Männergeburtstag (Mett-Torte)

Süßschnabel oder Fleischpflanze? Unendlich zartschmelzend oder herzhaft gewürzt? Schoko-Torte oder doch eine Mett-Torte?

Durch die Männerwelt geht (Achtung, Klischee!) ein tiefer Graben, wenn es zu der Frage kommt, ob sie Süßes mögen oder nicht. Den einen kann es nicht süß genug sein, die anderen sind eher mit Fleisch zu begeistern. Man sollte meinen ich als Backbloggerin habe natürlich einen „Süßschnabel“-Freund – einen, der jede meiner Kreationen bereitwillig probiert und nach dem Fotoshootings gerne die Reste aufisst. Doch Ironie des Schicksals – der Herr im Hause Backina ist ein ausgesprochener „Herzhafter“, der ganz selten nur ein Mini-Stück von meinen süßen Kreationen nimmt. Und dann vermutlich auch nur, um mir eine Freude zu machen 😉

Nun stand vergangene Woche der Geburtstag von meinem Liebsten an und ich stand vor der schwierigen Frage: Welchen Geburtstagskuchen soll ich für eine solche „Fleischpflanze“ backen? Mal fix nach „herzhaftem Kuchen“ gegoogelt – da erwarten einen jede Menge Quiches, Bratwurst-Kuchen und Co. Das einzige, was mir vom Look her gefallen hat, ist eine Brot-Torte (etwa so in der Art) – die sieht zumindest ein bisschen aus wie ein Geburtstagskuchen. Oder ein Mett-Igel, denn Mett zählt zu den Lieblingsspeisen von Herrn Backina. So richtig zufrieden war ich mit beidem noch nicht.

Dann der Einfall: Wieso nicht Mett-Igel und Brottorte kombinieren und mit allen Zutaten, die Herr Backina besonders gerne mag, ausstatten? So ist die Idee zur Mett-Torte entstanden. Die Frau beim Metzger war ziemlich neugierig, als ich zu ihr kam und von meinem Vorhaben erzählt habe… Und auch ich war gespannt, ob das schmecken kann.

Die Geschmackskombination aus Mett, Käse, Brot, gekochten Eiern, saueren Gurken und reichlich Zwiebeln ist ja nicht so unbedingt mein Lieblings-Essen, aber sogar ich fand es ziemlich lecker!

Und das schönste: Die leuchtenden Augen meines Liebsten, als er die Torte erblickt hat 🙂 Hier also das Rezept für die ultimative Männer-Torte, nämlich eine Mett-Torte mit Käse und Eiern:

Mett-Torte mit Käse und Eiern (für ein Törtchen mit 15 cm Durchmesser)

750 g Mett oder Hackepeter
2 Zwiebeln
3 große sauere Gurken
1 gekochtes Ei
50 g Käse (ich habe Scamorza, also geräucherten Mozzarella genommen)
4-5 Scheiben Toast
Butter
Salz, Pfeffer, Paprikapulver nach Geschmack

  1. Die Zwiebeln fein hacken, das Ei und die Gurken in Scheiben schneiden. Den Toast mit Butter bestreichen.
  2. Mit einer Lage Toast beginnen. Dann eine Lage Mett darauf, evtl. würzen. Als nächstes kommt eine Lage Ei und dann wieder Mett.
  3. Wieder eine Lage Toast, dann Mett und Gurken, abschließen mit Mett. Ab Schritt 2 wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
  4. Zum Schluss die Torte mit Mett einkleiden und nach Wunsch verzieren. (Ich habe Gürkchen, Tomaten, Toast-Herzen und Kerzen genommen).
  5. Um die Torte die fein gehackten Zwiebeln streuen und sofort servieren.
  6. In leuchtende Männeraugen schauen!

Bewährtes und ein Neuanfang (Butterwaffeln a la Backina)

Hallo ihr Lieben,
zunächst einmal wünsche ich euch noch ein frohes neues Jahr – ich hoffe, ihr seid gut gestartet und wünsche euch alles erdenklich Gute für 2016.

Mein 2016 hat entspannt mit einem Urlaub in Amsterdam begonnen (definitiv eine Reise wert!), in der ersten Januar-Woche stand der Umzug an – nicht ganz so entspannt 😉 Meine neue Küche ist natürlich gleich am ersten Abend eingeräumt worden und ich freue mich jetzt schon darauf, darin zu kochen und vor allem zu backen. Nur einen Haken gibt es – noch habe ich keine Backformen, weshalb ich unbedingt morgen noch einmal losziehen muss und die Grundausstattung besorgen. Denn ohne Backformen keine Backina 😉

Was ich jedoch freundlicherweise von meiner Mama geschenkt bekommen habe, ist ihr altes Waffeleisen mit dem Charme der 90er – und was soll ich sagen: Old, but good 🙂 Und was gibt es schöneres als nach einem langen Umzugs- und Arbeitstag das Waffeleisen anzuwerfen, die Beine auf dem neuen Sofa hochzulegen und noch ein paar warme Waffeln frisch aus dem Waffeleisen als Dessert zu genießen?

