Cheers! Gin Tonic Torte mit Needle Blackforest Gin

(enthält Werbung für Needle Gin) Vor einigen Monaten habe ich euch ja schon einmal den Needle Blackforest Gin vorgestellt – erinnert ihr euch noch an den Glüh-Gin? Dieses Rezept kam bei euch damals super an und auch wir haben in diesem kalten Winter den ein oder anderen Glüh-Gin getrunken 🙂 Umso mehr freue ich mich, dass ich heute wieder mit Needle zusammenarbeiten darf!
Denn der Gin aus dem Schwarzwald kommt seit wenigen Wochen in neuem Gewand daher: Die „Needle Rocking Bottles“ sind speziell für Needle entworfen. Durch das reduzierte und moderne Design wird der regionale Bezug zum Schwarzwald unterstrichen – gefällt mir gut! Wie findet ihr das neue Flaschendesign?
Wenn ihr mehr über den Gin erfahren oder euch gleich eine Flasche zum Testen besorgen möchtet, schaut doch mal im Needle Onlineshop vorbei. Ich verlose aber auch drei Test-Sets, also schaut mal weiter unten 😉
Um das neue Flaschendesign zu feiern, hat Needle also einige Blogger gebeten, Rezepte zum Gin zu entwickeln. Und was könnte besser zu einem solchen fröhlichen Anlass passen als eine Torte? Deshalb gibt es heute von mir eine Gin and Tonic Torte – natürlich mit Needle Gin aromatisiert! Passend zur neuen Needle Rocking Bottle ist meine Torte auch im „reduzierten Design“ gehalten – es gibt nämlich einen Naked Cake. Diesen verziere ich lediglich mit natürlichem Deko-Material, also Limetten, Kräutern (Rosmarin und Basilikum) sowie Wacholder-Beeren. Na gut, ein paar Strohhalme dürfen auch noch mit drauf 😉
So entsteht dann eine Torte, die alle Gin-Liebhaber begeistern wird! Ein fluffiger Boden, der durch Tränken mit Gin-Tonic-Sirup richtig saftig wird und eine nicht zu süße Frischkäse-Creme mit Gin und Tonic. Ich kann euch versprechen, die Gin Tonic Torte ist auch etwas für Leute, die sonst nicht so gerne süß essen! Selbst Herr BackIna hat ein zweites Stück genommen, obwohl er sonst eher herzhafte Snacks bevorzugt 😉
In diesem Sinne: Cheers – auf die neuen Needle Blackforest Gin Flaschen!

Verlosung: Needle Blackforest Gin testen

Ich verlose dreimal je eine der neuen Needle Rocking Bottles inklusive zusätzlicher Needle-Gimmicks (z.B. eine Barmatte)!

Wenn ihr den Gin gewinnen möchtet, kommentiert einfach bis zum 28.02.2019, 23:59 Uhr hier und erzählt mir, wie ihr eueren Gin Tonic am liebsten trinkt: Pur, mit Gurke, mit Zitrone oder mit anderen Botanicals? Am 01.03.2019 lose ich die Gewinner aus und benachrichtige sie per Mail.

Sonstige Teilnahmebedingungen:

  • Der Gewinn wird nach Adressübermittlung innerhalb von 7 Tagen von mir an die Gewinner versendet.
  • Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 14 Tagen per Mail mit einer Adresse zurück, werde ich den Gewinn neu auslosen.
  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Und hier kommt das Rezept für den ultimativen Kuchen für Gin-Liebhaber: Die Gin Tonic Torte!

Gin Tonic Torte (1 kleine Torte á 18 – 20 cm Durchmesser)

Für die Böden

  • 375 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 300 g Zucker (nach Wunsch die Hälfte brauner Zucker)
  • 6 Eier (Zimmertemperatur)
  • 375 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Naturjoghurt
  • Saft von 2 Limetten
  • 75 ml Gin
  1. Heize den Ofen auf 175° C (Ober-Unterhitze) vor und lege 1 bis 3 kleine Springformen (18 oder 20 cm Durchmesser) mit Backpapier aus bzw. fette sie. Wenn du nur eine solche Form hast, bäckst du den Teig einfach nacheinander.
  2. Rühre die Butter mit dem Zucker sowie einer Prise Salz weißcremig (ca. 5 Minuten). Dann rührst du die Eier einzeln unter (je ca. 30 Sekunden).
  3. Mische das Mehl mit dem Backpulver sowie den Joghurt mit dem Gin und dem Limettensaft. Rühre die beiden Mischungen abwechselnd kurz unter die Butter-Masse.
  4. Drittle den Teig und backe entweder drei Formen gleichzeitig oder stelle die restlichen Portionen bis zum Backen in den Kühlschrank.
  5. Backe die Böden jeweils 30 – 35 Minuten (Stäbchenprobe machen!). Bereite während des Backens schon die Tränke vor – die brauchst du, wenn du den Kuchen herausnimmst!

Für die Tränke

  • 125 g Zucker
  • 150 ml Tonic
  • Saft von 1 Limette
  • 2 Wacholderbeeren (leicht gemörsert)
  • je 1/2 TL getrocknete Zitronenschale und getrockneten Ingwer
  • 2 EL Gin
  1. Mische die angegebenen Zutaten außer dem Gin in einem kleinen Topf und lasse alles bei starker Hitze ca. 5 – 10 Minuten einkochen, bis eine sirupartige Flüssigkeit entstanden ist.
  2. Diese gießt du durch ein Sieb, damit die Gewürze entfernt werden. Gib dann den Gin hinzu.
  3. Sobald ein Boden fertig ist, verteilst du ein Drittel der Tränke gleichmäßig auf dem heißen Boden.
  4. Lasse den fertigen Boden dann abkühlen.

Für die Creme

  • 100 g weiche Butter
  • 300 g Frischkäse
  • 200 g Puderzucker
  • je 1 EL Limettensaft, Gin und Tonic
  1. Sobald alle drei Böden ausgekühlt sind, kannst du die Creme vorbereiten. Dazu schlägst du die Butter zuerst ca. 5 Minuten cremig und gibst den Puderzucker hinzu.
  2. Rühre nochmal ca. 2 – 3 Minuten auf hoher Stufe weiter, bis der Zucker vollkommen eingearbeitet ist. Dann hebst du vorsichtig den Frischkäse unter.
  3. Aromatisiere die Creme zum Schluss mit dem Limettensaft, dem Gin sowie dem Tonic. Lasse die Creme ca. 15 Minuten im Kühlschrank, damit sie streichfest wird.

Zusammensetzen der Torte

  1. Schneide die ggf. gewölbten Deckel der Tortenböden gerade und beginne dann zu schichten: Zuerst einen Boden, dann 1/3 der Creme, dann wieder ein Boden usw.
  2. Besonders gleichmäßig wird die Füllung, wenn du die Creme mit einem Spritzbeutel aufbringst.
  3. Schließe mit Creme ab, die du mit einem Löffel wolkenförmig verteilst.
  4. Dekoriere die Gin & Tonic Torte noch nach Wunsch.

Valentinstag (Red Velvet Waffeln mit Frischkäse-Glasur)

Hui, in etwas mehr als einer Woche ist schon wieder Valentinstag! Eigentlich sollte man ja als guter Foodblogger viel früher mit der Planung für solche Feiertage anfangen, habe ich neulich beim Pinterest-Webinar gelernt. Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, dass jemand von euch schon seit Neujahr plant, was es zum Valentinstag für den Schatz gibt?

Wir gehen am Abend gemeinsam essen, aber sonst zelebrieren wir den Tag nicht besonders. Zum einen, weil Herr BackIna arbeiten muss und ich auswärts ein Seminar gebe. Zum anderen (und das ist viel wichtiger), weil wir der Meinung sind, dass man seine Liebe ruhig rund ums Jahr zeigen kann und keinen besonderen Anlass dazu braucht. Deshalb gab es diese Valentinstags-geeigneten Red Velvet Waffeln auch schon diesen Sonntag 😉

Der Begriff „Red Velvet“ kommt eigentlich aus den USA und steht ursprünglich für einen Kuchen. Geschmacklich ist dieser irgendwo zwischen Vanille und Schokolade angesiedelt und er hat eine besonders zarte Konsistenz. Wenn ihr euch schon mal auf amerikanischen Blogs umgeschaut habt, werdet ihr sicher wissen, dass es da alle möglichen „Red Velvet“-Gebäcke gibt, nicht nur Kuchen. So eben auch Red Velvet Waffeln, Red Velvet Cookies, Red Velvet Pancakes…. Und die Waffeln eignen sich doch hervorragend für ein schönes Frühstück zum Valentinstag oder auch zum Muttertag, oder?

Die rote Farbe stammt zum Teil aus der Reaktion von Essig, Buttermilch und Kakao (was für ein rötliches Braun sorgt), zum größeren Teil aber aus roter Lebensmittelfarbe 😉 Rot wie die Liebe – und dabei ganz zart und mit einer wirklich einmaligen Geschmacksnote! Das ist doch perfekt für entspannte Stunden im Kreis euerer Lieben. Darauf kommt dann noch eine Frischkäse-Glasur, die mit ihrer leicht säuerlichen Note die Waffeln gut ergänzt. Ich habe für das perfekte Valentinstags- oder Muttertags-Frühstück noch Himbeeren und rosa Schokolade (Ruby Schokolade) dazu gegeben. Wirklich sehr lecker und ich kann euch garantieren, dass ihr Waffeln so noch nicht gegessen habt!

Na, werdet ihr diese herzigen Waffeln zum Valentinstag testen oder feiert ihr ihn auch nicht groß?

Diese Zutaten habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon-Produktlinks sind sogenannte Affiliate-Links. Das heißt, dass ich eine kleine Provision bekomme, wenn du darüber etwas bestellst. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Red Velvet Waffeln mit Frischkäse-Glasur (ca. 8 – 10 Herzwaffeln)

Für die Waffeln

  • 250 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 3 TL Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 420 ml Buttermilch
  • 80 g geschmolzene Butter (oder neutrales Öl)
  • 2 Eier
  • 1/2 TL Apfelessig (oder heller Balsamico)
  • 2 TL Vanille-Extrakt
  • Rote Lebensmittelfarbe nach Bedarf

Für die Frischkäse-Glasur

  • 200 g Frischkäse
  • 50 – 75 g Puderzucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 2 – 3 EL Milch
  • Deko nach Wunsch, z.B. Himbeeren, Schokolade….
  1. Verrühre zuerst das Mehl mit dem Zucker, dem Backpulver sowie dem Kakao. In einem separaten Gefäß verrührst du dann die „feuchten“ Zutaten, also Buttermilch, geschmolzene Butter, Eier, Essig sowie Vanille-Extrakt.
  2. Mische dann die feuchten Zutaten unter die Mehlmischung und rühre nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Nach Wunsch kannst du ihn noch mit Lebensmittelfarbe rot färben.
  3. Aus diesem bäckst du im gefetteten Herzwaffeleisen ca.  8 -10 Waffeln aus. Bezüglich der Backzeit kann ich keine ganz genauen Angaben machen, da jedes Eisen anders ist: Meine Waffeln haben ca. 3 Minuten gebraucht, ich habe sie nicht umgedreht (bei manchen Waffeleisen sollte man aber umdrehen, da die Seiten nicht gleichmäßig backen). Öffne dein Eisen doch einfach mal nach 2 Minuten und schaut, wie die Waffel aussieht 🙂
  4. Während des Backens kannst du die Zutaten für die Frischkäse-Glasur bereits verrühren. Sie sollte die Konsistenz wie zäher Zuckerguss haben. Wenn die Glasur euch noch zu wenig süß ist, nehmt einfach mehr Puderzucker.
  5. Richte die Waffeln mit der Frischkäse-Glasur sowie Deko nach Wahl (bei mir Himbeeren und Ruby-Schokolade) an.

Besser als die Backmischung (Bester Schokoladenkuchen)

Nachdem mein Marmorkuchen bei vielen von euch so gut angekommen ist, gibt es heute „Teil 2“ der Grundlagen-Rezepte! Denn Schokoladenkuchen geht ja bekanntlich immer 🙂 Und ähnlich wie beim Marmorkuchen kennen viele von euch aus der Kindheit noch die Backmischung von Dr. Ö…. oder einem anderen Hersteller: Aus diesen Päckchen kam immer ein super lockerer und dennoch saftiger Rührkuchen heraus. Wenn ihr also wissen wollt, wie ihr diesen Schokoladenkuchen auch ohne Backmischung machen könnt, dann seid ihr hier richtig!

Denn ich habe mich dran gemacht, einen super lockeren und dennoch saftigen Schokokuchen zu backen: Dazu eine dicke Schicht Schokoglasur und ihr habt einen absoluten Liebling für Kaffeetafeln und Familienfeiern! Zum Füllen und als Torte weiterverarbeiten eignet sich dieser Kuchen aufgrund der feinen Krume eher nicht, aber so ein einfacher „trockener“ Kuchen ist ja auch ein absoluter Genuss.

Was macht jetzt dieses Rezept zum „besten Schokoladenkuchen“ (zumindest wenn man nach einem lockeren und gleichzeitig saftigen Teig wie aus der Backmischung sucht)? Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle:

  • Geschmolzene Schokolade, Butter, Eier und Creme Fraiche sorgen für viel Feuchtigkeit im Teig!
  • Dadurch, dass Butter, Zucker und Eier so lange geschlagen werden, bekommen wir dennoch eine ganz lockere Krume.
  • Wir haben die doppelte Portion Schokolade im Teig: Sowohl geschmolzene Schokolade als auch Kakaopulver.
  • Kaffee, Vanille und Rum runden das Aroma ab und sorgen für den typischen Geschmack, den ihr auch aus Mischungen kennt. Den Kaffee schmeckt man übrigens NICHT raus, er unterstreicht nur das Schokoladenaroma!
  • Der Kuchen braucht relativ viel Zucker, bis er richtig schokoladig schmeckt. Habt da keine Angst! Ich habe eine Variante mit nur 225 g Zucker und eine mit 250 g Zucker getestet, aber nur mit mehr schmeckt es wirklich „rund“. Wenn ihr süß nicht so gern habt, reduziert gerne – ich übernehme dann keine Garantie 😉

Übrigens: Wundert euch bei dem Foto nicht über meine komische Handhaltung – beim Herausnehmen der Backform habe ich mir eine „kleine“ Brandwunde zugezogen, daher ist die Vorderseite derzeit nicht präsentabel 😉 Was lernt man daraus? Besser Back-Handschuhe anziehen und nicht nur Topflappen verwenden! Hat jemand einen Tipp für schicke Modelle?

Noch ein Wort zur Schokolade, die ja einen großen Teil des Aromas meines besten Schokoladenkuchens ausmacht: Ich verwende gerne eine halb-halb Mischung aus Vollmilch- und Zartbitter-Schokolade. Die Vollmilch bringt noch etwas Süße und Cremigkeit in den Teig, während die Zartbitterschokolade für mehr Schoko-Aroma sorgt. Ihr könnt dafür gerne übrig gebliebene Nikoläuse o.Ä: verwenden! Hauptsache, die Schokolade schmeckt euch. Wenn ihr nur Zartbitter-Schokolade nutzt, wird der Kuchen insgesamt etwas herber.

Hier kommt er also, der für mich beste Schokoladenkuchen, der ganz ohne Backmischung super locker und saftig und unglaublich aromatisch ist!

Bester Schokoladenkuchen – Saftig und locker (eine Springform á 24 cm, ein mittelgroßer Gugelhupf oder eine Kastenform)

  • 225 g Schokolade (Zartbitter oder Vollmilch, am besten gemischt)
  • 225 g weiche Butter
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 150 g Creme Fraiche oder Légére
  • 300 g Mehl
  • 1 TL lösliches Kaffeepulver
  • 60 g Kakaopulver
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 EL Rum (optional)
  • 2 – 3 EL Milch
  • Nach Wunsch: Schokoglasur
  1. Schmelze die Schokolade zuerst über dem Wasserbad und lasse sie leicht abkühlen.
  2. Heize den Backofen auf 175° Ober-Unterhitze vor.
  3. Rühre derweil die weiche Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz ca. 5 Minuten weißcremig, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Masse sollte ganz fluffig sein.
  4. Nun rührst du die Eier einzeln unter: Rühre je Ei ca. 30 Sekunden, damit die Masse noch fluffiger wird.
  5. Rühre dann das Vanille-Extrakt sowie die Creme Fraiche unter.
  6. Mische das Mehl mit dem Kaffeepulver, dem Kakaopulver sowie dem Backpulver und hebe dieses im Wechsel mit der geschmolzenen Schokolade unter den Teig (nicht zu viel rühren!).
  7. Zuletzt mischt du kurz den Rum unter und gibst nur so viele Esslöffel Milch hinzu, bis der Teig geschmeidig ist und schwer reißend vom Löffel fällt.
  8. Verteile den Teig in einer gefetteten und bemehlten Form: Du kannst eine Springform, Gugelhupfform oder auch eine Kastenform verwenden.
  9. Backe den Schokoladenkuchen ca. 50 – 55 Minuten und mache die Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr an einem Holzstäbchen klebt, ist der Kuchen fertig.
  10. Lasse den Kuchen abkühlen und glasiere bzw. verziere ihn nach Wunsch.

Peanut Butter Crazy (Erdnussbutter Cookies mit Nutella)

Süß und salzig zugleich – das beschreibt wohl am besten dieses wunderbare Cookie-Rezept, das ich heute für euch habe! Denn es gibt Erdnussbutter Cookies mit Nutella 🙂 Zwei der wohl beliebtesten Brotaufstriche in einem Cookie kombiniert – das kann ja nur etwas Leckeres ergeben. Tatsächlich ist der Cookie nicht so süß, wie man erwarten könnte, sondern richtig schön ausgewogen: Ein leicht salzig-nussiger Grundteig (nicht ganz so weich wie mein Subway-Cookie) mit knusprigen Erdnuss-Stückchen und süßen „Swirls“ von Nutella – das ist ein echtes Geschmackshighlight!

Die Rezeptidee stammt allerdings nicht direkt von mir, sondern ich habe es aus dem Buch „Sally’s Cookie Addiction“ adaptiert (verlinke ich euch unten) – ich kann das Buch nur allen empfehlen, die gut Englisch sprechen. Leider gibt es noch keine deutsche Version. Wie ich ausgerechnet auf dieses Rezept komme? Nun ja, das war so: Herrn BackInas Bruder hatte mir ja Backzutaten aus den USA mitgebracht. Darunter sind auch Erdnussbutter-Chips (ebenfalls unten verlinkt). Das könnt ihr euch vorstellen wie eine Mischung aus Erdnussbutter und weißer Schokolade. Also unglaublich lecker! Bevor ich die aber alle „einfach so“ wegesse, wollte ich damit etwas backen. Da habe ich das Cookie-Buch zur Hand genommen und bin auf dieses tolle Rezept gestoßen. Und was soll ich sagen: Die Erdnussbutter-Cookies begeistern mich wirklich!

Ihr könnt natürlich die Erdnussbutter-Chips einfach weglassen, falls ihr hier keine bekommt – oder ihr nehmt Schokoladenstückchen. Das sollte eine gute Ergänzung zum Nutella sein. Auch ohne die Nutella Swirls schmecken die Cookies auf Erdnussbutter-Basis sehr gut.Anstelle von Nutella könnt ihr z.B. auch von Weihnachten übrig gebliebenes Nougat nehmen. Ihr seht: Das Rezept gehört wieder mal in die Kategorie „super wandelbar“  und noch dazu ist es ein ganz einfaches Rezept im amerikanischen Stil 🙂

Übrigens solltet ihr nur auf eines achten: Bitte nehmt nur Erdnussbutter, kein Erdnussmus (auch wenn ich das sonst lieber nutze): Das zugesetzte Fett in der Erdnussbutter ist notwendig, damit die Cookies nicht trocken werden!

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon Produktlinks sind sog. Affiliate-Links. Das heißt, wenn du darüber etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten!

Erdnussbutter Cookies mit Nutella (ca. 20 Stück)

  • 135 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 110 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 110 g brauner Zucker (fein)
  • 100 g weißer Zucker
  • 1 Ei
  • 160 g Erdnussbutter (ich habe crunchy verwendet, es geht aber auch cremig) – bitte kein Erdnussmus!
  • 60 g Nutella oder leicht erwärmtes Nougat
  • optional: 150 g Chocolate Chips, gehackte Schokolade oder Erdnussbutter-Chips (siehe Links oben)
  1. Rühre die Butter mit dem Salz und den beiden Zuckersorten hellcremig, bis sich der ganze Zucker gelöst hat (ca. 5 Minuten).
  2. Dann gibst du das Ei sowie die Erdnussbutter hinzu und rührst weiter: Die Masse sollte ganz cremig sein.
  3. Zuletzt mischt du das Mehl mit Natron und Backpulver und rührst es kurz unter die Butter-Masse.
  4. Wenn du möchtest, kannst du jetzt unter den Teig noch deine Schokolade oder Erdnussbutterchips heben.
  5. Ganz zuletzt ziehst du das Nutella unter: Gib es dafür Teelöffelweise auf den Teig und mische es nur ganz leicht mit einem Messer in den Teig. So entstehen „Schlieren“.
  6. Rolle vorsichtig (damit die Nutella-Schlieren nicht kaputt gehen) etwa jeweils einen Esslöffel Teig zu Kugeln, die du mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legst.
  7. Heize dann den Ofen auf 180°C (Ober-Unterhitze) vor und lege je 6 – 8 Cookies auf ein Blech.
  8. Drücke die Teig-Kugeln ganz leicht flach und lasse die Erdnussbutter Cookies ca. 12 – 4 Minuten backen, bis sie außen ganz leicht braun werden.
  9. Fertig sind super leckere Cookies mit Erdnussbutter!

Gesundheitskuchen (Mini-Gugelhupf auf dreierlei Art)

Willkommen im neuen Jahr! Ich hoffe, ihr hattet schöne Weihnachtstage und seid gut in 2019 gestartet! Entgegen meiner guten Vorsätze, euch noch vor Weihnachten mit einigen neuen Rezepten zu versorgen, gab es hier eine kleine Blogpause. Die Vorweihnachtszeit vergeht einfach immer viel zu schnell und ist zu vollgepackt mit vielen ToDos…. Kennt ihr das auch? Über Silvester waren wir dann in Finnland und die letzte Woche war der Suche nach einem Büro / Fotostudio gewidmet. Nun sind wir hoffentlich fündig geworden. Dann gibt es vielleicht auch endlich ein „richtiges“ Studio für die Foodfotos, in das ich euch dann natürlich mal hinter die Kulissen mitnehmen werde.

Außerdem haben wir die Arbeit am erwähnten Kochbuch im Dezember endlich abgeschlossen und z.B. ein Titelbild gefunden. Darüber werde ich euch bald noch mehr erzählen können. Ihr seht also: Im Hintergrund ist durchaus einiges passiert in der Zeit „zwischen den Jahren“. Gebacken habe ich nur wenig, deshalb habe ich zum Start ins neue Jahr ein Rezept für euch, das wir bereits vor einigen Wochen geshootet haben. Aber nicht so schlimm, denn ein schöner Gugelhupf geht ja rund ums Jahr, oder?

Genauer gesagt habe ich ein altes Familienrezept für euch dabei – das ist sozusagen unser universelles Gugelhupf Grundrezept. Im Bayreuther Dialekt nennt man diesen auch „Xundheitskung“ („Gesundheitskuchen“), da man diesen früher angeblich nur dann serviert hat, wenn jemand im Haus krank war. Die süße Leckerei sollte der Person beim gesund werden helfen. Die Zeit, in der Zucker und Butter knapp waren, ist zum Glück vorbei und deshalb können wir Kuchen heute öfter genießen. Das Schöne an so einem Grundrezept ist ja: Man kann es nach Lust und Laune abwandeln. Auf den Bildern seht ihr übrigens teilweise das handgeschriebene Rezeptbuch meiner Uroma, von der das Rezept stammt – toll, oder? <3

Deshalb habe ich den Teig in drei Portionen geteilt und verschiedene Varianten daraus gemacht: Neben Marmor-Mini-Gugelhupfen gibt es eine Variante mit Schokosplits oder Trockenfrüchten sowie einen Mohn-Marzipan Gugelhupf. Habt ihr noch weitere Ideen?

Übrigens: Der Gesundheitskuchen ist ein eher fluffiger Gugelhupf, was vor allem am enthaltenen Eischnee liegt. Wenn ihr es also lieber saftig mögt, seid ihr vielleicht mit diesem Marmorkuchen besser beraten!

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Produktlinks sind sog. Affiliate-Links, d.h. wenn du darüber etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Mini Gugelhupfe in drei Varianten (Gesundheitskuchen)

Gugelhupf Grundrezept:

● 200 g Butter (Zimmertemperatur)
● 5 Eier
● 250 g Zucker
● 500 g Mehl
● 5 EL Milch
● 1 Bio-Zitrone
● 7 gestr. TL Backpulver
● Glasur oder Puderzucker nach Wunsch

Zum Verfeinern:

● 100 g Schokosplits bzw. 75 g Cranberries, Rosinen oder andere Trockenfrüchte
oder 4 EL Mohn und 50 g Marzipan
● oder 2 EL Kakao + 1 EL Rum

1. Trenne zuerst die Eier und schlage das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Reibe die Schale der Zitrone ab.
2. Rühre die Butter mit dem Zucker weißcremig (ca. 5 Minuten) und rühre anschließend die Eigelbe sowie die abgeriebene Zitronenschale einzeln unter.
3. Mische das Mehl mit dem Backpulver und hebe dieses im Wechsel mit der Milch vorsichtig unter. Zum Schluss hebst du den Eischnee unter.
4. Nun kannst du den Teig entweder direkt backen oder verfeinern: Rühre Schokosplits oder Trockenfrüchte vorsichtig darunter. Wenn du eine Marmor-Variante machen möchtest, halbierst du den Teig und rührst unter eine Hälfte den Kakao und den Rum.
5. Nun verteilst du den Teig auf deine gebutterten und mit Mehl ausgestreuten Gugelhupf-Förmchen und bäckst diese bei 175°C (Ober-Unterhitze) für ca. 25 Minuten (Stäbchenprobe machen).
6. Nach dem Erkalten kannst du die Küchlein nach Wunsch mit Glasur oder Puderzucker verzieren.

 

So this is Christmas… (Nürnberger Elisenlebkuchen)

Heute zeige ich euch ein Rezept, das wir bereits im September geshootet haben. Ja, ihr lest richtig: Die Elisenlebkuchen sind im September bei ca. 30 Grad Außentemperatur entstanden (und längst vernascht)! Warum das denn? Naja, zum einen wissen wir ja alle: Die Lebkuchen schmecken außerhalb der Saison am besten 😉 Zum anderen arbeiten wir derzeit an einem echt großen Projekt… Und da das so langsam der Fertigstellung entgegen geht, kann ich es euch auch erzählen: Im Frühjahr wird nämlich ein Buch von BackIna erscheinen! So richtig kann ich es auch noch nicht fassen, ehrlich gesagt 🙂 

Worum wird es bei meinem Buch gehen, fragt ihr? Der Arbeitstitel lautet „Fränkische Lieblingsrezepte“ und der Titel ist Programm: Ich zeige euch in dem Buch meine liebsten regionalen Rezepte, die zum Teil meine „Familienerbstücke“ sind, meist aber von mir neu interpretiert oder komplett neu mit regionalen Zutaten zusammengestellt wurden. Mehr über das Buch werde ich euch hier in den kommenden Wochen und Monaten erzählen. Bis dahin könnt ihr euch auf der Regional-Kategorie auf dem Blog umsehen, wenn ihr einen Eindruck von der fränkischen Küche erhalten wollt: Fränkische Rezepte hier ansehen! 

Ein Rezept aus der Kategorie „Familienerbstück“ sind auch diese Elisenlebkuchen. Das Originalrezept kommt aus einer Bäckerei, in der ein Verwandter bis ca. in die 70er / 80er Jahre gearbeitet hat. Die Bäckerei ist leider längst geschlossen, aber das Rezept für die Lebkuchen und einige weitere konnte meine Oma sichern. Tatsächlich sind die super saftig und unglaublich lecker – eben wie Original Nürnberger Elisenlebkuchen sein müssen! Wichtig ist nur: Ihr solltet die Eier wirklich abwiegen, damit die Konsistenz stimmt! 

Glasiert habe ich meine Elisenlebkuchen ganz klassisch mit Schokolade. Bei manchen habe ich zur Verzierung noch Ruby-Schokolade (unbezahlte Werbung!) genutzt, die wir auf der iba mitgenommen haben – die Schokolade ist von Natur aus so pink und zwar nur durch eine bestimmte Sorte an Kakaobohnen. Ich finde, das wirkt echt cool im Kontrast zu der dunklen Schokolade. Ihr könnt die Elisenlebkuchen aber auch pur oder mit Punschglasur servieren. 

Übrigens: Backt die Lebkuchen ruhig schon jetzt, glasiert sie dann und lasst sie ein paar Tage durchziehen: Sie werden eher besser und saftiger durch die Lagerung! 

Nürnberger Elisenlebkuchen (ca. 20 Stück) 

  • 80 g Marzipan
  • 180 g Zucker
  • 50 g Orangeat (klein gehackt)
  • 10 g Lebkuchengewürz
  • 3 mittlere Eier (ca. 150 g)
  • 80 g Mandelblättchen
  • 70 g gemahlene Haselnüsse
  • 60 g Mehl
  • 20 runde Oblaten (10 cm Durchmesser)
  • Schokolade oder Puderzucker-Glasur zum Bestreichen
  1. Rühre zuerst das Marzipan mit dem Zucker, dem Orangeat, dem Lebkuchengewürz sowie den Eiern und einer Prise Salz glatt.
  2. Mische die Mandelblättchen, Haselnüsse und das Mehl und hebe diese Mischung vorsichtig unter die Marzipan-Mischung.
  3. Streiche je einen Esslöffel der Mischung auf eine Oblate: Verteile dabei den Teig von der Mitte her, sodass die Oblaten am Rand dünner mit Teig bedeckt sind.
  4. Lasse die Elisenlebkuchen ca. 4 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen, bevor du sie bei 180°C (Ober-Unterhitze) für etwa 15 – 20 Minuten bäckst.
  5. Verziere die Lebkuchen nach dem Erkalten nach Wunsch mit Schokolade.

Kaffeepause mit Kaffee-Spritzgebäck und Café Intención

(enthält Werbung für Café Intención) Die Wochen in der Weihnachtszeit rauschen nur so an einem vorbei, oder? Da ist es besonders wichtig, sich bewusst Zeit für Pausen zu nehmen. Zum Beispiel mit einem Kaffee und einem Plätzchen – das geht ja bekanntlich immer 😉 Seit wir auf der Backmesse im September eine kleine Einweisung in das Thema Latte Art bekommen haben, probieren wir gerne zu Hause ein wenig mit verschiedenen Kaffeespezialitäten herum und Herr BackIna versucht, Muster in den Milchschaum zu gießen, z.B. ein Herz oder ein Blatt. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg gekrönt 😉

Aber darauf kommt es ja auch gar nicht an, sondern darauf, dass man sich bewusst die Zeit nimmt, das sonst eher Alltägliche besonders zu machen…. Deshalb habe ich mich gefreut, als uns J.J. Darboven seinen neuen Bio-Fairtrade-Espresso, den Café Intención ecológico Espresso, zum Testen geschickt hat! Ein Grund mehr, sich einen schön gestalteten Cappuccino zu machen oder einfach nur einen kleinen Espresso nach dem Essen zu genießen.

Passend dazu habe ich mit dem Espresso leckeres Kaffee-Spritzgebäck gebacken, denn Kaffee und Kekse gehörten einfach zusammen! Ich finde, das Kaffeegebäck passt super auf den weihnachtlichen Keksteller, schmeckt aber auch rund ums Jahr.

Heute in der Kanne: Café Intención ecológico Espresso

Vorneweg wichtig zu wissen: Der Café Intención Espresso ist bereits gemahlen und eignet sich z.B. zur Zubereitung in einem Espressokocher oder in einer Siebträgermaschine. 

Unser Vollautomat hat zwar ein Pulverfach, mit dem man – wenn es super schnell gehen soll – den Espresso zubereiten kann. Um zu sehen, wie unterschiedlich ein und derselbe Kaffee schmecken kann, experimentieren wir aber, wenn etwas Zeit ist, mit einem italienischen Espressokocher aus Edelstahl (ihr wisst schon, diese sechseckigen Kannen) und einem Handfilter aus Porzellan. Der ist nämlich aus dem Familienbesitz auf uns „übergegangen“. Während mit dem Handfilter eher ein milder Espresso entsteht, schmecken ein und dieselben Bohnen im italienischen Espressokocher eher kräftig und deutlich aromatischer. Wirklich spannend zu erschmecken! 

Neben dem sehr ausgewogenen Geschmack überzeugt der Café Intención Espresso mich vor allem dadurch, dass er Fairtrade und Bio verbindet. Zum einen stammt der Kaffee von Kleinbauern-Kooperativen, die langfristige Verträge mit J.J. Darboven schließen und stabile Abnahmepreise garantiert bekommen – daher auch der Claim „Café Intención – für Fairdenker“. Dadurch kann man sicher sein, dass auch wirklich bei den Bauern ein fairer Teil vom Erlös ankommt. Schon mit einer so kleinen Entscheidung, wie der, welchen Kaffee wir kaufen, können wir zu fairen Handelsbedinungen beitragen. Zum anderen ist der Espresso nach Bio-Kriterien angebaut – ein Plus für Gesellschaft und Umwelt. 

Bevor es natürlich das Rezept für das leckere Kaffee-Spritzgebäck gibt, könnt ihr noch etwas gewinnen: 

Verlosung: Probiere den Café Intención ecológico Espresso von J.J. Darboven

Hast du Lust, den Café Intención ecológico Espresso zu probieren? Ich verlose 1 Mal zwei Packungen (á 250 g) des Fairtrade-Espressos! 

Verrate mir dabei bis zum 14.12.2018, 23:59 Uhr, in einem Kommentar, wie du deinen Kaffee normalerweise zubereitest: Hast du einen Filter oder eine Siebträgermaschine, einen Vollautomaten oder etwas ganz anderes zu Hause bzw. im Büro? Der Gewinner wird am 15.12. per Los gezogen und per Mail benachrichtigt. Sobald ich die Adresse habe, versende ich den Gewinn. Weitere Hinweise zum Gewinnspiel:

  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Meldet sich der / die Gewinner/in innerhalb von 14 Tagen nach Benachrichtigung nicht, werde ich den Gewinn neu auslosen. 

So, und hier kommt natürlich noch das Rezept für das Kaffee-Spritzgebäck, für das ich ebenfalls den neuen Fairtrade-Bio-Espresso von J.J. Darboven verwendet habe – ich finde, das geht das ganze Jahr über, nicht nur zu Weihnachten! 

Kaffee-Spritzgebäck (ca. 30 – 35 Stück)

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 EL Instant-Espressopulver
  • 2 EL starker, kalter Espresso (z.B. den Café Intención Bio-Espresso)
  • 1 – 2 EL Kaffeelikör (alternativ Amaretto) 
  • 300 g Mehl
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Speisestärke
  • ca. 150 g weiße Schokolade zum Überziehen
  • Nach Wunsch Kaffeebohnen und etwas Kaffeepulver zum Dekorieren
  1. Zuerst mischt du das Mehl mit den Mandeln und der Speisestärke. Mische den Kaffeelikör und den Espresso und stelle dir beides bereit.
  2. Dann rührst du Butter, Zucker, Vanille, Espressopulver sowie ca. 1/4 TL Salz weißcremig (ca. 5 Minuten). 
  3. Rühre jetzt das Mehl im Wechsel mit der Flüssigkeit unter, bis ein fester Teig entstanden ist. 
  4. Diesen füllst du in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritzt ca. 3 cm breite Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. 
  5. Backe das Kaffee-Spritzgebäck im heißen Ofen bei 175° C Ober-Unterhitze für ca. 12 – 15 Minuten, bis die Ränder ganz leicht braun sind. 
  6. Sobald das Spritzgebäck abgekühlt ist, schmilzt du die weiße Schokolade und setzt auf jedes Plätzchen ca. 1 TL davon als „Milchschaumhaube“. Verziere die Plätzchen nach Wunsch mit je einer Schoko-Kaffeebohne sowie etwas Kaffeepulver. 

Das perfekte Käsebrett für die Weihnachtszeit mit LANDGARTEN

(enthält Werbung für LANDGARTEN) Manchmal kündigt sich recht spontan Besuch an – und dann fragt man sich: Soll ich jetzt selbst etwas zubereiten (z.B. belegte Brote) oder reicht es, einfach ein paar Nüsschen, Salzstangen und Chips zu servieren? Es gibt noch einen dritten Weg, der zwar super aufwändig aussieht, aber dennoch kaum Arbeit macht: Ein Käsebrett bzw. Snack-Brett! Das muss heute keinesfalls mehr so aussehen wie ein Retro-Käseigel, sondern kann richtig opulent werden – so ein modernes Käsebrett macht Eindruck bei eueren Gästen, kann ich euch versprechen 🙂 

Da passt es sehr gut, dass ich die Bio-Snacks von LANDGARTEN derzeit testen darf: Denn diese bestehen vor allem aus getrockneten Früchten mit einem Überzug aus Fairtrade-Schokolade. Genau richtig als Ergänzung zu feinen Käsesorten! Als sich neulich Besuch ankündigte, habe ich also dieses opulente Käsebrett mit Früchten, Nüssen und Schokolade serviert – ein echter Hingucker: 

Mehr über die LANDGARTEN Bio-Snacks + Gewinnspiel

Bio-Snacks von LANDGARTEN mit Früchten und Schokolade

LANDGARTEN ist ein österreichischer Hersteller von Bio-Snacks – vielleicht habt ihr im lokalen Bio-Laden schon mal die bunten Tüten mit dem orangenen Logo gesehen? Wenn nein, haltet die Augen beim nächsten Einkauf offen: Die Snacks werden nämlich ausschließlich mit Bio-Produkten hergestellt, sind palmölfrei und Zutaten wie Schokolade stammen aus Fairtrade-Anbau. Finde ich super! Ebenfalls gut finde ich, dass die Bio-Snacks in recht kleinen Portionen daherkommen – da kriegt man eine Tüte auch an einem Abend leer bzw. kann verschiedene Sorten testen 😉 

Speziell zu Weihnachten gibt es sechs verschiedene süße Snacks, die sich auf einem Käsebrett super machen! Das sind im Detail: 

  • Kirschen in zweierlei Schokolade: Die Kirschen sind süß-säuerlich und intensiv fruchtig. Sie passen gut zu Camembert oder anderem kräftigen Weichkäse. 
  • Zimt-Äpfel in Schokolade: Eine wunderbar weihnachtliche Note. Man kann dazu als Käse z.B. einen milden Gouda servieren, der den weihnachtlichen Geschmack vertragen kann. 
  • Ingwer – einmal in dunkler, einmal in Kurkuma-Schokolade: Für getrockneten Ingwer sehr mild und daher passt er gut zu einem kräftigeren Käse, z.B. einem Cheddar.
  • Kokos in zweierlei Schokolade und Marzipan-Kugeln: Die beiden süßen Fairtrade-Snacks genieße ich lieber pur als zu Käse. Aber es soll ja auch ein süß-salzig gemischtes Snack-Brett werden! 

Lust, dich mal durch dieses Sortiment an palmölfreien Snacks zu testen? Du kannst bei LANDGARTEN derzeit ein Paket mit allen sechs Weihnachts-Sorten gewinnen: Hier kannst du am Gewinnspiel teilnehmen!

Was gehört zu einem opulenten Käsebrett? 

Neben der Schokolade gehört zu einem solchen Käsebrett bzw. Snackbrett natürlich auch Käse! Ich habe oben schon ein paar Sorten erwähnt, die ich gerne serviere. Warum gerade diese? Nun ja, der Käse, den ihr auf einem solchen Brett serviert, sollte den meisten Personen schmecken (außer ihr kennt euere Gäste und deren Geschmack sehr genau – dann sind auch „experimentierfreudigere“ Sorten erlaubt).

Konkret könnt ihr z.B. folgende Sorten wählen, die vielen Gästen schmecken werden: 

  • Weichkäse: Camembert, milder Rotschimmel-Käse, ggf. Gorgonzola
  • Hartkäse: Parmesan-Späne, Emmentaler, Gouda, Cheddar, milder Bergkäse
  • Streichkäse: Hier kommen alle möglichen Frischkäse-Aufstriche gut an. Diese könnt ihr ggf. auch selber zubereiten – wie wäre es mit Cranberry-Meerrettich-Frischkäse?

Außer Käse gehört für mich auf ein solches Brett noch eine süße Balance. Diese Zutaten unterstreichen den Geschmack des Käses oder sind ideal für alle, die Käse nicht so sehr mögen und lieber „süß“ unterwegs sind beim Knabbern. Für ein Snackbrett, das viele Geschmäcker abdeckt, gehören noch folgende Komponenten dazu: 

  • Früchte der Saison: Ich habe Mandarinen und Trauben gewählt, da das ein weihnachtliches Feeling gibt. 
  • Nüsse und Trockenfrüchte: Nüsse nach Wahl für den „Crunch“, Trockenfrüchte als einigermaßen „gesunde“ Ergänzung der süßen Snacks. 
  • Schokolade: Da habe ich die LANDGARTEN Snacks gewählt, du kannst aber auch eine gute dunkle Schokolade nehmen.
  • Saucen: Hier habe ich Feigensenf und Cranberry-Chutney dazugestellt. So kann sich jeder den Käse nach Wunsch veredeln. 
  • Und natürlich Brot, Knäckebrot oder Cracker nach Wahl als Beilage! 

So richtest du die Käseplatte opulent an

Der Trick, damit deine Käseplatte so richtig schön opulent aussieht, ist ganz einfach: Schön dicht arrangieren! 

Ich gehe dabei folgendermaßen vor: 

  1. Zuerst schneidest du den Hartkäse in Würfel, Streifen und / oder Späne (ruhig verschiedene Käsesorten verschieden schneiden). Den Weichkäse lässt du im Ganzen. Die Früchte kannst du ebenfalls klein schneiden, wenn sie zu groß sind. 
  2. Nimm dir ein entsprechend großes Holzbrett (je nach Personenanzahl) und positioniere zuerst den Käse auf dem Brett mit ausreichend Abstand zueinander. Dann setzt du die Saucen in kleinen Schälchen oder Gläschen dazwischen. 
  3. Um diese „Kernelemente“ herum verteilst du ganz eng die weiteren Zutaten. Sollte noch Platz sein, dekorierst das Ganze z.B. mit Kräuter-Zweigen. Es sollte wirklich kaum ein Stück der Oberfläche erkennbar sein, damit das Käsebrett richtig wirkt!
  4. Brot und Cracker reichst du separat dazu. Fertig ist der Hingucker auf jeder Party! 

It’s that time of the year… (Bratapfel Tiramisu ohne Ei + Verlosung)

(enthält Werbung für Hansefein) Noch 5 Wochen bis Weihnachten! Nachdem ich euch neulich schon Bratäpfel hier gezeigt habe, habe ich mir überlegt, dass man diese auch in kühler Form als Dessert zu Weihnachten servieren könnte. In diversen Kochzeitschriften hatte ich in den letzten Jahren ein Bratapfel Tiramisu gesehen, aber noch nie eins ausprobiert. Da kam ein Bratapfel-Gewürzpaket von Hansefein gerade richtig 🙂 So gibt es heute ein Bratapfel Tiramisu ohne Ei im Glas – vielleicht ja auch eine Idee für euer Weihnachtsdessert? 

Vielleicht noch ein paar Worte zu Hansefein: Das Besondere an diesem Gewürz- und Tee-Onlineshop ist der Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit. Denn bei Hansefein kommen zum einen keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen (bei Produkten mit dem PUR-Siegel auch keine natürlichen Aromen) und keine Geschmacksstoffe in die Gewürze, Tees und Gewürzmischungen. Zum anderen sind die Verpackungen entweder wiederverwendbar aus Glas bzw. in einer Dose – oder aus einem Zucker-Milchsäure-Gemisch, das ähnlich wie Plastik aussieht und dieselben Eigenschaften mitbringt. Ich finde das wirklich klasse!

Gewinnspiel: Bratapfel-Set von Hansefein

Möchtet ihr die Hansefein-Produkte auch einmal testen? Ich verlose drei „Bratapfel-Pakete“ von Hansefein bestehend aus folgenden Artikeln: 

  • 1 x Bratapfel-Likör (0,2 l)
  • 1 x Winterapfel-Früchtetee (100 g)
  • 1 x Kokosblütenzucker (140 g)
  • 1 x Zimtblüten (60 g)

Verrate mir dabei bis zum 07.12.2018, 23:59 Uhr, in einem Kommentar, welches Weihnachtsdessert bei dir auf den Tisch kommen wird. Die Gewinner werden am 08.12. per Los gezogen und per Mail benachrichtigt. Anschließend versendet Hansefein den Gewinn. Weitere Hinweise zum Gewinnspiel:

  • Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigt den Ausgang des Gewinnspiels nicht.
  • Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Meldet sich ein/e Gewinner/in innerhalb von 14 Tagen nach Benachrichtigung nicht, werde ich den Gewinn neu auslosen. 

Anstelle von Zimtstangen habe ich übrigens Zimtblüten in meinem Bratapfel-Kompott verwendet: Diese sind zum einen etwas besser zu dosieren (eine ganze Zimtstange braucht man ja oft gar nicht…) und zum anderen haben sie ein etwas „blumigeres“ Aroma als Zimtstangen. Das heißt, das Kompott ist sehr mild und verträgt sich daher sehr gut mit den weiteren Zutaten im Bratapfel Tiramisu. 

Was ist sonst noch so drin? Als Creme habe ich meine bewährte „leichtere“ Tiramisu-Basis verwendet, die ihr schon vom klassischen und dem Himbeer-Tiramisu kennt.  Anstelle der gewohnten Löffelbisquits kommen in dieses weihnachtliche Tiramisu allerdings Spekulatius – das gibt nochmal ein besonders winterliches Aroma. Auch Lebkuchen oder Honigkuchen sollten möglich sein, das werde ich nochmal testen 🙂 

Bratapfel Tiramisu im Glas (4 Portionen)

Für das Bratapfel-Kompott

  • 2 – 3 säuerliche Äpfel (ca, 300 g) 
  • 3 EL brauner Zucker (z.B. dunkler Muscovado oder Kokosblütenzucker)
  • 3 – 4 Zimtblüten (ersatzweise eine Zimtstange) 
  • 2 Nelken
  • 1 Sternanis 
  • 2 EL Amaretto oder Bratapfel-Likör
  • nach Wunsch Rosinen oder Cranberries 

Für das Tiramisu

  • 250 g Mascarpone
  • 1 Becher (200 g) Sahne
  • 100 g Magerquark
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 3 EL Apfeltee und 3 EL Amaretto oder Bratapfel-Likör
  • ca. 150 g Spekulatius
  • Kakaopulver und Dekoration nach Wunsch.
  1. Zunächst bereitest du den Bratapfelkompott vor: Würfle dazu die Äpfel in etwa 1 cm große Stücke. 
  2. In einem kleinen Topf lässt du den Zucker schmelzen und gibst die Äpfel sowie die Gewürze und den Likör dazu.
  3. Lasse die Masse ca. 5 Minuten einköcheln und danach einige Stunden abkühlen. Entferne die Gewürze erst nach dem Abkühlen, dann geben sie noch mehr Aroma ab. 
  4. Sobald das Kompott durchgezogen ist, vermischt du den Apfeltee mit dem restlichen Amaretto bzw. Bratapfel-Likör. Breche die Spekulatius in grobe Stücke. 
  5. Danach schlägst du die Sahne steif. Verrühre den Mascarpone mit dem Quark sowie dem Vanille-Extrakt. Unter diese Masse hebst du die Sahne. Fertig ist die Tiramisu-Creme ohne Ei.
  6. Zuletzt schichtest du alle Zutaten ein: Dazu gibst du jeweils einige Spekulatius ins Glas und träufelst etwa einen Teelöffel der Tee / Likör-Mischung darauf. Darauf gibst du je einen Teil der Creme (etwa fingerdick), darauf ein Teil des Bratapfelkompotts (etwa Fingerdick).
  7. Anschließend schichtest du wieder die Spekulatius ein und beträufelst sie, anschließend wieder Creme und Kompott, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Du solltest ganz oben mit etwas Creme abschließen.
  8. Bestäube das Bratapfel Tiramisu ohne Ei noch mit Kakaopulver (ggf. mit einem Hauch Zimt) und stelle es mindestens 2 Stunden kalt, bevor du es servierst.

IT-Sicherheit und Kochen?! Das Hacker-Kochbuch der Deutschen Telekom

(enthält Werbung für die Deutsche Telekom)  Wie ihr ja vielleicht wisst, blogge ich nur nebenberuflich. In meinem „Leben neben dem Blog“ bin ich Inhaberin einer Onlinemarketing-Agentur. Ein Thema, das uns dieses Jahr viel beschäftigt hat, ist IT-Sicherheit. Das reicht vom Anruf eines Kunden, ob man diese oder jene Datei bedenkenlos öffnen kann, bis hin zu handfesten und wirklich problematischen Themen wie Identitätsdiebstahl (dazu unten mehr). Ihr fragt euch, warum ich euch das erzähle, wenn das eigentlich nichts mit Essen zu tun hat? 

Weit gefehlt: Die Deutsche Telekom hat ein Kochbuch namens Cyber Kitchen herausgebracht, das genau diese beiden Themen (IT-Sicherheit und Genuss) zusammenbringt. Allein durch meinen beruflichen Hintergrund interessiert mich natürlich, was die IT-Experten der Telekom da – fachlich und geschmacklich – servieren. Deshalb will ich euch das Buch heute genauer vorstellen, ein wenig aus meinem „IT-Sicherheitskästchen“ plaudern und natürlich (!) auch ein passendes Rezept aus dem Buch zeigen. 

Schauen wir uns das Buch erstmal aus kulinarischer Sicht an: Cyber Kitchen ist eine Sammlung von Rezepten, die IT-Experten aus dem Team der Telekom selbst mögen. Das heißt, jedes der „Hacker-Rezepte“ kommt von einem anderen Mitarbeiter. Dieses Konzept ist insofern spannend, als dass da eben ganz unterschiedliche Geschmäcker zum Zug kommen und die Rezepte von einfach bis anspruchsvoll reichen: von Kräuterbutter über Suppen bis hin zu Braten und natürlich Desserts ist da vieles dabei. Das Buch bietet also vor allem für Koch-Neulinge und Fortgeschrittene, die etwas Neues ausprobieren wollen, Inspiration.

Wo wird die Verbindung zum Thema Cyber Sicherheit jetzt deutlich? Zum einen sind das die lustigen Rezept-Titel, die grundlegende Begriffe rund um Hacking und IT-Sicherheit erklären. Da gibt es zum Beispiel ein Phishing-Potpourri, hinter dem sich ein Kokos-Curry-Fischtopf verbirgt (Phishing ist der Versuch an persönliche Infos zu gelangen) oder einen Delicious Trojan, der sich als Lachstartar im Yufka-Teig auf Sesamgurken einschleicht (ein Trojaner ist ein als nützlich getarntes Schadprogramm). Auch die SSL-Muffins, die ich euch unten vorstellen werde, sind eine „sichere Sache“: Denn wer mag keine Schoko-Küchlein mit flüssigem Kern?! (SSL bezeichnet die Verschlüsselung von Websiten). So lernt der Koch während des Zubereitens gleich noch einiges über die Grundbegriffe der IT-Sicherheit… 

Für mich und meine Kollegen sind die oben genannten Begriffe, die sich in den Hacker-Rezepten verbergen, kein Fremdwort – nun kann sich aber nicht jeder hauptberuflich damit beschäftigen. Genau für solche Personen ist Cyber Kitchen richtig. Denn im Buch bekommt man Infos, wie man sich gegen Hacker-Attacken und Co. schützen kann. Vielleicht keine ganz alltägliche Verbindung, aber durch den kulinarischen Ansatz wird das doch recht trockene Thema „genießbarer“. Kennt ihr jemanden, für den das zu Weihnachten richtig wäre?

Es mag jetzt so scheinen, als sei ich bzw. seien wir (denn Herr BackIna arbeitet ja in derselben Branche) Experten in Sachen IT-Sicherheit. Aber auch wir kommen immer wieder an unsere Grenzen! So geht derzeit eine Welle von Identitätsdiebstahl bei Blogs um, von dem BackIna ebenfalls betroffen war. Unser Blog wurde nämlich geklont, um damit über Affiliate-Programme Geld zu verdienen. Dank sofortiger Reaktion (siehe unten) und etwas Hacking-Kenntnis wurden wir den Klon zum Glück schnell los. So wurde der BackIna-Hacker schnell selbst zum Gehackten und hat aufgegeben…. 

Was kann man tun, wenn die eigene Identität oder die des Blogs bzw. Unternehmens gestohlen wurde? 

  1. Im Buch Cyber Kitchen findet ihr hilfreiche Tipps, um so einen Fall zu vermeiden: Dazu gehört es, sichere Passwörter zu verwenden, diese regelmäßig zu ändern, nicht dieselben bei mehreren Accounts zu nutzen und generell vorsichtig bei der Herausgabe von Daten zu sein. Jaja, ich weiß – längst alles bekannt. Aber Hand aufs Herz: Halten wir uns immer daran?! 
  2. Wie entdeckt ihr solchen Identitätsdiebstahl? Ganz klar – als Privatperson bitte regelmäßig Kontoauszüge checken (denn da geht es ganz oft darum, an euere Zahlungsinfos zu kommen). Als Unternehmen: Googelt euere Marke regelmäßig selbst und zieht urheberrechtlich geschützte Fotos ins Suchfeld der Google Bildersuche. So entdeckt ihr Websiten, die eueren Markennamen oder euere Bilder missbrauchen. 
  3. Was kann man bei Identitätsdiebstahl tun? Auch wenn es (noch) keine wirklichen Gesetze dagegen gibt: Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstatten! Wenn eine Website betroffen ist, meldet diese bei Google als Urheberrechtsverstoß – so wird diese ggf. aus dem Index genommen und bekommt keine Besucher mehr. Checkt zudem über eine WHOIS-Abfrage, wer hinter der Domain steckt, und meldet diesen beim eingetragenen Hoster als Betrüger. 

Ihr seht – nicht leicht verdaulich, diese Themen rund um IT-Sicherheit. Und vor allem nicht einfach zu beheben, sollte schon was passiert sein! Deshalb kann ich nur jedem raten, sich frühzeitig damit zu beschäftigen und versuchen, Schaden zu vermeiden. Als unterhaltsamer Einstieg in diese Welt eignet sich Cyber Kitchen mit seinen „Hacker-Rezepten“ gut. 

Zum Schluss bekommt ihr natürlich noch ein passendes Rezept 🙂 Diese Schokoküchlein mit flüssigem Kern aus Cyber Kitchen habe ich etwas weihnachtlich mit Lebkuchen-Note modifiziert. 

SSL-Muffins mit Rum-Kirschen (4 Personen)

Für die Schoko-Muffins mit flüssigem Kern

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 4 Pralinen nach Wahl für die Füllung 
  • 70 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • nach Wunsch: 1 TL Lebkuchengewürz für eine weihnachtliche Note

Für die Rum-Kirschen

  • 300 g Kirschen (auch TK oder abgetropft aus dem Glas)
  • 1 großer Rosmarinzweig
  • Schale und Saft von 2 Bio-Orangen
  • 3 – 4 EL Rum 
  • 3 – 5 EL Zucker
  • nach Wunsch: 1 EL Stärke zum Binden. 
  1. Mische die Kirschen mit den angegebenen Zutaten und lasse alles ca. 10 Minuten einköcheln. Entferne dann den Rosmarinzweig und binde das Kompott nach Wunsch mit etwas Stärke. 
  2. Für die Schoko-Muffins schmilzt du zuerst die Schokolade mit der Butter und einer Prise Salz über dem Wasserbad und lässt die Mischung leicht abkühlen. 
  3. Heize den Ofen auf 165° C Umluft vor. 
  4. Rühre die Eier und den Zucker leicht schaumig und gib die Mischung zu der Schokolade. Hebe zuletzt das Mehl und optional das Lebkuchengewürz unter den Teig. 
  5. Verteile den Teig auf vier Muffin- oder Dessertförmchen. Drücke in die Mitte jedes Schokomuffins eine Praline als Füllung. 
  6. Backe die SSL-Muffins ca. 15 Minuten. Dabei soll das Innere noch flüssig sein, also ruhig rausnehmen, wenn sie unfertig aussehen! 
  7. Serviere die Muffins noch heiß mit den Kirschen. 
Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger