Süßer Geburtstag (Oreo Torte frei nach Linda Lomelino)

Das Schöne am Winterurlaub war: Endlich konnte ich all die Kochbücher ausprobieren, die ich während des Jahres gekauft und erstmal im Schrank vergessen habe 😉 Deshalb habe ich diese Woche erneut zwei Rezensionen für euch (nach dieser und dieser in der letzten Woche)… Heute geht es um ein Buch, das von vielen meiner Blogger-Kollegen beim Erscheinen extrem gelobt wurde: Und zwar Linda Lomelinos „Torten“. Da Linda Lomelino mittlerweile fast Kultstatus erreicht hat, werde ich hier nicht mehr über sie erzählen. Denn es soll vor allem um die Torten gehen, die ich nachgebacken habe. Nämlich die Oreo Torte und die Schoko-Espresso-Torte.

Zu Herrn BackInas Geburtstag hatten wir dieses Jahr zum Kaffeeklatsch eingeladen. Für mich ist das natürlich der perfekte Anlass wieder mal eine Torte zu backen! Deshalb habe ich mich bei Linda nach Inspiration umgesehen und die Oreo Torte sowie die Schoko-Espresso-Torte in die engere Wahl genommen. Nun werden die Torten bei Linda im Regelfall in einer 15 cm Form gebacken und das reicht auch für den kleinen Kreis. Für den Kaffeeklatsch in großer Runde ist das jedoch ein bisschen zu wenig. Gerade weil der Rest am nächsten Tag auf der Arbeit gegessen werden sollte 😉 Deshalb habe ich mich entschlossen die Mengen auf eine „große“ Torte von 24 cm umzurechnen. Mit einer Verdoppelung des normalen Rezeptes kam ich ganz gut hin. So weit, so gut.

Da ich ein neues Rezept gerne vor „wichtigen“ Anlässen vorher gerne teste, habe ich vorab die Schoko-Espresso-Torte ausprobiert. Meine Erwartungen waren extrem hoch, da Lindas Rezepte so gelobt wurden… Leider wurde ich enttäuscht 🙁 Denn der Teig war mir viel zu süß und die Schoko-Creme hat richtig geknirscht zwischen den Zähnen vor Zucker. So amerikanisch süß mögen wir das absolut nicht! Also gut, die Schoko-Espresso-Torte war erstmal raus 😉

Bei der Oreo Torte war ich vorgewarnt und habe die Zuckermenge deshalb direkt nach unten korrigiert. Das war absolut die richtige Entscheidung! Denn die Oreo Torte nach Linda Lomelino schmeckt richtig lecker! 🙂 Dabei sieht die Torte von außen durch die Verkleidung mit Oreo-Bröseln ganz schwarz aus und man erwartet eher eine dunkle Torte im Inneren. Da kommt allerdings die wahre Schönheit zum Vorschein: Im Inneren verbirgt sich ein Streifen-Muster aus Schoko- und Oreo-Böden mit einer lockeren Frischkäse-Sahnecreme.

Hier kommt also mein umgerechnetes und zuckerreduziertes Rezept für die Oreo Torte nach Linda Lomelino. Mit etwas weniger Zucker sind ihre Kreationen wirklich ein Genuss! Das Lob vieler Bloggerkollegen ist also mit kleinen Abzügen durchaus gerechtfertigt. 🙂

Habt ihr schon eines von Lindas Rezepten ausprobiert und wie fandet ihr es?

Oreo Torte nach Linda Lomelino (für eine große Torte mit 24 cm Durchmesser)

Schoko-Boden

  • 75 g Butter
  • 270 g Mehl
  • 60 g Kakaopulver
  • 1,5 TL Backpulver
  • 1,5 TL Natron
  • 225 g Zucker
  • 3 Eier
  • 225 ml Milch
  • 150 ml kochendes Wasser

Oreo-Vanille-Boden

  • 100 g Butter (zimmerwarm)
  • 280 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 2 TL Vanilleextrakt oder Mark von 2 Vanilleschoten
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eiweiß
  • 16 Oreo Kekse

Vanillecreme

  • 600 g Frischkäse
  • 600 g Sahne
  • 100 g Puderzucker
  • 12 Oreo Kekse
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote

Deko

  • 1 Packung Oreo Kekse
  • optional 8 Mini Oreo Kekse oder weitere 4 große Kekse (halbiert)
  • weitere Deko nach Wunsch
  1. Als erstes bäckst du den Schoko-Boden. Dafür schmilzt du die Butter und lässt diese leicht abkühlen.
  2. Gib nun alle angegeben Zutaten in eine Schüssel und verrühre sie mehrere Minuten bis ein glatter Teig entsteht. Nicht wundern, das ist ein „All in“-Teig, das funktioniert!
  3. Gib den Teig in eine gebutterte und mit Kakaopulver ausgestreute Springform (24 cm, 26 cm geht auch, wird aber niedriger) und backe diesen bei 175 Grad (Ober-Unterhitze) ca. 45 – 55 Minuten. Sobald bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
  4. Während der Schoko-Kuchen im Ofen ist, kannst du den Oreo-Teig vorbereiten: Dafür hackst du die Oreos zunächst in grobe Stücke.
  5. Nun schlägst du Butter und Zucker mehrere Minuten schaumig. Dazu gibst du die Milch und das Vanilleextrakt und rührst weiter cremig.
  6. Nun kommen die weiteren Zutaten hinzu, außer den Oreo Keksen. Auch hier rührst du weiter fleißig, obwohl das Mehl schon drin ist. Wenn ein glatter Teig entstanden ist, hebst du vorsichtig die Oreo Stücke unter den Teig und füllst diesen in eine weitere Springform (24 cm oder 26 cm), die du gebuttert und bemehlt hast.
  7. Der Oreo-Teig muss ebenfalls bei 175° ca. 45 Minuten backen. Lasse nun beide Böden gut auskühlen.
  8. Um die Oreo Torte fertig zu stellen, bereitest du zuerst die Creme zu: Hier hackst du zuerst wieder die Oreos in Stücke.
  9. Schlage den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt sehr cremig. Die Sahne schlägst du separat steif. Hebe zuletzt die Sahne vorsichtig unter die Frischkäse-Masse und schmecke die Creme nach Wunsch noch mit mehr Zucker oder Vanille ab. Nimm in etwa die Hälfte der Masse ab und mische diese mit den Oreo-Stücken.
  10. Schneide beide Böden jeweils einmal in der Mitte durch. Nun beginne mit einem Schoko-Boden, dann etwas von der Creme mit den Oreos, dann einen Oreo-Boden, wieder Oreo-Creme, dann wieder einen Schoko-Boden und so weiter, bis alle Böden verbraucht sind.
  11. Streiche die Oreo Torte von außen mit der Frischkäse-Creme ohne Oreos ein und lasse sie kurz ruhen. Von der weißen Creme sollte noch ein bisschen für die Verzierung übrig bleiben.
  12. Währenddessen zerbröselst du die Oreos für die äußerste Schicht der Oreo Torte ganz fein. Mit diesen Bröseln bestreust du die Torte rundherum gleichmäßig.
  13. Zuletzt verzierst du die Oreo Torte mit den Mini-Oreos und der restlichen Creme.

Prunkvoll ins neue Jahr (Silvestertorte: Schoko Naked Cake mit Bier)*

Na habt ihr Weihnachten gut überstanden? Nach Weihnachten steht bereits ein Tag vor der Tür, den ich besonders mag: Silvester! Der Übergang vom alten Jahr ins neue hat für mich etwas magisches… Vor allem aber liebe ich die Partys, die an Silvester stattfinden! In diesem Jahr geben wir erstmals selbst eine und das Motto lautet „Casino Royale“. Ihr werdet diese Woche deshalb einige Rezepte zu sehen bekommen, die wir dort servieren werden! 🙂 Den Anfang macht meine Silvestertorte. Diese ist fast schon ein echter Zungenbrecher, denn es gibt einen zweistöckigen Schoko Naked Cake – der Clou daran: Im Teig ist Bier enthalten!

Und zwar nicht irgendein Bier, sondern ein Craft Beer, das in meiner Heimatstadt Bayreuth hergestellt wird: Konkret geht es um „Marc’s Chocolate Bock“ aus der Produktfamilie von Maisel & Friends, die mir ihre Signature-Serie freundlicherweise zum Probieren bereit gestellt haben.* In gut sortieren Supermärkten bekommt ihr das Bier deutschlandweit und ich kann euch nur sagen: Es ist für alle Nicht-Sekttrinker eine tolle Alternative an Silvester, so meine Meinung! Der Chocolate Bock schmeckt wie der Name schon sagt, etwas nach bitterer Schokolade und ist dabei sehr reichhaltig…. Genau richtig für eine rauschende Party! 🙂

Allerdings ist es für mich natürlich nicht genug das Bier nur zu verkosten, ich möchte damit auch kochen oder backen. Und so ist mir auch die Idee für den Schoko Naked Cake als Silvestertorte gekommen: Denn wenn das Bier schon nach Schokolade schmeckt, was liegt da näher als einen Bier-Kuchen zu backen? Mit Guiness kennt man die Kombi ja schon, allerdings finde ich den Chocolate Bock im Teig fast noch interessanter. Das Ergebnis hat am Ende genau die richtige Mischung aus bitter und süß, ohne dass man das Bier rausschmeckt… Meine Testpersonen haben alle gerätselt, welche Zutat den Kuchen so besonders aromatisch macht.

