Very Berry! (Biskuitrolle mit Beeren)

Rot, blau, weiß – dieser Kuchen ist garantiert ein Hingucker auf der Kaffeetafel! Dabei braucht es gar keine künstlichen Lebensmittelfarben, sondern die Farben der Natur reichen völlig aus 🙂 Denn heute serviere ich eine Biskuitrolle, die quasi „inside out“ gerollt wurde. Als Füllung reicht eine einfache Himbeer-Sahne, zusätzlich ist die Rolle von außen mit vielen Beeren der Saison verziert. Sonst rollt man die Früchte ja eher mit ein (wie bei meiner Erdbeer-Biskuitrolle) – hier sind sie Deko und Geschmacksträger zugleich. Jetzt zur Beerenzeit also genau der richtige Kuchen!

Die Idee für die Biskuitrolle kommt diesmal tatsächlich aus einer Zeitschrift, nämlich der Kochen & Genießen. Beim Durchblättern hat mir die Idee so gut gefallen, dass ich sie hier 1:1 auf den Blog übernommen habe. Kommt sonst selten vor, aber ich hoffe, das ist für euch okay 😉

Besondere Biskuitrolle mit Beeren - einfach zu machen und mit wenig Zucker

Übrigens: Durch die Beeren braucht die Biskuitrolle nur relativ wenig Zucker in der Füllung und im Teig – sie schmeckt so herrlich süß-sauer und gleichzeitig dank der Sahnefüllung sehr saftig.

Das Schöne an dieser Art der Zubereitung: Selbst wenn euch der Biskuit nicht perfekt gelingt, sieht euere Rolle wunderbar aus, denn durch die Füllung und die Beeren auf der Außenseite könnt ihr kleine Risse im Teig gut ausgleichen. Insofern ist das ein Kuchen, der ideal ist, um Gäste zu beeindrucken!

Biskuitrolle mit Beeren selber machen - gelingsicheres Rezept

Nur solltet ihr sie wirklich direkt am Tag des Backens oder am nächsten Tag essen, denn die Beeren werden sonst leicht matschig. Ohne die Beeren könnt ihr die Biskuitrolle jedoch auch super einfrieren. Wenn ihr den Kuchen also vorbereiten möchtet, friert doch einfach die Rolle inkl. Füllung ein, taut sie am Tag des Servierens auf und bestreicht sie von außen mit der Sahne und setzt die Beeren drauf. So habt ihr schnell einen sommerlichen Kuchen auf dem Tisch 🙂

Sommerliche Biskuitrolle selber machen - Deko mit Beeren und Himbeer-Sahne als Füllung

Hinweis: Das Rezept stammt aus der Kochen und Genießen Nr. 7/17 und ich habe es hier nur leicht verändert übernommen. 

Biskuitrolle mit Beeren

Für den Biskuit

  • 4 Eier
  • 125 g Zucker + 2 -3 EL zum Bestreuen beim Aufrollen
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 125 g Mehl

Für die Füllung

  • 125 g Himbeeren
  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 g Sahne
  • 125 g Erdbeermarmelade oder Johannisbeergelee

Deko

  • 400 g gemischte Beeren (z.B. Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren)
  • 250 g Sahne
  • Minzblätter etc. nach Belieben
  1. Heize den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze oder 200°C Heißluft vor.
  2. Trenne die Eier und schlage die Eiweiße mit einer Prise Salz steif.
  3. Schlage das Eigelb mit 125 g Zucker und dem Vanillezucker weißcremig (ca. 5 Minuten). Dann hebst du vorsichtig den Eischnee unter.
  4. Siebe dann das Mehl portionsweise darüber und hebe es vorsichtig unter.
  5. Streiche den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe ihn ca. 10 Minuten.
  6. Sobald der Biskuit gebacken ist, bestreust du ein sauberes Geschirrtuch mit 2 – 3 EL Zucker und stürzt den Biskuit darauf. Ziehe das Backpapier ab und rolle die Platte von der langen Seite her auf, wobei du das Geschirrtuch mit einrollst. Lasse den Biskuit ca. 30 Minuten abkühlen.
  7. Währenddessen kannst du die Füllung vorbereiten: Dazu weichst du als erstes die Gelatine in kaltem Wasser ein.
  8. Püriere die 125 g Himbeeren und schlage 250 g Sahne steif.
  9. Drücke die Gelatine aus und erwärme sie in einem kleinen Topf. Darunter rührst du portionsweise das Himbeermus (nicht erhitzen!).
  10. Hebe die Himbeermasse vorsichtig unter die Sahne.
  11. Entrolle jetzt den Biskuit und bestreiche ihn zuerst mit der Marnelade. Dann verteilst du die Himbeersahne darüber, wobei du rundherum einen Rand von ca. 2 cm frei lässt.
  12. Rolle jetzt den Biskuit wieder auf und lasse die Rolle mindestens 2 Stunden kühlen, damit die Füllung fest wird.
  13. Schlage dann die restliche Sahne steif und wasche bzw. verlese die restlichen Beeren.
  14. Streiche die Außenseite der Rolle mit der Sahne ein und dekoriere die Rolle mit den Beeren sowie einigen Minzblättchen.
  15. Fertig ist der sommerliche Hingucker auf der Kaffeetafel!

Suchst du eine sommerliche Idee für die Kaffeetafel? Diese Biskuitrolle mit Beeren ist einfach zu machen und ist ein optisches Highlight! Ich zeige dir, wie du diese besondere Torte mit Beeren selber machst! | BackIna.de

Süßes Finale (Schokomousse auf Kirschgrütze mit Cookies)

Muss Dessert im Glas immer geschichtet sein? Natürlich nicht! Deshalb habe ich heute eine etwas andere Variante für euch: Luftiges Schokomousse (ohne Ei) macht es sich auf Kirschgrütze bequem. Knusprige Keks-Brösel sorgen für den richtigen „Biss“. Damit die Farben und Bestandteile optimal zur Geltung kommen, habe ich das Dessert kurzerhand in Sektschalen angerichtet. Diese eignen sich sowieso besser zum Anrichten von Desserts oder anderen Speisen als zum Trinken von Sekt, denn wusstet ihr, dass Sekt und besonders Champagner in dieser Art von Glas viel leichter ausperlen, das Aroma sich schneller verflüchtigt und das Getränk deutlich schneller warm wird? Zum Servieren von Schokomousse sind die Schalen jedoch perfekt geeignet!

Tolles Dessert im Glas für Festtage: Kirschgrütze, Cookies und Schokomousse in Kombination

Ich finde, dass das Dessert im Glas damit einen besonders edlen Touch bekommt. Dadurch kann man es gut zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder dem Weihnachtsessen servieren. Ebenso gibt es einen schönen Abschluss für ein Menü.

So effektvoll das Dessert auch aussieht: Das Schokomousse ist super einfach zuzubereiten. Da es im Moment so heiß draußen ist und man frische Eier eher selten bekomme, verzichte ich bei diesem Schokomousse auf Eier. Dadurch ist es natürlich kein „echtes“ Mousse au Chocolat. Natürlich nicht weniger lecker 😉 Bei der fruchtigen Begleitung und dem „Crunch“ könnt ihr euch aussuchen, was ihr servieren möchtet:

  • Neben Kirschgrütze eignet sich auch Beerengrütze oder eine klassische Rote Grütze gut.
  • Sucht euch die Kekse aus, die ihr gerne mögt und rundet das Dessert mit Stücken davon ab: Ich habe hart gewordene American Cookies verwendet, ihr könnt aber ebenso Biscotti, Amaretti oder auch Buttergebäck verwenden.
  • Oder wie wäre es zu Weihnachten mit Zimtstern-Bröseln? Dann könntet ihr auch noch eine Prise Lebkuchengewürz in das Schokomousse geben.

Einfaches Mousse au Chocolat ohne Ei als Dessert im Glas: Mousse-Nocken mit Kirschgrütze und Keksbröseln

Insofern ist dieses Dessert die Grundlage für viele kreative Ideen 🙂 Viel Spaß beim Nachkochen!

Schokomousse auf Kirschgrütze mit Cookies (ca. 4 Portionen)

Für die Schokomousse ohne Ei

  • 200 g Zartbitter-Schokolade
  • 300 g Sahne

Für die Kirschgrütze

  • 500 g Kirschen (alternativ sind auch Beerenfrüchte möglich)
  • 75 g Zucker
  • 150 ml Kirschsaft
  • 1 Vanillestange
  • 1 Zimtstange
  • 3 gestr. EL Speisestärke
  • 2 EL Amaretto oder Rum (ersatzweise mehr Saft)

Sonstiges

  • 4 – 5 Kekse (z.B. American Cookies oder Biscotti) in groben Stücken
  • optional weiße Schokospäne

Schokoladenmousse ohne Ei als Dessert im Glas mit frischer Kirschgrütze und Keksbröseln

Zubereitung

  1. Bereite am Vorabend das Schokomousse vor: Dazu hackst du die Schokolade klein.
  2. Dann kochst du 100 ml Sahne auf und nimmst den Topf vom Herd. Rühre dann die Schokolade ein, bis eine glatte Masse (Ganache) entstanden ist. Diese lässt du ca. 10 Minuten abkühlen, bis sie handwarm ist.
  3. Schlage die übrigen 200 ml Sahne steif und hebe sie dann vorsichtig unter die zimmerwarme Ganache. Achte darauf, dass die Masse gut miteinander vermischt ist.
  4. Lasse die Mousse über Nacht im Kühlschrank fest werden.
  5. Ebenso kannst du die Kirschgrütze vorbereiten: Wasche und entsteine die Kirschen. Kratze die Vanilleschote aus. Rühre 50 ml vom Kirschsaft und den Amaretto mit der Speisestärke glatt.
  6. Koche die Kirschen mit dem Zucker, dem restlichen Saft, dem Vanillemark sowie der Zimtstange auf. Dann rührst du die Stärke-Mischung ein und lasse die Grütze ca. 2 – 3 Minuten weiterkochen. Entferne die Zimtstange und lasse die Grütze über Nacht abkühlen.
  7. Am nächsten Tag verteilst du zuerst die Grütze auf weite Gläser oder flache Teller. Dann schlägst du die Schokomousse noch einmal kurz auf, damit sie noch fester wird.
  8. Steche Nocken vom Schokomousse ab und setze sie vorsichtig auf die Kirschgrütze.
  9. Zerbreche die Cookies bzw. Kekse und streue sie sowie ggf. einige Schokospäne über die Kirschgrütze.
  10. Fertig ist das einfache, aber effektvolle Dessert im Glas mit Schokolade!

Suchst du ein einfaches, aber effektvolles Dessert im Glas, z.B. für einen Geburtstag oder zu Weihnachten? Dann ist dieses Schokomousse ohne Ei auf Kirschgrütze mit Cookie-Bröseln genau richtig! | BackIna.de

Tag des Käsekuchens 2019: Mohn-Käsekuchen mit Kirschen

Heute ist wieder Tag des Käsekuchens – das heißt, dass es bei vielen Blogs wieder Käsekuchen-Rezepte zu Ehren dieses Klassikers zu sehen gibt 🙂 Im letzten Jahr war ich ja schon mit einem Japanischen Käsekuchen dabei – dieses Jahr wird es ein bisschen klassischer bei mir 😉 Die Inspiration dazu gab mein Kühlschrank… Denn ich hatte etwas Mohn-Back von einem anderen Rezept-Test übrig und einige Kirschen warteten noch auf ihre Verarbeitung. Moment mal: Mohn und Kirschen passen ja super zusammen – wieso also nicht diese beiden Zutaten in einem Käsekuchen verarbeiten?

Käsekuchen mit Streuseln und Mohn sowie Kirschen - einfaches Rezept

Als Basis-Rezept habe ich meinen super cremigen Käsekuchen verwendet: Darin habe ich das Mohn-Back gerührt und die Kirschen zur Masse gegeben. Die einzige Veränderung im Vergleich zum Originalrezept: Da sowohl Kirschen als auch Mohn-Back Flüssigkeit mitbringen, habe ich etwas weniger Milch und etwas mehr Stärke verwendet, damit die Masse wirklich fest wird. Dennoch werden einige von euch erschrecken, wenn sie die Masse zubereiten: Ja, die Käsekuchen-Füllung ist sehr flüssig! Ja, die wird aber beim Backen fest 😉 Wir wollen ja einen sehr cremigen Käsekuchen, daher brauchen wir etwas mehr Flüssigkeit zu Beginn, damit die Masse dann am Ende schön seidig und weich ist.

Käsekuchen mal anders: Mit Mohn und Kirschen sowie Streuseln

Damit das Ganze aber nicht zu weich wird, habe ich noch knusprige Streusel auf den Käsekuchen gepackt: Ich mag ja den Kontrast aus cremiger Masse, fruchtig-weichen Kirschen und dann etwas „knusprigem“ wie den Streuseln. Das macht den Kuchen noch etwas interessanter. Super einfach zu backen ist der Kuchen, da wir die Streusel auch gleich als Boden verwendet und ihr euch so einen Arbeitsgang spart. Ich kann euch sagen, dass das zeitaufwändigste an diesem Kuchen das Backen ist. Denn sowohl Streusel(-boden) als auch die Käsefüllung sind super schnell zusammengerührt bzw. -geknetet. Ihr braucht lediglich beim Backen etwas Geduld, denn nach der regulären Backzeit lasse ich den Kuchen im Ofen noch etwas abkühlen, damit er nicht einreißt. Anschließend muss er abkühlen und eine Nacht im Kühlschrank verbringen, damit die Füllung schön fest wird. Sprich: Dieser Kuchen ist ideal, um ihn für Geburtstagsfeiern o.Ä. vorzubereiten! Er kann nämlich auch ruhig 2 Tage vor dem Anschneiden im Kühlschrank verbringen.

Sommer-Käsekuchen mit Kirschen und Mohn: Super cremig und einfach zuzubereiten

Hier kommt also meine sommerliche Käsekuchen-Variante 🙂 Und wenn euch weniger nach Frucht ist, schaut doch mal bei den anderen Teilnehmern des Käsekuchen-Blogevents vorbei!

Lust auf noch mehr Käsekuchen?

Dann schaut auch bei den anderen Event-Teilnehmern vorbei und lasst euch inspirieren. So viele schöne Käsekuchen-Varianten!

Mohn-Käsekuchen mit Kirschen und Streuseln (super cremig)

Für Streusel und Boden

  • 200 g Butter
  • 350 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  1. Verknete die angegebenen Zutaten zu einer Streusel-Masse und drücke ca. 2/3 dieser in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Durchmesser).
  2. Stelle diese Form und die restlichen Streusel kalt, während du die Füllung zubereitest.

Für den Mohn-Käsekuchen

  • 150 Mohn-Back (oder 75 g gemahlenen Mohn mit 3 EL Milch, 4 EL Zucker und 1 EL Butter kurz erwärmen, quellen und abkühlen lassen)
  • 750 g Quark (20% Fett)
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Pck Vanille- oder Sahnepuddingpulver
  • 1 EL Speisestärke
  • 150 ml Öl
  • 275 ml Milch
  • 1 EL Rum
  • 500 g frische, entsteinte Kirschen oder 1 kleines Glas eingemachte und abgetropfte Kirschen
  1. Heize den Ofen auf 160° Ober-Unterhitze vor.
  2. Vermische die angegeben Zutaten bis auf die Kirschen zu einer glatten Füllung. Diese wird sehr flüssig – nicht wundern, das ist normal so! Durch das Backen wird die Füllung fest, versprochen.
  3. Gieße die Füllung auf deinen Streusel-Boden und verteile zuerst die Kirschen, dann die restlichen Streusel vorsichtig darauf. Achte darauf, dass die Streusel nicht einsinken, indem du den Kuchen möglichst vorsichtig bewegst.
  4. Backe den Mohn-Käsekuchen jetzt auf mittlerer Schiene ca. 1 Stunde bis 75 Minuten, bis die Füllung nur noch wenig wackelt und die Streusel hellbraun sind. Falls dir die Streusel zu dunkel werden, kannst du ihn in den letzten Minuten mit etwas Alufolie abdecken.
  5. Schalte dann den Ofen aus und lasse den Kuchen im heißen Ofen noch 30 Minuten bei leicht geöffneter Tür stehen (so bekommt er keine Risse, da er kontrolliert abkühlt). Nimm ihn dann heraus, lass ihn bei Zimmertemperatur abkühlen und über Nacht im Kühlschrank fest werden.
  6. Serviere dann den Mohn-Käsekuchen gut gekühlt 🙂

Suchst du eine Idee für einen besonderen Käsekuchen? Dieser Mohn-Käsekuchen mit Kirschen und Streuseln ist super cremig und dabei ganz einfach zu machen. Auch ideal zum Vorbereiten mehrere Tage im Voraus, z.B. zu Geburtstagsfeiern. Ein besonderer Käsekuchen! | BackIna.de

 

Dip it! (Käsesauce zum Dippen oder für Burger)

Seid ihr Team Popcorn oder Team Nachos im Kino? Ich persönlich bin ja eher Team Popcorn. Für Herrn BackIna ist die Entscheidung nicht so wichtig – Hauptsache er kann Popcorn oder Nachos in seine geliebte Käsesauce dippen 😉 Die industriell hergestellte Käsesauce ist zwar super würzig  und besonders cremig, aber eben auch voller Chemie… Deshalb wollte ich mich mal daran versuchen, diese selber zu machen. Wie ihr ja wisst, ist es mir wichtig, ohne Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe und andere chemische Zusatzstoffe zu kochen. Als also Herr BackIna für eine Einladung, bei der wir Burger servieren wollten, eine Käsesauce kaufen wollte, dachte ich mir: So schwer kann das ja nicht sein! Also schnell gegoogelt und es gibt tatsächlich jede Menge Rezepte im World Wide Web, die versprechen, die perfekte Käsesauce zu liefern.

Was soll ich sagen? Es hat doch ein paar Anläufe gebraucht, bis eine so cremige und würzige Sauce herausgekommen ist, dass sie der gekauften nahe kommt… Klar ist schon mal: Der genutzte Käse sollte ein gereifter Cheddar sein! Der bringt nämlich das herrlich würzige Aroma mit und liefert gleichzeitig eine kräftig-gelbe Farbe, wie man sie auch von gekauften Saucen zum Dippen oder auf Burgern kennt. Der Käse war also schon mal gesetzt.

Cheese Sauce selber machen - einfaches Rezept ohne Chemie

Manche Rezepte schmelzen den Käse direkt in der Milch (teilweise wird auch noch etwas Bier zugegeben). Diese haben uns jedoch absolut nicht überzeugt, da da einfach die gewisse Cremigkeit fehlt. Geht zwar geschmacklich in die richtige Richtung, aber die Konsistenz stimmt leider gar nicht. Deshalb braucht es (wie auch in den gekauften Käsesaucen) eine Art Emulgator, der die Zutaten zusammenhält und damit die Sauce cremig macht. In unserem Fall ist das eine klassische Mehlschwitze aus Butter und Mehl: Die Butter liefert gleichzeitig noch etwas „cremigen“ Geschmack, das leicht angeröstete Mehl gibt ein feines Röstaroma, das gut mit dem Cheddar harmoniert. Gleichzeitig dickt die Mehlschwitze die Sauce an und macht die Masse homogen.

Anstelle von Bier habe ich als flüssige Komponente nur Milch genommen, die ebenso wie die Butter den cremigen Geschmack der Cheese Sauce unterstreicht. Die Würze kommt dann sowohl durch den Cheddar als auch durch etwas Chili-Sauce bzw. Cayennepfeffer dazu. Wer es noch schärfer mag, streut noch etwas Chili-Flocken über die Sauce. Mehr ist gar nicht in der hausgemachten Käsesauce enthalten!

Würzige Käsesauce zu Nachos selber machen

Dadurch, dass keine Chemie die Sauce langfristig flüssig hält, dickt sie beim Abkühlen zwar etwas ein, aber ihr könnt die Sauce ganz leicht wieder erwärmen, bevor ihr sie serviert: Dann ist sie wieder genau so zähflüssig wie die gekaufte Variante. Ohne die Konservierungsstoffe ist die hausgemachte Käsesauce auch nicht so lange haltbar – aber das ist ohnehin nicht nötig, denn sie ist so lecker, dass sie schnell „weggesnackt“ ist zu Nachos und Co… Sollte doch etwas übrig bleiben, füllt es einfach in ein Glas, verschließt dieses gut und bewahrt die Sauce bis zu 2 Wochen im Kühlschrank auf.

In diesem Sinne: Frohes Dippen – ganz ohne Chemie!

Spicy Käsesauce (1 große Portion für ca. 4 – 6 Personen)

  • 50 g Butter
  • 2 EL (ca. 30 – 35 g) Mehl
  • 450 ml Milch
  • 250 g alter Cheddar, gerieben
  • 1 – 2 TL Chili-Sauce
  • 1/2 – 1 TL Chayennepfeffer
  • Salz und Pfeffer
  1. Schmelze die Butter und gib das Mehl dazu: Lasse diese Mehlschwitze ca. 2 – 3 Minuten unter Rühren hellbraun und etwas dicker werden.
  2. Gib dann die Milch unter Rühren nach und nach dazu und lasse die Mischung ca. 1 Minute köcheln.
  3. Dann rührst du den Cheddar ein, bis er vollkommen geschmolzen ist.
  4. Schmecke die Sauce mit Chili-Sauce, Chayenne-Pfeffer und evtl. etwas Salz sowie Pfeffer ab.
  5. Lasse sie leicht abkühlen, dann wird sie so dick wie du das von einer Käsesauce gewohnt bist.

Hinweise:

  • Beim Abkühlen wird die Sauce beinahe fest. Erwärme sie bei geringer Hitze dann noch einmal, so wird sie wieder flüssig.
  • Du kannst die heiße Sauce auch in Gläser abfüllen und verschlossen in den Kühlschrank stellen. So hält sie sich etwa 2 – 3 Wochen.

 

All you need is Streetfood (Poffertjes mit Beerenkompott)

Lust auf einen schnellen Snack aus der Hand? Dann bist du hier genau richtig – denn ich bin erstmals bei der Blogger-Aktion „All you need is…“ dabei und diesen Monat gibt es Streetfood in Hülle und Fülle! Tatsächlich gibt es bei mir im „normalen Leben“ relativ selten Streetfood, da ich meist erst gegen Mittag auf der Arbeit mein „Frühstück“ (wenn man das gegen 11 Uhr überhaupt noch so nennen kann) zu mir nehme und wir dann Abends etwas kochen. Streetfood verbinde ich mit Urlaub! Wie letztes Wochenende, als wir in Wien waren und ich einen hervorragenden ungarischen Baumkuchen genossen habe. Baumkuchen gibt es heute zwar nicht, dafür aber ein anderes süßes Streetfood, das ich sehr liebe 🙂 Und zwar habe ich für euch niederländische Poffertjes dabei, wie wir sie in Amsterdam genießen durften. Absolut lecker – und natürlich nicht nur als Mahlzeit on the Go, sondern auch für ein gemütliches Sonntagsfrühstück geeignet 😉

Streetfood aus den Niederlanden: Poffertjes mit Hefe selber machen

Was unterscheidet die niederländische Version von amerikanischen „Mini-Pancakes“, wollt ihr wissen? Auf den ersten Blick wirken beide tatsächlich recht ähnlich. Drei Dinge machen Poffertjes aber besonders:

  1. Sie bestehen zur Hälfte aus Buchweizenmehl – das sorgt für einen besonders nussigen Geschmack. Wenn ihr kein Buchweizenmehl bekommt, kann ich mir gut vorstellen, dass Dinkelvollkornmehl ebenfalls passt. Habe es aber noch nicht getestet – probiert es also gerne aus und gebt mir Bescheid 🙂
  2. Der Teig enthält den Trieb durch Hefe: Dadurch bekommen die Poffertjes ein besonderes Aroma und der Teig wird sehr fluffig.
  3. Eigentlich werden die Poffertjes in einer besonderen Pfanne mit Vertiefungen gebacken, da sie so ihre Form behalten. Ich habe aber auf die Schnelle keine solche Pfanne mehr herbekommen und daher einfach eine normale Pfanne verwendet. So werden sie etwas flacher, aber wir fanden sie dennoch sehr lecker.

Poffertjes - niederländische Pancakes - selber machen

Zu den Poffertjes bekommt man in Amsterdam typischerweise immer einen Schlag Butter und reichlich Puderzucker. Der Teig selbst ist nicht gesüßt, daher können die kleinen Pfannkuchen eine Portion Puderzucker auch vertragen, ohne dass es zu süß wird. Wer möchte, kann noch Fruchtkompott, frische Früchte oder Nuss-Nougatcreme dazu genießen. Herr BackIna kann natürlich niemals „nein“ zu Nuss-Nougat sagen, daher haben wir eine Portion dazu gereicht. Zusätzlich habe ich noch einen Beerenkompott gekocht: Dieses süß-säuerliche Kompott ergänzt die Poffertjes perfekt!

Also schnappt euch auch ein paar Poffertjes auf die Hand und fühlt euch auch wie in Amsterdam 🙂

Lust auf noch mehr Streetfood? #allyouneedisstreetfood

Dann schaut doch mal bei den anderen Teilnehmern des Events „All you need is Streetfood“ vorbei! Von herzhaft bis süß, von fleischhaltig bis vegan, von Europa bis Asien und Amerika ist für jeden etwas dabei 😉

Niederländische Poffertjes selber machen

Poffertjes mit Beerenkompott (für ca. 4 – 6 Personen)

Für die Poffertjes

  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Buchweizenmehl (ersatzweise ggf. Dinkelvollkornmehl)
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch
  • 1/2 TL Trockenhefe
  • 1 Prise Salz und Zucker
  • ca. 50 g Butterschmalz oder Butter zum Ausbacken
  • etwas Butter und Puderzucker zum Servieren

Für den Beerenkompott

  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Orangenlikör
  • 250 g Beeren der Saison (ich habe Himbeeren und Brombeeren verwendet)
  • 1 TL Stärke
  1. Erwärme die Milch, bis sie lauwarm ist. Mische die Trockenhefe mit den beiden Mehlsorten, Salz und Zucker.
  2. Rühre dann Milch und Eier unter die Mehlmischung, bis ein glatter Teig entsteht. Diesen deckst du gut ab und lässt ihn an einem warmen Ort ca. 1 h gehen.
  3. Währenddessen kannst du das Beerenkompott vorbereiten: Dazu lässt du den Zucker in einem Topf schmelzen, bis er leicht karamellisiert ist. Gib dann die Beeren sowie den Likör hinein und lasse die Mischung ca. 5 Minuten köcheln, bis die Beeren beginnen, zu zerfallen.
  4. Dann rührst du die Stärke mit etwas Wasser oder mehr Likör glatt und bindest das Kompott damit. Lasse es abkühlen, bis du es servierst.
  5. Sobald der Poffertjes-Teig gegangen ist (es sollten sich Blasen an der Oberfläche bilden), kannst du deine Poffertjes-Pfanne (ersatzweise eine normale Pfanne) erhitzen und die Mulden mit etwas Butter ausstreichen.
  6. Gib jeweils 1 TL Teig in die Mulden (oder einfach in die normale Pfanne) und backe die Poffertjes ca. 1 – 2 Minuten, bis sich auf der Oberseite Blasen zeigen. Dann wendest du den Poffertje und bäckst ihn auf der anderen Seite ca. 1 – 2 Minuten fertig. In der Mitte darf der Teig ruhig noch etwas „klitschig“ sein.
  7. Serviere die Poffertjes frisch mit einem Schlag Butter und reichlich Puderzucker bestreut. Den Kompott kannst du dazu reichen – alternativ geht auch Nuss-Nougat-Creme.
  8. Fertig ist die niederländisch inspirierte Streetfood-Mahlzeit!

Poffertjes sind die niederländische Antwort auf Pancakes. Gebacken aus einem Hefeteig mit Buchweizenmehl sind diese kleinen Pfannkuchen besonders locker und aromatisch. Probier diese Kreation aus Amsterdam mit Puderzucker und Butter oder mit Beerenkompott! | BackIna.de

 

Cherry Cherry Lady (Kirsch-Brownies mit Cheesecake-Swirl)

Also ich bin ja eine echte „Cherry Cherry Lady“! (Erinnert sich noch jemand an das Lied von Modern Talking?) Kirschen sind mir fast noch lieber als Himbeeren oder Erdbeeren (geteilter Platz 2).  Und in Kombination mit Schokolade schmecken die roten Früchte gleich doppelt so gut! Zu Herrn BackInas Abschied gab es deshalb neben der Erdbeertorte auch diese Kirsch-Brownies mit Cheesecake-Swirl. Ein echtes Kirschvergnügen 🙂

Kirsch Brownies mit Käsekuchen Streifen - einfaches Rezept für Kirschkuchen mit Schokolade

Wer dabei allerdings so richtig amerikanisch-klitschige Brownies erwartet, für den ist dieser Blechkuchen eher nichts, denn der Brownie-Teig ist (wie der Amerikaner sagt) eher „cakey“, also zwar saftig, aber eben trotzdem locker. In diesen schokoladigen Teig kommen dann frische Kirschen oder Kirschen aus dem Glas im Wechsel mit einem Käsekuchen-Swirl. Dieser besteht ganz einfach aus Frischkäse mit Zucker und Ei (wie ein American Cheesecake) und ist daher sehr cremig. Damit das Schoko-Aroma richtig gut zur Geltung kommt, nehmt doch am besten zartherbe Schokolade.

Brownies mit Kirschen und Cheesecake-Swirl - schnelles Rezept für Blechkuchen

Ich liebe ja solche schnellen Blechkuchen, denn man kann sie auch perfekt für Partys oder Geburtstage vorbereiten – abhängig davon, wie klein ihr die Stücke schneidet, kriegt ihr bis zu 24 Portionen raus. Wobei sicher der ein oder andere einem zweiten Stück nicht abgeneigt sein wird 😉

Kirschkuchen mit Schokolade und Käsekuchen Swirl - einfacher Kirschkuchen vom Blech

Was backt ihr zur Zeit mit Kirschen? Bei mir steht nächste Woche ein Geburtstag in der Verwandtschaft an und ich schwanke noch zwischen der Gerda Torte und einem Kirsch-Käsekuchen… Mal sehen, vielleicht wird es auch ein ganz anderer Kirschkuchen 😉 Die Ideen mit Kirschen gehen mir jedenfalls nicht aus. Bei dieser Frucht passt der Spruch auf meinem Messbecher perfekt: Zu viel des Guten kann genau richtig sein!

Kirschkuchen vom Blech: Mit Schokolade und Käsekuchen-Wirbeln

Kirsch-Brownies mit Cheesecake-Swirl (1 Fettpfanne / kleines Blech, z.B. 35 x 24 cm oder 38 x 25 cm)

Für den Brownie-Teig

  • 300 g Zartbitter-Schokolade
  • 250 g Butter
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 350 g Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 7 Eier

Für die Kirsch-Füllung

  • 1 kg frische oder ein großes Glas eingelegte Kirschen
  • 100 g Kirschmarmelade

Für den Cheesecake-Swirl

  • 200 g Frischkäse
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  1. Entsteine die Kirschen bzw. lasse Kirschen aus dem Glas abtropfen und mische sie mit der Kirschkonfitüre.
  2. Breche die Schokolade in Stücke und lasse sie mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Lasse die Mischung kurz abkühlen.
  3. Mische derweil die Zutaten für den Cheesecake-Swirl und rühre sie zu einer glatten Masse. Heize den Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze vor.
  4. Gib die Schokobutter in einer Schüssel und rühre erst kurz den Zucker mit dem Vanillezucker sowie einer Prise Salz unter. Dann rührst du die Eier einzeln unter und zum Schluss das Mehl, das du mit dem Backpulver gemischt hast. Rühre nur kurz, sodass gerade so ein Teig entsteht.
  5. Gieße den Teig in die Fettpfanne bzw. in ein kleines, tiefes Blech, das du mit Backpapier ausgelegt hast.
  6. Verteile die Kirschen und die Cheesecake-Masse in Klecksen auf dem Schoko-Teig. Mit einem Holzstäbchen ziehst du Schlieren durch den Teig, sodass sich Kirschen und Käsekuchen-Masse in Wirbeln (Swirls) verteilen.
  7. Backe die Kirsch-Brownies ca. 30 – 35 Minuten und lasse sie abkühlen, bevor du sie servierst.

Perfekt für Partys und große Runden: Saftige Kirsch-Brownies mit Cheesecake-Swirl! Kann es eine bessere Kombi als Kirschen und Schokolade geben? Dieses Rezept für Kirschkuchen mit Schokolade wird dich begeistern! Die Brownies sind dabei etwas lockerer, daher geht ruhig auch mal ein Stück mehr von diesen Kirsch-Brownies ;) | BackIna.de

 

Saisonabschluss (Erdbeertorte mit Mandeln und Vanille)

So langsam geht die Erdbeersaison zu Ende…  Eigentlich gehen wir ja immer auf ein Erdbeerfeld, um Früchte zum Einmachen zu pflücken. Dieses Jahr ist das allerdings leider ausgefallen, da im Kreis Bayreuth nur ein einziges Feld aufgemacht hat. Das war natürlich richtig überfüllt und dementsprechend wenige Früchte gab es. Naja, das heißt dann wohl, den Winter ohne eigene Erdbeermarmelade überstehen… Deshalb habe ich zum Ende noch einmal einen richtigen Hingucker damit gebacken! So eine Erdbeertorte, bei der die Schnittflächen der Erdbeeren zu sehen sind, wollte ich schon immer mal backen. Nun hat sich auch die Gelegenheit dazu ergeben.

Erdbeertorte mit Mandelbiskuit und Vanillecreme - einfaches Rezept

Denn ich habe die Torte für Herrn BackInas Abschied von seinem bisherigen Arbeitgeber gebacken. Nun sind wir beide mit unserer eigenen Onlinemarketing-Agentur IF.DIGITAL selbstständig (wenn es euch interessiert, guckt doch mal auf der Website vorbei). Nachdem er die ersten 2 Jahre „nur“ in Teilzeit dabei war, sind wir jetzt weiter auf Wachstumskurs. Ein gutes Gefühl! Allerdings wird mir das Feedback von Herrn BackInas Kollegen zu meinem Backwerk künftig fehlen 😉 Es ist immer gut zu hören, wie die Kreationen anderen schmecken. So bekommt man noch Ansatzpunkte, Rezepte weiter zu verbessern. Will sich hier jemand freiwillig als Ersatz-Testesser melden (am besten aus Bayreuth und Umgebung)? 😉

Einfache Erdbeertorte mit dem gewissen Etwas

Zu dieser Erdbeertorte mit Mandeln und Vanille gab es jedenfalls nur positive Kritik, sie wurde sogar einmal für eine Konfirmation bestellt. Also größeres Lob kann es nicht geben, oder? Und dabei ist sie ganz einfach gemacht! Ihr müsst lediglich ein paar fluffige Mandel-Biskuit-Böden backen und diese mit Erdbeeren und Vanille-Creme (auf Basis von Pudding und Sahne) füllen. Das ist locker-leicht und gleichzeitig super fruchtig. Dekoriert habe ich ganz schlicht mit Erdbeeren, etwas Minze und Puderzucker. Der Clou: Ich habe keinen normalen Puderzucker verwendet, sondern einen Erdbeer-Puderzucker, in den noch gefriergetrocknete und fein vermahlene Erdbeeren gemischt wurden. Das sorgt für eine zartrosa Farbe und noch mehr Erdbeer-Aroma. Schaut doch mal auf meinem Instagram-Kanal vorbei, da verlose ich derzeit ein Set mit diesem speziellen Puderzucker und anderen Gewürzen.

Erdbeerkuchen mal anders: Als Torte mit Vanillecreme wie vom Bäcker und luftigem Mandelbiskuit

In diesem Sinne: Tschüß, Erdbeer-Saison! Ab jetzt ist für mich Kirschsaison – und es gibt garantiert auch mit Kirschen schöne Rezeptideen, die ich mit euch teilen werde 🙂

Erdbeertorte mit Mandeln und Vanille (24  oder 26 cm Durchmesser)

Für die Mandelböden

  • 8 Eier
  • 250 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Speisestärke
  • 4 TL Backpulver
  • optional einige Tropfen Bittermandelöl

Hinweis: Wenn du 2 Springformen á 26 cm hast, kannst du den ganzen Teig auf einmal zubereiten. Alternativ kannst du ihn auch in 2 Hälften zubereiten und nacheinander backen. Du kannst ihn auch in einer Form backen und später durchschneiden – dann ist die Backzeit länger und das Ergebnis nach meiner Erfahrung nicht so schön. 

  1. Trenne die Eier und schlage die Eiweiße mit 6 EL kaltem Wasser sowie einer Prise Salz steif.
  2. Heize den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vor.
  3. Lasse dabei den Zucker langsam einrieseln und rühre so lange, bis dieser vollständig gelöst ist. Die Masse muss nun steif und leicht glänzend sein.
  4. Schlage dann die Eigelbe und wenn du möchtest das Bittermandelöl einzeln unter. Mische Mehl, Mandeln, Backpulver und Speisestärke.
  5. Siebe die Mehlmischung portionsweise über die Ei-Mischung und hebe (nicht rühren!) sie vorsichtig unter.
  6. Verteile den Teig auf 2 Springformen á 26 cm und backe die Böden zusammen ca. 20 – 25 Minuten (vorsichtig die Stäbchenprobe am Ende machen – nicht vorher, sonst fällt der Biskuit zusammen!)
  7. Lasse die Böden abkühlen.

Für die Vanillecreme

  • 500 ml Milch
  • 1,5 Pck Vanillepudding oder Sahnepudding Pulver
  • 4 EL Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 4 Blatt Gelatine
  • 1 Becher Sahne
  • optional: 2 – 3 EL Puderzucker
  1. Weiche die Gelatine in kaltem Wasser ein.
  2. Koche aus der Milch mit 1,5 Pck Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding, wie du das normal gewohnt bist. (Anrühren Pulver und Zucker mit einem Teil der Milch und in die kochende Milch rühren)
  3. Drücke nun die Gelatine aus und rühre sie gemeinsam mit dem Vanillemark in den noch heißen Pudding, sodass sie sich vollständig auflöst. Lasse jetzt den Pudding abkühlen und achten genau darauf, wann er zu gelieren beginnt.
  4. Sobald der Pudding kalt ist und beginnt zu gelieren, schlägst du die Sahne steif und hebst sie vorsichtig unter den Pudding.
  5. Behalte die Creme jetzt nur noch kurz im Kühlschrank und beginne sofort damit, die Torte zusammenzusetzen.

Für die Erdbeer-Schicht

  • 750 g Erdbeeren
  • 100 g Erdbeer-Marmelade
  • einige Erdbeeren, (Rosa) Puderzucker und Minzblätter zur Deko
  1. Putze und wasche die Erdbeeren und halbiere einige besonders schöne, gleich große Exemplare.
  2. Begradige die Tortenböden und spanne einen der Böden in einen Tortenring. Bestreiche den Boden mit der Erdbeermarmelade und lege zuerst die Außenkanten des Bodens mit halbierten Erdbeeren aus: Die Schnittflächen sollten nach Außen zeigen. Fülle dann das Innere dicht an dicht mit Erdbeeren auf.
  3. Auf die Erdbeeren streichst du vorsichtig die Pudding-Creme und legst dann den zweiten Tortenboden (mit der beschnittenen Seite nach unten) darauf.
  4. Lasse die Torte ca. 2 Stunden im Kühlschrank fest werden, bevor du sie verzierst und servierst.
  5. Diese Torte schmeckt am besten frisch, d.h. nicht länger als 2 Tage stehen lassen.

Du suchst ein einfaches Rezept für eine Erdbeertorte? Diese Mandel-Erdbeertorte ist das Highlight auf deiner Kaffeetafel! Mit einer lockeren Vanillecreme, einem leichten Mandel-Boden und saftigen Erdbeeren ist sie einfach gemacht, aber sehr effektvoll. Probier dieses Rezeüt für Geburtstage oder den Sonntagskaffee aus! | BackIna.de

10 Tipps für perfekte American Cookies: So werden sie chewy und dick

Vor einigen Wochen habe ich mal wieder eine große Ladung Cookies gemacht (genauer gesagt meine Chewy Chocolate Chip Cookies, Rainbow Cookies und Double Chocolate Cookies), da ich diese zu einer Hochzeit mitgebracht habe. Übrigens: Außerdem steuerte ich noch meine Herz-Nussecken zum Kuchen-Buffet bei. Da ich ohnehin fleißig am Teig mixen, Teigkugeln rollen und abbacken war, hatte ich genug Zeit, darüber nachzudenken, was gute American Cookies wie bei Subway und Co. (nur ohne die Chemie 😉 ) ausmacht. Meine wichtigsten Tipps wollte ich euch daher hier mitgeben! Denn damit die Cookies wirklich schön weich und dick werden, müsst ihr einiges beachten….

Auch wenn Cookies eigentlich ganz unscheinbar aussehen: Sie sind ziemlich anspruchsvoll! Ein wenig zu lang gebacken – zack, trocken und crunchy. Zutaten zu kalt – der Teig läuft auseinander. Zutaten zu lange geschlagen – Cookies werden flach. Zucker nicht richtig aufgelöst – Cookies werden ebenfalls flach… und so weiter und so weiter. Bis ich es geschafft habe, dass meine Cookies zumindest meistens dick und chewy werden, hat es auch einige Anläufe gebraucht!

American Cookies wie bei Subway und Starbucks selber machen

Meine Erfahrungen auf diesem Weg möchte ich mit euch teilen – vielleicht könnt ihr so einige Fehler vermeiden und kommt schneller als ich zu richtig schön dicken, saftigen American Cookies! Also los geht es mit der Reise durch die Lebensmittelchemie und Cookie-Magie!

Tipps zu den Zutaten für American Cookies

Der Erfolg von Cookies beginnt bereits mit den richtigen Zutaten. Besonders Zucker und Butter spielen dabei eine ganz besondere Rolle – kein Wunder, denn sie machen ja den Großteil der Cookies aus 😉

Tipp 1: der richtige Zucker

Der richtige Zucker ist wirklich super wichtig! Grundlegend kannst du zwei verschiedene Zucker-Arten nutzen: Weißer Zucker macht die Cookies eher knusprig, brauner Zucker eher chewy.

Aber Vorsicht: Amerikanischer brauner Zucker ist mit unserem Zucker nicht zu vergleichen! Deshalb bitte nur in Notfällen den groben braunen Rohrzucker verwenden, den man bei uns so kennt!!! Ich lasse mir amerikanischen braunen Zucker oft im Großpack mitbringen, da Herrn BackInas Bruder beruflich häufiger in den USA ist. Ersatzweise könnt ihr auch einen feinen braunen Zucker (z.B. Muscovado) verwenden. Wichtig ist, dass dieser feine Kristalle hat (sich also gut auflöst, dazu mehr unten) und etwas „feucht“ ist. Die Feuchtigkeit könnt ihr aber auch mit etwas Melasse (der süßen!) oder Zuckerrübensirup nachrüsten. Auf 250 g Zucker nehme ich dazu einen Teelöffel.

In vielen Fällen nutze ich eine Mischung aus weißem und braunen Zucker, damit die Cookies eine nicht zu dunkle Farbe bekommen und der Geschmack neutral bleibt (und nicht die „bittere“ Note des dunklen Zuckers zu sehr durchkommt. Am Rezept ist das bereits vermerkt.

Übrigens: Wenn ihr den Anteil an Zucker eigenmächtig senkt („ist ja sonst viel zu süß“), verändert sich die Konsistenz auch! Die Cookies werden dann eher trocken und laufen mehr auseinander.

Tipp 2: Butter, Eier und andere Zutaten richtig auswählen

Die zweite wichtige Zutat für gute Cookies ist: Butter! Vegane Alternativen wie Margarine funktionieren meist nicht ganz so gut.

Verwendet also wirklich gute Butter, auch wenn sie teuer ist. Grundlegend gibt es zwei Möglichkeiten, die Butter in den Cookie zu bringen:

  • Butter schmelzen: Das sorgt für total weiche Cookies, ist aber nicht für jedes Rezept geeignet. Ich verwende es v.A. für klassische Chocolate Chip Cookies. Durch das Schmelzen ist ganz wenig Luft im Teig, wodurch die Struktur fester und „chewier“ wird.
  • Butter mit Zucker aufschlagen: Das bringt etwas Luft in den Cookie und sorgt dafür, dass der Zucker vollständig gelöst ist. Dadurch entsteht ein Cookie, der an den Rändern knusprig ist und in der Mitte weich bleibt.

    Was heißt zimmerwarme Butter?
    Test, ob die Butter weich genug für Cookies ist

Hier gibt es jedoch auch einiges zu beachten:

  • Deine Butter muss die richtige Temperatur haben: Zimmerwarm heißt, dass du mit dem Finger eine kleine Delle in die Oberfläche drücken kannst, die Butter aber noch die Form behält. Wenn die Butter die Form verliert, ist sie schon zu warm und lässt sich nicht mehr richtig aufschlagen. Ist sie zu hart, kann sie sich nicht mit den Zucker verbinden.
  • Butter und Zucker nicht zu kurz und nicht zu lange miteinander verschlagen: Schlage Butter und Zucker genau so lange, bis der Zucker vollständig gelöst ist! Dann ist die Verbindung optimal. Wenn du noch länger rührst, kommt mehr Luft in die Mischung und die Cookies fallen beim Abkühlen in sich zusammen. Schlägst du zu kurz, sind noch Zuckerkristalle im Teig – dann knirscht es beim Essen vielleicht 😉 Wir wollen aber ja einen weichen Keks.

Für die sonstigen Zutaten gilt folgendes:

  • 405er Mehl ist vollkommen ausreichend. Auch Dinkelmehl Type 630 (dann einen EL Milch zugeben, da Dinkel Wasser stärker absorbiert) oder 550er Mehl (etwas backstärker) sind in Ordnung. Mit Vollkornmehl kannst du die klassische Cookie-Struktur nicht hinkriegen, sorry.
  • Die Eier sollten unbedingt Zimmertemperatur haben! Also ruhig schon 1 Stunde vor dem Backen herausnehmen! Oft verwende ich in meinen Rezepten ein zusätzliches Eigelb, das sorgt für mehr „Cremigkeit“, da das Eigelb einen höheren Fettgehalt als das Eiweiß hat. Der Effekt ist aber minimal. Übrigens verwende ich Eier Größe M.
  • Bezüglich Schokolade und Co gilt, dass du am besten Chocolate Chips bzw. Morsels verwendest, da diese beim Backen weniger stark schmelzen. Dadurch bleibt der Cookie kompakter und wird höher. Ich weiß aber durchaus, dass diese Chocolate Chips bei uns sehr teuer sind und verwende daher oft auch „nur“ grob gehackte Schokolade. Dann muss man aber mit etwas dünneren Cookies leben. Nüsse, Trockenfrüchte oder Smarties können da ausgleichend wirken!

Cookie Teig für Chocolate Chip Cookies

Tipp 3: Welche Zutaten machen chewy, welche crunchy?

Um es nochmal zusammenzufassen: Um einen wirklich „chewy“, also weichen American Cookie zu bekommen, kannst du also folgendes machen:

  • Butter schmelzen
  • hohen Anteil an braunem Zucker verwenden bzw. Melasse / Zuckerrübensirup zum weißen Zucker geben
  • zusätzliches Eigelb zugeben
  • Ein weiterer Tipp ist es, 1 EL vom Mehl durch Speisestärke zu ersetzen: Das macht den Biss noch zarter und „chewier“!

Umgekehrt gilt für knusprige Cookies:

  • Butter mit Zucker aufschlagen (und zwar länger als angegeben)
  • kein zusätzliches Eigelb
  • Backstarkes Mehl (Dinkel oder 550er) verwenden und keine zusätzliche Flüssigkeit zugeben

Tipps zum Formen und Backen von American Cookies

Selbst wenn ihr beim Teig alles richtig gemacht habt – das Backen und Formen macht einen enormen Unterschied! Das werdet ihr sehen, wenn ihr probeweise ein und denselben Teig einmal gekühlt und einmal ungekühlt abbackt. Das wirkt, als wären es zwei komplett verschiedene Rezepte!

Tipp 4: Die richtige Form für Cookies

Cookie-Teig verflüssigt sich beim Backen durch den hohen Butter- und Zuckeranteil stark. Damit die Cookies also nicht zu dünn werden, müssen wir etwas nachhelfen mit der Form. Deshalb forme ich immer Kugeln.

Denn wer im Geometrie-Unterricht aufgepasst hat, weiß, dass Kugeln im Verhältnis zum Volumen die kleinste Oberfläche haben. Weniger Oberfläche = geringeres Risiko, in die Breite zu laufen und die Mitte bleibt schön chewy. Also keine flachen Scheiben formen, sondern richtige „Teigbälle“!

Cookie Teig vor dem Backen in den Kühlschrank für besonders dicke Cookies

Tipp 5: Kühlen oder einfrieren  vor dem Backen

Kühlen ist essentiell, damit die Cookies schön dick und weich werden! 

Ich stelle zunächst den fertigen Teig etwa 1 h kalt, damit dieser fester wird. Dann forme ich die Teigbälle und stelle diese erneut mindestens 1 h kalt. Wenn ich Zeit habe oder vorbereiten möchte, friere ich die Teigbälle ein.

Dann die gefrorenen Bälle direkt abbacken und 2 – 3 Minuten mehr einrechnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Cookies dann besonders dick bleiben. Also wenn es euch zeitlich möglich ist, bitte friert die Teiglinge ein und legt sie gefroren aufs Blech.

Hinweis: Wenn ihr die Teigbälle „nur“ kühlt, ist es besonders wichtig, dass ihr sie wirklich erst kurz vor dem Backen herausnehmt! Sie müssen wirklich ganz kalt in den Ofen gehen, damit der Teig nicht zu sehr zerläuft!

Cookies auf einer Silikonmatte backen

Tipp 6: Die richtige Unterlage zum Backen

Auch die Unterlage macht einen enomen Unterschied. Bitte niemals direkt auf dem Blech backen! 

Backpapier ist da schon etwas besser. Aber auch nicht optimal, da es eine ganz glatte Oberfläche hat. Dadurch kann der Teig leichter zerlaufen und die Cookies werden breiter.

Am besten ist eine Silikonmatte, die speziell für Cookies gedacht ist. Ich verwende die günstigen Backmatten von Amazon (*Affiliate Link) – besser sollen wohl noch die Backmatten von Silpat (*Affiliate Link) sein. Darauf haben die Cookies etwas „Grip“ und laufen deshalb langsamer auseinander. Weniger auseinander laufen = dickere Cookies. Investiert also gerne die paar Euros in eine gute Backmatte!

Tipp 7: Rausnehmen, bevor sie durch sind!

Dieser Tipp ist besonders schwierig zu beherzigen: Nehmt die Cookies raus, bevor sie durch sind! Die Ränder sollten schon fest sein, die Mitte aber noch etwas weich erscheinen. Beim Abkühlen werden die Cookies fester (und auch etwas flacher), d.h. das frühe Herausnehmen sichert, dass sie trotzdem weich bleiben. Denn auf dem heißen Blech garen die Cookies noch etwas nach.

Übrigens: Wenn euch die Cookies zu „breitgelaufen“ erscheinen, könnt ihr sie beim Herausnehmen vorsichtig mit einem Löffel wieder etwas „zusammenschieben“. So wird die Form noch schöner.

Amerikanische, weiche Cookies selber backen mit diesen Tipps

Tipps zum Aufbewahren und Einfrieren von American Cookies

Das Schöne an Cookies: Du kannst den Teig oder die fertigen Cookies schon lange im Voraus zubereiten und dann bei Bedarf auf den Tisch zaubern. Also ein ideales Rezept zum Vorbereiten!

Tipp 8: Einfrieren von rohem Teig

Den rohen Teig kannst du jederzeit einfrieren. Entweder du frierst den Teig als Ganzes ein und lässt ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen oder du frierst wie oben beschrieben die Teigkugeln ein. Wenn du den Teig als Ganzes eingefroren hast, einfach nach dem Auftauen Kugeln formen und diese dann erneut kühlen. Die Teigkugeln kannst du direkt gefroren aufs Blech legen.

Roher Cookie Teig lässt sich auch einfrieren

Tipp 9: Einfrieren von fertigen Cookies

Damit fertige Cookies schön weich bleiben, kannst du sie auch einfrieren, bis du sie brauchst! Dazu einfach auf einem Blech nebeneinander einfrieren. Sobald sie hart sind, kannst du sie gemeinsam in eine Tüte geben. Sobald du sie brauchst, einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen oder ganz kurz (!) auf der Heizung bzw. im Ofen bei 50° nochmal etwas erwärmen, damit die Schokolade leicht anschmilzt. So lecker wie frisch gebacken!

Tipp 10: Aufbewahren von Cookies

Generell solltest du American Cookies nicht allzu lange aufbewahren: Dann werden sie hart und schmecken nicht mehr wirklich gut… Zudem ist das Risiko, dass die Butter ranzig wird, bei längerer Aufbewahrung ebenfalls groß. Deshalb solltest du sie luftdicht verpackt innerhalb von 2 – 3 Tagen essen, damit sie noch recht weich sind. Falls du die Cookies nicht rechtzeitig aufessen kannst, kannst du ja den ungebackenen Teig oder die fertigen Cookies einfrieren (siehe oben).

Als luftdichte Verpackung nutze ich entweder eine normale Keksdose aus Metall, die ich vorher mit Backpapier ausgelegt habe, eine Glas-Dose oder ganz einfach das Blech, über das ich eine Frischhaltefolie ziehe. Da die Cookies eh recht schnell verbraucht werden müssen, geht das auch mal.

So viel Tipps von meiner Seite zum Thema Cookies! Ich hoffe, ihr konntet etwas für euch mitnehmen 🙂

Weiche, chewy American Cookies wie im Coffeeshop

Übrigens: Trotz aller Tipps misslingen mir auch manchmal noch Cookies…. Denn z.B. entscheidet auch die Luftfeuchtigkeit darüber, wie aufnahmefähig das Mehl ist. Deshalb kann es an regnerischen Tagen sein, dass du 1 – 2 EL mehr Mehl in deinem Teig brauchst, da dieser sonst zu feucht wird und die Cookies auseinanderlaufen. Backen ist eben eine Mischung aus Wissenschaft und ein bisschen Zauberei 😉

Meine liebsten Cookie-Rezepte

Natürlich findest du schon einige Rezepte für American Cookies („Subway Cookies“) auf meiner Website. Was macht die einzelnen Rezepte aus?

Welche davon habt ihr schon getestet?

Du möchtest American Cookies wie bei Subway, Starbucks oder McDonalds backen? Ich zeige dir, wie du die Cookies genauso dick, weich und chewy hinkriegst! Mit meinen 10 Tipps geht beim Cookies backen nichts mehr schief! Inklusive Rezept-Empfehlungen für Chocolate Chip Cookies und Double Chocolate Cookies. | BackIna.de

Sonne im Glas! (Mango Cheesecake Dessert im Glas)

Puh, ist das warm! Bei diesem Wetter habe selbst ich nur selten Lust, etwas „richtiges“ zu backen. Da sind mir erfrischend fruchtige Desserts schon lieber. Wenn man dafür dann nicht lange in der Küche stehen muss – umso besser! In genau diese Kategorie fällt der Mango Cheesecake im Glas, den ich heute für euch mitgebracht habe. Total einfach zu machen und dabei super lecker!

Anders als bei seinem Vorbild, der gebackene American Cheesecake, ist die Creme bei diesem Dessert etwas weniger schwer, da der Frischkäse mit Sahne aufgelockert wird. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass die Creme auch ohne Gelatine oder Sahnefest auch bei heißem Wetter durchhält. Das liegt daran, dass die meisten handelsüblichen Frischkäse mit Verdickungsmitteln versehen sind. Diese stabilisieren die Cremes und verhindern, dass sich Molke absetzt. Dabei sind Zutaten wie Johannisbrotkernmehl relativ unbedenklich, da sie natürlichen Ursprungs sind. Schaut einfach mal genau auf die Zutatenliste des Frischkäses.

Cheesecake im Glas mit Mango Topping

Zu dieser cremigen Cheesecake-Masse kommt dann noch ein knuspriger Keksboden, den ich einfach aus Keks-Resten zubereitet habe. Ihr könntet statt Butterkekse z.B. auch Oreos oder Sandgebäck verwenden. Sogar American Cookies kann ich mir vorstellen. Die Keksbrösel werden mit etwas Butter oder Schokolade vermischt, damit sie besser zusammenhalten und nicht so schnell durchweichen. Hier könnt ihr ebenfalls testen, welche Geschmackskombi euch am besten schmeckt.

Fehlt nur noch eine fruchtige Komponente: Dafür habe ich Mango verwendet. Der Vorteil an der sonnig gelben Frucht ist, dass ihr keinen zusätzlichen Zucker braucht, wenn die Mango selbst schon reif genug ist. Ihr könntet aber auch Kirschkompott (wie bei diesem Dessert) oder auch Himbeeren (wie in meinem Himbeer Tiramisu) als Topping auf die Cheesecake Creme geben. Für eine Grillparty finde ich es eine gute Idee, wenn ihr verschiedene Fruchttoppings mixt: Denn der Cheesecake im Glas lässt sich super vorbereiten und bei größeren Mengen kann man so für jeden Geschmack etwas dabei haben.

Cheesecake im Glas mit Mango - das perfekte Sommerdessert

Überhaupt ist dieses Dessert ideal für Partys oder sommerliche Grillfeste: Ihr könnt es gut vorbereiten und nach Wunsch abwandeln, sodass für jeden etwas dabei ist. Zudem ist die Zubereitung so einfach, dass ihr vor der Party nicht lange in der Küche stehen müsst. Ihr seht schon: Dieses Dessert ist einfach perfekt für die Sommerzeit!

Mit welchen Früchten würdet ihr den Cheesecake im Glas zubereiten?

Mango Cheesecake Dessert im Glas (4 Portionen / Dessertgläser á 160 ml)

Für das Mango-Kompott

  • 1 reife Mango
  • 1/2 Limette
  • ggf. etwas Puderzucker

Für die Cheesecake-Creme

  • 300 g Frischkäse
  • 100 g Sahne
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • etwas abgeriebene Limettenschale (siehe oben)
  • 3 – 4 EL Zucker

Für den Bröselboden

  • 6 Butterkekse
  • 1 EL Butter oder Schokolade (geschmolzen)
  1. Zerbrösle als erstes die Butterkekse fein und vermische diese mit der Butter oder der Schokolade. Drücke die Mischung fest in die Gläser – das wird später dein Boden.
  2. Schäle die Mango, entkerne sie und schneide das Fruchtfleisch in kleine Stücke. Dieses pürierst du mit dem Saft der Limette und süßt das Kompott nach Wunsch. Hinweis: Meine Mango war so reif, dass sie keinen Zucker gebraucht hat! Also probiere das Kompott, bevor du nachsüßt.
  3. Verrühre dann den Frischkäse mit der Vanille, der Limettenschale sowie dem Zucker (nach Geschmack). Lass die Mischung kurz stehen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.
  4. Schlage derweil die Sahne steif und hebe sie dann vorsichtig unter die Frischkäse-Creme.
  5. Verteile nun zuerst die Cheesecake-Creme auf die Gläser und gib dann das Mango-Kompott darüber.
  6. Lasse das Mango Cheesecake Dessert im Glas mindestens 2 h kalt stehen, bevor du es servierst.
  7. Und schon hast du ein ganz einfaches und sommerliches Dessert!

Du suchst ein einfaches Sommer Dessert im Glas? Dieses Mango Cheesecake Dessert im Glas ist innerhalb weniger Minuten zubereitet und schmeckt super lecker! Mit fruchtigem Aroma, einer zarten Frischkäse-Sahne-Creme und einem knusprigen Bröselboden ist dieses Dessert der Hit auf jeder Grillparty oder als Abschluss eines sommerlichen Menüs. Probier es auch aus! | BackIna.de

Karibische Gefühle (Rum Cake / Rumkuchen)

Habt ihr schon mal karibisch gegessen? Letztes Jahr waren wir in Dresden zum ersten Mal in einem karibischen Restaurant und waren total begeistert von den vielfältigen Aromen. Da Dresden von uns aus nicht unbedingt um die Ecke ist, haben wir zu meinem Geburtstag selbst ein karibisches Barbecue veranstaltet. Neben scharf-fruchtig gewürztem Fleisch und entsprechenden Dips, Gemüse und Reis durfte dabei natürlich ein Dessert nicht fehlen 😉 Seit wir in dem erwähnten karibischen Restaurant einen wunderbar aromatischen-rumgetränkten Rum Cake, also einen Rührkuchen mit Rum, probiert hatten, wollte ich zu Hause auch mal backen!

Tatsächlich ist Rum Cake in der Karibik ein beliebtes Dessert, das pur oder mit frischen Früchten oder Sahne bzw. Rum-Karamell-Sauce serviert wird. Der einfache Rührkuchen sieht ganz harmlos aus – hat es aber in sich. Schon im samtig-weichen Teig versteckt sich eine ordentliche Portion Rum. Dann wird er zusätzlich noch mit einem Rum-Sirup getränkt. Also auf keinen Fall geeignet, wenn Kinder mitessen! Für alle Erwachsenen, die gerne mal ein „hochprozentiges“ Dessert zu sich nehmen, ist dieser Kuchen aber echt perfekt.

Rumkuchen - karibisches Dessert, der beliebte Rum Cake mit frischen Früchten

Verwendet habe ich übrigens Spiced Rum (denselben, den ich schon für diesen Kuchen verwendet habe): Das bringt noch einmal mehr Aroma in den Kuchen, da der Rum nicht nur „alkoholisch“ schmeckt (wie z.B. ein Rum, den man für Feuerzangenbowle nutzt). Stattdessen habt ihr noch ein feines Aroma nach Zimt, Honig, Orange und anderen Gewürzen. Kann ich wirklich empfehlen! Aber auch mit „normalem“ Rum schmeckt der Kuchen sicher gut. Vielleicht könnt ihr dann noch etwas abgeriebene Orangenschale und eine Prise Zimt hinzufügen.

Die einzigartige Textur des Kuchens kommt übrigens von der Zubereitungsart: Rum Cake wird nach dem Prinzip des „Reverse Creaming“ zubereitet (kennt jemand den deutschen Begriff dafür???): Dafür mischt man zuerst die trockenen Zutaten mit der Butter, bis eine sandige Textur entsteht. Dann kommen Eier und Flüssigkeit hinzu. Da das Mehl mit der Butter ummantelt ist, wird der Teig sehr zart (es bildet sich weniger Gluten). Dass ein Teil des Mehls durch Puddingpulver ersetzt wird, verstärkt dieses „samtige“ Mundgefühl noch. Gleichzeitig ist der Rumkuchen aber überhaupt nicht trocken! Dafür sorgt reichlich Sirup 😉

Perfektes Dessert für eine Grillparty: Mini Rumkuchen mit Fruchtsalat - Dessertidee aus der Karibik

Mit dem restlichen Sirup, den ich nicht zum Tränken verwendet habe, habe ich einen einfachen Fruchtsalat zubereitet: Dazu habe ich einfach Ananas und Blaubeeren mit etwas Rum-Sirup und Limettensaft vermischt. Ein Stück Rum-Kuchen mit dem Fruchtsalat und etwas Vanilleeis ist das perfekte Dessert zum Grillen!

Übrigens: Gebacken habe ich den Rumkuchen in der Mini-Gugelhupfform von Nordic Ware*. Dabei sind 8 Kuchen rausgekommen. In einer normalen Gugelhupfform kann man es aber auch backen: Die Teigmenge reicht genau für einen normal großen Gugelhupf.  (*Affiliate-Link, d.h. ich bekomme eine kleine Provision, wenn du darüber etwas bestellst. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten)

Hier kommt also das Rezept für diesen sündhaft leckeren Rumkuchen, der perfekt als Dessert zu einer Grillparty oder für einen Sommerabend passt 🙂

Mini Rum Cakes - Dessert aus der Karibik mit Rum: Perfekt als sommerliches und einfaches Dessert bei Grillpartys

Karibischer Rumkuchen / Rum Cake  (6 kleine oder ein großer Gugelhupf)

Für den Rührteig

  • 275 g Mehl
  • 2 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • 275 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 115 g weiche Butter
  • 100 g neutrales Öl (z.B. Sonnenblume oder Raps)
  • 100 ml Milch
  • 4 Eier (Zimmertemperatur)
  • 100 ml Rum (am besten Spiced Rum)
  • 2 TL Vanille-Extrakt

Für den Rum-Sirup

  • 100 g Butter
  • 6 EL Wasser
  • 175 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 120 ml Rum (am besten Spiced Rum)
  1. Fette deine Gugelhupfform(en) und streue sie mit Mehl aus. Heize den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vor.
  2. Vermische das Mehl mit dem Puddingpulver, dem Zucker, dem Backpulver und dem Salz. Rühre die Butter und das Öl unter, bis eine sandige Textur entstanden ist.
  3. Als nächstes rührst du die Milch, dann die Eier (immer einzeln) unter.
  4. Mische zum Schluss den Rum und das Vanille-Extrakt unter den Teig. Dieser sollte jetzt samtig-glatt und recht flüssig sein.
  5. Verteile deinen Teig auf deinen Form(en) und backe den Rumkuchen ca. 15 – 20 Minuten bei Mini-Formen und 50 – 55 Minuten bei einer normal großen Form. Mache die Stäbchenprobe.
  6. Während der Kuchen bäckt, kannst du den Rum-Sirup zubereiten: Dazu vermischt du alle angegebenen Zutaten und lässt die Mischung ca. 10 Minuten einkochen, bis ein dicklicher Sirup (wie flüssiger Honig) entstanden ist.
  7. Lasse den Kuchen sobald er fertig ist, ca. 10 Minuten in der Form abkühlen und steche mit einem Schaschlikspieß viele kleine Löcher in den Kuchen.
  8. Giese ca. die Hälfte des Sirup über den Kuchen, lasse ihn einige Minuten einziehen und stürze den Kuchen dann aus der Form.
  9. Wenn du möchtest, kannst du noch etwas Sirup von oben über den Kuchen gießen. Lasse diesen dann einige Stunden (am besten über Nacht) durchziehen, damit sich der Rum gut verteilen kann.
  10. Am Tag des Servierens (Tipp für den Fruchtsalat siehe oben) kannst du noch einmal etwas vom abgekühlten Rum-Sirup über den Kuchen gießen.
  11. Gut schmeckt es auch, wenn du den Kuchen wieder leicht erwärmst!

Das Rezept habe ich von King Arthur Flour adaptiert. 

Suchst du ein karibisches Dessert? Dieser Rum Cake ist das perfekte Dessert für den Sommer! Saftiger Rührkuchen mit Rum, der mit reichlich aromatischem Rum-Sirup getränkt ist. Dieser Rum Kuchen ist schnell zubereitet und der Rührkuchen schmeckt mit Rum-Sauce und Fruchtsalat herrlich tropisch! Das perfekte Dessert für die Grillparty! | BackIna.de

 

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