Tag des Käsekuchens: Japanischer Käsekuchen

Heute ist Tag des Käsekuchens! Ehrlich gesagt wusste ich das bis vor Kurzem auch nicht – bis die liebe Tina von lecker & co ein Blogevent zu diesem Thema ins Leben gerufen hat 🙂 So langsam habe ich mich ja an das Zubereiten von Käsekuchen gewöhnt… Ich sehe die cremige Kreation nicht mehr als den „Endgegner“ wie noch vor 2 Jahren, sondern experimentiere gerne damit herum. So sind unter anderem schon Mini-Käsekuchen, Käsekuchen mit Mandarinen oder ein American Cheesecake entstanden. Deshalb möchte ich den heutigen Tag des Käsekuchens mit einem ganz besonderen Exemplar feiern! Und zwar gibt es Japanischen Käsekuchen 🙂

Übrigens: Weiter unten habe ich alle anderen Käsekuchen-Kreationen verlinkt, die im Rahmen der heutigen Blogparade entstanden sind… Wenn ihr also mehr Inspiration sucht, schaut doch vorbei!

Was unterscheidet jetzt die japanische Variante des Käsekuchens von der deutschen oder amerikanischen? Die Japaner bereiten einen super fluffigen Käsekuchen zu, der oft nur aus weißer Schokolade, Ei und Frischkäse besteht. Vielleicht kennt ihr ja die Videos von Instagram und Co? Wenn ein Japanischer Käsekuchen geschüttelt wird, wackelt er so lustig 😉 Wie wir ja schon beim American Cheesecake besprochen haben, lassen sich solche Rezepte bei uns in Deutschland oft nicht 1:1 umsetzen: Deutscher Frischkäse ist nicht gleich amerikanischer oder japanischer Frischkäse!

Deshalb habe ich ein Rezept als Basis genutzt, das schon „eingedeutscht“ ist – denn die kochen und genießen hat hier ein Rezept veröffentlicht, das ich schon lange mal testen wollte. Es kommen ein paar mehr Zutaten in den Teig als nur die ursprüngliche Schokolade (die entfällt komplett), Eier und Frischkäse. Dafür habt ihr aber ein gelingsicheres Rezept und das ist deutlich wichtiger 😉

Außerdem wichtig: Viel Dampf im Ofen, damit der Cheesecake nicht einreißt! Wie schon beim American Cheesecake stellen wir einfach ein Blech mit Wasser unter unsere Form – so spart ihr euch ein Wasserbad und die damit verbundenen Risiken (Stichwort: undichte Form). Zudem ist das ganz langsame Abkühlen im Ofen wichtig: Denn der Japanische Käsekuchen hat die Konsistenz von Soufflé und das fällt ja auch bei Kontakt mit kalter Luft in sich zusammen. Also braucht ihr etwas Geduld.

Ansonsten ist dieses Rezept aber relativ einfach und das Ergebnis ist einfach mega-lecker – lang lebe der Käsekuchen!

Weitere Käsekuchen-Rezepte findet ihr heute bei:

Japanischer Käsekuchen (eine kleine Springform á 20 cm)

