Nutella selber machen?! (Vegane und zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme)

Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die sind immer wieder eine Sünde wert. Nutella ist so ein Beispiel. Allerdings sind wir mal ehrlich: Aus ökologischen Gründen (ich sage nur Palmöl) und auch aus gesundheitlichen Gründen (viel Zucker, viel Fett) sollten wir eigentlich gar nicht viel davon essen. Eigentlich 😉 Denn zu Pfannkuchen, auf Brot oder im Kuchen schmeckt die Schoko-Nuss-Creme doch einfach zu gut…

Deshalb habe ich mich gefragt, ob man Nutella selber machen kann. Im wesentlichen braucht es nur Nüsse, Schokolade und Vanille – damit ließe sich der beliebte Schoko-Nuss-Geschmack doch ganz gut nachahmen. Dafür weniger Zucker und Fett, denn ganz so süß mag ich es dann doch nicht. Vor Kurzem kam dann der Moment, wo ich den lange gehegten Plan umsetzen konnte: Denn wir haben uns einen eigenen Standmixer gekauft, der leistungsstark genug ist, um Nüsse zu mahlen.

Schokolade und Nüsse - kaum mehr braucht ihr, um Nutella selber zu machen

Natürlich war das erste, was ich damit ausprobiert habe, eine solche Schoko-Nuss-Creme nach Art von Nutella! Und was soll ich sagen: ich finde meine selbstgemachte Variante noch deutlich besser! Nicht ganz so süß, leicht stückig und das volle Nuss-Aroma… Perfekt als Brotaufstrich oder zum Beispiel auch auf dem morgendlichen Porridge. Und dabei ist das Ganze auch noch vegan 😉

Ihr müsst nur eines beachten, wenn ihr euer eigenes „Nutella“ herstellen wollt: Etwas Geduld braucht ihr schon, bis aus den Nüssen endlich Nuss-Mus geworden ist. Die Masse durchläuft verschiedene Stadien von gehackten Nüssen über eine grobe Nuss-Paste bis hin zum feinen und flüssigen Mus. Das kann durchaus eine Vierteilstunde dauern, abhängig davon wie leistungsstark euer Mixer ist. Die Geduld lohnt sich aber, um einen feinen schokoladig-nussigen und vor allem chemiefreien Brotaufstrich zu haben 🙂 Probiert es doch auch mal aus!

Vegane Schoko-Nuss-Creme selber machen ist nicht schwer. Im Vergleich zu Nutella hat diese Variante keinen Zucker und ist chemiefrei - einfach nur lecker!

Vegane, zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme (nach Art von Nutella) für 1 großes Glas

  • 200 g Nüsse (Haselnüsse, Erdnüsse oder Walnüsse – Haselnüsse sind natürlich am nähesten an Nutella. Ich habe eine Mischung verwendet.)
  • 50 g dunkle Schokolade (ich habe 80% Kakaoanteil verwendet)
  • 2 EL Kakaopulver
  • optional 1 – 2 EL Honig
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  1. Befreie die Nüsse von der Schale und röste diese in einer Pfanne ohne Fett so lange an, bis sie zu duften beginnen. Achtung, die Nüsse verbrennen schnell, also bleibe die ganze Zeit dabei!
  2. Nun gibst du die Nüsse in einen Standmixer und hackst diese zuerst klein, dann mahlst du sie immer feiner, bis Nussmus entsteht. Mit Pausen, damit der Mixer nicht überhitzt, dauert das ca. 10 bis 15 Minuten. Also nicht verzweifeln, wenn am Anfang nur eine krümelige Masse entsteht!
  3. Sobald das Nussmus cremig ist, gibst du die feingehackte Schokolade sowie die Vanille, optional Honig und etwas Salz hinzu. Mixe noch einmal ca. 1 Minute weiter, bis die Schokolade geschmolzen ist. Tatsächlich ist die Nuss-Masse so warm, dass es reicht, um die Schokolade zu schmelzen!
  4. Fülle die Masse in ein Glas oder genieße die vegane Schoko-Nuss-Creme sofort 🙂
  5. Es ist zwar nicht ganz Nutella, aber die selbstgemachte Variante kommt schon ziemlich nahe ran…