Bei uns gab es die Waffeln aus umzugstechnischen Gründen diesmal ohne alles, nur optional mit etwas Nutella oder Apfelmus. Dazu braucht es aber auch nicht mehr, um glücklich zu sein! Denn die fluffigen, leicht süßen und gleichzeitig sehr saftigen Herzchen schmecken auch einfach so wunderbar. Bewährtes ist nun mal am besten 🙂

Deshalb gibt es hier für euch mein Familienrezept für leckere Butterwaffeln. Und sobald meine Backformen da sind, gibt es bald auch wieder „normale“ Rezepte bei Backina 😉

Butterwaffeln (für 8 Stück aus dem Herz-Waffeleisen)

125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
75 g Mehl
75 g Stärke
3 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
ca. 100 – 200 ml Milch

  1. Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz cremig rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen.
  2. Die Eier einzeln unterrühren, die Mehlmischung und die Milch abwechselnd dazugeben, sodass der Teig leicht vom Löffel fließt, aber nicht zu dünn ist.
  3. Das Waffeleisen aufheizen und je 2-3 EL vom Teig für eine Waffel ins Eisen geben. 2-3 Minuten backen.
  4. Genießen!

Frohe Weihnachten! (Lebkuchen- oder Pfefferkuchenhaus)

Ein langes Jahr geht zu Ende – fast ein Jahr gibt es BackIna nun schon und ich teile mit euch meine Backabenteuer mal mehr, mal weniger regelmäßig. Das liegt vor allem daran, dass mein Jahr auch persönlich und beruflich von vielen Veränderungen geprägt war – insgesamt kann ich sagen, dass 2015 ein sehr gutes Jahr für mich war, das trotz einigem Stress viele schöne Momente und wertvolle Begegnungen gebracht hat. Ende gut, alles gut 😉

Eben sitze ich – ganz Klischee – vor dem Kamin, mit dem Laptop auf den Knien und mit dem Blick auf den Weihnachtsbaum. Beziehungsweise mit dem Blick auf das Pfefferkuchenhaus, das wir Montag noch gebastelt haben. Endlich kehrt weihnachtlicher Frieden ein.

Mit einem Lebkuchenhaus – oder heißt es doch Pfefferkuchenhaus, Hexenhaus, Knusperhaus? Egal, wie man es nennt – jedenfalls verbinde ich mit einem solchen Haus Kindheitserinnerungen: Meine Patin hat sich, als ich noch klein war, jedes Jahr in die Küche gestellt und ein solches liebevoll verziertes Haus für mich gemacht. Damals allerdings etwas bunter, als ich es heute mag, mit Smarties und anderen Süßigkeiten verziert. Den steinhart gewordenen Lebkuchenteig und die Eiweiß-Spritzglasur dann nach den Feiertagen aufzuessen und sich dabei fast die Zähne auszubeißen, gehörte natürlich ebenso dazu 😉

Mit dem Haus verbinde ich auch schon einen Blick ins neue Jahr, denn ab 2016 werde ich für euch in einer neuen Küche in einem neuen Zuhause backen. 2016 werde ich euch sicherlich einen Einblick in die coole neue Küche geben, denn der Umzug steht direkt nach den Feiertagen an. Ich freue mich schon sehr 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch ebenfalls friedliche Feiertage im Kreise euerer Lieben, erholsame Tage voller Schlemmerei und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge 2016 uns allen viel Erfolg, spannende, nachdenkliche, lustige, leckere, süße, bunte Momente bringen!

Bis dahin, euere Backina

Edit 12/2016: 

Das Lebkuchenhaus ist auch dieses Jahr wieder als Deko im Einsatz! Um es möglichst vollständig zu „überwintern“, habe ich es in eine große Papiertüte gepackt und mit alten Zeitungen rundherum gepolstert. Dann stand es auf dem trockenen (!!!) Dachboden. 

Edit 12/2017: 

Auch in diesem Jahr kommt das Haus wieder zum Einsatz. Durch die Wärme im Wohnzimmer ist aber langsam die Zuckerglasur abgebröselt. Hier habe ich mit etwas neuer Mischung (siehe unten) nachgeholfen und werde das Lebkuchenhaus erneut überwintern. 

Ihr seht also: So ein Pfefferkuchenhaus ist eine langfristige Investition, da ihr bei richtiger Aufbewahrung lange Freude daran haben werdet! 

