Geschmolzen, nicht pulverisiert (Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade)

Ordnung ist etwas wunderbares. Man mag mich für verrückt erklären, aber jedes Mal, wenn ich ein ToDo im Haushalt erledigt habe, fühle ich mich gut. Spülmaschine ausgeräumt, Wäscheberg gebügelt, Wohnung gesaugt – toll, da fühle ich mich gleich viel wohler daheim. (Nein, ihr könnt mich nicht als Haushaltshilfe borgen, wenn ihr das fragen wollt 😉 ) Lange Rede, kurzer Sinn: Vor unserem Urlaub habe ich unseren Vorratsschrank mal wieder aufgeräumt und da ganz schön viele „Schoko-Leichen“ von Weihnachten 2016, Ostern 2017 und zwei Geburtstagen 2017 gefunden… Tja, da wurde es aber mal wieder Zeit Cookies zu backen!

Fast ein Kilo Schokolade wartete darauf, von mir verbacken zu werden. Also mal kurz meine Standard-Rezepte für Chocolate Cookies angeschaut: Da braucht man weit weniger Schokolade. Wieso sollte man nicht auch geschmolzene Schokolade in den Teig geben können, habe ich mich da gefragt? Eigentlich müsste das die Chocolate Cookies ja noch viel weicher und „Subway-mäßiger“ machen oder? Denn Schokoladenkuchen mit geschmolzener Schokolade im Teig ist auch meist deutlich saftiger als sein „Bruder“, der nur mit Kakao gebacken wird.

Also mal kurz gesucht, ob es Rezepte mit geschmolzener Schokolade im Cookie-Teig gibt. Tatsächlich bin ich bei Very Best Baking fündig geworden… Naja, einen Versuch kann man ja mal wagen, oder? 😉 Und was soll ich sagen: Diese Cookies sind extrem gut und können mit meinen Subway-Schoko-Cookies locker mithalten! Sehr saftig, sehr weich und sie halten extrem lange frisch. Also sucht euere Schoko-Reste zusammen und probiert dieses Rezept aus 🙂

Chewy Chocolate Cookies mit geschmolzener Schokolade im Teig

  • 600 g Schokolade, Pralinen o.Ä. (2 Mal 300 g Gramm), am besten dunkle Schokolade zum schmelzen
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 150 g feiner brauner Zucker
  • 75 g weißer Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 Eier
  1. Halbiere zunächst die Schokolade. Eine Hälfte davon hackst du in grobe Stücke, die andere Hälfte (am besten dunkle Schokolade) schmilzt du über dem Wasserbad und lässt diese leicht abkühlen.
  2. Währenddessen schlägst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Vanilleextrakt schaumig. Rühre nun die Eier einzeln unter, bis eine cremige Masse entstanden ist.
  3. Mische das Mehl mit dem Natron, dem Backpulver und dem Salz. Nun rührst du die geschmolzene Schokolade und die Mehlmischung im Wechsel unter die Butter-Mischung, sodass ein glatter Teig entsteht. Unter diesen hebst du die Schoko-Stücke, wickelst den fertigen Cookie Teig in Frischhaltefolie und stellst ihn mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht kalt.
  4. Am nächsten Tag heizt du den Ofen auf 175° Ober-Unterhitze vor und stichst vom Teig je ca. 1 EL ab. Rolle den Teig zu Kugeln und setze jeweils ca. 9 Stück auf ein Backblech (genügend Abstand halten!).
  5. Backe die Cookies etwa 11 – 13 Minuten im heißen Ofen und nimm sie dann heraus, auch wenn sie noch sehr weich erscheinen. Lasse die Subway Cookies auf dem Backblech erkalten und genieße die Cookies wie aus dem Coffeeshop!

Dreierlei Schweinerei (Gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas)

Der Juni war bei uns Geburtstagmonat. Nach meinem eigenen Geburtstag stand vor einigen Wochen auch der Geburtstag von Herrn BackInas Mama ins Haus. Nach der Motivtorte im letzten Jahr habe ich dieses Jahr „nur“ ein Dessert beigesteuert… Allerdings war das mindestens genauso kalorienreich wie die Torte 😉 Es gab nämlich ein Mousse au Chocolat im Glas – das heißt nicht nur ein „normales“, sondern ein Ombre Mousse au Chocolat, also ein gestreiftes Dessert im Glas aus mehreren Mousse au Chocolat Sorten. Man soll sich ja eigentlich nicht selbst loben, aber die Gäste haben es bestätigt: Eine leckere Sünde!

Klassisches Mousse au Chocolat verlangt nach Ei – allerdings habe ich euch ja schon von meiner Aversion gegen rohe Eier im Dessert erzählt – vor allem bei diesem sommerlichen Wetter, wenn der Nachtisch eine Zeit draußen stehen soll. Das ist der eine Grund, warum mein Mousse au Chocolat ohne Ei, dafür aber mit Gelatine gemacht wird. Der andere Grund ist ein ganz simpler: Wir mussten das gestreifte Mousse au Chocolat eine halbe Stunde im warmen Auto transportieren – und da hatte ich ohne Gelatine etwas Bedenken, dass mir der Nachtisch zusammensackt. So hat das Triple Mousse au Chocolat im Glas die Fahrt super überstanden. Nur die Deko solltet ihr erst in letzter Minute anbringen, damit diese nicht schmilzt. Ich spreche aus Erfahrung 😉

Kleiner Tipp: Wenn ihr wollt, könnt ihr die drei Mousse au Chocolat Sorten (weiße Mousse au Chocolat, Nougat Mousse und klassische Mousse au Chocolat) auch solo servieren. Dann macht jeweils etwas mehr von jeder Sorte – ich finde jede Sorte für sich einfach nur lecker! Eine etwas abgewandelte Version vom Nougat-Mousse habt ihr übrigens schon in meinem Weihnachtsmenü serviert bekommen. Dieses Grundrezept lässt sich so easy abwandeln, dass ich immer wieder begeistert bin!

Und wenn ihr euere Ombre-Mousse au Chocolat etwas „knuspriger“ haben möchtet, wie wäre es mit zerkrümelten Oreos oder anderen Keksen als Topping? Auch Kirschen oder Himbeeren kann ich mir super dazu vorstellen… Welche Sorte des Mousse au Chocolat mögt ihr am liebsten?

Dreierlei gestreiftes Mousse au Chocolat im Glas (ohne Ei; 6 Portionen)

Für die weiße Mousse au Chocolat

  • 50 g weiße Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 150 g Sahne
  • etwas Tonkabohne
  • 1 TL Vanilleextrakt

Für die Nougat Mousse au Chocolat

  • 50 g Nougatschokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 100 g Sahne

Für die dunkle Mousse au Chocolat

  • 50 g dunkle Schokolade
  • 1,5 Blatt Gelatine
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Sahne

Zur Deko

  • ca. 50 g weiße Schokolade
  1. Bereite zuerst die weiße Mousse au Chocolat vor: Dazu weichst du die Gelatine in kaltem Wasser ein, bis sie weich ist. Nun erhitzt du die Milch und löst darin die weiße Schokolade, das Vanilleextrakt sowie die Tonkabohne auf. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, drückst du die Gelatine aus und löst diese ebenfalls darin auf. Gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn du magst, kannst du die Masse auch pürieren, damit alles ganz glatt ist.
  2. Lasse die Mischung nun im Kühlschrank so lange abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Sobald das der Fall ist, schlägst du die Sahne halbfest und hebst sie unter die Mischung. Verteile das Mousse nun auf 6 Dessertschälchen oder Gläser, sodass diese je zu einem Drittel voll sind. Lasse diese ca eine halbe Stunde im Kühlschrank stehen, bis die Oberfläche fest ist.
  3. Denselben Vorgang wiederholst du nun mit der Nougat-Mousse: Gelatine einweichen. Milch aufkochen, darin die Nougatschokolade auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Nougat-Masse.
  4. Verteile nun die Nougat-Mousse auf der weißen Mousse. Nun sollten je 2/3 des Dessertglases gefüllt sein. Lasse diese Schicht ebenfalls ca. 30 Minuten im Kühlschrank fest werden.
  5. Als letztes bereitest du die dunkle Mousse au Chocolat auf dieselbe Weise zu:elatine einweichen. Milch aufkochen, darin die dunkle Schokolade und den Vanillezucker auflösen. Sobald alles glatt ist, die Gelatine ausdrücken und ebenfalls darin auflösen. Nun lässt du diese Mischung ebenfalls im Kühlschrank abkühlen, bis sie zu gelieren beginnt. Dann schlägst du die Sahne halbsteif und hebst sie unter die Schoko-Masse.
  6. Verteile die letzte Schicht auf die Gläser und stelle alles über Nacht in den Kühlschrank.
  7. Bereite zuletzt das Schoko-Gitter zu, indem du die weiße Schokolade schmilzt und auf ein Backpapier tropfen lässt, sodass sich Gitter bilden. Lasse diese ebenfalls über Nacht im Kühlschrank fest werden, breche das Gitter am nächsten Tag in Stücke und stecke jeweils ein Stück als Dekoration ins Mousse.
  8. Nun genieße die gestreifte Mousse au Chocolat im Glas!

 

Ein neuer Liebling (Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett, vegan)

Seit diesem Bananenbrot sind wir im Hause BackIna ganz angefixt darauf, dass endlich die Bananen wieder braun sind. Denn die zucker- und fettfreie Leckerei kann man sich ohne schlechtes Gewissen einmal gönnen und es lässt sich super einfrieren. Wenn es also morgens mal hektisch zugeht, tauen wir einfach ein paar Scheiben von dem Bananenbrot auf und fertig ist ein leckeres Frühstück ohne schlechtes Gewissen.

Da lag es nahe ein wenig mit dem Rezept zu spielen und eine Schoko Bananenbrot Variante zu kreieren… Denn Schokolade lieben wir doch alle, oder? Und tatsächlich geht die Anpassung des Bananenbrots auf die Schoko-Variante super einfach! Ein Teil des Mehls wird durch Kakao ersetzt und im Wesentlichen ist das Schoko Bananenbrot damit schon fertig. Damit sich das Rezept leichter vegan umsetzen lässt, habe ich diesmal den Joghurt weggelassen. Stattdessen kommt etwas mehr Banane und für die Säure, die sonst der Joghurt liefert, ein Esslöffel Essig in den Teig. Wenn ihr nun Soja- oder Mandelmilch nehmt, habt ihr ein hervorragendes veganes Schoko Bananenbrot.

Das Schöne an diesem Rezept: Du kannst noch an anderen Stellen nach deinem Geschmack und dem Inhalt deines Kühlschranks variieren. Statt Ahornsirup geht natürlich auch Agavendicksaft. Statt Dinkelmehl kannst du für ein glutenfreies Schoko Bananenbrot auch glutenfreies Mehl nehmen. Ebenfalls interessant ist es einen Teil des Dinkelmehls durch fein gemahlene Haferflocken oder Nüsse zu ersetzen, dann schmeckt das Bananenbrot ganz leicht nussig und etwas saftiger.

Probiere doch auch du dieses zucker- und fettfreie, optional vegane Schoko Bananenbrot aus – ich liebe es als schnellen Snack oder zum Frühstück 🙂

Schoko Bananenbrot ohne Zucker und Fett (optional vegan)

  • 450 g überreife Banane
  • 220 g Dinkelmehl
  • 60 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • je 1 gestrichener TL Natron und Backpulver
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 6 EL Milch
  • 100 ml Ahornsirup oder Honig
  • 2 EL Birkenzucker, 1 Prise Stevia oder etwas mehr Honig
  • c. 50 g Schokolade in Stückchen (optional)
  1. Püriere die Banane, den Essig, das Vanille-Extrakt, die Milch, den Honig und den Birkenzucker mit einer Prise Salz fein. Mische nun das Mehl mit dem Kakao, dem Backpulver und dem Natron.
  2. Als nächstes mischt du die feuchten und trockenen Zutaten, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Diesen gibst du in eine Kastenform und streust optional noch Schoko-Stückchen oben auf den Teig.
  3. Backe das Schoko Bananenbrot nun für ca. 35 bis 40 Minuten bei 175° Ober-Unterhitze, bis an einem Holzstäbchen keine Teigreste mehr kleben.
  4. Lasse das Bananenbrot abkühlen und genieße es pur oder z.B. mit diesem veganen Nutella. Einfach lecker!

Oldie but Goldie (Kalter Hund)

Entschuldigt die lange Abwesenheit – manchmal ist das Leben 1.0 stressiger als gedacht. Leider kann ich euch nicht versprechen, dass ich in nächster Zeit immer zwei Beiträge pro Woche schaffe. Aber ich habe schon einige Leckereien für euch vorbereitet 😉 Unter anderem war letzte Woche mein Geburtstag, den ich seit langem mal wieder mit einer Party gefeiert habe. Partys stehen bei uns am liebsten unter einem Motto, deshalb haben wir diesmal „Glam Rock“ als Thema für Musik, Essen und Kleidung gewählt. Ich liebe Vintage-Kleidung und die Musik aus den 60ern bis 80ern, deshalb passte das ganz hervorragend.

Doch was gab es in der „guten alten Zeit“ auf dem Buffet zu essen? Tatsächlich wollten wir euch das gesamte Retro-Buffet fotografieren, aber in den Vorbereitungen ging es leider vollkommen unter. Deshalb konnten wir am nächsten Tag nur noch die Reste des Kalten Hund fotografieren, sorry 😉 Dieser ist jedoch meiner Meinung nach eines der Highlights am Retro-Buffet. Sicher kennen den Kalten Hund noch viele von euerer Oma als besondere Delikatesse. Sehr süß, sehr schokoladig, sehr schwer – dieser „Kuchen“ bzw. eigentlich mehr ein Dessert ist echt ein Superlativ. Denn im Grunde besteht er nur aus Schokolade, Fett und Keksen. Und wie wir alle wissen, sind das alles extrem leckere Geschmacksträger! Der Kontrast zwischen cremiger Schoko-Schicht und knackigen Keksen sorgt für viel Spaß beim Reinbeißen. Ich liebe Kalter Hund!

Deshalb lag es nahe dieses Retro-Gebäck auch auf der Retro-Party zu servieren. Die klassische Variante des Kalten Hund wird mit Ei gemacht – allerdings hatte ich bei den Temperaturen etwas Bedenken und habe das Ei durch Sahne ersetzt. Das schmeckt ebenso gut, kann ich euch versichern. Die Schoko-Masse wird nur am Ende etwas härter und noch gehaltvoller. Aber bei der Menge an Kalorien ist das ohnehin schon egal 😉 Für euch habe ich mal beide Varianten vom Kalten Hund aufgeschrieben. So könnt ihr wählen, welche ihr probieren wollt.

Seid ihr bereit für eine geschmackliche Zeitreise? Dann kommt hier mein liebstes Retro-Rezept: Kalter Hund nach Omas Art!

Kalter Hund nach Omas Art (Variante ohne Ei und mit Ei)

  • 2 Eier (alternativ 100 g Sahne)
  • 50 g Kakaopulver
  • 50g Puderzucker
  • 450 g dunkle Schokolade
  • 250 g Palmin
  • 2 EL Orangenlikör (optional)
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • ca. 200 g Butterkekse
  • je ca. 50 g weiße und dunkle Schokolade zur Dekoration
  1. Hacke die Schokolade in grobe Stücke und schmelze diese mit dem Palmin über dem Wasserbad, bis eine flüssige Masse entsteht.
  2. Wenn du KEINE Eier verwendest, erhitzt du die Sahne mit in dieser Mischung und rührst nun Puderzucker, Orangenlikör, Vanilleextrakt und Kakaopulver unter.
  3. Wenn du Eier verwendest, rührst du diese mit dem Kakao, dem Puderzucker, der Vanille und dem Likör ca. 5 Minuten dickcremig. Hebe vorsichtig die leicht abgekühlte Schoko-Palmin-Mischung (KEINE SAHNE) unter.
  4. Nun geht es für den kalten Hund mit und ohne Ei wieder genau gleich weiter. Du legst eine Kastenkuchen-Form mit Frischhaltefolie aus. Ganz unten gibst du nun eine dünne Schicht der Schoko-Masse hinein, darauf verteilst du eine Lage der Kekse. Wiederhole diesen Schritt, bis die Schoko-Masse und die Kekse aufgebraucht sind.
  5. Nun muss der kalte Hund mindestens 6 Stunden kalt stehen (am besten über Nacht). Nimm ihn kurz vor dem Servieren aus der Form, ziehe die Folie ab und dekoriere ihn mit geschmolzener Schokolade in Streifen.
  6. Schmeckt wie bei Oma!

Mit einem Haps… (Rugelach: Mini Nougat Hörnchen)

Kennt ihr noch den Werbespruch, der auf „… mit einem Haps sind die im Mund!“ endete? Nun, das trifft auch auf das heutige Gebäck zu. Denn es gibt leckere Mini Nougat Hörnchen, die als Kleinigkeit zum Kaffee perfekt sind. So lecker zart und blätterig, dazu eine cremige Nougatfüllung und feste Schoko-Stückchen. Ich könnte mich da reinlegen!

Wie wird der Teig zu blätterig, ohne ein Blätterteig zu sein? Die Antwort ist ganz einfach: Außer Butter, Frischkäse und Mehl kommt nichts an den Teig! Die Butter und der Frischkäse machen den Teig so blättrig und gleichzeitig sehr zart. Im Original heißen diese Mini Nougat Hörnchen übrigens Rugelach und sind eine jüdisch-amerikanische Spezialität. Das Teig-Rezept habe ich aus dem Buch „New York – die Kultrezepte“, wie schon die Black and White Cookies. Und auch dieses Rezept hat mich absolut begeistert – volle Kaufempfehlung für das Buch 🙂

Gefüllt habe ich die Rugelach mit Nougat und mit etwas Kaffee-Zucker bestreut. So werden die Nougat Hörnchen nicht ganz so süß. Denn im Teig ist wie gesagt kein Zucker – den Zucker, den ihr oben drauf streut, könnt ihr nach Geschmack dosieren. Achtet bitte darauf, dass ihr gutes Nougat mit einem hohen Nussanteil verwendet, dann schmeckt es noch besser. So, und jetzt ab an den Backofen und die Hörnchen backen! Mit einem Haps sind die im Mund – und es wird nicht bei einem Haps bleiben, versprochen! 😉

Schoko Rugelach (Mini Nougat Hörnchen) – ca 20 Stück

Für den Teig:

  • 120 g Butter (weich)
  • 130 g Frischkäse
  • 190 g Mehl (Type 550)
  • eine Prise Salz

Für die Füllung:

  • ca. 100 g Nougat oder Nutella
  • ca. 50 g Schokostreusel oder Krokant
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 TL Instant-Kaffeepulver
  1. Am Abend bevor du die Mini Nougat Hörnchen bäckst, bereitest du zunächst den Teig vor. Dazu verknetest du die angegebenen Zutaten zu einem glatten, leicht klebrigen Teig. Wickle diesen nun in Frischhaltefolie und stelle ihn über Nacht kalt.
  2. Vermische nun den braunen Zucker (ersatzweise weißen Zucker, nur fein muss er sein) mit dem Zimt und dem Kaffeepulver. Damit werden die Rugelach später bestreut. Schmelze das Nougat, sodass es streichfähig wird und stelle dir die Streusel bereit.
  3. Als nächstes teilst du den Teig auf mindestens 2 Portionen und rollst jede dieser zu einem Kreis aus (Durchmesser ca. 20 cm). Schneide daraus je ca. 10 „Kuchenstücke“ oder Dreiecke (grober Richtwert: etwa 10 cm lang, ca 4 cm breit an der breitesten Stelle). Bestreiche diese an der Oberseite mit Nougat und streue die Schokostreusel darauf.
  4. Nun rollst du die „Kuchenstücke“ mit der Füllung nach innen von der breiten Seite her auf, sodass Mini Nougat Hörnchen entstehen. Diese bestreust du mit der Zucker-Mischung.
  5. Setze die Hörnchen auf ein Backblech und backe diese bei 175°C (Ober-Unterhitze) für etwa 12 – 15 Minuten hellbraun aus.
  6. Noch lauwarm schmecken die Rugelach am besten!

Exzellent! (Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl)*

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Habe ich euch eigentlich schon mal erzählt, dass ich dunkle Schokolade liebe? Ich glaube nicht! Ganz ehrlich: Wenn ich ein Stück Schokolade pur nasche, dann ist mir richtig schön bittere, dunkle Schokolade am liebsten. Auch im Schoko-Pudding zum Beispiel mag ich es weniger süß. Für alle, die dunkle Schokolade ebenso gerne mögen wie ich, habe ich heute das perfekte Rezept dabei. Denn es gibt eine leckere Schokotarte ohne Mehl. Die ist nicht zu süß, sehr sehr saftig und eisgekühlt das perfekte Dessert!

Die Schokotarte ist entstanden, nachdem ich wieder einmal von Lindt ein schönes Schoko-Päckchen zugesendet bekommen habe. Diesmal war eine Auswahl der Excellence-Tafeln drin – von 50% bis 99% Kakaoanteil drin 🙂 Da freut man sich doch als Liebhaber dunkler Schokolade! Anlass für die Schokoladen-Kampagne ist ein neues Mitglieder der Excellence-Familie: Nämlich eine Tafel mit 78% Kakaoanteil. Die ist perfekt zum Essen, da sie trotz des hohen Kakaoanteils sehr mild und trotzdem aromatisch schmeckt… Aber ich wäre keine Backbloggerin, würde ich damit nicht backen 😉

Und so ist die 78%-Schokolade in diesen super leckeren Schokokuchen ohne Mehl gewandert. Wieso kein Mehl, fragt ihr euch? Ganz klar: Dadurch wird der Kuchen saftiger! Ihren Halt bekommt die Schokoladentarte durch schaumig geschlagenes Ei. Joghurt unterstützt die Saftigkeit noch und balanciert die Süße vom (für die Konsistenz notwendigen) Zucker aus. Insgesamt also der pure Schoko-Geschmack! Dieser kommt allerdings nur richtig zur Geltung, wenn ihr die Schokotarte eiskalt serviert. Also rechnet genügend Kühl-Zeit ein, bevor ihr die Tarte als Dessert auf den Tisch bringt.

Und natürlich könnt ihr mit dem Rezept etwas experimentieren: Je nachdem, wie hoch der Kakaoanteil euerer Schokolade ist, desto schokoladiger oder milder schmeckt die Schokoladentarte… Wenn ihr jetzt Hunger auf Schokolade bekommen habt, schaut doch auf meiner Facebook-Seite vorbei: Denn dort verlose ich derzeit zwei Lindt-Schokopakete! 

Dunkle Schokoladentarte ohne Mehl

  • 150 g Butter
  • 250 dunkle Schokolade (ca. 70 – 90 % Kakao)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 EL Rum (optional)
  • 4 Eier
  • je ca. 80 g weißen und braunen Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • Puderzucker
  1. Schmelze die Schokolade und die Butter in einem Topf und lasse diese leicht abkühlen. Rühre währenddessen die Eier und den Zucker mit einer Prise Salz sehr cremig, fast schon schnittfest. Nicht verzweifeln: Das kann 5 – 10 Minuten dauern.
  2. Nun rührst du den Joghurt, optional den Rum und das Vanillemark unter die Schoko-Butter-Mischung. Hebe nun vorsichtig die Schoko-Mischung unter die Eier-Mischung.
  3. Gieße den Teig in eine gebutterte und mit Kakao ausgestäubte Springform und backe diesen bei 175° (Ober-Unterhitze) für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen).
  4. Lasse den Kuchen gut auskühlen und stelle ihn mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Zum Servieren schneidest du ihn dann in Stücke und bestäubst ihn mit Puderzucker.
  5. Zur Schokotarte schmecken Sahne, Vanilleeis oder auch frische Früchte.

* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lindt entstanden, die mir freundlicherweise die Schokolade zur Verfügung gestellt haben. Dennoch spiegelt der Beitrag meine eigene Meinung wider und ist davon in keiner Weise beeinflusst.

Black and White (Double Chocolate Cookies)

Statt „Backen. Kochen. Genießen.“ könnte mein Blog-Claim so langsam auch „Backen. Cookies. Genießen.“ heißen 😀 Denn ich habe mal wieder ein leckeres Cookie-Rezept für euch… Nach den letzten eher knusprigen Cookies gibt es wieder zwei neue Exemplare aus der beliebten Reihe „Cookies wie bei Subway“ bzw. amerikanische chewy Cookies. Nachdem die Schoko-Cookies schon so gut angekommen sind, habe ich dieses Rezept noch einmal überarbeitet. Herausgekommen sind leckere Double Chocolate Cookies mit dunklem Teig und Stückchen von weißer Schokolade. Die sind noch besser als die reinen Schoko Cookies, so zumindest meine Meinung!

Ihr werdet hier in Kürze noch eine weitere Cookie-Kreation sehen, die diese schokoladigen super saftigen und weichen Cookies gut ergänzen. Ich darf nur sagen: Da gibt es Keks im Keks! Ebenfalls ein echtes Highlight. Zuerst gibt es aber diese sündigen Double Chocolate Cookies für euch… Ich dachte zuerst schon, dass sie viel zu saftig sind, allerdings wurden sie in Rekordzeit von meinen Test-Essern verspeist, denen es gar nicht chewy genug sein kann! Dank einer ordentlichen Portion Vanille-Extrakt und Kakao im Teig schmecken die fast genauso wie im Coffee-Shop. Neben weißen Schoko-Stückchen habe ich noch ein paar Kinder Schoko-Bons in den Teig und das macht die Cookies noch einmal deutlich aromatischer.

Mein Geheimtipp für eine besondere Saftigkeit: Mahlt eueren braunen Zucker vor der Verwendung im Standmixer fein – damit zergeht der Zucker leichter und die Cookies werden besonders weich und saftig. So könnt ihr auch normalen braunen Zucker nehmen und müsst nicht stundenlang im Supermarkt nach feinem braunen Zucker suchen… Ich habe es bei diesem Rezept zum ersten Mal ausprobiert und war total begeistert.

Hier kommt die ultimative Schoko-Dröhnung für euch: Viel Spaß mit den Double Chocolate Cookies!

Double Chocolate Cookies (Schoko-Teig, weiße Schokoladen Stückchen)

  • 120 g weiche Butter
  • 100 weißer Zucker
  • 100 g feiner brauner Zucker (evtl im Mixer fein gemahlen, wenn ihr keinen bekommen könnt)
  • 1 Ei
  • 60 g Kakao
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 115 g Mehl
  • 1 EL Speisestärke (10 g)
  • 1 TL lösliches Kaffeepulver (man schmeckt es kaum, aber es gibt ein intensiv-schokoladiges Aroma)
  • 2 EL Milch
  • 150 g weiße Schokolade
  • 75 g Schokobons (alternativ einfach mehr weiße Schokolade nehmen)
  1. Mische das Mehl mit der Speisestärke, den Kaffee und dem Natron. Hacke die weiße Schokolade und die Schokobons grob und stelle alles beiseite.
  2. Nun schlägst du die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Salz weißcremig auf. Gib das Ei sowie die Vanille dazu und rühre weiter, bis alles sehr schaumig ist.
  3. Zuletzt mischt du die trockenen Zutaten unter die Butter-Mischung und rührst die Milch dazu, damit der Teig nicht zu fest wird.
  4. Hebe die Schokostückchen und Schokobons unter, wobei du einige für später aufhebst. Lasse den Teig jetzt in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank.
  5. Heize den Ofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vor und steche mit einem Esslöffel Teigportionen ab, die du zu Kugeln formst. Gib diese auf ein Backblech und backe die Cookies ca. 10 Minuten.
  6. Wichtig: Nimm die Cookies heraus, auch wenn sie noch nicht fertig aussehen! Drücke in die Oberfläche der noch warmen Cookies jeweils einige Schokostückchen, dann sehen die Cookies schöner aus.
  7. Lasse die Double Chocolate Cookies ganz abkühlen und genieße die weichen Cookies zum Kaffee oder einem Glas Milch!

Nutella selber machen?! (Vegane und zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme)

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die sind immer wieder eine Sünde wert. Nutella ist so ein Beispiel. Allerdings sind wir mal ehrlich: Aus ökologischen Gründen (ich sage nur Palmöl) und auch aus gesundheitlichen Gründen (viel Zucker, viel Fett) sollten wir eigentlich gar nicht viel davon essen. Eigentlich 😉 Denn zu Pfannkuchen, auf Brot oder im Kuchen schmeckt die Schoko-Nuss-Creme doch einfach zu gut…

Deshalb habe ich mich gefragt, ob man Nutella selber machen kann. Im wesentlichen braucht es nur Nüsse, Schokolade und Vanille – damit ließe sich der beliebte Schoko-Nuss-Geschmack doch ganz gut nachahmen. Dafür weniger Zucker und Fett, denn ganz so süß mag ich es dann doch nicht. Vor Kurzem kam dann der Moment, wo ich den lange gehegten Plan umsetzen konnte: Denn wir haben uns einen eigenen Standmixer gekauft, der leistungsstark genug ist, um Nüsse zu mahlen.

Natürlich war das erste, was ich damit ausprobiert habe, eine solche Schoko-Nuss-Creme nach Art von Nutella! Und was soll ich sagen: ich finde meine selbstgemachte Variante noch deutlich besser! Nicht ganz so süß, leicht stückig und das volle Nuss-Aroma… Perfekt als Brotaufstrich oder zum Beispiel auch auf dem morgendlichen Porridge. Und dabei ist das Ganze auch noch vegan 😉

Ihr müsst nur eines beachten, wenn ihr euer eigenes „Nutella“ herstellen wollt: Etwas Geduld braucht ihr schon, bis aus den Nüssen endlich Nuss-Mus geworden ist. Die Masse durchläuft verschiedene Stadien von gehackten Nüssen über eine grobe Nuss-Paste bis hin zum feinen und flüssigen Mus. Das kann durchaus eine Vierteilstunde dauern, abhängig davon wie leistungsstark euer Mixer ist. Die Geduld lohnt sich aber, um einen feinen schokoladig-nussigen und vor allem chemiefreien Brotaufstrich zu haben 🙂 Probiert es doch auch mal aus!

Vegane, zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme (nach Art von Nutella) für 1 großes Glas

  • 200 g Nüsse (Haselnüsse, Erdnüsse oder Walnüsse – Haselnüsse sind natürlich am nähesten an Nutella. Ich habe eine Mischung verwendet.)
  • 50 g dunkle Schokolade (ich habe 80% Kakaoanteil verwendet)
  • 2 EL Kakaopulver
  • optional 1 – 2 EL Honig
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  1. Befreie die Nüsse von der Schale und röste diese in einer Pfanne ohne Fett so lange an, bis sie zu duften beginnen. Achtung, die Nüsse verbrennen schnell, also bleibe die ganze Zeit dabei!
  2. Nun gibst du die Nüsse in einen Standmixer und hackst diese zuerst klein, dann mahlst du sie immer feiner, bis Nussmus entsteht. Mit Pausen, damit der Mixer nicht überhitzt, dauert das ca. 10 bis 15 Minuten. Also nicht verzweifeln, wenn am Anfang nur eine krümelige Masse entsteht!
  3. Sobald das Nussmus cremig ist, gibst du die feingehackte Schokolade sowie die Vanille, optional Honig und etwas Salz hinzu. Mixe noch einmal ca. 1 Minute weiter, bis die Schokolade geschmolzen ist. Tatsächlich ist die Nuss-Masse so warm, dass es reicht, um die Schokolade zu schmelzen!
  4. Fülle die Masse in ein Glas oder genieße die vegane Schoko-Nuss-Creme sofort 🙂
  5. Es ist zwar nicht ganz Nutella, aber die selbstgemachte Variante kommt schon ziemlich nahe ran…

 

 

Maskenball (Yes Tortys selber machen)

Ich wünsche euch: Alaaf, Helau, Awaaf oder wie ihr auch immer im Fasching! 😉 Wie ihr aus diesem Satz vielleicht schon erahnen könnt, bin ich kein großer Faschingsfan und entsprechend gab es bei mir in diesem Jahr kein wirkliches Karnevalsgebäck. Allerdings habe ich meine selbstgemachten Yes Tortys zumindest dementsprechend dekoriert 😉

Allerdings war das „faschingshafte“ Aussehen nicht unbedingt geplant. Tatsächlich habe ich die Kakao Törtchen schon vor Monaten gemacht, sie jedoch im Weihnachtstrubel einfach vergessen zu posten. Beim Shooting dachte ich, dass die doch eher dunklen Schoko-Kuchenriegel einen Farbklecks vertragen können… Da fiel mir die Maske ein. Tatsächlich finde ich das Bild damit viel stimmungsvoller. Und es passt einfach perfekt zum Fasching diese Woche 😉

Jetzt aber zum Wichtigsten des heutigen Bildes: Die Yes Tortys, genauer gesagt die Kuchenriegel in der Geschmacksnote Kakao. Wie wohl alle Kinder der 90er habe ich sie in meiner Kindheit geliebt. Dann sind sie eine Zeit lang aus den Läden verschwunden und obwohl es sie mittlerweile wieder gibt, esse ich sie nicht mehr wirklich gerne. Denn da ist mir einfach zu viel Chemie drin… Allerdings dachte ich mir: Warum soll man die Törtchen nicht selber machen können? Und es klappt wirklich hervorragend!

Die selbstgemachten Yes Tortys bestehen hauptsächlich aus einem Schoko-Bisquitteig, der (ganz wichtig) mit reichlich Rum getränkt wird. In der Mitte werden die Schoko-Törtchen mit einer Schoko-Buttercreme gefüllt und zuletzt mit einer dicken Schicht Schoko-Glasur überzogen. Fertig sind die nachgemachten Yes Tortys! Zwar sind die kleinen Riegel recht mächtig – ich könnte mich jedoch wirklich reinlegen… Besser als jeder Faschingskrapfen 😉

Selbstgemachte Yes Tortys (für ca. 12 Stück)

Für den Schoko-Bisquit

  • 100 g Zucker
  • 3 Eier
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 60 g Mehl
  • 40 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 20 g Kakao
  • 25 g flüssige Butter
  • ca. 3 EL Rum und 3 EL Honig zum Tränken

Für die Schoko-Buttercreme

  • 150 ml Milch
  • 30 g Zartbitter-Schokolade
  • 30 g Vollmilch-Schokolade
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Stärke
  • 1 TL Trinkschokolade
  • 1 EL Honig
  • etwas Rum
  • 100 g weiche Butter
  • ca. 200 g dunkle Kuchenglasur zum Überziehen
  • ca. 50 g Vollmilch-Schokolade zum Verzieren.

Zubereitung

  1. Zuerst bereitest du den Schoko-Bisquit zu. Dazu rührst du die Eier, das Wasser und den Zucker dickcremig (ca. 6 – 7 Minuten). Nun gibst du die geschmolzene Butter (abgekühlt!) sowie das Vanilleextrakt dazu und rührst fleißig weiter cremig. Zuletzt mischt du die trockenen Zutaten (Mehl. Stärke, Backpulver, Kakao) und hebst diese vorsichtig unter den Teig.
  2. Streiche den Teig auf einen Backrahmen (ca. 30 x 30 cm) und bäckst diesen im heißen Ofen (180° Ober-Unterhitze) ca. 8 – 9 Minuten. Vermische nun den Rum und den Honig und tränke damit den noch heißen Boden. Lasse diesen nun abkühlen.
  3. Bereite währenddessen die Schoko-Buttercreme zu: Dazu hackst du die beiden Schokoladen-Sorten klein und schmilzt diese in der Milch. Erwärme die Milch, bis sie beinahe kocht und rühre nun die Stärke, Trinkschokolade und nach Geschmack den Honig und etwas Rum ein. Lasse den Pudding nun mit einer Folie abgedeckt erkalten.
  4. Rühre die Butter nun circa 5 Minuten schaumig und gebe den Pudding esslöffelweise dazu, bis eine glatte Buttercreme entsteht. Wenn du möchtest, kannst du diese nun nach Geschmack noch mit etwas Puderzucker, Rum oder Trinkschokolade verfeinern.
  5. Jetzt geht es schon ans Zusammensetzen der Yes Tortys: Halbiere dafür die Bisquit-Platte längs, sodass zwei kleinere Platten entstehen. Auf eine der Platten gibst du die Buttercreme und setzt die zweite Hälfte darauf. Lasse diesen Kuchen ca. 1 – 2 Stunden kühlen.
  6. Schneide nun die Platte in kleine Riegel (ca. 5 x 10 cm) und schmelze die beiden Schokoladen zum Überziehen. Pinsle dabei zuerst auf die Unterseite der Yes Tortys etwas von der dunklen Schokolade und lasse diese trocknen. Im Anschluss kannst du die Oberseite großzügig mit Schokolade glasieren. Gib in die noch warme Schokolade schmale Streifen der hellen Schokolade und ziehe diese mit einem Schaschlikspieß in das typische „Yes-Muster“.
  7. Kleine Törtchen – große Liebe!

Re-Created (Vegane Bohnen Brownies mit Oreos)

Als Foodblogger ist man ja immer unter dem „Zwang“ Neues zu schaffen. Deshalb kommen bei uns zu Hause selten Rezepte erneut auf den Tisch, die schon auf dem Blog erschienen sind. Schade eigentlich, denn da ist viel Gutes dabei! So habe ich mich gefreut, als ich von Marcs Blogevent „Re-Created“ gehört habe: Hier geht es darum alte Rezepte nachzubacken und neu zu fotografieren. Als ich in meine Archive geschaut habe, sind mir gleich die veganen Bohnen Brownies in den Sinn gekommen, die ich vor zwei Jahren zum Muttertag gemacht hatte.

Tatsächlich feiert mein Blog bald seinen zweiten Geburtstag! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, oder? Wie so viele Blogs ist meiner zu Anfang vor allem entstanden, um meine Rezepte irgendwo festzuhalten. Foodfotografie war damals noch absolutes Neuland für mich. Ein bisschen mit dem Handy knipsen und hoffen, dass dabei ein ganz ansehnliches Bild herauskommt – das war wohl eher die Devise… Inzwischen stapelt sich hier das Zubehör zum Fotografieren, eine Spiegelreflexkamera ersetzt das iPhone und über die Bildkomposition mache ich mir mehr als nur 2 Sekunden Gedanken 😉 Also die ganz normale Entwicklung eines Foodbloggers! Ich bin wirklich gespannt, wie meine Bilder in 2 Jahren aussehen… Wahrscheinlich empfinde ich dann die heutigen Bilder als stümpferhaft 😉

 

Jetzt aber zurück zum Rezept, das ich etwas neu interpretiert habe: „Damals“, also vor 2 Jahren, war ich tatsächlich bestrebt auf eine vegane, basische und glutenfreie Ernährung umzustellen… Mittlerweile kann ich sagen: Es war wohl eher eine Sinnkrise, die mich dazu bewegt hat 😉 Inzwischen esse ich wieder „ganz normal“ und es geht mir deutlich besser damit. Ab und an ein wenig „gesünder“ zu backen, kann aber absolut nicht schaden! Daher gab es am Wochenende erneut die veganen Bohnen Brownies – nur diesmal mit Mehl und Oreos darin, also nicht mehr glutenfrei. Proteinreich sind sie durch die Bohnen aber immer noch und vor allem: Extrem lecker!

Also egal, ob ihr ein veganes Brownie-Rezept sucht oder einfach nur super leckere, saftige Brownies mit Oreos machen wollt – dieses Rezept solltet ihr probieren! 😉

Hier könnt ihr übrigens das alte Rezept mit Erdnussbutter-Topping noch einmal ausführlich nachlesen. Für alle, die mehr auf Oreos stehen, kommt hier das „neue“ Rezept für die proteinreichen Bohnen Brownies 🙂

Vegane Bohnen Brownies mit Oreos (8 Stück)

  • 1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 240 g)
  • 3 EL Dinkelmehl (oder Proteinpulver)
  • 3 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Kakao
  • 4 EL Ahornsirup oder Honig
  • 4 EL Birkenzucker
  • 1 EL vegane Schokocreme
  • 4 EL Sonnenblumen- oder Kokosöl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Natron
  • 150 g gehackte Bitterschokolade
  • 8 Oreo Kekse
  1. Zuerst pürierst du die Kidneybohnen sehr fein. Nun gibst du die „feuchten Zutaten“ , also Vanilleextrakt, Öl, Schokocreme und Ahornsirup hinzu.
  2. Mische die „trockenen Zutaten“, also Mehl, Nüsse, Backpulver, Natron und Birkenzucker gut miteinander und mische diese unter die Bohnen-Paste. Zuletzt hebst du die Bitterschokolade unter den entstandenen Teig.
  3. Als nächstes Verteilst du die Mischung auf eine kleine Brownie-Form (ca. 15 x 15 cm), hackst die Oreo Kekse grob und streust diese auf die Brownies.
  4. Backe die Bohnen Brownies im vorgeheizten Ofen (175° Ober-Unterhitze) ca. 15 Minuten.
  5. Nun lasse die Brownies etwas abkühlen und genieße diese am besten lauwarm!

Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
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