Mit einem Haps… (Rugelach: Mini Nougat Hörnchen)

Kennt ihr noch den Werbespruch, der auf „… mit einem Haps sind die im Mund!“ endete? Nun, das trifft auch auf das heutige Gebäck zu. Denn es gibt leckere Mini Nougat Hörnchen, die als Kleinigkeit zum Kaffee perfekt sind. So lecker zart und blätterig, dazu eine cremige Nougatfüllung und feste Schoko-Stückchen. Ich könnte mich da reinlegen!

Wie wird der Teig zu blätterig, ohne ein Blätterteig zu sein? Die Antwort ist ganz einfach: Außer Butter, Frischkäse und Mehl kommt nichts an den Teig! Die Butter und der Frischkäse machen den Teig so blättrig und gleichzeitig sehr zart. Im Original heißen diese Mini Nougat Hörnchen übrigens Rugelach und sind eine jüdisch-amerikanische Spezialität. Das Teig-Rezept habe ich aus dem Buch „New York – die Kultrezepte“, wie schon die Black and White Cookies. Und auch dieses Rezept hat mich absolut begeistert – volle Kaufempfehlung für das Buch 🙂

Gefüllt habe ich die Rugelach mit Nougat und mit etwas Kaffee-Zucker bestreut. So werden die Nougat Hörnchen nicht ganz so süß. Denn im Teig ist wie gesagt kein Zucker – den Zucker, den ihr oben drauf streut, könnt ihr nach Geschmack dosieren. Achtet bitte darauf, dass ihr gutes Nougat mit einem hohen Nussanteil verwendet, dann schmeckt es noch besser. So, und jetzt ab an den Backofen und die Hörnchen backen! Mit einem Haps sind die im Mund – und es wird nicht bei einem Haps bleiben, versprochen! 😉

Schoko Rugelach (Mini Nougat Hörnchen) – ca 20 Stück

Für den Teig:

  • 120 g Butter (weich)
  • 130 g Frischkäse
  • 190 g Mehl (Type 550)
  • eine Prise Salz

Für die Füllung:

  • ca. 100 g Nougat oder Nutella
  • ca. 50 g Schokostreusel oder Krokant
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 TL Instant-Kaffeepulver
  1. Am Abend bevor du die Mini Nougat Hörnchen bäckst, bereitest du zunächst den Teig vor. Dazu verknetest du die angegebenen Zutaten zu einem glatten, leicht klebrigen Teig. Wickle diesen nun in Frischhaltefolie und stelle ihn über Nacht kalt.
  2. Vermische nun den braunen Zucker (ersatzweise weißen Zucker, nur fein muss er sein) mit dem Zimt und dem Kaffeepulver. Damit werden die Rugelach später bestreut. Schmelze das Nougat, sodass es streichfähig wird und stelle dir die Streusel bereit.
  3. Als nächstes teilst du den Teig auf mindestens 2 Portionen und rollst jede dieser zu einem Kreis aus (Durchmesser ca. 20 cm). Schneide daraus je ca. 10 „Kuchenstücke“ oder Dreiecke (grober Richtwert: etwa 10 cm lang, ca 4 cm breit an der breitesten Stelle). Bestreiche diese an der Oberseite mit Nougat und streue die Schokostreusel darauf.
  4. Nun rollst du die „Kuchenstücke“ mit der Füllung nach innen von der breiten Seite her auf, sodass Mini Nougat Hörnchen entstehen. Diese bestreust du mit der Zucker-Mischung.
  5. Setze die Hörnchen auf ein Backblech und backe diese bei 175°C (Ober-Unterhitze) für etwa 12 – 15 Minuten hellbraun aus.
  6. Noch lauwarm schmecken die Rugelach am besten!

High on Caffeine (Latte Macchiato Cupcakes)

Ich hatte euch ja schon erzählt, dass ich neben den Schoko Chili Cupcakes noch Cupcakes mit Kaffee gemacht habe. Das Rezept für die leckeren Latte Macchiato Cupcakes will ich euch natürlich nicht vorenthalten 😉 Das schöne am Backen mit Kaffee ist ja, dass man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Geschmack vieler trifft – denn wer mag keinen Kaffee? Besonders, wenn er so aromatisch in Kombination mit einer lockeren Vanillecreme daherkommt…

Die größte Schwierigkeit beim Herstellen dieser Cupcakes mit Kaffee-Geschmack? Nicht das ganze Topping bereits während der Zubereitung zu naschen! Mir zumindest ging es so… 😀 Denn die Vanillecreme schmeckt pur so lecker, dass man sie glatt als Dessert essen könnte! Deshalb seht ihr hier auch bald eine Dessert-Idee mit genau dieser Creme… Zwei Fliegen mit einer Klappe nennt man das wohl 😉

Bevor ich euch aber mal wieder mit einem Dessert im Glas verwöhne, nehmt euch doch erst einmal einen Latte Macchiato Cupcake 🙂 Dank des enthaltenen Kaffees sind die die idealen Wachmacher zu einem zweiten Frühstück…

Latte Macchiato Cupcakes (Cupcakes mit Kaffee; 12 Stück)

Für die Kaffee-Cupcakes

  • 170 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Instant-Espresso
  • 60 g Butter
  • 120 ml Milch
  • 120 ml starker Kaffee
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanille-Extrakt

Für das Topping:

  • 400 g weiße Schokolade
  • 200 g Sahne
  • 250 g Frischkäse
  • 1 – 2 TL Vanille-Extrakt
  • 1 – 2 TL Sahnesteif
  1. Am Tag bevor du die Cupcakes zubereitest, bereitest du für das Topping die Ganache vor: Dazu hackst du die weiße Schokolade klein und kochst die Sahne einmal auf. Nun nimmst du die Sahne vom Herd und rührst die weiße Schokolade unter, bis diese komplett geschmolzen ist. Diese Mischung muss über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen.
  2. Für die Kaffe Cupcakes schmilzt du zuerst die Butter und lässt diese leicht abkühlen. Mische derweil die „trockenen“ Zutaten, also Mehl, Backpulver, Natron, eine Prise Salz, den Instant-Expresso sowie den Zimt.
  3. Nun mischt du die „nassen“ Zutaten, also Milch, Kaffee, Butter, das Ei sowie das Vanille-Extrakt. Gib diese langsam zu den trockenen Zutaten und rühre nur so lange, bis gerade so ein relativ flüssiger Teig entstanden ist.
  4. Verteile den Teig auf 12 Muffig-Förmchen und backe diese bei 175° C (Ober-Unterhitze) für ca. 20 bis 25 Minuten. Lasse die Cupcakes anschließend abkühlen. Wenn du noch mehr Kaffee-Geschmack haben möchtest, kannst du jeden Cupcake noch mit 1 TL frischem Espresso tränken.
  5. Während die Cupcakes kühlen, bereitest du das Frosting vor: Dazu schlägst du die Ganache mit dem Vanille-Extrakt sowie dem Sahnesteif auf und gibst den Frischkäse esslöffelweise dazu, bis eine sehr cremige, spritzfahige Masse entstanden ist.
  6. Zuletzt verteilst du das Frosting auf dem Boden und verzierst das Ganze mit etwas Kaffeepulver und eventuell einer Kaffeebohne – fertig sind die leckeren Latte Macchiato Cupcakes für die Kaffee-Junkies unter euch!

Coffee in a Cone selbstgemacht, Milchaufschäumer im Test und Gewinnspiel (Werbung)

Kennt ihr Coffee in a Cone? Seit ich den Trend auf Instagram entdeckt habe, habe ich mich gefragt, wie der Kaffee aus der Waffel wohl schmeckt und wie man die Waffeln genau so hinkriegt, dass die Schokolade nicht schmilzt… Doch so einfach nach Südafrika fliegen und ihn probieren, ist vielleicht ein bisschen übertrieben 😉 Obwohl ich an mehreren Stellen gelesen habe, wie schwierig es ist die Waffel am Durchweichen zu hindern (siehe zum Beispiel hier), war mein Ehrgeiz geweckt: So eine (fast) schmelzfeste Waffel muss man doch auch selbst machen können?!

Die perfekte Gelegenheit zum Coffee in a Cone ergab sich, als mich Milchaufschäumertests.com gebeten hat, den Saeco CA6502/61 zu testen: Diesen könnt ihr heute übrigens auch bei mir gewinnen, siehe unten 🙂

+++ Update vom 22.08.2016: Den Milchaufschäumer gewonnen hat Maren G. – viel Spaß mit deinem Gewinn, liebe Maren! +++

Leckerer Kaffee mit Milchschaum ist an sich schon ein Genuss und fester Bestandteil meines Tagesablaufs, aber ich wäre keine Backbloggerin, wenn ich aus dem Milchschaum nicht etwas besonderes herausholen wollen würde… Und was soll ich sagen? Nach einigen gescheiterten Versuchen habe ich tatsächlich ein Rezept für Coffee in a Cone entwickelt, das funktioniert! Am besten schmeckt der Coffee in a Cone mir als Iced Coffee in a Cone: Vanilleeis, kalter Milchschaum und aromatischer Espresso in der Schokowaffel sind schon echt lecker und erfrischend! Mit diesem Rezept für die Kaffee-Eiswaffeln könnt ihr aber auch „normalen“ heißen Coffee in a Cone machen. Dann solltet ihr euch nur mit dem trinken beeilen, denn spätestens nach 10 Minuten ist die Schokoschicht leider geschmolzen 🙁

Dass der Coffee in a Cone dennoch so lange hält, liegt daran, dass die Waffel dick mit Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil versehen ist – so schmilzt die Schokolade nicht ganz so schnell und die Waffel bleibt vor dem heißen Kaffee geschützt. Da in eine haushaltsübliche Eiswaffel allerdings maximal die Menge eines halben Cappuccinos hineinpasst, sollte das trinken innerhalb von 10 Minuten kein Problem sein 😉

Bevor ich das Geheimnis des selbstgemachten Coffee in a Cone lüfte, kommen aber erst einmal meine Erfahrungen mit dem Saeco CA6502/62 Milchaufschäumers, der mir zum Testen zur Verfügung gestellt wurde:

Der Saeco CA6502/61 Milchaufschäumer im Test

Aussehen

Der Saeco CA6502/61 Milchaufschäumer kommt in edlem, glänzendem schwarz daher und wirkt sehr schlicht. Genau mein Geschmack! Der Nachteil dieser design-orientierten Optik: Leider sieht man jeden Fingerabdruck auf dem glänzenden Gehäuse…

Milchschaum machen

In den Saeco CA6502/61 passen 120 ml Milch, also genau richtig für 2 Portionen Schaum oder 4 Coffees in a Cone. Wenn man mehr Personen bewirtet, muss man mehrfach schäumen. Um warmen Milchschaum zu erhalten, drückt man einfach kurz auf die Milchschaum-Taste, für kalten Milchschaum länger (ca. 2 Sekunden lang). Sehr praktisch und intuitiv zu bedienen.

Geschmack des Milchschaums

Der Milchschaum aus dem Saeco CA6502/61 ist sehr feinporig und hält lange. Der warme Milchschaum ist nicht zu heiß, sondern hat genau die richtige Trink-Temperatur. Der kalte Milchschaum ist zwar naturgemäß nicht ganz so stabil wie der heiße, hält jedoch auch super durch.

Reinigung des Saeco CA6502/61

Ein Vorteil an diesem Gerät ist, dass es sich komplett auseinander nehmen lässt, sprich das Behältnis, der Schäumer sowie die der Deckel sich einzeln reinigen lassen. Der Deckel und der Schäumer lassen sich sogar in die Spülmaschine geben. Durch die Beschichtung auf der Innenseite des Behälters wird dieser auch ohne Spülmaschine gut sauber.

Fazit

Die Investition in den Saeco CA6502/61 Milchaufschäumer lohnt sich aus meiner Sicht für alle, die ein wertiges, stylisches Gerät haben möchten und nicht zu große Mengen Milch auf einmal schäumen wollen.

Gewinnspiel

Ihr könnt den Saeco CA6502/61 Milchaufschäumer gewinnen! Wenn ihr also Lust auf leckeren warmen oder kalten Milchschaum habt und ein design-orientiertes Gerät sucht, dann könnt ihr hier teilnehmen: Meldet euch einfach mit Namen und Mailadresse für meinen Newsletter an und hüpft so schnell in den Lostopf 🙂 Falls ihr keine Neuigkeiten von meinem Blog empfangen wollt, ist die Abmeldung vom Newsletter jederzeit möglich.

Jetzt teilnehmen
und mit etwas Glück gewinnen

DAS GEWINNSPIEL IST ABGELAUFEN

Mitmachen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz in Deutschland hat. Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 19. August 2016, 23:59 Uhr. Den Gewinner bestimmte ich anschließend per Zufallsgenerator und benachrichtige diesen spätestens Montag den 22. August 2016. Den vollständigen Namen des Gewinners veröffentliche ich nur bei explizitem Einverständnis dieses. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind meine Familienmitglieder. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

So, und jetzt kommt das Rezept für selbstgemachten Coffee in a Cone 🙂 Welche Variante mögt ihr lieber: Den Iced Coffee in a Cone oder den normalen heißen Coffee in a Cone?

(Iced) Coffee in a Cone

Für die Eiswaffeln: 
4 Eiswaffeln (fertig gekauft oder selbst gemacht)
Je 100 g dunkle Kuchenglasur, Schokolade mit 60% Kakaoanteil, Schokolade mit 75% Kakaoanteil, Schokolade mit 85% Kakaoanteil
optional weiße Schokolade oder Streusel zur Verzierung

Für den Kaffee: 
die vorbereiteten Eiswaffeln
120 ml Milch
4 TL Vanilleeis
2 Espressi

  1. Bereitet die Eiswaffeln für den Coffee in a Cone schon mindestens einen Tag vorher zu – sie müssen gut durchtrocknen. Schmelzt die Schokoladen jeweils getrennt. Gebt zuerst eine dicke Schicht der Kuchenglasur in die Waffeln und dreht diese so lange, bis die komplette Innenseite benetzt ist. Stellt die Eiswaffeln auf den Kopf und lasst die Schokolade ca 15 Minuten trocknen. Wiederholt den Vorgang dann mit der 60% Schokolade und lasst die Waffeln erneut mindestens 15 Minuten trocknen. Es kann bis zu 45 Minuten dauern, bis die Schicht komplett getrocknet ist (das hängt vom Wetter und der Luftfeuchtigkeit ab).
  2. Wiederholt den Vorgang dann mit der 75% Schokolade und zuletzt mit der 85% Schokolade. Nun sollte euer Coffee Cone eine mindestens 0,5 cm dicke Schoko-Schicht innen haben. Verziert die Eiswaffel optional noch mit weißer Schokolade oder bunten Streuseln. Lasst die Coffee Cones mindestens eine Nacht trocknen.
  3. Am nächsten Tag stellt ihr die Waffeln kalt, wenn ihr einen Eiskaffee als Coffee in a Cone haben wollt. Für normalen Coffee in a Cone lasst ihr die Waffeln einfach draußen stehen.
  4. Schäumt die Milch auf (für Iced Coffee in a Cone im Kalt-Modus, für normalem im Warm-Modus). Gebt je einen TL Vanille-Eis in die Waffeln für Iced Coffee in a Cone.
  5. Brüht die Espressi auf. Gebt je 1/4 des Milchschaums in eine Waffel und gießt einen halben Espresso vorsichtig hinein. Verziert den Coffee in a Cone nach Wunsch mit Kakaopulver und trinkt ihn innerhalb von 7 – 10 Minuten aus, denn irgendwann schmilzt auch die dickste Schoko-Schicht 🙂

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Milchaufschäumertests.com, die mir den Milchaufschäumer kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Der Artikel ist davon jedoch in keiner Weise beeinflusst und spiegelt ausschließlich meine eigene Meinung wider.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm… (Himbeer Cappuccino Schnitten)

Heute will ich euch kein Rezept von mir selbst zeigen, sondern eines von meiner Mama. Wie ich euch schon erzählt habe, habe ich meine Back-Künste hauptsächlich von ihr erlernt. Zu meinem Geburtstag hat sie mir eine Eigenkreation gebacken, die ich euch hier mit ihrer Erlaubnis unbedingt zeigen wollte: Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind einfach sündhaft lecker und passen durch die beerig-frische Note perfekt in den Sommer!

Meine Großeltern waren zum Kaffeetrinken zu Gast und durften diese Kombination aus fruchtigen Himbeeren, Kaffeecreme, weichem Bisquit und knusprigem Keks-Boden probieren. Und tatsächlich fragte meine Oma (selbst eine erfahrene Bäckerin): „Vom welchem Bäcker habt ihr diesen leckeren Kuchen gekauft?“ Sie konnte gar nicht glauben, dass dieses Rezept „homemade“ ist! Und das obwohl wir sonst durchaus ein hohes Niveau an Kuchen und Torten auftischen. Die Himbeer Cappuccino Schnitten sind also genau richtig, wenn ihr jemanden beeindrucken wollt 😉

Ich muss zugeben: Das Rezept ist schon recht aufwändig, also eher geeignet für besondere Anlässe. Aber mit dem richtigen Timing ist es nicht schwer umzusetzen. Wichtig ist nur: Ihr braucht am besten frische Himbeeren, damit das fruchtige Aroma so auch gut zur Geltung kommt. Also ab an die Himbeer-Sträuche (oder in die Obst-Abteilung) und das Material für dieses sündhaft leckere Rezept von Mama Backina besorgt: Ihr werdet es nicht bereuen, das verspreche ich euch!

Und weil die frischen Himbeeren so gut zum aktuellen Blogevent von Ina Is(s)t „BeerenStark“ passen, wandern die leckeren Himbeer-Schnitten dort ins Rezept-Portfolio 🙂

PS: Wie bei der Orangen-Torte von neulich gilt hier übrigens auch, dass ihr die Cappuccino Creme pur als Dessert essen könnt. Noch besser wird das Ganze, wenn ihr Bisquit-Stücke, frische Himbeeren und Kaffeecreme als Dessert im Glas einschichtet. Das funktioniert super als „Resteverwertung“ der Teig-Abschnitte, ürigen Himbeeren und Creme-Reste ☺

Himbeer Cappuccino Schnitten

Für den Mürbeteig-Boden: 
125 g Mehl
50 g Zucker
1 Eigelb
80 g Butter

Für den Bisquit: 
25 g Butter
3 Eier
Mark einer Vanilleschote
75 g Zucker
100 g Mehl
1 TL Backpulver

Für die Himbeer-Schicht und das Himbeer-Topping: 
2 EL Speisestärke
150 ml Apfelsaft + 3 EL Apfelsaft
3 EL Zucker
350 g + 50 g Himbeeren (frisch oder TK)
1 Pck roter Tortenguss
3 EL Himbeer-Konfitüre

Für die Cappucino-Creme: 
10 Blatt Gelatine
4 TL Instant-Kaffepulver
125 g Zucker
350 g Creme fraiche
200 g Joghurt
250 g Sahne
Mark von einer Vanilleschote

Für die Deko: 
200 g Sahne
Frische Himbeeren und Minze
Kaffeepulver oder Kakao

Zubereitung

  1. Alle Zutaten für den Mürbeteig verkneten und diesen ca. 30 Minuten in Folie gewickelt kalt stellen. Den Ofen auf 200° C Ober-Unterhitze vorheizen und eine eckige Springform (25 x 25 cm) oder eine entsprechende Runde Form mit Backpapier auslegen. Den Mürbeteig dünn ausrollen und in die Form legen. Ca. 20 Minuten goldbraun backen und auskühlen lassen.
  2. Für den Biskuit die Butter schmelzen und die Eier trennen. Die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen, dabei den Zucker und das Vanillemark einrieseln lassen. Eigelbe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und zuletzt unterheben. Den Ofen auf 180° C vorheizen und die Masse in die eckige Form geben (Mürbeteigboden vorher entfernen). Ca 20 bis 25 Minuten backen und auskühlen lassen.
  3. Für die Himbeer-Schicht, die später in die Mitte kommt, 350 g Himbeeren verlesen. Die Stärke mit einem Teil der 150 ml Apfelsaft verrühren. Den restlichen Apfelsaft mit 3 EL Zucker und Himbeeren aufkochen und leicht abkühlen lassen.
  4. Konfitüre erwärmen und den Mürbeteig-Boden damit bestreichen. Den Biskuit waagerecht durchschneiden. Einen Biskuitboden auf den Mürbeteig geben. Dann das Himbeer-Kompott aus Schritt 3 darauf streichen. Kühl stellen.
  5. Die Creme vorbereiten: Gelatine einweichen. Kaffeepulver mit 3 El heißem Wasser verrühren. Creme Fraiche, Joghurt und Zucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei leichter Hitze erwärmen. Vorsichtig einige Esslöffel der Creme fraiche-Mischung unterrühren, sodass sich keine Klümpchen in der Gelatine bilden. Dann die Gelatine unter den Rest der Creme heben. In den Kühlschrank stellen, bis die Mischung zu gelieren beginnt.
  6. 250 g Sahne steif schlagen und unter die Creme heben, sobald die Masse zu gelieren beginnt. Die Creme in zwei Teile teilen. Unter einen Teil das Vanillemark rühren, unter den anderen die Kaffee-Mischung aus Schritt 5.
  7. Zuerst die Kaffee-Creme, dann die Vanillecreme auf den Boden mit Himbeer-Mark streichen. Vorsichtig den zweiten Biskuitboden draufgeben und die Torte mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Cremes wirklich fest sind.
  8. Für den Himbeer-Spiegel 150 g Himbeeren erwärmen und pürieren (evtl durch ein Sieb streichen). Den Tortenguss mit 3 EL Apfelsaft anrühren unter die warme Himbeer-Masse mischen. Erwärmen, bis sich eine Gelee-Artige Konsistenz ergibt.
  9. Den Himbeer-Spiegel auf der Torte verteilen und erneut kalt stellen (am besten über Nacht).
  10. Am nächsten Tag die Sahne steifschlagen und die Himbeer Cappuccino Schnitten nach Wunsch mit Sahnetuffs, Himbeeren und Minze dekorieren. Nach Wunsch noch mit Kaffee- oder Kakaopulver bestäuben.

 

Im Land der Schokolade (Belgische Karamell-Kekse)

Letzte Woche durfte ich ein paar Tage in Belgien verbringen. Ich weiß, ihr denkt: „Belgien? Da gibts doch spannendere Urlaubsziele!“

Ja, gibt es sicherlich, aber hier habe ich vor einigen Jahren mein Auslandssemester verbracht und deshalb habe ich noch eine ganz besondere Verbindung zu Land und Leuten.
Übernachten durfte ich bei einem lieben Freund: Er ist angehender Opernsänger, sodass ein guter Teil des Programms aus Kultur bestand. Besonders beeindruckend war, dass ich ein Konzert, bei dem mein Gastgeber selbst aufgetreten ist, besuchen durfte.

 

Kurzer Abstecher nach Maastricht in die Niederlande zum Konzert

Daneben durften die kulinarischen Freuden natürlich nicht fehlen 😉 Belgisches Bier (u.A. bei „The Capital“, dem Lokal mit den meisten Biersorten der Welt – allein die Getränkekarte ist so dick wie ein Katalog!) und belgische Fritten. Daneben natürlich jede Menge Schokolade und so manches Heißgetränk.

Nur echt in Schweineschmalz frittiert: Belgische Fritten

Eine Backbloggerin wäre aber keine Backbloggerin, wenn sie nicht auch ein spezielles Rezept für euch mitbringen würde.
Und wegen dem wäre ich beim Rückflug fast in Schwierigkeiten geraten…
Ihr kennt doch sicher alle die leckeren belgischen Karamellkekse, die man meistens zum Kaffee bekommt? Auch bekannt als Lotus-Kekse, Speculaas oder Speculoos.

Selbstgemachte Lotus-Kekse mit den wunderbaren handgemachten Pralinen von bittersweet

Dafür braucht man einen speziellen Zucker und den hatte ich beim Rückflug im Koffer. Die Päckchen müssen im Röntgenbild wohl etwas seltsam gewirkt haben, sodass der Koffer von den Sicherheitsbeamten erst einmal geöffnet wurde wegen möglicher Drogen… Naja, meine Droge ist nur das Backen und so hat sich das Missverständnis zum Glück schnell geklärt 😉

Wenn ihr auch so verrückt nach diesen Lotus-Keksen seid und die schon lange mal selbst machen wolltet – ich habe das Rezept für euch importiert! Wichtig ist nur: Ihr braucht den speziellen Zucker, genannt Vergeoise brune oder auch Cassonade de Candi. Wenn ihr dafür nicht nach Belgien fliegen wollt, könnt ihr den auch online (z.B. hier) bestellen. Das lohnt sich wirklich, denn der ist so lecker – ich nehme ihn inzwischen auch bei vielen anderen Rezepten zum Verfeinern.

Belgische Karamell-Kekse (Lotus-Kekse)

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 550 (ganz wichtig, mit Type 405 wird es nicht so gut!)
175 g Butter
200 g Vergeoise brune (im Notfall geht auch Farinzucker, schmeckt aber anders)
1 TL Backpulver
2 TL Spekulatiusgewürz
1 TL Zimtpulver
1 TL gemahlener Ingwer
1 Ei
1 TL Karamellsirup (z.B. von Grafschafter)

1. Die angegebenen Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und einige Stunden, idealerweise über Nacht in den Kühlschrank legen. Der Teig kann auch 1 – 2 Tage dort bleiben, das tut der Qualität keinen Abbruch.

2. Den Teig wie bei Butterplätzchen etwas dicker ausrollen und Formen ausstechen. (Ich habe Osterhasen und klassische Dreiecke verwendet. Bei den Dreiecken noch ein Muster nach Wunsch einstechen). Bei 175 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 10 – 12 Minuten hell ausbacken.

3. Zum Kaffee genießen oder verschenken!

Die Lotus-Kekse als Osterhasen
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