Lebkuchen/Pfefferkuchenhaus (Rezept für 2 Stück)

400 g Honig
125 g Butter
175 g braunen Zucker
2 EL Zuckerrübensirup
4 Eier
1 kg Mehl
4 EL Kakao
1 Pck Backpulver
4 TL Lebkuchengewürz
1 TL Zimt
1 Prise Muskat
500 g Puderzucker
3 Eiweiß
1 Spritzer Zitronensaft
Nüsse, Cranberries, essbares Glitzer, Zuckerwatte/Kosmetikwatte, etwas Zucker (als Verzierung)

  1. Den Teig herstellen: Den Honig mit der Butter, dem Zuckerrübensirup sowie dem braunen Zucker in einem Topf erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Masse darf nicht kochen! Das Mehl mit Kakao, Backpulver, Lebkuchengewürz, Zimt und Muskat mischen. Die Eier in die leicht abgekühlte Honig-Masse schlagen und alles mit der Mehl-Mischung verkneten. Achtung: Bis ein glatter Teig entsteht, kann es etwas dauern. Also braucht ihr entweder viel Kraft in den Armen, einen fleißigen Helfer oder eine gute Küchenmaschine 😉
  2. Den Teig mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht kühlstellen. Derweil die Schablonen schneiden: Für die Seitenteile braucht ihr ein Rechteck von 15×6,5 cm, für die Dachschindeln ein Rechteck 15×20 cm. Die Vorder- und Rückseite hat eine typische Haus-Form mit einer maximalen Höhe von 14 cm (Giebelspitze), einer Breite von 19 cm und 7 cm Höhe, bevor die Dachschräge beginnt.
  3. Den Teig ca. 0,5 cm dünn ausrollen und je 4 Teile mit jeder Schablone ausschneiden. Insgesamt solltet ihr für 2 Lebkuchenhäuser also 4 Seitenteile, 4 Dächer und 4 Front/Rückseiten haben. In die Front könnt ihr nach Wunsch noch Tür oder Fenster schneiden. Aus den Teigresten könnt ihr einen Schornstein formen, sowie zur Deko nach Wunsch Herzen und Sterne oder einen Nikolaus ausstechen. Ich habe neben dem Kamin noch 4 Sterne, 4 Herzen und 2 Nikoläuse mit Standplatte ausgestochen.
  4. Den Teig bei 175° (Ober-Unterhitze) im heißen Ofen für ca. 10 Minuten backen. Dabei kann die Backzeit je nach Ofen etwas variieren, also schaut ruhig nach 8 Minuten schon einmal, ob die Teile goldbraun sind. Die Teile abkühlen lassen.
  5. Den Eiweißspritzguss zubereiten: Dazu die Eiweiße zunächst leicht anschlagen, dann langsam den Puderzucker dazu sieben, und weiterrühren, bis ein fester Guss entsteht. Mithilfe des Gusses die beiden Häuser zusammensetzen: Dabei aus 2 Seitenteilen und 2 Front/Rückseiten zunächst den „Rohbau“ machen und diesen 20 Minuten trocknen lassen. Die Fenster und Türen evtl mit Transparentpapier hinterkleben.
  6. Dann das Dach mit viel Guss befestigen und wieder antrocknen lassen. Am Ende könnt ihr das Dach und die Seitenteile nach Lust und Laune mit Guss, Nüssen, Cranberries, den restlichen Lebkuchen-Figuren (die Sterne habe ich mit essbarem Glitzer golden gefärbt) und Watte (für den Schnee) dekorieren.
  7. Frohe Weihnachten!

Last Minute Plätzchen (Omas Butterplätzchen)

Geht es euch auch so? Die Adventswochen scheinen nur so dahin geflogen zu sein. Ab heute ist bei mir endlich Urlaub angesagt! Nachdem im Advent 2 Klausuren plus ein Seminarwochenende im Studium und Jahres-End-Stress auf der Arbeit ein wirkliches Weihnachtsfeeling verhindert haben, freue ich mich wirklich auf etwas Ruhe. Obwohl wir schon am 1. Advent den Großteil unserer Plätzchen gebacken haben, kam ich erst heute dazu eines meiner liebsten Rezepte, nämlich Omas Butterplätzchen, zu verbloggen.

Das ist ein echter Klassiker, der bei uns in der Familie – wie wahrscheinlich den meisten Familien – in keinem Jahr fehlen darf: Bei uns kommen in Omas Butterplätzchen nicht nur beste Butter, sondern vor allem auch ein guter Schuss Arrak. Wer den Blog regelmäßig verfolgt, weiß: Backen mit alkoholischen Getränken liegt in der Familie 😉

Neben den Butterplätzchen haben wir, also meine Mama, Mr. Backina, die Katze (naja, zumindest als moralische Unterstützung) und ich, an einem langen Samstag noch 5 andere Sorten geschafft, die es vermutlich erst 2016 im Blog zu lesen gibt: Dabei waren neben den Butterplätzchen auch Rum-Kränzchen, Schokoladenbrot, Banana-Split-Plätzchen und Schoko-Gewürzstangen. Nach dem langen Küchen-Tag waren wir Abends völlig platt, aber das Teamwork hat sich gelohnt, denn selbstgemachte Plätzchen sind immer noch die besten.

