100 g Nuss-Nougat
  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 30 g Kokosfett
  1. Zuerst rührst du die Butter schaumig und gibst den Puderzucker sowie das Eigelb und den Zimt dazu. Nun rührst du weiter, bis die Masse cremig ist.
  2. Mische das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver und rühre dieses im Wechsel mit den Haselnüssen unter die Butter-Masse. Es sollte jetzt ein fester, aber spritzfähiger Teig entstanden sein.
  3. Diesen füllst du in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt etwa fingerlange gleichmäßige Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Achte dabei auf genügend Abstand, denn die Nougatstangen gehen noch etwas auf beim Backen!
  4. Backe die Stangen bei 160° Ober-Unterhitze für ca. 7 – 9 Minuten, bis diese fertig, aber noch recht weich sind. Lasse die Stangen erkalten.
  5. Schmelze nun das Nougat und klebe damit jeweils zwei passende Stangen aufeinander.
  6. Zuletzt schmilzt du die Schokolade mit dem Kokosfett und überziehst eine Seite der Nougatstangen damit.
  7. Ein himmlisches Schoko-Weihnachtsgebäck – Vorsicht, die machen süchtig!

Surprise, Surprise! (Zweierlei Piñata Cookies)

Heute zeige ich euch ein ganz besonderes Rezept für Plätzchen. Und zwar haben diese eine kleine Überraschung im Inneren! Die Rede ist von sogenannten Pinata Cookies – das sind von außen „ganz normale“ Terrassenplätzchen. Beim Anbeißen zeigt sich aber deren Geheimnis: Drin versteckt sind lauter bunte Zuckerstreusel. Eine witzige Idee gerade für einen Geburtstag oder zum Muttertag. 🙂

Gebacken habe ich diese zum 30. Geburtstag einer Freundin – da ich schon wusste, dass es Torte geben würde, habe ich diesmal selbst keine Motivtorte gemacht. So ganz ohne etwas selbstgebackenes wollte ich dann aber doch nicht kommen 😉 Deshalb habe ich überlegt, was ich kleines mitbringen kann, das trotzdem eine schöne Überraschung wäre. Und da bin ich auf die Pinata Cookies gekommen, die ich gelegentlich auf anderen Blogs gesehen, aber bisher noch nicht ausprobiert hatte.

Tatsächlich hat es super geklappt mit diesen Cookies und ich finde, sie machen richtig was her! Das tolle ist, dass ihr sie ganz nach eueren Wünschen gestalten könnt… Ich habe für euch meine beiden Basis-Rezepte notiert – einmal Vanille, einmal Schokolade. Diese könnt ihr ganz nach Geschmack zusammenkleben. Dabei habe ich bei den Schokoladen-Plätzchen Nougat als „Kleber“ verwendet, bei den Vanille-Plätzchen habe ich mein restliches Traubengelee von letzten Herbst aufgebraucht. Und auch welche Streusel ihr hineinfüllt, bleibt ganz euch überlassen: Wie wäre es zum Muttertag mit kleinen Zuckerherzen? Oder zum Kindergeburtstag mit vielen bunten Streuseln? Ganz elegant mit Silberperlen? Oder für Chocoholics mit zusätzlichen Schokostreuseln?

Vanille Pinata Cookies

  • 180 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 275 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • ca. 150 g Himbeergelee oder Traubengelee zum Zusammenkleben

Schoko Pinata Cookies

  • 170 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 175 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 180 g Mehl
  • 80 g Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver (etwas mehr als bei Vanille)
  • ca. 150 g Nougat zum Zusammenkleben