Und da der Schoko Naked Cake ja eine Silvestertorte werden soll, habe ich mir eine „glitzernde“ Deko überlegt, die ihr ganz leicht zu Hause nachmachen könnt, auch wenn ihr nur wenig Aufwand mit dem Dekorieren betreiben möchtet: Denn auf dem Schoko Naked Cake liegen ganz einfach schokolierte Haselnüsse, die ich mit essbarem Glitzer silvester-tauglich gemacht habe! Das sieht so edel aus und ist dennoch ganz einfach – die perfekte Kombi, um zum Jahreswechsel die Gäste ein bisschen zu beeindrucken 😉

Hier kommt also mein Rezept für eine glamouröse Silvestertorte – oder eine Geburtstagstorte, Jubiläumstorte, Torte zum Hochzeitstag… Gold und Glitzer als Deko geht immer – und Schokolade & Bier als Geschmackskombi sowieso!

Silvestertorte: Zweistöckiger Schoko Naked Cake mit Bier im Teig

Ich verwende eine zweistöckige Springform – du kannst du Teigmenge jedoch auch auf zwei Formen aufteilen. Dann würde ich eine 26er und eine 20er Form verwenden. Die Menge reicht in jedem Fall für beide Formen.

Für den Teig:

  • 400 ml Marc’s Chocolate Bock (oder ein anderes dunkles Bier mit schokoladiger Note, z.B. das oft verwendete Guiness)
  • 375 g Butter
  • 150 g Kakao
  • 200 g weißer Zucker
  • 250 g brauner Zucker
  • 200 g Joghurt
  • 3 Eier
  • 375 g Mehl
  • 4 gestrichene TL Backpulver
  • Mark einer Vanilleschote

Für die Füllung:

  • 400 g Frischkäse
  • 2 EL Puderzucker (nach Geschmack auch mehr)
  • 200 g weiße Schokolade
  • Mark einer Vanileeschote
  • ein Spritzer Zitronensaft

Für die Deko:

  • 3 Packungen schokolierte Haselnüsse
  • 100 g Vollmilch-Schokolade
  • Gold-Puder (oder Farbe nach Wahl)
  1. Heize den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor und fette die zweistöckige Form oder zwei verschieden große Springformen.
  2. Zuerst bereitest du den Schoko-Boden für die Silvestertorte vor. Dazu Schmilzt du die Butter und vermischt diese mit dem Bier. Lasse die Mischung leicht abkühlen. Mische die trockenen Zutaten, also Kakao, Mehl und Backpulver.
  3. Rühre den Joghurt, die Eier und die beiden Zuckersorten sowie das Vanillemark cremig, bis sich der Zucker gelöst hat. Das kann einige Minuten dauern, also nicht aufgeben 😉
  4. Mische nun abwechselnd die Mehlmischung und die Butter-Bier-Mischung in den Teig unter, bis ein glatter Teig entstanden ist. Verteile diesen auf die zweistöckige Springform oder auf zwei verschieden große Springformen und backe den Kuchen ca. 1 Stunde bis 1 Stunde 15, das hängt von der Größe deiner Formen ab. Also lieber öfter genau hinschauen und die Stäbchenprobe machen 😉
  5. Lasse den Kuchen abkühlen und löse ihn aus der Form. Nun muss der Kuchen gut auskühlen, am besten über Nacht, bevor du ihn füllen kannst.
  6. Bereite am nächsten Tag die Füllung vor: Dazu schmilzt du zunächst die weiße Schokolade und lässt diese leicht abkühlen. Rühre währenddessen den Frischkäse mit dem Vanillemark, nach Geschmack dem Puderzucker sowie dem Zitronensaft ca. 5 Minuten cremig. Gebe die weiße Schokolade esslöffelweise darunter und rühre weiter, bis eine glänzende Creme entsteht. Diese kannst du nach Wunsch noch nachsüßen.
  7. Teile nun die beiden Kuchen je einmal in der Mitte und bestreiche den unteren Boden großzügig mit der Creme. Setze den zweiten Boden nun darauf und streiche den Rand etwas glatt, damit die Füllung ordentlich aussieht. Zuletzt setzt du die beiden Kuchen wieder aufeinander: Zum Kleben kannst du etwas von der Creme oder erwärmte Marmelade nehmen.
  8. Schmelze für die Deko die Schokolade und verteile diese auf der Oberfläche der Torte. Nun klebst du schnell die Haselnüsse an und lässt diese gut antrocknen. Zuletzt stäubst du das Goldpuder kurz vor dem Servieren über die Torte.
  9. Fertig ist deine glitzernde Silvestertorte! Der Schoko Naked Cake lässt sich aber auch gut zu anderen Anlässen servieren, zum Beispiel einem Geburtstag.

* Dieser Beitrag wurde mit Produkten erstellt, die mir von der Brauerei Gebrüder Maisel KG zur Verfügung gestellt wurden. Der Artikel spiegelt jedoch nur meine eigene Meinung wieder und ist davon nicht beeinflusst.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… (Himbeer Cappuccino Schnitten)

Heute will ich euch kein Rezept von mir selbst zeigen, sondern eines von meiner Mama. Wie ich euch schon erzählt habe, habe ich meine Back-Künste hauptsächlich von ihr erlernt. Zu meinem Geburtstag hat sie mir eine Eigenkreation gebacken, die ich euch hier mit ihrer Erlaubnis unbedingt zeigen wollte: Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind einfach sündhaft lecker und passen durch die beerig-frische Note perfekt in den Sommer!