Und falls euer bunter Plätzchenteller so kurz vor den Feiertagen fast leer ist, sind die Butterplätzchen auf jeden Fall ein super Last-Minute-Rezept mit einem feinen Aroma und zart-mürbem Biss. Einfach zu machen und lecker wie bei Oma 🙂

Ich wünsche euch schon einmal schöne letzte Tage vor Weihnachten und wenig Stress! Am 24. lesen wir uns hier noch einmal mit einem kleinen essbaren Geschenk, das ich gestern Nacht noch gestaltet habe.

Jetzt aber erstmal Omas Butterplätzchen, der Klassiker im Hause Backina:

Omas Butterplätzchen

375 g Butter
150 g Zucker
2 Eigelb
3 EL Arrak
3 TL Vanillezucker
500 g Mehl

  1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Teig ca. 3-4 mm dick ausrollen und nach Wunsch ausstechen.
  3. Bei 175° (Ober-Unterhitze) ca. 5-7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  4. Auskühlen lassen und nach Wunsch mit Zuckerguss oder Schuko-Glasur verzieren.
  5. Frohe Weihnachten!

Tschüß, Herbst! (Birnen-Marmor-Kuchen mit Streuseln)

Heute ist vermutlich der allerletzte Tag im Herbst, zumindest fühlt es sich so an. Gestern hat es bei uns im Frankenland zwar schon etwas geschneit, aber heute regnet es und das ruft förmlich nach einem Sonntag auf der Couch, ganz schmusig eingehüllt in eine Decke. Obwohl wir gestern schon fleißig Plätzchen gebacken haben (bald mehr dazu), ist mir heute noch ganz herbstlich zu Mute. Deshalb gibt es heute noch einen „kulinarischen Herbstspaziergang“ zum gleichnamigen Blogevent von Becky.

Es kleines bisschen adventlich ist der Kuchen schon durch eine feine Zimtnote, deshalb kann man ihn super auch zum Adventskaffee servieren, wie ich das heute tue. Birnen verbinde ich immer mit dem Herbst, da meine Großeltern einen riesigen Birnbaum im Garten stehen haben und wir immer Massen von Birnen zum Verarbeiten bekommen. In der eingekochten Form gibt es die den ganzen Winter über – am besten schmecken sie natürlich frisch. Ebenfalls im Kuchen gelandet sind Nüsse, die uns Bekannte frisch vom Baum geschenkt haben. Ich glaube, das mag ich am liebsten am Herbst: In meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft wird fröhlich die Ernte hin- und her-getauscht, sodass jeder mit frischem Obst und Gemüse versorgt ist. Gelebte Nächstenliebe sozusagen. Und das passt ja wieder wunderbar in den Advent.

Und weil das Wetter heute so schmuddelig ist, ist ein Herbstspaziergang nicht drin… Vielleicht geht es später noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt. Dabei gehe ich eigentlich sehr gerne spazieren und lasse mich von den herbstlichen Farben begeistern. Mein schönster Herbstspaziergang war vor einigen Wochen bei einem Kurzurlaub in Garmisch-Partenkirchen, einmal rund um den traumhaften Riessersee – und danach rauf auf die Zugspitze, mitten in den Winter. Quasi schon ein Vorgeschmack auf das, was uns hoffentlich im Winter erwartet. Bei diesem Spaziergang habe ich auch die Kastanien gesammelt, die auf dem Bild zu sehen sind 😉 Hier eine Impression vom herbstlichen Garmisch:

Und hier kommt meine kulinarische Interpretation des Herbstes, mit einem kleinen Vorgeschmack auf den Advent: ein kleiner Marmor-Kuchen mit Weißwein-Birnen und Nuss-Zimt-Streuseln. Ich habe eine 20 cm Springform verwendet – wenn ihr eine große verwendet, könnt ihr einfach die Mengen verdoppeln. Guten Appetit und macht es euch kuschelig heute 🙂

Birnen-Marmor-Kuchen mit Streuseln (Springform 20 cm)

für die Weißwein-Birnen:
2 – 3 große Birnen (ca. 600 g)
100 ml Weißwein
1 EL Zucker
1 TL Zimt

für den Teig: 
125 g Zucker
135 g weiche Butter
1 Pck Vanillezucker
3 Eier
140 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Kakao

für die Streusel: 
125 g Mehl
1 Msp Backpulver
100 g Zucker
1 TL Zimt
50 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse oder Walnüsse)
110 kalte Butter in Stückchen

  1. Für die Weißwein-Birnen die Birnen schälen und in Stücke schneiden. Den Weißwein mit Zucker und Zimt aufkochen und die Birnenstücke darin ca. 5 Minuten ziehen lassen, damit sie etwas weich aber noch bissfest sind. Etwas abkühlen lassen.
  2. Für die Streusel die angegebenen Zutaten plus eine Prise Salz schnell mit den Händen zu Streuseln verkneten. Kühl stellen.
  3. Für den Teig die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und eine Prise Salz weißcremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und kurz unter den Teig rühren. Den Teig halbieren.
  4. Unter eine Hälfte des Teigs den Kakao mischen und eventuell mit etwas Birnensud noch streichfähiger machen. Den hellen Teig zuerst in die Form füllen, den dunklen Teig darüber geben und beides mit einer Gabel leicht marmorieren. Darüber die Birnen (ohne Sud!) verteilen und zum Schluss die Streusel darüber streuen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze, 150°C Heißluft) für ca. 35-45 Minuten backen (öfter mal nachsehen, die kleine Backform ist bei mir sehr widerspenstig und backt manchmal schneller und manchmal langsamer).
  6. Als letzten Herbstgruß genießen und sich auf den Advent freuen!

 

Ein Licht in der Nacht (Martinshörnchen)

Wir leben in einer dunklen Zeit, so kommt es mir manchmal vor. Nicht nur draußen ist es inzwischen unangenehm früh dunkel, sondern auch im politischen und menschlichen Sinne erschüttern uns gerade so viele Geschehnisse, dass man sich nach etwas mehr Licht in der Welt sehnt. Passend zum Licht war letzte Woche das Sankt-Martin-Fest: Wer von euch kennt noch die Geschichte des Soldaten Martin, der seinen Mantel mit einem Bettler geteilt hat? Wer von euch ist als Kind beim Laternenumzug gewesen?

Ich zumindest war als Kind fast jedes Jahr beim Martinsumzug dabei, natürlich mit einer selbstgebastelten Laterne (mit echter Kerze, keiner batteriebetriebenen Lampe!). In der Kirche durfte ich mit meiner damaligen Flötengruppe den Gottesdienst begleiten. Ein eher zweifelhaftes Vergnügen 😉 Und nach dem Laternenzug durfte eines nicht fehlen: Die leckeren Martinshörnchen.

Wie ich inzwischen erfahren habe, werden die Martinshörchen in dieser Form wahrscheinlich nur in meiner Kirchengemeinde gegessen – in anderen Teilen Frankens serviert man eher einfache Hefehörnchen. So wie sie bei uns gemacht werden, erinnern sie ein wenig an die Posener Martinshörnchen, allerdings ohne Mohn sondern mit Nuss.

Obwohl ich inzwischen aus der Kirche ausgetreten bin, erinnere ich mich immer gerne an die Vorbereitung zum Martinsumzug: Das Laternen-Basteln, das stundenlange Flöten-Üben und das Backen von großen Mengen der Martinshörnchen mit meiner Mama, bis dann endlich der Tag des Umzugs da war…. Alles in allem eine sehr schöne Zeit im Jahr, die überhaupt nicht dunkel, sondern ganz hell erschien.

 

Und so habe ich mich an diesem Wochenende wieder an diese schöne Tradition erinnert, nachdem wir alle ein wenig Licht in unserem Leben gebrauchen können, und die Martinshörchen gebacken. Am leckersten sind die Hörnchen aber, wenn man sie nicht für sich allein behält, sondern auch den physisch und psychisch Bedürftigen davon etwas abgibt. Menschlichkeit fängt im Kleinen an.

Martinshörnchen

für ca. 35 Stück

Mürbeteig:
500 g Mehl
150 g Zucker
250 kalte Butter in Stückchen
2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
2 Eier

Füllung:
150 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
1 Eiweiß, zu Schnee geschlagen
50 g Zucker
3-4 Tropfen Bittermandelöl (optional)
2 EL Nutella
1 Prise Zimt (optional)

1 verquirltes Eigelb oder Milch

  1. Aus den angegebenen Zutaten einen Mürbeteig kneten und diesen im Kühlschrank ca. 1/2 Stunde ruhen lassen.
  2. Die Zutaten für die Füllung miteinander verrühren, bis eine streichfähige Masse entsteht. Wenn die Masse noch zu fest ist, kann etwas Sahne zugegeben werden.
  3. Den Teig dünn ausrollen und in ca. 8×8 cm große Quadrate schneiden. In die Mitte jedes Quadrates einen knappen Teelöffel Füllung geben. Die Quadrate diagonal aufrollen und zum Hörnchen formen.
  4. Die Hörnchen auf ein Blech setzen und mit dem verquirlten übrigen Eigelb oder etwas Milch bestreichen. Im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze) 25-30 Minuten goldgelb backen.

