Food in Motion 2/20: Selbstgemachte Donuts

Hier bin ich wieder! Im Januar haben wir uns mal eine kleine Blog-Pause gegönnt, auch weil im „Monat der Diäten“ Süßes wie Kuchen und Kekse nicht unbedingt Konjunktur hat. Deshalb ist dieser Monat ideal, um sich auf andere Projekte zu konzentrieren. Unter anderem haben wir in unserer Agentur IF.DIGITAL die ersten Mitarbeiter gesucht und sind – so wie es im Moment aussieht – bereits fündig geworden. Schön, wenn man das eigene Unternehmen wachsen sieht. Darauf einen Donut!

Donut mit Sprinkles - amerikanisches Rezept

Wie gut, dass das Februar-Motiv unserer Serie Food in Motion einen Donut (oder doch Doughnut?) zeigt! Jetzt nach vier Wochen haben die meisten Menschen schon ihre guten Vorsätze über Bord geworfen und da darf es ruhig wieder etwas süß-fettiger zugehen 🙂 Außerdem passen selbstgemachte Donuts wunderbar in die Faschingszeit – ihr könnt sie nämlich auch ohne das Loch in der Mitte als eine Art Krapfen ausbacken und dann nach Herzenslust füllen.

Doughnuts Rezept zum Selber machen

Das Rezept für die Donuts habe ich aus dem Buch New York - die Kultrezepte *, das zu meinen absoluten Lieblings-Kochbüchern gehört. Deshalb habe ich es schon mehrfach hier erwähnt, zum Beispiel bei den Pommes oder bei der Schoko-Babka. Im Vergleich zum Originalrezept habe ich den Hefeanteil etwas gesenkt, da Herr BackIna ja bekanntlich keinen Hefegeschmack mag. Dafür ruht mein Teig ein wenig länger.

Zum Ausstechen habe ich ein ganz normales Trinkglas genutzt und das Loch in der Mitte mit einem Apfelausstecher gemacht. Das hat wirklich die ideale Größe für einen mittelgroßen Doughnut. Vor dem Frittieren solltet ihr nur den Teigring noch etwas auseinanderziehen, damit das Loch im Donut wirklich deutlich erhalten bleibt. Durch die Hefe gehen die Teiglinge beim Frittieren nämlich nochmal etwas auf und so wird das Loch natürlich kleiner.

Doughnuts zu Hause selber machen inkl. Varianten

Am allerbesten sind die Donuts frisch aus der Fritteuse – etwas abkühlen lassen und dann mit Schokolade glasieren. Ihr könnt sie aber auch unglasiert frisch einfrieren und sie bei Bedarf dann schnell im Ofen bei 50°C oder auf der Heizung auftauen. Dann erst glasieren und sie schmecken wirklich wie frisch! Im Notfall könnt ihr das Hefegebäck auch am Vortag zubereiten und erst am nächsten Tag essen – so super fluffig und frisch schmecken sie dann allerdings nicht mehr, das muss euch bewusst sein.

Rezept für Donuts auf amerikanische Art

Aber ich gehe sowieso davon aus, dass die leckeren Doughnuts nicht „alt“ werden. In diesem Sinne: Viel Spaß beim gute Vorsätze brechen 😉 Für mich wird der Februar ein voller Monat, da ich fast 2 Wochen als Seminarleiterin gebucht bin und nebenbei ja noch die „normale Arbeit“ wartet – da kann auch ich ein bisschen Nervennahrung in Form von Donuts gebrauchen.

Selbstgemachte Doughnuts

Selbstgemachte Donuts (ca. 24 Stück)

  • 360 ml Milch
  • 70 g Butter
  • 820 g Mehl (Type 550 oder Dinkelmehl 630)
  • 1 TL Trockenhefe
  • 120 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • ca. 1 – 2 l Öl zum Ausbacken (je nach Größe euerer Fritteuse)
  • Glasur oder Füllung nach Wunsch
  1. Erwärme die Milch mit der Butter in einem Topf, bis die Butter geschmolzen ist und lasse die Mischung kurz abkühlen.
  2. Mische das Mehl mit der Trockenhefe und dem Zucker sowie ca. 1/2 TL Salz. Gib die Eier, das Eigelb sowie das Vanilleextrakt und die Milchmischung dazu.
  3. Knete alles zu einem sehr glatten Teig. Wichtig ist, dass du richtig lange knetest – in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten, mit der Hand ca. 20 Minuten. Der Teig ist dann sehr glatt und überhaupt nicht mehr „grisselig“.
  4. Dann deckst du den Teig mit Frischhaltefolie ab und lässt ihn bei Zimmertemperatur ca. 2 Stunden gehen, bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat.
  5. Sobald das der Fall ist, drückst du den Teig wieder etwas flach (einfach einmal mit der Faust auf die Oberfläche des Teigs drücken) und stellst ihn in den Kühlschrank. Dort darf dein Donut-Teig noch einmal 3 – 4 Stunden (oder sogar über Nacht) gehen.
  6. Rolle den Teig dann auf einer bemehlten Oberfläche ca. 1 cm dick aus und steche mit einem Trinkglas oder einem runden Ausstecher Kreise aus. Wenn du möchtest, kannst du noch in der Mitte ein Loch mit einem Apfel-Ausstecher stechen. Decke die Donuts mit einem Geschirrtuch ab und lasse sie bei Zimmertemperatur erneut eine Stunde gehen, bis sie ihr Volumen verdoppelt haben.
  7. Erhitze das Frittier-Öl auf ca. 180°C und lasse die Donuts einzeln ins Fett gleiten. Je nach Größe der Fritteuse kannst du 1 – 3 Donuts gleichzeitig backen. Pro Seite brauchen die Teigkringel ca. 2 – 3 Minuten. Drehe die Donuts je einmal um, nimm sie dann heraus und lasse sie auf reichlich Küchenkrepp abtropfen (so sind sie weniger fettig).
  8. Glasiere oder fülle deine Doughnuts nach Wunsch und verzehre sie frisch. Falls du nicht alle auf einmal schaffst, friere sie gleich nach dem Abkühlen ein und taue sie bei Bedarf schnell wieder auf.

* ) Affiliate-Link, d.h. wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Euch entstehen dadurch keine Mehrkosten. 