Meine Großeltern waren zum Kaffeetrinken zu Gast und durften diese Kombination aus fruchtigen Himbeeren, Kaffeecreme, weichem Bisquit und knusprigem Keks-Boden probieren. Und tatsächlich fragte meine Oma (selbst eine erfahrene Bäckerin): „Vom welchem Bäcker habt ihr diesen leckeren Kuchen gekauft?“ Sie konnte gar nicht glauben, dass dieses Rezept „homemade“ ist! Und das obwohl wir sonst durchaus ein hohes Niveau an Kuchen und Torten auftischen. Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind also genau richtig, wenn ihr jemanden beeindrucken wollt 😉

Ich muss zugeben: Das Rezept ist schon recht aufwändig, also eher geeignet für besondere Anlässe. Aber mit dem richtigen Timing ist es nicht schwer umzusetzen. Wichtig ist nur: Ihr braucht am besten frische Himbeeren, damit das fruchtige Aroma so auch gut zur Geltung kommt. Also ab an die Himbeer-Sträuche (oder in die Obst-Abteilung) und das Material für dieses sündhaft leckere Rezept von Mama Backina besorgt: Ihr werdet es nicht bereuen, das verspreche ich euch!

Und weil die frischen Himbeeren so gut zum aktuellen Blogevent von Ina Is(s)t „BeerenStark“ passen, wandern die leckeren Himbeer-Schnitten dort ins Rezept-Portfolio 🙂

PS: Wie bei der Orangen-Torte von neulich gilt hier übrigens auch, dass ihr die Cappuccino Creme pur als Dessert essen könnt. Noch besser wird das Ganze, wenn ihr Bisquit-Stücke, frische Himbeeren und Kaffeecreme als Dessert im Glas einschichtet. Das funktioniert super als „Resteverwertung“ der Teig-Abschnitte, ürigen Himbeeren und Creme-Reste ☺

Himbeer Cappuccino Schnitten

Für den Mürbeteig-Boden: 
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Eigelb
80 g Butter

Für den Bisquit: 
25 g Butter
3 Eier
Mark einer Vanilleschote
75 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Himbeer-Schicht und das Himbeer-Topping: 
2 EL Speisestärke
150 ml Apfelsaft + 3 EL Apfelsaft
3 EL Zucker
350 g + 50 g Himbeeren (frisch oder TK)
1 Pck roter Tortenguss
3 EL Himbeer-Konfitüre

Für die Cappucino-Creme: 
10 Blatt Gelatine
4 TL Instant-Kaffepulver
125 g Zucker
350 g Creme fraiche
200 g Joghurt
250 g Sahne
Mark von einer Vanilleschote

Für die Deko: 
200 g Sahne
Frische Himbeeren und Minze
Kaffeepulver oder Kakao

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig verkneten und diesen ca. 30 Minuten in Folie gewickelt kalt stellen. Den Ofen auf 200° C Ober-Unterhitze vorheizen und eine eckige Springform (25 x 25 cm) oder eine entsprechende Runde Form mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und in die Form legen. Ca. 20 Minuten goldbraun backen und auskühlen lassen.
  2. Für den Biskuit die Butter schmelzen und die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker und das Vanillemark einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zuletzt unterheben. Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Masse in die eckige Form geben (Mürbeteigboden vorher entfernen). Ca 20 bis 25 Minuten backen und auskühlen lassen.
  3. Für die Himbeer-Schicht, die später in die Mitte kommt, 350 g Himbeeren verlesen. Die Stärke mit einem Teil der 150 ml Apfelsaft verrühren. Den restlichen Apfelsaft mit 3 EL Zucker und Himbeeren aufkochen und leicht abkühlen lassen.
  4. Konfitüre erwärmen und den Mürbeteig-Boden damit bestreichen. Den Biskuit waagerecht durchschneiden. Einen Biskuitboden auf den Mürbeteig geben. Dann das Himbeer-Kompott aus Schritt 3 darauf streichen. Kühl stellen.
  5. Die Creme vorbereiten: Gelatine einweichen. Kaffeepulver mit 3 El heißem Wasser verrühren. Creme Fraiche, Joghurt und Zucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei leichter Hitze erwärmen. Vorsichtig einige Esslöffel der Creme fraiche-Mischung unterrühren, sodass sich keine Klümpchen in der Gelatine bilden. Dann die Gelatine unter den Rest der Creme heben. In den Kühlschrank stellen, bis die Mischung zu gelieren beginnt.
  6. 250 g Sahne steif schlagen und unter die Creme heben, sobald die Masse zu gelieren beginnt. Die Creme in zwei Teile teilen. Unter einen Teil das Vanillemark rühren, unter den anderen die Kaffee-Mischung aus Schritt 5.
  7. Zuerst die Kaffee-Creme, dann die Vanillecreme auf den Boden mit Himbeer-Mark streichen. Vorsichtig den zweiten Biskuitboden draufgeben und die Torte mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Cremes wirklich fest sind.
  8. Für den Himbeer-Spiegel 150 g Himbeeren erwärmen und pürieren (evtl durch ein Sieb streichen). Den Tortenguss mit 3 EL Apfelsaft anrühren unter die warme Himbeer-Masse mischen. Erwärmen, bis sich eine Gelee-Artige Konsistenz ergibt.
  9. Den Himbeer-Spiegel auf der Torte verteilen und erneut kalt stellen (am besten über Nacht).
  10. Am nächsten Tag die Sahne steifschlagen und die Himbeer Cappuccino Schnitten nach Wunsch mit Sahnetuffs, Himbeeren und Minze dekorieren. Nach Wunsch noch mit Kaffee- oder Kakaopulver bestäuben.

