Morgenstund hat Hörnchen im Mund (Dinkel Quarkhörnchen)

Seit einigen Monaten versuche ich, unser Brot und unsere Brötchen fast vollständig selber zu machen. Was nicht damit zu tun hat, dass uns die Brötchen von unserem Lieblingsbäcker plötzlich nicht mehr schmecken – sondern vielmehr damit, dass ich immer wieder Neues lernen will 😉 Kuchen und Torten beherrsche ich schon recht gut – bei Brot und Brötchen bin ich manchmal noch unsicher. Deshalb habe ich mir selbst diese Challenge gestellt. An einem Rezept für Dinkel-Vollkornbrötchen arbeite ich ich noch, ebenso an schnellen Quarkbrötchen mit Backpulver statt Hefe. Ein Ergebnis dieser Backversuche kann ich euch heute aber schon zeigen: Und zwar gibt es fluffig-weiche Dinkel-Quarkhörnchen mit Übernachtgare!

Natürlich könnt ihr aus dem Teig auf Basis von Dinkelmehl auch normale Brötchen formen – ich fand aber die Hörnchen mal eine schöne Abwechslung. Der Teig schmeckt ganz leicht süßlich, weshalb ein Belag wie Marmelade, Honig oder Nutella am besten dazu passt. Perfekt also für alle, die gerne süß frühstücken! Wir haben Mini Hörnchen daraus gemacht, dann kann man sich auch mal ein Stückchen mehr gönnen…. Für alle mit größerem Hunger kann man die Hörnchen auch einfach größer machen, dann erhält man 8 Stück anstelle von 16.

Für mich immer wichtig: Ich möchte morgens nicht ewig warten, bis ich meine Brötchen backen kann. Deshalb ist dieses Rezept mit Übernachtgare konzipiert. Das heißt, dass ihr den Teig am Vorabend zubereitet und einfach über Nacht im Kühlschrank gehen lasst. So braucht ihr deutlich weniger Hefe und der Teig wird wunderbar aromatisch. Am nächsten Morgen formt ihr nur noch die Hörnchen, lasst sie kurz noch einmal gehen und könnt backen. Eine echte Win Win Situation!

Hier kommt also das ganz einfache Rezept für Dinkel Quarkhörnchen – perfekt auch für den nächsten Brunch!

Dinkel Quarkhörnchen (ca. 16 Minis oder 8 größere Brötchen)

  • 500 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 10 g frische Hefe
  • 50 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 250 g Magerquark
  • 5 EL Honig
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale und Vanille-Extrakt
  • 1 Eigelb und 2 EL Milch zum Bestreichen
  1. Erwärme die Milch mit dem Honig und lasse die Butter darin schmelzen. Lasse die Mischung leicht abkühlen, bis sie lauwarm ist.
  2. Anschließend bröselst du die Hefe in die Milch-Mischung und lässt die Mischung etwa 10 Minuten stehen, bis sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Dann ist die Hefe aktiv und es kann losgehen!
  3. Währenddessen mischt du das Mehl mit einer großen Prise Salz (ca. 1/2 TL) und gibst Quark sowie Ei darauf.
  4. Sobald die Hefemilch aktiv ist, gießt du sie auf das Mehl und knetest alles zu einem glatten Teig. Diesen deckst du mit einer Frischhaltefolie in der Schüssel ab und stellst ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  5. Am nächsten Morgen sollte der Teig sein Volumen in etwa verdoppelt haben. Wenn das der Fall ist, teilst du den Teig für Mini-Hörnchen in zwei Hälften – für größere Hörnchen lässt du ihn in einer Portion.
  6. Rolle als nächstes je eine Portion des Teigs zu einem großen Kreis aus, der in etwa 1 cm hoch ist.
  7. Diesen schneidest du in 8 „Tortenstücke“.
  8. Rolle jedes dieser Stücke vom breiten Ende her zu Hörnchen auf und biege diese sichelförmig. Nun setzt du die Hörnchen auf ein Backblech und lässt sie abgedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen, bis sie deutlich größer geworden sind.
  9. Heize derweil den Backofen auf 180° (Ober-Unterhitze) vor. Mische das Eigelb mit etwa 2 EL Milch und bestreiche die Hörnchen damit (so werden sie später schön glänzend).
  10. Backe jetzt die Hörnchen etwa 15 – 20 Minuten: Kleine Hörnchen brauchen ca. 15 – 18 Minuten, große eher 18 – 22 Minuten. Teste es einfach, indem du ein Hörnchen herausnimmst und auseinander brichst.
  11. Fertig sind leckere Dinkel Quarkhörnchen zum Frühstück – perfekt mit Marmelade, Honig oder Nutella!

 

Tag des Käsekuchens: Japanischer Käsekuchen

Heute ist Tag des Käsekuchens! Ehrlich gesagt wusste ich das bis vor Kurzem auch nicht – bis die liebe Tina von lecker & co ein Blogevent zu diesem Thema ins Leben gerufen hat 🙂 So langsam habe ich mich ja an das Zubereiten von Käsekuchen gewöhnt… Ich sehe die cremige Kreation nicht mehr als den „Endgegner“ wie noch vor 2 Jahren, sondern experimentiere gerne damit herum. So sind unter anderem schon Mini-Käsekuchen, Käsekuchen mit Mandarinen oder ein American Cheesecake entstanden. Deshalb möchte ich den heutigen Tag des Käsekuchens mit einem ganz besonderen Exemplar feiern! Und zwar gibt es Japanischen Käsekuchen 🙂

Übrigens: Weiter unten habe ich alle anderen Käsekuchen-Kreationen verlinkt, die im Rahmen der heutigen Blogparade entstanden sind… Wenn ihr also mehr Inspiration sucht, schaut doch vorbei!

Was unterscheidet jetzt die japanische Variante des Käsekuchens von der deutschen oder amerikanischen? Die Japaner bereiten einen super fluffigen Käsekuchen zu, der oft nur aus weißer Schokolade, Ei und Frischkäse besteht. Vielleicht kennt ihr ja die Videos von Instagram und Co? Wenn ein Japanischer Käsekuchen geschüttelt wird, wackelt er so lustig 😉 Wie wir ja schon beim American Cheesecake besprochen haben, lassen sich solche Rezepte bei uns in Deutschland oft nicht 1:1 umsetzen: Deutscher Frischkäse ist nicht gleich amerikanischer oder japanischer Frischkäse!

Deshalb habe ich ein Rezept als Basis genutzt, das schon „eingedeutscht“ ist – denn die kochen und genießen hat hier ein Rezept veröffentlicht, das ich schon lange mal testen wollte. Es kommen ein paar mehr Zutaten in den Teig als nur die ursprüngliche Schokolade (die entfällt komplett), Eier und Frischkäse. Dafür habt ihr aber ein gelingsicheres Rezept und das ist deutlich wichtiger 😉

Außerdem wichtig: Viel Dampf im Ofen, damit der Cheesecake nicht einreißt! Wie schon beim American Cheesecake stellen wir einfach ein Blech mit Wasser unter unsere Form – so spart ihr euch ein Wasserbad und die damit verbundenen Risiken (Stichwort: undichte Form). Zudem ist das ganz langsame Abkühlen im Ofen wichtig: Denn der Japanische Käsekuchen hat die Konsistenz von Soufflé und das fällt ja auch bei Kontakt mit kalter Luft in sich zusammen. Also braucht ihr etwas Geduld.

Ansonsten ist dieses Rezept aber relativ einfach und das Ergebnis ist einfach mega-lecker – lang lebe der Käsekuchen!

Weitere Käsekuchen-Rezepte findet ihr heute bei:

Japanischer Käsekuchen (eine kleine Springform á 20 cm)

  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 35 g weiche Butter
  • 150 g Sahne
  • 6 Eier
  • 75 + 35 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 60 g Mehl
  1. Zunächst trennst du die Eier.
  2. Heize als nächstes den Ofen auf 160° Ober-Unterhitze vor und hänge ein tiefes Backblech mit Wasser gefüllt auf einer der Schienen unterhalb der Mitte.
  3. Lege deine Backform mit Backpapier aus – auch die Seiten! Lasse nach oben hin mindestens 5, besser 10 cm Backpapier überstehen. Damit das Backpapier kleben bleibt, kannst du an den Rändern etwas Butter verteilen, bevor du das Backpapier in die Form legst.
  4. Das Eiweiß schlägst du mit einer Prise Salz sowie den 75 g Zucker steif. Die Masse ist fertig, wenn du mit einem Messer durchfahren kannst und die Kerbe bestehen bleibt.
  5. Als nächstes schlägst du den Frischkäse mit den 35 g Zucker und dem Vanillezucker cremig (ca. 5 Minuten).
  6. Gib langsam die Butter und die Eigelbe sowie das Mehl hinzu, während du stetig weiterrührst.
  7. Als letztes rührst du die Sahne in die Frischkäse-Mischung.
  8. Nun hebst du vorsichtig nach und nach das Eiweiß unter die Frischkäse-Masse, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.
  9. Diese Masse schüttest du in deine Form (die sollte jetzt schon recht voll sein) und klopfst diese mehrfach kräftig auf deine Arbeitsfläche auf. So können Luftblasen aus dem Teig entweichen und der Kuchen wird weniger reißen.
  10. Nun stellst du den Kuchen eine Schiene über dein mit Wasser gefülltes Blech und bäckst ihn ca. 55 Minuten bei 160° C.
  11. Dann drehst du die Temperatur auf 140° C herunter und bäckst den Kuchen noch einmal eine halbe Stunde.
  12. Ist die halbe Stunde vorbei, kannst du die Temperatur ausschalten: Lasse den Kuchen bei geschlossener Tür zuerst 15 Minuten leicht abkühlen. Dann öffnest du die Ofentür einen Spalt und lässt den Japanischen Käsekuchen noch einmal 20 Minuten drin.
  13. Nun kannst du den Kuchen herausnehmen und bei Zimmertemperatur abkühlen lassen (ca. 1 – 2 Stunden).
  14. Vor dem Servieren solltest du den Käsekuchen noch mindestens 2 Stunden kühl stellen.
  15. Fertig ist dein erster Japanischer Käsekuchen – sehr lecker mit frischen Früchten und Puderzucker bestäubt!

Das Rezept habe ich aus der kochen & genießen adaptiert. 

Geheime Zutat (Whiskey Kuchen)

Manche Backprojekte enden ganz anders als man zu Beginn dachte. So auch dieses hier, das ich euch trotzdem nicht vorenthalten möchte! Denn heute gibt es einen aromatischen Whiskey Kuchen, der sogar Leute überzeugt, die sonst gar keinen Whiskey mögen.

Gestartet bin ich mit einer Flasche Honig Whiskey und der Überlegung, ob dieser wohl gut im Kuchen schmecken würde. Ob das rauchig-herbe Aroma einen Rührteig nicht erst richtig spannend machen würde? Also habe ich mein erprobtes Rezept für Eierlikörkuchen hergenommen und den Whiskey einfach anstelle des Eierlikörs verwendet. Der Teig jedenfalls schmeckte schon mal richtig „boozy“, also sehr alkoholisch und auch etwas herb…. „Nun ja, mal sehen, was da rauskommt“, dachte ich mir.

Beim Backen verwandelt sich der Whiskey-Geruch dann in einen feinen Duft, den man eigentlich gar nicht so richtig zuordnen kann. So wie Eierlikör-Kuchen nicht wirklich nach Eierlikör schmeckt, so schmeckt auch der Whiskey-Kuchen nicht wirklich nach Whiskey. Vielmehr entsteht durch die Zugabe des Getränks ein sehr saftiger Kuchen mit einer feinen Krume und einem ganz leicht herb-vanilligem Geschmack: Woher dieser aber kommt, kann man nicht mehr so recht zuordnen… Durch das Tränken mit etwas mehr Whiskey wird dieser Geschmack noch intensiviert, aber doch nicht zu stark. Insgesamt ein wunderbarer Rührkuchen für eine gemütliche Kaffeerunde!

Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen: Testet dieses Rezept unbedingt einmal – wer Eierlikörkuchen mag, dem wird dieser Whiskey Gugelhupf auch schmecken! Und fragt doch euere Kaffeegäste einfach nach der „Geheimzutat“, die das Aroma des Kuchens ausmacht. Wetten, keiner errät diese richtig?

Whiskey Kuchen / Whiskey Gugelhupf

  • 250 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 4 Eier (Zimmertemperatur)
  • 250 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 3 TL Backpulver
  • 150 ml milder Whiskey (+ 3 – 4 EL zum Tränken)
  1. Heize als erstes den Ofen auf 175° Ober-Unterhitze vor. Streiche deine Gugelhupf-Form gut mit Butter aus und bestäube sie mit Mehl oder Grieß.
  2. Rühre die Butter mit dem Zucker, dem Vanille-Extrakt sowie dem Honig weißcremig, bis sich der komplette Zucker gelöst hat (ca. 5 Minuten).
  3. Als nächstes rührst du die Eier einzeln gut unter (je Ei etwa 30 Sekunden).
  4. Mische das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke und rühre es im Wechsel mit dem Whiskey unter den Teig.
  5. Streiche den Teig in die Gugelhupf-Form und backe den Whiskey Kuchen für etwa 50 – 60 Minuten (Stäbchenprobe machen).
  6. Wenn du möchtest, kannst du den Gugelhupf im lauwarmen Zustand noch mit etwas mehr Whiskey tränken.
  7. Ein wirklich saftiger und leckerer Kuchen mit ganz besonderem Aroma!

Marketing-Erfolge (Russischer Zupfkuchen vom Blech)

Wie ihr ja wisst, bin ich hauptberuflich mit einer Onlinemarketingagentur selbstständig. Deshalb ist das heutige Rezept schon „von Berufswegen“ für mich interessant! Denn heute gibt es Russischen Zupfkuchen! Was hat jetzt Russischer Zupfkuchen mit Marketing zu tun, fragt ihr euch? Nun, es ist ein Lehrstück, wie Marketing Menschen beeinflussen kann!

Ihr denkt, dass der leckere Käsekuchen mit Schokoboden und Schoko-Zupfen ein uraltes Rezept ist, von Oma überliefert? Da habt ihr nur halb Recht. Denn zwar haben viele deutsche Omas schon lange einen Käsekuchen dieser Art gebacken –  „Russischer Zupfkuchen“ wird das gute Stück aber erst seit Anfang der 1990er Jahre genannt! Damals hatte nämlich der bekannte deutsche Hersteller Dr. Ö. (ihr wisst, wen ich meine…) einen Backwettbewerb ausgerufen: Das beste Käsekuchen-Rezept sollte Pate stehen für eine neue Backmischung. Und da wurde eben ganz oft ein Käsekuchen von der Art eingereicht, den wir heute als Russischen Zupfkuchen bezeichnen.

Also hat Dr. Ö. sich einen pfiffigen Namen überlegt, der leicht zu merken ist und dem Kuchen eine „Hintergrund-Geschichte“ verliehen. Mit Russland hat das Rezept eigentlich ganz und gar nichts zu tun – Russen kennen nämlich nicht mal Quark bzw. Käsekuchen, sondern höchstens saure Sahne. Anfang der 1990er war jedoch nach Fall des Eisernen Vorhangs ein gewisses Interesse für alles „Russische“ da und genau das haben die findigen Marketing-Mitarbeiter genutzt. Da die Schoko-Zupfen manch kreativen Geist an Russische Kirchturmspitzen erinnern, kam also der Name zustande. Mal ehrlich: Erkennt ihr die typisch russischen Zwiebeltürme in diesen Flecken??? Also ich nicht…

Mithilfe eines Werbespots, in dem eine ältere Dame mit russischem Akzent von ihrer Kindheit und dem damals oft gebackenen „Russischen Zupfkuchen“ erzählt (auf YouTube verfügbar, wenn es euch interessiert), wurde die Legende dann endgültig ins kollektive Back-Gedächtnis eingebrannt. Fortan glaubten ganz viele, dass der Zupfkuchen russischen Ursprungs ist und es sich dabei um ein ganz altes Rezept handelt. Das nenne ich mal einen Marketing-Erfolg!

Aber egal, wie der Name oder das Rezept entstanden ist: Fakt ist, dass der Russische Zupfkuchen nach wie vor unglaublich beliebt ist und vor allem ganz hervorragend schmeckt! Zudem geht er wirklich sehr einfach auch ohne Backmischung: Das Rezept ist also auch gut für Backanfänger geeignet.

Hier kommt meine Version des Zupfkuchens 🙂

Russischer Zupfkuchen (ein kleines Blech 20×20 cm / für ein ganzes Blech einfach die Mengen verdoppeln!)

Für den Teig

  • 350 g Mehl
  • 75 g Kakao
  • 3 TL Backpulver
  • 175 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 200 g Butter oder Margarine

Für die Käsekuchen-Masse

  • 75 g Butter (keine Margarine!)
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 500 g Magerquark
  • 1 Becher (200 ml) Sahne
  • 1 Pck. Vanille-Puddingpulver
  • 3 Eier
  1. Zunächst bereitest du den Teig vor: Verknete dazu alle angegeben Zutaten mit einer Prise Salz miteinander, bis ein glatter Teig entsteht. Ist der Teig zu weich, gib noch etwas Mehl hinzu. Ist er zu bröselig, kannst du noch 1 – 2 EL Milch hineingeben.
  2. Stelle den Teig für etwa 30 Minuten kalt.
  3. Derweil kannst du die Füllung vorbereiten. Dafür lässt du als erstes die Butter schmelzen und ganz leicht abkühlen (auf Zimmertemperatur).
  4. Als nächstes verrührst du alle Zutaten für die Füllung zu einer glatten Masse. Fertig!
  5. Nun heizt du den Ofen auf 180° C (Ober-Unterhitze) vor und legst deine Backform mit Backpapier aus.
  6. Aus etwa 2/3 des Schoko-Teiges formst du einen Boden für deinen Russischen Zupfkuchen. Darauf gießt du die Käsekuchenmasse.
  7. Zuletzt reißt du den übrigen Schoko-Teig in kleien Stücke, die du auf den Käsekuchen legst.
  8. Nun bäckst du den Russischen Zupfkuchen etwa 50 – 55 Minuten im heißen Ofen.
  9. Anschließend muss der Kuchen gut abkühlen und noch mindestens 1 – 2 Stunden in den Kühlschrank, bevor du ihn anschneidest. Ein Test in Sachen Selbstkontrolle 😉
  10. Fertig ist ein super einfacher und super leckerer Kuchen-Klassiker!

Waidmanns Heil (Wildschweinbraten aus dem Dutch Oven)

Wusstet ihr, dass das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Moment besonders hoch ist? In Osteuropa ist diese Krankheit immer mehr auf dem Vormarsch. Das beunruhigt nicht nur Schweinebauern, sondern vor allem auch Jäger. Warum ich euch das erzähle? Nun, über drei Ecken hängt das heutige Rezept nämlich damit zusammen. Denn meine Mutter hat einen ehemaligen Kollegen, der uns als Jäger immer wieder frisches Wildfleisch liefert. Normalerweise bekommen wir vor allem Reh und Hirsch (auch als hervorragende Salami und Schinken). Derzeit werden jedoch vor allem Wildschweine bejagt – eben aufgrund des hohen Risikos für die Schweinepest.

So sind wir neulich in den Besitz eines wunderbaren Wildschweinrückens gekommen. 3 Kilo feinstes Fleisch warteten drauf, verarbeitet zu werden. „Normal“ im Ofen war uns fast ein wenig zu langweilig, deshalb kam das Stück letztendlich in den Dutch Oven (wohin auch sonst 🙂 ) Bei Wild auf Wild haben wir ein tolles Rezept für eine Whiskey-Honig-Marinade gefunden, an das wir uns gehalten haben. Allerdings wird im Originalrezept der Wildschweinrücken gegrillt, daher haben wir die Zutaten auf den Dutch Oven angepasst.

Wie schmeckt nun so ein Wildschweinrücken? Er sollte auf keinen Fall zu sehr nach „Wild“ schmecken, sondern eher wie ein sehr aromatischer „normaler“ Schweinerücken. Wenn ihr denkt, das Schwein sitzt mit am Tisch, dann habt ihr leider ein zu altes Tier erwischt… Also immer darauf achten, wo ihr den Braten kauft!

Und was isst man zu so einem Wildschweinbraten? Ganz klassisch kann man Klöße servieren. Wir haben uns stattdessen für Smashed Potatoes entschieden. Dazu gart ihr kleine neue Kartoffeln, bis sie fast gar sind. Diese legt ihr auf ein Blech und zerdrückt sie mit der Gabel etwas, sodass die Schale aufplatzt und ihr gewissermaßen eine Art Kartoffelplätzchen habt. Diese bestreut ihr mit Salz, Pfeffer und Paprika, legt auf jede Kartoffel ein kleines Stückchen Butter und ein paar Rosmarinnadeln und backt die Kartoffeln bei 190°C (Ober-Unterhitze) ca. 10 Minuten, bis sie schön braun und leicht kross sind. Wirklich nicht schwer, aber sehr lecker!

Wenn ihr Wildschein bekommen könnt, solltet ihr diesen Braten unbedingt einmal ausprobieren! Er ist wirklich nicht schwer, aber geschmacklich ein Highlight!

Wildschweinrücken aus dem Dutch Oven mit Whiskey Marinade (4 Personen)

  • ca. 2 kg Wildschweinrücken mit Knochen
  • ca. 300 g Speckstreifen / Bacon
  • 1 große rote Paprika
  • 3 große Zwiebeln
  • 1 Glas Wildfond
  • einige Esslöffel Barbecue-Sauce

Für die Marinade:

  • 4 EL Senf (scharf)
  • 4 EL brauner Zucker
  • 6 EL Whiskey
  • 1 EL Honig
  • 6 EL Butter
  1. Gib zuerst die Zutaten für die Marinade in einen Topf, koche alles auf und lasse die Masse etwa 5 Minuten einreduzieren, bis eine dickliche Masse entsteht (wie zäher Honig).
  2. Währenddessen entfernst du die „Silberhäutchen“ vom Wildschweinrücken. Dann reibst du ihn auf der Fleischseite großzügig mit der Marinade ein und lässt ihn im Kühlschrank mindestens 1 Stunde marinieren.
  3. Während der Marinierzeit kannst du Paprika und Zwiebeln in grobe Stücke schneiden und unten in den Dutch Oven legen.
  4. Als nächstes nimmst du den Wildschweinrücken aus dem Kühlschrank und umwickelst ihn mit den Speckstreifen (ggf. mit Zwirn festbinden).
  5. Lege das Wildschwein auf Zwiebeln und Paprika im Dutch Oven und schließe den Deckel.
  6. Heize 21 Kohlen vor: 7 legst du unter den Dutch Oven, 14 oben drauf. So lässt du den Wildschweinbraten zunächst eine Stunde ziehen.
  7. Bestreiche nach dieser Zeit den Wildscheinrücken mit der Barbecue-Sauce und gieße unten in den Topf den Wildfond an. So lässt du den Braten noch etwa 2 Stunden köcheln.
  8. Ist die Garzeit abgelaufen, teste, ob das Fleisch schön zart und weich ist. Wenn ja, kannst du es nun herausnehmen, vom Knochen lösen und servieren.
  9. Wir haben die Sauce abgesiebt und mit etwas Rotwein, Salz, Pfeffer und Zucker abgeschmeckt. Wer mag, kann auch das darin enthaltene Gemüse pürieren, dann gibt es eine etwas dickere Sauce.
  10. Serviere den Wildschweinrücken mit Kartoffelklößen oder Smashed Potatoes sowie Preiselbeeren und einem frischen Salat. Unglaublich lecker!

 

 

Brainfood (Protein Müsliriegel ohne Zucker)

Ich habe euch ja schon öfter erzählt, dass ich tagsüber immer mal wieder einen Snack brauche, um leistungsfähig bis zum Abendessen zu bleiben. Da bin ich natürlich immer wieder auf der Suche nach neuen Rezeptideen, z.B. diesen Energiekugeln oder einem Müslikeks.

Die Basis für diese Müsliriegel bildet Banane. Wenn ihr also nicht genug Bananen für ein Bananenbrot (oder die Schoko-Variante davon) habt, ist dieses Rezept ideal. So richtig schön überreif und braun darf die Banane sein – je reifer, desto süßer werden die Müsliriegel am Ende. Für zusätzliche Süße kann auch das verwendete Proteinpulver sorgen: Ich habe ein Pulver mit Vanille-Geschmack genutzt, das ich euch unten verlinke.

Wenn die Basis aus Haferflocken, Amaranth und Banane fertig ist, ist euere Kreativität gefragt! Welche Früchte, Nüsse oder Kerne ihr verwenden möchtet, bleibt ganz euch überlassen. Ich habe in meinen Riegeln getrocknete Kirschen und Cranberrys für eine beerige Geschmacksnote verwendet. Denkbar sind aber z.B. auch die Geschmacksrichtungen Ananas und Kokosraspel (Tropic Müsliriegel), Sonnenblumenkerne und Rosinen (klassisches Müsli) oder Walnuss und Haselnuss für einen richtig nussigen Riegel. Gebt einfach hinein, was ihr im Vorrat habt und was euch schmeckt 🙂

Vielleicht werde ich noch eine Schoko-Variante des Riegels testen – eigentlich sollte sich ein Teil des Hafermehls durch Kakao ersetzen lassen. Wenn dann noch Schoko-Proteinpulver zum Einsatz kommt, wird das ein leckerer Schoko-Müsliriegel. Ich werde euch berichten, ob das Experiment klappt 🙂

Und hier kommt das Rezept, mit dem ihr die kleinen Leistungstiefs des Alltags wunderbar überbrücken könnt!

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon Produktlinks sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas bestellst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Müsliriegel ohne Zucker (ca. 12 Stück)

  • 150 g kernige Haferflocken
  • 1/2 TL Natron
  • 50 g gepuffter Amaranth, Puffreis o.Ä.
  • 70 g feine Haferflocken, gemahlen (Hafermehl)
  • 40 g Proteinpulver nach Wahl (oder mehr Hafermehl)
  • nach Wunsch 1 EL Kakaopulver
  • 175 g sehr reife Banane
  • 45 g Kokosöl (oder geschmacksneutrales Öl) – Alternativ Honig oder anderes flüssiges Süßungsmittel (falls es dir nicht süß genug ist)
  • 75 g Inhalte nach Wahl: Nüsse, Cranberrys, Rosinen, Trockenfrüchte, Schoko-Chips, Kokos…. (ich habe Kirschen + Cranberrys verwendet)
  • ggf. 50 g Schokolade zum Verzieren
  1. Gib die Banana, das Kokosöl, das Proteinpulver, Natron und Hafermehl in einen Blender und mixe alles kräftig durch.
  2. Hebe die Haferflocken, den Amaranth und die weiteren Inhalte (z.B. Trockenfrüchte, Nüsse) unter, bis eine dicke Paste entsteht.
  3. Falls es dir nicht süß genug ist: Nun kannst du nachsüßen mit etwas Honig oder Ahornsirup!
  4. Streiche die Masse etwa fingerdick in eine kleine Form (etwa 20 x 20 cm) und backe die Müsliriegel bei 160°C (Ober-Unterhitze) für etwa 15 Minuten.
  5. Schneide die Riegel noch während sie zimmerwarm sind in Form und lasse sie vollständig abkühlen.
  6. Wenn du möchtest, kannst du die erkalteten Riegel noch mit geschmolzener Schokolade verzieren.
  7. Fertig sind deine eigenen Müsliriegel ohne Zucker! An einem kühlen, trockenen Ort gelagert halten sie sich bis zu einem Monat – sie werden dann nur etwas härter.

Grün, Grün, Grün sind alle meine Farben (Zucchinikuchen)

Zucchini fand ich als Kind immer suspekt. Muss wohl in der Familie liegen, denn obwohl meine Großeltern schon seit Jahrzehnten Zucchini im Garten anbauen, ist mein Opa ein strikter „Zucchiniverweigerer“ (wie übrigens auch Herr BackIna). Allerdings habe ich meine Meinung über das grüne Gemüse irgendwann geändert – und zwar durch den Zucchinikuchen, den ich euch heute zeigen möchte!

Geraspelte Zucchini im Teig macht den Kuchen wunderbar saftig und hat dabei keinen Eigengeschmack. Insofern werden auch Zucchini-Hasser das Gemüse in dieser Form akzeptieren 🙂 Das Rezept, das auch mich vom Zucchini überzeugt hat, stammt (wie schon der Zebrakuchen) aus dem Zwergenstübchen Backbuch. Auch wenn die Bücher schon in den 1980er / 1990er Jahren erschienen sind, sind die Rezepte darin wirklich zeitlos und falls ihr noch kein solches Buch habt, kann ich es nur empfehlen! Ich verlinke euch unten die von mir genutzten Ausgaben. Vor allem das violette Buch „Zwergenstübchen Bäckerei“ nutzen wir oft und gerne – auch heute noch!

Zurück zum Zucchinikuchen: Ich habe das Originalrezept nur wenig verändert. Namentlich habe ich den Zuckeranteil etwas gesenkt und noch einen Esslöffel Kakao hinzugegeben. Der Teig schmeckt dadurch nicht schokoladig, sondern nur intensiver. Wenn ihr näher am Orginialrezept aus dem Zwergenstübchen-Backbuch sein möchtet, lasst den Kakao weg und nehmt 200 – 250 g Zucker.

Dieser Zucchinikuchen schmeckt eher wie ein sehr saftiger Nusskuchen durch die geriebenen Haselnüsse im Teig. Mit einer dicken Schicht Schokoglasur wird dadurch ein toller Blechkuchen für Familienfeiern oder zum Nachmittagskaffee. Trotz der eher „einfachen“ Zubereitung muss sich dieser Kuchenklassiker nicht hinter aufwändigen Torten verstecken! Im Gegenteil: Ich greife sogar lieber zu einem Stück davon als zu einer schweren Torte 🙂

Ich kann euch nur empfehlen: Backt diesen Klassiker nach, so lange frische Zucchini am Markt sind – damit überzeugt ihr sicherlich auch „Zucchini-Hasser“ 🙂

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon Produktlinks sind sog. Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten!

Zucchinikuchen aus dem Zwergenstübchen BackBuch
(Ergibt eine Fettpfanne á 24 x 20 cm – für ein ganzes Blech die Menge verdoppeln!)

  • 2 Eier
  • 175 g Zucker
  • 110 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 ml Öl
  • 225 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 EL Kakao
  • 225 g geraspelte Zucchini
  • Schokoglasur und Deko nach Belieben
  1. Heize den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vor.
  2. Rühre für den Teig zuerst die Eier mit dem Zucker sowie einer Prise Salz cremig.
  3. Dazu gibst du die Nüsse sowie das Öl und rührst weiter, damit die Masse cremig bleibt.
  4. Mische Backpulver, Natron, Zimt, Kakao und Mehl.
  5. Zuletzt hebst du die Mehlmischung im Wechsel mit dem geraspelten Zucchini unter den Teig.
  6. Nun streichst du den Teig für den Zucchinikuchen ins Blech und bäckst den Zucchinikuchen ca. 30 – 35 Minuten (Stäbchenprobe machen).
  7. Sobald der Kuchen abgekühlt ist, kannst du ihn mit der Schokoglasur überziehen und nach Wunsch verzieren.

Anzeige: Sommerliche Snacks mit Seeberger Soft-Früchten

Mögt ihr Trockenfrüchte? Ich habe eigentlich immer ein Paket Cranberrys zu Hause, denn die dürfen im morgendlichen Porridge oder Quark bei mir nicht fehlen! Auch andere Früchte wie Aprikosen oder Feigen habe ich gerne im Vorrat. Diese sind das ideale „Brainfood“ für mich, um kurze Leistungstiefs während des Tages zu überbrücken. Anstelle von Süßigkeiten greife ich dann gerne mal zu Trockenfrüchten. Deshalb habe ich mich besonders gefreut, als mich Seeberger gebeten hat, ihre Soft-Früchte zu testen! Sicherlich kennt ihr diese besonders weichen Trockenfrüchte – im Vergleich zu manch anderen getrockneten Früchten sind diese richtig zart und weich. Falls ihr sie noch nicht kennt, könnt ihr euch hier über die einzelnen Sorten informieren. 

Allerdings sind die Soft-Früchte von Seeberger nicht nur ein guter Snack während des Arbeitstags oder ein Add-In ins Müsli: Auch wenn sich spontan Gäste ankündigen, kann man mit den Soft-Früchten richtig leckere Snacks zaubern. Es lohnt sich also, immer ein paar Pakete im Schrank zu haben 🙂 Meine persönlichen Lieblings-Früchte im getrockneten Zustand sind die schon eingangs erwähnten Cranberrys, weil sie so schön süß-herb sind. Das ist genau mein Geschmack!

Auch die Soft-Aprikosen finde ich richtig lecker, denn diese schmecken fast wie frische Aprikosen und haben einen wunderbaren „Biss“ ohne zäh zu sein. Super fruchtig und fein! Übrigens: Weitere Sorten von Seeberger sind Soft-Datteln, Soft-Kirschen (lecker in Schoko-Cookies!), Soft-Feigen und Soft-Pflaumen.

Was liegt also näher als diese beiden Sorten zu sommerlichen Snacks zu verarbeiten? Denn wenn sich spontan Freunde ankündigen (oder zum Fußball schauen vorbeikommen), will man manchmal einfach einen unkomplizierten Snack servieren, für den man nicht lange in der Küche stehen muss. Dazu sind meine heutigen Rezeptideen genau richtig!

Im Supermarkt um die Ecke bei uns gab es lange Zeit handgemischte Frischkäse – meine Lieblingssorte war dabei „Cranberry-Meerrettich“: Eine echt gelungene Kombination aus süß, herb und scharf. Diesen Frischkäse könnt ihr ganz leicht selber machen und vor allem macht er in einem Mantel aus Cranberrys richtig was her – sieht fast aus wie ein Käse-Igel, nur eben in bunt! Als Ergänzung zum herzhaften Cranberry-Dip gibt es ganz einfach zu machende Schoko-Aprikosen: Bitterschokolade, Nüsse und die Soft-Aprikosen schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch noch gesund.

So habt ihr ganz schnell aus dem Vorratsschrank zwei leckere und gesunde Snacks gezaubert – und dabei gesünder sind als Chips und Co! Bevor ich euch die Rezepte gebe, könnt ihr allerdings noch die Seeberger Soft-Früchte gewinnen 🙂

Gewinne zwei Testpakete der Seeberger Soft-Früchte (Abgeschlossen)

Möchtest du die Seeberger Soft-Früchte auch einmal testen? Ich verlose zwei Probierpakete mit je 6 Päckchen der Soft-Früchte (je 1x Soft-Feigen, Soft-Pflaumen, Soft-Aprikosen, Soft-Datteln, Soft-Kirschen, Soft-Cranberrys)!

Was du dafür tun musst? Hinterlasse bis zum 5. Juli 2018, 23:59 Uhr hier einen Kommentar, in dem du mir verrätst, welche der Soft-Früchte du am liebsten snackst. Der / die GewinnerIn wird dann am 6.7. ausgelost und schriftlich benachrichtigt (bitte eine korrekte Mailadresse angeben!). Anschließend versende ich den Gewinn.

Die beiden Gewinnerinnen wurden bereits per Mail benachrichtigt. Vielen Dank für euere Teilnahme! 

Achtung: Berechtigt sind nur Personen über 18 aus Deutschland. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Für die Schoko-Aprikosen

  • 200 g Soft-Aprikosen
  • 75 g dunkle Schokolade
  • 25 g weiße Schokolade
  • Toppings nach Wahl: gehackte Nüsse, kleingeschnittene Cranberrys etc.
  1. Schmelze die beiden Schoko-Sorten getrennt.
  2. Tauche je eine Hälfte der Soft-Aprikosen in die Schokolade deiner Wahl.
  3. Verziere die Schoko-Aprikosen nach Wunsch entweder mit andersfarbiger Schokolade oder streue Nüsse / Cranberrys etc. darauf.
  4. Lasse die Aprikosen gut durchkühlen und serviere sie als leckeren Snack!

Für den Cranberry-Meerrettich-Frischkäse

  • 200 g Frischkäse
  • 2 EL geriebener Meerrettich (Glas)
  • 50 + 150 g Soft-Cranberrys
  • ein Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer (am besten Orangenpfeffer)
  1. Hacke 50 g der Cranberrys sehr fein.
  2. Rühre den Frischkäse mit dem Meerrettich, einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und den gehackten Cranberrys glatt.
  3. Schmecke die Masse nach Wunsch ab: Falls du es schärfer magst, füge noch mehr Meerrettich hinzu!
  4. Forme aus der Masse anschließend eine große Kugel, die du mit den restlichen Soft-Cranberrys bedeckst.
  5. Stelle deinen Cranberry-Meerrettich-Frischkäse mindestens eine Stunde kalt, bevor du ihn servierst.
  6. Dazu reichst du am besten verschiedene Brote und Knabbergebäck. So kann sich jeder seinen eigenen Happen zusammenstellen.

 

 

 

Wie im Coffeeshop (XXL Blaubeer-Muffins mit Streuseln)

Vor einiger Zeit habe ich hier ein Rezept für XXL Schoko Muffins wie bei Starbucks und Co geteilt – nur eben ganz ohne Chemie oder Backmischungen. Da dieses Rezept bei euch so gut ankam, habe ich nach weiteren Geschmacksrichtungen von Muffins gesucht, die man sonst gerne im Coffeeshop kauft, zu Hause aber schwer so hinkriegt. Da kam mir natürlich als erstes Blaubeere mit einem leicht zitronigen Teig in den Sinn! Blaubeer-Muffins sind wirklich typisch für amerikanische Coffeeshops und da die Beeren gerade in Saison sind, ist das natürlich perfekt.

Wie schon bei den Schoko Muffins stehen diese den gekauften Varianten in nichts nach – im Gegenteil, sie schmecken sogar besser! Das Geld für den nächsten Muffin bei Starbucks könnt ihr euch sparen: Denn die Liebe beim selber backen schmeckt man doch immer ganz dezent heraus 🙂 Wie man das von den gekauften Varianten gewohnt ist, ist der Teig fluffig weich, schmeckt süß und vanillig, aber doch mit deutlicher Zitronen-Note. Als Topping kommen noch Butterstreusel oben drauf.

Die Grundlage für die Blaubeer-Muffins bildet mein Rezept für die XXL Schoko-Muffins. Im Vergleich zur Schoko-Variante habe ich jedoch den Kakao durch Mehl ersetzt (wer hätte es gedacht 😉 ) und anstelle von Creme Fraiche Joghurt verwendet. Die feine Säure passt meines Erachtens besser zu Zitrone und Blaubeere. Creme fraiche funktioniert jedoch ebenso. Insgesamt kommen die Blaubeer-Muffins auch mit etwas weniger Süße aus, da wir hier ja kein „super süßes“ Ergebnis haben wollen wir bei den Schoko Muffins, sondern die säuerliche Note noch deutlich durchkommen soll.

Natürlich könnt ihr die Streusel auf den Muffins auch weglassen und anstelle dessen einfach Puderzucker oder etwas Zuckerguss (oder gar nichts) nach dem Backen hinzugeben. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch! Für mich sind die Streusel allerdings der Clou an dem Rezept, da sie noch etwas Crunch in die Muffins bringen.

Wenn ihr also ein typisches Rezept wie im Coffeeshop sucht, dann solltet ihr diese XXL Blaubeer Muffins mit Streuseln unbedingt probieren! Am besten funktioniert das Rezept übrigens mit einer Tulpen-Muffinform als Grundlage, da die Muffintops an den erhöhten Seitenwänden so richtig schön hochgehen können.

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon Produktlinks sind sog. Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas bestellst, erhalte ich also eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Blaubeer Muffins mit Streuseln wie bei Starbucks und Co. (12 Stück)

Für die Blaubeer-Muffins

  • 375 g Mehl
  • 2,5 TL  Backpulver
  • 0,5 TL Natron
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 110 g neutrales Öl (z.B. Sonnenblume)
  • 300 g Naturjoghurt (3,8% Fett)
  • 200 g Blaubeeren (gewaschen)

Für die Streusel

  • 40 g Zucker (am besten feiner brauner)
  • 50 g Mehl
  • 40 g Butter (in kleine Würfel geschnitten)
  1. Knete zunächst alle Zutaten für die Streusel mit einer Prise Salz zu Streuseln und stelle diese kalt.
  2. Heize als nächstes den Ofen auf 190° Ober-Unterhitze vor.
  3. Als nächstes mischt du das Mehl für die Muffins mit dem Backpulver und Natron sowie einer guten Prise Salz zusammen. Diese Mischung stellst du ebenfalls beiseite.
  4. Nun verrührst du den Joghurt, das Öl, den Zucker, die Eier, das Vanille-Extrakt sowie den Zitronensaft zusammen, bis sich der Zucker gelöst hat.
  5. Gib die Mehlmischung hinzu und verrühre nur ganz kurz, bis ein Teig entsteht. Es dürfen sogar noch Mehlklumpen zu sehen sein.
  6. Wende die Blaubeeren in etwas Mehl, damit diese im Teig nicht einsinken, und hebe sie unter den Muffin-Teig.
  7. Fülle 12 Muffin-Förmchen bis zum oberen Rand mit dem Teig (ja, wirklich bis ganz oben!) und streue die Streusel gleichmäßig oben drauf.
  8. Backe die Muffins für 10 Minuten bei 190 Grad und drehe dann die Temperatur auf 175° C herunter. Lasse die Blaubeer-Muffins bei dieser Hitze etwa 10 – 15 Minuten fertig backen (Stäbchenprobe machen).
  9. Fertig sind leckere, hohe und fluffige Blaubeer-Muffins wie bei Starbucks und Co!

Nachmittagstee (Vanille Scones mit Joghurt)

Vor einiger Zeit habe ich euch hier ja ein Rezept für Schoko Scones vorgestellt. Auch gab es hier schon einmal ein herzhaftes Scones Rezept. Aus irgendeinem Grund hatte ich das leckere britische Gebäck aber einige Zeit gar nicht mehr auf dem Schirm… Bis neulich meine liebe Blogger-Kollegin „Tea and Scones“ nach den besten Scones-Rezepten gesucht hat! Da kamen meine Schoko Scones nämlich auf die Liste und angesichts der vielen Ideen habe ich Lust bekommen, mal wieder selbst Scones zu backen.

Diesmal allerdings nicht in der Schoko, sondern in einer etwas klassischeren Vanille-Variante. Es passte gut, dass wir gerade frische Erdbeer-Marmelade gekocht hatten. Denn was passt besser als eine fruchtige Marmelade auf einem Scone? Allerdings war nur noch wenig Butter im Kühlschrank (bei den Butterpreisen auch kein Wunder), deshalb habe ich nach Rezepten mit nur wenig Butter gesucht. Und habe dabei rausgefunden, dass viele Rezepte Joghurt in den Scones verwenden. Dank der dezenten Säure ist das eine perfekte Ergänzung zum eher süßen Gebäck!

So sind diese Vanille Scones mit Joghurt entstanden. Das beste: Ihr habt die meisten Zutaten garantiert im Vorrat und die Scones sind super schnell gemacht – allerdings ebenso schnell vernascht 😉 Also schnappt euch die Erdbeer-Marmelade und veranstaltet ein schönes Sonntagsfrühstück mit diesen Vanille Scones. Oder back die Scones zum Nachmittagstee – ganz stilecht britisch 🙂

Diese Produkte habe ich für das heutige Rezept verwendet*

*Die Amazon Produktlinks sind sog. Affiliate-Links. Wenn du darüber etwas bestellst, erhalte ich also eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Vanille Scones mit Joghurt (8 Stück)

  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 85 g kalte Butter
  • 150 g Joghurt
  • 4 – 5 EL Milch
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • Zum Bestreichen und Bestreuen vor dem Backen: ca. 1 EL Brauner Zucker und 2 EL Milch
  1. Heize den Backofen auf 200° C Ober-Unterhitze vor.
  2. Mische zunächst das Mehl mit dem Backpulver sowie einer großen Prise Salz (ca. 1/4 TL).
  3. Gib die kalte Butter in Stückchen hinein und arbeite diese mit einer Gabel oder einem speziellen Pie-Werkzeug unter, sodass ganz feine Streusel entstehen. Die Butter darf nicht schmelzen!
  4. Vermische den Joghurt mit der Milch, dem Vanille-Extrakt und dem Zucker.
  5. Gib die Joghurt-Mischung zur Mehl-Mischung und verarbeite alles schnell zu einem Teig.
  6. Rolle diesen etwa 2 cm dick rund aus und schneide aus dem so entstandenen Kreis 8 „Ecken“, die du auf ein Backblech setzt.
  7. Bestreiche die Scones mit Milch und bestreue sie mit dem groben braunen Zucker.
  8. Backe sie nun etwa 12 – 15 Minuten (bis sie oben leicht goldbraun sind).
  9. Am besten schmecken die Joghurt Scones ganz frisch aus dem Ofen!

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