So einfach kannst du eine vegane und zuckerfreie Schoko-Nuss-Creme selber machen! Probiere mein selbstgemachtes Nutella aus, du brauchst nur 5 Zutaten | BackIna.de

 

 

Re-Created (Vegane Bohnen Brownies mit Oreos)

Als Foodblogger ist man ja immer unter dem „Zwang“ Neues zu schaffen. Deshalb kommen bei uns zu Hause selten Rezepte erneut auf den Tisch, die schon auf dem Blog erschienen sind. Schade eigentlich, denn da ist viel Gutes dabei! So habe ich mich gefreut, als ich von Marcs Blogevent „Re-Created“ gehört habe: Hier geht es darum alte Rezepte nachzubacken und neu zu fotografieren. Als ich in meine Archive geschaut habe, sind mir gleich die veganen Bohnen Brownies in den Sinn gekommen, die ich vor zwei Jahren zum Muttertag gemacht hatte.

Saftige Vegane Brownies mit Kidneybohnen und Oreos: Lecker Schokolade und ohne Zucker!

Tatsächlich feiert mein Blog bald seinen zweiten Geburtstag! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, oder? Wie so viele Blogs ist meiner zu Anfang vor allem entstanden, um meine Rezepte irgendwo festzuhalten. Foodfotografie war damals noch absolutes Neuland für mich. Ein bisschen mit dem Handy knipsen und hoffen, dass dabei ein ganz ansehnliches Bild herauskommt – das war wohl eher die Devise… Inzwischen stapelt sich hier das Zubehör zum Fotografieren, eine Spiegelreflexkamera ersetzt das iPhone und über die Bildkomposition mache ich mir mehr als nur 2 Sekunden Gedanken 😉 Also die ganz normale Entwicklung eines Foodbloggers! Ich bin wirklich gespannt, wie meine Bilder in 2 Jahren aussehen… Wahrscheinlich empfinde ich dann die heutigen Bilder als stümpferhaft 😉

Vegane Bohnen Brownies mit Oreos: So Schokoladig, saftig und lecker!

 

Jetzt aber zurück zum Rezept, das ich etwas neu interpretiert habe: „Damals“, also vor 2 Jahren, war ich tatsächlich bestrebt auf eine vegane, basische und glutenfreie Ernährung umzustellen… Mittlerweile kann ich sagen: Es war wohl eher eine Sinnkrise, die mich dazu bewegt hat 😉 Inzwischen esse ich wieder „ganz normal“ und es geht mir deutlich besser damit. Ab und an ein wenig „gesünder“ zu backen, kann aber absolut nicht schaden! Daher gab es am Wochenende erneut die veganen Bohnen Brownies – nur diesmal mit Mehl und Oreos darin, also nicht mehr glutenfrei. Proteinreich sind sie durch die Bohnen aber immer noch und vor allem: Extrem lecker!

Also egal, ob ihr ein veganes Brownie-Rezept sucht oder einfach nur super leckere, saftige Brownies mit Oreos machen wollt – dieses Rezept solltet ihr probieren! 😉

Hier könnt ihr übrigens das alte Rezept mit Erdnussbutter-Topping noch einmal ausführlich nachlesen. Für alle, die mehr auf Oreos stehen, kommt hier das „neue“ Rezept für die proteinreichen Bohnen Brownies 🙂

Vegane Bohnen Brownies mit Oreos (8 Stück)

  • 1 Dose Kidneybohnen (Abtropfgewicht 240 g)
  • 3 EL Dinkelmehl (oder Proteinpulver)
  • 3 EL gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Kakao
  • 4 EL Ahornsirup oder Honig
  • 4 EL Birkenzucker
  • 1 EL vegane Schokocreme
  • 4 EL Sonnenblumen- oder Kokosöl
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Messerspitze Natron
  • 150 g gehackte Bitterschokolade
  • 8 Oreo Kekse
  1. Zuerst pürierst du die Kidneybohnen sehr fein. Nun gibst du die „feuchten Zutaten“ , also Vanilleextrakt, Öl, Schokocreme und Ahornsirup hinzu.
  2. Mische die „trockenen Zutaten“, also Mehl, Nüsse, Backpulver, Natron und Birkenzucker gut miteinander und mische diese unter die Bohnen-Paste. Zuletzt hebst du die Bitterschokolade unter den entstandenen Teig.
  3. Als nächstes Verteilst du die Mischung auf eine kleine Brownie-Form (ca. 15 x 15 cm), hackst die Oreo Kekse grob und streust diese auf die Brownies.
  4. Backe die Bohnen Brownies im vorgeheizten Ofen (175° Ober-Unterhitze) ca. 15 Minuten.
  5. Nun lasse die Brownies etwas abkühlen und genieße diese am besten lauwarm!

It’s getting hot in here…. (Melonen Sorbet aus der Melone)

Mögt ihr alle Arten von Obst und Gemüse? Also ich schon (zumindest fast)! Schon als Kind gab es außer Zucchini, Sauerkraut und Blumenkohl keine einzige Frucht, die ich nicht mochte… Deshalb experimentiere ich in der Küche gerne mit Obst und Gemüse. Eine leckere, leichte und sommerliche Alternative zu einem klassischen Dessert möchte ich euch heute zeigen: Das Melonen Sorbet ist in wenigen Minuten gemacht und schmeckt super lecker.

Sommer Dessert: Melonen Sorbet in der Melone serviert

Statt in einem „normalen“ Eisbecher habe ich dieses Melonen Sorbet einfach in der leeren Schale der Melone angerichtet und serviert. Zum einen hat das den Vorteil, dass ihr keinerlei Abfall habt, zum anderen bleibt das Sorbet in der gefrorenen Schale länger kühl als in einer Glasschale, so zumindest mein Eindruck.

Frisch: Melonen Sorbet ohne Eismaschine

Wenn ihr die richtige Melone erwischt, könnt ihr dieses Sommer Dessert sogar zuckerfrei zubereiten. Ich bevorzuge allerdings – nicht überraschend, nachdem ihr meine Vorliebe für Honig kennt – etwas Honig dazu. Eine Honig-Melone verlangt ja quasi schon nach dieser Zutat 😉

In den Fotos habe ich das schnelle Melonen Sorbet tatsächlich mit einer Honig-Melone gemacht, allerdings könnt ihr alle anderen Melonen-Sorten ebenfalls nehmen – ihr müsst lediglich das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und einfrieren. Noch kurz pürieren, optional etwas süßen, in die leere Schale füllen und gut durchfrieren lassen – fertig.

Sommer Dessert ohne Zucker: Melonen Sorbet

Mit dem Melonen Sorbet könnt ihr pastellige Farbwelten zeichen: Wassermelone ergibt einen zartrosa Ton, Ananas-Melone macht das Sorbet hellgelb, Cantaloupe wird hell-orange, die Honigmelone ganz leicht hellgrün… Ein wunderschönes Farbspiel!

Hier kommt also das pastellige, optional zuckerfreie, in 5 Minuten gemachte Sommer-Dessert, mit dem ihr richtig Eindruck macht: macht schon mal die Kültruhe frei für dieses Melonen Sorbet!

Melonen Sorbet in der Melonen Schale

Melonen Sorbet in der Melonen Schale

1 Melone nach Wahl inkl. Schale
optional 3 – 4 EL Zucker, Honig oder etwas Stevia
frische Früchte, Honig oder Kokosraspel zum Dekorieren

1. Halbiert die Melone und kratzt das Fruchtfleisch heraus. Schneidet dieses in kleine Stücke und lasst diese im Gefrierfach 1 – 2 Stunden gefrieren. Die Schale hebt ihr im Kühlschrank auf.
2. Gebt die Stücke in den Mixer und püriert sie, bis ein cremiges Sorbet entstanden ist. Süßt die Masse nach Wunsch.
3. Verteilt das Sorbet in der Melonenschale und lasst diese noch einmal ca ½ Stunde gefrieren.
4. Verziert das Melonen-Sorbet in der Melonen-Schale nach Wunsch mit anderen Früchten, Honig oder Kokosraspeln, bevor ihr es genussvoll auslöffelt.
5. So lecker kann Obst sein!

Burger Special: Knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen

Nach dem Burger Bun und einer besonderen Burger Sauce gehört natürlich noch eine Beilage zum „Cheeseburger a la Backina“: In diesem Fall sind das lila Süßkartoffel Pommes, das Rezept geht aber auch mit gewöhnlichen orangenen Süßkartoffeln. Das lila habe ich nur aufgrund der besonderen Farbe gewählt, sie lassen sich aber genauso verarbeiten wie orangene oder weiße Süßkartoffeln.

Knusprige Süßkartoffel Pommes aus lila Süßkartoffeln

„Normale“ Pommes sind nicht so mein Ding, um ehrlich zu sein. Schon von klein auf mochte ich die nicht wirklich, ohne sagen zu können, warum. Kartoffeln in allen anderen Formen, besonders als Pellkartoffel, liebe ich dagegen. Geschmäcker sind halt verschieden… Meine schlimmste Geburtstags-Vorstellung als Kind war deshalb: Ein anderes Kind würde Geburtstag im McDonalds feiern (was damals durchaus angesagt war) und ich müsste etwas von diesem FastFood runterwürgen! Des einen Freud, des anderen Leid, sagt man dazu wohl 😉

Aber ich habe inzwischen eine super Alternative zu normalen Pommes gefunden – nämlich Süßkartoffel-Pommes! Nachdem ich die einmal im Enchilada probiert hatte, war mir klar: Die will ich zu Hause auch machen können und zwar in der fettarmen Variante aus dem Backofen statt aus der Fritteuse. Die Kombination aus Crunchy Kruste, süßlichem weichen Kern und würzigem Aroma finde ich total klasse. Und Süßkartoffeln bieten natürlich einen besonderen Akzent fürs Auge mit ihrer kräftigen Farbe.

Knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen mit lila Süßkartoffeln

Mein Vorhaben knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen zu bekommen stellte sich allerdings zunächst etwas schwierig da – denn so knusprig wie in der Fritteuse werden die wohl niemals werden! Drei Dinge helfen beim Knusprig werden – diese Tricks will ich euch heute verraten:

  1. Die Süßkartoffeln gut wässern, abtropfen lassen und dünn mit Speisestärke bestäuben, bevor sie in den Ofen gehen. Dadurch sind die Kartoffeln innen sehr „feucht“ und außen trocken, sodass sich leichter eine knusprige Schicht bildet.
  2. Einige amerikanische Kolleginnen nehmen Eiweiß zum bestreichen der Pommes: Dieses bäckt sich wie eine Kruste fest und macht die Süßkartoffel Pommes deutlich knuspriger. Zusammen mit dem Stärke-Trick hilft das schon sehr gut.
  3. Alle Fett-Sparer bitte einmal weghören: Wenn man die Pommes ganz zum Schluss noch kurz in einer gusseisernen Pfanne mit wenig Fett anbrät und anschließend auf einem Küchenkrepp abtropfen lässt, werden sie super knusprig! Zwar ein bisschen mehr Fett, ich weiß, aber man isst ja auch keine Tonnen von den Süßkartoffel Pommes 😉

So und jetzt aber guten Hunger mit dem Cheeseburger a la Backina 🙂

Cheeseburger und Süßkartoffel Pommes

Knusprige Süßkartoffel Pommes aus dem Ofen (4 Personen)

1 große (lila oder normale) Süßkartoffel (ca. 800 g)
2 EL Stärke
2 EL Paprikapulver (smoked)
1 TL Chilipulver
Salz, Pfeffer
1 Eiweiß
2 EL Öl (optional)