Bei mir war noch etwas Teig übrig, weil ich es mit der Füllung etwas zu gut gemeint hatte 😉 Diesen kann man einfach mit Marmelade füllen und zu Hörnchen oder Briefchen formen. Auch sehr lecker!

Von Klassenfahrten und Gaumenfreuden (Apfeltarte American Style)

Wie neulich schon angekündigt, will ich euch in diesem Herbst meine liebsten Rezepte für Apfelkuchen verraten. Der Kuchen, den ich heute auf die virtuelle Kaffeetafel stelle, begleitet mich schon seit der Schulzeit. Denn als meine Freunde in der 10. Klasse zum Austausch in die USA fahren durften und meine Eltern es mir nicht erlaubt haben, war ich ganz schön neidisch. Und wie ein pubertäres Mädel so ist, kommen einem da manchmal die seltsamsten Gedanken…

Deshalb habe ich angefangen im Internet, in Backbüchern und Zeitschriften nach amerikanischen Rezepten zu suchen – so würde ich zumindest kulinarisch ein kleines Stück USA abbekommen, dachte ich. Und so habe ich mir das Rezept für eine Apple Pie zusammengeschustert, die ja in diversen US-Filmen eine tragende Rolle spielt… Eine klassische Apple Pie ist das nicht, das gebe ich zu: Damals ging es aber eher um die Attitude von „Ich bin so cool, ich muss nicht in die USA, um amerikanisch zu essen.“ 😉

Auf einem verknitterten Zettel steht also heute noch mein Rezept für eine Apfeltarte im American Style – und die backe ich immer wieder gerne zu allen möglichen Gelegenheiten. Der knusprige Mürbeteig, die saftige Apfelfüllung mit süß-säuerlichen Cranberries, einem Hauch Ahornsirup und leckeren Gewürzen… Da passt einfach alles! Und auch optisch macht die einiges her – davon waren nicht nur in der 10. Klasse meine Freunde begeistert, sondern sie sind es auch heute noch. Manche Dinge ändern sich eben nie…

Und weil das Rezept für mich einfach ein Klassiker ist, der in keiner Apfelkuchen-Sammlung fehlen sollte, nehme ich damit am Blogevent von Sweet Pie „Zeigt her euere Äpfel“ teil 🙂

Apfeltarte American Style

für den Mürbeteig: 

150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Backpulver
350 g Mehl

für die Füllung:

75 g braunen Zucker
500 g Äpfel
Zitronensaft
400 ml Apfelsaft
1 Pck Vanille-Puddingpulver
5 EL Cranberries
4 EL Ahornsirup (oder Honig)
2 TL Zimt
1 Msp Lebkuchengewürz oder Pumpkin Spice

Puderzucker zum Bestäuben

  1. Mürbeteig aus den genannten Zutaten kneten und ca. eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Die Äpfel schälen und in kleine Stifte schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit diese nicht braun werden. Den braunen Zucker, das Puddingpulver, den Ahornsirup und den Apfelsaft glatt verquirlen. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse eindickt. Dann die Apfelwürfel und die Cranberries einrühren. Mit dem Zimt (wer es etwas weniger zimtig mag als ich, ist lieber vorsichtig mit dem Würzen) und dem Lebkuchengewürz (oder Pumpkin Space) abschmecken.
  3. Den Backofen auf 175 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zwei Drittel des Mürbeteigs in einer Tarteform als Boden auslegen und den Rand bis nach oben ziehen. Die Apfelfüllung einfüllen.
  4. Den restlichen Mürbeteig ausrollen und zu ca. 1 cm breiten Streifen schneiden. Alternativ können auch Formen ausgestochen werden – ganz nach Belieben. Die Streifen zu einem Karo-Muster auf die Tarte legen.
  5. Mit etwas Zucker bestreuen und in den Backofen geben. Ca. 30 – 35 Minuten backen, bis das Gitter goldbraun ist.
  6. Zum Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben und sich richtig amerikanisch fühlen!

“"blogevent-zeigther-sweetpie"

Von Lust und Last (Zuckerfreie Muffins mit Banane und Erdnussbutter)

Manchmal stellt einen das Backen vor ganz schöne Herausforderungen… Neulich habe ich euch ja schon berichtet, dass ein Freund von mir keine Laktose verträgt – daraufhin habe ich dieses Rezept kreiert. Auch für die Veganer und Menschen, die Glutenfrei leben, habe ich Rezepte parat. Letztes Wochenende hat mich der Wunsch einer Freundin, die eine ganz besondere Diät macht, aber ganz schön ins Schwitzen gebracht: Sie lebt nämlich Low-Carb, das heißt im Klartext unter anderem:

Kein Zucker und kein Mehl!

Vor einiger Zeit hatte ich ihr aber einen Geburtstagskuchen versprochen – auch wenn angesichts dieser Voraussetzungen keine schöne Fondant-Torte mehr möglich ist, wollte ich natürlich auf jeden Fall einen Kuchen mitbringen.

Letzte Woche habe ich also einige Backversuche gemacht und was soll ich sagen? Die ersten sind ganz schön in die Hose gegangen… Der ursprüngliche Plan war es einen Low-Carb Käsekuchen zu machen. Sogar sogenannte Flavedrops, zuckerfreies Aroma, hatte ich mir besorgt. Und die haben nicht so schlecht geschmeckt – nur leider war der fast nur aus Magerquark und Ei bestehende Käsekuchen in jeglicher Variante kaum genießbar… Viel zu fest, viel zu trocken und überhaupt nicht cremig.

Kurz vor der Feier bin ich dann durch Zufall auf einem amerikanischen Blog auf das „5 Zutaten Rezept“ gestoßen, das zu einfach klang, um wahr zu sein: Nur Erdnussbutter, Banane, Eier, Vanillemark und Backpulver? Und das soll einen genießbaren Kuchen ergeben???

Nun ja – es ergibt sogar sehr, sehr leckere Muffins! Die sogar 2 Tage super saftig bleiben. Ich habe noch eine sechste Zutat dazugegeben – je nach Geschmack können das Rosinen, Cranberries, dunkle Schokotropfen, Kokosraspeln oder was euch sonst noch einfällt, sein…

Gemeinsam mit einem Gläschen Champagner und leckerem Kaffee standen die beim Geburtstagskuchen auf der Tafel – und haben nicht nur dem Zucker- und Mehlfrei lebenden Geburtstagskind gemundet… Wenn ihr es niemandem erzählt, wird es sicherlich niemand merken, dass diese Leckerei komplett ohne Mehl und Zucker auskommt 😉 So wird aus der Last einer Diät ganz schnell die Lust am Genuss!

Zuckerfreie Muffins mit Banane und Erdnussbutter

200 g stückige Erdnussbutter (ich nehme immer die ohne Zucker und Salz von Myprotein)
2 Eier
2 sehr reife Bananen
1/2 Teelöffel Backpulver
Mark von 1 Vanilleschote
optional: ca. 50 g Topping nach Wahl (Rosinen, Cranberries, Schokotropfen…)

  1. Alle Zutaten bis auf das Topping mit dem Standmixer fein pürieren, bis ein cremiger Teig entsteht. Da ich keinen Standmixer besitze, habe ich einfach zuerst ein paar Sekunden mit dem Stabmixer püriert, dann noch 5 Minuten mit dem Handrührgerät aufgeschlagen.
  2. Die Mischung auf Muffinförmchen verteilen, optional das Topping darauf verteilen und bei ca. 200°C (Ober-Unterhitze) für 8 – 10 Minuten backen.
  3. Herausnehmen, abkühlen lassen und sich freuen wie leicht leckerer Genuss sein kann!

An Apple A Day… (Apfel-Käsekuchen-Tarte)

Das Lieblingsobst der Deutschen sorgt im Moment für eine wahre Apfel-Welle im Hause Backina… Alle Bekannten und Verwandten scheinen im Moment eine überreiche Apfelernte zu genießen und uns etwas Gutes tun zu wollen. Zumindest lässt die große Kiste mit Äpfeln diverser Sorten in unserem Keller darauf schließen. Doch so gerne wir Obst essen – denn ihr wisst ja: An Apple a Day, Keeps the Doctor away…) – das lässt sich unmöglich alles alleine bewältigen! Denn die knackigen Früchte werden leider sehr schnell mehlig und ich persönlich mag die dann nicht mehr wirklich gerne essen. Ein Apfel muss für mich richtig knacken beim Reinbeißen 😉

Deshalb bietet sich jede Menge Gelegenheit für herbstliches Backen im Moment. Ein Glück für mich, denn ich liebe Backen mit Äpfeln! Hier werde ich euch deshalb bald auch noch meine beiden Lieblings-Rezepte mit Äpfeln, eine Amerikanische Apfeltarte und einen Apfel-Karamell-Streusel-Blechkuchen zeigen. Den Anfang macht aber ein Rezept, das in diesem Jahr erstmals im Hause Backina ausprobiert wurde – das Rezept hat meine Mutter mit nach Hause gebracht. Die Kombi aus Apfelkuchen und Käsekuchen ist schnell gemacht und eine super leckere Versuchung… Perfekt für den Kaffeeklatsch im goldenen Oktober!

Apfel-Käsekuchen-Tarte

Zutaten:

125 g Butter
75 g + 3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g gemahlene Nüsse (ich habe Mandeln verwendet, es gehen aber auch Haselnüsse)
2 Eier
200 g Mehl
500 g Äpfel
120 g Doppelrahm-Frischkäse
300 g Magerquark
1 Päckchen Puddingpulver (ich habe Vanille genommen, Sahne-Geschmack sollte auch gehen)
Zitronenschale oder Citro-Back

  1. Butter, 75 g Zucker, gemahlene Nüsse, ein Ei, das Mehl und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde kühl stellen. Den Ofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen
  2. Die Äpfel schälen und in kleine Stifte schneiden, evtl. mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Mürbeteig in die Form drücken und am Rand hochziehen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchten zum Blindbacken beschweren und ca. 10 Minuten im heißen Ofen vorbacken.
  3. Inzwischen 3 EL Zucker, 1 Ei, Frischkäse, Quark und Puddingpulver verrühren, nach Geschmack etwas Zitronenabrieb oder Citoback hinzugeben und zum Schluss die Apfelstücke unterheben. Den Boden kurz aus dem Ofen nehmen, Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und die Masse in die Tarteform gießen. Ca. 30 Minuten weitermachen.
  4. Mit einer Tasse heißen Tee genießen!

Chocoholic! (Minz-Brownies und Marshmallow-Brownies mit Johannisbeeren/optional Laktosefrei)

Manchmal hat man es als Back-Ina ganz schön leicht im Leben: Zum Beispiel, wenn ein Geburtstag ansteht. So wie neulich der Geburtstag eines lieben Kollegen. Der meinte mal, wären meine Kuchen eine Frau, wäre er unsterblich verliebt. Klar was er sich als Geschenk zur Geburtstagsparty wünscht, oder?

Natürlich – Kuchen von mir! Das ist zum Glück eine meiner liebsten Übungen 😉 Kleine Herausforderung ist, dass der Kollege laktoseintolerant ist und natürlich selbst auch was davon essen können sollte. Außerdem sollte es für die Geburtstagsgäste als Dessert geeignet sein. Kurz überlegt: Welchen Kuchen mag so ungefähr jeder…? Na klar: Brownies!

Trifft sich gut, dass in der aktuellen Ausgabe der „Lecker“ ein Brownie-Special drin ist. Sofort angesprochen haben mich die Brownies mit Mini-Marshmallows und Johannisbeeren – süß und sauer ist eine unwiderstehliche Kombination, finde ich.

Mit dem super leckeren, fudgy und aromatischen Grundteig aus der Lecker habe ich noch ein bisschen gespielt und als zweite Variante leckere Minz-Brownies gemacht. Minze ist ja immer eine Geschmacksfrage – in unserer Familie lieben zum Beispiel nur mein Großvater (dem ich hier schon beispielsweise diesen Kuchen gewidmet habe) und ich After Eight. Diese Brownies sind aber auf jeden Fall dezent minzig und super erfrischend – also auch für Minze-Skeptiker super geeignet.

So, genug der Worte – hier kommen die ultimativen Brownies in zweierlei Geschmacksrichtungen! Für die Intoleranz-Betroffenen unter euch auch mit easy laktosefreier Variante. Let’s celebrate und lasst es euch schmecken!

Zweierlei Brownies

Grundrezept:

250 g Butter (laktosefrei: Margarine)
200 g Mehl
50 g Kakao zum Backen
1 TL Backpulver
300 g Zartbitterschokolade
4 Eier
250 g brauner Zucker

Für die Minz-Brownies zusätzlich:

150 g der Zartbitterschokolade durch After Eight ersetzen
einige frische Minze-Blätter, fein gehackt

Für die Marshmallow-Brownies mit Johannisbeeren zusätzlich:

250 g Johannisbeeren
75 g g Mini-Marshmallows + 25 g zum auf die Brownies streuen

  1. Eine quadratische Springform fetten. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver mischen). Die Butter/Margarine mit der Schokolade (oder Schokolade + After Eight) in Stücken schmelzen und leicht abkühlen lassen.
  2. Eier mit Zucker und einer Prise Salz ca. 5 Minuten dickcremig aufschlagen. Die warme Schoko-Butter-Mischung unterrühren, zum Schluss den Mehlmix kurz unterheben. Zum Schluss vorsichtig die weiteren Zutaten unterheben.
  3. Den Teig in die Form geben und bei den Marshmallow-Johannisbeer-Brownies noch einige Marshmallows (ca. 25 g, je nach Geschmack) obenauf streuen. Die Brownies im vorgeheizten Ofen (175°C Ober-Unterhitze, 150°C Umluft) ca. 25 – 30 Minuten (je nach gewünschter Klitschigkeit) backen.
  4. Herausnehmen, abkühlen lassen, genießen. Und guten Freunden gerne ein Stück abgeben 😉

 

Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger