Als ob immer Sonntag wäre (Apfel Zimt Waffeln)

Diese Woche möchte ich euch einen Teil meiner Weihnachtsgeschenke zeigen – denn unter dem Weihnachtsbaum lagen zwei wunderbare Koch- bzw. Backbücher für mich! In meinem Urlaub habe ich diese natürlich gleich ausprobiert und meine Lieblingsrezepte daraus könnt ihr diese Woche auf dem Blog bewundern… Den Anfang machen endlich mal wieder Waffeln! Und zwar gibt es leckere Apfel Zimt Waffeln. 🙂

Diese stammen aus dem wunderbaren Buch „Waffeln – als ob immer Sonntag wäre“ aus dem GU Verlag, das mir die Eltern von Herrn Backina zusammen mit einer Mitgliedschaft im Dr. Oetker Backclub geschenkt haben. Eine richtig gute Wahl, denn vor kurzem habe ich mir endlich ein belgisches Waffeleisen gekauft – und das will mit immer neuen Rezepten gefüttert werden 🙂 Im Urlaub war dann auch endlich Zeit diesen anzuwerfen und zum Frühstück auch mal ganz dekadent Waffeln zu servieren.

Die Apfel Zimt Waffeln sind mir sofort ins Auge gesprungen, da sie im Vergleich zu „normalen“, sehr buttrigen Waffeln (zum Beispiel diesen hier) kalorienreduziert sind (laut Buch hat eine Waffel 220 kcal) und durch den Apfel im Teig sehr saftig. Gleichzeitig macht der enthaltene Eischnee die Waffeln aber super leicht – also echt eine ideale Kombi aus zart und saftig! Die Kombination aus Apfel und Zimt ist sowieso jetzt im Winter ein Alltime Favorite. Ich kann euch sagen: Ihr solltet diese Waffeln unbedingt ausprobieren, denn sie sind sündhaft lecker!

Bevor es das Rezept in leicht angepasster Form für euch gibt, vielleicht noch ein paar Worte zum Buch generell: Dort sind nicht nur süße Kreationen, sondern auch herzhafte Waffeln (z.B. Speck-Waffeln, Pilz-Waffeln oder sogar Polenta-Waffeln) und sogar verschiedene Pfannkuchen und Pancakes zu finden. Also alles das, was wir gerne zu einem luxuriösen Frühstück lieben – das Buch ist für alle Waffel- und Pfannkuchen-Fans echt ein Muss im Bücherschrank!

So, und jetzt gibt es erst einmal das Rezept für die leckeren Apfel Zimt Waffeln für euch: 🙂

Apfel Zimt Waffeln (ca. 8 Stück)

  • 50 g Butter
  • 300 g Dinkelmehl (oder normales Weizenmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Honig
  • 2 TL Zimt
  • 3 Eier
  • 250 ml Milch
  • 200 g Joghurt
  • 200 g geriebener Apfel (ungefähr 1 Apfel)
  • Toppings nach Wahl, z.B. Honig, Apfel, Cranberries, Marmelade, Nutella…
  1. Schmelze zuerst die Butter und lasse diese leicht abkühlen. Vermische derweil die trockenen Zutaten, also Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und Zimt. Trenne die Eier und schlage das Eiweiß steif.
  2. Mische nun die feuchten Zutaten gut miteinander, also Butter, Milch, Joghurt, Eigelbe, Honig und den gerieben Apfel. Zu dieser Mischung gibst du die Mehlmischung und verrührst beides, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Hebe die Eiweiße vorsichtig unter den Teig. Jetzt kannst du ans Backen im gefetteten Waffeleisen gehen: Die Waffeln brauchen ca. 4 Minuten (2 Minuten pro Seite), bis sie hellbraun sind.
  4. Zuletzt verlangen die Apfel Zimt Waffeln nach deiner Kreativität: Mit welcher Zutat schmecken sie dir am besten?

Das Rezept habe ich aus „Waffeln – als ob immer Sonntag wäre“ aus dem GU Verlag mit kleinen Änderungen übernommen.

Apfel-Minz-Aperitif für den orientalischen Abend

Der perfekte Auftakt zum orientalischen Abend ist dieser erfrischende Apfel-Minz-Aperitif. Dieser schmeckt lecker ohne Alkohol (dann einfach den Cremant und Apfelwein weglassen und stattdessen mehr Apfelsaft und etwas Ginger Ale verwenden. Statt Cremant könnt ihr natürlich auch Sekt oder Prosecco verwenden – wir hatten vom Cremant noch eine Magnum-Flasche, die verbraucht werden musste… Bei einer großen Runde ist das natürlich ideal, um den Apfel-Minz-Aperitif zuzubereiten 😉

Also genießt den Aperitif am besten eisgekühlt und lasst euch von dem orientalisch angehauchten Cocktail verzaubern 🙂

Apfel-Minz-Aperitif (6 – 8 Personen)

  • 3 Beutel Minztee
  • 2 Beutel schwarzer Tee
  • 1 Zimtstange, 1 Sternanis, 1 Nelke
  • 2 – 3 EL Honig (nach Geschmack)
  • 400 ml Apfelsaft
  • 400 ml Cidre (ersatzweise Ginger Ale)
  • 400 ml Cremant oder Sekt (ersatzweise auch Mineralwasser oder Apfelschorle)
  • frische Minze, Apfelscheiben und Eiswürfel
  1. Einige Stunden vor dem Servieren den Tee zubereiten: Die Teebeutel und die Gewürze mit ca. 750 ml heißem Wasser übergießen und ca 8 Minuten ziehen lassen (es muss ein richtig starker Tee rauskommen!). Diesen süßt du mit dem Honig nach Geschmack: Es darf ruhig sehr süß und kaum trinkbar erscheinen, denn es wird nachher noch verdünnt. Nun muss das Konzentrat gut abkühlen.
  2. Zum Zubereiten kommt in jedes Glas eine Apfelscheibe und zu je einem Viertel Tee-Konzentrat, Apfelsaft, Cidre und Cremant. Dazu noch ein Eiswürfel und ein Zweig Minze – fertig ist der Apfel-Monz-Aperitif!

Best Breakfast Ever?! (Herbstliche Apfel Pancakes)

Das heutige Rezept ist eines, das die Geister im Hause Backina scheidet 😉 Denn während Herr Backina die klassischen Pfannkuchen zum Frühstück bevorzugt, mag ich flauschig-saftige Pancakes auf amerikanische Art…. Natürlich gibt es nicht jedes Wochenende bei uns Pfannkuchen / Pancakes, aber manchmal muss man sich auch was gönnen. Und zur Apfelwoche habe ich mich mal wieder durchgesetzt, da noch so viele Äpfel im Haus waren….

Meine Idee war es, Apfelkuchen in Form eines Frühstücks zu machen! Das heißt: Super saftige und gleichzeitig lockere Apfel Pancakes mit einer leckeren Zimt-Note. Also quasi den Herbst in die Form eines Pancakes zu bringen 😉 Am liebsten mag ich „healthy“ Pancakes wie zum Beispiel diese hier, da sie nicht so „mächtig“ sind wie normale amerikanische Pancakes. Da dachte ich mir, dass das Prinzip auch bei Äpfeln möglich sein müsste – Apfelmus kann schließlich Eier ersetzen, zumindest beim veganen Backen….

Insofern sind diese Apfel Pancakes als Improvisation am frühen Morgen entstanden und ich muss sagen: Sie haben mich positiv überrascht – nein, nicht nur überrascht. Ich war total begeistert – und würde mich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, dass das meine bisher besten Pancakes sind! Für mich das „Best Pancake Breakfast Ever“ – für Herrn Backina nur das „Zweitbeste Pancake Frühstück“… Über normale Pfannkuchen mit herzhaftem Belag geht für ihn halt doch nichts.

Wie haltet ihr das – mögt ihr lieber Pancakes oder lieber Pfannkuchen? Lieber herzhaft oder lieber süß?

Für alle Pancake-Lover kommt hier also das ultimative Herbst-Pancake-Rezept 🙂

Apfel Pancakes (ca. 6 – 8 Pancakes)

  • 200 g Dinkelmehl (oder normales Weizenmehl)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 120 ml Milch
  • 120 g Apfelmus
  • 1 Ei
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 geraspelter Apfel

Butter zum ausbacken
Apfelmus, Apfel, Cranberries, Zimt, Marmelade -> womit du deine Apfel Pancakes eben essen möchtest 🙂

  1. Die trockenen Zutaten (Mehl, Salz, Zimt und Backpulver) mischen und die Milch mit dem Apfelmus vermischen. Das Ei mit dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die trockenen Zutaten im Wechsel mit Milch und Apfelmus unterrühren. Es dürfen ruhig noch kleine Mehlklumpen im Teig sein, denn die werden sich später auflösen. Zum Schluss die Apfelstückchen unterheben.
  2. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und ca. esslöffel-große Häufchen in die Pfanne setzen. Die Pancakes ca. 1 -2 Minuten pro Seite hellbraun ausbacken.
  3. Die Pancakes mit Apfelmus oder Marmelade zu kleinen Türmchen aufschichten und mit Zimt bestäuben. Nach Wunsch dekorieren.
  4. Na, sind die besser als normale Pancakes?! Sag mir gerne wie dir die herbstlichen Apfel Pancakes geschmeckt haben 🙂

Ich grille, also bin ich (Apple Crumble vom Grill)

Habt ihr auch so einen grill-verrückten Mann zu Hause oder seid ihr selbst vom „Grill-Fieber“ befallen? Zumindest in meinem Freundeskreis zieht die Grill-Verrücktheit weite Kreise… Nicht umsonst habe ich dieses Jahr schon eine Grill-Torte gebacken 😉 Mittlerweile haben die Männer schon eine eigene Grill-Whatsapp-Gruppe und würden am liebsten einen eigenen YouTube-Channel gründen… Tja, was soll ich sagen: Jeder Mann (und jede Frau) braucht wohl seine Leidenschaft… Grillen ist definitiv nicht die schlechteste 😉

Schon lange wollte ich einmal einen Kuchen oder ein Dessert vom Grill ausprobieren. Deshalb habe ich mich in unserer Urlaubswoche endlich an ein Apple Crumble vom Grill gemacht! Obwohl es abends schon kalt wird, ist es echt schön mit dickem Pulli auf dem Balkon zu sitzen und sich am Feuer zu wärmen… Ihr seht – der Grill-Virus macht auch vor mir nicht Halt 😉

Nachdem also die Steaks fertig waren und der Grill gerade so richtig heiß war, habe ich einen super-schnellen Crumble auf den Grill gestellt… Während wir Steak und Gemüse verzehrt haben, hat sich das Dessert quasi von selbst gemacht. Das ist schon wirklich praktisch! Nach rund 45 Minuten ist der warme Apple Crumble dann verzehrfertig und mit kalter Vanillesauce oder einer Kugel Vanilleeis wirklich ein Gedicht! Natürlich könnte man den Apple Crumble auch im Ofen backen, aber durch die Zubereitung auf dem Grill erhält er noch ein ganz feines Rauch-Aroma. Absolut empfehlenswert!

Also lasst euch auch vom „Grill-Fieber“ anstecken – vielleicht mit diesem herbstlichen Apple Crumble, in dem auch Haferflocken und Trauben stecken? 🙂

Apple Crumble vom Grill (4 Personen)

Apfel-Kompott: 

  • 4 Äpfel (ca. 400 – 500 g)
  • 100 g Trauben
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Vanille-Extrakt
  • 2 EL Orangensaft
  • etwas Tonkabohne
  • nach Wunsch Rosinen oder Cranberries

Streusel: 

  • 100 g Mehl
  • 100 g Haferflocken (kernig)
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g kalte Butter in Stückchen
  • etwas Meersalz, Zimt und Muskatnuss
  1. Für das Kompott die Äpfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Trauben halbieren und nach Wunsch die Kerne entfernen. Danach die Früchte mit den Gewürzen und dem Orangensaft in einer großen oder zwei kleinen grill-festen Formen verteilen.
  2. Alle Zutaten für die Streusel schnell mit den Händen verkneten, bis schöne Streusel entstehen, und diese großzügig auf dem Kompott verteilen.
  3. Die Form(en) für das Apple Crumble auf den Grill stellen und zwar in die indirekte Zone. Bei ca. 175 – 200° und geschlossenem Deckel ca. 45 – 50 Minuten grillen. Diese Zeitangabe gilt für die große Form, bei den kleinen ist die Backzeit ca. 10 Minuten kürzer – das hängt aber von der Größe euerer Form ab. Also bitte ab und zu mal gucken wie braun euer Apple Crumble schon ist 🙂
  4. Das Crumble noch warm mit Vanillesauce oder Vanilleeis servieren und sich vom Grill-Fieber infizieren lassen!

Simplify your Dessert (Schnelles Apfel Dessert im Glas)

Nachdem die erst im Januar bezogene Wohnung immer voller wird und die Vorratsschränke bald aus allen Nähten platzen, möchte ich Vorräte verbrauchen, nichts unnötiges mehr kaufen und generell mehr auf Nachhaltigkeit achten. „Simplify your kitchen“ sozusagen 🙂 So ist auch dieses schnelle Apfel Dessert im Glas entstanden.

Seit gefühlt Ewigkeiten lagert in der hintersten Ecke des Vorratsschranks ein Glas Apfelmus – und zwar schon so lange, dass es kurz vor dem Verfallsdatum stand… Also mussten schnelle Ideen mit Apfelmus her. Eine Idee zum Frühstück werde ich euch diese Woche noch zeigen. Mit Apfelmus lässt sich allerdings auch ein schnelles Dessert im Glas zaubern! Oder soll ich lieber sagen: ein schnelles Dessert im Apfel?

Denn das schöne an diesem „Apfelschnee“ ist, dass man ihn auf zwei Arten zubereiten kann. Das Dessert ist so ähnlich wie der bekannte Pudding mit Sahne, den man im Supermarkt kaufen kann – da gibt es auch Typen, die Pudding und Sahne lieber getrennt essen (wie ich) oder Typen, die beiden vermischen und dann essen…. Und so kann man bei diesem schnellen Apfel Dessert im Glas entweder das Apfelmus und die Joghurt-Sahne getrennt in ein Glas füllen oder beides vermischen und in einen ausgehöhlten Apfel füllen… Gut schmeckt beides 🙂

Ich verspreche euch: Dieses Apfel Dessert ist zwar nicht Gourmet-Küche, aber das braucht es für den Alltag auch gar nicht. Wenn ihr schnell mal Lust auf was süßes, nicht zu belastendes habt, dann ist dieses Dessert mit Apfelmus auf jeden Fall das richtige! In 5 Minuten fertig und locker, fruchtig und lecker – was will man mehr? Das nenne ich mal „simplify your dessert“ 🙂

Schnelles Apfel Dessert im Glas

300 g Apfelmus
150 g Sahne
5 EL Joghurt
2 EL Sahnesteif
nach Wunsch 1 Schuss Likör 43 und eine Prise Zimt

als Topping: Nüsse, Cranberries, Schokostreusel, Krokant…

  1. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen. Den Joghurt unterheben und mit etwas Zimt nach Wunsch aromatisieren.
  2. Nach Wunsch den Likör 43 unters Apfelmus mischen.
  3. Nun entweder die beiden Massen vorsichtig zusammen mischen und in einen ausgehöhlten Apfel geben – oder die beiden Massen abwechselnd in ein Glas schichten.
  4.  Nach Wunsch dekorieren und bis zum Servieren kalt stellen.
  5. Viola, hier ist das schnellste Apfel-Dessert der Welt!

Andersrum (Upside Down Schoko Apfelkuchen)

Diese Woche steht bei mir unter dem Motto „Die Äpfel müssen weg!“. Warum das denn, fragt ihr euch? Nun, ich nehme an der gleichnamigen Blogparade, die von Tatjana intiiert wurde, teil. Und da sind mir so viele Ideen gekommen, was ich mit Äpfeln machen will, dass ich nicht nur ein Rezept zeigen wollte… Das ist das eine. Zum anderen habe ich super viele Äpfel von meinen Großeltern bekommen. Die Äpfel mussten also tatsächlich vor meinem Urlaub weg, nicht nur im übertragenen Sinne 😉

Heute starten wir mit einem Rezept, das die Gesetze des Apfelkuchens auf den Kopf stellt: Es gibt nämlich Upside Down Schoko Apfelkuchen! Upside Down Kuchen kennt ihr vielleicht aus amerikanischen Blogs. Hier wird der Kuchen „auf dem Kopf“ gebacken, also die Früchte mit Karamell in die Form gefüllt und darauf kommt dann der Teig. So wird der Kuchen besonders saftig, da das Karamell in den Teig zieht und für ein besonderes Aroma sorgt. Und welcher Kuchen passt besonders gut zu Karamell-Aroma? Für mich ist das Schoko Kuchen… Deshalb gibt es zu meinem Upside Down Schoko Apfelkuchen nicht einen hellen Rührteig, sondern einen brownie-artigen Schoko-Teig.

Das Beste daran: Der Upside Down Schoko Apfelkuchen schmeckt zwar „sündig“, ist es aber gar nicht so sehr wie gedacht. Denn im Teig ist weniger Butter enthalten, dafür aber Joghurt, der den Teig locker und saftig macht. Dazu dann die karamelligen Äpfel als Topping – und fertig ist der perfekte Sonntagskuchen!

Morgen gibt es dann ein Rezept mit Äpfeln „für jeden Tag“ – freut euch also schon mal darauf 🙂 Und jetzt genießt erstmal den Upside Down Schoko Apfelkuchen!

Blogerrunde „Die Äpfel müssen weg!“

Es gibt so viele kreative Ideen mit Apfel – lasst euch also auch von meinen Bloggerkollegen inspirieren 🙂 Bei der Bloggerrunde „Die Äpfel müssen weg!“ machen mit:

Upside Down Schoko Apfelkuchen

Für die Äpfel:

  • 3 große Äpfel
  • 70 g brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zimt

Für den Schokokuchen:

  • 125 g Mehl
  • 55 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 240 g Joghurt
  • Mark einer Vanilleschote
  1. Für die Apfelschicht den braunen Zucker mit der Butter schmelzen und den Zimt darunter rühren. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Karamell-Mischung hineingießen. Dann die Apfelspalten sternförmig darauf verteilen.
  2. Die Äpfel beiseite stellen und den Kuchenteig vorbereiten. Dazu die Butter, den Vanillezucker, das Vanillemark und den Zucker sehr schaumig rühren. Die Eier einzeln darunter rühren und weiterhin schaumig rühren. Das Mehl, den Kakao und das Backpulver mischen.
  3. Die Mehlmischung im Wechsel mit dem Joghurt unter die Butter-Mischung rühren, bis ein cremiger Teig entstanden ist.
  4. Den Teig auf die Äpfel gießen und alles im vorgeheizten Backofen (175°C Ober-Unterhitze) ca. 45 – 50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  5. Den Kuchen leicht abkühlen lassen und schnell auf eine Tortenplatte stürzen. Abkühlen lassen und genießen.
  6. Nach Wunsch verzieren und Apfelkuchen mal anders genießen!

Der Schoko-Teig basiert auf einem Rezept von Martha Stewart.

Alles Apfel: Gastbeitrag bei Tell About It

Es regnet und stürmt draußen, während ich das schreibe. Man kann sich jetzt beschweren oder die positive Seite daran sehen: Das ist ideales Wetter zum Genießen! Deshalb habe ich in dieser Woche Urlaub und wir haben ganz viel Zeit mit Wellness, Entspannung, herbstlichem Essen und Gebäck verbracht. Das muss auch mal sein…

Ein Produkt meiner herbstlichen Back-Lust seht ihr heute bei der lieben Malene von Tell About It: Denn ich darf heute bei ihr zu Gast sein und habe einen herbstlichen Marzipan-Apfel-Strudel mitgebracht… Habt ihr Lust auf richtiges Comfort Food? Dann schaut schnell bei Malene vorbei – hier gibt es das ganze Rezept!

Noch mehr Lust auf Apfel?

Und wer jetzt Lust auf noch mehr Ideen mit Äpfeln bekommen hat, der sollte nächste Woche bei mir vorbeischauen: Die habe ich nämlich zur „Apfel-Woche“ erkoren und werde euch von Montag bis Freitag mit Ideen rund um das knackige Obst versorgen. Seid also schon mal gespannt 🙂 Hier kommt schon einmal ein Sneak Peak auf nächste Woche zum Appetit anregen…

In der Zwischenzeit werde ich jetzt erst einmal ins sonnige Mailand fliegen und mit etwas kulinarische Inspiration suchen 😉 Bis nächste Woche!

Spätsommer (Apfel-Nusskuchen mit Himbeeren)

Wisst ihr, was ich mit dem September verbinde? Unter anderem die Obsternte im Garten meiner Großeltern. Tatsächlich sind mittlerweile schon die ersten Äpfel reif, die sogenannten „Kornäpfel“ – leider schmecken die zum Essen super schnell mehlig, aber im Kuchen werden sie dafür umso mürber und zarter. Damit die Äpfel also nicht verderben, habe ich einen schnellen Apfel Nusskuchen gebacken – und gleich im Garten meiner Großeltern geshootet, bevor er auf die Kaffeetafel kam 😉

Das Schöne am Spätsommer finde ich, dass auch einige Früchte des Sommers noch reif sind. Insofern ist mein heutiges Backwerk quasi ein Kind des Spätsommers – denn neben den herbstlichen Äpfeln haben sich auch noch die letzten Himbeeren des Sommers darauf verirrt…. Wenn der Herbst weiter fortgeschritten ist, kann man diese wohl einfach weglassen und den Apfel-Nusskuchen mit einer Prise Zimt im Teig und gehackten Nüssen als Topping verfeinern. Das gäbe eine tolle weihnachtliche Note! Ihr seht also: Dieser Kuchen ist offen für euere Kreativität 🙂 Probiert ihn auch mal mit unterschiedlichen Nüssen – dieser hier wurde mit Walnüssen gebacken – der Klassiker wären dagegen Haselnüsse. Mandeln sorgen für ein noch feineres Nuss-Aroma. Jede Nuss gibt ihren unverwechselbaren Geschmack.

Experimentiert bei diesem Nusskuchen mit Äpfeln also einfach herum, wie es euch gefällt – der Rührteig macht so einige Veränderungen mit! Und genau das ist ja das schöne am Spätsommer: Alle Zutaten sind im Moment frisch erhältlich und verlocken uns zum Backen! Ich gehe jetzt mal in die Küche und überlege, was ich mit einer Lage Pflaumen anstellen kann, die wir eben bekommen haben 😉

Hier kommt erstmal das Apfel Nusskuchen Rezept für euch – viel Spaß beim Backen 🙂

Apfel Nusskuchen mit Himbeeren

125 g Butter
125 feinen braunen Zucker
1 EL Vanille-Extrakt
3 Eier
100 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver
200 g gemahlene Nüsse (z.B. Haselnüsse, es gehen aber auch Mandeln oder Walnüsse)
75 ml Milch
500 g süß-säuerliche Äpfel
1 EL Zitronensaft
2 EL Apfelgelee, ersatzweise eine „gelbe“ Marmelade
Himbeeren und Puderzucker für die Deko (optional)

  1. Die Äpfel entkernen und in schmale Spalten schneiden. Diese mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den Ofen auf 175 Grad (Ober-Unterhitze, bei Heißluft 150 Grad) vorheizen.
  2. Für den Nusskuchen zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanille-Extrakt sehr cremig rühren. Die Eier nach und nach einzeln dazu geben. Das Mehl, Backpulver und die Nüsse mischen. Alles kurz unter die Eier-Masse heben. Die Milch zum Schluss zugeben.
  3. Den Teig in eine Springform füllen und die Apfelspalten darauf kreisförmig anrichten. Ca. 35 – 40 Minuten backen. Die Stäbchenprobe machen.
  4. Das Apfelgelee leicht erwärmen und den noch heißen Kuchen damit bestreichen. Auskühlen lassen.
  5. Zum Servieren die Himbeeren auf dem Apfel Nusskuchen verteilen und mit Puderzucker bestäuben.
  6. Einen schönen Herbst!

Dekadent? Ja bitte! (Apfel-Whiskey-Kompott: Dessert im Glas)

„Nobel geht die Welt zugrunde“, den Spruch habe ich schon öfter gehört, wenn ich mir mal wieder Dinge anschaffe, die die Welt eigentlich nicht braucht – ich aber schon. Das kann alles mögliche Dekadente sein: Mein 12. Abendkleid zum Beispiel. Ein Kunstpelzmantel im Zebra-Look (falls ihr so eine Person schon mal gesehen habt – das bin mit hoher Wahrscheinlichkeit ich 😉 ). Oder Weingläser mit silbernem Rand. Oder oder oder… Sagen wir es mal so: Ich liebe gehobenen, extravaganten Stil. Aber genug abgeschweift: Wie schlage ich jetzt die Brücke zum Apfel-Whiskey-Kompott, den ich als Dessert im Glas serviert habe?Continue Reading

Von Klassenfahrten und Gaumenfreuden (Apfeltarte American Style)

Wie neulich schon angekündigt, will ich euch in diesem Herbst meine liebsten Rezepte für Apfelkuchen verraten. Der Kuchen, den ich heute auf die virtuelle Kaffeetafel stelle, begleitet mich schon seit der Schulzeit. Denn als meine Freunde in der 10. Klasse zum Austausch in die USA fahren durften und meine Eltern es mir nicht erlaubt haben, war ich ganz schön neidisch. Und wie ein pubertäres Mädel so ist, kommen einem da manchmal die seltsamsten Gedanken…

Deshalb habe ich angefangen im Internet, in Backbüchern und Zeitschriften nach amerikanischen Rezepten zu suchen – so würde ich zumindest kulinarisch ein kleines Stück USA abbekommen, dachte ich. Und so habe ich mir das Rezept für eine Apple Pie zusammengeschustert, die ja in diversen US-Filmen eine tragende Rolle spielt… Eine klassische Apple Pie ist das nicht, das gebe ich zu: Damals ging es aber eher um die Attitude von „Ich bin so cool, ich muss nicht in die USA, um amerikanisch zu essen.“ 😉

Auf einem verknitterten Zettel steht also heute noch mein Rezept für eine Apfeltarte im American Style – und die backe ich immer wieder gerne zu allen möglichen Gelegenheiten. Der knusprige Mürbeteig, die saftige Apfelfüllung mit süß-säuerlichen Cranberries, einem Hauch Ahornsirup und leckeren Gewürzen… Da passt einfach alles! Und auch optisch macht die einiges her – davon waren nicht nur in der 10. Klasse meine Freunde begeistert, sondern sie sind es auch heute noch. Manche Dinge ändern sich eben nie…

Und weil das Rezept für mich einfach ein Klassiker ist, der in keiner Apfelkuchen-Sammlung fehlen sollte, nehme ich damit am Blogevent von Sweet Pie „Zeigt her euere Äpfel“ teil 🙂

Apfeltarte American Style

für den Mürbeteig: 

150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Backpulver
350 g Mehl

für die Füllung:

75 g braunen Zucker
500 g Äpfel
Zitronensaft
400 ml Apfelsaft
1 Pck Vanille-Puddingpulver
5 EL Cranberries
4 EL Ahornsirup (oder Honig)
2 TL Zimt
1 Msp Lebkuchengewürz oder Pumpkin Spice

Puderzucker zum Bestäuben

  1. Mürbeteig aus den genannten Zutaten kneten und ca. eine halbe Stunde kühl stellen.
  2. Die Äpfel schälen und in kleine Stifte schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit diese nicht braun werden. Den braunen Zucker, das Puddingpulver, den Ahornsirup und den Apfelsaft glatt verquirlen. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat und die Masse eindickt. Dann die Apfelwürfel und die Cranberries einrühren. Mit dem Zimt (wer es etwas weniger zimtig mag als ich, ist lieber vorsichtig mit dem Würzen) und dem Lebkuchengewürz (oder Pumpkin Space) abschmecken.
  3. Den Backofen auf 175 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zwei Drittel des Mürbeteigs in einer Tarteform als Boden auslegen und den Rand bis nach oben ziehen. Die Apfelfüllung einfüllen.
  4. Den restlichen Mürbeteig ausrollen und zu ca. 1 cm breiten Streifen schneiden. Alternativ können auch Formen ausgestochen werden – ganz nach Belieben. Die Streifen zu einem Karo-Muster auf die Tarte legen.
  5. Mit etwas Zucker bestreuen und in den Backofen geben. Ca. 30 – 35 Minuten backen, bis das Gitter goldbraun ist.
  6. Zum Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben und sich richtig amerikanisch fühlen!

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