  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 35 g weiche Butter
  • 150 g Sahne
  • 6 Eier
  • 75 + 35 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 60 g Mehl
  1. Zunächst trennst du die Eier.
  2. Heize als nächstes den Ofen auf 160° Ober-Unterhitze vor und hänge ein tiefes Backblech mit Wasser gefüllt auf einer der Schienen unterhalb der Mitte.
  3. Lege deine Backform mit Backpapier aus – auch die Seiten! Lasse nach oben hin mindestens 5, besser 10 cm Backpapier überstehen. Damit das Backpapier kleben bleibt, kannst du an den Rändern etwas Butter verteilen, bevor du das Backpapier in die Form legst.
  4. Das Eiweiß schlägst du mit einer Prise Salz sowie den 75 g Zucker steif. Die Masse ist fertig, wenn du mit einem Messer durchfahren kannst und die Kerbe bestehen bleibt.
  5. Als nächstes schlägst du den Frischkäse mit den 35 g Zucker und dem Vanillezucker cremig (ca. 5 Minuten).
  6. Gib langsam die Butter und die Eigelbe sowie das Mehl hinzu, während du stetig weiterrührst.
  7. Als letztes rührst du die Sahne in die Frischkäse-Mischung.
  8. Nun hebst du vorsichtig nach und nach das Eiweiß unter die Frischkäse-Masse, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  9. Diese Masse schüttest du in deine Form (die sollte jetzt schon recht voll sein) und klopfst diese mehrfach kräftig auf deine Arbeitsfläche auf. So können Luftblasen aus dem Teig entweichen und der Kuchen wird weniger reißen.
  10. Nun stellst du den Kuchen eine Schiene über dein mit Wasser gefülltes Blech und bäckst ihn ca. 55 Minuten bei 160° C.
  11. Dann drehst du die Temperatur auf 140° C herunter und bäckst den Kuchen noch einmal eine halbe Stunde.
  12. Ist die halbe Stunde vorbei, kannst du die Temperatur ausschalten: Lasse den Kuchen bei geschlossener Tür zuerst 15 Minuten leicht abkühlen. Dann öffnest du die Ofentür einen Spalt und lässt den Japanischen Käsekuchen noch einmal 20 Minuten drin.
  13. Nun kannst du den Kuchen herausnehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen (ca. 1 – 2 Stunden).
  14. Vor dem Servieren solltest du den Käsekuchen noch mindestens 2 Stunden kühl stellen.
  15. Fertig ist dein erster Japanischer Käsekuchen – sehr lecker mit frischen Früchten und Puderzucker bestäubt!

Das Rezept habe ich aus der kochen & genießen adaptiert. 

Summary
Recipe Name
Japanischer Käsekuchen
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Cook Time
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Published byBackIna

Foodbloggerin mit Liebe zu frischen Zutaten, einfachen Rezepten mit Twist und süßen Köstlichkeiten.

10 Comments

  • Gabi

    30. Juli 2018 at 13:06 Antworten

    Ja, den hatte ich auch schon bewundert, aber mich nicht rangetraut. Danke für die Anleitung!

  • Michael

    30. Juli 2018 at 13:20 Antworten

    Davon habe ich schon so einiges gehört. Der soll sehr fluffig sein.

  • Susan

    30. Juli 2018 at 17:52 Antworten

    Der sieht aber fluffig aus, werde ich ausprobieren. Danke für das Rezept.

  • Hallo Ina,
    schon oft gesehen, habe ich mich bis jetzt aber noch nicht „getraut“ ihn auszuprobieren. Gerade auch, weil der bei vielen nichts geworden ist. Aber ich glaube mit deinem Rezept wage ich doch einmal einen Versuch 🙂 .
    Sonnige Grüße
    Tina

  • Tina von LECKER&Co

    31. Juli 2018 at 11:17 Antworten

    Liebe Ina,
    bei deinem Kuchen habe ich sofort das Bedürfnis mich, wie in eine Wolke, hineinfallen zu lassen. Der sieht so super fluffig aus! Wirklich toll!

    Liebe Grüße,
    Tina

  • Liebe Ina

    bei deinem Kuchen muss ich direkt an meine ehemalige Bürokollegin denken. Sie ist ein großer Japan-Fan und hat mir damals nach ihrer ersten Reise von diesem japanischen Käsekuchen berichtet. Der sieht wirklich super fluffig auf.

    Liebe Grüße
    Jessi

  • Aus meinem Kochtopf

    31. Juli 2018 at 15:42 Antworten

    Hallo Ina,

    das gefällt mir ausgezeichnet. Und schon die Zutatenliste lässt darauf schließen, dass das richtig lecker ist.

    Mit leckerem Gruß
    Peter

  • Gülsah

    31. Juli 2018 at 21:57 Antworten

    Ich habe so einen japanischen Kuchen bis jetzt nur gesehen, aber noch nie selber gebacken oder probiert. Das wird sich bald ändern. Dein Rezept merke ich mir. Liebe Grüße

  • Silke

    31. Juli 2018 at 22:04 Antworten

    Hallo Ina,

    ein japanischer Käsekuchen. Toll! Vor dem habe ich Respekt. Toll das Du ihn so schön hinbekommen hast.

    Sonnige Grüße

    Silke

  • Feinschmeckerle

    5. August 2018 at 17:07 Antworten

    Das sieht mega lecker aus. Muss ich unbedingt mal ausprobieren!

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