Goldene Weihnacht (Goldene Brownie Würfel)

Schon letzte Woche habe ich euch erzählt, wie es dieses Jahr um meine Weihnachtsbäckerei bestellt ist – auf gut Deutsch: „nicht optimal“ 😉 Das liegt auch daran, dass ich noch einen etwas größeren „Backauftrag“ für einen 50. Geburtstag in der Verwandtschaft dazwischen geschoben habe: Das Motto war „Las Vegas“ und es sollten 150 Gäste kommen. Was backt man da? Etwas typisch amerikanisches, das vielen schmeckt und für eine große Anzahl an Menschen reicht? Richtig – Brownies! Aus den Resten der für den Geburtstag gebackenen Brownies sind dann diese goldenen Brownie Würfel entstanden, die sich perfekt als Ergänzung auf dem Kuchenteller an Weihnachten oder auch als Fingerfood auf dem Silvester-Buffet eignen.

Wie sollen Brownies nun von der Textur her sein? Zuerst einmal darf man bei richtig saftigen Brownies nicht an Schokolade und Butter sparen! Geschmolzene Butter und Schokolade bilden die Basis – für die ultimativ schokoladige Note gebe ich noch zusätzlich Kakaopulver und gehackte Schokolade in den Teig. Definitiv nichts für Zartbesaitete! Diese Brownie-Variante ist noch deutlich saftiger und schokoladiger als die eher soften Brownies, die ich vor einiger Zeit hier gepostet habe. Kalorien zählen hat an dem Tag, wo ihr diese Brownies probiert, Pause – für diesen schokoladigen Genuss lohnt sich das aber schon mal 🙂

Zu den verschiedenen Brownie-Varianten, die ich für den Geburtstag gemacht habe, werde ich noch einen gesonderten Post machen – am Geburtstag selbst war leider keine Zeit, ordentliche Fotos zu machen. Dafür habe ich die Reste zu diesen goldenen Brownie-Würfeln aufgehübscht. Was braucht ihr also für diese niedlichen Schokowürfel?

Neben Brownies kommt noch süßes Nougat sowie etwas säuerliches Gelee in die Würfel, damit der Geschmack ausgewogen und nicht zu süß ist. Ein knackiger Schokoladen-Überzug mit goldenem Glanz macht die Nascherei komplett. Wenn ihr eine weihnachtliche Geschmacksnote haben möchtet, könnt ihr noch etwas Zimt und Lebkuchengewürz in die Brownies geben 🙂 Jetzt können die finalen Tage vor Weihnachten beginnen!

Brownie Würfel in Gold (ca. 10 – 12 Stück)

Für den Brownie-Teig

  • 125 g Butter
  • 50 g Creme Fraiche
  • 60 g dunkle Schokolade zum Schmelzen
  • 250 g dunkle Schokolade, gehackt
  • 150 g Zucker (möglichst 100 g weißen, 50 g Kokosblütenzucker)
  • 3 Eier
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 100 g Kakaopulver
  • 125 g Mehl
  • optional: 1 TL Lebkuchen-Gewürz und 1 TL Zimt

Für die Würfel

  • 100 g Nougat oder Nuss-Nougat-Creme
  • 100 g säuerliches Gelee, z.B. Traube oder Johannisbeere
  • 200 g dunkle Schokoladen-Glasur
  • goldenes Lebensmittel-Puder und silberne / goldene Zuckerperlen
  1. Für den Brownie-Teig schmilzt du zunächst die Butter, die Creme Fraiche sowie die 60 g Schokolade über dem Wasserbad. Sobald alles geschmolzen ist, rührst du den Zucker unter und rührst so lange, bis dieser geschmolzen ist. Lass alles etwas abkühlen.
  2. Als nächstes rührst du die Eier sowie das Vanille-Extrakt unter. Mische derweil das Mehl mit dem Kakaopulver, sowie optinal Lebkuchengewürz sowie Zimt und einer gute Prise Salz.
  3. Rühre die Mehl-Mischung sowie die gehackte Schokolade unter, sodass ein dicker Teig entsteht.
  4. Streiche den Teig nun in eine 20 x 20 cm Fettpfanne und backe die Brownies bei 175° C (Ober-Unterhitze) für etwa 25 – 30 Minuten. Mache die Stäbchenprobe – es soll noch etwas Teig am Stäbchen kleben, sonst sind die Brownies zu „durch“!
  5. Lasse die Brownies abkühlen.
  6. Schneide die Brownies nun in ca. 2 x 2 cm große Würfel und halbiere diese jeweils einmal vertikal.
  7. Fülle die beiden Hälften mit dem geschmolzenen Nougat sowie dem Gelee und setze die Hälften wieder zusammen. Lasse die Würfel im Kühlschrank etwa 1/2 Stunde fest werden.
  8. Überziehe die Würfel mit der geschmolzenen Schokolade und verziere diese mit Goldpuder sowie den Zuckerperlen.
  9. Fertig ist eine süße Sünde für die Feiertage oder Silvester!

Ein wenig Weihnachten… (Chocolate Crincle Cookies)

Mitte November: Macht ihr euch jetzt schon Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Nachdem ich euch schon vor einigen Tagen ein Rezept für Weihnachtsplätzchen gezeigt habe, kann ich mit einem klaren „Ja“ antworten 😉 Heute habe ich aber eine weihnachtliche Plätzchen-Idee für euch, die ihr auch jetzt schon servieren könnt, ohne für verrückt erklärt zu werden 😉 Und zwar habe ich für euch Crincle Cookies mitgebracht: Vielleicht habt ihr diese Variante des Subway Cookies auch schon auf Pinterest gesehen?! Im Grunde handelt es sich um super weiche Schokoladencookies nach amerikanischer Art, die vor dem Backen noch mit einer Schicht aus Puderzucker versehen werden. Dadurch entsteht ein witziger Eindruck – so als wären die Cookies verschneit.

Generell gibt es ähnliche Rezepte auch im Deutschen, ich komme jedoch nicht auf den Namen! Kann mir jemand weiterhelfen? Was die Crincle Cookies jedoch von der deutschen Machart unterscheidet, ist dass das Innere super weich und „chewy“ ist. Deshalb eignen sich diese Schokoladenkekse nicht zum langen Aufbewahren wie viele Weihnachtsplätzchen, sondern sie sollten innerhalb weniger Tage gegessen werden. Ideal also, um entweder in letzter Minute noch leckere Plätzchen zu backen oder jetzt schon mal den Appetit auf die Weihnachtszeit zu stillen 😉

Das Rezept ist sehr ähnlich zu meinen Double Chocolate Cookies, jedoch mit einigen kleinen Änderungen: Diesmal habe ich erstmals mit Kokosblütenzucker statt braunem Zucker gebacken und es schmeckt noch besser! Außerdem ist die Schokolade ganz fein gehackt, sodass sie beim Backen schmilzt: Große Schokostückchen würden den winterlichen Eindruck der Oberfläche zerstören. Ich kann euch sagen, dadurch schmecken die Kekse ganz fein und saftig! Außerdem habe ich diesmal Dinkelmehl verwendet und es funktioniert ausgezeichnet. Ihr könnt jedoch auch normales Mehl nehmen 🙂

Und jetzt viel Spaß mit diesem vorweihnachtlichen Rezept 🙂 Ich hoffe, ihr seid auch schon in Advents-Stimmung!

Chocolate Crincle Cookies (ca. 16 Stück)

  • 120 g weiche Butter
  • 75 g weißer Zucker
  • 100 g Kokosblütenzucker oder brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl (ich habe Dinkelmehl verwendet)
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 175g Schokolade nach Wahl (ich habe dunkle und Kaffee-Schokolade verwendet), fein gehackt
  • ca. 100 g Puderzucker zum Wenden
  1. Zuerst rührst du die Butter mit den beiden Zuckersorten sowie einer großen Prise Salz weißcremig. Dann gibst du das Ei und das Vanille-Extrakt dazu und rührst weiter, bis eine schaumige Masse entsteht.
  2. Mische derweil das Mehl, den Kakao sowie das Natron und rühre die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung. Als letztes hebst du die feinen Schoko-Stückchen unter: Diese sollen sehr klein sein, damit sie später beim backen schmelzen!
  3. Nun stellst du den Teig über Nacht in den Kühlschrank (mindestens 3 Stunden, ich hatte ihn jedoch auch schon mal 2 Tage drin), damit dieser reifen kann.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Backofen auf 175° C Ober-Unterhitze vor. Derweil rollst du aus dem Teig Kugeln: Jede Kugel sollte ca. 1 EL Teig beinhalten. Diese wälzt du großzügig in Puderzucker und setzt sie mit genügend Abstand auf ein Backblech.
  5. Backe nun die Cookies ca. 10 – 12 Minuten im Ofen, bis sich eine „eingerissene“ Oberfläche gebildet hat und die Cookies breit, aber nicht flach erscheinen. Nimm sie auch dann heraus, wenn sie dir noch total weich und „unfertig“ erscheinen!
  6. Lasse sie nun auf dem Blech abkühlen – Achtung, dabei fallen die Crincle Cookies noch ein wenig in sich zusammen, das ist normal.
  7. Ist das nun schon ein Weihnachtsgebäck oder gehen die Crincle Cookies das ganze Jahr über?

Ja, ist denn schon Weihnachten? (Omas Nougatstangen)

Macht ihr euch schon langsam Gedanken um die Weihnachtsbäckerei? Gibt es bei euch eher moderne oder eher traditionelle Rezepte auf dem Plätzchenteller? Bei uns ist das eher eine Mischung aus beiden – jedes Jahr probieren wir neue Rezepte aus, aber bestimmte Klassiker dürfen einfach nicht fehlen. Etwa Terrassenplätzchen, Rumkränzchen oder Schokoladenbrot (noch ist keines der Rezepte auf dem Blog, kommt aber bestimmt noch). Zu dieser Sorte Plätzchen gehören auch Omas Nougatstangen – bei uns in der Familie auch als „Inas Lieblinge“ bekannt, weil ich kein Stück dieses leckeren Schoko-Spritzgebäcks vor mir sicher ist 😉 Und genau dieses Rezept will ich euch heute zeigen…

Denn im Kreise der Foodblogger Frankens findet diese Woche eine wunderbare Aktion statt – und zwar sammeln wir fränkische Adventsschmankerl. Gestern gab es bereits Elisenlebkuchen bei Fränkische Tapas. Schaut doch im Laufe der Woche auch noch bei folgenden meiner Kollegen vorbei, um weitere typisch fränkische Adventsrezepte zu bekommen:

 

 

Was ist jetzt das typisch fränkische an meinem Rezept, fragt ihr euch? Nun, Omas Rezepte arbeiten natürlich vor allem mit dem, was die heimatliche Küche so hergibt. Und das sind bei uns eben Haselnüsse statt Mandeln. Auch Spritzgebäck ist typisch für unsere Region – so sind auch die Weihnachtsplätzchen in dieser Form gemacht. Vor allem aber bekomme ich beim Essen einer solchen Nougatstange Heimatgefühle. Denn Omas Rezepte vermitteln so gut ein Gefühl von „Daheim sein“ wie das kein anderes Rezept kann…

So, und jetzt gibt es die leckeren Schoko-Nougat Plätzchen meiner Oma für euch – ich übernehme keine Haftung, wenn ihr das ganze Blech alleine aufesst 😉

Omas Nougatstangen (ca. 15 Stück)

  • 225 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 3 Eigelb
  • 2 Msp. Zimt
  • 200 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g gemahlene Haselnüsse (in der Pfanne duftend geröstet)
  • 100 g Nuss-Nougat
  • 125 g Zartbitterschokolade
  • 30 g Kokosfett
  1. Zuerst rührst du die Butter schaumig und gibst den Puderzucker sowie das Eigelb und den Zimt dazu. Nun rührst du weiter, bis die Masse cremig ist.
  2. Mische das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver und rühre dieses im Wechsel mit den Haselnüssen unter die Butter-Masse. Es sollte jetzt ein fester, aber spritzfähiger Teig entstanden sein.
  3. Diesen füllst du in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt etwa fingerlange gleichmäßige Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Achte dabei auf genügend Abstand, denn die Nougatstangen gehen noch etwas auf beim Backen!
  4. Backe die Stangen bei 160° Ober-Unterhitze für ca. 7 – 9 Minuten, bis diese fertig, aber noch recht weich sind. Lasse die Stangen erkalten.
  5. Schmelze nun das Nougat und klebe damit jeweils zwei passende Stangen aufeinander.
  6. Zuletzt schmilzt du die Schokolade mit dem Kokosfett und überziehst eine Seite der Nougatstangen damit.
  7. Ein himmlisches Schoko-Weihnachtsgebäck – Vorsicht, die machen süchtig!

Pastellfarben (Cupcake-Grundrezept mit Varianten)*

Heute gibt es viele bunte … Cupcakes! Die Schwestern der eher schlichten Muffins sind ja per se schon kleine „Divas“, die am liebsten bunt, mit viel „Schmuck“ und großen „Hüten“ daherkommen. Eine ganz ähnliche Vorliebe für ein extravagantes Äußeres haben auch Macarons – das beliebte französische Mandelgebäck kommt ebenfalls gerne in bunten Farben oder extravagant verziert daher. Insofern liegt es auf der Hand beide Gebäcke zu verbinden.

Als neulich also mal wieder ein Paket mit der neuesten Kreation von Lindt* ins Haus flatterte, war mir klar, dass die „Macaron Pralines“ sich mit ihren bunten Farben hervorragend als Deko auf Cupcakes machen würden. Die Pralinen gibt es in den Geschmacksrichtungen Schokolade, Erdbeere, Zitrone und Pistazie. Dafür aber vier verschiedene Arten von Cupcakes zu backen, würde den Rahmen dieses Beitrags etwas sprengen 😉 Deshalb verrate ich euch heute mein Cupcake Grundrezept, aus dem sich schnell verschiedene Geschmacksrichtungen zaubern lassen. Und zwar lassen sich aus diesem Grundrezept für Cupcakes nicht nur Vanille, Schoko, Erdbeer, Pistazie oder Zitronen Cupcakes machen, sondern euer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es mit Passionsfrucht-Mango? Nougat mit Karamell? Kaffee?

Ihr seht also: Aus einem einfachen Grundrezept entstehen unendlich viele Cupcakes 🙂 Deshalb mag ich dieses Rezept für einfache Vanille Cupcakes so. Und auch das Buttercreme Frosting lässt sich ganz nach Wunsch abwandeln – entweder mit etwas Farbe oder mit zusätzlichen Geschmacksträgern!

Verziert sind meine Cupcakes mit den Macaron Pralines von Lindt, die derzeit in einer limitierten Auflage zu erhalten sind. „Hausintern“ waren sich Herr BackIna und ich nicht ganz einig, was den Geschmack der Macaron Schokolade angeht: So richtig nach Macaron schmecken die Pralinen nämlich nicht, sondern eher nach Frucht mit etwas Baiser-Crunch. Was auch sehr lecker sein kann und uns bei der Schoko-Füllung hervorragend schmeckt. Die fruchtigen Varianten sind für uns als „Schoko-Puristen“ nicht wirklich verlockend… Deshalb haben wir Herrn Backinas Kollegen zum Tasting der Macaron Pralinen sowie der damit verzierten Cupcakes gebeten, wie ihr bereits auf Facebook sehen konntet. Im Durchschnitt haben die Tester ebenfalls Schokolade am besten gefunden, unter den fruchtigen Sorten war der Favorit Erdbeere, gefolgt von Zitrone und Pistazie. Wenn ihr euch einen Eindruck verschaffen wollt, dann schaut doch mal im Laden vorbei und probiert die Macaron Pralines 😉

Jetzt kommt aber erstmal mein universell einsetzbares Cupcake-Grundrezept – welche Geschmacksrichtung bevorzugt ihr dabei?

Cupcake-Grundrezept für Vanille Cupcakes, Schoko Cupcakes, Zitronen Cupcakes, Erdbeer Cupcakes uvm. (10 Stück)

Für die Cupcakes (Basisrezept)

  • 220 g Mehl (Dinkelmehl oder Weizenmehl)
  • 1,5 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 175 ml Milch
  • 6 EL Öl (60 ml)
  • 60 g Butter
  • 1 EL Joghurt
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zusätzliche Zutaten für den Teig je nach Variante:

  • Vanille: Teig so lassen
  • Schokolade: 2 EL Kakaopulver plus 1 EL Milch zusätzlich
  • Zitrone: 1 TL Zitronenabrieb plus 1 EL Zitronensaft
  • Erdbeere: rosa Farbe plus etwas Erdbeer-Aroma
  • Pistazie: grüne Farbe plus 2 EL gemahlene Pistazien

Zubereitung Cupcake Teig:

  1. Mische Mehl, Backpulver und Zucker mit einer Prise Salz und verrühre alles gut. Nun gibst du die zimmerwarme Butter dazu und rührst so lange, bis eine „sandige“ oder streuselige Mischung entsteht.
  2. In einem Messbecher mischt du Milch, Öl, Ei, Vanilleextrakt und Joghurt gut miteinander.
  3. Als nächstes gibst du die flüssigen zu den festen Zutaten und verrührst alles schnell, sodass gerade so ein Teig entsteht (Klümpchen dürfen drin sein!)
  4. Rühre als nächstes die Geschmackszutaten (je nach gewünschter Cupcake Sorte) unter.
  5. Fülle die Mischung in eine Muffin-Form und backe die Cupcakes ca. 15 – 17 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze. Stäbchenprobe machen!
  6. Nun müssen die Cupcakes abkühlen, bevor es ans Fertigstellen geht.

Grundrezept Buttercreme-Frosting:

  • 400 ml Milch
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver
  • 150 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt

Zusätzliche Zutaten für das Frosting je nach Variante:

  • Vanille: plus 1 TL Vanilleextrakt nach Wunsch
  • Schokolade: 3 EL Kakaopulver oder Kaba plus evtl etwas Milch
  • Zitrone: 2 TL Zitronenabrieb plus 1 TL Zitronensaft
  • Erdbeere: 3 EL feine Erdbeermarmelade plus evtl rosa Farbe
  • Pistazie: 2 EL fein gemahlene Pistazien plus evtl grüne Farbe

Zubereitung Buttercreme Frosting

  1. Koche einen Pudding aus der Milch und dem Puddingpulver (Vorgehen nach Packungsanleitung, nur Zucker weglassen). Diesen lässt du auf Zimmertemperatur abkühlen. Währenddessen nimmst du die Butter aus dem Kühlschrank, damit diese ebenfalls weich und auf Zimmertemperatur gebracht wird.
  2. Sobald Butter und Pudding dieselbe Temperatur haben, beginnst du damit die Butter mit dem Puderzucker und einer Prise Salz weißcremig zu rühren. Das kann durchaus 5 bis 10 Minuten dauern.
  3. Als nächstes rührst du den Pudding noch einmal glatt und rührst diesen esslöffelweise unter die Butter.
  4. Zuletzt gibst du die Geschmackszutaten nach Wahl dazu (evtl brauchst du noch etwas Puderzucker, je nachdem wie süß du es magst) und lässt die Creme etwa 15 Minuten abkühlen, bevor du sie auf die Cupcakes spritzt.
  5. Wenn du magst, kannst du deine Cupcakes vor dem Verzieren mit der Buttercreme noch mit etwas Marmelade oder Schokolade füllen: Dazu stichst du ein Loch in die Mitte des Cupcakes und füllst deine Wunsch-Zutat hinein.
  6. Zuletzt spritzt du die Buttercreme auf deine Cupcakes und dekorierst diese nach Wunsch, z.B. mit einer Praline. Lasse die Cupcakes vor dem Verzehr ca. 2 – 3 Stunden im Kühlschrank fest werden.

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden, die mir freundlicherweise die Schokolade zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Beitrag meine eigene Meinung wider und ist davon in keiner Weise beeinflusst.

Geschmolzen, nicht pulverisiert (Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade)

Ordnung ist etwas wunderbares. Man mag mich für verrückt erklären, aber jedes Mal, wenn ich ein ToDo im Haushalt erledigt habe, fühle ich mich gut. Spülmaschine ausgeräumt, Wäscheberg gebügelt, Wohnung gesaugt – toll, da fühle ich mich gleich viel wohler daheim. (Nein, ihr könnt mich nicht als Haushaltshilfe borgen, wenn ihr das fragen wollt 😉 ) Lange Rede, kurzer Sinn: Vor unserem Urlaub habe ich unseren Vorratsschrank mal wieder aufgeräumt und da ganz schön viele „Schoko-Leichen“ von Weihnachten 2016, Ostern 2017 und zwei Geburtstagen 2017 gefunden… Tja, da wurde es aber mal wieder Zeit Cookies zu backen!

Fast ein Kilo Schokolade wartete darauf, von mir verbacken zu werden. Also mal kurz meine Standard-Rezepte für Chocolate Cookies angeschaut: Da braucht man weit weniger Schokolade. Wieso sollte man nicht auch geschmolzene Schokolade in den Teig geben können, habe ich mich da gefragt? Eigentlich müsste das die Chocolate Cookies ja noch viel weicher und „Subway-mäßiger“ machen oder? Denn Schokoladenkuchen mit geschmolzener Schokolade im Teig ist auch meist deutlich saftiger als sein „Bruder“, der nur mit Kakao gebacken wird.

Also mal kurz gesucht, ob es Rezepte mit geschmolzener Schokolade im Cookie-Teig gibt. Tatsächlich bin ich bei Very Best Baking fündig geworden… Naja, einen Versuch kann man ja mal wagen, oder? 😉 Und was soll ich sagen: Diese Cookies sind extrem gut und können mit meinen Subway-Schoko-Cookies locker mithalten! Sehr saftig, sehr weich und sie halten extrem lange frisch. Also sucht euere Schoko-Reste zusammen und probiert dieses Rezept aus 🙂

Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade im Teig

  • 600 g Schokolade, Pralinen o.Ä. (2 Mal 300 g Gramm), am besten dunkle Schokolade zum schmelzen
  • 210 g Butter
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 150 g feiner brauner Zucker
  • 75 g weißer Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  1. Halbiere zunächst die Schokolade. Eine Hälfte davon hackst du in grobe Stücke, die andere Hälfte (am besten dunkle Schokolade) schmilzt du über dem Wasserbad und lässt diese leicht abkühlen.
  2. Währenddessen schlägst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanilleextrakt schaumig. Rühre nun die Eier einzeln unter, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  3. Mische das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver und dem Salz. Nun rührst du die geschmolzene Schokolade und die Mehlmischung im Wechsel unter die Butter-Mischung, sodass ein glatter Teig entsteht. Unter diesen hebst du die Schoko-Stücke, wickelst den fertigen Cookie Teig in Frischhaltefolie und stellst ihn mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht kalt.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Ofen auf 175° Ober-Unterhitze vor und stichst vom Teig je ca. 1 EL ab. Rolle den Teig zu Kugeln und setze jeweils ca. 9 Stück auf ein Backblech (genügend Abstand halten!).
  5. Backe die Cookies etwa 11 – 13 Minuten im heißen Ofen und nimm sie dann heraus, auch wenn sie noch sehr weich erscheinen. Lasse die Subway Cookies auf dem Backblech erkalten und genieße die Cookies wie aus dem Coffeeshop!

Dreierlei Schweinerei (Gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas)

Der Juni war bei uns Geburtstagmonat. Nach meinem eigenen Geburtstag stand vor einigen Wochen auch der Geburtstag von Herrn BackInas Mama ins Haus. Nach der Motivtorte im letzten Jahr habe ich dieses Jahr „nur“ ein Dessert beigesteuert… Allerdings war das mindestens genauso kalorienreich wie die Torte 😉 Es gab nämlich ein Mousse au Chocolat im Glas – das heißt nicht nur ein „normales“, sondern ein Ombre Mousse au Chocolat, also ein gestreiftes Dessert im Glas aus mehreren Mousse au Chocolat Sorten. Man soll sich ja eigentlich nicht selbst loben, aber die Gäste haben es bestätigt: Eine leckere Sünde!

Klassisches Mousse au Chocolat verlangt nach Ei – allerdings habe ich euch ja schon von meiner Aversion gegen rohe Eier im Dessert erzählt – vor allem bei diesem sommerlichen Wetter, wenn der Nachtisch eine Zeit draußen stehen soll. Das ist der eine Grund, warum mein Mousse au Chocolat ohne Ei, dafür aber mit Gelatine gemacht wird. Der andere Grund ist ein ganz simpler: Wir mussten das gestreifte Mousse au Chocolat eine halbe Stunde im warmen Auto transportieren – und da hatte ich ohne Gelatine etwas Bedenken, dass mir der Nachtisch zusammensackt. So hat das Triple Mousse au Chocolat im Glas die Fahrt super überstanden. Nur die Deko solltet ihr erst in letzter Minute anbringen, damit diese nicht schmilzt. Ich spreche aus Erfahrung 😉

Kleiner Tipp: Wenn ihr wollt, könnt ihr die drei Mousse au Chocolat Sorten (weiße Mousse au Chocolat, Nougat Mousse und klassische Mousse au Chocolat) auch solo servieren. Dann macht jeweils etwas mehr von jeder Sorte – ich finde jede Sorte für sich einfach nur lecker! Eine etwas abgewandelte Version vom Nougat-Mousse habt ihr übrigens schon in meinem Weihnachtsmenü serviert bekommen. Dieses Grundrezept lässt sich so easy abwandeln, dass ich immer wieder begeistert bin!

Und wenn ihr euere Ombre-Mousse au Chocolat etwas „knuspriger“ haben möchtet, wie wäre es mit zerkrümelten Oreos oder anderen Keksen als Topping? Auch Kirschen oder Himbeeren kann ich mir super dazu vorstellen… Welche Sorte des Mousse au Chocolat mögt ihr am liebsten?

Dreierlei gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas (ohne Ei; 6 Portionen)

Für die weiße Mousse au Chocolat

  • 50 g weiße Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 150 g Sahne
  • etwas Tonkabohne
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für die Nougat Mousse au Chocolat

  • 50 g Nougatschokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 100 g Sahne

Für die dunkle Mousse au Chocolat

  • 50 g dunkle Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Sahne

Zur Deko

  • ca. 50 g weiße Schokolade
  1. Bereite zuerst die weiße Mousse au Chocolat vor: Dazu weichst du die Gelatine in kaltem Wasser ein, bis sie weich ist. Nun erhitzt du die Milch und löst darin die weiße Schokolade, das Vanilleextrakt sowie die Tonkabohne auf. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, drückst du die Gelatine aus und löst diese ebenfalls darin auf. Gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn du magst, kannst du die Masse auch pürieren, damit alles ganz glatt ist.
  2. Lasse die Mischung nun im Kühlschrank so lange abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Sobald das der Fall ist, schlägst du die Sahne halbfest und hebst sie unter die Mischung. Verteile das Mousse nun auf 6 Dessertschälchen oder Gläser, sodass diese je zu einem Drittel voll sind. Lasse diese ca eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen, bis die Oberfläche fest ist.
  3. Denselben Vorgang wiederholst du nun mit der Nougat-Mousse: Gelatine einweichen. Milch aufkochen, darin die Nougatschokolade auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Nougat-Masse.
  4. Verteile nun die Nougat-Mousse auf der weißen Mousse. Nun sollten je 2/3 des Dessertglases gefüllt sein. Lasse diese Schicht ebenfalls ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden.
  5. Als letztes bereitest du die dunkle Mousse au Chocolat auf dieselbe Weise zu:elatine einweichen. Milch aufkochen, darin die dunkle Schokolade und den Vanillezucker auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Schoko-Masse.
  6. Verteile die letzte Schicht auf die Gläser und stelle alles über Nacht in den Kühlschrank.
  7. Bereite zuletzt das Schoko-Gitter zu, indem du die weiße Schokolade schmilzt und auf ein Backpapier tropfen lässt, sodass sich Gitter bilden. Lasse diese ebenfalls über Nacht im Kühlschrank fest werden, breche das Gitter am nächsten Tag in Stücke und stecke jeweils ein Stück als Dekoration ins Mousse.
  8. Nun genieße die gestreifte Mousse au Chocolat im Glas!

 

Ein neuer Liebling (Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett, vegan)

Seit diesem Bananenbrot sind wir im Hause BackIna ganz angefixt darauf, dass endlich die Bananen wieder braun sind. Denn die zucker- und fettfreie Leckerei kann man sich ohne schlechtes Gewissen einmal gönnen und es lässt sich super einfrieren. Wenn es also morgens mal hektisch zugeht, tauen wir einfach ein paar Scheiben von dem Bananenbrot auf und fertig ist ein leckeres Frühstück ohne schlechtes Gewissen.

Da lag es nahe ein wenig mit dem Rezept zu spielen und eine Schoko Bananenbrot Variante zu kreieren… Denn Schokolade lieben wir doch alle, oder? Und tatsächlich geht die Anpassung des Bananenbrots auf die Schoko-Variante super einfach! Ein Teil des Mehls wird durch Kakao ersetzt und im Wesentlichen ist das Schoko Bananenbrot damit schon fertig. Damit sich das Rezept leichter vegan umsetzen lässt, habe ich diesmal den Joghurt weggelassen. Stattdessen kommt etwas mehr Banane und für die Säure, die sonst der Joghurt liefert, ein Esslöffel Essig in den Teig. Wenn ihr nun Soja- oder Mandelmilch nehmt, habt ihr ein hervorragendes veganes Schoko Bananenbrot.

Das Schöne an diesem Rezept: Du kannst noch an anderen Stellen nach deinem Geschmack und dem Inhalt deines Kühlschranks variieren. Statt Ahornsirup geht natürlich auch Agavendicksaft. Statt Dinkelmehl kannst du für ein glutenfreies Schoko Bananenbrot auch glutenfreies Mehl nehmen. Ebenfalls interessant ist es einen Teil des Dinkelmehls durch fein gemahlene Haferflocken oder Nüsse zu ersetzen, dann schmeckt das Bananenbrot ganz leicht nussig und etwas saftiger.

Probiere doch auch du dieses zucker- und fettfreie, optional vegane Schoko Bananenbrot aus – ich liebe es als schnellen Snack oder zum Frühstück 🙂

Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett (optional vegan)

  • 450 g überreife Banane
  • 220 g Dinkelmehl
  • 60 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • je 1 gestrichener TL Natron und Backpulver
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 6 EL Milch
  • 100 ml Ahornsirup oder Honig
  • 2 EL Birkenzucker, 1 Prise Stevia oder etwas mehr Honig
  • c. 50 g Schokolade in Stückchen (optional)
  1. Püriere die Banane, den Essig, das Vanille-Extrakt, die Milch, den Honig und den Birkenzucker mit einer Prise Salz fein. Mische nun das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und dem Natron.
  2. Als nächstes mischt du die feuchten und trockenen Zutaten, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Diesen gibst du in eine Kastenform und streust optional noch Schoko-Stückchen oben auf den Teig.
  3. Backe das Schoko Bananenbrot nun für ca. 35 bis 40 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze, bis an einem Holzstäbchen keine Teigreste mehr kleben.
  4. Lasse das Bananenbrot abkühlen und genieße es pur oder z.B. mit diesem veganen Nutella. Einfach lecker!

Oldie but Goldie (Kalter Hund)

Entschuldigt die lange Abwesenheit – manchmal ist das Leben 1.0 stressiger als gedacht. Leider kann ich euch nicht versprechen, dass ich in nächster Zeit immer zwei Beiträge pro Woche schaffe. Aber ich habe schon einige Leckereien für euch vorbereitet 😉 Unter anderem war letzte Woche mein Geburtstag, den ich seit langem mal wieder mit einer Party gefeiert habe. Partys stehen bei uns am liebsten unter einem Motto, deshalb haben wir diesmal „Glam Rock“ als Thema für Musik, Essen und Kleidung gewählt. Ich liebe Vintage-Kleidung und die Musik aus den 60ern bis 80ern, deshalb passte das ganz hervorragend.

Doch was gab es in der „guten alten Zeit“ auf dem Buffet zu essen? Tatsächlich wollten wir euch das gesamte Retro-Buffet fotografieren, aber in den Vorbereitungen ging es leider vollkommen unter. Deshalb konnten wir am nächsten Tag nur noch die Reste des Kalten Hund fotografieren, sorry 😉 Dieser ist jedoch meiner Meinung nach eines der Highlights am Retro-Buffet. Sicher kennen den Kalten Hund noch viele von euerer Oma als besondere Delikatesse. Sehr süß, sehr schokoladig, sehr schwer – dieser „Kuchen“ bzw. eigentlich mehr ein Dessert ist echt ein Superlativ. Denn im Grunde besteht er nur aus Schokolade, Fett und Keksen. Und wie wir alle wissen, sind das alles extrem leckere Geschmacksträger! Der Kontrast zwischen cremiger Schoko-Schicht und knackigen Keksen sorgt für viel Spaß beim Reinbeißen. Ich liebe Kalter Hund!

Deshalb lag es nahe dieses Retro-Gebäck auch auf der Retro-Party zu servieren. Die klassische Variante des Kalten Hund wird mit Ei gemacht – allerdings hatte ich bei den Temperaturen etwas Bedenken und habe das Ei durch Sahne ersetzt. Das schmeckt ebenso gut, kann ich euch versichern. Die Schoko-Masse wird nur am Ende etwas härter und noch gehaltvoller. Aber bei der Menge an Kalorien ist das ohnehin schon egal 😉 Für euch habe ich mal beide Varianten vom Kalten Hund aufgeschrieben. So könnt ihr wählen, welche ihr probieren wollt.

Seid ihr bereit für eine geschmackliche Zeitreise? Dann kommt hier mein liebstes Retro-Rezept: Kalter Hund nach Omas Art!

Kalter Hund nach Omas Art (Variante ohne Ei und mit Ei)

  • 2 Eier (alternativ 100 g Sahne)
  • 50 g Kakaopulver
  • 50g Puderzucker
  • 450 g dunkle Schokolade
  • 250 g Palmin
  • 2 EL Orangenlikör (optional)
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • ca. 200 g Butterkekse
  • je ca. 50 g weiße und dunkle Schokolade zur Dekoration
  1. Hacke die Schokolade in grobe Stücke und schmelze diese mit dem Palmin über dem Wasserbad, bis eine flüssige Masse entsteht.
  2. Wenn du KEINE Eier verwendest, erhitzt du die Sahne mit in dieser Mischung und rührst nun Puderzucker, Orangenlikör, Vanilleextrakt und Kakaopulver unter.
  3. Wenn du Eier verwendest, rührst du diese mit dem Kakao, dem Puderzucker, der Vanille und dem Likör ca. 5 Minuten dickcremig. Hebe vorsichtig die leicht abgekühlte Schoko-Palmin-Mischung (KEINE SAHNE) unter.
  4. Nun geht es für den kalten Hund mit und ohne Ei wieder genau gleich weiter. Du legst eine Kastenkuchen-Form mit Frischhaltefolie aus. Ganz unten gibst du nun eine dünne Schicht der Schoko-Masse hinein, darauf verteilst du eine Lage der Kekse. Wiederhole diesen Schritt, bis die Schoko-Masse und die Kekse aufgebraucht sind.
  5. Nun muss der kalte Hund mindestens 6 Stunden kalt stehen (am besten über Nacht). Nimm ihn kurz vor dem Servieren aus der Form, ziehe die Folie ab und dekoriere ihn mit geschmolzener Schokolade in Streifen.
  6. Schmeckt wie bei Oma!

Mit einem Haps… (Rugelach: Mini Nougat Hörnchen)

Kennt ihr noch den Werbespruch, der auf „… mit einem Haps sind die im Mund!“ endete? Nun, das trifft auch auf das heutige Gebäck zu. Denn es gibt leckere Mini Nougat Hörnchen, die als Kleinigkeit zum Kaffee perfekt sind. So lecker zart und blätterig, dazu eine cremige Nougatfüllung und feste Schoko-Stückchen. Ich könnte mich da reinlegen!

Wie wird der Teig zu blätterig, ohne ein Blätterteig zu sein? Die Antwort ist ganz einfach: Außer Butter, Frischkäse und Mehl kommt nichts an den Teig! Die Butter und der Frischkäse machen den Teig so blättrig und gleichzeitig sehr zart. Im Original heißen diese Mini Nougat Hörnchen übrigens Rugelach und sind eine jüdisch-amerikanische Spezialität. Das Teig-Rezept habe ich aus dem Buch „New York – die Kultrezepte“, wie schon die Black and White Cookies. Und auch dieses Rezept hat mich absolut begeistert – volle Kaufempfehlung für das Buch 🙂

Gefüllt habe ich die Rugelach mit Nougat und mit etwas Kaffee-Zucker bestreut. So werden die Nougat Hörnchen nicht ganz so süß. Denn im Teig ist wie gesagt kein Zucker – den Zucker, den ihr oben drauf streut, könnt ihr nach Geschmack dosieren. Achtet bitte darauf, dass ihr gutes Nougat mit einem hohen Nussanteil verwendet, dann schmeckt es noch besser. So, und jetzt ab an den Backofen und die Hörnchen backen! Mit einem Haps sind die im Mund – und es wird nicht bei einem Haps bleiben, versprochen! 😉

Schoko Rugelach (Mini Nougat Hörnchen) – ca 20 Stück

Für den Teig:

  • 120 g Butter (weich)
  • 130 g Frischkäse
  • 190 g Mehl (Type 550)
  • eine Prise Salz

Für die Füllung:

  • ca. 100 g Nougat oder Nutella
  • ca. 50 g Schokostreusel oder Krokant
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 TL Instant-Kaffeepulver
  1. Am Abend bevor du die Mini Nougat Hörnchen bäckst, bereitest du zunächst den Teig vor. Dazu verknetest du die angegebenen Zutaten zu einem glatten, leicht klebrigen Teig. Wickle diesen nun in Frischhaltefolie und stelle ihn über Nacht kalt.
  2. Vermische nun den braunen Zucker (ersatzweise weißen Zucker, nur fein muss er sein) mit dem Zimt und dem Kaffeepulver. Damit werden die Rugelach später bestreut. Schmelze das Nougat, sodass es streichfähig wird und stelle dir die Streusel bereit.
  3. Als nächstes teilst du den Teig auf mindestens 2 Portionen und rollst jede dieser zu einem Kreis aus (Durchmesser ca. 20 cm). Schneide daraus je ca. 10 „Kuchenstücke“ oder Dreiecke (grober Richtwert: etwa 10 cm lang, ca 4 cm breit an der breitesten Stelle). Bestreiche diese an der Oberseite mit Nougat und streue die Schokostreusel darauf.
  4. Nun rollst du die „Kuchenstücke“ mit der Füllung nach innen von der breiten Seite her auf, sodass Mini Nougat Hörnchen entstehen. Diese bestreust du mit der Zucker-Mischung.
  5. Setze die Hörnchen auf ein Backblech und backe diese bei 175°C (Ober-Unterhitze) für etwa 12 – 15 Minuten hellbraun aus.
  6. Noch lauwarm schmecken die Rugelach am besten!

Exzellent! (Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl)*

* Dieser Beitrag enthält Werbung, siehe unten

Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich dunkle Schokolade liebe? Ich glaube nicht! Ganz ehrlich: Wenn ich ein Stück Schokolade pur nasche, dann ist mir richtig schön bittere, dunkle Schokolade am liebsten. Auch im Schoko-Pudding zum Beispiel mag ich es weniger süß. Für alle, die dunkle Schokolade ebenso gerne mögen wie ich, habe ich heute das perfekte Rezept dabei. Denn es gibt eine leckere Schokotarte ohne Mehl. Die ist nicht zu süß, sehr sehr saftig und eisgekühlt das perfekte Dessert!

Die Schokotarte ist entstanden, nachdem ich wieder einmal von Lindt ein schönes Schoko-Päckchen zugesendet bekommen habe. Diesmal war eine Auswahl der Excellence-Tafeln drin – von 50% bis 99% Kakaoanteil drin 🙂 Da freut man sich doch als Liebhaber dunkler Schokolade! Anlass für die Schokoladen-Kampagne ist ein neues Mitglieder der Excellence-Familie: Nämlich eine Tafel mit 78% Kakaoanteil. Die ist perfekt zum Essen, da sie trotz des hohen Kakaoanteils sehr mild und trotzdem aromatisch schmeckt… Aber ich wäre keine Backbloggerin, würde ich damit nicht backen 😉

Und so ist die 78%-Schokolade in diesen super leckeren Schokokuchen ohne Mehl gewandert. Wieso kein Mehl, fragt ihr euch? Ganz klar: Dadurch wird der Kuchen saftiger! Ihren Halt bekommt die Schokoladentarte durch schaumig geschlagenes Ei. Joghurt unterstützt die Saftigkeit noch und balanciert die Süße vom (für die Konsistenz notwendigen) Zucker aus. Insgesamt also der pure Schoko-Geschmack! Dieser kommt allerdings nur richtig zur Geltung, wenn ihr die Schokotarte eiskalt serviert. Also rechnet genügend Kühl-Zeit ein, bevor ihr die Tarte als Dessert auf den Tisch bringt.

Und natürlich könnt ihr mit dem Rezept etwas experimentieren: Je nachdem, wie hoch der Kakaoanteil euerer Schokolade ist, desto schokoladiger oder milder schmeckt die Schokoladentarte… Wenn ihr jetzt Hunger auf Schokolade bekommen habt, schaut doch auf meiner Facebook-Seite vorbei: Denn dort verlose ich derzeit zwei Lindt-Schokopakete! 

Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl

  • 150 g Butter
  • 250 dunkle Schokolade (ca. 70 – 90 % Kakao)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 EL Rum (optional)
  • 4 Eier
  • je ca. 80 g weißen und braunen Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Puderzucker
  1. Schmelze die Schokolade und die Butter in einem Topf und lasse diese leicht abkühlen. Rühre währenddessen die Eier und den Zucker mit einer Prise Salz sehr cremig, fast schon schnittfest. Nicht verzweifeln: Das kann 5 – 10 Minuten dauern.
  2. Nun rührst du den Joghurt, optional den Rum und das Vanillemark unter die Schoko-Butter-Mischung. Hebe nun vorsichtig die Schoko-Mischung unter die Eier-Mischung.
  3. Gieße den Teig in eine gebutterte und mit Kakao ausgestäubte Springform und backe diesen bei 175° (Ober-Unterhitze) für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen).
  4. Lasse den Kuchen gut auskühlen und stelle ihn mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Zum Servieren schneidest du ihn dann in Stücke und bestäubst ihn mit Puderzucker.
  5. Zur Schokotarte schmecken Sahne, Vanilleeis oder auch frische Früchte.

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden, die mir freundlicherweise die Schokolade zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Beitrag meine eigene Meinung wider und ist davon in keiner Weise beeinflusst.

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