Zubereitung

  1. Bereite aus den jeweils genannten Zutaten einen Mürbeteig zu. Dazu rührst du zuerst die Butter cremig und gibst den Zucker dazu. Rühre nun weiter, bis eine fluffige Masse entsteht.
  2. Gib zu dieser das Ei und rühre weiter. Zuletzt mischt du die restlichen „trockenen“ Zutaten und rührst diese unter. Der so entstandene Mürbeteig muss nun mindestens 1 Stunde bis ca. 1 Tag kühlen.
  3. Sobald der Teig gekühlt ist, rollst du ihn gleichmäßig aus (ca. 3 mm dick) und stichst mittelgroße Herzen aus. Bei jedem dritten Herz stichst du in der Mitte einen kleinen Kreis oder einen kleinen Mond aus. Denn in diese Aussparung kommen später die Streusel.
  4. Backe die Plätzchen im heißen Ofen (175°) ca. 9 – 11 Minuten und lasse diese gut auskühlen.
  5. Nun geht es schon ans Zusammensetzen: Zuerst erwärmst du die Marmelade (bei Vanille Pinata Cookies) oder das Nougat (Bei Schoko Pinata Cookies) über dem Wasserbad, bis es streichfähig ist. Damit klebst du einen Keks „mit Loch“ auf einen Keks ohne Loch. Dann kommen Zuckerstreusel nach Wahl ins Loch, bevor du einen weiteren Keks ohne Loch als Deckel darauf klebst.
  6. Lasse die Plätzchen gut trocknen. Zuletzt glasierst und verzierst du sie nach Wahl.

Last Minute Plätzchen (Omas Butterplätzchen)

Geht es euch auch so? Die Adventswochen scheinen nur so dahin geflogen zu sein. Ab heute ist bei mir endlich Urlaub angesagt! Nachdem im Advent 2 Klausuren plus ein Seminarwochenende im Studium und Jahres-End-Stress auf der Arbeit ein wirkliches Weihnachtsfeeling verhindert haben, freue ich mich wirklich auf etwas Ruhe. Obwohl wir schon am 1. Advent den Großteil unserer Plätzchen gebacken haben, kam ich erst heute dazu eines meiner liebsten Rezepte, nämlich Omas Butterplätzchen, zu verbloggen.

Das ist ein echter Klassiker, der bei uns in der Familie – wie wahrscheinlich den meisten Familien – in keinem Jahr fehlen darf: Bei uns kommen in Omas Butterplätzchen nicht nur beste Butter, sondern vor allem auch ein guter Schuss Arrak. Wer den Blog regelmäßig verfolgt, weiß: Backen mit alkoholischen Getränken liegt in der Familie 😉

Neben den Butterplätzchen haben wir, also meine Mama, Mr. Backina, die Katze (naja, zumindest als moralische Unterstützung) und ich, an einem langen Samstag noch 5 andere Sorten geschafft, die es vermutlich erst 2016 im Blog zu lesen gibt: Dabei waren neben den Butterplätzchen auch Rum-Kränzchen, Schokoladenbrot, Banana-Split-Plätzchen und Schoko-Gewürzstangen. Nach dem langen Küchen-Tag waren wir Abends völlig platt, aber das Teamwork hat sich gelohnt, denn selbstgemachte Plätzchen sind immer noch die besten.

Und falls euer bunter Plätzchenteller so kurz vor den Feiertagen fast leer ist, sind die Butterplätzchen auf jeden Fall ein super Last-Minute-Rezept mit einem feinen Aroma und zart-mürbem Biss. Einfach zu machen und lecker wie bei Oma 🙂

Ich wünsche euch schon einmal schöne letzte Tage vor Weihnachten und wenig Stress! Am 24. lesen wir uns hier noch einmal mit einem kleinen essbaren Geschenk, das ich gestern Nacht noch gestaltet habe.

Jetzt aber erstmal Omas Butterplätzchen, der Klassiker im Hause Backina:

Omas Butterplätzchen

375 g Butter
150 g Zucker
2 Eigelb
3 EL Arrak
3 TL Vanillezucker
500 g Mehl

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Teig ca. 3-4 mm dick ausrollen und nach Wunsch ausstechen.
  3. Bei 175° (Ober-Unterhitze) ca. 5-7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit Zuckerguss oder Schuko-Glasur verzieren.
  5. Frohe Weihnachten!

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