  1. Die Süßkartoffel schälen und in pommes-große Stifte schneiden. Diese in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben und ca. 1 Stunde wässern.
  2. Die Süßkartoffel-Sticks herausnehmen und mit einem Küchentuch gut trocken tupfen. Nun die Stärke mit Paprika, etwas Pfeffer und Chili mischen und in einen großen Gefrierbeutel geben. Die Süsskartoffeln ebenfalls in den Beutel geben und so lange kneten, bis sich die Würzmischung gleichmäßig auf den Pommes verteilt hat.
  3. Das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und die Pommes darin wälzen. Es sollte eine ganz dünne Schicht auf jeder Pommes sein.
  4. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen und die Pommes darin ca. 8 – 10 Minuten backen. Dann die Pommes umdrehen und von der anderen Seite noch einmal 8 – 10 Minuten backen. Bei Bedarf noch einmal wenden und ein paar Minuten weiter backen.
  5. Wenn ihr den ultimativen Crunch, aber auch ein bisschen mehr Fett haben wollt, erhitzt nun das Öl in einer gusseisernen Pfanne (eine normale Pfanne geht auch) und bratet die Süsskartoffelpommes ganz kurz rundherum darin an.
  6. Nun etwas abkühlen lassen und erst dann salzen (nicht vorher!!!)
  7. Fertig sind die knusprigsten Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen aller Zeiten.

Innere Uhr (Vegane Energiekugeln)

Ich habe ein kleines Problem: Während viele meiner Freunde noch bis Mitternacht produktiv arbeiten, bin ich normalerweise zwischen 22 und 23 Uhr schon todmüde. Deswegen macht es mich auch oft richtig fertig, wenn ich zu lange feiern war. Dafür kann ich morgens um 6 ohne Probleme am Schreibtisch sitzen und arbeiten. Hat also alles seine Vor- und Nachteile!

Weil mich diese (Achtung, Fachwort!) chronobiologischen Unterschiede interessiert haben, habe ich in letzter Zeit viel zur „inneren Uhr“ gelesen und wie man diese am besten einstellt. Dabei kam eben raus, dass ich ein starker Lerchen-Typ bin, also ein echter Frühaufsteher. Die Langschläfer sind sogenannte Eulen-Typen.

Um die innere Uhr im Gleichgewicht zu halten, ist es ebenfalls wichtig, regelmäßig zu essen. Nun ist das nicht immer zur gleichen Zeit möglich (Stichworte: Meetings, Vorlesungen…) und manchmal packt mich einfach das „Hüngerchen“ am Schreibtisch. Da möchte ich gerne etwas Gesundes und gleichzeitig Energiereiches snacken.
Genau für den Zweck habe ich die veganen Energiekugeln entwickelt, die ich euch heute vorstellen will.

Wenn Snacks gesund sein können – dann gehören diese auf jeden Fall dazu: Nur natürliche Zutaten, kein künstlicher Zucker und eine ordentliche Portion Proteine. Die sorgen jetzt bei meinem kleinen „Mittagstief“ für zusätzliche Energie und halten meine innere Uhr im Gleichgewicht!

Probiert die zwei leckeren Varianten Schoko-Banane und Pflaume-Zimt aus oder entwerft einfach selbst euere veganen Energiekugeln!

 

Vegane Energiekugeln auf zweierlei Art

für die Schoko-Banane-Kugeln:

2 Bananen, zerdrückt
2 EL Proteinpulver, z.B. Sojaprotein
2 EL Erdnussbutter
2 EL Kakao
50 g Rosinen
50 g Berberitzen
50 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (halb zart, halb kernig)

für die Pflaume-Zimt-Kugeln:

250 g Pflaumen, zu Mus gekocht
2 EL Proteinpulver, z.B. Sojaprotein
2 EL Mandelbutter
1 EL Zimt
50 g Rosinen
50 g Berberitzen
50 g Sonnenblumenkerne
200 g Haferflocken (halb zart, halb kernig)

1. Jeweils die „feuchten“ Zutaten (also frische Früchte/Mus und Nussbutter) in einem Topf erhitzen, bis es fast kocht. Dann die „trockenen“ Zutaten zugeben und zu einer homogenen Masse mischen. Falls die Masse zu fest ist, noch etwas Nussbutter oder Früchte zugeben. Umgekehrt etwas mehr Haferflocken nehmen, falls die Masse zu weich ist.

2. Etwa walnussgroße Kugeln aus der Masse formen und diese auf ein Backblech setzen. Die Kugeln im Ofen bei ca. 100 °C (Heißluft) etwa 30 Minuten trocknen lassen. Auskühlen lassen und noch etwas an der Luft abtrocknen lassen.

3. Genießen, wenn das kleine Hüngerchen kommt!

 

Muttertag (Vegane, glutenfreie Proteinbrownies mit Erdnussbutter)

Ich möchte euch nur kurz zeigen, was bei uns zum gemeinsamen Tratsch am Muttertag auf der Kaffeetafel steht. Diesmal gibt es keine spektakuläre Torte, sondern eher einen „gesunden“ und trotzdem total leckeren Brownie mit Erdnussbutter. Denn meine Mum und ich backen zwar beide leidenschaftlich gerne, den Kuchen essen dürfen aber meistens andere.

Wir sind beide eher gesundheitsbewusst, achten auf die Herkunft der Zutaten und probieren auch öfter vegan. Deshalb habe ich zum Muttertag ein kleines Küchen-Experiment (in sehr freier Interpretation der Bohnen-Brownies von Chocolate Covered Katie) gewagt: Einen veganen, glutenfreien Brownie mit Erdnussbutter-Swirl, der dank Proteinpulver und weißen Bohnen im Teig auch reichlich Eiweiss enthält.

Mit einer Dose Bohnen entsteht gerade so ein 15 x 15 Blech (oder eine kleine Auflaufform), die für ein gemütliches Kaffeetrinken zu zweit reicht. Wobei: Wir trinken eigentlich gar keinen Kaffee… Denn meine Mutter und ich bevorzugen beide Tee.

Ihr seht schon: Meine Mutter und ich teilen viele Gemeinsamkeiten. Ich kann mir kaum eine bessere Mum vorstellen, denn wir beide haben einfach ein ganz besonderes Verhältnis zueinander, das man wohl eher als „beste Freunde“ beschreiben kann. Das liegt sicher auch daran, dass wir nun schon einige Jahre gemeinsam ohne Vater gemeistert haben – die schwierigen Zeiten haben uns noch mehr zusammengeschweißt.

Jedenfalls: Auf eine solche Frauen-Power darf man sich schon mal gemeinsam ein Stückchen „Gesundheitskuchen“ und einen Grüntee gönnen! Danke, liebe Mama, dass du immer für mich da bist und auf noch viele schöne gemeinsame Tee-Stunden 🙂

Für alle Gesundheitsfreunde, Backexperimenteure und Schokoaddicts habe ich auch noch das Rezept:

Protein-Brownies mit Erdnussbutter (vegan und glutenfrei)
Zutaten (für eine kleine Form):

1 Dose weiße Bohnen (Abtropfgewicht 250 g)

1 EL Kakaopulver

4 EL Braunhirsemehl (oder anderes glutenfreies Mehl)

2 EL Proteinpulver (ungesüsst! Ich habe Sojaprotein gewählt)

50 ml Ahornsirup

25 ml Zuckerrübensirup (oder Melasse)

40 g Pflanzenöl (ich habe Sonnenblumenöl verwendet)

2 TL Vanilleextrakt

1/2 TL Backpulver

150 g gehackte Bitterschokolade (mindestens 70%)

1 EL vegane Schokocreme (optional)

50 g Erdnussmus (ich verwende eines ohne Zusatzstoffe und Zucker)

1. Die Bohnen gut abtropfen lassen und im Mixer ganz fein pürieren (wichtig!!!). Ahornsirup, Zuckerrübensirup, Vanilleextrakt, vegane Schokocreme (optional) und Pflanzenöl mit einer Prise Salz dazugeben und noch einmal gemeinsam durchpürieren.

2. Kakaopulver, Braunhirsemehl, Proteinpulver und Backpulver mischen und unter die Bohnenmischung heben. Bitterschokolade ebenfalls unterheben.

3. Den Teig in die Form geben und glatt streichen. Erdnussmus in kleinen Klecksen auf den Teig geben und mit einer Gabel leicht unterziehen.

4. Im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze) ca. 15 – 20 Minuten backen. Dann noch mindestens 10 Minuten abkühlen lassen, bis die Brownies etwas fester werden.

5. Noch warm mit einer lieben Person aus der Form löffeln 😉 Oder ganz normal ausgekühlt servieren.

Flexitarier (Vegane Schoko-Cupcakes)

„Um Erfolg zu haben, musst du flexibel sein. Damit meine ich Wohnort, Job, Freunde – wenn du dir alle Optionen offen hältst, ist die Chance größer, dass eine zum Erfolg führt.“
So oder so ähnlich hat das ein Bekannter neulich formuliert.
Moment: Erfolg bedeutet also, keine klare Entscheidung zu treffen, sondern sich nicht festzulegen?
Typisch Generation Y, mag da macher sagen – doch da finde ich mich nicht wieder.

Naja, fast nicht – denn in Sachen Ernährung mag mich tatsächlich nicht festlegen lassen: Meistens lebe ich vegetarisch, ab und zu Fleisch darf auch mal sein, manchmal lebe ich eine Woche basisch – und in letzter Zeit immer öfter auch vegan.

 

Dafür gibt es ein schönes Wort: Flexitarier. Für alle, die wie ich in Sachen Ernährung flexibel bleiben und das wunderbar finden.

Nun, vegane Küche ist kein Hexenwerk – woran ich mich bisher nicht getraut habe, war veganes Backen, denn man fragt sich ganz automatisch: Backen ohne Butter, Eier und andere tierische Zutaten – geht das?

Ich habe gelesen, dass veganes Gebäck nicht zu lange gerührt werden soll, da das im Mehl enthaltene Gluten schnell verklebt und das Gebäck damit klitschig wird.
Neulich habe ich zufällig in einer Back-Zeitschrift ein Rezept für Schoko-Cupcakes entdeckt – da wird der Teig 2 Minuten aufgeschlagen.
Ja was denn nun?! Aufschlagen oder nur kurz unterrühren?

Zeit sich an veganem Gebäck zu versuchen – gleiches Rezept, nur unterschiedliche Rührzeit.
Einmal werden die Muffins nur kurz verrührt, einmal wie im Rezept angegeben 2 Minuten aufgeschlagen.
Und was soll ich sagen? Es geht beides!

Nach dem Backen sieht man aber einen deutlichen Unterschied:
1) Aufgeschlagene Muffins (rechts): hoch aufgegangen, glänzende und eher harte Kruste, luftig-lockere Krume
2) Kurz gerührte Muffins (links): eher niedrig, aufgerissene und eher weiche Kruste, saftige Krume

Welche Variante man bevorzugt, ist wohl Geschmacksache. Ich kann beide absolut empfehlen!
Für alle Mitglieder der Generation Y: Das „Erfolgsrezept“ ist hier tatsächlich sich nicht zu entscheiden, sondern einfach beide Varianten auszuprobieren 😉

Bleibt flexibel, probiert auch mal vegan und habt eine schöne Woche!

Vegane Schoko-Cupcakes

Zutaten (für 12 Stück):

Teig: 
300 g Weizenmehl
1 Pck Backpulver
150 gr Rohrzucker
2 EL Kakao
125 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume)
250 ml Pflanzenmilch (ich habe umgezuckerte Soja-Milch verwendet)
2 EL Instant-Espressopulver
Topping: 

100 gr. dunkle Kuvertüre
300 gr. Seidentofu
2 EL Puderzucker
2 Pck. Sahnesteif

Deko nach Lust und Laune

1. Backofen auf 180 °C (Ober-Unterhitze, bei Umluft ca. 160°C) vorheizen. Papierförmchen in eine Muffinform legen.

2. Mehl mit Backpulver, Zucker, Kakao und Espresso in einer Schüssel vermengen. Öl und Pflanzenmilch abmessen und zur Mehlmischung geben.
Nun entweder nur kurz verrühren oder 2 Minuten mit dem Handrührgerät aufschlagen. Den Teig auf die Papierbackförmchen verteilen und ca. 30 Minuten backen. Muffins erkalten lassen.

3. Kuvertüre hacken und über dem Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Leicht abkühlen lassen. Seidentofu, Puderzucker und Sahnesteif mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren. Die Kuvertüre langsam auf niedriger Stufe einrühren.

4. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und mit der Sterntülle aufgerissener. Nach Wunsch verzieren und bis zum Servieren kühl stellen.

 

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