„Und Opa, schmeckt’s?“ – „Hm. Schmeckt halt wie Kuchen.“
Wer meine Heimat nicht kennt, könnte meinen, meine Backkünste lassen zu wünschen übrig.
Aber im Gegenteil – im Fränkischen, wo ich herkomme, gilt das Prinzip „Net g’schipft is g’lobt gnuch“ („Nicht geschimpft ist gelobt genug“).
Eine ganz harte Nuss ist mein Opa – als eingefleischter Franke aus einem winzigen Ort lobt er natürlich nie offen. Und mit „exotischen“ Dingen wie Cakepops und veganen Cupcakes braucht man ihm am Kaffeetisch nicht zu kommen. Denn der Franke an sich mag es schlicht, aber raffiniert.
Insofern ist für den Kaffeeklatsch mit den Großeltern Reduktion angesagt: Gute Zutaten, klassische Geschmackskombinationen und der besondere Twist. Denn in ihrem langen Leben haben die Großeltern viele gute Kuchen gegessen und der Gaumen ist durchaus anspruchsvoll.
Beim letzten Besuch habe ich also diesen Mohnkuchen mit Weißweinbirnen und Käsekuchenhaube serviert.
„Und Opa, schmeckt’s?“ – „Kann man essen.“
Bei einem solchen Lob wundert es zumindest mich nicht, dass die Nachbarin beim nächsten Besuch über den Zaun ruft: „Dein Opa hat gesagt, du kannst so gut backen? Wirst ja doch noch ’ne richtige Hausfrau!“
Ach, Heimat ist wirklich etwas Schönes.
Birnen-Mohn-Käsekuchen
Zutaten (für eine Springform)
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Chocoholic Brownies
17. September 2015 at 20:42[…] in unserer Familie lieben zum Beispiel nur mein Großvater (dem ich hier schon beispielsweise diesen Kuchen gewidmet habe) und ich After Eight. Diese Brownies sind aber auf jeden Fall dezent minzig und super […]