Donuts selber machen ist ganz leicht - das amerikanische Gebäck könnt ihr mit etwas Geduld leicht daheim backen und dann nach Lust und Laune wie bei Dunkin Donuts o.Ä. variieren. Probiere aus, wie du die typisch amerikanischen Doughnuts daheim selber machen kannst! | BackIna.de

Food in Motion 1/20: Espresso Martini

Ich habe euch ja schon gestern angedeutet, dass ab heute eine besondere Serie hier starten wird, die uns das ganze Jahr 2020 hindurch begleitet. Denn der jährliche Kalender, den unsere Onlinemarketing-Agentur IF.DIGITAL als Kundengeschenke herausbringt, dreht sich 2020 um „Food in Motion“. Dabei wollen wir nicht nur Bilder von „bewegtem Essen“ zeigen, sondern eben auch die passenden Rezepte dazu liefern. So werdet ihr hier am Anfang jeden Monats ein neues Rezept hier finden, das die im Kalender gezeigte Zutat enthält.

Kalender 2020 IF.DIGITAL: Kaffee im Januar

Der Januar startet – passend zum Start ins neue Jahr – mit einer Zutat, die frische Energie liefert: Wer könnte schon ganz ohne Kaffee auskommen? Für den richtigen Energielevel haben wir nicht nur einen Espresso mitgebracht. Stattdessen gibt es einen Drink, den wir selbst gern gelegentlich trinken. Die Rede ist von Espresso Martini. Geschüttelt, nicht gerührt – versteht sich für uns als eingefleischte James Bond Fans von selbst 😉

Espresso Martini - Cocktailklassiker mit Kaffee

Der Espresso Martini ist ein noch recht junger Cocktail, denn er ist wohl erst in den 1980er Jahren in London entstanden. Der Legende nach soll ein Model einen Drink bestellt haben. Dieser Drink sollte „wake me up and then fuck me up“. Also ein Cocktail, der die Dame aufweckt und dann gewissermaßen das Gehirn wieder abschaltet. Nach einer wilden Silvesternacht können das sicher heute einige von euch brauchen… Deshalb ohne große Worte: Hier kommt der erste Beitrag zur Serie „Food in Motion“. Cheers, auf ein erfolgreiches Jahr 2020!

Im Februar lesen wir uns hier wieder mit etwas weniger Hochprozentigem. Im weitesten Sinne hat es aber auch mit Kaffee zu tun. Ihr kennt es gut aus amerikanischen Filmen: Da genießen es die Polizisten diese Leckerei oft zu einem Coffee to Go…

Espresso Martini - Cocktail mit Kaffee

Espresso Martini (1 Martini-Glas)

  • 4 cl Wodka
  • 4 cl Kaffeelikör
  • 4 cl starker Espresso (lauwarm oder abgekühlt)
  • 1 cl Vanillelikör (ich verwende Likör 43)
  • einige Tropfen Vanille- oder White Chocolate Sirup (optional)
  1. Gib alle Zutaten mit reichlich Eis in einen Cocktailshaker und schüttle kräftig. Wirklich kräftig, denn nur so entsteht der dicke Schaum.
  2. Gieße den Cocktail durch ein Barsieb in ein Martini-Glas. Das war es auch schon!
  3. Fertig ist der Cocktail, der dich gleichzeitig aufweckt und „blöd macht“!

Magst du Kaffee? Dann ist dieser klassische Kaffee-Cocktail genau richtig für dich: Der Espresso Martini macht wach und ist gleichzeitig perfekt, um die Cocktailstunde einzuläuten. Du kannst den Cocktail ganz leicht zu Hause mixen. Ich zeige dir, was du für Espresso Martini brauchst. | BackIna.de

Foodblogbilanz 2019 – ein turbulentes Jahr

Silvester ist ja ein guter Zeitpunkt, um zurück und nach vorne zu schauen. Für BackIna war 2019 ein wirklich turbulentes Jahr, allein schon weil wir im April unser erstes Kochbuch „Fränkische Lieblingsrezepte“ veröffentlicht haben. Es ist aber noch viel mehr passiert!

Deshalb bin ich erstmals bei der Foodblogbilanz dabei, die dieses Jahr von Sabrina und Steffen von Feed me up before you Go-Go ausgerichtet wird. Schaut also gerne mal dort vorbei, um zu sehen, was bei meinen Bloggerkollegen 2019 so los war!

1. Was war 2019 dein erfolgreichster Blogartikel?

Wenn man nach absoluten Besuchszahlen in 2019 geht, sind zwei Artikel aus dem Jahr 2018 vorne: Nämlich der saftige Marmorkuchen (geht ja einfach immer!) und der Glüh-Gin. Beide Artikel haben über 50.000 Personen gelesen.

Der erfolgreichste Artikel, der wirklich auch in 2019 erschienen ist, ist der beste Schokoladenkuchen, der direkt im Januar online ging. Man sieht also, dass ihr besonders Klassiker schätzt!

Du suchst den perfekten Schokokuchen? Dieser Schokoladenkuchen schmeckt besser als die Backmischung - sehr saftig und dennoch locker!

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

  1. Ganz klar auf meinem persönichen Platz 1 steht der Artikel über unser erstes eigenes Kochbuch. Darauf sind wir wahnsinnig stolz und bisher sind wir mit den Verkaufszahlen auch sehr zufrieden 🙂
  2. Der Artikel zur Regenbogen Hochzeitstorte ist mir nicht nur wegen unseren wahnsinnig lieben Hochzeitspaares und des tollen Shootings sehr positiv in Erinnerung: Auch durch die politische Dimension, die hier ja selten eine Rolle spielt, bedeutet mir der Artikel viel.
  3. Da ich hier persönliche Erinnerungen und vor allem auch ein Foto von mir teile, ist der Artikel zu den kinder Schokolade Cupcakes für mich auch etwas Besonders gewesen.

Pride Hochzeitstorte mit Regenbogen-Effekt

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Schwierig, sich hier auf drei Artikel zu beschränken! Gerade weil viele „normale“ Rezept-Posts bei mir immer wieder für Aha-Momente suchen. Deshalb stelle ich hier bewusst besondere Artikel oder Artikel-Serien in den Fokus.

  1. Den Artikel über das Unverständnis, dem so manchen Selbstständigen entgegenschlägt, den Isa von Coucoubonheur veröffentlicht hat, hat mich sehr beeindruckt. Gerade weil es mir oft genauso geht und viele Menschen aus dem Umfeld nicht genau wissen, was wir eigentlich so beruflich tun und wie sich „digitaler Erfolg“ messen lässt.
  2. Die Serie über ihren New York Trip, die Tina von Lecker & Co veröffentlicht hat, habe ich super gerne verfolgt. Macht total Lust, New York demnächst mal zu besuchen!
  3. Eine Serie, die mich ebenfalls immer wieder inspiriert ist die Baking Challenge von Sally’s Baking Addiction. Spannend zu sehen, wie ein und dasselbe Rezept von Bäckern rund um die Welt ganz unterschiedlich umgesetzt wird!

Kinder Schokolade Cupcakes - Back Idee zum Kindergeburtstag

4. Welches der Rezepte, die du 2019 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ich vermute, dass die Nussecken und American Cookies in allen Varianten ungefähr gleich auf liegen. Solches Kleingebäck gerne gewünscht, wenn wir z.B. auf Gartenpartys oder Geburtstage eingeladen sind 😉 Daher backe ich die meist als Mitbringsel.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2019 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Da gab es ein sehr präsentes Problem – und die Lösungsfindung ist noch in vollem Gange. Leider kann ich über dieses Problem nicht allzu viel sagen, denn es handelt sich um ein etwas größeres „Projekt“. Was ich aber verraten kann: Dieses Problem haben viele Backanfänger / weniger erfahrene Bäcker und ich versuche eine Lösung dafür zu finden.

Da Produktentwicklung involviert ist, kann ich auch noch nicht sagen, wann (und ob?) ich die Lösung schon 2020 mit euch teilen kann. Aber es ist absolut spannend, da ich es liebe zu tüfteln und Dinge zu testen. Im Hintergrund nimmt dieses noch geheime Projekt auch einiges an Zeit in Anspruch.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ganz klar die karibische Küche! In Dresden waren wir in einem tollen karibischen Restaurant und seitdem sind wir total begeistert von dieser Küche, die so viele Geschmacksrichtungen von scharf bis fruchtig miteinander vereint. Auf dem Blog ist der Rum Cake von einem Dessert inspiriert, das wir dort gegessen haben.

Karibischer Rumkuchen

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf deinen Blog gekommen sind?

  • Passend zu den Top Artikeln liegt der Suchbegriff „Marmorkuchen“ in verschiedenen Kombinationen ganz vorne und ist somit der „beste Trafficbringer“.
  • Einer der lustigsten Suchbegriffe ist definitiv „schwarzwälder mett torte rezept“. Sorry, ich hätte nur beides getrennt… Die Rezepte für Mett Torte und Schwarzwälder Kirschtorte müsste sich der Suchende schon selbst zu einer „Wolpertinger-Torte“ zusammenbauen 😉

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2020?

Dieses Jahr war extrem anstrengend für uns, da beruflich viel (positive) Veränderung anstand. Ich bin froh, dass wir trotz dieser Umstände so regelmäßig bloggen konnten. Deshalb wünsche ich mir für 2020 etwas mehr „Work-Life-Balance“ und einen geregelteren Alltag, der dann auch für den Blog und Social Media etwas Luft lässt. Außerdem wünsche ich mir natürlich, dass die Vorbereitungen für das oben erwähnte „Großprojekt“ reibungslos laufen und dieses vielleicht sogar schon 2020 an den Start gehen kann.

In diesem Sinne: Wir lesen uns hier schon morgen wieder, denn da zeige ich euch eine neue Serie, die BackIna 2020 begleiten wird.

Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück für 2020

wünschen euch Ina & Felix  (hier zu sehen vor Kurzem in Barcelona)

Ina & Felix von BackIna

Mit Umdrehungen (Selbstgemachte Rumkugeln auf Schoko-Basis)

Na, habt ihr Weihnachten gut überstanden? Bei uns waren die Weihnachtstage super, aber sehr schnell vorbei. Wir haben gemeinsam geschlemmt (aber nicht übertrieben!), gute Gespräche geführt und den sehr unterhaltsamen Geschichten unserer Großeltern aus der „guten alten Zeit“ gelauscht. Ich finde das immer super wichtig, denn wir sollten dieses Wissen um unsere Herkunft unbedingt bewahren. Deshalb gibt es heute auch nochmal ein “Traditionsrezept“ für euch 😉 Nämlich Rumkugeln.

Rumtrüffel selber machen ist nicht schwer - ich zeige dir, wie du diese schnell zubereitest

Diese habe ich ja bereits vor ein paar Jahren als Variante aus Kuchenteig hier geteilt. Heute gibt es die zweite Rumkugel-Sorte, die bei uns meistens Weihnachten mit auf dem Plätzchenteller liegt: Das sind pralinenartige Rumkugeln auf Schoko-Basis. Meine Mutter hat das Rezept mal von einem Kollegen bekommen und wir haben es leicht abgewandelt. Wirklich lecker und sündhaft, kann ich euch sagen!

Rumkugeln mit Schokolade selber machen ist nicht schwer - ich zeige dir, wie das Geschenk aus der Küche klappt

Natürlich ist Weihnachten vorbei, aber ich kann euch versichern: Solche Kugeln „mit Umdrehungen“ kommen auch bei euerer Silvesterparty super an! Als kleine Süßigkeit nach einem üppigen Raclette oder Fondue geht doch zumindest eine kleine Rumkugel, um die Wartezeit zu überbrücken, oder? Ich habe übrigens den Spiced Rum verwendet, den ich euch hier schon vorgestellt habe (keine bezahlte Werbung, sondern eine Empfehlung von mir). Das gibt nochmal ein besseres Aroma, da der Rum an sich schon viele verschiedene Geschmacksnoten mitbringt.

So, jetzt rede ich nicht mehr lange, ich muss noch meine Koffer packen – denn bei uns geht es diesen Silvester wieder auf Reisen, wie schon in den vergangenen Jahren. Euch eine tolle Silvester-Party – vielleicht sind diese Rumkugeln ja auch mit von der Partie?!

Rumkugeln auf Basis einer Schokoladen Ganache - lecker und cremig

Rumkugeln / Rumpralinen auf Schokoladen-Basis (ca. 24 – 30 Stück)

  • 150 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 50 g Sahne
  • 50 g Butter
  • 40 g Kokosfett
  • 5 EL Rum
  • ca. 300 g Schokostreusel oder -späne zum Wälzen
  1. Hacke die Kuvertüre in feine Stückchen oder Späne.
  2. Erhitze die Sahne mit der Butter und dem Kokosfett, bis alles geschmolzen und kurz vor dem Köcheln ist.
  3. Ziehe den Topf vom Herd und gebe die Schokolade hinzu. Rühre, bis eine glatte Masse entstanden ist. Verfeinere diese mit dem Rum (evtl. 1 – 2 EL mehr nehmen nach Geschmack – Achtung, dann wird die Masse flüssiger und damit ist es schwieriger die Pralinen zu rollen).
  4. Lasse die Masse über Nacht fest werden.
  5. Am nächsten Tag stichst du mit einem Teelöffel Walnussgroße Portionen ab und rollst sie mit der Hand zu Kugeln (am besten Gummihandschuhe dabei tragen, die Schokolade schmilzt leicht).
  6. Wälze die Kugeln dann direkt in den Schokostreuseln oder -spänen. Da die Außenseite der Kugeln durch deine Körperwärme nun leicht angeschmolzen ist, bleiben die Streusel gut haften.
  7. Stelle die Rumkugeln noch einmal kalt, bevor du sie servierst. Einfach lecker!

Du liebst Rumkugeln mit Schokoladen-Basis bzw. Rumpralinen? Dann ist dieses einfache Rezept genau das richtige für dich - edel und schnell zubereitet! Dieses Rezept für Rumtrüffel / Schoko-Rumkugeln ist schnell zubereitet und gleichzeitig toll als Geschenk aus der Küche. Wer freut sich nicht über selbstgemachte Pralinen? | BackIna.de

Frohe Weihnachten: Reh-Filets mit Brombeer-Sauce und Kartoffelmuffins

Frohe Weihnachten wünsche ich euch! Wie werdet ihr heute feiern? Bei mir, also BackIna selbst, ist der Heilige Abend relativ entspannt und ruhig – wir essen unser „Festessen“ auch erst am 1. Feiertag. Heute werden meine Mutter und ich eine Bouillabaisse kochen, morgen gibt es dann mit der Familie einen Rehbraten. Bei Herrn BackIna zu Hause gibt es schon heute die Gans. Wie macht ihr das bei euch?

Egal, wann es bei euch das Festessen gibt – Wild ist ja in vielen Familien eine willkommene Abwechslung und ein besonderer Leckerbissen zum Fest. Deshalb habe ich heute noch eine tolle Idee mit Wild für euch. Für dieses Weihnachten kommen die Rehfilets mit Brombeer-Sauce und Kartoffelmuffins vielleicht etwas spät, aber es ist ja nicht aller Tage Abend. Auch zu Silvester, Neujahr oder einfach als Sonntagsessen eignet sich dieser Braten hervorragend!

Rehfilets mit Brombeersauce und Kartoffelmuffins - einfaches Wildgericht, das besonders edel wirkt

Da ich unter dem Jahr immer wieder frische Beeren einfriere, sind die Brombeeren für die fruchtige Sauce auch gar kein Problem. Wenn ihr keine frischen Beeren eingefroren habt, könntet ihr auch TK-Himbeeren oder TK.Waldbeeren kaufen. Die sind etwas leichter zu bekommen. Generell lebt dieses Gericht vom Kontrast zwischen süß und dem „waldigen“ Wildgeschmack. Die Kartoffelmuffins sind eine tolle Alternative zu Klößen und lassen sich gleichzeitig super vorbereiten. Ein wirklich edles Gericht, wie ich finde.

Wenn ihr mehr Inspiration zu Wildgerichten sucht, schaut doch mal bei meinen anderen Wildrezepten vorbei. Und jetzt wünsche ich euch schöne, entspannte Weihnachtstage! Wir lesen uns im Lauf der Woche wieder 🙂

Rehfilet mit Fruchtsauce und Kartoffelmuffins: Besonderes Sonntagsessen mit Wild

Reh-Filets mit Brombeer-Sauce und Kartoffelmuffins (4 Personen)

Für die Rehfilets und die Sauce

  • 600 – 700 g Rehfilet bzw. Rehrücken
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 250 g Brombeeren
  • 250 ml roter Traubensaft
  • 400 ml Wildfond
  • 2 Lorbeerblätter, einige Zweige Thymian und Lorbeer
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 EL Speisestärke
  • 20 g dunkle Schokolade
  • Salz, Pfeffer, evtl. etwas Honig
  1. Befreie die Rehfilets von den Silberhäutchen und lege sie dir bereit. Hinweis: Wenn du die Kartoffelmuffins ebenfalls zubereitest, solltest du jetzt damit starten. 
  2. Schneide die rote Zwiebel in feine Würfel, erhitze die Butter in einem kleinen Topf und brate die Zwiebeln darin glasig.
  3. Gib die Hälfte der Brombeeren, den Traubensaft, den Wildfond sowie die Kräuter hinzu und lasse alles um die Hälfte einkochen (ca. 10 – 15 Minuten).
  4. Heize derweil den Ofen auf 100°C (Ober-Unterhitze) vor. Erhitze das Butterschmalz in einer gusseisernen oder Grill-Pfanne.
  5. Brate die Rehfilets rundherum bei großer Hitze, sodass die Außenseite schön braun wird.
  6. Würze die Filets mit Salz und Pfeffer. Lege sie mit dem Rosmarin auf Alufolie und forme daraus ein „Päckchen“. Lasse die Filets noch 10 – 20 Minuten (je nach Dicke und gewünschtem Zustand medium / well done) im Ofen garen.
  7. Entferne die Kräuter aus dem Sud und püriere die Sauce. Lass dann die Schokolade darin schmelzen und schmecke mit Salz, Pfeffer sowie evtl. etwas Honig ab. Gib zuletzt die zweite Hälfte der Brombeeren hinzu.
  8. Fertig sind Sauce und Fleisch!

Für die Kartoffelmuffins

  • 400 g ausgekühlte Pellkartoffeln (mehligkochend)
  • 4 Eier
  • 100 g Butter
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 100 g Parmesan
  • 12 Scheiben Frühstücksspeck
  1. Heize den Ofen auf 140°C (Heißluft) vor.
  2. Rühre die Eier mit einer Prise Salz sehr schaumig (wie bei Biskuit). Erhitze die Butter in einem kleinen Topf und lasse sie so lange köcheln, bis sie eine nussbraune Farbe angenommen hat (nicht verbrennen lassen!).
  3. Drücke jetzt die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse und gebe die braune Butter darüber. Mische dann Mehl, Backpulver, die Eier und den Parmesan darunter, bis ein Teig entstanden ist. Schmecke diesen noch mit Salz und Pfeffer ab.
  4. Lege die Mulden eines Muffinblechs mit je einer Scheibe Speck aus und verteile den Kartoffelteig darüber.
  5. Backe die Kartoffelmuffins ca. 25 – 30 Minuten, bis sie oben leicht braun sind.
  6. Serviere die Muffins zum Rehfilet und der Brombeer-Sauce. Ein tolles Festessen mit Wild!

Suchst du ein besonderes Sonntagsessen mit Wild? Diese Rehfilets mit Brombeersauce und Kartoffelmuffins lassen sich leicht zubereiten und gleichzeitig super lecker! Probiere dieses edle Gericht mit Reh unbedingt einmal! | BackIna.de

 

Weihnachts-Endspurt (Gewürzkuchen-Tannenbäume)

So langsam wird es Zeit, sich Gedanken zu machen, was man an Weihnachten zum Kaffeetrinken serviert. Der Mensch lebt schließlich nicht von Plätzchen allein – nein, auch Stollen, Kuchen und Torten gehören an Weihnachten dazu 😉 Scherz beiseite – gibt es bei euch an Weihnachten noch zusätzlich Kuchen oder Torten? Bei uns gibt es zumindest noch einen Kuchen neben dem obligatorischen Plätzchenteller. Wir sind da aber eher minimalistisch unterwegs, auch da auf meiner Seite der Familie mit uns nur noch 5 Personen am Weihnachtstisch sitzen. Bei Herrn BackInas Eltern ist die Runde etwas größer und daher gibt es meist auch mehr Auswahl beim Kaffeetrinken.

Für kleine Runden oder als „Füller“ bei größeren Gesellschaften ist meine heutige Idee genau richtig: Denn die Gewürzkuchen Tannenbäume machen nicht nur etwas her, sondern sie lassen sich auch gut aufheben, wenn nicht alles aufgegessen wird.

Gewürzkuchen zum Adventskaffee - festlich in Form von Tannenbäumen

Die Basis für die Tannenbäume bildet ein fluffiger Gewürzkuchen, der richtig schön locker und durch Marmelade auch saftig ist. Der Kuchen wird in Dreiecke geschnitten, die einzeln glasiert werden: So kann der Kuchen richtig gut durchziehen und die Tannenbäume lassen sich gut ein paar Tage lagern, ohne dass der Kuchen austrocknet. Perfekt also, um den Stress um die Weihnachtstage etwas zu reduzieren.

Der Stamm der Tannenbäume besteht übrigens aus Schoko-Mikadostäbchen, die ich noch während die Glasur flüssig ist in den Kuchen gesteckt habe. Bei der Deko könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben: Verschiedene Zuckerstreusel und -perlen oder kleine Pralinen, schokolierte Nüsse etc. eignen sich sehr gut als Deko für die kleinen Tannenbäume. Auch etwas essbarer Glitter würde super dazu passen.

Fluffiger Gewürzkuchen in Form von Tannenbäumen - tolle Idee zu Weihnachten

Habt ihr Lust? Dann kommt hier das Rezept für den fluffigen Gewürzkuchen in Form von Tannenbäumen!

Gewürzkuchen Tannenbäume (ca. 8 Stück)

  • 150 g Zartbitter-Schokolade
  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 3 TL Spekulatiusgewürz
  • 100 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 EL Rum
  • ca. 100 – 150 g Gelee, z.B. von Johannisbeere oder Himbeere
  • 200 g Schoko-Glasur
  • etwas weiße Schokolade / Glasur und Zuckerperlen zur Deko
  • 8 Schoko-Mikadostäbchen
  1. Hacke die Schokolade grob und schmelze sie im Wasserbad.
  2. Während die Schokolade etwas abkühlt, legst du ein tiefes Backblech oder eine Fettpfanne (ca. 35 x 40 cm) mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vor.
  3. Gebe Butter, Zucker, Eier und Spekulatiusgewürz zur Schokolade und rühre alles ca. 5 Minuten hellcremig. Nun kannst du das Mehl mit Stärke und Backpulver mischen und vorsichtig unter die Butter-Masse heben.
  4. Zum Schluss rührst du noch den Rum unter den Teig und streichst den Teig gleichmäßig aufs Blech.
  5. Backe den Gewürzkuchen ca. 20 – 25 Minuten (Stäbchenprobe machen) und lasse ihn abkühlen.
  6. Dann schneidest du aus dem Teig Dreiecke und halbierst diese jeweils waagerecht. Fülle jeweils zwischen zwei Hälften etwas Gelee und bestreiche auch die Außenseite mit dem Gelee.
  7. Übergieße dann die einzelnen „Tannenbäume“ mit der Glasur und stecke ins breite untere Ende jeweils ein Mikado-Stäbchen als „Stamm“.
  8. Verziere die Gewürzkuchen Tannenbäume nach Wunsch und serviere sie zum Adventskaffee!

Suchst du eine tolle Idee für deinen Adventskaffee oder das Kaffeetrinken an Weihnachten? Dieser lockere Gewürzkuchen in Form von Tannenbäumen ist einfach zuzubereiten, aber eine tolle Backidee zu Weihnachten! Deine Gäste werden sich über dieses Weihnachtsgebäck mit Schokolade freuen! | BackIna.de

 

 

„Aber nicht so süß!“ (Italienische Mandelblüten)

Kennt ihr das? Manche Menschen antworten aus Prinzip erst einmal „Ich mag es aber nicht so süß.“, wenn man ihnen vermeintlich süße Plätzchen (z.B. American Cookies) anbietet. Meist essen die Leute dann doch recht gerne die vermeintlich „zu süßen“ Plätzchen… Für alle, die es allerdings wirklich ernst meinen und ihr Gebäck wirklich nicht süß mögen, habe ich dieses Weihnachtsplätzchen-Rezept im Gebäck. Die italienischen Mandelblüten sind ein Mittelding zwischen süß und ein klein wenig salzig. Das einzig wirklich Süße ist die Amarenakirsche, die in der Mitte des locker-mürben Plätzchens thront.

Italienische Plätzchen zum Kaffee: Mandelblüten mit Amarenakirschen

Das Rezept stammt nicht aus unserer Familie, sondern war vor einigen Jahren mal in unserem Stadtmagazin abgedruckt. Ein lokaler italienischer Küchenchef hat diese Plätzchen dort vorgestellt. Mittlerweile haben wir die Mandelblüten etwas abgewandelt und z.B. die Amarenakirsche ergänzt. Ursprünglich kommt Marmelade in die Mitte, was aber optisch nicht so schön ist. Die Mandelblüten bekommen ihre besonders mürbe und zarte Konsistenz durch das Natron, das für den nötigen „Auftrieb“ sorgt. Im Vergleich zum Originalrezept haben wir die Menge aber etwas reduziert, da der Teig sich sonst sehr schwierig verarbeiten lässt.

Italienische Plätzchen nicht nur zu Weihnachten: Mandelblüten

Generell könnt ihr entscheiden, ob ihr diese italienschen Plätzchen mit Puderzucker serviert (und sie damit etwas süßer werden) oder ob ihr sie so belasst. Auch könnt ihr statt Blüten natürlich andere Formen ausstechen 😉 Ich kann diese Plätzchen sehr empfehlen, da sie auch super zum Kaffee bzw. Espresso passen – das ist nicht nur ein Weihnachtsplätzchen 🙂 Deshalb sind diese Plätzchen auch perfekt zum Ende der Saison, da ihr sie auch gut noch nach Weihnachten servieren könnt.

Plätzchen mit Amarenakirschen - italienische Mandelblüten

Viel Spaß beim Plätzchen-Endspurt!

Italienische Mandelblüten (ca. 25 – 30 Stück)

  • 400 g Mehl
  • 200 kalte Butter
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 2 gestr. TL Natron
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Tasse Milch
  • ca. 100 g Mandelblättchen
  • 1 Glas Amarenakirschen (ersatzweise Kirschmarmelade)
  1. Verknete das Mehl, Butter in Stückchen, Eigelb, Zucker, Natron, eine Prise Salz sowie den Zimt mit dem Händen zu einem Mürbeteig. Dieser ist recht krümelig, nicht wundern.
  2. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und stelle ihn mindestens 30 Minuten kalt (auch über Nacht möglich, dann ca. 15 Minuten vor dem Verarbeiten herausnehmen).
  3. Heize den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor und lasse die Amarenakirschen abtropfen.
  4. Rolle den Teig ca. 1 – 1,5 cm dick aus und steche Blüten oder andere Formen nach Wahl daraus aus.
  5. Drücke in die Mitte jedes Plätzchens mit einem Kochlöffelstiel eine Vertiefung. Bestreiche die Plätzchen mit der Milch und verteile die Mandelblättchen gleichmäßig darauf (durch die Milch bleiben sie kleben).
  6. Backe die Mandelblüten für ca. 10 Minuten, bis die Ränder ganz leicht braun sind. Drücke den Kochlöffelstiel noch einmal in die noch heißen Plätzchen, damit die Mulde bestehen bleibt.
  7. So lange die Plätzchen noch warm sind, legst bzw. drückst du vorsichtig eine halbierte Amarenakirsche in jede Vertiefung.
  8. Wenn du möchtest, kannst du die Plätzchen noch mit Puderzucker bestäuben.

Suchst du ein besonderes Plätzchenrezept, das gut zu einer Tasse Kaffee passt? Die italienischen Mandelblüten mit Amarenakirschen passen hervorragend zum Espresso und sind nicht zu süß. Italienischer Flair auf deinem Plätzchenteller! | BackIna.de

 

 

Essbarer Rudolph (Honigkuchen Rentiere)

Am Wochenende waren wir in einem Wildpark in der Nähe und haben dort unter anderem auch Rentiere aus nächster Nähe beobachten können. „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“ war jedoch nicht dabei… Naja kein Wunder, er hat sicherlich schon viel mit Weihnachts-Vorbereitungen zu tun!

Deshalb habe ich heute für euch ein Rezept dabei, mit der ihr euch euere eigene „Rentier Herde“ nur aus Rudolphs backen könnt 😉 Die Honigkuchen Rentiere eignen sich auch super als Projekt mit eueren Kindern zusammen. Ihr braucht dazu kein Royal Icing, da ihr nur wenig Zuckerguss verwendet. Generell könnt ihr aber auch Royal Icing Reste verwenden, falls ihr ohnehin schon welches vorbereitet (zum Beispiel für diese Lebkuchen).

Rudolph, das Rentier aus Plätzchenteig - so machst du Rentier Honigkuchen ganz einfach selber

Die Form für die Rentier Köpfe bildet bei mir ein Lebkuchenmann-Ausstecher, den ich einfach umgedreht habe. Wo vorher die Beine waren, ist jetzt das Geweih und die Arme des Lebkuchenmanns werden zu den Ohren von Rudolph. Belegkirschen sorgen für die rote Nase und als Augen habe ich kleine Schoko-Drops verwendet. Ihr könntet aber auch Schoko-Crispies (mit Schokolade überzogene Getreidecrisps) als Augen verwenden oder die Augen mit schwarzem Zuckerguss aufspritzen.

Rentier Plätzchen aus Honigkuchen Teig - es geht ganz einfach

Der Teig stammt übrigens aus dem Tupperware-Weihnachtsbuch (dort heißt er Honig-Lebkuchen), ich habe ihn nur wenig angepasst. Solche Klassiker sind super wandelbar und daher greife ich immer wieder gerne darauf zurück! Das Schöne an diesem Rezept ist, dass der Teig auch nasch dem Ausstechen die Form gut behält, was für die Rentiere ja recht wichtig ist. Ihr könnt natürlich daraus auch Herzen und Sterne oder Formen nach euerer Wahl ausstechen – dem Geschmack tut es keinen Abbruch. Kleiner Tipp: Ich habe die fertigen Honigkuchen erst einmal 1 -2 Tage in einer Dose ziehen lassen, dann werden sie richtig schön zart.

Honigkuchen zum Ausstechen selber machen in Form von Rentieren

Habt ihr Lust, euere eigene Rentier Herde zu backen? So klappt es!

Honigkuchen Rentiere (ca. 35 Stück a 6 cm Größe)

Für den Honigkuchen

  • 250 g Honig
  • 150 g Butter oder Margarine
  • 125 g Zucker (braun oder weiß)
  • 2 EL Kakao
  • 1 Eigelb
  • 500 g Mehl
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • Lebkuchenmann- oder Rentier-Ausstecher

Für die Verzierung

  • ca. 100 g Puderzucker
  • 1 -2 EL Zitronensaft
  • evtl. etwas weiße Lebensmittelfarbe
  • kleine Schoko-Drops oder -Crispies als Augen
  • 1 Packung Belegkirschen als Nasen
  1. Schmelze Honig, Butter, Zucker und Kakao bei niedriger Hitze in einem Topf schmelzen und lasse die Mischung leicht abkühlen.
  2. Mische derweil das Mehl mit Backpulver und Lebkuchengewürz. Knete dann das Eigelb sowie das Mehl unter die Honig-Masse, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lasse ihn ca. 0,5 – 1 Stunde kühl stellen.
  4. Rolle ihn dann 3 – 4 mm dick aus und steche Lebkuchenmänner oder Rentiere daraus aus.
  5. Backe die Honigkuchen bei 180°C (Ober-Unterhitze) ca. 12 – 15 Minuten oder bis die Ecken ganz leicht braun werden. Lasse die Honigkuchen-Rentiere abkühlen.
  6. Viertle die Belegkirschen und rühre aus dem Puderzucker sowie dem Zitronensaft einen dickflüssigen Zuckerguss. Die richtige Konsistenz ist dann erreicht, wenn du mit dem Guss auf Backpapier Streifen ziehen kannst, die nicht verlaufen.
  7. Fülle den Zuckerguss in einen Spritzbeutel mit runder Tülle und spritze das Geweih sowie zwei Ohren und einen Mund auf. Für Augen und Nase setzt du jeweils einen Tupfen auf den Honigkuchen.
  8. Setze auf die Tupfen für die Augen je einen Schoko-Drop oder -Crispie und auf die Nase ein Viertel Belegkirsche.
  9. Lasse die Plätzchen trocknen und du hast deine eigenen Rudolph Plätzchen!

Suchst du Plätzchen, die du gut mit Kindern machen kannst? Diese Rentier Kekse werden euch begeistern! Saftiger Honigkuchen nach einem Rezept von Tupperware, verziert als Rudolph mit der roten Nase - eine ideale Last Minute Idee für die Weihnachtsferien! | BackIna.de

All you need is… Schoko Weihnachtsmandeln

Kennt ihr diese leckeren Weihnachtsmandeln, die es von einer bekannten Schokoladenmarke gibt? Ich meine ganze Mandeln und mit einer cremigen Schoko-Hülle, die leicht nach „Weihnachten“ schmeckt, und außenherum etwas Puderzucker. Da es sich um Nüsse handelt, kann man die ja fast noch in die Kategorie „gesund“ einordnen 😉 Die Mandeln gehören jedenfalls zu meinen liebsten gekauften Weihnachtssüßigkeiten. Allerdings habe ich mir gedacht: Die muss man doch auch zu Hause hinkriegen!

Mandeln mit Schoko-Lebkuchen-Hülle - perfektes Geschenk aus der Küche

Denn zum einen weiß man so, was wirklich drin ist und kann die Zuckermenge besser kontrollieren – zum anderen kann man da auch ziemlich viel sparen. Also gleich doppelter Grund, sich selbst ans Mandeln rösten zu machen! Die Schoko Weihnachtsmandeln eignen sich auch super als Geschenk aus der Küche für Nachbarn, Freunde, Bekannte, den Briefträger, Paketboten, Friseur oder oder oder…. Deshalb habe ich sie zum Blogevent „All you need is…“ mitgebracht, bei dem sich dieses Monat alles um Geschenke aus der Küche dreht. Welche leckeren Ideen meine KollegInnen auf ihren Blogs heute so präsentieren, zeige ich euch unten 🙂

Schoko Weihnachtsmandeln wie von Lindt selber machen

Vielleicht noch ein Hinweis zur Zubereitung der Mandeln: Für eine richtig gleichmäßige Schoko-Kruste soll der Thermomix perfekt sein, da der die Mandeln super gleichmäßig rührt. Wer – wie ich – keinen solchen Apparat besitzt, muss einfach etwas mehr Muskelkraft aufbringen 😉 Ist aber ja nicht schlimm, wenn die Schoko-Hülle nicht ganz perfekt ist, denn was zählt, ist der Geschmack!

Und der ist tatsächlich sehr sehr ähnlich zu den gekauften Mandeln. Wer es wirklich so süß wie die gekauften Mandeln haben möchte, sollte für die Schoko-Hülle eher zu Vollmilch-Schokolade greifen – ich habe Vollmilch und Zartbitter gemischt. Auch Nougatschokolade könnte leckere Weihnachtsmandeln ergeben… Experimentiert also einfach ein wenig, bis ihr die perfekte Schoko-Hülle für eueren Geschmack gefunden habt 🙂

Schoko Mandeln mit Lebkuchengeschmack selber machen - tolle Idee für ein Geschenk aus der Küche

All you need is… Geschenke aus der Küche

Schaut doch auch mal bei meinen BloggerkollegInnen vorbei, um noch mehr tolle Geschenke aus der Küche zu entdecken!

Schoko Weihnachtsmandeln (ca. 2 – 3 Tütchen)

  • 500 g Mandeln mit Haut
  • 50 g + 100 g Puderzucker
  • 100 g Schokolade nach Wahl (ich habe Vollmilch und Zartbitter gemischt)
  • 1 TL Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz
  • 3 EL Trinkschokolade
  • 1 Msp. Zimt
  1. Bestäube die Mandeln mit 50 g Puderzucker und verteile sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech. Röste die Mandeln jetzt bei 150°C (Heißluft) im Backofen ca. 10 – 15 Minuten. Wende die Mandeln dabei mehrfach, damit sich der Puderzucker gleichmäßig verteilt.
  2. Nimm die Mandeln heraus und lasse sie abkühlen.
  3. Schmelze dann die Schokolade und mische das Lebkuchen- bzw. Spekulatiusgewürz darunter. Lasse die Schokolade wieder leicht abkühlen, bis sie dickflüssig (wie Nutella) ist.
  4. Lege die Mandeln in eine verschließbare Schüssel und gieße die Schokolade darüber. Rühre so lange um, bis die Schokolade sich gleichmäßig über die Mandeln verteilt hat.
  5. Vermische jetzt die übrigen 100 g Puderzucker mit der Trinkschokolade sowie einer Messerspitze Zimt und siebe alles über die Mandeln.
  6. Verschließe die Schüssel und schüttle alles gut durch, damit sich der Puderzucker gleichmäßig über die Mandeln legt.
  7. Verteile die Mandeln auf einem Backblech, ziehe evtl. zusammengeklebte Nüsse mit zwei Gabeln auseinander und lasse alles gut trocknen.
  8. Fertig sind die selbstgemachten Weihnachtsmandeln mit Schokolade!

Magst du Weihnachtsmandeln mit Schokolade und Lebkuchengewürz? Diese Leckerei musst du nicht kaufen, sondern kannst sie ganz leicht selber machen! Ich zeige dir, wie du diese als Geschenk aus der Küche in nur wenigen Minuten zubereiten kannst. | BackIna.de

Geschenk aus der Küche (Schokolade selber machen)

(enthält Werbung für Keimling Naturkost)  Auf dieses Rezept freue ich mich schon seit dem Frühjahr! Denn heute gibt es Schokolade – und zwar nicht irgendeine, sondern selbstgemachte Bruchschokolade ganz nach eueren Wünschen. Darauf gekommen bin ich, als ich zum Muttertag Geschenke gesucht habe und auf ein Schoko-Set zum Selbermachen gestoßen bin. Meine und Herrn BackInas Mutter waren begeistert, wie leicht die Schokolade zuzubereiten war und wie gut sie geschmeckt hat. Deshalb hatte ich schon länger vor, das Rezept mit euch zu teilen.

Wie schon im letzen Monat habe ich mich dazu wieder mit Keimling Naturkost zusammengetan. Wenn ihr die gezeigten Produkte auch für euere Schokolade verwenden oder etwas anderes bei Keimling bestellen möchtet, bekommt ihr übrigens mit dem Rabattcode BACKINA 10% Rabatt auf euere Bestellung (gültig bis 31.12.2019)!

Vegane Schokolade aus nur 3 Zutaten - dunkle Schokolade selber machen

Die selbstgemachte Schokolade ist natürlich perfekt als Geschenk aus der Küche und super für alle, die gerne selbst bestimmen, welche Inhaltsstoffe in ihrem Essen drin sind. Denn wenn ihr Schokolade selbst macht, könnt ihr nicht nur die Süße bestimmen, sondern auch wo die Zutaten herkommen. Konservierungsstoffe und Verdickungsmittel sind in der selbstgemachten Schokolade ebenfalls nicht drin! Und die Schokolade ist von Natur aus vegan, sodass jede/r mitessen kann. Besser geht’s nicht, oder? Zudem besteht die Schokolade (mit Ausnahme des Kakaopulvers, da dieses auf 50°C erhitzt werden muss) größtenteils aus rohköstlichen Zutaten.

Vegane Schokolade selber machen

Passend zur Weihnachtszeit habe ich verschiedene Bruchschokolade angefertigt, die ihr dank besonderer Zutaten super verschenken könnt. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, die Zubereitung dauert nur wenige Minuten: Kakaobutter schmelzen, mit den restlichen Zutaten vermischen und abschmecken. Das war’s. Anschließend muss die Schokolade 15 Minuten in den Kühlschrank, damit sie fest wird und schön glänzt. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Schokolade auch vor dem Abkühlen in Pralinen- oder Tafelform gießen. Ich habe sie einfach nur auf ein Backpapier gestrichen und anschließend in grobe Stücke gebrochen.

Drei Zutaten für selbstgemachte Schokolade

Die 3 Grundzutaten für selbstgemachte Schokolade

Du brauchst für eine gute dunkle Schokolade tatsächlich nur drei Zutaten. Und zwar folgende:

  1. Kakaobutter: Ich habe die Kakaobutter von Keimling verwendet. Diese ist bereits in Chips aufgeteilt und lässt sich so besonders leicht portionieren. Keine Angst, dass die Packung so groß ist: Ihr könnt mit Kakaobutter z.B auch Lippenpflege herstellen oder diese zum Backen und Braten verwenden.
  2. Kakaopulver: Hier ist es wichtig, dass ihr einen hochwertigen, ungesüßten Kakao verwendet. Je besser der Kakao, desto besser euer Endergebnis! Ich habe den Criollo-Edelkakao von Keimling verwendet. Zudem stammt der Kakao von bio-zertifizierten Kleinbauern aus Peru und Sierra Leone, die fair entlohnt werden und einen größtmöglichen Anteil an der Wertschöpfungskette haben.
  3. Süßungsmittel: Wichtig ist, dass ihr für dieses Rezept ein flüssiges Süßungsmittel verwendet! Bei mir war das Agavendicksaft, es geht aber auch Ahornsirup (dieser bringt evtl. eigenes Aroma mit) oder andere sirupartige Süßungsmittel.

Denkbar einfach, oder? Ich war auch erst überrascht, aber mehr braucht ihr für gute dunkle Schokolade wirklich nicht – und ihr wisst ganz genau, was drin ist!

Dunkle Schokolade lässt sich ganz leicht selber machen - toll auch als Geschenk

Vegane Schokolade selber machen (Grundrezept für 1 Tafel)

  • 60 g Kakaobutter (siehe oben)
  • 40 g Roh-Kakaopulver (siehe oben)
  • 2 – 4 EL Agavendicksaft (alternativ Ahornsirup)
  • Optional: etwas Vanillepulver oder -Extrakt
  1. Schmelze zuerst die Kakaobutter vorsichtig über dem Wasserbad. Das kann 5 – 10 Minuten dauern. Sobald die vollständig geschmolzen ist, nimmst du die Schale aus dem Wasserbad und trocknest diese gut ab – es darf kein Wasser in die Kakao-Masse kommen!
  2. Siebe derweil das Kakaopulver und verrühre es mit dem Agavendicksaft sowie der Vanille (falls du welche verwendest).
  3. Gieße die Kakaobutter langsam dazu und rühre, bis eine glatte Masse entstanden ist.
  4. Gib eventuell noch etwas Agavendicksaft dazu, falls dir die Schokolade noch nicht süß genug ist. Im warmen Zustand ist das Aroma intensiver, daher mach es ruhig etwas süßer als du es normalerweise magst! Beim Abkühlen geht etwas Süße verloren.

Vegane Weihnachtsschokolade selber machen

Variante 1: Weihnachtsschokolade

  1. Hacke die Nüsse grob und röste sie in einer Pfanne ohne Fett etwas an. Lasse sie wieder abkühlen.
  2. Mische das Nussmus und das Gewürz in die fertige Schoko-Masse und schmecke ab, ob du es gerne noch intensiver hättest. Im warmen Zustand ist das Aroma immer intensiver, es darf dir also ruhig etwas „zu stark“ vorkommen.
  3. Streiche die Schokolade in eine ein mit Backpapier ausgelegte Form und streue die Nüsse großzügig darüber. Drücke diese ganz leicht fest, damit sie später gut halten.
  4. Lasse die Schokolade im Kühlschrank 15 Minuten fest werden, bevor du sie portionierst und an einem kühlen Ort (z.B. Keller oder Balkon) lagerst.

Vegane Schokolade selber machen: Rosen-Schokolade und Schokolade mit Orange

Variante 2: Orangen-Blütenschokolade

  • einige Tropfen Orangenöl bzw. -Aroma
  • getrocknete Blüten nach Wunsch
  1. Mische das Orangenöl in die fertige Schoko-Masse und schmecke ab, ob du es gerne noch „orangiger“ hättest. Im warmen Zustand ist das Aroma immer intensiver, es darf dir also ruhig etwas „zu stark“ vorkommen.
  2. Streiche die Schokolade in eine ein mit Backpapier ausgelegte Form und streue die Blüten großzügig darüber. Drücke diese ganz leicht fest, damit sie später gut halten.
  3. Lasse die Schokolade im Kühlschrank 15 Minuten fest werden, bevor du sie portionierst und an einem kühlen Ort (z.B. Keller oder Balkon) lagerst.

Variante 3: Meersalz-Rosenschokolade

  • 1 TL grobes Meersalz oder Fleur de Sel
  • 2 – 3 getrocknete Bio-Rosenblüten
  1. Zupfe einzelne Blütenblätter aus den Rosenblüten und zerkleinere diese grob.
  2. Streiche die Schokolade in eine ein mit Backpapier ausgelegte Form und streue das Salz sowie die zerkleinerten Rosenblätter großzügig darüber. Drücke diese ganz leicht fest, damit sie später gut halten.
  3. Lasse die Schokolade im Kühlschrank 15 Minuten fest werden, bevor du sie portionierst und an einem kühlen Ort (z.B. Keller oder Balkon) lagerst.

Möchtest du Schokolade selber machen? Dieses Grundrezept für vegane Schokolade geht ganz einfach und ist super lecker! Du kannst dieses Grundrezept für Schokolade aus 3 Zutaten noch weiter verfeinern und z.B. Weihnachtsschokolade selber machen oder Blütenschokolade gestalten. Eine tolle Idee für ein Geschenk aus der Küche! | BackIna.de

Köstlich & Konsorten Frankens-Foodblogger
Lust auf mehr von BackIna? Dann schau dir unser Kochbuch „Fränkische Lieblingsrezepte“ an!Jetzt online kaufen