 

Geschenke! (Geschenk-Torte mit Buttercreme und Aprikose)

Mal ehrlich: Wie viele erwachsene Frauen haben schon einmal eine Geburtstags-Torte gebacken bekommen? Wohl nur wenige, denn die meisten müssen an ihrem Ehrentag selbst in der Küche stehen, um die lieben Gäste mit Kuchen zu verwöhnen… Die besondere Geburtstags-Torte, die ich euch heute zeigen will, bildet die Ausnahme von dieser Regel: Denn sie war ein Geschenk für Herrn Backinas Mama zum Geburtstag. Da sie für ihre Jungs zu Hause sonst immer selbst bäckt, hat sie sich sehr gefreut über diese Geste.

Wobei die Torte auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist: Denn passend zum Thema Geburtstag kommt die Torte in Form eines essbaren Geschenks mit Schleife aus Fondant daher. Quasi ein essbares Geburtstagsgeschenk 🙂

Da die Torte von außen wirklich täuschend echt wie ein Paket aussieht, fragt man sich unweigerlich: Was ist denn drin in diesem Fondant-Geschenk? Nun, beim auspacken, Pardon: anschneiden, kommt eine sehr saftige Aprikosen-Buttercreme-Torte mit einem ordentlichen Schuss besten österreichischen Marillen-Likörs zum Vorschein. Den Likör hatte sich Herrn Backinas Mama zum Geburtstag gewünscht und da dachte ich ein wenig oder ein wenig mehr davon in der Torte wäre eine schöne Idee. Ich bin halt einfach unverbesserlich, was das Backen mit Likör angeht 😉

Und das größte Lob, das man für eine solche Fondant-Torte wohl bekommen kann, habe ich auch eingeheimst: Die anwesenden Großmütter, die sich seit Jahrzehnten mit Backen auskennen und sonst auch gerne mal konstruktive Kritik geben, haben die saftige Aprikosen-Buttercreme-Füllung mit leichter Marillen-Likör-Note hoch gelobt! Das freut mich als Bäckerin natürlich umso mehr – quasi das Geschenk an mich 🙂

Insofern – wenn ihr bei der nächsten Geburtstagsfeier dem Geburtstagskind richtig Freude machen wollt, bringt doch dieses Kuchen-Geschenk mit: Die Arbeit mit dem Fondant lohnt sich wirklich!

Und da dieses „Geschenk“ wunderbar zur #HappyBirthdayPartysause von TellAboutIt passt, stelle ich es gleich dort auf die Kaffeetafel 🙂

PS: Da ich immer wieder nach dem Zeitplan zur Erstellung einer solchen Fondant-Torte gefragt werde, hier noch eine kurze Info: Die Deko habe ich Montag gemacht, am Dienstag die Zutaten für den Kuchen eingekauft, am Mittwoch Abend den Kuchen gebacken und gefüllt, am Donnerstag mit Ganache eingestrichen und am Freitag mit Fondant überzogen. Am Samstag Morgen sind wir dann los zur Party.

Hier kommt also das Rezept für meine Geschenk-Torte mit Aprikosen-Buttercreme-Füllung – inklusive Anleitung für die Schleife aus Fondant 🙂

Schleife aus Fondant

  1. Rolle ca 50 Gramm Fondant in einer Farbe deiner Wahl, zum Beispiel rot (ich nehme immer den Massa Ticino Tropico, da der sich am besten verarbeiten lässt) ca 1 mm dick aus. Optional kann der Fondant mit etwas CMC vermischt werden, damit die Schleife stabiler wird.
  2. Steche zunächst einen Kreis mit ca 3 cm Durchmesser aus – das wird später unsere Schleifen-Unterseite.
  3. Schneide den restlichen Fondant in ca 1 cm breite Streifen, die in etwa  5 cm lang sind. Diese werden unsere kleinen Schleifen-Rundungen. Insgesamt braucht man 20 – 25 dieser kleinen Schlaufen (macht lieber etwas mehr, zur Sicherheit, denn beim Kleben können einige Schlaufen brechen).
  4. Um eine Rundung zu formen, setzt man eine haselnussgroße Kugel (z.B. aus Aluminiumfolie) in die Mitte eines Streifens und klappt diesen zusammen, sodass eine kleine Rundung entsteht. Die Schlaufen trocknen lassen – ohne CMC dauert das ca. 1- 2 Tage. Also plant genug Zeit ein, bevor ihr die Torte fertigstellen müsst.
  5. Sobald alles trocken ist, entfernt die Kugeln aus den kleinen Schleifen und kürzt ggf. noch den „Stiel“ an den einzelnen Schlaufen (die Stelle, wo sich die beiden Enden der Fondant-Schlaufe treffen). Nun klebt ihr die einzelnen Schlaufen mit Zuckerkleber rund um den Fondant-Kreis. Sobald eine Reihe geschafft ist, arbeitet ihr euch immer weiter in Richtung der Schleifen-Mitte vor.
  6. Die Schleife ist fertig, sobald eine Reihe nur noch aus einer Schlaufe besteht. Gut trocknen lassen (ca. 1 Tag), bevor es an die weitere Dekoration geht.

Aprikosen-Torte mit Buttercreme

Für den Boden:
1 kleine Dose Aprikosen (oder ca. 300 g frische Aprikosen)
250 g Butter
180 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
50 g Speisestärke
3 gestrichene TL Backpulver
100 ml Eierlikör
50 ml Marillenlikör + 3 EL zum Tränken

Für die Buttercreme:
1 Pck Vanille-Puddingpulver
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
500 ml Milch
250 g sehr weiche Butter
1 – 2 EL Marillenlikör

1 Dose Aprikosen oder 500 g frische Aprikosen, in schmale Spalten geschnitten.
ca. 150 g Aprikosenmarmelade

  1. Die Aprikosen für den Teig in feine Stücke hacken.
  2. Für den Teig die Butter und den Zucker sehr cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren, bis die Masse locker-leicht ist.
  3. Mehl, Backpulver und Stärke mischen. Eierlikör und Marillenbrand ebenfalls mischen. Die Mehl-Mischung im Wechsel mit den Likören unterheben. Zum Schluss die Aprikosen unterheben.
  4. Den Teig auf ein Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 175°(Ober-Unterhitze) ca. 20 – 25 Minuten backen. Die Stäbchenprobe machen und auskühlen lassen. Nach Wunsch den noch Heißen Kuchen mit einer Mischung aus Marillenlikör und Puderzucker tränken – kann weggelassen werden, wenn es nicht so alkoholisch sein soll.
  5. Derweil einen Pudding mit den 2 EL Zucker, dem Puddingpulver und der Milch kochen (nach Packungsanweisung vorgehen). Das ausgekratzte Mark der Vanilleschote untermischen und den Pudding gut auskühlen lassen.
  6. Sobald das geschehen ist, die Butter ca. 10 Minuten weißcremig aufschlagen und den Pudding esslöffelweise darunter rühren. Die Creme evtl noch mit Marillenlikör verfeinern und bei Bedarf mit etwas Puderzucker nachsüßen.
  7. Den ausgekühlten Kuchen auf drei Stücke (je 15 x 15 cm) zurechtschneiden. Auf 2 Böden je 3 – 4 EL Aprikosenmarmelade streichen. Auf den untersten Boden die Hälfte der Buttercreme streichen und darauf die Hälfte der Aprikosenspalten verteilen. Den zweiten Boden darauf setzen und wieder Buttercreme und Aprikosenspalten darauf verteilen. Den letzten Boden (den ohne Marmelade) als Deckel darauf setzen.
  8. Der Kuchen sollte nun ca. 10 cm hoch sein.

Anleitung für die Geschenk-Torte mit Schleife

ca. 1 kg weißen Fondant
ca. 250 g roten Fondant (oder Farbe nach Wahl)

300 g weiße Schokolade
100 g Sahne

Torte nach dem Rezept oben
Schleife nach der Anleitung oben

  1. Die Torte über Nacht kühl stellen, damit sich die Schichten gut verbinden können.
  2. Am nächsten Tag die weiße Schokolade fein hacken und die Sahne aufkochen. Die Sahne vom Herd nehmen und die Schokolade darin schmelzen – das wird die Ganache, die die Buttercreme-Torte Fondant-fest macht, denn Pudding-Buttercreme (deutsche Buttercreme) ist alleine nicht fondant-fest!
  3. Die Torte mehrfach mit der Ganache einstreichen und darauf achten, dass die Oberfläche ganz glatt wird und die Ecken gut definiert sind. Nur so sieht das Geschenk nachher wirklich ebenmäßig aus. Mehrere Stunden, am besten über Nacht trocknen lassen, damit alles richtig fest ist.
  4. Am nächsten Tag (2 Tage nach Backen der Torte) den weißen Fondant dünn ausrollen und vorsichtig über die Torte geben. Die Ecken nicht abschneiden, sondern den Fondant so lange vorsichtig über die Ecke legen, bis er ganz glatt anliegt. Das braucht etwas Fingerspitzengefühl, gerade bei einer eckigen Torte. Die überstehenden Ränder abschneiden.
  5. Nun den roten (oder andere Farbe) Fondant ebenfalls dünn ausrollen und 2 Streifen mit ca. 2 cm Breite und 35 cm Länge ausschneiden. Diese in einer Art Kreuz übereinander legen – da wo sich die beiden Streifen kreuzen, sitzt später die Schleife.
  6. Den restlichen roten Fondant erneut ausrollen und kleine Punkte, Sterne oder Herzen ausstechen (euer Wunsch-Muster des „Geschenkpapiers“). Diese unregelmäßig auf der Torte verteilen.
  7. Zum Schluss die große Schleife mit etwas Zuckerkleber auf die Torte setzen und gut trocknen lassen.
  8. Sich über die Reaktion des Geburtstagskinds freuen!

Happy Birthday! (Zweistöckige Limoncello-Torte)

Heute möchte ich euch mein Großprojekt der letzten Woche zeigen: Und zwar gab es am Samstag Abend eine zweistöckige Geburtstagstorte in schwarz-weiß für eine Freundin! Leider sind die Fotos diesmal nicht wirklich schön, da sie „schnell schnell“ entstanden sind, bevor die Torte auf die Feier ging.

Wieso denn eine so aufwendige Torte, mögt ihr euch fragen? Zum einen ist das eine wirklich gute Freundin, die gerade in schweren Zeiten immer für mich da ist – zum anderen ist sie selbst Bäckerin… Bäcker-Meisterin, um genau zu sein.
Da kann der ambitionierte Hobby-Bäcker also nicht nachstehen und muss schon etwas Gutes abliefern. Und da meine Freundin nach der Hasen-Hintern-Torte den Wunsch geäußert hat, dass sie gerne auch so eine zum Geburtstag haben möchte, habe ich diesen Wunsch natürlich gerne erfüllt 🙂

Die Torte wird natürlich gleich angeschnitten 🙂

 

Falls ihr euch fragt, wie die beiden Kuchen aufeinander gestapelt sind: Die beiden Etagen habe ich mithilfe von Strohhalmen verbunden. Zunächst schneidet man einen Tortenkarton (den ich noch mit Alufolie umwickelt habe, damit er nicht durchweicht) auf den Durchmesser der oberen Torte: Ungefähr entlang des Rands steckt man einige Strohhalme in die untere Torte, die später den oberen Kuchen halten werden. Ein langer Strohhalm kommt in die Mitte, der wird später die Etagen verbinden. Dann in die Mitte des Tortenkartons ein Loch machen und diesen schon einmal auf die untere Etage legen.
Dann müsst ihr nur noch die obere Etage schön gerade auf den Strohhalm stecken und fertig 🙂 Als Verzierung habe ich ein stilisiertes Zebra-Muster, ein paar Rosen und eine große Fondant-Schleife gewählt. Schlicht, aber sehr elegant, finde ich! Übrigens habe ich den schwarzen Fondant von Satin Ice bestellt und war sehr zufrieden mit der Farbe und der Verarbeitung.

 

In der Torte waren zwei verschiedene Kuchen versteckt: Unten als Basis ein Bier-Rührkuchen (den ich neulich schon als Cupcakes gebacken habe) mit dunkler Ganache, oben ein sehr lecker fruchtiger Limoncello-Kuchen mit Mandarinen, Orangenmarmelade und Vanille-Buttercreme.

Nicht wirklich schön, der Anschnitt – hier kann man aber gut das trennende Cakeboard und die Stützen erkennen

 

Das Rezept für diesen möchte ich euch heute vorstellen. Allerdings die „normale“ Menge für eine 26er Springform, also eine vollständige Torte. Wer wie ich nur eine 20er verwendet, bitte einfach nur 2/3 von der Menge nehmen! Oder mich nach den Mengen fragen 😉

Limoncello-Torte

für den Rührteig:

2 Dosen Mandarin-Orangen
375 g Butter
300 g Zucker
6 Eier
375 g Mehl
75 g Speisestärke
5 TL Backpulver
225 ml Limoncello (schmeckt auch mit Eierlikör, falls ihr keinen Limoncello bekommt)

für die Füllung:

ca. 100 g Orangenmarmelade
250 g Butter, zimmerwarm
500 ml Milch
6 EL Zucker
1, 5 Päckchen Vanille-Puddingpulver (auch Sahne-Puddingpulver geht, schmeckt „neutraler“)
1. Für den Rührteig die Mandarinen abtropfen lassen. Derweil Butter und Zucker cremig schlagen. Die Eier einzeln unterrühren und weiterschlagen, bis eine leichte Masse entstanden ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. Im Wechsel mit dem Limoncello unterheben. Ganz zum Schluss die Mandarinen unterheben.
2. Den Teig in eine Springform von 26 cm Durchmesser geben. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Ober-Unterhitze, Umluft 150°C) ca. 50 – 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen und abkühlen lassen.
3. Für die Buttercreme zunächst den Pudding nach Packungsanweisung kochen. Dabei aber 1,5 Päckchen Puddingpulver verwenden und 5 EL Zucker. Den Pudding abkühlen lassen.
4. Die Butter ca. 10 Minuten lang schlagen, bis diese weißcremig ist. Dann esslöffelweise den Pudding (ebenfalls zimmerwarm!) darunter schlagen, bis der Pudding aufgebraucht ist und eine homogene Masse entstanden ist.
5. Den Boden 2 Mal waagerecht durchschneiden, sodass 3 Böden entstehen. Den unteren Boden zunächst mit Orangenmarmelade bestreichen und dann etwas Buttercreme darauf geben. Den mittleren Boden darauf setzen und diesen ebenfalls mit Orangenmarmelade und Buttercreme einstreichen. Den oberen Boden darauf setzen und die Torte rundherum mit Buttercreme einstreichen. Nach Wunsch verzieren.

Frecher Hase (Rüblikuchen-Motivtorte zu Ostern)

Manchmal kommt ja alles anders als man denkt…. Da wollte ich diese Woche schon mal den Kuchen für den Osterkaffee vorbereiten –  mein Lieblingsrezept für super-saftigen Möhrenkuchen, der auch gerne ein paar Tage durchziehen darf.
Wie so oft beim Backen spätabends bin ich nicht mehr so 100% konzentriert und mache ungefähr 100 andere Dinge gleichzeitig… Leider hatte ich deshalb vergessen die Backform zu fetten und zu mehlen – ARGH!

Der saftige Möhrenkuchen wollte die Form dann leider nicht mehr in einem Stück verlassen 🙁 Ein schöner Gugelhupf konnte das nicht mehr werden – also habe ich aus den Resten spontan eine Motivtorte gemacht, denn mit Ganache konnte ich die zerfledderten Stücke wieder zu einer einigermaßen ansehnlichen Form zusammenkleben 😉

Und weil Humor sich auch auf dem Kaffeetisch super macht, habe ich als Deko einen frechen Hasen aus Fondant modelliert, der sich in ein Möhrenfeld gräbt. Den Hasen-Hintern hatte ich bei Pinterest entdeckt und wollte ihn sowieso schon seit längerem mal ausprobieren. Wenn ihr Interesse habt, gibt es demnächst noch ein Tutorial, wie ich Hasen und Möhren modelliert habe und worauf man dabei achten muss. Denn so eine Hasenhintern-Torte geht eigentlich zu jedem Anlass, z.B. auch zu einem Geburtstag. Vielleicht dann mit anderen Früchten und einem anderen Tier.

 

Hier kommt aber, falls ihr noch last minute einen leckeren Möhrenkuchen mit alkoholischer Verfeinerung machen wollt, erstmal das Rezept für den Möhrenkuchen mit Ganache.

Möhrenkuchen „Frecher Hase“ mit Ganache

Zutaten:

für den Kuchen: 
300 g Möhren
75 g weiche Butter
175 g Zucker
2 Pck Vanillezucker
6 Eier
1 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale einer Zitrone
2 EL Licor 43 (alternativ Amaretto oder Eierlikör)
75 g Mehl
200 g geriebene Mandeln oder Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse
100 g gehackte Zartbitter-Schokolade
2 TL Backpulver
Salz
für die Ganache: 
300 g Zartbitterschokolade
100 g Sahne
Deko nach Wunsch in Marzipan oder Fondant
1. Möhren fein raspeln und beiseite stellen. Eier trennen und Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Butter, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig rühren. Eigelb einzeln unterrühren und die Masse weiter cremig aufschlagen.
2. Zitronenschale und -saft sowie den Licor 43 unter die Masse rühren. Mehl, geriebene Nüsse und Backpulver mischen. Mehlmischung, gehackte Nüsse und Schokolade unterheben. Zum Schluss Möhren und steifgeschlagenes Eiweiß unterheben.
3. Eine große Gugelhupf-Form oder eine Springform fetten (!) und mit Mehl oder Grieß ausstreuen. Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen (150°C Umluft/175°C Ober-Unterhitze) c. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
4. Für die Ganache die Zartbitterschokolade fein hacken. Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade einrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Die Ganache gleichmäßig auf dem Kuchen wie einen Guss verteilen und glatt streichen.
5. Den Kuchen nach Wunsch mit Marzipan oder Fondant eindecken und verzieren.
Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
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